DE697365C - Boraxhaltiges Rasiermittel - Google Patents

Boraxhaltiges Rasiermittel

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DE697365C
DE697365C DE1937R0100061 DER0100061D DE697365C DE 697365 C DE697365 C DE 697365C DE 1937R0100061 DE1937R0100061 DE 1937R0100061 DE R0100061 D DER0100061 D DE R0100061D DE 697365 C DE697365 C DE 697365C
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shaving
borax
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DE1937R0100061
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English (en)
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Paul Israel Raphael
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PAUL ISRAEL RAPHAEL
Original Assignee
PAUL ISRAEL RAPHAEL
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61QSPECIFIC USE OF COSMETICS OR SIMILAR TOILETRY PREPARATIONS
    • A61Q9/00Preparations for removing hair or for aiding hair removal
    • A61Q9/02Shaving preparations
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
    • A61K8/18Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition
    • A61K8/19Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing inorganic ingredients

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Description

  • Boraxhaltiges Rasiermittel Die Erfindung betrifft ein boraxhaltiges Rasiermittel, das an. Stelle von Rasierseife, Rasierkreme oder sonstigen Zubereitungen zum Erweichen der Barthaare und Geschmeidigmachen der Haut vor Anwendung des Rasiermessers oder Rasierapparats zu benutzen ist. Das neue Rasiermittel besteht im wesentlochen aus festem Borax. Wie sich gezeigt hat, besitzt Borax die Eigenschaft, den Bart in sehr kurzer Zeit rasierfähig zu machen.
  • Man hat nur nötig, das Gesicht anzufeuchten und etwas Borax darauf zu bringen und kann nun unverzüglich mit dem Rasieren beginnen.
  • Zwar kennt man schon Rasiermittel, die erhebliche Mengen Borax enthalten. Dabei handelt es sich aber um flüssige Rasiermittel in Form einer leichtfiüssigen Emulsion oder Lösung. Auch soll danach das Rasiermittel keineswegs im wesentlichen aus Borax bestehen, sondern es soll große Mengen anderer Bestandteile enthalten. Nach einem dieser Vorschläge sollen dem Borax imindestens gleich große, unter Umständen aber auch noch wesentlich größere Mengen an Vaselinöl und außerdem neben Äther auch noch Seife zugesetzt werden. Nach einem zweiten Vorschlag soll als Hauptbestandteil Zucker verwendet werden, und zwar 50% mehr als von dem Borax. Außerdem soll dabei noch ein Zusatz von Terpentin erfolgen, und für die-Herstellung dieses Rasiermittels ist es nötig, zunächst den Zucker in siedendem Wasser aufzulösen, darauf das Serpentin und den Borax zuzusetzen und dann das Ganze einige Minuten zu kochen. Es handelt sich-dabei also um ein umständliches Herstellungsverfahren. Trotzdem ist das erhaltene Rasiermittel noch nicht einmal ohne weiteres brauchbar, sondern muß zum Zwecke der Benutzung noch jeweils mit einer abgemessenen Menge Wasser verdünnt werden, um die für das Rasieren geeignete Konzentration der Flüssigkeit zu erzielen. Da in den beiden bespsrochenen Füllen die sonstigen Bestandteile des Rasiermitteis gegenüber dem Borax übe wiegen, so war den gemachten VonschlXen auch keinesweg die Erkenntnis zu entnehme daß Borax allein bereits ein ausgezeichnetes Ras.ermittel-;ergibt und es daher der MitV'e -wendung von Ölen und Seife gar nicht bedarf.
  • Im Gegensatz zu dem Bekannten ist -das Mittel gemäß vorliegender Erfindung ein besonderes Herstellungsverfahren überhaupt nicht erforderlich, da entweder fein gepulverter Borax ohne weiteres verwendet wird oder ein Gemisch mit Talkum o. dgl. Für die Benutzung dieses festen Rasiermitteis ist es dann nur nötig, es einfach mit Wasser auf die Haut aufzutragen bzw. nach Anfeuchten der Haut aufzustreuen. Die Handhabung ist also außerordentlich bequem und einfach.
  • Da das neue Rasiermittel feste Form hat, so ist es in höchster Konzentration bequem -überall maitführbar, namentlich auch auf Reisen, ohne irgendwelche im übrigen entbehrlichen Ballaststoffe, wie Wasser, Öl o. dgl. Man kann also eine viel länger vorhaltende Menge des neuen Rasiermittels auf sehr kleinem Raum bei sich führen, und ein Verlust an Rasie,rmittel durch Auslaufen von Flüssigkeit, Ze rstörun,g eines Glasbehälters 0. dgl. kommt hier nicht in Frage. Für die bevorzugte Verwendung des neuen Rasiermtittels in Pulverform ist weiterhin auch beachtlich, daß es eine restlose Aufbrauchung bis zum letzten Stäubchen gestattet. Da das neue Rasiermittel keinerlei Fette und Öle enthält, kann es ohne weiteres vollkommen aus mländischen Rohstoffen hergestellt werden.
  • Es ist andererseits auch schon vorgeschlagen worden, eine verdünnte wäßrige Lösung von Borax als Rasierhilfsmittel zum Entfernen des Ölhäutchens aus dem Barthaar zu verwenden und den Bart so für die nachfolgende Erweichung-durch Rasierseife besser zugänglich zu machen und vorzubereiten. In diesem Falle dient also der Borax überhaupt nicht als das eigentliche Rasiermittel, und es war auch nicht erkannt, daß er dafür geeignet ist. Nach diesem Vorschlag ist vielmehr die Verwendung der üblichen Rasierseife nicht zu entbehren, um deren Ersatz durch Borax es sich gemäß vorliegender Erfindung handelt. Im Sinne des für das bekannte Rasierhilfsmittel angegebenen Verwendungszweckes soll die danach herzustellende Boraxlösung außerordentlich verdünnt sein. In soweit gilt dafür Entsprechendes wie für die anderen obenerwähnten, als bekannt vorausgesetzten Vorschläge.
  • Zweckmäßig kann dem festen Borax noch etwas Talkum als Gleitmittel zugesetzt wer-4en. Der Borax wird vorzugsweise in Form . eines feinen Pulvers verwendet. Man kann ihn aber auch in Stangen- oder Blockform bringen, z. B. durch Schmelzen oder unter Anwendung geeigneter Bindemitfel.
  • Das neue Rasiermittel kann beispielsweise durch Vermischen von 500 g Borax und 100 g Talkum in Form feinster Pulver hergestellt werden.
  • Bei der Benutzung wird das Gesicht zunächst mit warmem oder kaltem Wasser angefeuchtet und dann das Pulvergemisch, zweckmäßig aus einer Streudose, mit einem feuchten Pinsel, Schwamm, Waschlappen oder auch mit dem feuchten Finger leicht aufgetragen, ohne es einzureiben. Hiernach kann mit dem Rasieren sooft begonnen werden. Zum Nachrasieren genügt ein leichtes Nachpulvern des Rasiermitteis bzw. auch bloßes Nachfeuchten der Haut mit warmem oder kaltem Wasser.
  • Das neue Rasiermittel zeichnet sich noch dadurch aus, daß es schaumlos ist und infolgedessen die Haut beim Rasieren sichtbar bleibt, so daß beschädigte Hautstellen, Schorf, Pickel u. dgl., leicht - umgangen werden können. Das Mittel besitzt auch hautpflegende und desinfizierende Eigenschaften.
  • Das benutzte Rasiermesser bzw. der -apparat läßt sich einfach durch Eintauchen in Wasser reinigen, da sich die Rasierrückstände dabei selbsttätig ablösen. Die sonst unter Umständen auftretenden Oxydationserscheinungen an Messern und Klingen werden bei Anwendung des neuen Rasiermittels vermindert.
  • Außer bzw. an Stelle des Talkum!s können auch andere Zusätze zu dem festen Borax gemacht werden, z. B. ein solcher von Alaun.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Boraxhaltiges Rasiermittel, dadurch gekennzeichnet, daß es im wesentlichen aus festem Borax besteht.
  2. 2. Rasiermittel nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß es außerdem Talkum enthält.
  3. 3. Rasiermittel nach Anspruch- I, im wesentlichen bestehend aus dein gepulvertem Borax.
DE1937R0100061 1937-08-17 1937-08-17 Boraxhaltiges Rasiermittel Expired DE697365C (de)

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