DE69733252T2 - Verbesserung bei wellpappenherstellungsmaschinen - Google Patents
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Description
- Technisches Gebiet der Erfindung
- Die Erfindung betrifft Verbesserungen für Maschinen zur Herstellung von Wellpappe von dem Typ bei dem zwei Wellenpapiere an ihren Wellenspitzen ohne ein dazwischen liegendes flaches Blatt verbunden sind.
- Technologischer Hintergrund der Erfindung
- Die australischen Patente 609089 und 655076 offenbaren Maschinen zum Schaffen von einer Wellpappstruktur, welche eine Wellenspitze zu Wellenspitze für Verklebung aufweist, bei der zwei Sätze von Riffelwalzen so ausgerichtet sind, dass zwei Wellenpapiere in dem Spalt zwischen den zentralen beiden Walzen in Spitze-zu-Spitze-Deckung gebracht werden, und die kombinierten Papiere dann durch eine benachbarte Trägerrolle zu einer weiteren nachfolgenden Bearbeitung transportiert werden.
- Das Patent 655076 zeigt auf, dass ein Mangel an Stabilität in dem Tragrahmen und in den Riffelwalzen zu einer Relativbewegung zwischen den Riffelwalzen und folglich zu einer Fehlausrichtung der Wellenspitzen in Richtung der Länge einer Walze und damit schräg zu der Pappe führen kann. Es versuchte das Problem durch Verwendung von Abschussantrieben zur Kontrolle der relativen Position der Wellenspitzen entlang der Länge der beiden Walzen zu verringern. Eine Fehlausrichtung der Wellenspitzen in der fertigen Pappe hat eine schädliche Wirkung auf die Festigkeitseigenschaften der Pappe.
- Kurze Beschreibung der Erfindung
- Es ist eine Aufgabe dieser Erfindung eine Vorrichtung zur Verfügung zu stellen, welche die Wahrscheinlichkeit des Auftretens einer Fehlausrichtung verringert.
- Zu diesem Zweck stellt die vorliegende Erfindung eine Vorrichtung zur Herstellung von Wellpappe zur Verfügung, bei der zwei Wellenpapierbahnen ohne eine Zwischenlage an den Wellenspitzen aneinander befestigt werden, bei der zwei Paare von Riffelwalzen so angeordnet sind, dass die Wellenpapierbahnen zwischen den inneren Walzen eines jeden Paares an ihren Wellenspitzen zusammengebracht werden, wobei jedes Paar auf getrennten Rahmen angebracht und bewegbar ist, um die inneren Walzen in Ausrichtung zu bringen, gekennzeichnet durch das Vorsehen von einem Rahmen für alle vier Walzen, wobei sich das zweite Paar Walzen an einem zweiten Rahmen befindet, der an dem einen Rahmen angebracht ist, so dass der zweite Rahmen zur inneren Walze des ersten Paars Riffelwalzen hin bewegt werden kann.
- Genauer gesagt stellt die vorliegende Erfindung eine Vorrichtung zur Herstellung von Wellpappe zur Verfügung, bei der zwei Wellenpapiere miteinander an ihren Wellenspitzen ohne eine Zwischenlage verbunden sind, welche Vorrichtung umfasst
- a) einen Rahmen anbringen von zwei Paaren von Riffelwalzen
- b) eine an dem Rahmen fest angebrachte erste Riffelwalze
- c) eine zweite Riffelwalze, die an dem Rahmen angebracht ist und geeignet ist, in Richtung der ersten Riffelwalze gedrückt zu werden
- d) einen an der Seite von der ersten Riffelwalze beabstandet von der zweiten Riffelwalze an dem ersten Rahmen angebrachten zweiten Rahmen, wobei der zweite Rahmen geeignet ist, in Richtung der ersten Riffelwalze gedrückt zu werden
- e) eine fest an dem zweiten Rahmen angebrachte dritte Riffelwalze
- f) eine an der Seite von der dritten Riffelwalze beabstandet von der ersten Walze an dem zweiten Rahmen angebrachte vierte Riffelwalze, wobei die vierte Riffelwalze geeignet ist, in Richtung der dritten Walze gedrückt zu werden
- g) einen Verriegelungsmechanismus zum Verriegeln des zweiten Rahmens in einer Stellung an dem ersten Rahmen, so dass zwischen der ersten und dritten Riffelwalze ein fester Spalt gebildet ist.
- Diese Rahmenanordnung steht im Gegensatz zu dem Rahmen, der in der in den Patenten 609089 und 655076 beschriebenen Maschine verwendet wird. In diesen Patenten war der Rahmen zweiteilig mit den ersten und zweiten Walzen und der Trägerwalze auf einem Rahmen und den dritten und vierten Walzen auf dem zweiten Rahmen, und wurden die beiden Rahmen zusammengebracht, um die Riffeln der ersten und dritten Walzen auszurichten. Diesem Aufbau fehlte es an Festigkeit insbesondere entlang der Länge der ausgerichteten Riffeln zwischen den ersten und dritten Walzen. Die Tatsache, dass die Trägerwalze Teil des einen Rahmens war, machte eine Bewegung mühsam.
- Durch das Vorsehen eines Rahmens zum Anbringen von allen vier Riffelwalzen und durch Anbringen des zweiten Paares von Walzen auf einem zweiten Rahmen, um eine Kassette zu bilden, die an dem ersten Rahmen anbringbar ist, wird eine Bewegung und eine Verwinden der ersten und dritten Riffelwalzen relativ zueinander reduziert.
- Es ist bevorzugt, dass der Hauptrahmen dicker ist als der von herkömmlichen Wellmaschinen und eine Dicke von wenigstens 200 mm wird bevorzugt.
- Detaillierte Beschreibung der Erfindung
- Die Zeichnung ist eine schematische Darstellung der Erfindung, welche die Hauptwalzen in ihren offenen oder nicht Betriebsstellungen zeigt.
- Das Verfahren und der prinzipielle Aufbau der Wellmaschine ist ähnlich zu dem in den Patenten 609089 und 655076 beschriebenen.
- Der Kern der Vorrichtung ist die Anordnung der zwei Paare von Riffelwalzen. Diese sind an dem in gepunkteter Kontur gezeigten Hauptrahmen
11 angebracht. Ein zweiter Rahmen12 ist an dem Rahmen11 angebracht. Der Rahmen11 ist aus Stahlblech von einer größeren Dicke als der von herkömmlichen Wellenbildnern gemacht und die Bleche sind weiter voneinander beabstandet, als es üblich ist, um die Verwendung von breiteren Lagern zu ermöglichen und um die Säulensteifigkeit des Rahmens zu erhöhen. Der Rahmen11 ist vorzugsweise aus zwei 45 mm-Blechen gebildet, die voneinander 240 mm beabstandet sind. In die Maschinenlaufrichtung ist der Rahmen unten breiter als oben. - Das erste Paar von Riffelwalzen sind die Walzen
13 und14 . Die Walze13 ist an dem Hauptrahmen11 befestigt und ist der Bezugspunkt von dem die Lagen der anderen Walzen festgesetzt sind. Durch Befestigen der Walze13 an dem Rahmen11 wird eine Verwindung und eine andere Relativbewegung der Walze13 eingeschränkt. Die Walze14 ist durch schematisch als21 gezeigte Hydraulikkolben gegen die Walze13 belastet. - Die Walzen
15 und16 sind in Kassettenart an dem zweiten Rahmen12 angebracht. Die Walze15 ist in dem Rahmen12 in ihrer Position festgelegt. Der Rahmen12 ist aus 200 mm dickem beruhigtem Stahl gebildet. Die Walze16 ist durch vorzugsweise von einem Paar von Hydraulikkolben, die schematisch durch den Kolben22 dargestellt werden, bereitgestellten Hydraulikdruck gegen die Walze15 belastet. Der Rahmen12 ist durch ein schematisch durch den Kolben23 dargestelltes Paar von Hydraulikkolben gegen die Walze13 belastet. Wenn dies erzielt wurde, wird der Rahmen12 durch ein Paar von wie durch24 dargestellten Hydraulikkolben, die auf ein Paar von schematisch als Gelenkhebel25 dargestellte (Sprung-)Kniehebelmechanismen wirken in Position arretiert, um die Walze15 in einer festgelegten Spaltposition relativ zu der Walze13 zu verriegeln. Wenn der Rahmen12 an dem Rahmen11 in Position arretiert ist, liegen die Achsen der vier Walzen13 ,14 ,15 und16 in einer Ebene. Vorzugsweise sind die vier Riffelwalzen in vertikaler Anordnung angeordnet. - Die weiteren Elemente der in der Zeichnung gezeigten Vorrichtung sind die Trägerwalze
31 , die Klebstoffauftragegeräte32 und33 und die Klebstoffstrahlungshärtungsstation34 . Die Trägerwalze31 ist unabhängig von dem Rahmen11 angebracht, ebenso das Klebstoffauftragegerät33 . Die Kleb stoffstation32 jedoch ist auf dem Rahmen11 angebracht. Im Betrieb wird eine Papierbahn über die Walze14 , zwischen den Walzen13 und14 , wo sie gewellt wird, und dann über die Walze13 zwischen den Walzen13 und15 zugeführt. Ein zweites Medium wird über die Walze16 , zwischen den Walzen16 und15 , wo es gewellt wird, und dann über die Walze15 zwischen den Walzen15 und13 zugeführt. Durch das Auftragegerät32 wird auf die gewellte Bahn auf der Walze13 so Klebstoff aufgetragen, dass die Bahnen auf den Walzen13 und15 an ihren Wellenspitzen kontaktieren, wenn sie durch den Spalt zwischen den Walzen13 und15 laufen. Dieser Spalt zwischen den Walzen13 und15 ist anpassbar, um Veränderungen in der Dicke der zwischen dem Spalt hindurchlaufenden Papierbahnen zu sorgen. Die Anpassung kann durch Verwendung von sich verjüngenden geradlinigen Keilen gegen welche die Kassette belastet ist, erzielt werden. Um einen feststehenden Spalt zwischen den Walzen13 und15 zu erzielen und um einen gleichmäßigen Druck über die Papierbogen auszuüben, sind die Riffelwalzen unterschiedlich zu herkömmlichen Riffelwalzen bombiert. Die Walzen14 und15 sind mit positiven Wölbungen oder Bombierungen versehen und Walzen13 und15 sind mit negativen Bombierungen oder Wölbungen versehen, wo hingegen herkömmliche Riffelwalzen alle positiv bombiert sind. Wenn das System belastet ist, erzeugt der Spalt zwischen den Walzen13 und15 tatsächlich ein Walzenprofil, welches an beiden Walzen positiv ist. Wenn die Papierbögen in den Spalt zwischen den Walzen13 und15 zugeführt werden, flachen die Bombierungen oder Profile ab, um einen gleichmäßigen Belastungsdruck quer zur Maschine bereitzustellen. - Nach Verlassen des Spaltes zwischen den Walzen
13 und15 laufen die verbundenen Bahnen dann über die Trägerwalze31 durch das Klebstoffauftragegerät33 , damit an einem (nicht gezeigten) Punkt zwischen dem Auftragegerät33 und dem Strahler34 ein Liner angebracht wird. Eine Exposition gegenüber infraroter Strahlung an der Station34 beschleunigt das Aushärten des Klebstoffes, um die Bahnen miteinander und den Liner mit der äußeren Bahn an der Trägerwalze31 zu verbinden. - Aufgrund der erhöhten Querstabilität der Walzen
13 und15 , die für die Walze13 von dem Rahmen11 und für die Walze15 durch den an dem Rahmen11 befestigten Rahmen12 erzeugt wird, wird eine Ausrichtung der Wellenspitzen in Querrichtung bei höheren Produktionsgeschwindigkeiten beibehalten, als bei den in den Patenten 609089 und 655076 offenbarten Maschinen.
Claims (6)
- Vorrichtung für die Herstellung von Wellpappe, bei der zwei Wellenpapierbahnen ohne Zwischenlage an den Wellenspitzen durch zwei Paar (
13 ,14 und15 ,16 ) Riffelwalzen aneinander befestigt werden, die so angeordnet sind, dass die Wellenpapierbahnen zwischen den inneren Walzen (13 ,15 ) jedes Paars an ihren Wellenspitzen zusammengebracht werden, wobei jedes Paar an getrennten Rahmen angebracht und beweglich ist, so dass die inneren Walzen ausgerichtet werden können, dadurch gekennzeichnet, dass für alle vier Walzen ein Rahmen (11 ) bereitgestellt wird, wobei sich das zweite Paar Walzen (15 ,16 ) an einem zweiten Rahmen (12 ) befindet, der an dem einen Rahmen (11 ) angebracht ist, so dass der zweite Rahmen (12 ) zur inneren Walze (13 ) des ersten Paars Riffelwalzen (13 ,14 ) hin bewegt werden kann. - Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Walze (
13 ) des ersten Paars an dem einen Rahmen (11 ) und die innere Walze (15 ) des zweiten Paars an dem zweiten Rahmen (12 ) fest installiert ist. - Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden inneren Walzen (
13 ,15 ) konkav bombiert sind. - Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kniehebelmechanismus (
25 ) dafür benutzt wird, den zweiten Rahmen (12 ) fest einzurasten. - Vorrichtung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmenelemente des ersten Rahmens (
11 ) auf beiden Seiten der Walzen unten breiter sind als oben. - Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen der vier Riffelwalzen (
13 ,14 ,15 ,16 ) in einer Ebene liegen.
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