DE69729375T2 - Anlage zum Druckgiessen von Sanitärartikeln - Google Patents

Anlage zum Druckgiessen von Sanitärartikeln Download PDF

Info

Publication number
DE69729375T2
DE69729375T2 DE69729375T DE69729375T DE69729375T2 DE 69729375 T2 DE69729375 T2 DE 69729375T2 DE 69729375 T DE69729375 T DE 69729375T DE 69729375 T DE69729375 T DE 69729375T DE 69729375 T2 DE69729375 T2 DE 69729375T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lateral
elements
plant
axial direction
mold
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69729375T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69729375D1 (de
Inventor
Giuseppe Cassani
Reinhard Wegmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sacmi Imola SC
Original Assignee
Sacmi Imola SC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sacmi Imola SC filed Critical Sacmi Imola SC
Application granted granted Critical
Publication of DE69729375D1 publication Critical patent/DE69729375D1/de
Publication of DE69729375T2 publication Critical patent/DE69729375T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/0002Auxiliary parts or elements of the mould
    • B28B7/0014Fastening means for mould parts, e.g. for attaching mould walls on mould tables; Mould clamps
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B1/00Producing shaped prefabricated articles from the material
    • B28B1/26Producing shaped prefabricated articles from the material by slip-casting, i.e. by casting a suspension or dispersion of the material in a liquid-absorbent or porous mould, the liquid being allowed to soak into or pass through the walls of the mould; Moulds therefor ; specially for manufacturing articles starting from a ceramic slip; Moulds therefor
    • B28B1/265Producing shaped prefabricated articles from the material by slip-casting, i.e. by casting a suspension or dispersion of the material in a liquid-absorbent or porous mould, the liquid being allowed to soak into or pass through the walls of the mould; Moulds therefor ; specially for manufacturing articles starting from a ceramic slip; Moulds therefor pressure being applied on the slip in the filled mould or on the moulded article in the mould, e.g. pneumatically, by compressing slip in a closed mould

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)
  • Sanitary Device For Flush Toilet (AREA)
  • Producing Shaped Articles From Materials (AREA)
  • Devices For Post-Treatments, Processing, Supply, Discharge, And Other Processes (AREA)
  • Moulds, Cores, Or Mandrels (AREA)
  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)
  • Blow-Moulding Or Thermoforming Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Anlage zum Druckgiessen von Sanitärartikeln, wie Klosetts und Bidets mit offenem oder geschlossenem Spülrand, welche Formen aus synthetischem Material verwendet.
  • Die Erfindung betrifft insbesondere eine Anlage zum Druckgiessen von Sanitärartikeln mit mehreren Formen, die eine neben der anderen angeordnet sind, jede versehen mit wenigstens einem unteren Formelement, zwei seitlichen Formelementen und wenigstens einem oberen Formelement und/oder wenigstens einem querverlaufenden Formelement, wobei dieses oder diese quer zu der Längsrichtung der in einer Reihe angeordneten Formen positioniert sind.
  • Insbesondere sind die Formen in einer Reihe angeordnet, mit ihren seitlichen Formelementen zueinander ausgerichtet, welche in Richtung der Ausrichtung gesehen durch zwei seitliche Zylinder geschlossen werden, um somit eine Formengruppe zu bilden.
  • Eine Anlage dieses Typs ist in dem Dokument EP-B 1-0 557 995 beschrieben. In der in jenem Dokument beschriebenen Anlage zum Druckgiessen sind Paare von Formenträgerschlitten vorgesehen, zusammen mit einer Klemmvorrich tung, um die Formelemente durch Klemmen derselben miteinander zu verbinden.
  • Die Klemmvorrichtung ist an einem Klemmrahmen positioniert, der von dem Formenträgerschlitten getrennt ist.
  • Der Klemmrahmen kann zwischen einer Betriebsposition und einer Ruheposition angehoben und gesenkt werden.
  • In einer Anlage mit wenigstens 6 Formen sind jeweils drei Druckgiessformen in dem Klemmrahmen bereit, in Betrieb genommen zu werden. Das bedeutet, dass drei Formen bereit und geklemmt sind und drei Produkte gegossen werden.
  • Der Klemmrahmen, welcher um eine im Verhältnis zu der Führung des Formelementes positionierbare Achse nach oben und nach unten gerichtet werden kann, wird dann nach oben gerichtet, und die Formen werden zusammen mit den gegossenen Produkten durch eine Hebevorrichtung entnommen und auf einer Auflagefläche abgesetzt.
  • In diesem Falle sind sechzehn Klemmvorrichtungen für drei Formen erforderlich und müssen gelockert werden, um die drei geformten Produkte zu entnehmen.
  • Wenn die ersten drei Formen aus dem Klemmrahmen entnommen und auf der Auflagefläche abgesetzt sind, läuft der Klemmrahmen in seine Betriebsposition zurück, um die nächsten drei vorzubereitenden und zu klemmenden Formelemente zu umfassen und drei geformte Produkte zu giessen, welche dann gedreht und auf einer Auflagefläche abge setzt werden, nachdem die sechzehn Klemmvorrichtungen freigegeben worden sind.
  • Das Dokument EP-0 569 855 beschreibt eine Anlage und ein Verfahren zum Druckgiessen von keramischen Artikeln, solche wie Klosettschüsseln.
  • Diese Anlage enthält eine Längsführung, die einer axialen Richtung folgt, und mehrere Formen, welche entlang der genannten Führung verschoben werden können und jeweils mit zwei seitlichen Elementen und einem Bodenelement versehen sind, sowie mit wenigstens einem querverlaufenden Element, welches quer zu der axialen Richtung zwischen den seitlichen Elementen verschoben werden kann, und zusätzlich eine axiale Klemmvorrichtung.
  • Die Formen sind mit einem einzigen Klemmkäfig kombiniert, enthaltend querverlaufende Klemmvorrichtungen, um das untere Formelement, das querverlaufende Formelement oder Elemente und die seitlichen Elemente einer jeden Form zusammen zu halten.
  • Geeignete Mittel verbinden die querverlaufenden Formelemente mit den entsprechenden querverlaufenden Klemmvorrichtungen.
  • Der Klemmkäfig ist mit einem Klemmrahmen für jede Form versehen, an welchem vier querverlaufende Klemmvorrichtungen positioniert sind, nämlich eine obere, eine hintere, eine untere und eine vordere.
  • Die vordere Vorrichtung ist an einer Seite befestigt, welche vertikal an dem betreffenden Klemmrahmen verschoben, also angehoben und gesenkt werden kann. Der Klemmrahmen kann in einer Rücklaufposition zum Entnehmen der geformten Produkte positioniert werden, wie auch in einer Ruheposition quer zu der malen Richtung. Wenn die Formelemente entfernt worden sind, wird das geformte Produkt durch eine Entnahmevorrichtung von bekannter Bauart, welche dieses greift, herausgenommen.
  • Die beiden zuvor beschriebenen Anlagen haben eine gewisse Anzahl an Nachteilen.
  • In Falle der Anlage aus EP-0 569 855 ist jede Form in einem Klemmrahmen im Inneren eines einzelnen Klemmkäfigs angeordnet. Diese Vorrichtungen sind ausgerüstet zum einfachen Klemmen und Freigeben der einzelnen Formen. Jeder Klemmrahmen ist mit 4 querverlaufenden Klemmvorrichtungen versehen, welche zum Herausziehen des geformten Produktes gelockert werden müssen, um die Entnahme desselben durch einen speziellen Greifer möglich zu machen.
  • Im Falle der in EP-B 1-0 557 995 beschriebenen Anlage werden die oberen und unteren Formelemente der drei Formen jeweils herausgezogen, dann werden die Formen mit den darin enthaltenen geformten Produkten um eine horizontale Achse gedreht und auf einer Auflagefläche abgesetzt.
  • Die seitlichen Formen werden dann gelockert, um somit das geformte Produkt freizugeben, die Formelemente werden wieder zusammengesetzt und werden dann wieder in die Anlage gedreht.
  • Somit muss eine Anzahl von verschiedenen Klemmvorrichtungen, die in dem Klemmrahmen und dem Klemmkäfig angeordnet sind, während der verschiedenen Verfahrensphasen für die drei Formen jeweils aufeinanderfolgend gelockert und gespannt werden.
  • Das Dokument DE-C1-195 20 234, welches als das dem Stand der Technik nächstliegende betrachtet wird, beschreibt eine Anlage zum Giessen von Sanitärartikeln des oben erwähnten Typs, in welcher die Kernformträger eine Ausgleichsvorrichtung mit zwei Anschlusspunkten enthalten, die sich in der vertikalen Ebene des Anlagerahmens bewegt. Die Ausgleichsvorrichtung hat einen mittleren Punkt, um welchen gepaarte äussere Formträger immer auf dem gleichen Abstand gehalten werden. Verbindungsstangen verbinden die Anschlusspunkte der Ausgleichsvorrichtung mit den angrenzenden äusseren Formträgern oder mit den feststehenden äusseren Formpunkten. Die beiden Hälften der Form werden genau zur gleichen Zeit von eine Reihe geformter Artikel entfernt, um die schädigenden Wirkungen der unterschiedlichen Wasseraufnahme von einem Teil der Form zu vermeiden, welches länger im Kontakt mit dem Formteil bleibt als das andere.
  • Zweck der Erfindung ist, eine Anlage zum Druckgiessen von keramischen Sanitärartikeln vorzusehen, welche von einfacher Konstruktion ist und keine komplizierten Klemmvorrichtungen enthält.
  • Ein weiterer Zweck ist, eine Anlage zum Druckgiessen vorzusehen, welche es erlaubt, die Zeit für die Schliess- und Lockerungsphase auf ein Minimum zu beschränken.
  • Ein noch weiterer Zweck ist, eine Anlage zum Druckgiessen vorzusehen, welche perfekt verträglich mit den mechanischen Eigenschaften der Formen aus synthetischem Material ist, die durch ein niedriges elastisches Modul gekennzeichnet sind und somit durch wesentliche Volumenwechsel während des Schliessens der Anlage.
  • Diese Zwecke werden alle erreicht nach der Erfindung, wie sie in den unabhängigen Ansprüchen 1 und 3 beschrieben ist, durch eine Anlage von dem anfangs beschrieben Typ, in welcher
    • a) ein vertikal beweglicher Hebebalken oberhalb der Formen angeordnet ist,
    • b) der Balken für jede Form einen oberen Zylinder enthält, an welchen das obere Formelement (wenn vorhanden) angeschlossen ist,
    • c) die unteren Formelemente einer jeden Form an einer unteren, auf einem unteren Querbalken in axialer Richtung der Anlage gleitbaren Platte befestigt sind,
    • d) auf dem Querbalken in axialer Richtung, nämlich zwischen den unteren Platten, Schlitten der seitlichen Elemente vorhanden sind, auf welchen für jede Form vertikale Spannstangen und die jeweiligen seitlichen Elemente der aneinandergrenzenden Formen befestigt sind,
    • e) die Spannstangen mit ihrem oberen Ende durch Verbindungsvorrichtungen, welche durch Gewichtsausgleichvorrichtungen an den Hebebalken angeschlossen sind, befestigt und mit ihrem unteren Ende an die unteren angeschlossen werden können,
    • f) die Formengruppe zwischen seitlichen Querbalken angeordnet ist, welche in einer axialen Richtung auf dem unteren Querbalken bewegt werden können und an diesem zu befestigen sind, und in welche der Hebebalken während des Schliessens der Formengruppe greift, und schliesslich
    • g) die Anlage mit einer Spannvorrichtung versehen ist, welche zu der Anlagenachse und der Bewegungsrichtung des Hebebalkens querverlaufend ist.
  • Die Formengruppe ist aus wenigstens zwei Formen zusammengesetzt und kann gegen eine Seite eines feststehenden Querbalken geklemmt werden, welcher fest mit dem unteren Querbalken verbunden ist.
  • Die seitlichen Querbalken sind befestigt durch eine vertikal bewegliche Befestigungsvorrichtung, die hydraulisch, pneumatisch, elektromechanisch, elektromagnetisch oder auf ähn liche Weise verschoben werden kann, und welche während der Schliessphase der Anlage an einem Anschlag liegen bleibt, der in dem unteren Querbalken vorgesehen ist.
  • Die Anlage zum Druckgiessen ist so konstruiert, dass auf dem Hebebalken die oberen Rahmen aufliegen, unter welchen die oberen Zylinder angeschlossen sind, deren Schäfte starr mit den oberen Platten verbunden sind, letztere wiederum angeschlossen an mögliche obere Formelemente. Die oberen Verbindungsvorrichtungen, in welche die Spannstangen eingehakt sind, sind an den oberen Rahmen vorgesehen. Die Anlage zum Druckgiessen ist auf solche Weise hergestellt, dass, während der Hebebalken in die seitlichen Querbalken und den feststehenden Querbalken greift, die oberen Rahmen, die oberen Zylinder, die oberen Platten, die oberen Formelemente und die oberen Verbindungsvorrichtungen mit den Spannstangen frei in der axialen Richtung der Anlage bewegt werden können.
  • Unterhalb jeder unteren Platte ist eine Lösungsvorrichtung der seitlichen Elemente vorhanden, welche nicht aktiv ist, wenn die Formengruppe geklemmt wird, und die beim Lockern der Formen aktiv auf die Schlitten der aneinandergrenzenden seitlichen Elemente wirkt, so dass diese Schlitten leicht von den unteren Platten gelöst werden. Die Formen werden beim Lockern der Anlage somit leicht geöffnet und die Form wird von den gegossenen Produkten entfernt.
  • Die Lösungsvorrichtung kann eine pneumatisch betätigte Scherenvorrichtung sein, welche die Scherenseiten gegen die Schlitten der angrenzenden seitlichen Elemente drückt. Der Betrieb der genannten Scherenvorrichtung kann mit dem der seitlichen Zylinder und mit der Befestigungsvorrichtung der seitlichen Querbalken synchronisiert sein.
  • Um eventuelle Einsatzstücke in den Bereich des Spülrandes einzusetzen, müssen die Formen in axialer Richtung geschlossen werden, und zwar durch Verschieben der Schlitten der seitlichen Elemente dicht an die unteren Platten, die durch die seitlichen Zylinder geklemmt sind.
  • Um die Anlage zum Druckgiessen vorzubereiten, werden jene Anlagenteile, die auf dem unteren Querbalken angeordnet sind, das heisst die unteren Platten, die Schlitten für die seitlichen Elemente und die seitlichen Querbalken, durch elektrisch betätigte Verschiebung zusammen gebracht. Danach wird der Hebebalken gesenkt und greift in die seitlichen Querbalken, welche dann an dem unteren Querbalken befestigt werden.
  • Diese Befestigung kann durch hydraulisches, pneumatisches, elektromechanisches, elektromagnetisches Einrasten oder auf andere Weise erfolgen.
  • Die seitlichen Zylinder werden dann unter Druck gesetzt, um die so gebildete Formengruppe in einer axialen Richtung zusammenzudrücken, bis sich die Spannstangen an den Schlit ten der seitlichen Elemente in einer Position entsprechend den oberen Verbindungsvorrichtungen befinden, die an dem Hebebalken liegen.
  • In dieser Position wirken die Verbindungsvorrichtungen mit den Spannstangen zusammen und sind zum Beispiel durch Zapfen miteinander verbunden.
  • Es werden die Gewichtsausgleichsvorrichtungen betätigt, so dass das Gewicht der oberen Rahmen mit allem, was an diese angeschlossen ist, und der unteren Platten mit allem, was an diese angeschlossen ist, nicht auf den seitlichen Formelementen lastet.
  • Schliesslich werden die oberen und unteren Formelemente vollkommen geschlossen durch Unterdrucksetzung der oberen Zylinder. Die unteren, auf den unteren Platten liegenden Formelemente werden angehoben, wobei sie starr mit den Spannstangen in Richtung des Hebebalkens gleiten.
  • An diesem Punkt ist die Form vollkommen geschlossen.
  • Der axiale Druck wird dann durch die seitlichen Zylinder erhöht, bis die Formen mit der notwendigen Kraft auch in einer axialen Richtung geklemmt worden sind.
  • Die Druckerhöhung in den oberen Zylindern und den seitlichen Zylindern kann in Wechselbeziehung stehen.
  • An diesem Punkt wird der Guss vorgenommen.
  • Wenn der automatische Giessprozess beendet ist, wird der Druck in den oberen und seitlichen Zylindern zunächst ge senkt und die Gewichtsausgleichsvorrichtung wird entaktiviert.
  • Die Formen sind somit gelockert und die Gleitstangen verschieben sich erneut nach unten, bis das untere Formelement wieder auf dem unteren Querbalken aufliegt.
  • Ist dies ausgeführt, werden die Spannstangen von dem Hebebalken freigegeben, die seitlichen Querbalken werden freigegeben und schliesslich wird der Hebebalken, der die oberen Elemente aller Formen trägt, vertikal nach oben verschoben. Die einzelnen Formen werden dann getrennt durch Entfernen der unteren Platten von den Schlitten der seitlichen Elemente, indem diese auf dem unteren Querbalken in axialer Richtung der Anlage verschoben werden. Dieses Verfahren ist erleichtert durch die Tatsache, dass während des Lockerns der Anlage die Lösungsvorrichtungen, die unter den unteren Platten angeordnet sind, aktiviert werden, so dass in dem Augenblick, in dem die Formen entfernt werden, diese bereits von den geformten Produkten gelöst sind.
  • Während des Lockerns der Formengruppe drückt die Lösungsvorrichtung der seitlichen Elemente leicht gegen die Schlitten der angrenzenden seitlichen Elemente, so dass die Formen geöffnet werden.
  • Nachdem die Formen geöffnet worden sind, liegen die geformten Produkte frei auf dem unteren Formelement und können durch eine herkömmliche Entnahmevorrichtung ab genommen werden.
  • Nach der Entnahme von allen geformten Produkten und dem axialen Rücklauf der zuvor gespülten Formengruppe können die eventuellen Einsatzstücke wieder in die leicht zugängli chen offenen Formen eingesetzt werden.
  • Ein eventuelles querverlaufendes Formelement kann durch einen Querschlitten, welcher an den Schlitten des seitlichen Elementes angeschlossen sein kann, herangeführt werden, und die Formen können mit Hilfe einer weiteren Klemmvorrichtung geschlossen werden.
  • Dieses querverlaufende Formelement ist starr mit dem Schaft eines querverlaufenden Klemmzylinders verbunden.
  • Die querverlaufenden Formelemente werden mit den seitlichen Elementen in Kontakt gebracht, bevor die seitlichen Zylinder unter Druck gesetzt werden, und die querverlaufenden Klemmzylinder schliessen diese in einer Richtung quer zu der axialen Richtung.
  • Der Druck in den querverlaufenden Zylindern erhöht sich, wobei die seitlichen Zylinder und die oberen Zylinder gegenseitig in Wechselbeziehung stehen können.
  • Die Vorteile dieser erfinderischen Lösung bestehen in einer einfachen Anlagenkonstruktion, ohne die Notwendigkeit einer komplizierten Spann- und Klemmvorrichtung.
  • Für n Formen sind n obere Zylinder, 4n Spannstangen, zwei seitliche Zylinder und eventuell n querverlaufende Zylinder notwendig. Die erforderliche Zeit zum Schliessen und Lockern der Giessanlage ist erheblich reduziert, da das Spannen automatisch durch das Kompaktieren der Formen und das Senken des Hebebalkens erfolgt. Es genügt, einfach gleichzeitig die beiden seitlichen Zylinder, die oberen Zylinder und die eventuellen querverlaufenden Zylinder einer jeden Form zu betätigen, um somit eine hohe Produktionsrate zu erhalten, die eine Zunahme der Produktivität gegenüber den bekannten Anlagen gewährleistet.
  • Die einfache Konstruktion und Handhabung erlauben ein schnelles Schliessen und Spannen der Form vor dem Giessprozess, sowie eine schnelle Freigabe und Öffnen danach. Auf diese Weise können alle Vorteile eines mit der Verwendung von Formen aus synthetischem Material verbundenen Giessprozesses genutzt werden.
  • Die Vorteile und die konstruktiven Eigenschaften der Erfindung gehen deutlich aus der nachstehenden Beschreibung hervor, dargestellt in den beiliegenden Zeichnungen.
  • 1 ist eine Frontansicht der Giessanlage nach der vorliegenden Erfindung;
  • 2 ist eine Frontansicht der Anlage mit den in axialer Richtung kompaktierten Formen;
  • 3 ist eine Frontansicht der Anlage mit den vollkommen geschlossenen Formen;
  • 4 ist eine Ansicht der Lösungsvorrichtung der seitli chen Elemente, die sich unterhalb der unteren Platten befindet;
  • 5A und 5B sind Seitenansichten der offenen Anlage und der geschlossenen Anlage, welche die herkömmliche Klemmvorrichtung zeigen.
  • Die 1 zeigt die Giessanlage nach der Erfindung im offenen Zustand.
  • Verschiedenartig an den Rahmen (1) angeschlossen, und befestigt auf dem Sockel, auf welchem die Anlagenteile angeordnet sind, können ein unterer Querbalken (2), ein Hebebalken (3), zwei seitliche Querbalken (4) und ein feststehender Querbalken (12) gesehen werden.
  • Der Hebebalken (3) ist von dem Rahmen (1) getragen und kann vertikal durch eine Hebevorrichtung (10) bewegt werden, welche in diesem Beispiel elektrisch arbeitet und am oberen Ende des Rahmens positioniert ist, die aber auch hydraulisch und an dem feststehenden Querbalken angeordnet sein oder eine andere Anordnung haben könnte.
  • In diesem Konstruktionsbeispiel sind an dem Hebebalken (3) vier obere Zylinder (7) vorgesehen, welche die oberen Formelemente (6d) tragen, und zwar entsprechend vier Formen, sowie sechzehn obere Verbindungsvorrichtungen (9).
  • Bei dieser Ausführung befindet sich der feststehende Querbalken (12), der an den unteren Querbalken angeschlossen ist, in der Mitte der Giessanlage und erstreckt sich bis zu dem oberen Querbalken des Rahmens (1), könnte jedoch auch in einer von der Mitte versetzten Position liegen und so hoch sein wie die seitlichen Querbalken (4).
  • Auf jeder Seite des feststehenden Querbalkens (12) sind Spannstangen (8) vorgesehen, sowie die entsprechenden seitlichen Formelemente (6b) und (6c) der angrenzenden Formen.
  • An dem unteren Querbalken (2) sind vier untere Platten (5) vorgesehen, welche in axialer Richtung durch Schlitten bewegt werden können, und die jeweils zwischen zwei Schlitten (14) der seitlichen Elemente angeordnet sind, versehen mit Spannstangen (8), und an welche die entsprechenden seitlichen Formelemente (6b, 6c) angeschlossen sind, so dass eine untere Platte (5) und ein Schlitten (14) der seitlichen Elemente abwechselnd nebeneinander angeordnet sind.
  • Die Folge der Formen (6) endet an den beiden Enden mit zwei Schlitten der seitlichen Elemente, versehen mit einer einzigen Reihe von Spannstangen (8) und dazu vorgesehen, ein einziges seitliches Formelement (6b; 6c) aufzunehmen, wobei an der entgegengesetzten Seite eine seitliche Platte vorhanden ist, um die durch die seitlichen Zylinder (11) erzeugten Kräfte während des Schliessens der Formen (6) gleichmässig über die gesamte Oberfläche der Formen zu verteilen.
  • Der Endabschnitt besteht jeweils aus zwei seitlichen Quer balken (4) mit axialen Klemmvorrichtungen, deren seitliche Zylinder (11) auf die Formgruppen wirken, um die Formen (6) eine gegen die andere zu klemmen.
  • Die unteren Formelemente (6a) sind auf den unteren Platten (5) angeordnet, und die seitlichen Elemente (6b, 6c) der Formen (6) sind an den Schlitten (14) der seitlichen Elemente positioniert.
  • Die auf dem unteren Querbalken (2) positionierten Anlagenteile können aneinandergefügt werden, indem sie auf diesem gleiten, um eine Formengruppe zu bilden.
  • Am Ende der Anlage enthalten die seitlichen Querbalken (4) eine Klemmvorrichtung (13), die an einem Anschlag (16) anliegt, der unter dem unteren Querbalken (2) hervorsteht, und mit welchem sie in engen Kontakt kommt, sobald die Anlage vollkommen geschlossen ist.
  • Um die Giessanlage vorzubereiten, werden die auf dem unteren Querbalken (2) angeordneten Teile aneinandergefügt (s. 2), danach wird der Hebebalken (3) gesenkt, um in die seitlichen Querbalken (4) und in den feststehenden Querbalken (12) zu greifen.
  • Die seitlichen Querbalken (4) werden dann durch die Klemmvorrichtung (13) befestigt, welche an dem Anschlag (16) unterhalb des unteren Querbalkens (2) anliegt.
  • Die seitlichen Zylinder (11) werden dann unter Druck gesetzt, um die auf diese Weise gebildete Formengruppe zu sammenzudrücken, bis sich die Schlitten (14) der seitlichen Elemente mit ihren Spannstangen (8) unter den Verbindungsvorrichtungen (9) befinden, die starr mit den oberen Rahmen (15) verbunden sind, angeschlossen durch die Gewichtsausgleichsvorrichtung (24) an den Hebebalken (3).
  • In dieser Position wirken die Verbindungsvorrichtungen (9) mit den Spannstangen (8) zusammen, zum Beispiel durch das automatische Einschieben eines Zapfens.
  • Es werden die Gewichtsausgleichsvorrichtungen (24) betätigt.
  • Die oberen Zylinder (7) werden gesenkt, bis das obere Element (6d) auf den Formelementen (6b, 6c) aufliegt. Mit Hilfe der Spannstangen (8) und der Reaktion auf die Kraft der oberen Zylinder (7) heben sich an diesem Punkt die unteren Platten und bewirken, dass die unteren Formelemente (6a) an der Unterseite der Formelemente (6b, 6c) anliegen. Diese Position ist in 3 gezeigt.
  • Schliesslich wird der Druck in den oberen Zylindern (7) und in den seitlichen Zylindern (11) erhöht, bis die Formen (6) mit der für das Druckgiessen notwendigen Kraft geschlossen sind.
  • An diesen Punkt kann der Giesszyklus beginnen.
  • Nachdem die Artikel, in diesem Falle Klosettschüsseln, automatisch gegossen worden sind, wird die Anlage durch den umgekehrten Ablauf der vorstehend beschrieben Vorgänge geöffnet. Die seitlichen Zylinder (11) und die oberen Zylinder (7) werden leicht freigegeben, die oberen Zylinder (7) sind vollkommen geöffnet, die Zapfen der oberen Verbindungsvorrichtung (9) werden automatisch herausgezogen, der Hebebalken (3) wird angehoben und die seitlichen Zylinder (11) vollständig geöffnet.
  • Die geformten Produkte, zum Beispiel Klosettschüsseln, werden mit der Lösungsvorrichtung (22) der seitlichen Elemente von den Formen (6b, 6c) gelöst und können nach dem vollständigen Öffnen der Giessanlage entfernt werden.
  • Die einzelnen Elemente der Formen (6) werden gespült und die Anlage wird in axialer Richtung erneut zusammengesetzt und durch den Hebebalken (3) gespannt, wonach ein neuer Giesszyklus stattfinden kann.
  • 4 ist eine Ansicht der unteren Platte (5) von unten. Diese zeigt einen scherenartigen Typ einer Lösungsvorrichtung (22) der seitlichen Elemente, deren Antriebsvorrichtung (21) in Übereinstimmung mit der Verschiebung des seitlichen Querbalkens (4) ausgelöst wird.
  • Beim Öffnen der Giessanlage werden die Elemente (22) der Scherenvorrichtung zur Anlagenachse hin bewegt, so dass die beiden aneinandergrenzenden Schlitten (14) der seitlichen Elemente leicht entlang der Anlagenachse in entgegengesetzte Richtungen verschoben werden können. Da die seit lichen Elemente (6b, 6c) an den Schlitten (14) der seitlichen Elemente befestigt sind, werden diese von den geformten Produkten gelöst, welche starr mit den unteren Platten (5) verbunden bleiben. Die Formelemente (6a, 6b und 6c) sind somit bereits in dem Augenblick getrennt, in welchem die Anlage vollkommen offen ist.
  • Die 5A und 5B zeigen eine Seitenansicht der Giessanlage, wenn sie geöffnet und geschlossen ist.
  • Es kann die Vorrichtung zum Schliessen der Giessanlage quer zu der axialen Richtung gesehen werden.
  • Die Querschlitten (17) laufen entlang der Querführung (20) in Richtung der in der Formengruppe vorhandenen Formen (6). Der querverlaufende Zylinder (19) ist starr an das querverlaufende Formelement (23) angeschlossen, welches mit den anderen Formelementen durch Einhaken der Querschlitten (17) in die Schlitten (14) der seitlichen Elemente verbunden wird, und zwar mit Hilfe von querverlaufenden Verbindungsvorrichtungen (18). Wie in dem Falle der oberen Verbindungsvorrichtungen (9) sind diese querverlaufenden Verbindungsvorrichtungen (18) frei, sich in einer Richtung axial zu der Anlage zu bewegen.
  • Diese Abbildungen zeigen die übliche Neigung bei diesem Anlagentyp, welche vorgesehen ist, um die Giessrückstände leicht entfernen zu können. Die in 5B gezeigte Anlage ist in drei Richtungen geschlossen.
  • Durch die Vereinfachung der Klemmvorrichtungen erlaubt dieser Anlagentyp eine erheblich höhere Produktivität als die vorher gezeigten Anlagen. Die Giessanlage nach der Erfindung enthält weniger Klemmvorrichtungen als die vorher bekannten Anlagen und eine viel geringere Zahl an Verschleissteilen.
  • Die individuellen Eigenschaften der Erfindung können weitestgehend verändert werden, ohne ihren Schutzbereich einzugrenzen. Die einzelnen Verbindungsvorrichtungen können mit Zapfen, Haken usw. ausgeführt sein. Die Betätigung der Spann- und/oder Verbindungs- und/oder Klemmvorrichtungen kann pneumatisch, elektromechanisch, elektromagnetisch oder auf andere Weise erfolgen.
  • Die Wechselbeziehung zwischen dem Auslösen der Lösungsvorrichtungen der seitlichen Elemente und der Klemm- und/oder Spannvorrichtungen kann durch jede geeignete Einrichtung erhalten werden. Die Lösungsvorrichtung der seitlichen Elemente kann auch auf anderen Prinzipien basieren, wie zum Beispiel der Unterdrucksetzung der unterhalb der unteren Platten angeordneten Zylinder in dem Augenblick, in dem der Druck der Giessanlage gelockert wird, so dass sie gegen die Schlitten drücken. Das Öffnen der Formen kann auch erreicht werden durch Veränderung des Druckes, wodurch leichte Vibrationen erzeugt werden, um die geformten Produkte leichter zu lösen.

Claims (14)

  1. Anlage zum Druckgiessen von Sanitärartikeln, enthaltend wenigstens zwei Formen (6), hergestellt aus synthetischem Material und aneinandergrenzend positioniert, jede versehen mit wenigstens einem unteren Formelement (6a), zwei seitlichen Formelementen (6b, 6c) und wenigstens einem oberen Formelement (6d), wobei die Formen (6) mit ihren seitlichen Formelementen (6b, 6c) Seite an Seite liegend zueinander ausgerichtet sind und in einer axialen Richtung durch zwei seitliche Zylinder (11) geschlossen werden, um somit eine Formengruppe zu bilden, enthaltend: – einen oberhalb der Formen (6) angeordneten Tragbalken (3), wobei der Tragbalken (3) für jede Form (6) einen oberen Zylinder (7) enthält, an welchen das obere Formelement (6d) angeschlossen ist, und wobei die unteren Formelemente (6a) einer jeden Form an einer unteren, auf einem unteren Querbalken (2) in axialer Richtung gleitbaren Platte (5) befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass – der Tragbalken (3) ein vertikal beweglicher Hebebalken ist; – auf dem unteren Querbalken (2) in axialer Richtung der Anlage, und zwar zwischen den unteren Platten (5), Schlitten (14) dir seitlichen Elemente vorhanden sind, auf welchen für jede Form (6) Spannstangen (8) und die jeweiligen seitlichen Elemente (6b, 6c) für die aneinandergrenzenden Formen (6) befestigt sind; – die Spannstangen (8) mit ihrem oberen Ende durch obere Verbindungsvorrichtungen (9) an obere Rahmen (15) und mit ihrem unteren Ende an die unteren Platten (5) anschliessbar sind; – die oberen Rahmen (15) mit Hilfe von Gewichtsausgleichsvorrichtungen (24) an den Hebebalken (3) angeschlossen sind; – die Formengruppe zwischen zwei seitlichen Querbalken (4) angeordnet ist, welche in axialer Richtung auf dem unteren Querbalken (2) beweglich und an diesem zu befestigen sind, und in welche der Hebebalken (3) während des Schliessens der Formengruppe greift, und – die Anlage mit einer quer ausgerichteten Blockiervorrichtung versehen ist, zu welcher Führungen (20), Schlitten (17), Zylinder (19) und querverlaufende Verbindungsvorrichtungen (18) gehören.
  2. Anlage zum Druckgiessen von Sanitärartikeln nach Patentanspruch 1, enthaltend wenigstens ein querverlaufendes Formelement (23).
  3. Anlage zum Druckgiessen von Sanitärartikeln, enthaltend wenigstens zwei Formen (6), hergestellt aus synthetischem Material und aneinandergrenzend positioniert, jede versehen mit wenigstens einem unteren Formelement (6a), zwei seitlichen Formelementen (6b, 6c) und wenigstens einem querverlaufenden Formelement (23), wobei die Formen (6) mit ihren seitlichen Formelementen (6b, 6c) Seite an Seite liegend zueinander ausgerichtet und in einer axialen Richtung durch zwei seitliche Zylinder (11) geschlossen sind, um somit eine Formengruppe zu bilden, enthaltend: – einen oberhalb der Formen (6) angeordneten Tragbalken (3), wobei der Tragbalken (3) für jede Form (6) einen oberen Zylinder (7) enthält, und wobei die unteren Formelemente (6a) einer jeden Form an einer unteren, auf einem unteren Querbalken (2) in einer axialen Richtung gleitbaren Platte (5) befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass – der Tragbalken (3) ein vertikal beweglicher Hebebalken ist; – auf dem unteren Querbalken (2) in axialer Richtung der Anlage, und zwar zwischen den unteren Platten (5), Schlitten (14) der seitlichen Elemente vorhanden sind, auf welchen für jede Form (6) Spannstangen (8) und die jeweiligen seitlichen Elemente (6b, 6c) für die aneinandergrenzenden Formen (6) befestigt sind; – die Spannstangen (8) mit ihrem oberen Ende durch obere Verbindungsvorrichtungen (9) an obere Rahmen (15) und mit ihrem unteren Ende an die unteren Platten (5) anschliessbar sind; – die oberen Rahmen (15) mit Hilfe von Gewichtsausgleichsvorrichtungen (24) an den Hebebalken (3) angeschlossen sind; – die Formengruppe zwischen zwei seitlichen Querbalken (4) angeordnet ist, welche in axialer Richtung auf dem unteren Querbalken (2) beweglich und an diesem zu befestigen sind, und in welche der Hebebalken (3) während des Schliessens der Formengruppe greift, und – die Anlage mit einer quer ausgerichteten Blockiervorrichtung versehen ist, zu welcher Führungen (20), Schlitten (17), Zylinder (19) und querverlaufende Verbindungsvorrichtungen (18) gehören.
  4. Anlage zum Druckgiessen nach den Patentansprüchen von 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Formengruppe an einer Seite des feststehenden und an den unteren Querbalken (2) angeschlossenen Querbalkens (12) befestigt sein kann.
  5. Anlage zum Druckgiessen nach den Patentansprüchen von 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten seitlichen Querbalken (4) durch eine Klemmvorrichtung (13) befestigt sind, welche im Augenblick des Schliessens der Anlage an einem in dem unteren Querbalken (2) vorgesehen Anschlag (16) liegt.
  6. Anlage zum Druckgiessen nach Patentanspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtung (13) hydraulisch, pneumatisch, elektromechanisch, elektromagnetisch oder auf ähnliche Weise betätigt werden kann.
  7. Anlage zum Druckgiessen nach den Patentansprüchen 1 oder 2 oder nach den Patentansprüchen von 4 bis 6, wenn von den Ansprüchen 1 oder 2 abhängig, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebebalken (3), wenn er sich in seiner geschlossenen Position befindet, in welcher die oberen Zylinder (7) blockiert sind, in die seitlichen Querbalken (4) und in den feststehenden Querbalken (12) greift, die seitlichen Querbalken (4) an dem unteren Querbalken (2) befestigt sind und die oberen Verbindungsvorrichtungen (9) und die Spannstangen (8) zusammen verblockt sind, und die oberen Rahmen (15), die oberen Zylinder (7), die oberen Formelemente (6d) und die oberen Verbindungsvorrichtungen (9) mit den Spannstangen (8) sich frei in axialer Richtung der Anlage bewegen können.
  8. Anlage zum Druckgiessen nach den Patentansprüchen von 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb des Hebebalkens (3) für jede Form eine Gewichtsausgleichsvorrichtung (24) vorgesehen ist, in der Lage, auf den genannten Balken das Gewicht der Spannstangen (8), des oberen Rahmens (15) und von allem mit diesem verbun denen sowie der unteren Platte (5) und allem mit dieser verbundenem zu übertragen.
  9. Anlage zum Druckgiessen nach den Patentansprüchen 1 oder 2 oder nach den Patentansprüchen von 4 bis 8, wenn von den Ansprüchen 1 oder 2 abhängig, dadurch gekennzeichnet, dass mit Hilfe der Spannstangen (8), wenn die oberen Zylinder (7) das obere Element (6d) einer jeden Form durch Aufliegen auf den seitlichen Formelementen (6b und 6c) schliessen, die unteren Platten (5) sich durch Reaktion auf die Kraft der oberen Zylinder (7) anheben und bewirken, dass die unteren Formelemente (6a) unter den seitlichen Formelementen (6b und 6c) zum Anliegen gebracht werden, um den doppelten Zweck zu erhalten, nicht den unteren Querbalken (2) mit dem Druck der oberen Zylinder (7) zu belasten und nicht symmetrisch von oben und von unten mit dem Druck der oberen Zylinder (7) auf die seitlichen Formelemente (6b und 6c) zu wirken.
  10. Anlage zum Druckgiessen nach den Patentansprüchen von 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb der unteren Platten (5) eine Lösungsvorrichtung (22) zum Lösen der seitlichen Elemente vorgesehen ist, welche im Augenblick des Schliessens der Formengruppe nicht aktiv und entgegen den angrenzenden Schlitten (14) der seitlichen Elemente in dem Augenblick aktiv ist, in welchem die Formen (6) geöffnet werden, so dass letztere leicht von den unteren Platten (5), auf welchen das untere Formelement (6a) positioniert ist, gelöst werden können.
  11. Anlage zum Druckgiessen nach Patentanspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Lösungsvorrichtung (22) der seitlichen Elemente eine Scherenvorrichtung enthält, deren Elemente während des Schliessens der Formengruppe gelockert sind und in dem Moment, in dem die Formen (6) gelockert sind, zu den angrenzenden Schlitten (14) der seitlichen Elemente hin gedrückt werden.
  12. Anlage zum Druckgiessen nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb (21) der Lösungsvorrichtung der seitlichen Elemente mit der axialen Klemmvorrichtung (11) synchronisiert ist.
  13. Anlage zum Druckgiessen nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb (21) der Lösungsvorrichtung der seitlichen Elemente mit der Befestigungsvorrichtung für die seitlichen Querbalken (13) synchronisiert ist.
  14. Anlage zum Druckgiessen nach einem jeden der Patentansprüche von 2 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass zum Einsetzen eines querverlaufenden Formelementes (23) in die Form (6), jede Form (6) quer zu der axialen Richtung geschlossen werden kann, und an jede Form (6) kann ein Querschlitten (17) herangeführt werden, in der Lage, mit dem Schlitten (14) der seitlichen Elemente verbunden zu werden, und zwar mit Hilfe einer querverlaufenden Verbindungsvorrichtung (18), und das querverlaufende Formelement (23) durch den Querzylinder (19) zu verschliessen.
DE69729375T 1997-06-17 1997-12-23 Anlage zum Druckgiessen von Sanitärartikeln Expired - Lifetime DE69729375T2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT97RE000042A IT1294441B1 (it) 1997-06-17 1997-06-17 Impianto per il colaggio in pressione di articoli sanitari
ITRE970042 1997-06-17

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69729375D1 DE69729375D1 (de) 2004-07-08
DE69729375T2 true DE69729375T2 (de) 2005-06-09

Family

ID=11399061

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE69729375T Expired - Lifetime DE69729375T2 (de) 1997-06-17 1997-12-23 Anlage zum Druckgiessen von Sanitärartikeln

Country Status (6)

Country Link
US (1) US6250369B1 (de)
EP (1) EP0885701B1 (de)
JP (1) JPH1110616A (de)
DE (1) DE69729375T2 (de)
ES (1) ES2219727T3 (de)
IT (1) IT1294441B1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102020114348A1 (de) 2020-05-28 2021-12-02 Lippert Gmbh & Co. Kg Batteriedruckguss keramischer Hohlkörper

Families Citing this family (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
IT1398078B1 (it) * 2010-02-03 2013-02-07 Sir Soc Italiana Resine Spa Impianto per il colaggio in pressione di articoli igienico-sanitari
IT1398825B1 (it) 2010-03-18 2013-03-21 Sacmi Macchina per la produzione di manufatti ceramici.
CN102198691B (zh) * 2011-05-13 2012-11-07 湖南中铁五新钢模有限责任公司 一种节段梁箱梁液压内模
TWI537451B (zh) * 2014-03-19 2016-06-11 Wu Ming Hua Ultra - small draft angle angle pulp molding products automatic molding machine
CN104772815B (zh) * 2015-04-21 2017-11-07 中民筑友科技(江苏)有限公司 一种预制件生产模具
IT201600095433A1 (it) * 2016-09-22 2018-03-22 Siti B & T Group Spa Gruppo di formatura per la produzione di articoli sanitari
TR201707967A2 (tr) * 2017-05-30 2017-09-21 Unimak Makina Sanayii Ve Ticaret A S Döküm düzeneği̇ deği̇şti̇ri̇lebi̇li̇r bi̇r döküm modülü
CN107415041B (zh) * 2017-09-27 2022-12-09 刘子建 一种夹臂式多工位高压注浆机
CN109909484B (zh) * 2019-03-20 2021-05-18 安徽工程大学 一种铸造砂箱自动定位合箱装置
CN112157784B (zh) * 2020-09-29 2022-02-11 林铭兰 一种马桶胚体的注浆成型工艺及注浆装置
CN113664976B (zh) * 2021-09-02 2022-10-25 智鑫隆科技(广东)有限公司 一种日用陶瓷的生产线

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
IT1268829B1 (it) * 1994-06-02 1997-03-13 Ideal Standard Banco automatico di colatura a pressione
DE19520234C1 (de) * 1995-06-01 1996-07-18 Netzsch Erich Holding Anlage zum Druckgießen keramischer Artikel
US5645863A (en) * 1995-06-02 1997-07-08 American Standard Inc. Equipment for unmolding sanitary ware
DE19725107C1 (de) * 1997-06-13 1998-10-22 Thuringia Netzsch Feinkeramik Anlage zum Druckgießen keramischer Artikel

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102020114348A1 (de) 2020-05-28 2021-12-02 Lippert Gmbh & Co. Kg Batteriedruckguss keramischer Hohlkörper

Also Published As

Publication number Publication date
ITRE970042A1 (it) 1998-12-17
ITRE970042A0 (it) 1997-06-17
EP0885701B1 (de) 2004-06-02
IT1294441B1 (it) 1999-03-24
EP0885701A1 (de) 1998-12-23
ES2219727T3 (es) 2004-12-01
US6250369B1 (en) 2001-06-26
JPH1110616A (ja) 1999-01-19
DE69729375D1 (de) 2004-07-08

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE68903513T2 (de) Vorrichtung fuer den druck-schlickerguss von keramischen formkoerpern.
DE69729375T2 (de) Anlage zum Druckgiessen von Sanitärartikeln
DE69026003T2 (de) Schlickergiessvorrichtung
AT403777B (de) Formschliessvorrichtung
DE1584296A1 (de) Giessverfahren und Vorrichtung
DE69015045T2 (de) Schlickerdruckgiessvorrichtung zum Herstellen von Sanitärartikeln.
DE19606568A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Spannen einer Spritzgießform
DE4206279C1 (de)
DE2103083A1 (de) Vorrichtung zur Herstellung von Teilen aus Gießsand, wie z B Gußfor men und kerne oder dgl aus Sand
DE1958074C3 (de) Greifvorrichtung zum Erfassen und Anheben von Anodenplatten in einer Anodenplatten-Gießanlage
EP0896866B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Formkörpern
DE69816942T2 (de) Pressvorrichtung
DE4324684C1 (de) Gießanlage und Verfahren zum Druckgießen keramischer Gußstücke
DE19725107C1 (de) Anlage zum Druckgießen keramischer Artikel
DE3014708C2 (de) Schalung zur Fertigung von Stabelementen aus Beton
CH629690A5 (de) Verfahren und anlage zum herstellen von gussstuecken mittels dauergiessformen.
DE4216212C1 (de)
DE2156680A1 (de) Vorrichtung zum Entformen von Gußstücken
DE4237730C2 (de) Klemmvorrichtung für eine hydraulische Schubvorrichtung
DE19725942C2 (de) Druckgießanlage für Sanitärartikel
DE2344721A1 (de) Horizontalstapelformmaschine und entsprechendes verfahren
DE2065945A1 (de) Verfahren und eine greifvorrichtung zum wenden einer form fuer keramische gussstuecke
DE3824920C1 (en) Device for locking and unlocking a multi-part casting mould or core box for founding purposes
DE1584769C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Betonblöcken mit einer Oberfläche aus stückförmigem Material
DE10242905A1 (de) Formgusssysteme und -maschinen sowie Kernentnahmeverfahren bei Formgusssystemen und -maschinen

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition