DE69728849T2 - Gerät zur Überwachung des Blutdruckes - Google Patents

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Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Blutdrucküberwachungsvorrichtungen zur Anwendung in Bereichen, die eine kontinuierliche Überwachung der Blutdrucks von Patienten, die in Operationssälen, auf Intensivstationen, in Räumen für die Notfallbehandlung, in Räumen für die extracorporale Dialyse und dergleichen behandelt werden sollen, erfordern. Insbesondere richtet sich die vorliegende Endung auf eine Blutdrucküberwachungsvorrichtung, die biologische Daten, wie etwa Elektrokardiogramme (EKG), Pulswellen und Blutdruck überwacht.
  • Ähnlichg Technik
  • Eine Blutdrucküberwachungsvorrichtung, die außer dem Blutdruck biologische Daten, wie etwa EKGs und Pulswellen überwacht, war bisher schonbekannt. Diese Art der Überwachung wird allgemein „Lebenszeichenüberwachung" genannt.
  • Die Blutdrucküberwachungsvorrichtung weist eine Manschette, die an einem Arm, einem Finger oder dergleichen eines Patienten zu befestigen ist, eine Pulsoximeter-Sonde und EKG-Elektroden, die auf der Brust des Patienten zu befestigen sind, auf. Die Blutdrucküberwachungsvorrichtung misst Blutdruck, EKGs und Pulswellen, wenn diese Bauteile am Patienten befestigt sind und zeigt die gemessenen Ergebnisse an. In diesem Fall wird eine nicht-invasive Blutdruckmessung auf Grundlage des Manschettendrucks in einem vorbestimmten Zeitabstand durchgeführt.
  • Eine solche konventionelle Blutdrücküberwachungseinheit hat übrigens die folgenden Probleme aufgeworfen.
  • Bei einer nicht-invasiven Blutdruckmessung auf Grundlage eines Manschettendrucks können Messwerte in manchen Fällen abweichende Werte werden, und die konventionelle Blutdrucküberwachungsvorrichtung verwendet solche abweichenden Werte in einer Berechnung, was zu dem Problem geführt hat, dass unnötig Alarm gegeben wird oder dass Auswertungen nach der Messung nicht glatt durchgeführt werden können.
  • Außerdem muss, selbst wenn eine solche Abweichung bemerkt wurde, eine neue Messung durchgeführt werden, und diese neue Messung muss von Hand gestartet werden, was wiederum die Betriebsfähigkeit wenig zufriedenstellend macht.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDGUNG
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist deshalb, eine Blutdrucküberwachungsvorrichtung bereitzustellen, die nicht nur eine Abweichung im Ergebnis einer nicht-invasiven Blutdruckmessung auf Grundlage eines Manschettendrucks feststellen, sondern auch automatisch eine neue Messung durchführen kann, wenn eine Abweichung festgestellt wurde.
  • Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst eine Blutdrucküberwachungsvorrichtung die in Anspruch 1 definierten Merkmale.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst eine Blutdrucküberwachungsvorrichtung die in Anspruch 2 definierten Merkmale.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst ein Verfahren zur Blutdrucküberwachung die in Anspruch 3 definierten Merkmale.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst ein Verfahren zur Blutdrucküberwachung die in Anspruch 4 definierten Merkmale.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist ein Blockdiagramm, das eine Struktur einer Blutdrucküberwachungsvorrichtung, die eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist, zeigt;
  • 2 ist ein Flussdiagramm, das einen Betrieb der in 1 gezeigten Blutdrucküberwachungsvorrichtung zeigt; und
  • 3 ist eine graphische Darstellung einer Wellenform, die eine Pulswellen-Ausbreitungszeit veranschaulicht.
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNSFORMEN
  • Der Grundgedanke der vorliegenden Erfindung wird im Folgenden beschrieben.
  • Nicht-invasive Blutdruckmessungen können mit einem Verfahren, bei dem zusätzlich zum oben erwähnten Verfahren, bei dem eine Manschette verwendet wird, eine Pulswellenausbreitungszeit verwendet wird, durchgeführt werden. Das Prinzip der Blutdruckmessung auf Grundlage der Pulswellenausbreitungszeit ist das Folgende.
  • Wie in 3 gezeigt, tritt ein niedrigster Wert einer Pulswelle auf Seiten peripherer Blutgefäße, wie etwa in einem Finger oder einem Ohr, mit einer Verzögerung bezüglich einem niedrigsten Wert einer aortischen Pulswelle auf. Diese Verzögerungszeit ist die Pulswellenausbreitungszeit. In diesem Fall ist die Pulswellenausbreitungszeit gleich einer Zeit vom Auftreten des obersten Wertes einer R-Welle bis zum Auftreten des niedrigsten Wertes einer Pulswelle auf Seiten peripherer Blutgefäße, wobei die R-Welle einer EKG-Wellenfonn als Referenz verwendet wird.
  • Eine Blutdruckmessung, in der die Pulswellenausbreitungszeit verwendet wird, muss durch Messen des Blutdrucks mit anderen Mitteln, beispielsweise mit einer Manschette, und Zuordnen zu den gemessen Ergebnissen kalibriert werden. Wenn sich beispielsweise der Blutdruck nach der Kalibrierung erhöht, wird die Ausbreitungszeit verkürzt. Deshalb kann ein Blutdruckwert erhalten werden, indem eine Korrektur auf Grundlage einer Zeitdifferenz zwischen der verkürzten Pulswellenausbreitungszeit und einer während der Kalibration erhaltenen Pulswellenausbreitungszeit durchgeführt wird.
  • Andererseits kann der Blutdruckwert auch aus folgender Gleichung erhalten werden. P = αT + β, wobei T die Pulswellenausbreitungszeit ist und α, β die für einen Patienten spezifischen Parameter sind. Die für einen Patienten spezifischen Parameter α, β können zum Zeitpunkt der Kalibrierung der Pulswellenausbreitungszeit berechnet werden.
  • Bei einer Kalibrierung der Pulswellenausbreitungszeit werden sowohl Blutdruck als auch Pulswellenausbreitungszeit gemessen, während sich ein Patient in Ruhe bzw. im Belastungszustand befindet.
  • Dabei sind, unter der Annahme, dass der Blutdruckwert und die Pulswellenausbreitungszeit zu dem Zeitpunkt, an dem sich der Patient in Ruhe befindet, gleich P1, T1 sind und dass sie zu dem Zeitpunkt, an dem sich der Patient im Belastungszustand befindet, gleich P2, T2 sind, die Blutdruckwerte P1, P2 beispielsweise folgendermaßen gegeben. P1 = αT1 + β (1) P2 = αT2 + β (2)
  • Deshalb können durch Messung von P1, T1, P2, T2 die Parameter α, β aus den obigen beiden Gleichungen berechnet werden. Sobald α, β berechnet wurden, können die Blutdruckwerte des Patienten anschließend durch Messung nur der Pulswellenausbreitungszeit gemessen werden. Es kann angemerkt werden, dass beim Messen zweier unterschiedlicher Blutdruckwerte die Messzeitpunkte nicht auf Zeitpunkte beschränkt sind, an denen sich der Patient im Ruhezustand bzw. im Belastungszustand befindet, solange die Messzeitpunkte nur solche sind, die es ermöglichen, zwei unterschiedliche Blutdruckwerte aufzunehmen.
  • Da ein Blutdruckwert, wie oben beschrieben, sowohl aus einem EKG als auch aus einer Pulswelle erhalten werden kann, kann nicht nur auf Grundlage einer Zeitdifferenz zwischen dem EKG und einer durch ein Pulsoximeter in einer konventionellen Blutdruckübennraphungsvorrichtung erhaltenen Pulswelle entschieden werden, ob ein während einer nicht-invasiven Blutdruckmessung gemessener Blutdruckwert abweicht, sondern auch auf Grundlage von Blutdruckwertschwankungen in einer nicht-invasiven Blutdruckmessung auf Grundlage eines Manschettendrucks. Wenn entschieden wird, dass der Blutdruckwert abweichend ist, kann der Blutdruck nochmals gemessen werden.
  • Eine Blutdrucküberwachungsvorrichtung, die eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist, wird nun mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben.
  • A. Aufbau der Blutdrucküberwachungsvorrichtung
  • 1 ist ein Blockdiagramm, das eine Struktur der Blutdrucküberwachungsvorrichtung, die eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist, zeigt. In 1 wird eine Manschette 2, die dafür ausgelegt ist, an einem Arm oder einem Finger eines Patienten befestigt zu werden, zur Blutdruckmessung verwendet. Das Innere der Manschette 2 wird durch ein Ausströmventil 3 zur Atmosphäre hin geöffnet oder geschlossen, und die Manschette 2 wird durch eine Druckpumpe 4 mit Luft versorgt. Ein Manschettendruck wird durch einen Drucksensor 5 gemessen. Die Ausgabe des Drucksensors 5 wird durch eine Manschettendruckdetektions- und Verstärkungseinheit 6 detektiert und verstärkt. Die Ausgabe der Manschettendruckdetektions- und Verstärkungseinheit 6 wird durch einen A/D-Wandler 7 in ein digitales Signal umgewandelt und das umgewandelte digitale Signal wird anschließend durch eine CPU (zentrale Verarbeitungseinheit) 1 empfanden. Die CPU 1, das Ausströmventil 3 und die Druckpumpe 4 sind durch eine Ausgabeschnittstelle 8 miteinander verbunden.
  • Elektrokardiogrammelektroden 9 (EKG) werden zur Messung eines EKG-Signals verwendet und sind zur Befestigung auf der Brust oder dergleichen eines Patienten ausgestaltet. Eine EKG-Signal-Detektions- und Verstärkungseinheit 10 detektiert ein EKG-Signal eines Patienten mit den EKG-Elektroden 9 und verstärkt das detektierte EKG-Signal und gibt es aus. Die Ausgabe der EKG-Signaldetektions- und Verstärkungseinheit 10 Wird durch einen A/D-Wandler 11 in ein digitales Signal umgewandelt, und das umgewandelte digitale Signal wird anschließend von der CPU 1 empfangen. Eine Pulsoximetersonde 12 wird zur Messung des Gehalts an im Blut gelösten Sauerstoff verwendet und ist zur Befestigung an einem Finger oder dergleichen eines Patienten ausgeführt.
  • Die Puisoximetersonde 12 umfasst: eine LED (Leuchtdiode), die Licht einer Wellenlänge λ1, bei (ler sich die Absorptionsfähigkeit von Deoxyhämoglobin stark von der eines Oxyhämoglobins unterscheidet, ausgibt; eine LED (Leuchtdiode), die Licht einer Wellenlänge λ2, bei der eine Absorptionsfähigkeit von Deoxyhämoglobin ungefähr gleich der von Oxyhämoglobin ist, ausgibt; und einen Fototransistor, der Licht von der LED, die Licht der Wellenlänge λ1 aussendet und das Licht von der LED, die Licht der Wellenlänge λ2 aussendet, detektiert. In diesem Fall sind die zwei LEDs und der Fototransistor so angeordnet, dass sie einander in einem gleichen Abstand, der zur Größe eines Messbereichs eines Patienten passt, gegenüber liegen.
  • Eine LED-Stromsteuereinheit 13 steuert einen Strom, der zu der LED der Pulsoximetersonde 12, die das Licht der Wellenlänge λ1 ausgibt, fließt und eine LED-Stromsteuereinheit 14 steuert einen Strom, der zu der LED der Pulsoximetersonde 12, die das dicht der Wellenlänge λ2 ausgibt, fließt. Eine fotoelektrische Pulswellensignaldetektions- und Verstärkungseinheit 15 detektiert ein Pulssignal in einer Ausgabe des Fototransistors und verstärkt das detektierte Signal und gibt es aus. Die Ausgabe der fotoelektrischen Pulswellensignaldetektions- und Verstärkungseinheit 15 wird durch einen A/D-Wandler 17 in ein digitales Signal umgewandelt, und das umgewandelte digitale Signal wird anschließend von der CPU 1 empfangen.
  • Eine fotoelektrische Pulswellensignaldetektions- und Verstärkungseinheit 16 detektiert ein Pulswellensignal in einer Ausgabe des Fototransistors und verstärkt das detektierte Signal und gibt es aus. Die Ausgabe der fotoelektrischen Pulswellensignaldetektionsund Verstärkungseinheit 16 wird durch einen A/D-Wandler 18 in ein digitales Signal umgewandelt, und das umgewandelte digitale Signal wird anschließend von der CPU 1 empfanden. Eine Eingabeeinheit 19 wird dazu verwendet, eine Kalibrierung der Pulswellenausbreitungszeit zu starten und für eine Kalibrierung verwendete Eingabeblutdruckwerte P1, P2 und eine Schwelle_BP, die als Referenz für eine neue nicht-invasive Blutdruckmessung mit der Manschette 2 und dergleichen dient, einzugeben.
  • Die CPU 1 führt ein Verarbeitungsprogramm auf Grundlage der Ausgaben der A/D-Wandler 7, 11, 17, 18 und der Ausgaben der Eingabeeinheit 19 durch und zeigt die Ergebnisse der Verarbeitung auf einem Display 22, das eine Ausgabeeinheit ist, an. Das heißt, die CPU 1 steuert das Ausströmventil 3 und die Druckpumpe 4 in einem vorbestimmten Zeitintervall, berechnet einen Blutdruckwert auf Grundlage der Ausgaben des A/D-Wandlers 7 und zeigt das Ergebnis auf dem Display 22 an. Außerdem berechnet die CPU 1 durch Empfangen von Ausgaben des A/D-Wandlers 11 eine Pulsfrequenz und zeigt das Ergebnis auf dem Display 22 zusammen mit einer EKG-Wellenform an.
  • Ferner gerechnet die CPU 1 nicht nur die arterielle Sauerstoffsättigung, sondern misst auch durch Empfangen von Ausgaben der A/D-Wandler 17, 18 eine Pulswelle und zeigt die jeweiligen Ergebnisse auf dem Display 22 an.
  • Ferner zählt die CPU 1 die Pulswellenausbreitungszeit vom Auftauchen des maximalen Werts einer R-Welle einer EKG-Wellenform bis zum Auftauchen des niedrigsten Werts einer Pulswelle zu dem Zeitpunkt, an dem eine nicht-invasive Blutdruckmessung mit der Manschette 2 durchgeführt wird und berechnet sowohl aus der gezählten Zeit als auch aus Parametern α, β, die für einen Patienten spezifisch sind und zu dem Zeitpunkt, an dem eine Kalibrierung der Pulswellenausbreitungszeit durchgeführt wurde, erhalten wurden, einen Blutdruckwert. Anschließend berechnet die CPU 1 eine Differenz zwischen dem aus der Pulswellenausbreitungszeit erhaltenen Blutdruckwert und dem aus der nicht-invasiven Blutdruckmessung mit der Manschette 2 erhaltenen Messwert, beurteilt, ob dich die Differenz innerhalb eines vorbestimmten Schwellwerts befindet oder nicht und, wenn beurteilt wird, dass die Differenz den Schwellwert überschreitet, führt die CPU 1 nochmals eine nicht-invasive Blutdruckmessung mit der Manschette 2 durch.
  • Ein mit der CPU 1 verbundener Speicher (ROM) 20 speichert das Verarbeifungsprogramm, und ein ebenfalls mit der CPU 1 verbundener Speicher (RAM) 21 speichert verarbeitete Daten.
  • Die Manschete 2, das Ausströmventil 3, die Druckpumpe 4, der Drucksensor 5, die Manschettendruckdetektions- und Verstärkungseinheit 6 und der A/D-Wandler 7 bilden die Blutdruckmesseinheit. Außerdem entspricht der RAM 21 der Schwellwertspeichereinheit. Ferner bilden die EKG-Elektroden 9, die EKG-Signaldetektions- und Verstärkungseinheit 10 und der A/D-Wandler 11 die Zeitintervalldetektionsbezugspunkt-Detektionseinheit. Außerdem bilden die Pulsoximetersonde 12, die LED-Stromsteuereinheiten 13, 14, die fotoelektrischen Pulswellensignaldetektions- und Verstärkungseinheiten 15, 16 und die A/D-Wandler 17, 18 die Pulswellendetektionseinheit. Außerdem entspricht die CPU 1 der Recheneinheit und der Steuereinheit.
  • B. Betrieb der Blutdrucküberwachungsvorrichtung
  • Ein Betrieb der so ausgelegten Blutdrucküberwachungsvorrichtung wird im Folgenden mit Bezug auf das in 2 gezeigte Flussdiagramm beschrieben. In der folgenden Beschreibung wird angenommen: eine Kalibrierung der Pulswellenausbreitungszeit wurde bereits durchgeführt, so dass die für einen Patienten charakteristischen Parameter α, β in den Speicher 21 geschrieben wurden; und der Schwellwert_BP, der als Referenz für eine neue nichti-invasive Blutdruckmessung mit der Manschette 2 dient, wurde in den Speicher 21 geschrieben.
  • Zuerst entscheidet die CPU 1 in Schritt S1, ob es Zeit zum Starten einer nicht-invasiven Blutdruckmessung mit der Manschette 2 ist oder nicht. Wenn die CPU 1 entscheidet, dass es nicht Zeit zum Starten einer nicht-invasiven Blutdruckmessung ist, wiederholt die CPU 1 die Ausführung dieses Schritts; wenn dagegen die CPU 1 entscheidet, dass es dafür Zeit ist, rückt die CPU 1 zu Schritt S2 vor und startet die Durchführung einer nicht-invasiven Blutdruckmessung mit der Manschette 2. Daraufhin zählt die CPU 1 in Schritt S3 eine Pulswellenausbreitungszeit T1 und schreibt das Ergebnis in den Speicher 21.
  • Nachdem sie die Pulswellenausbreitungszeit T1 gezählt hat, berechnet die CPU 1 aus der Pulswellenausbreitungszeit T1 einen Blutdruckwert BP1 und schreibt das Ergebnis in Schritt S4 in den Speicher 21. Das heißt, der Blutdruckwert BP1 wird durch Substituieren dir Pulswellenausbreitungszeit T1 und der in den Speicher 21 geschriebenen Parameter α, β in die folgende Gleichung erhalten. P = αT + β
  • Nachdem sie den Blutdruckwert BP1 aus der Pulswellenausbreitungszeit T1 berechnet hat, erhält die CPU 1 in Schritt S5 auf Grundlage der nicht-invasiven Blutdruckmessung mit der Manschette 2 einen Blutdruckwert NIBP1. Dann erhält die CPU 1 in Schritt S6 eine Differenz zwischen dem Blutdruckwert BP1 und dem Blutdruckwert NIBP1 und entscheidet, ob der Betrag der erhaltenen Differenz den in den Speicher 21 geschriebenen Schwellwert_BP überschreitet oder nicht. Wenn entschieden wird, dass der Betrag der Differenz zwischen dem Blutdruckwert BP1 und dem Blutdruckwert NIBP1 die Schwelle _BP überschreitet, entscheidet die CPU 1 in Schritt S7, dass das Ergebnis der nichtinvasiven Blutdruckmessung mit der Manschette 2 abweichend ist, beseitigt den momentan gemessenen Wert und führt nochmals eine nicht-invasive Blutdruckmessung mit der Manschette 2 durch. Wenn in Schritt S8 aus der neuen Messung ein Blutdruckwert NIBP1' erhalten wird, zeigt die CPU 1 in Schritt S9 diesen Blutdruckwert NIBP1' auf dem Display 22 an.
  • Wenn andererseits in Schritt S6 entschieden wird, dass der Betrag der Differenz zwischen dem Blutdruckwert BP1 und dem Blutdruckwert NIBP1 die Schwelle BP nicht überschreitet, zeigt die CPU 1, die entscheidet, dass das Ergebnis der nicht-invasiven Blutdruckmessung mit der Manschette 2 normal ist, in Schritt S9 den Blutdruckwert NIBP1 an.
  • Wie oben beschrieben, wird in dieser Ausführungsform eine Pulswellenausbreitungszeit T1 vom Erscheinen des maximalen Werts einer R-Welle einer EKG-Wellenform bis zum Erscheinen des niedrigsten Werts einer Pulswelle zu dem Zeitpunkt, an dem eine nichtinvasive 'Blutdruckmessung mit der Manschette 2 durchgeführt wird, gezählt und ein Blutdruckwert BP1 sowohl aus der gezählten Zeit T1 als auch aus den für einen Patienten spezifischen und zum Zeitpunkt des Durchführens einer Kalibration der Pulswellenausbreitungszeit erhaltenen Parametern α, β berechnet. Daraufhin wird ein Betrag einer Differenz zwischen dem Blutdruckwert BP1 und einem durch die nicht-invasive Blutdruckmessung mit der Manschette 2 erhaltenen Blutdruckwert NIBP1 berechnet und es wird entschieden, ob dieser Betrag eine vorbestimmte Schwelle_BP überschreitet oder nicht. Wenn entschieden wird, dass der Betrag die Schwelle_BP überschreitet, wird nochmals eine nicht-invasive Blutdruckmessung mit der Manschette 2 durchgeführt und ein als Ergebnis dieser neuen Messung erhaltener Blutdruckwert NIBP1' wird auf dem Display 22 dargestellt.
  • Deshalb wird, selbst wenn in der nicht-invasiven Blutdruckmessung mit der Manschette 2 ein abweichender Wert festgestellt wurde, dieser abweichende Wert in der Berechnung nicht verwendet. Folglich kann nicht nur ein äußerst verlässlicher gemessener Blutdruckwert erhalten werden, sondern es kann auch ein unnötiger Alarm vermieden werden und eine Auswertung nach der Messung wird glatter durchgeführt. Außerdem wird, wenn ein abweichender Wert festgestellt wurde, der Blutdruck automatisch noch mals gemessen. Das heißt, auf den mühsamen Vorgang, den Blutdruck von Hand nochmals zu messen kann verzichtet werden, was wiederum zur Verbesserung der Betriebsfähigkeit beiträgt.
  • Während in der oben erwähnten Ausführungsform durch Entscheiden, ob eine Differenz zwischen einem durch die nicht-invasive Blutdruckmessung mit der Manschette 2 erhaltenen Blutdruckwert NIBP1 und einem aus einer Pulswellenausbreitungszeit T1 erhaltenen Blutdruckwert BP1 eine Schwelle_BP überschreitet, entschieden wird, ob das Eigebnis einer nicht-invasiven Blutdruckmessung mit der Manschette 2 normal ist oder nicht, kann eine solche Entscheidung auch anhand einer bei einem aus einer nichtinvasiven Blutdruckmessung mit der Manschette erhaltenem Blutdruckwert beobachteten Schwankungsbedingung bzw. einer bei einer Pulswellenausbreitungszeit beobachteten Schwankungsbedingung getroffen werden. Beispielsweise können die folgenden Entscheidungsverfahren vorgeschlagen werden.
    • (1) Wenn eine nicht-invasive Blutdruckmessung mit der Manschette 2 durchgeführt wird und nicht nur der aus dieser Messung erhaltene Blutdruckwert einen Referenzwert überschreitet, sondern auch die Pulswellenausbreitungszeit einen Schwellwert überschreitef, dann wird entschieden, dass das Ergebnis der nicht-invasiven Blutdruckmessung normal ist, da sowohl der Blutdruckwert bzw. die Zeit ihre Referenzwerte überschreiten.
    • (2) Wenn das Ergebnis einer nicht-invasiven Blutdruckmessung mit der Manschette 2 im Vergleich zu dem Ergebnis einer vorherigen nicht-invasiven Blutdruckmessung mit der Manschette 2 schwankt, obwohl die Pulswellenausbreitungszeiten beinahe keine Schwankung zeigen, dann wird entschieden, dass das Ergebnis der nicht-invasiven Blutdruckmessung abweichend ist.
    • (3) Wenn die Ergebnisse von nicht-invasiven Blutdruckmessungen mit der Manschette 2 nicht schwanken, obwohl Pulswellenausbreitungszeiten schwanken, dann wird entschieden, dass das Ergebnis der nicht-invasiven Blutdruckmessung abweichend ist.
  • Gemäß der Blutdruckmessvorrichtungen der vorliegenden Erfindung wird, selbst wenn in einer nicht-invasiven Blutdruckmessung mit dem Schritt 2 ein abweichender Wert festgestellt wurde, dieser abweichende Wert in der Berechnung nicht verwendet. Deshalb kann nicht nur ein höchst zuverlässiger gemessener Blutdruckwert erhalten werden, sondern es kann auch unnötiger Alarm vermieden werden, und Auswertungen nach der Messung werden im Wesentlichen glatt durchgeführt. Außerdem wird, wenn ein abweichender Wert festgestellt wurde, der Blutdruck automatisch nochmals gemessen. Deshalb kann auf den mühsamen Vorgang des manuellen Startens einer erneuten Messung verzichtet werden, was wiederum zum Verbessern der Betriebsfähigkeit beiträgt.

Claims (4)

  1. Blutdruckmessvorrichtung mit: einer Blutdruckmesseinheit (2, 3, 4, 5, 6, 7) zum Messen eines Blutdrucks mit einer Manschette (2); einer Zeitintervalldetektionsreferenzpunktdetektionseinheit (9, 10, 11) zum Detektieren eines Zeitintervalldetektionsbezugspunkts an einer Pulswelle an einer Aorta einer Körpers; einer Pulswellendetektionseinheit (12, 13, 14, 15, 16, 17, 18) zum Detektieren einer mit einer Zeitverzögerung bezüglich der Pulswelle an der Aorta erscheinenden Pulswelle an peripheren Blutgefäßen; einer Pulswellenausbreitungszeitzähleinheit (1) zum Zählen einer Pulswellenausbreitungszeit auf Grundlage von detektierten Ausgaben der Zeitintervalldetektionsreferenzpunktdetektionseinheit und der Pulswellendetektionseinheit (12, 13, 14, 15, 16, 17, 18); gekennzeichnet durch eine Steuereinheit (1, 20, 21) zum Entscheiden, ob ein durch die Blutdruckmesseinheit gemessener Blutdruckwert ein abweichender Wert ist oder nicht, auf Grundlage einer bei dem von der Blutdruckmesseinheit gemessenen Blutdruckwert beobachteten Schwankungsbedingung und einer bei einem Pulswellenausbreitungszeitzähler durch die Pulswellenausbreitungszeitzähleinheit zu dem Zeitpunkt, an dem der Blutdruckwert gemessen wurde, beobachteten Schwankungsbedingung und zum nochmaligen Messen des Blutdrucks durch Steuern der Blutdruckmesseinheit, wenn entschieden wurde, dass des Blutdruckwert ein abweichender Wert ist.
  2. Blutdruckbeobachtungsvorrichtung mit: einer Blutdruckmesseinheit (2, 3, 4, 5, 6, 7) zum Messen eines Blutdrucks mit einer Manschette (2); einer Schwellwertspeichereinheit (21) zum Speichern eines Schwellwerts, die als Referenz für eine neue Blutdruckmessung mit der Manschette (2) dient, wobei die Schwelle aus einer externen Quelle (19) eingegeben wird; einer Zeitintervalldetektionsreferenzpunktdetektionseinheit (9, 10, 11) zum Detektieren eines Zeitintervalldetektionsreferenzpunkts an einer Pulswelle an einer Aorta eines Kärpers; einer Pulswellendetektionseinheit (12, 13, 14, 15, 16, 17,18) zum Detektieren einer Pulswelle, die bezüglich der Pulswelle an der Aorta mit einet Zeitverzögerung auftritt, an peripheren Blutgefäßen; einer Pulswellenausbreitungszeitzähleinheit (1) zum Zählen einer Pulswellenausbreitungszeit auf Grundlage von detektierten Ausgaben der Zeitirttärvalldetektionsreferenzpunktdetektionseinheit (9, 10, 11) und der Pulswellendetektionseinheit (12, 13, 14, 15, 16, 17, 18); einer Recheinheit (1, 20, 21) zum Berechnen eines Blutdruckwerts auf Grundlage einer von der Pulswellenausbreituhgszeitzähleinheit (1) zu dem Zeitpunkt, an dem die Blutdruckmessung durch die Blutdruckmesseinheit durchgeführt wurde, gezählte Pulswellenausbreitungszeit; gekennzeichnet durch eine Steuereinheit (1, 20, 21) zum Entscheiden, ob ein Betrag einer Differenz zwischen einem von der Blutdruckmesseinheit gemessenen Blutdruckwert und einem von der Recheneinheit (1, 20,21) zu dem Zeitpunkt, an dem der Blutdruckwert gemessen wurde, berechneten Blutdruckwert den in der Schwellwertspeichereinheit (21) gespeicherten Schwellwert überschreitet oder nicht und zum nochmaligen Messen des Blutdrucks durch Steuern der Blutdruckmesseinheit, wenn entschieden wurde, dass der Betrag der Differenz den Schwellwert überschreitet.
  3. Verfahren zum Überwachen eines Blutdrucks mit: Steuern eines Ausströmventils und einer Druckpumpe, die mit einer Manschette verbunden sind; Empfangen eines für einen Manschettendruck repräsentativen ersten digitalen Signals; Berechnen eines ersten Blutdruckwerts auf Grundlage des ersten digitalen Signals; Empfangen eines für ein EKG-Signal repräsentativen zweiten digitalen Signals; Steuern einer ersten Lichtquelle, die Licht einer ersten Wellenlänge aussendet und einer zweiten Lichtquelle, die Licht einer zweiten Wellenlänge aussendet; Detektieren von von der ersten und der zweiten Lichtquelle ausgesendetem Licht; Empfangen eines dritten digitalen Signals, das für das detektierte Licht repräsentativ ist; Zählen einer Pulswellenausbreitungszeit auf Grundlage des zweiten digitalen Signals und des dritten digitalen Signals; gekennzeichnet durch Entscheiden, ob der erste Blutdruckwert ein unzuverlässiger Wert ist oder nicht, auf Grundlage einer bei dem Blutdruckwert beobachteten Schwankungsbedingung und einer bei der Pulswellenausbreitungszeit beobachteten Schwankungsbedingung; Steuern des Ausströmventils und der Druckpumpe, Empfangen eines für einen Manschettendruck repräsentativen vierten digitalen Signals und Berechnen eines zweiten Blutdruckwerts auf Grundlage des vierten digitalen Signals, wenn entschieden wurde, dass der erste Blutdruckwert ein unzuverlässiger Wert ist.
  4. Verfahren zum Überwachen eines Blutdrucks mit: Steuern eines Ausströmventils und einer mit einer Manschette verbundenen Druckpumpe; Empfangen eines für einen Manschettendruck repräsentativen ersten digitalen Signals; Berechnen eines ersten Blutdruckwerts auf Grundlage des ersten digitalen Signals; Speichgrn eines Schwellwerts, wobei der Schwellwert aus einer externen Quelle eingegeben wird; Empfangen eines zweiten digitalen Signals, das für ein EKG-Signal repräsentativ ist; Steuern einer ersten Lichtquelle, die Licht einer ersten Wellenlänge aussendet und einer zweiten Lichtquelle, die Licht einer zweiten Wellenlänge aussendet; Detektieren von von der ersten und der zweiten Lichtquelle ausgesendetem Licht; Empfangen eines für das detektierte Licht repräsentativen dritten digitalen Signals; Zählen einer Pulswellenausbreitungszeit auf Grundlage des zweiten digitalen Signals und des dritten digitalen Signals; Berechnen eines zweiten Blutdruckwerts auf Grundlage der Pulswellenausbreitungszeit; gekennzeichnet durch Entscheiden, ob ein Betrag einer Differenz zwischen dem erstem Blutdruckwert und dem zweiten Blutdruckwert die Schwelle überschreitet oder nicht; Steuern des Ausströmventils und der Druckpumpe, Empfangen eines für einen Manschettendruck repräsentativen vierten digitalen Signals und Berechnen eines dritten Blutdruckwerts auf Grundlage des vierten digitalen Signals, wenn entschieden wurde, dass der Betrag der Differenz die Schwelle überschreitet.
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