-
Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Datenverarbeitungsverfahren,
das vorzugsweise zum Steuern einer Kraftstoffeinspritzmenge verwendet
wird, der Kraftstoffeinspritzzeitvorgabe und dergleichen in einer
Kraftstoffeinspritzpumpe zur Kraftstoffbelieferung eines Dieselmotors.
-
Die
Kraftstoffeinspritzgenauigkeit einer Einspritzpumpe zum Kraftstoffeinspritzen
in einen Dieselmotor wird weitestgehend beeinflußt durch die Genauigkeit eines
jeden mechanischen Elements. Wie in der japanischen geprüften Patentveröffentlichung
B2 4-28901 offenbart, ist beispielsweise die Einspritzpumpe ausgestattet
mit einem ROM-artigen Speicher, der Korrekturdaten vorspeichert,
um die Streuung der mechanischen Elemente aufzufangen. Zum Ansteuern
einer Pumpe werden die im Speicher gespeicherten Korrekturdaten
zu einer Steuereinheit übertragen.
Die Kraftstoffeinspritzung von der Pumpe wird gesteuert durch Hinzufügen der
Korrekturdaten zu der Grundeinspritzmenge und der Einspritzzeitvorgabe,
wenn diese durch andere Sensorsignaleingaben bestimmt sind. Derartige
Korrekturdaten ermöglichen
es, die Systemabweichungen zu reduzieren.
-
Die
Korrekturdaten werden 2-Byte-Daten oder mehr, abhängig von
der Auflösung
und dem Bereich. Das heißt,
wenn eine genaue Auflösung
und genaue Korrektur erforderlich ist, dann wird die Verzahnung
feiner und die erforderliche Bytezahl wächst an in Beziehung auf denselben
Korrekturdatenbereich. Die Kapazität des Speichers wächst an,
so daß sich
eine Speicherstruktur gemäß der maximalen Bytezahl
ergibt. Die Bytezahl von Korrekturdaten beträgt normalerweise 1 Byte, um
die Anzahl aktiver Daten soweit wie möglich abzusenken, aber nutzlose 1-Byte-Speicherzonen
für 1-Byte-Daten
sind in einer Speicherstruktur gemäß den 2-Byte-Daten vorhanden.
-
Darüber hinaus
enthalten die Korrekturdaten eine große Anzahl von Punkten. In einem
solchen Falle wird die Adresse gemäß einem Punkt allgemein im
voraus bereitgestellt, aber dieses Verfahren ist nicht vorteilhaft
vom Gesichtspunkt der Flexibilität aus.
Folglich ist die Erweiterung der Flexibilität des Systems wünschenswert.
-
Darüber hinaus
offenbart das Dokument
EP 0 507
579 eine Multiplexübertragung
zwischen Knoten mit zyklischer Redundanzprüfungsrechnung, wobei bekannte
Daten über
eine bekannte Datenübertragung über ein
Multiplexbus erfolgt und eine Melde-ID enthält, die die Inhalte nachfolgender
Daten repräsentiert,
und einen Steuerdatenbereich, der Daten enthält, die die Datenlänge repräsentieren.
Das bekannte Multiplexübertragungssystem
erzeugt Kollationsdaten gemäß aufgenommener
Daten aus den verschiedenen Knoten des Systems und sendet die Daten
in der Form eines Rahmens. Die Kollationsdaten enthalten die Melde-ID,
die nachfolgenden Daten und den Steuerdatenbereich. Der vollständige Rahmen
Kollationsdaten wird gesendet, und ein Vergleichsprozeß wird ausgeführt, um
die korrekte Datenübertragung
sicherzustellen.
-
Des
weiteren offenbart das Dokument JP-A-8-284 730 eine bekannte Steuerung
einer Einspritzpumpe eines Fahrzeugdieselmotors, der über drei
Speichermittel verfügt,
Empfangsmittel und Betriebsmittel, die die Datenübertragung so ausführen, daß eine erste
Speichermittelinformation gelesen und gespeichert wird in einem
Sicherungsspeicher. Die Daten enthalten insbesondere einen Abschnitt mit
einer Pumpenzahl und einer Typnummer in Verbindung mit den Maschinenunterschiedsdaten.
Die im ersten Speichermittel gespeicherten Daten werden verglichen
mit den bereits gespeicherten Daten im Sicherungsspeicher, und wenn
beide Sätze
an Daten nicht zueinander passen nach dem Vergleich der Pumpenzahl
und der Typnummer von den ersten Speichermittelkorrekturdaten des
ersten Speichermittels werden diese zu einem Steuermittel übertragen.
-
Folglich
ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, Korrekturdaten mit
unterschiedlichen Längen
zu verwenden, wobei der gesamte Speicherbereich der Korrekturdaten
einbezogen ist, und zum Erhöhen
der Flexibilität
des Speichers der Zeiten.
-
Nach
der vorliegenden Erfindung wird die Aufgabe gelöst durch ein Verfahren des
Steuerns einer Einspritzpumpe oder von einem Fahrzeugdieselmotor,
wie in den anliegenden Patentansprüchen angegeben.
-
Die
vorliegende Erfindung stellt somit ein Verfahren des Steuern einer
Einspritzpumpe eines Fahrzeugdieselmotors bereit, der einen Betrieb
auf der Grundlage von Korrekturdaten ausführt, die in einer ersten Speichereinrichtung
gespeichert sind, und von Korrekturdaten, die in einer zweiten Speichereinrichtung
gespeichert sind.
-
Die
Korrekturdaten zu dieser Zeit mit unterschiedlichen Datenlängen hängen ab
von dem Punkt. Da jedoch die zweite Speichereinrichtung einen Selektiercode
zur Punktunterscheidung und zur Datenlängenunterscheidung der Korrekturdaten
in einem Paar zugehöriger
Korrekturdaten speichert, kann die Speicherzone in effizienterer
Weise genutzt werden, verglichen mit dem Fall, bei dem eine Speicherzone
für einen
Punkt maximaler Datenlänge
vorgesehen ist.
-
Als
Korrekturdaten vorgesehen sind zusätzlich der zuvor genannte Selektiercode,
ersetzbare Korrekturdaten eines gegebenen Punktes und einer gegebenen
Datenlänge,
die vorher aufbereitet werden können,
wodurch die Flexibilität
des Speicherns vom Punkt und die Erhöhung der Anwendbarkeit des Verfahrens
verbessert wird.
-
Die
erste Speichereinrichtung und die zweite Speichereinrichtung kann
des weiteren getrennt vorgesehen sein. Die Daten der dritten Speichereinrichtung
können
folglich geändert
werden ohne Ändern der
Steuerdaten von der ersten Speichereinrichtung durch Senden der
in der zweiten Speichereinrichtung gespeicherten Korrekturdaten,
wodurch Korrekturdaten auf der Grundlage der Daten der dritten Speichereinrichtung
korrigiert werden.
-
Nach
der vorliegenden Erfindung können Daten
zwischen der zweiten Speichereinrichtung und der dritten Speichereinrichtung
durch eine serielle Übertragungseinrichtung übertragen
werden, und eine Empfangseinrichtung kann die Datenlänge der gesendeten
Korrekturdaten herausfinden durch Herausfinden des höchstwertigen
Bits. Folglich kann die Datenlänge
herausgefunden werden durch Bestimmen des Selektiercodes, der zuvor
zu den Korrekturdaten gesandt wurde.
-
Das
Verfahren ändert
die Daten im Speicher für
den Zustand der gesamten Bits von "1" in
der unbeschriebenen Zone des ersetzbaren ROM zu den gesamten Bits
von "0" vor dem Ersetzen
erneuerter Daten in der ungeschriebenen Zone. Unnötige Daten werden
folglich bestimmt, wenn die Datenbits alle auf "0" sind,
wodurch eine schnelle Verarbeitung möglich wird (Vermeiden des Lesens
unbedeutender Daten).
-
Darüber hinaus
wird das Ersetzen ausgeführt
unter Verwendung der ungeschriebenen Zone im ersetzbaren ROM, so
daß die
Datenerneuerung frei ausführbar
ist.
-
Die
Sendeeinrichtung kann aufeinanderfolgend aus der Führungsadresse
der zweiten Speichereinrichtung bis zur Adresse senden, die eine
Adresse vor der Adresse der Zone des Speicherns vom Selektiercode
ist und der Korrekturdaten, die insgesamt Bitdaten von "1" enthalten, und Überspringen der Adresse der
Zone, die den Selektiercode speichert und die Korrekturdaten, die
alle Bitdaten mit "0" enthalten. Alle
Bitdaten, mit Ausnahme der Adresse für die Zone mit allen Bitdaten
von "0" können folglich nacheinander
von der Führungsadresse
bis zur Adresse der Zone gesandt werden, die alle Bitdaten von "1" hat.
-
Da
die zweite Speichereinrichtung Daten von Instrumentenfehlern für die Einspritzpumpe
speichert und vorgesehen ist, kann das zweite Speichermittel und
die Einspritzpumpe integral gesteuert werden.
-
Selbst
wenn die Einspritzpumpe ausgetauscht wird, kann weiterhin das bevorzugte
Steuern durch Wiedergeben des Instrumentenfehlers für die Einspritzpumpe
erzielt werden, ohne daß die
Steuerdaten der ersten Speichereinrichtung geändert werden müssen.
-
Wenn
ein bestimmter Zustand realisiert ist, können die Korrekturdaten von
der zweiten Speichereinrichtung zur dritten Speichereinrichtung
gesendet werden, und/oder die empfangenen Daten der dritten Speichereinrichtung
können überprüft werden.
Eine geeignete Sendezeitvorgabe für die Korrekturdaten und/oder
eine geeignete Überprüfungszeitvorgabe der
empfangenen Daten kann folglich erzielt werden.
-
Die
Zeit, zu der der vorbestimmte Zustand realisiert ist, bedeutet hier,
wenn der elektrische Strom geliefert wird in jeder vorbestimmten
Periode oder wenn die Betriebsbelastung gering ist.
-
Andere
Aufgaben und bevorzugte Merkmale der vorliegenden Erfindung werden
aus der nachstehenden Beschreibung deutlich.
-
KURZE BESCHREIBUNG DER
ZEICHNUNG
-
Zusätzliche
Aufgaben und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der
nachstehenden detaillierten Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele
deutlich, wenn diese gemeinsam mit der beiliegenden Zeichnung aufgenommen
werden.
-
1 ist ein vollständiges Blockdiagramm einer
Steuereinheit einer Einspritzpumpe nach einem ersten bevorzugten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
-
2 ist ein Ablaufdiagramm,
das die Verarbeitung bis zur Errechnung der Einspritzmenge im Ausführungsbeispiel
zeigt;
-
3 ist ein Blockdiagramm
eines Speichers von einem OTPROM im Ausführungsbeispiel;
-
4 ist ein Diagramm, das
eine Definitionstabelle der Selektiercodes nach dem Ausführungsbeispiel
zeigt;
-
5 ist ein Diagramm, das
einen Korrekturpunkt in einem Hauptmuster nach dem Ausführungsbeispiel
zeigt;
-
6 ist ein Ablaufdiagramm,
das die Übertragungsverarbeitung
der Korrekturdaten nach dem Ausführungsbeispiel
zeigt;
-
7 ist ein Diagramm des Datenübertragungszustands
im Ausführungsbeispiel;
-
8 ist eine Zeittafel bezüglich serieller
Daten, die im Ausführungsbeispiel
abgegeben werden;
-
9 ist ein Blockdiagramm
einer seriellen Übertragungsschnittstelle,
die den OTPROM im Ausführungsbeispiel
enthält;
-
10 ist ein Ablaufdiagramm
zur Erläuterung
eines zweiten bevorzugten Ausführungsbeispiels
nach der Erfindung;
-
11 ist ein Ablaufdiagramm
zur Erläuterung
einer Abwandlung im zweiten Ausführungsbeispiel;
-
12 ist ein Ablaufdiagramm
zur Erläuterung
eines dritten bevorzugten Ausführungsbeispiels der
vorliegenden Erfindung;
-
13 ist ein Ablaufdiagramm
zur Erläuterung
eines vierten bevorzugten Ausführungsbeispiels der
vorliegenden Erfindung;
-
14 ist ein anderes Ablaufdiagramm
zur Erläuterung
des vierten Ausführungsbeispiels;
-
15 ist ein Blockdiagramm
zur Erläuterung
des vierten Ausführungsbeispiels;
und
-
16 ist ein Zeitdiagramm
zur Erläuterung des
vierten Ausführungsbeispiels.
-
DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER GEGENWÄRTIG
BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
-
Ein
erstes Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung
beschrieben.
-
Das
vorliegende Ausführungsbeispiel
ist eingebaut in eine Steuereinheit einer Einspritzpumpe für einen
Fahrzeugdieselmotor. 1 zeigt
die gesamte Struktur der Steuereinheit der Einspritzpumpe.
-
In
einer Dieseleinspritzpumpe (Steuergegenstand) 1 zum Liefern
von Kraftstoff an einen Dieselmotor sind ein Stellglied 2 zum
Steuern der Einspritzmenge und ein Stellglied 3 zum Steuern
der Einspritzzeitvorgabe vorgesehen. Eine Steuereinheit zum Steuern
der Einspritzpumpe 1 ist aufgebaut aus einer pumpenseitigen
Steuerung (Speichereinrichtung charakteristischer Streuung) 4,
die auf der Pumpe 1 befestigt ist, und eine nichtpumpenseitige
Steuerung (Hauptkörper
der Steuereinheit) 5, die sich nicht auf der Pumpe 1 befindet.
Die nichtpumpenseitige Steuerung 5 ist als elektronische
Steuereinheit (ECU) konstruiert.
-
Die
nichtpumpenseitige Steuerung 5 enthält einen ROM 6, der
Basissteuerdaten speichert. Die pumpenseitige Steuerung 4 und
die nichtpumpenseitige Steuerung 5 kommunizieren über verschiedene serielle Übertragungen.
Die Korrekturdaten, die in einem OTPROM 7 der pumpenseitigen
Steuerung 4 gespeichert sind, werden zu einem Sicherungsspeicher 8 der
nichtpumpenseitigen Steuerung 5 gesendet. Die Stellglieder
(elektrische Stellglieder) 2 und 3 sind unter
Verwendung der Korrekturdaten gesteuert.
-
Nachstehendes
ist eine detaillierte Beschreibung der Steuereinheit.
-
Die
pumpenseitige Steuerung 4 enthält den zuvor genannten OTPROM
(charakteristisches Streuelement) 7, eine serielle Übertragungsschnittstelle 10,
einen Übertragungspuffer 11,
ein Eingangsfilter 12, einen Kondensator 13 als
Stromversorgungsquelle und Dioden 14 und 15 zum
Verhindern rückwärtigen Stromes.
Im OTPROM 7 gespeicherte Daten sind solche Instrumentenfehler
für die
Einspritzpumpe. Die Daten entsprechen einer Differenz zwischen einer
Standardpumpeneinspritzkennlinie und einer Pumpeneinspritzkennlinie,
die durch aktuelles Einspritzen der Einspritzpumpe 1 während der Inspektion
in der Herstellfabrik überprüft wurde.
Der OTPROM 7 ist ein schreibfähiges, nicht flüchtiges Speicherelement,
in den Daten nur einmal eingeschrieben werden können. 8-Byte-Daten werden folglich
alle "1" im Anfangszustand,
das heißt,
FFH in Hexadezimalnotation (H zeigt die Hexadezimalzahl auf), so
daß ein
gegebenes Byte von "1" zu "0" nur einmal geschrieben werden kann
(nicht aber von "0" auf "1"). Wenn jedoch irgendwelche Daten geschrieben
werden, kann das Byte von "1" ersetzt werden durch "0". Wenn nämlich eines der Bytes mit "1" übriggeblieben
ist, werden alle Bytes mit "0" ersetzt, was zu
den Daten von "00H" führt. Darüber hinaus muß der OTPROM 7 nicht
mit Strom zum Betrieb versorgt werden, aber der OTPROM 7 ist
ein Element, das beim Zugriff elektrischen Strom erfordert.
-
Die
Steuerung 4 ist auf die Dieseleinspritzpumpe 1 montiert
und wird gesteuert integral mit der Dieseleinspritzpumpe 1 ohne
den Bedarf zur Lesejustage einer Steuereinheit, wenn die Dieseleinspritzpumpe 1 ausgetauscht
wird.
-
Die
nichtpumpenseitige Steuerung 5 wird für verschiedene Operationen
bezüglich
der Steuerung der Dieseleinspritzpumpe 1 verwendet. Die
nichtpumpenseitige Steuerung 5 enthält eine CPU 9, einen
Eingangssignalpuffer 16, einen Analog-Digital-Umsetzer
(ADC) 17, eine elektrische Stromversorgungsschaltung 18,
einen PNP-Transistor 19, einen Widerstand 20,
einen Übertragungspuffer 21, eine
Stellgliedansteuerschaltung 22, den ROM 6 und den
Sicherungsspeicher 8. Die elektrische Stromversorgungsschaltung 18 empfängt elektrische
Leistung aus der Batterie über
einen Zündschlüsselschalter 23 und
liefert eine vorbestimmte elektrische Spannung an alle Geräte (Schaltungen)
in die nichtpumpenseitige Steuerung 5. Die CPU 9 empfängt verschiedene Arten
von Sensorsignalen über
den Eingangssignalpuffer 16.
-
Wenn
das Sensorsignal ein analoges Signal ist, wird das Signal umgesetzt
in einen Digitalwert vom ADC 17, der in der CPU 9 enthalten
ist. Das Sensorsignal ist ein Beschleunigungspedalbetätigungssignal
aus einem Beschleunigungspedalbetätigungssensor, ein Maschinendrehgeschwindigkeitssignal
aus einem Motordrehgeschwindigkeitssensor (Anlaßwinkelsensor), ein Luftansaugdrucksignal
aus einem Luftansaugdrucksensor, ein Luftansaugtemperatursignal
und ein Luftansaugtemperatursensor, ein Kühltemperatursignal aus einem
Motorkühltemperatursensor
oder dergleichen.
-
Relevante
Daten jeder Art über
den Motor (Steuerdaten ohne Pumpeninstrumentfehler) sind im ROM 6 gespeichert.
Das heißt,
der ROM 6 arbeitet als Speicherelement, der Mittelwertsteuerdaten
speichert.
-
Der
Sicherungsspeicher 8 ist ein beschreibbares Speicherelement,
das Daten speichert, die durch elektrischen Strom aus der Batterie 24 beliefert wird,
selbst wenn der Zündschloßschalter 23 ausgeschaltet
ist. Die vom OTPROM 7 gesendeten Korrekturdaten der pumpenseitigen
Steuerung 4 sind im Sicherungsspeicher gespeichert. Dies
dient dem Zwecke des Speicherns der Korrekturdaten mit einer minimalen Übertragungsfrequenz
durch Fortsetzen der elektrischen Stromversorgung für den Sicherungsspeicher 8,
wenn die elektrische Stromversorgungsquelle liefert, während das
System in Betrieb ist, und selbst wenn der Zündschlüsselschalter 23 ausgeschaltet
ist. Der Sicherungsspeicher 8 arbeitet als Speicherelement
zum Speichern der Korrekturdaten.
-
Die
nichtpumpenseitige Steuerung 5 und die pumpenseitige Steuerung 4 sind über 3 Signalleitungen
L1, L2 und L3 zur Übertragung
angeschlossen. Mit der Stromversorgungsspannung Vcc (5 Volt), angelegt
an einen Emitteranschluß des
PNP-Transistors 19 der nichtpumpenseitigen Steuerung 9 ist
ein Basisanschluß des PNP-Transistors 19 mit
der CPU 9 verbunden. Ein Kollektoranschluß des PNP-Transistors 19 durchläuft ein
gelieferter Strom und eine Taktsignalleitung L1 ist über einen
Widerstand 20 mit dem Kondensator 13 über das
Eingangsfilter 12, und die Diode 14 der pumpenseitigen
Steuerung 4 verbunden. Zur selben Zeit sind die Stromversorgungs- und
Taktsignalleitung L1, verzweigt von einer Stromaufwärtsseite
der Diode 14 innerhalb der pumpenseitigen Steuerung verbunden
mit der seriellen Übertragungsschnittstelle 10.
In der pumpenseitigen Steuerung 4 ist der Kondensator 13 für die elektrische Stromversorgung
mit dem OTPROM 7 über
die Diode 15 verbunden und auch mit der seriellen Übertragungsschnittstelle 10.
-
Die
CPU 9 führt
eine Ein-Aus-Steuerung bezüglich
des Transistors 19 aus, um Impulssignale mit L-Pegel (elektrisches
Massepotential) und mit H-Pegel (elektrisches Potential Vcc; 5 Volt) über die Stromversorgungs-
und Taktsignalleitung L1 zur pumpenseitigen Steuerung 4 zu
leiten. Die Impulssignale werden zur seriellen Übertragungsschnittstelle 10 gesandt,
nachdem Rauschen über
das Eingangsfilter 12 beseitigt ist. Die Signale werden
Taktsignale für
die serielle Übertragungsschnittstelle 10.
Das Impulssignal aus der Stromversorgungs- und Taktsignalleitung
L1 wird eine elektrische Stromversorgungsquelle für den OTPROM 7 und
die serielle Übertragungsschnittstelle 10.
Der Kondensator 13 für
die elektrische Stromversorgung speichert folglich die elektrische
Leistung, und der OTPROM 7 und die serielle Übertragungsschnittstelle 10 werden
mit dieser elektrischen Leistung beliefert.
-
Die
serielle Übertragungsschnittstelle 10 der pumpenseitigen
Steuerung 4 ist mit der CPU 9 verbunden über den Übertragungspuffer 11,
die serielle Übertragungsleitung
L2 und ein Übertragungspuffer 21 in
der nichtpumpenseitigen Steuerung 5. Darüber hinaus
ist die Masseleitung L3 direkt mit dem elektrischen Massepotential
der nichtpumpenseitigen Steuerung 5 verbunden und dem elektrischen
Massepotential auf der pumpenseitigen Steuerung 4 und arbeitet
als elektrisches Bezugspotential sowohl für die Steuerung 4 als
auch für
die Steuerung 5.
-
Während der
Datenübertragung
bei normaler Steuerung können
die korrigierten Daten, vorgeschrieben in den beschreibbaren OTPROM 7 in
der pumpenseitigen Steuerung 4 gesendet werden zur nichtpumpenseitigen
Steuerung 5 durch Verbinden der drei Leitungen L1, L2 und
L3 lediglich. Darüber hinaus
ist eine Spannungslieferleitung L4 zum Schreiben am Anschluß der pumpenseitigen
Steuerung 4 vorgesehen. Dieser Anschluß wird nur verwendet zum Schreiben
oder zum Neuladen von Daten in den beschreibbaren OTPROM 7 in
der pumpenseitigen Steuerung 4 bei der oder nach der Belieferung.
Das heißt,
ein Dateneingabewerkzeug 25 ist mit der L1 bis L4 verbunden,
wie dargestellt in unterschiedlich langen Strichlinien, und die
Schreibspannung wird zur Spannungslieferleitung für das Schreiben
von L4 zu den Eingangsdaten geliefert. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel
wird die serielle Übertragungsleitung
L2 als Signalleitung zur Eingabe von Schreibdaten verwendet, aber
eine Eingangssignalleitung lediglich zum Schreiben kann individuell
bereitgestellt sein.
-
Beim Übertragen
werden synchron mit dem Taktsignal aus der nichtpumpenseitigen Steuerung 5 die
Korrekturdaten eines Byte zur Zeit nacheinander vom OTPROM 7 in
der pumpenseitigen Steuerung 4 abgegeben über die
serielle Übertragungsschnittstelle 10 und
den Übertragungspuffer
zur seriellen Übertragungsleitung
L2, das heißt,
eine taktsynchrone Übertragung
wird betrieben. An dieser Stelle gibt die serielle Schnittstelle 10 die
Sendedaten vom OTPROM 7 solange wieder, wie die Stromversorgung und
das Taktsignal geliefert werden. Darüber hinaus wird die Signalpegelumsetzung
oder Impedanzumsetzung über
den Übertragungspuffer 11 ausgeführt.
-
Eine
Stellgliedtreiberschaltung 22 auf der nichtpumpenseitigen
Steuerung 5 und das Stellglied 2 zum Steuern der
Einspritzmenge von der Dieseleinspritzpumpe 1 sind verbunden über eine
Treiberleitung 26. Die Stellgliedtreiberschaltung 22 ist
auch mit dem Stellglied 3 verbunden zur Steuerung der Einspritzzeitvorgabe über eine
Treiberleitung 27.
-
Die
CPU 9 auf der nichtpumpenseitigen Steuerung 5 führt eine
Operation unter Verwendung relevanter Daten aus (Daten ohne Pumpeninstrumentenfehler)
für jede
Art von Maschine, gespeichert im ROM durch verschiedene Sensorsignale.
Auf der Grundlage des Betriebsergebnisses werden ein Stellgliedtreibersignal
SG1 zum Steuern der Einspritzmenge und ein Stellgliedtreibersignal
SG2 zum Steuern der Einspritzzeitvorgabe über die Stellgliedtreiberschaltung 22 abgegeben,
um die Kraftstoffeinspritzmenge und die Kraftstoffeinspritzzeitvorgabe
zu steuern, die gemäß dem Maschinenbetriebszustand erforderlich
ist. Die Treibersignale SG1 und SG2 steuern das Stellglied 2 an
zum Steuern der Einspritzmenge und das Stellglied 3 zum
Steuern der Einspritzzeitvorgabe.
-
Für die Errechnung
der Kraftstoffeinspritzoperation, berechnet genauer gesagt, wie
in 2 dargestellt (ein
Datenablaufdiagramm des Kraftstoffeinspritzmengenrechenprozesses
von der CPU 9), ein Rechner 30 für Basiseinspritzmenge
eine Basiseinspritzmenge Qa auf der Grundlage der Beschleunigungspedalbetätigung und
der Motordrehgeschwindigkeit. Ein Rechner 31 für die grundlegende größte Einspritzmenge
errechnet einen grundlegenden größten Einspritzbetrag
Qb auf der Grundlage der Motordrehgeschwindigkeit und des Luftansaugdruckes.
Ein Korrekturrechner 32 korrigiert den grundlegenden größten Einspritzbetrag
auf der Grundlage eines Korrekturkoeffizienten K1 durch die Luftansaugtemperatur
und einen Korrekturkoeffizienten K2 durch die Kühltemperatur und errechnet
einen grundlegenden größten Einspritzbetrag
nach Korrektur Qb' (=
Qb*K1*K2). Als nächstes
wählt ein
Wähler 33 einen
kleineren der grundsätzlichen
Einspritzmengen Qa der grundlegenden größten Einspritzmenge nach der
Korrektur Qb'. Ein
Addierer 34 führt
eine Beschleunigungskorrektur durch die Beschleunigungspedalbetätigung in
Beziehung auf den Minimalwert aus.
-
Ein
Instrumentenfehlerkorrekturrechner 35 errechnet eine Instrumentenfehlerverteilungskorrektur ΔQ auf der
Grundlage der Korrekturdaten, die als serielle Übertragungsdaten von einer
pumpenseitigen Steuerung 4 aufgenommen wurden, die Motordrehgeschwindigkeit
und die vom Rechner 30 für Basiseinspritzmengen gewonnene
Basiseinspritzmenge Qa. Als nächstes
addiert ein Addierer-Subtrahierer 36 oder subtrahiert die
Instrumentenfehlerverteilkorrektur ΔQ aus dem Rechner 35 für Instrumentenfehlerverteilung
in Beziehung auf einen Ausgangswert des Addierers 34, um
die Korrektur gemäß der Instrumentenverteilung
der Einspritzpumpe zu korrigieren. Des weiteren gibt ein Addierer-Subtrahierer 37 ein
Rechenergebnis als letztliche Einspritzmenge ab nach Addieren und
Subtrahieren verschiedener Korrekturen in Beziehung auf den Ausgabewert
des Addierers-Subtrahierers 36.
-
Die
Korrektur gemäß der Instrumentenfehlerverteilung
für die
Einspritzpumpe erfolgt auf der Grundlage der charakteristischen
Verteilkorrekturdaten, die als serielle Übertragungsdaten von der pumpenseitigen
Steuerung 4 aufgenommen wurden. Die Korrektur erfolgt dann
als Wiedergabe der letztlichen Einspritzmenge.
-
Die
Einspritzmengenzeitvorgabe läßt sich korrigieren
in derselben Weise wie oben, ohne Einschränken spezieller Prozesse.
-
Da
die charakteristische Verteilung zwischen individuellen Einrichtungen,
verursacht durch Herstellungsgenauigkeit und Zusammenbaugenauigkeit, in
der Dieseleinspritzpumpe besteht, wird die aktuelle Kraftstoffeinspritzmenge
und die Kraftstoffeinspritzzeitvorgabe gewonnen durch Verteilen
des Einspritzpumpeninstrumentenfehlers, selbst wenn dasselbe Ansteuersignal
ausgegeben wird im selben Motorbetriebszustand. Die charakteristische
Verteilung wird engstens korrigiert unter Verwendung der Korrekturdaten
aus dem OTPROM 7, gespeichert im Sicherungsspeicher 8,
so daß die
Einspritzmenge und der Einspritzzeitpunkt nahe am gewünschten
Wert liegt, wodurch die Motorleistung verbessert wird.
-
Dateninhalte
vom OTPROM 7 und die Übertragungsverarbeitung
derselben Daten ist nachstehend detailliert beschrieben.
-
3 zeigt eine Speicherstruktur
vom OTPROM 7.
-
Um
die Speicherstruktur zu vereinfachen, wenn ein Taktsignal von außen nach
Beliefern elektrischen Stromes eintrifft, hat der OTPROM 7 die Funktion
lediglich der Abgabe von Daten, die von oben aufeinanderfolgend
synchron mit dem Taktsignal kommen. Der OTPROM 7 hat eine
Struktur, die aufeinanderfolgend Daten auf eine Schreibzone in einer
Ganzschreibzone schreibt und einen Rest der Gesamtschreibzone unbeschrieben
als Reservezone übrig
läßt. Die
Struktur vom OTPROM 7 stellt automatisch diesen unbeschriebenen
Bereich 58 fest, um die oberen Daten fortgesetzt nach den
ersten Daten des unbeschriebenen Bereichs 58 abzugeben.
Wenn fortgesetzt die Taktsignale geliefert werden, erfolgt die Datenabgabe
nur bei Schreiben der Daten der Zone.
-
In 3 werden Daten in ein spezielles
Datenmuster geschrieben und führende
Selektierdaten 50 zum Herausfinden der ersten 6 Bytes als
Anfang. Das heißt,
der Anfang kann herausgefunden werden, selbst wenn die Daten stetig
abgegeben werden.
-
In
Zonen niedrigen Ranges als die führenden Selektierdaten 50 werden
darüber
hinaus ein Selektiercode 51 und Korrekturdaten 52 gepaart,
und ein Selektiercode 53 und Korrekturdaten 54 und 55 werden
gepaart, um in einer vorgegebenen Reihenfolge geschrieben zu werden.
Die Selektiercodes 51 und 53 sind Codes zum Herausfinden
von Punkten und Datenlängen
der Korrekturdaten 52, 54 und 55.
-
Die
Korrekturdaten enthalten nämlich
Punkte, wie die Motordrehgeschwindigkeit, Einspritzmenge und Einspritzkorrekturmenge
sowie zwei- oder Mehr-Byte-Daten, abhängig von der Auflösung pro Punkt
oder Datenbereich. Das heißt,
die Anzahl von Bytes der Korrekturdaten ist allgemein ein Byte,
um die Anzahl von Operationsbytes zu reduzieren, aber die erforderliche
Anzahl von Bytes erhöht
sich in Beziehung auf denselben Korrekturdatenbereich, weil die
Intervalle detaillierter werden, wenn detaillierte Auflösung oder
akkurate Korrektur gewünscht
ist: beispielsweise zur Einspritzkorrekturmenge, wenn der Datenbereich
0 bis 256 mm3/st ist, ein Byte zur Auflösung von
1 mm3/st, zwei Bytes zur Auflösung von
1/256 mm3/st und drei Bytes zur Auflösung von 1/256/256
mm3. Die Selektiercodes werden klassifiziert
wie die Selektiercodes zur Korrektur von Daten eines Bytes aus den
Selektiercodes für
die Korrekturdaten von zwei Bytes, so daß die Anzahl von Bytes der
Korrekturdaten für
die Identifiziercodes unterscheidbar sind durch Überprüfen der Selektiercodes. In 3 werden die Korrekturdaten
von zwei Bytes gebildet aus den Korrekturdaten 54 vom niedrigstwertigen
Byte (niedrigstwertige 8 Bits) und den Korrekturdaten 55 eines
höchstwertigen
Byte (höchstwertige
8 Bits). Der Selektiercode 53 steht bereit für Korrekturdaten 54 und 55.
-
Darüber hinaus
werden die Korrekturdaten im OTPROM 7 im Sicherungsspeicher 8 gespeichert.
-
4 zeigt eine Beziehung zwischen
dem Selektiercode und den Korrekturdaten (Festlegung des Selektiercodes). 4 veranschaulicht den Inhalt
der vier höchstwertigen
Bits vom Selektiercode in der Spalte und den Inhalt der vier niedrigstwertigen Bits
vom Selektiercode in der Zeile. Die Matrix (eine Kreuzung) bedeutet
Korrekturdaten entsprechend den Selektiercodes. Das heißt, der
Selektiercode ist eine Kombination der höchstwertigen vier Bits und der
niedrigstwertigen vier Bits, und 4 zeigt,
wie die Art der Korrekturdaten in der Matrix ist. Ein Selektiercode
beispielsweise von "10H" ist einer der Korrekturdaten
einer Motordrehgeschwindigkeit N1. Wenn nämlich ein Selektiercode "10H" empfangen wird,
dann sind die gewonnenen Korrekturdaten die Motordrehgeschwindigkeit
N1.
-
Hier
ist eine Zone der höchstwertigen
vier Bits im Selektiercode eingeteilt in zwei Zonen: eine Zone 0H
bis 7H des Selektiercodes entsprechend den Ein-Byte-Daten und eine
Zone 8H bis FH des Selektiercodes entsprechend den Zwei-Byte-Daten.
Die Anzahl von Korrekturdaten kann folglich leicht herausgefunden
werden durch Bestimmen, ob das höchstwertige
Bit im Selektiercode "0" oder "1" ist. Die zuvor genannte Motordrehgeschwindigkeit
N1 sind beispielsweise Ein-Byte-Daten, weil der Selektiercode "10H" und das höchstwertige
Bit gleich "0" ist. In derselben
Weise kann die Anzahl von Korrekturdaten bestimmt werden durch Unterteilen
der höchstwertigen
Bitzonen vom Selektiercode.
-
Darüber hinaus
ist "00H" in den Selektiercodes
in 4 gesperrt zur Verwendung
als Reservierungscode, so daß die "00H"-Daten herausgefunden werden können, nachdem Überschreiben
während
des Ersetzens von Daten ausgeführt
wurde. In den Selektiercodes ist "FFH" in 4 des weiteren ebenfalls
gesperrt für
die Verwendung als Reservierungscode, weil ein Anfangsstatus vom
Selektiercode gleich "FFH" ist, so daß die Anfangszustandsdaten
herausgefunden werden können.
-
Zurück zur Beschreibung
von 3, wird ein Selektiercode 56 eines
Blockprüfzeichens
BCC in ein Byte geschrieben, das niedrigwertiger ist als die Korrekturdaten,
die in die Zone geschrieben sind, um den BCC-Wert 57 zu
Erzielung der Zuverlässigkeit der
gesamten Daten im niedrigwertigen Byte zu erzielen. Das heißt, "7FH" als Selektiercode
vom BCC-Wert wird gesperrt bei der Verwendung des Selektiercodes
für andere
Korrekturdaten.
-
Ein
Prozeß des
Ersetzens eines Teiles der Korrekturdaten in einer Speicherstruktur
vom OTPROM 7 unter Verwendung des Dateneingabewerkzeugs 25 in 1 ist nachstehend beschrieben.
Es wird hier ein Prozeß des
Ersetzens eines Teiles zuvor geschriebener Daten beschrieben, wenn
die zu korrigierenden Eigenschaften aufgrund des Wiederaufbereitens
vom OTPROM 7 selbst, des Austauschs und der Reparatur von
Teilen einer Einspritzpumpe und dergleichen nach der Werksauslieferung
abgeändert werden.
-
Aus
dem in 3 dargestellten
Zustand werden zuerst gegebene unnötige Daten (ein Selektiercode
plus Korrekturdaten) überschrieben,
um zu "00H" zu werden. Um als
nächstes
den variablen BCC-Wert zu ändern,
werden ein Selektiercode (in diesem Ausführungsbeispiel "7FH"), der das Blockprüfzeichen
aufzeigt, der BCC-Wert und der folgende BCC-Wert alle geändert in "00H". Daten, deren Änderung
gewünscht
ist (der Selektiercode und die Korrekturdaten) werden des weiteren
oben in eine unbeschriebene Zone 58 geschrieben und in
Folge wird der neu errechnete BCC-Wert mit dem Selektiercode "7FH" geschrieben.
-
Auf
diese Weise wird die unbeschriebene Zone 58 in 3 ersetzt. Wenn beim Lesen
des OTPROM 7 nach dem Ersetzen im Ergebnis davon "00H"-Daten vorhanden
sind, werden diese als unnötige
Daten übersprungen,
weil "00H" zuvor zugeordnet
wurde als Nicht-Selektiercode. Obwohl die ersetzten Daten die später zu lesende
Reihenfolge ändern,
bedeutet dies absolut kein Problem. Solange die unbeschriebene freie
Zone 58 vorhanden ist, können folglich Daten im OTPROM 7 ersetzt
werden.
-
Unter
Verwendung eines in 5 dargestellten
Hauptmusters ist eine Beziehung zwischen den Selektiercodes in 4 und ein Korrekturpunkt
auf dem aktuellen Hauptmuster nachstehend beschrieben.
-
Das
Hauptmuster ist ein Muster, das eine erforderliche Einspritzmenge
pro Maschinendrehgeschwindigkeit unter Verwendung der Beschleunigungspedalbetätigung als
Parameter veranschaulicht. Das heißt, das Hauptmuster veranschaulicht gerade
die Einspritzmengeneigenschaften der Einspritzpumpe, wodurch erforderliche
Korrekturdaten zur Korrektur der charakteristischen Streuung der
individuellen Einspritzpumpe in jedem Punkt auf dem Hauptmuster
der Einstellung von Haupteigenschaften dienen. Zur Bestimmung des
Korrekturpunktes werden hier wesentliche Betriebsbedingungen, wie ein
Starteinspritzmengensteuerpunkt, ein Ruhepunkt, ein Drehmomentpunkt
und dergleichen, als speziell wichtige Punkte als Charakteristika
angewandt.
-
Die
Zone der Selektiercodes ist eingeteilt in einen Ein-Byte-Bereich für die höchstwertigen
vier Bits von 0H–7H
und in einen Zwei-Byte-Bereich für die
höchstwertigen
vier Bits von 8H–FH
zum Aufzeigen der Bytezahl der zugehörigen Korrekturdaten, wie zuvor
erwähnt.
In 5 enthalten die Selektiercodes
Korrekturpunkte N1(10H), N2(11H) und N3(12H) in einer Motordrehgeschwindigkeitsrichtung,
und Einspritzmengenkorrekturpunkte [Q1L(20H), Q1H(30H)], [Q2L(21H),
Q2H(31H)] und {Q3L(22H), Q3H(32H)} gemäß den Korrekturpunkten N1(10H),
N2(11H) und N3(12H) in der Richtung der Motordrehgeschwindigkeit.
Entsprechende Selektiercodes folgen in Klammern. Die Daten der Motordrehgeschwindigkeit
und der Einspritzmenge sind alle Ein-Byte-Daten, weil die höchstwertigen
vier Bits in den Selektiercodes 1H bis 3H sind.
-
In
Bezug auf die zuvor erwähnten
sechs Punkte insgesamt (drei Korrekturpunkte bei der Motordrehgeschwindigkeitsrichtung*zwei
Korrekturpunkte bei der Einspritzmengenrichtung = sechs Punkte)
ist jeder Punkt vorgesehen mit Einspritzkorrektur A1L(80H), A1H(90H),
A2L(81H), A2H(91H), A3L(82H) beziehungsweise A3H(92H). Zugehörige Selektiercodes
folgen in Klammern. Die Daten der Einspritzkorrektur sind Zwei-Byte-Daten,
weil die vier höchstwertigen
Bits des Selektiercodes 8H–9H
sind.
-
Hinsichtlich
eines Konzepts für
die Bytegröße in diesem
Falle, sind die Motordrehgeschwindigkeit und die Einspritzmenge,
die die Korrekturpunkte aufzeigen, die Werte, die ohne Unterteilung
der Auflösung
aufgezeigt werden, während
die Daten der Einspritzkorrektur selbst als Zwei-Byte-Daten durch Unterteilen
der Auflösung
angeordnet sind, weil eine genaue Korrektur erforderlich ist. Zwei
Einspritzmengenkorrekturpunkte sind darüber hinaus pro Motordrehgeschwindigkeitskorrekturpunkt
vorgesehen, um eine lineare Interpolationsoperation zwischen zwei
Punkten zu ermöglichen.
Im Gegensatz dazu können
zwei Motordrehkorrekturpunkte vorgesehen sein pro Einspritzmengenkorrekturpunkt, wenn
die Punkte zuerst in der Einspritzmengenrichtung bestimmt werden.
-
Wenn
sich der Todpunkt von N1 auf N1',
wie in 5 gezeigt, aufgrund
der Leerdrehänderung ändert, ändern sich
die Korrekturdaten N1 entsprechend dem Selektiercode 10H nur von
N1 auf N1'.
-
Als
nächstes
beschrieben ist ein Prozeß des Übertragens
der Daten im OTPROM 7 zum Sicherungsspeicher 8 auf
der nichtpumpenseitigen Steuerung 5.
-
6 ist ein Ablaufdiagramm,
das die Einzelheiten des Übertragungsprozesses
zeigt, den die CPU 9 in einer nichtpumpenseitigen Steuerung 5 ausführt. Ein
Erfordernis zum Beginnen der Übertragung
ist, daß,
in einer Anfangsverarbeitung durch Einschalten des Zündschlüsselschalters 23,
(1) der Empfang der Korrekturdaten nicht abgeschlossen ist und daß (2) eine
Anomalität
festgestellt wird, wenn im Sicherungsspeicher 8 gespeicherte
Daten überprüft werden
durch das Blockprüfzeichen
(BBC-Wert).
-
Nachdem
die CPU 9 in 1 die
vorderen Selektierdaten (siehe 3)
zum Selektieren der vorderen Daten feststellt, liest die CPU 9 zuerst
einen Datenwert, der ein Selektiercode ist, in Schritt 100 und überprüft, ob der
Code in Schritt 101 gleich "00H" ist.
Ist der Code "00H", schreitet die CPU 9 fort
zu Schritt 102, weil "00H" für den Selektiercode
zum Herausfinden der Überschreibdaten
zum Datenersetzen gesperrt ist, um zu den nächsten Daten zu springen und
zu Schritt 100 zurückzukehren.
Wenn die CPU 9 bestimmt, daß der Code in Schritt 101 ein
anderer Selektiercode als "00H" ist, schreitet die
CPU 9 zu Schritt 103, um zu überprüfen, ob der Code ein Selektiercode
von "7FH", was einen Endcode
bedeutet, oder der ein Blockprüfzeichen-BCC-Wert
ist. Wenn der Code gleich "7FH" ist, werden die
nächsten
Daten als BCC-Wert gelesen, und in Schritt 104 ist die Verarbeitung
beendet.
-
Wenn
der Code nicht gleich "7FH" ist, schreitet die
CPU 9 fort zu Schritt 105, um die Selektiercodetafel,
die in 4 gezeigt ist,
nach dem Inhalt vom Code zu durchsuchen. Wenn der Code nicht mit irgendeinem
der "Selektiercodes" übereinstimmt, bestimmt die
CPU 9, daß der
Code undefinierbar ist und führt
eine Fehlerverarbeitungsroutine für den undefinierten Code in
Schritt 106 durch.
-
Als
Ergebnis des Suchens nach dem Code in Schritt 105, wenn
als Ergebnis der Suche des Codes in Schritt 105 der Code
mit einem gewissen Selektiercode übereinstimmt, geht die CPU 9 zu
Schritt 107, um zu bestimmen, ob das oberste Bit der Selektierdaten
gleich "0" (Ein-Byte-Zone)
oder gleich "1" (Zwei-Byte-Zone) ist. Wenn
das oberste Bit gleich "0" ist, schreitet die
CPU 9 als Konsequenz fort zu Schritt 108, um die
nächsten
Daten als Korrekturdaten zu lesen, und zu Schritt 109,
um die Daten in einen Übertragungs-RAM
einer vorgeschriebenen Adresse zu speichern, die vom Selektiercode
kommt.
-
Wenn
das oberste Bit der Selektierdaten gleich "1" in
Schritt 107 ist, schreitet die CPU fort zu Schritt 110,
um die nächsten
beiden Daten als Korrekturdaten zu lesen und die beiden Daten im Übertragungs-RAM
einer vorgeschriebenen Adresse aus den Selektiercodes in Schritt 111 zu
speichern.
-
Nach
der Verarbeitung in Schritt 109 oder 111 kehrt
die CPU 9 zu Schritt 100 zurück, um die nächsten Daten
als Selektiercode zu lesen.
-
Nach
Abschluß des
Datenempfangs wird ein Übertragungsfehler
während
des Abschließens
des Empfangs eines letzten Rahmens unter Verwendung des in Schritt 104 gewonnenen
BCC-Werts überprüft. Wenn
Normalität
bestimmt ist, wird eine Empfangsabschlußverarbeitung betrieben. In
dieser Empfangsabschlußverarbeitung
werden die im RAM zur Übertragung
gespeicherten Daten im Sicherungsspeicher 8 gespeichert,
die folgenden Korrekturoperationen werden zugelassen, und ein Ausgangssignal
vom Taktsignal wird in der Abfolge beendet.
-
Wenn
hier Normalität
bei der Übertragungsfehlerfeststellverarbeitung
festgestellt wird, betrieben nach Abschluß des Empfangs eines Rahmens,
können
Daten gespeichert werden.
-
Nach
der Beschreibung von 6 wird
die unbeschriebene Zone 58 in 3 auf der pumpenseitigen Steuerung 4 automatisch
festgestellt, wie zuvor beschrieben, um Hauptdaten auf der Seite
der nichtpumpenseitigen Steuerung 5 erneut nach den letzten
Daten in der geschriebenen Zone abzugeben. Eine detaillierte Beschreibung
hierüber
folgt.
-
7 ist eine erläuternde
Ansicht, die einen Zustand von Ausgabedaten aus dem OTPROM 7 während der
Datenübertragung
darstellt.
-
Wie
in 7 dargestellt, wird
eine Gruppe von Daten Rahmen genannt. Ein Rahmen ist gebildet aus
einem Bit als Startbit, acht Bits als Datenbits, einem Bit als Paritätsbit und
einem Bit als Stoppbit. Geschriebene gültige Daten haben immer das
Startbit von "0" und das Stoppbit
von "1", und die Daten werden "0" oder "1" entsprechend
dem geschriebenen Wert. Das Paritätsbit wird "0" oder "1" auf der Grundlage der Zahl von "1" in den 8-Bit-Daten. Im Falle gradzahliger
Parität
wird das Bit beispielsweise "0", wenn die "1" eine gerade Zahl ist, während das
Bit "1" wird, wenn die Zahl
von "1" ungradzahlig ist.
Darüber hinaus
werden die gültigen
Daten nacheinander eng von der Hauptadresse geschrieben.
-
In
der unbeschriebenen Zone sind alle elf Bits von einem Rahmen in
der unbeschriebenen Zone auf "1", da die Gesamtheit
der Bits in der unbeschriebenen Zone "1" im
Anfangszustand des OTPROM 7 ist.
-
8 zeigt ein Zeitdiagramm
für entsprechende
Signale, wenn serielle Daten abgegeben werden. Nachstehend beschrieben
ist, zu welcher Zeit die seriellen Daten nacheinander abgegeben werden,
unter Bezug auf 8.
-
Durch
Liefern eines Taktsignals in einem taktsynchronen seriellen Übertragungssystem,
das sich zwischen einem H-Pegel und einem L-Pegel ändert, werden
die seriellen Daten immer als einzelnes Bit synchron mit einer gültigen Kante
(eine Anstiegskante von L-Pegel bis H-Pegel) abgegeben. Das Übertragen von
Leerdaten (8-Bit-Daten, alle mit "1") läuft dem
Ausgangssignal eines Rahmens von Daten voran, der gültig ist
für die
serielle Datenausgabe. Diese Leerdaten dienen dem Halten eines Intervalls zwischen
den gültigen
Daten für
eine vorbestimmte Periode und zum Erzielen einer zuverlässigen Verarbeitung
auf der Datenempfangsseite. Nach den Leerdaten wird ein Rahmen (elf
Bits) gültiger
Daten der Adresse m abgegeben. Ein Startbit der Adresse 0 (START),
Datenbit 0 (D0), Datenbit 1 (D1), Datenbit 2 (D2) und so weiter
werden der Reihe nach abgegeben bis zum Datenbit 7 (D7), Paritätsbit (P)
und Stoppbit (STOP; "1" feststehend). Außerdem werden das
Datenbit 0 (D0) bis zum Datenbit 7 (D7) mit LSB am Kopf der Bits
abgegeben. Danach werden 8 Bits mit "1" insgesamt
als Leerdaten abgegeben, um einen Raum zwischen den Rahmen zu belassen.
Ein Startbit der Adresse 1 (START), Datenbit 0 (D0), Datenbit 1
(D1), Datenbit 2 (D2) und so weiter werden als nächstes der Reihe nach in derselben
Weise abgegeben bis zum Datenbit 7 (D7), Paritätsbit (P) und Stoppbit (STOP).
-
Während ein
Rahmen von Daten (elf Bits) der Reihe nach in einen Adreßzähler abgegeben wird,
wird Stoppbit "1" abgegeben, wenn
das elfte Bit vom Stoppbit festgelegt ist, das heißt, das
Stoppbit "1" wird synchron mit
der Anstiegsflanke vom L-Pegel zum H-Pegel des Taktsignals abgegeben.
Wenn das Taktsignal als nächstes
vom H-Pegel auf L-Pegel steigt (eine Zeit von t1, dargestellt in 8), wird ein Zählwert um
1 auf m + 1 inkrementiert. 8 Bits der Leerdaten "1" werden
dann abgegeben.
-
Die
gültigen
Daten in 8 werden bis
zur Adresse m geschrieben, so daß die Adreßzone m + 1 und danach eine
unbeschriebene Zone ist, das heißt, alle Bits sind auf "1". Da ein Rahmen von Daten (elf Bits)
in Adresse m + 1 eine unbeschriebene Zone ist und alle Bits mit "1" hat, wird Stoppbit "1" in
den Adreßzähler abgegeben,
wenn das elfte Bit als Stoppbit festgelegt ist, oder synchron mit
der Anstiegsflanke des Taktsignals vom L-Pegel auf den H-Pegel.
Danach wird der Adreßzähler zurückgesetzt,
und der Zählwert
wird "0", wenn das Taktsignal vom
H-Pegel auf den L-Pegel fällt
(eine Zeit t2, gezeigt in 8).
Im Falle des Fortsetzens der Eingabe vom Taktsignal hiernach wird
folglich die Ausgabe serieller Daten der Adresse 0 erneut nach den
Leerdaten gewonnen.
-
Da
alle elf Bits eines Rahmens in der unbeschriebenen Zone auf "1" sind, wie in 7 dargestellt, wird folglich der Adreßzähler zurückgesetzt, wenn "1" von allen elf Bits eines Rahmens während des
Lesens der Daten festgestellt wird, und Daten nur in der beschriebenen
Zone werden ohne bedeutungsvolles Lesen von "1"-Daten
in der unbeschriebenen Zone gelesen.
-
9 zeigt ein strukturelles
Beispiel einer seriellen Übertragungsschnittstelle 8,
die im OTPROM 7 enthalten ist.
-
Die
Taktsignale werden an einen Zeilendecoder 41 und an einen
Spaltendecoder 42 über
einen Adreßzähler 40 geliefert.
Der Zeilendecoder 41 dient der Auswahl von Elf-Bit-Wortdaten,
während
der Spaltendecoder 42 der Auswahl einer Bitstelle dient. Das
heißt,
der Zeilendecoder 41 wählt
eine Adresse eines gegebenen Rahmens (Wortes) im OTPROM 7 gemäß einer
eingegebenen Impulszahl vom Taktsignal aus, und der Spaltendecoder 41 wählt das
vorliegende Bit des Bits aus den elf abgegebenen Bits des ausgewählten Rahmens
aus.
-
Die
gewonnene Information eines jeden Bit wird dann ein Bit zur Zeit
abgegeben als serielle Daten, ausgegeben über einen Abtastverstärker 43. Dieses
serielle Datenausgabesignal wird erneut vom Serien-Parallel-Umsetzer 44 umgesetzt
in elf parallele Datenbits. Eine Decodierschaltung 45 überprüft dann,
ob diese elf parallelen Datenbits alle auf "1" sind.
-
Wenn
alle seriellen Daten mit "1" abgegeben sind,
erzeugt die Decodierschaltung 45 ein Rücksetzsignal für den Adreßzähler 40.
Der Zählwert
vom Adreßzähler wird
zurückgesetzt
auf "0" vom Rücksetzsignal,
und Daten mit Adresse 0 werden dann vom Zeilendecoder 41 ausgewählt.
-
In
der Beschreibung unter Bezug auf 9 wird
ein Ausgangssignal von Leerdaten (8 Bits mit "1"),
eingefügt zwischen
die gültigen
Daten, fortgelassen. Darüber
hinaus ist der Adreßzähler 40 in
einer solchen Weise aufgebaut, daß er sich selbst zurücksetzt,
selbst wenn die Stromversorgungsquelle ausgeschaltet ist, und der
Zähler 40 startet
von Adresse 0 immer ungeachtet der vergangenen Operation, wenn der
Strom wieder eingeschaltet wird.
-
Die
serielle Übertragungsschnittstelle 8 sendet
folglich nacheinander von der Hauptadresse des OTPROM 7 bis
zu einer Adresse vor der Adresse der unbeschriebenen Zone (die Zone,
die Selektiercodes oder Korrekturdaten speichert, die alle "1"-Bitdaten sind). Die serielle Übertragungsschnittstelle 8 überspringt
darüber
hinaus eine Adresse in einer Zone, die mit "00H" überschrieben
ist, wenn das Ersetzen erfolgt (die Zone, die den Selektiercode
oder Korrekturdaten speichert, die insgesamt "0"-Bitdaten
sind).
-
Die
Datenverarbeitungseinheit nach der vorliegenden Erfindung hat die
folgenden Eigenschaften.
- 1. Die CPU 9 in 1 führt eine vorbestimmte Operation
auf der Grundlage der im ROM 6 gespeicherten Daten und
der Korrekturdaten aus, die der OTPROM 7 an den Sicherungsspeicher 8 sendet.
Die Korrekturdaten zu dieser Zeit haben unterschiedliche Längen, weil
1-Byte-Daten und 2-Byte-Daten aufgrund der Punkte (der Motordrehgeschwindigkeit,
der Einspritzmenge und dem Einspritzkorrekturbetrag) enthalten sind.
Der OTPROM 7 enthält
andererseits Selektiercodes zur Punktselektierung und Datenlängenselektierung
gepaart mit zugehörigen
Korrekturdaten, wie in 3 gezeigt,
wodurch die Speicherzone unterdrückt
wird, verglichen mit dem Fall des Aufbereitens der Speicherzone
entsprechend der maximalen Datenlänge. Die Korrekturdaten mit
unterschiedlicher Datenlänge
können
folglich verwendet werden, während
die Größe der Speicherzone der
Korrekturdaten unterdrückt
wird.
Da die Korrekturdaten mit dem zuvor genannten Selektiercode
versehen sind, können
zusätzlich Korrekturdaten
für einen
gegebenen Punkt und eine gegebene Datenlänge aufbereitet und ersetzt
werden. Die Vielseitigkeit der Einheit des vorliegenden Ausführungsbeispiels
ist erhöht durch
Verbessern der Speicherflexibilität der Punkte.
Das heißt, um die
charakteristische Streuung zu verringern, wie durch Herstellgenauigkeit
und Zusammenbaugenauigkeit der Pumpe verursacht wird, und um der
Eigenschaft für
geforderte Fehler für
eine spezielle Maschinenart zu entsprechen, wenn der Speicher, der
die Korrekturdaten speichert, in der Einspritzpumpe in einer Eins-zu-Eins-Entsprechung
untergebracht ist oder wenn der Motor und die Motorsteuereinheit (ECU;
Electronic Control Unit) integral gesteuert werden mit der Einspritzpumpe,
die gemeinsam mit dem pumpenseitigen Speichersystem gesteuert wird,
obwohl die maximale Flexibilität
vom System gefordert ist, kann die Flexibilität bei der Auswahl der Datenlänge und
der Punkte der Korrekturdaten gewonnen werden beim Steuern auf der
Pumpenseite, wie im vorliegenden Ausführungsbeispiel, wobei die Korrekturdaten
mit Selektiercodes (8 Bits) zum Festlegen von 256 Arten von Selektiercodes
frei verfügbar
sind.
- 2. Da die serielle Übertragungsschnittstelle 10 die Daten
zwischen dem OTPROM 7 und dem Sicherungsspeicher 8 austauscht
durch Senden von Korrekturdaten, die im OTPROM 7 gespeichert sind,
können
Daten im Sicherungsspeicher 8 leicht ohne Änderung
der Steuerdaten im ROM 6 ausgetauscht werden, wodurch die
Steuerdaten auf der Grundlage der geänderten Daten korrigiert werden.
- 3. Die CPU 9 hat einen Sicherungsspeicher 8,
der die Korrekturdaten gemäß der Datenlänge speichert,
bestätigt
durch Herausfinden der Datenlänge
der Korrekturdaten, gesendet nach der Entscheidung des höchstwertigen
Bits in Schritt 107 in 6.
Die Datenlänge
kann folglich herausgefunden werden durch Bestimmen des Selektiercodes,
der vor den Korrekturdaten übertragen wurde.
- 4. Von einem Zustand, daß "1" in allen Bits in der unbeschriebenen
Zone im OTPROM 7 verbleibt, sind alle Datenbits vor dem
Ersetzen auf "0", wenn die Daten
ersetzt werden, so daß Erneuerungsdaten
auf der unbeschriebenen Zone ersetzt werden. Überflüssige Daten können folglich
bestimmt werden, wenn die Datenbits alle "0" bei
der Verarbeitung von Schritt 101 sind, wodurch eine schnelle
Verarbeitung erzielt wird (Vermeiden bedeutungslosen Datenlesens).
Daten
lassen sich ersetzen unter Verwendung der unbeschriebenen Zone im
OTPROM 7, so daß die Datenerneuerung
leicht ausführbar
ist. Das heißt, im
Falle der integralen Steuerung des Motors und der Motorsteuereinheit
(ECU) mit der integralen Steuerung der Einspritzpumpe und dem pumpenseitigen
Speichersystem wie beim obigen Verfahren können die Flexibilität in der
Datenlänge,
die Punkte und die Korrekturdatenreihenfolge der Korrekturdaten
gewonnen werden in einem Steuersystem auf der Pumpenseite durch
freies Festlegen des bereitgestellten Selektiercodes. Beim Steuern
auf der Motorseite wird nämlich
eine Entsprechung erzielt, selbst wenn sich der erforderliche Fehler
auf der Pumpenseite pro Motorart unterscheidet (ein Todpunkt, ein
Drehmomentpunkt, ein Nennpunkt und dergleichen können gleichzeitig mit dem Ändern der
Korrekturpunktposition und der Anzahl der Hauptmuster geändert werden).
Die Dateninhalte des pumpenseitigen Speichersystems können auch
in einem Falle unterschiedlicher Anforderungen und Auslegungsänderungen
ersetzt werden.
- 5. Die serielle Übertragungsschnittstelle 8 sendet die
Hauptadresse vom OTPROM 7 sukzessive an eine Adresse vor
der Adresse der Zone, die den Selektiercode und die Korrekturdaten
speichert, bei denen alle Bitdaten auf "1" sind
(unbeschriebene Zone). Die serielle Übertragungsschnittstelle 8 überspringt
die Adresse der Zone, die den Selektiercode und die Korrekturdaten
speichert, bei denen alle Bits auf "0" sind
(die Zone, die mit "00H" aufgezeigt ist,
wenn Überschreiben
oder Ersetzen erfolgt). Folglich werden alle Bitdaten, mit Ausnahme
der Adresse der Zone, in der alle Bitdaten "0" sind,
sukzessive gesendet bis zur Adresse der Zone, bei der alle Bitdaten
auf "1" sind.
- 6. Der OTPROM 7, der die Korrekturdaten für die Pumpe
speichert, befindet sich in der Einspritzpumpe 1, und der
ROM 6, der die Steuerdaten speichert, befindet sich in
der Steuereinheit zum Steuern der Einspritzpumpe 1. Obwohl
die Einspritzpumpe 1 geändert
ist, wird folglich eine geeignete Steuerung ausgeführt gemäß des Instrumentenfehlers
pro Pumpe ohne Ändern
der Steuerdaten vom ROM 6.
-
Folgende
Abwandlung des vorliegenden Ausführungsbeispiels
ist möglich.
-
Anstelle
des OTPROM 7 in 1 kann
auch ein nichtflüchtiges
Speicherelement verwendet werden, wie beispielsweise ein EPROM,
ein EEPROM, ein Schnellspeicher oder dergleichen. Im Falle der Verwendung
eines mehrfach löschbaren
ROM als Ersatz für
den OTPROM 7 können
für eine
Speicherzelle mit einer Ersetzungsnummer, die eine vorbestimmte
Zahl (zulässiger
Wert) überschreitet,
die Datenbits vor Ersetzen der Daten in der Speicherzelle alle auf "0" sein, so daß Erneuerungsdaten in die unbeschriebene
Zone geschrieben werden.
-
Der
ROM 6 in 1 ist
ein externer ROM der CPU 9, der ROM 6 kann jedoch
zusätzlich
ein ROM in der CPU sein. Obwohl der Sicherungsspeicher 8 ein
externer Speicher der CPU 9 in diesem Ausführungsbeispiel
ist, kann der Sicherungsspeicher 8 des weiteren ein ersetzbarer
nichtflüchtiger
Speicher sein, wie ein Speicher in der CPU, ein EEPROM, ein Schnellspeicher
oder dergleichen.
-
Sind
alle Bits des Anfangszustands im zweiten Speichersystem auf "1", können
all die Bits dann jedoch "0" sein.
-
Zweites Ausführungsbeispiel
-
Ein
zweites Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung ist als nächstes beschrieben unter Betonung
des Unterschieds gegenüber
dem ersten Ausführungsbeispiel.
-
Beim
Senden von Daten vom OTPROM 7 zum Sicherungsspeicher 8 der
Steuerung 5 auf der Nichtpumpenseite sind Starterfordernisse zur Übertragungsverarbeitung
(Ablaufdiagramm) in 6 im ersten
Ausführungsbeispiel
wie (1), wenn der Empfang der Korrekturdaten nicht abgeschlossen
ist, und wie (2), wenn eine Anomalität in den Daten, die im Sicherungsspeicher 8 gespeichert
sind, durch ein Blockprüfzeichen
(BCC-Wert) festgestellt ist. Das zweite Ausführungsbeispiel hat jedoch folgende
Starterfordernisse.
-
10 zeigt die Prüfung und Übertragungsverarbeitung
der Daten, die im Sicherungsspeicher gespeichert sind, gemäß dem zweiten
Ausführungsbeispiel.
-
Wenn
der Zündschlüssel 23 eingeschaltet ist, überprüft die CPU 9,
ob die im Sicherungsspeicher 8 gespeicherten Daten in Schritt 200 korrekt sind.
Genauer gesagt, wenn die vorherige Übertragung normal abgeschlossen
ist, werden weiterhin zu den Korrekturdaten, gewonnen durch die Übertragung,
sind Zeichen zur Blockprüfung,
wie ein Paritätswert,
SUM-Wert oder dergleichen und Kennwörter zum Aufzeigen des normalen
Beendens der Übertragung,
so gespeichert, daß die
Daten auf der Grundlage dieser Werte und Kennwörter überprüft werden. Wenn das Ergebnis
der Überprüfung darin besteht,
daß die
Inhalte des Sicherungsspeichers korrekt sind, schreitet die CPU 9 fort
zu Schritt 202, um die Übertragungsverarbeitung
gemäß 6 auszuführen.
-
Wenn
im Gegensatz dazu das Ergebnis der Überprüfung darin besteht, daß die Inhalte
des Sicherungsspeichers 8 nicht korrekt sind, schreitet
die CPU 9 fort zu Schritt 201 vor der Übertragungsverarbeitung
zum Speichern des Anfangswertes der Korrekturdaten. Auf diese Weise
werden durch Speichern des Anfangswertes der Korrekturdaten falsche Korrekturdaten
daran gehindert, während
der Periode bis zum Erzielen des Korrekturwertes bei der Übertragung
verwendet zu werden. Nach diesem Schritt 201 schreitet
die CPU 9 fort zu Schritt 202 zum Durchführen der Übertragungsverarbeitung.
-
###Schritt 203 folgt
nach Schritt 202 der Übertragungsverarbeitung.
In Schritt 203 bestimmt die CPU 9, ob die Übertragung
normal abgeschlossen worden ist. Ist die Übertragung nicht normal aufgrund
einiger Anomalitäten
abgeschlossen worden, schreitet die CPU 9 fort zu Schritt 205 für die Anomalitätsverarbeitung.
Diese Anomalitätsverarbeitung umfaßt den Neuversuch
der Übertragung,
Speichern eines Fehlercodes, Lichteinschalten und dergleichen und
verwendet den gespeicherten Wert, bis die Übertragungsverarbeitung als
Korrekturdaten vorliegt. Wenn die CPU 9 bestimmt, daß die Übertragung
in Schritt 203 normal abgeschlossen ist, werden die durch Übertragung
gewonnenen Korrekturdaten im Sicherungsspeicher 9 für die weitere
Verarbeitung in Schritt 204 gespeichert.
-
Das
vorliegende Ausführungsbeispiel
ist in der Weise aufgebaut, daß eine Übertragungsverarbeitung
erfolgt, wenn der Zündschlüsselschalter 23 eingeschaltet
ist. Selbst wenn eine Störung
der Korrekturdaten, gespeichert im Sicherungsspeicher, in einer
Form auftritt, die von der Prüfungsverarbeitung in
Schritt 200 nicht feststellbar ist, können folglich die Daten wiederhergestellt
werden durch Neuübertragung,
wenn der Zündschlüsselschalter 23 erneut
eingeschaltet wird.
-
Selbst
wenn die gegenwärtige Übertragung nicht
normal aufgrund irgendwelcher Anomalität erfolgt, können durch
den Prozeß der
Schritte 200, 202, 203 und 205 die
gespeicherten Daten weiterhin verwendet werden, es sei denn, die
im Sicherungsspeicher 8 gespeicherten Korrekturdaten sind
zerstört.
-
Das
vorliegende Ausführungsbeispiel
ist unter der Bedingung beschrieben worden, daß die Daten im Sicherungsspeicher 8 direkt
für die
Verarbeitung verwendet werden. Es kann ein System zur Verwendung
eines Speichers zum Steuern als ein normaler RAM und zum Senden
der Daten sein, die im RAM aus dem Sicherungsspeicher 8 unter
einer speziellen Bedingung gespeichert sind, so daß die im RAM
gespeicherten Daten periodisch überprüft werden.
-
Die
Datenverarbeitungseinheit nach dem zweiten Ausführungsbeispiel hat folgende
Eigenschaften.
-
1. Überprüfen und
Datenübertragung
(Senden der Korrekturdaten vom OTPROM 7 zum Sicherungsspeicher 8)
von im Sicherungsspeicher 8 gespeicherten Daten erfolgt,
wenn ein bestimmter Zustand realisiert ist, das heißt, wenn
der Zündschlüsselschalter 23 eingeschaltet
ist und der elektrische Versorgungsstrom geliefert wird. Die Korrekturdatenprüfung und
die Datenübertragung
können
somit zu einer gewünschten
Zeit vor Steuern des Stellgliedes erfolgen.
-
Eine
Abwandlung des vorliegenden Ausführungsbeispiels
ist in 11 gezeigt.
-
Wie
in 11 gezeigt, überprüft die CPU 9 in Schritt 200,
ob die im Sicherungsspeicher 8 gespeicherten Daten korrekt
sind. Sind die Daten in Ordnung, umläuft die Verarbeitung die Schritte 201 bis 205 und
wird ohne irgendeine Übertragungsverarbeitung
abgeschlossen. Das heißt,
im Vergleich mit 10,
in der eine Übertragung
für jedes
Einschalten des Zündschalters 23 erfolgt,
werden in 11, wenn Schritt 200 bestimmt,
daß die
im Sicherungsspeicher 8 gespeicherten Daten in Ordnung
sind, die Daten authentisch, so daß die Verarbeitung ohne irgendeine Übertragung
zum Abschluß kommt.
Die Häufigkeit
der Übertragung
kann minimiert werden, wenn die Verarbeitungsbelastung der CPU 9 bei
der Übertragung
kritisch ist. Darüber
hinaus kann die Häufigkeit
der Übertragung
auch minimiert werden, wenn Störungen
minimiert werden, die durch die Übertragung
erzeugt werden und kritisch sind, wenn die Übertragungseinrichtung durch
Störungen
von außen
beeinflußt
wird.
-
Drittes Ausführungsbeispiel
-
Als
nächstes
beschrieben ist ein drittes bevorzugtes Ausführungsbeispiel nach der vorliegenden
Erfindung mit besonderer Betonung der Unterschiede gegenüber dem
zweiten Ausführungsbeispiel.
-
12 zeigt eine Prüfung und
eine Übertragungsverarbeitung
von Daten, die im Sicherungsspeicher 8 gespeichert sind,
gemäß dem dritten
Ausführungsbeispiel.
Die Verarbeitung beginnt bei jeder vorbestimmten Periode (beispielsweise
eine Sekunde) während
der Steuerung.
-
Die
CPU 9 bestimmt, ob die Verarbeitung jetzt die Übertragung
in Schritt 300 ist. Wenn es nun die Übertragung ist, wird die Verarbeitung
abgeschlossen. Handelt es sich nicht um die Übertragung, überprüft die CPU 9 in
Schritt 301, ob die im Sicherungsspeicher 8 gespeicherten
Daten korrekt sind. Genauer gesagt, in derselben Weise wie die Übertragungsverarbeitung
der Anfangsverarbeitung mit dem Einschalten des Zündschlüsselschalters 23 in 10 wird die Überprüfung durch
Zeichen zur Blockprüfung
betrieben, wie ein Parallelparitätswert, SUM-Wert
und dergleichen, die gewonnen werden aus der Errechnung der Korrekturdaten,
und ein Kennwort, das die Übertragung
aufzeigt, wird normalerweise beendet. Als Ergebnis der Überprüfung beendet
die CPU 9 die Verarbeitung, wenn bestimmt ist, daß der Inhalt
der Korrekturdaten in Ordnung ist, während die CPU 9 den
Anfangswert der Korrekturdaten im Sicherungsspeicher 8 in
Schritt 302 vor der Übertragung
speichert, wenn bestimmt ist, daß der Inhalt der Korrekturdaten
nicht in Ordnung ist. Folglich wird die Verwendung falscher Korrekturdaten während der
Zeit vermieden, bis der Korrekturwert bei der Übertragung vorliegt.
-
Nach
Verarbeitung in Schritt 302 betreibt die CPU 9 die Übertragungsverarbeitung
gemäß 6 und bestimmt eine normale
Beendigung der Übertragung
in Schritt 304. Wenn die Übertragung aufgrund einer Anomalität nicht
normal abgeschlossen ist, schreitet die CPU 9 fort zu Schritt 306 zur
Anomalitätsverarbeitung.
Diese Anomalitätsverarbeitung
enthält
den Neuversuch der Übertragung,
Speichern eines Fehlercodes, Einschalten von Licht oder dergleichen
und verwendet die in Schritt 302 vorgespeicherten Anfangswerte
als Korrekturdaten für
den Betrieb. Wenn die CPU 9 einen normalen Abschluß bestimmt hat,
speichert die CPU 9 die Korrekturdaten, die in Schritt 305 gewonnen
wurden, für
den weiteren Betrieb im Sicherungsspeicher 8.
-
Die Überprüfung und
die Datenübertragung der
Korrekturdaten, die im Sicherungsspeicher 8 gespeichert
sind, werden auf diese Weise zu jeder vorbestimmten Zeit benutzt
(wenn eine vorbestimmte Bedingung erfüllt ist). Selbst wenn die Korrekturdaten aus
irgendeinem Grund während
der Steuerung zerstört
wurden, können
folglich korrekte Korrekturdaten erneut verwendet werden durch Überprüfen und Neuübertragen.
-
Viertes Ausführungsbeispiel
-
Als
nächstes
beschrieben ist ein viertes Ausführungsbeispiel
nach der vorliegenden Erfindung unter Betonung der Unterschiede
gegenüber
dem dritten Ausführungsbeispiel.
-
13 stellt eine Überprüfungsverarbeitung von
Daten dar, die im Sicherungsspeicher 8 gespeichert sind,
und 14 zeigt die Übertragungsverarbeitung
gemäß dem vierten
Ausführungsbeispiel.
Die Überprüfungsverarbeitung
von 13 beginnt bei jeder
vorbestimmten Periode (beispielsweise eine Sekunde) während der
Steuerung. Die Übertragungsverarbeitung
wird darüber
hinaus ausgeführt,
wenn die vorbestimmte Bedingung erfüllt ist.
-
Die
CPU 9 bestimmt zuerst, ob die Verarbeitung bei der Übertragung
ist. Ist dies nicht der Fall, schreitet die CPU 9 fort
zu Schritt 401, um zu überprüfen, ob
die im Sicherungsspeicher 8 gespeicherten Daten in Ordnung
sind. Sind die Daten nicht in Ordnung, wird ein Anfangswert der
Korrekturdaten im Sicherungsspeicher 8 in Schritt 402 gespeichert und
die Verarbeitung ist abgeschlossen.
-
Nach Überprüfen der
Daten im Sicherungsspeicher 8 bei jeder vorbestimmten Periode
während der
Steuerung, wenn die CPU 9 bestimmt, daß der Inhalt vom Sicherungsspeicher 8 nicht
in Ordnung ist, speichert die CPU 9 nur den Anfangswert
der Korrekturdaten und beendet die Verarbeitung ohne irgendeine Übertragung.
Das heißt,
da der Motor normalerweise während
der Steuerung läuft,
speichert die CPU den Anfangswert im Falle, daß der Einfluß der Störungen,
die durch die Übertragung
bezüglich der
externen Einrichtung erzeugt werden, und der Einfluß der Störung bezüglich der Übertragung
aus der externen Einrichtung kritisch sind oder daß die Verarbeitungsbelastung
der CPU bei der Übertragung
kritisch ist.
-
Die
CPU 9 bestimmt, ob die Übertragungsbedingung
in Schritt 500 in 14 erfüllt ist
und führt die Übertragungsverarbeitung
in Schritt 501 aus, wenn die Bedingung erfüllt ist.
Als nächstes
bestimmt die CPU 9, ob die Übertragung in Schritt 502 normal abgeschlossen
worden ist. Eine Anomalitätsverarbeitung
wird in Schritt 504 ausgeführt, wenn eine normale Beendigung
nicht vorliegt, und die durch die Übertragung gewonnenen Daten
werden im Sicherungsspeicher in Schritt 503 gespeichert,
wenn die normale Beendigung festgestellt ist.
-
Um
den Zustand zum Beginn der Übertragung
in Schritt 500 zu erläutern,
werden die folgenden Bedingungen berücksichtigt: (i) Der Fall, bei
dem die Betriebslage des Schlüsselschalters
in einem Motorstopp ist und der elektrische Strom zum Steuersystem
geliefert wird; (ii) der Fall des Motorleerlaufs; (iii) während des
Fortsetzens elektrischer Stromversorgung nach Abschalten des Zündschlüsselschalters 23.
Genauer gesagt, wenn die CPU 9, die die Motordrehgeschwindigkeit überwacht,
die Drehgeschwindigkeiten mit "0" Upm feststellt,
startet die CPU 9 die Übertragung
mit Bestimmen, daß der
Zustand der zuvor genannten Bedingung (i) existiert. Wenn darüber hinaus
die CPU 9 die Motordrehgeschwindigkeit von 600–700 Upm überwacht,
startet der CPU-Zustand die Übertragung
mit Bestimmen des Zustands, ob die zuvor genannte Bedingung (ii) existiert.
Die Betriebsbelastung der CPU 9 ist im Leerlauf gering.
-
Als
Beispiel der Bedingung (iii) kann die Bedingung weiterhin angewandt
werden bei einem System mit einer Verzögerungsfunktion (Zeitgeber),
wie in 15 gezeigt. In 15 ist die CPU 9 verbunden mit
einer Spule 70a einer Verzögerungsschaltung 70 zum
Liefern elektrischen Stromes an die nichtpumpenseitige Steuerung 5.
Ein Kontakt 70b der Relaisschaltung 70 befindet
sich zwischen der Batterie 24 und der elektrischen Stromversorgungsschaltung 18. Zusätzlich ist
die CPU 9 verbunden mit einem Luftansaugventil 71,
das vorgesehen ist als Ansaugstutzen des Dieselmotors. Wenn, wie
in 16 gezeigt, die CPU 9 feststellt,
daß der
Zündschlüsselschalter 23 ausgeschaltet
ist, wird die Stromzufuhr zur Spule 70a der Relaisschaltung 70 abgeschlossen,
und zwar nach einer vorbestimmten Periode T (etwa zwei Sekunden
als Beispiel) und der Kontakt 70b wird geöffnet, um
die Stromversorgung aus der Batterie 24 an die elektrische
Stromversorgungsschaltung 18 zu beenden. Zwischenzeitlich
schließt
die CPU 9 das Luftansaugventil 71 in der vorbestimmten
Periode T, nachdem der Zündschlüsselschalter 23 ausgeschaltet
worden ist. Durch Schließen
des Luftansaugventils 71 zur Zeit des Stoppens vom Motor
wird auf diese Weise die Diskrepanz der Maschinenerschütterung
gelöst,
indem der Maschinenstopp in sanfter Weise betrieben wird. In dieser
Art von Motor wird die Übertragungsverarbeitung
von Schritt 501 in 14 in
der vorbestimmten Zeitdauer T nach Ausschalten des Zündschlüsselschalters 23 betrieben.
-
Die Übertragung
wird während
des Anlieferns elektrischen Stromes nach Abschalten des Zündschlüsselschalters 23 folglich
erfolgen. Im Falle der oben erwähnten
Bedingung (iii) stoppt die fahrzeugbefestigte Einheit so, daß der Einfluß der Störung aus
der Einheit bei der Übertragung
und der Einfluß der
Störung,
die durch die Übertragung
auf der fahrzeugbefestigten Einheit erzeugt wird, reduziert werden
kann. Die Übertragung
wird des weiteren erfolgen, während
die Betriebsbelastung der CPU 9 gering ist.
-
Das
vorliegende Ausführungsbeispiel
optimiert folglich die Übertragungsstartzeitvorgabe,
so daß der
Einfluß von
durch die Übertragung
bezüglich der
externen Einrichtung erzeugten Störungen reduziert ist, also
der Einfluß der
Störung
aus der externen Einrichtung auf die Übertragung reduziert ist und die
Verarbeitungsbelastung der CPU 9 verringert werden kann.
-
Für eine Abwandlung
des vorliegenden Ausführungsbeispiels
wird die Verarbeitung einmal abgeschlossen nach Überprüfen der Daten in Schritt 200 mit
Einschalten des Zündschlüsselschalters 23 und Speichern
des Anfangswertes in Schritt 201, wie in 10 dargestellt. Die Übertragungsverarbeitung von
Schritt 202 kann beginnen, wenn die vorgeschriebene Bedingung
erfüllt
ist (entsprechend der Zeit, wenn die Bedingung in Schritt 500 von 14 erfüllt ist).
-
Obwohl
die vorliegende Erfindung gänzlich in
Verbindung mit den bevorzugten Ausführungsbeispielen anhand der
beiliegenden Zeichnung beschrieben ist, ist doch anzumerken, daß verschiedene Änderungen
und Abwandlungen für
den Fachmann möglich
sind. Derartige Änderungen
und Abwandlungen verstehen sich als in den Umfang der vorliegenden
Erfindung eingeschlossen, wie sie in den anliegenden Patentansprüchen angegeben
ist.
-
Zur
Verwendung von Korrekturdaten mit unterschiedlicher Länge und
zum Erzielen einer Flexibilität
der Verwendung von Datenpunkten werden Basissteuerdaten in einem
ROM 6 gespeichert, und Korrekturdaten bezüglich der
Basissteuerdaten werden im OTPROM 7 gespeichert. Die Korrekturdaten haben
unterschiedliche Datenlängen,
basierend auf den Punkten, auf die sie sich beziehen. Der OTPROM 7 hat
Selektiercodes zum Herausfinden von Punkten und Datenlängen der
Korrekturdaten und jeweiliger zugehöriger Korrekturdaten in gepaarter Form.
Die Korrekturdaten werden vom OTPROM 7 zum Sicherungsspeicher 8 gesandt.
Eine CPU 9 führt eine
Operation auf der Grundlage der im ROM 6 und im Sicherungsspeicher 8 gespeicherten
Daten aus.