DE697281C - Messerfuehrung fuer Maehmaschinen - Google Patents

Messerfuehrung fuer Maehmaschinen

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DE697281C
DE697281C DE1937B0177907 DEB0177907D DE697281C DE 697281 C DE697281 C DE 697281C DE 1937B0177907 DE1937B0177907 DE 1937B0177907 DE B0177907 D DEB0177907 D DE B0177907D DE 697281 C DE697281 C DE 697281C
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DE
Germany
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knife
guide
rail
bar
finger
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Expired
Application number
DE1937B0177907
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English (en)
Inventor
Karl Buchner
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Individual
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D34/00Mowers; Mowing apparatus of harvesters
    • A01D34/01Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus
    • A01D34/02Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having reciprocating cutters
    • A01D34/13Cutting apparatus
    • A01D34/17Holding-down devices for the knife

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN Al
10. OKTOBER 1940
REICESPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 697-281 .' ■ KLASSE 45 c GRUPPE 22 oa
B 177907 HI/45 c
Karl Büchner in Unnau, Westerw.,
ist als Erfinder' genannt worden.
Karl Buchner in Unnau, Westerw. Messerführung für Mähmaschinen
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. März 1937 ab Patenterteilung bekanntgemacht am 12. September 1940
Die Erfindung bezieht sich auf eine Messerführung .der Schneidwerke an Mähmaschinen mit in gleicher Ebene liegender Messerschienen- und Klingenoberfiäche und aber die gesamte Arbeitslänge sich erstreckenden Gleitführungen unter 'der Schiene und unter der Klinge.
Durch die Messerführung nach der Erfindung sollen in erster Linie die großen Reibungsverluste des Messers sowie Verstop-.fungen des Schneidwerkes infolge ungenauer Messerführung vermieden werden.
Die Messerführung nach der Erfindung ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß die vordere Führung für das Messer den Fingerbalken, zweckmäßig in Form einer gebogenen Schiene, die eine ölrinne bildet, federnd umgreift, die Messerschiene bis hinter die Fingerbefestigungsschrauben hebelartig -,verlängert ist und in dem über die Finger- 2u schrauben hinaus verlängerten Teil unterseitig mit gefederten Führungen, z. B. einer abgefederten Gleitschiene, geführt wird, die _ in einer als ölrinne dienenden Nut auf der Oberseite des Fingerbalkens schleift. 25,
Es ist an sich bekannt, Messerführungen von Schneidwerken für Mähmaschinen mit Schmiervorrichtungen auszurüsten, wobei auch Messerklinge und Messerschiene in einer Ebene liegen.
Beispielsweise hat man Anord&μngen vorgesehen, bei denen durch" an den,. Messern befestigte Klauen eine Führung an Rollen erzielt wird, jedoch weiterhin weitere Führungen auch auf der Oberseite des Messers nicht entbehrlich sind.
Bei allen diesen Anordnungen ist es unvermeidbar, daß Staub und Schmutz an die
■" Führungsstellen bzw. Gleitflächen gelangt, da eine einwandfreie Abdichtung nach der Fahrtrichtung unter den Klingen bzw. Schiene, insbesondere an den Fingerwurzeln nicht er-. reicht wird. 'J+
Außerdem bedeutet jegliche Führung ufjif Halterung des Messers von oben her eine Quelle unliebsamer Störungen.
Bei der Anordnung nach der Erfindung ίο dagegen mit in einer Ebene liegenden Klinge und Schiene kommen derartige Andrücke auf der Oberseite der Schiene in Fortfall, wogegen vor allem die Klinge mittels über die gesamte Arbeitslänge sich erstreckender Führungen gehalten wird und gerade an der Haupteintrittsstelle für Staub und Schmutz die nach vorne (Fahrtrichtung) abgeschlossene, vordere Führung so ausgebildet ist, daß sie eine geschlossene Kammer zur Aufnahme des Schmiermittels bilden kann.
Ein Vorteil der glatten Oberfläche besteht im übrigen auch darin, daß sich diese glatte Fläche der Messergeschwindigkeit entsprechend hin und her bewegt und dadurch das Schnittgut schnell abgeschüttelt wird, so daß ein Stauen des Mähgutes vermieden und damit wesentlich zu einem glatteren und tieferen Schnitt beigetragen wird.
An sich sind Anordnungen von Messerschienen und Klinge mit unterseitiger Führung nicht mehr neu, wobei die Führung die gesamte Arbeitslänge einnimmt.
Praktisch brauchbare Lösungen, die es ermöglichen, das Messer ohne Andrücker von oben mit seinen Klingen jederzeit genau über die Gegenmesser oder Fingerblättchen mit leichtem Druck aufliegend zu führen und dabei auf irgendwelche Einstellung durch Schrauben usw. verzichten zu können, sind bisher nicht bekannt.
Man hat wohl versucht, die Nachteile, die die Verwendung von Andrückern von oben her mit sich bringt, zu vermeiden. Durch diese Anordnung wird aber insbesondere eine zuverlässige Dauerschmierung nicht ermöglicht, die hauptsächlich gefederten Stellen sind der Verschmutzung ausgesetzt oder die Klingenführung ist nicht genügend genau.
So hat man beispielsweise vorgeschlagen, bei einer Führung auf der Unterseite der Messerschiene Ölrinnen zur Schmierung der Messerschiene unter dieser vorzusehen. Da jedoch in diesen Fällen 'die Ölrinne tiefer liegt als die eigentlichen Reibungsstellen, so wird eine einwandfreie Schmierung nicht erreicht, zumal auch hier der Schmutz ungehindert eintreten kann.
Ein Nachteil der bekannten Ausführung ist auch der, daß beide dort vorgesehenen Führungen nahe beieinander liegen, weil im Regelfall eine schmale Messerschiene, vorgesehen ist, die schwalbenschwanzförmig o. ä. ausgebildet wird. :
Außerdem müssen die Führungen, um überhaupt ein Aufliegen der Messerklingen auf den Fingerblättchen zu erreichen, als ge-"itauer Schiebesitz ausgeführt werden.
Allein schon hierdurch wird bei kleinen Durchbiegungen des Fingerbalkens nach oben oder unten, je nach der Beschaffenheit des überfahrenen Bodens, ein Klemmen der Schiene eintreten, so daß das Messer,; wenn auch nur geringe Mengen von Staub und Erdteilen in diese Führungen Zutritt haben, weder vor- noch rückwärts geht.
Auf der Zeichnung ist eine Messerführung nach der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι das Schneidwerk in einem. Querschnitt, Fig. 2 in einem Querschnitt gemäß Fig. 3, die eine Draufsicht auf die Messerschiene mit den Klingen zeigt.
Fig. 4 ist ein Längsschnitt durch die Darstellung nach Fig. 3 in Richtung A-B. Fig. 5 ist ein Querschnitt durch Fig. 6, die eine Draufsicht auf den Fingerbalken mit den Fingern veranschaulicht.
Fig. 7 ist ein Längsschnitt gemäß Fig. 6 in Richtung C-D.
Das Messer, bestehend aus der Messerschiene ι mit daran befestigten Messerklingen 2, überdeckt den Fingerbalken 3. Am vorderen Ende der Messerschiene 1 ist unterseitig in ihrer ganzen Länge, zweckmäßig mit der Klingenbefestigung verbunden, eine federnde Führungsplatte 4 angeordnet, welche sich mit dem hinteren, nach oben gebogenen Teil 5 hinter die am vorderen Teil des Balkens 3 ausgebildete Führungsnase 6 schiebt, sich von unten anlegt und somit die Klinge 2 in ihrem hinteren Teil federnd auf die Schneidflächen der Einger 7 drückt.
Durch den hochgebogenen Teil 5 der Führungsplatte 4 wird verhindert, daß Schmutz, J05 Erde usw. an die Gleitfläche 8 und in die ölrinne ψ gelangen kann, wodurch eine sichere Schmierung bei der Fläche 8 erreicht wird.
Der hintere Teil der Messerschiene 1 ist unterseitig in seiner ganzen Länge durch eine Schiene 10 geführt, die z.B. durch Blattfedern Ii mit der Messerschiene 1 verbunden ist. Diese Schiene gleitet in der zu diesem Zweck am hinteren Ende des Balkens 3 in dessen Oberseite ausgebildeten Nut 12, die als Ölrinne dient.
Durch diese Anordnung wird der Arbeitsdruck nach hinten aufgenommen und durch die Federn 11 die Messerschiene nach oben und somit die Klinge 2 auch an ihrem vorderen Ende federnd auf die Schneidfläche der Finger 7 gedrückt.
697 2Sl
Durch Ausnehmungen 13 in der ölrinne 12 sind Kammern gebildet, von denen das öl durch Nuten unter die Führungsschiene 10 geleitet wird. ' ,s
Hierdurch wird ebenfalls eine Dauerschmierung erzielt. :
Nach oben ist die Rinne 12 gegen Eindringen von Schmutz durch die Messerschiene 1 abgedeckt, die sich mit ihrem, hinteren, nach unten gebogenen Teil 15 hinter den Fingerbalken 3 legt und somit das Eindringen von Schmutz von hinten in die Rinne 12 ver-•hindert.
Der Antrieb des Mähmessers erfolgt in bekannter Weise durch die Treibstange der Mähmaschine 'am Kugelkopf 16.
Da das Mähmesser, bei seiner hin und her gehenden Bewegung meistens über den äußeren Schuh 17 des-. Fingerbalkens 3 übertritt, verkürzt man zweckmäßig die Führungsschiene 10 am äußeren Ende des Messers und schließt die ölrinne 12 im Fingerbalken 3 am ■äußeren Ende ab, damit kein Schmutz in die Rinne 12 gelangen kann.
Das Auswechseln des Mähmessers geschieht hierbei in bekannter Weise bei dem inneren Schuh 18. Zur Erhöhung der Festigkeit des Fingerbalkens kann man ihn in seinem hinteren Teil 19 verjüngt breiter gestalten (Fig. S und 6).
Die Befestigungsmuttern 20 der Finger sind versenkt im Fingerbalken angeordnet, um eine möglichst geringe Balkendicke zu erreichen und das Messer in seiner Oberfläche eben zu halten. Zu diesem Zweck wird zweckmäßig der Fingerbalken 3 in seiner ganzen Längsrichtung mit Ausnehmungen 21 versehen, die in gewissen Abständen durch Verstärkungsrippen 22 unterbrochen sind, wodurch die Handhabung der Fingerschraubenmuttern erleichtert wird.
Als zweckmäßig hat es sich weiterhin er-" wiesen, die Stege 23 zwischen den Fingern 7, die den Nachteil haben, daß sich Schnittgut zwischen ihnen und dem Messer festklemmen kann, in Wegfall kommen zu lassen und die Finger durch eine Zweipunktbefestigung, wozu diese zweckmäßig in ihrem hinteren Teil zu Zweibefestigungsbolzen 24 und 25 ausgebildet sind, zu halten.
Der vordere ,Bolzen 24 wird in üblicher Weise mit dem Fingerbalken 3 ver.schraubt, während der hintere Bolzen 25 als Führung dient. " - ■... -
Die Anordnung nach der Erfindung ; gestattet eine äußerst genaue Messerführung, und zwar im wesentlichen dadurch, daß die Messerschiene praktisch den gesamten Fingerbalken über deckt und damit ein verhältnismäßig langer Hebelarm entsteht, der um die 6a Lagerung der vorderen Führung schwingt., -
Durch die Federung der hinteren Führung wird, wie erwähnt, die Messerschiene mit gelindem Druck nach oben gepreßt, so daß die Messerklinge genau über die Fingerblättchen gleitet. Trotz der genauen Führung des Messers ist jedoch genügend Spielraum in beiden Lagerungen vorhanden, was selbst bei möglicher Durchbiegung des Fingerbalkens ein leichtes Gleiten des Messers ermöglicht.
Ein Festklemmen wie bei bekannten Anordnungen mit genauem Schiebesitz kann infolgedessen nicht eintreten. Die hintere Führung schließlich gewährleistet auch bei Auswechslung mehrerer Messer eine stets gleichbleibende, genaue Messerführung, ohne daß irgendwelche besondere Einstellung nötig ist.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Messerführung an Mähmaschinen mit in gleicher Ebene angeordneter Messerschienen- und Klingenoberfläche und über die gesamte Arbeitslänge sich erstreckenden, uriterseitigen Gleitführungen unter Schiene und Klinge sowie einer Ölrinne für die Schmierung der Messerschiene, dadurch gekennzeichnet, daß die unterseitig an der Klinge befestigte Führung den Fingerbalken, zweckmäßig in Form einer gebogenen Schiene, unter Bildung einer ölrinne, federnd umgreift, die Messerschiene bis hinter die Fingerbefestigungsschrauben hebelartig verlängert ist und«, in dem über die Fingerschrauben hinaus verlängerten Teil unterseitig mit einer gefederten Führung, z. B. durch eine durch Federn mit ihr verbundene Schiene, in .einer als Ölrinne die-' nenden Nut auf der Oberseite des Fingerbalkens gleitet. . >100
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    niiiu.iN. fiEBmjCKT in i>|.:r
DE1937B0177907 1937-03-31 1937-03-31 Messerfuehrung fuer Maehmaschinen Expired DE697281C (de)

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