DE69722741T2 - Anatomische Prothese für Reparatur von Inguinalhernien (Leistenbrüchen) durch offene oder laparoskopische Chirurgie - Google Patents

Anatomische Prothese für Reparatur von Inguinalhernien (Leistenbrüchen) durch offene oder laparoskopische Chirurgie

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine anatomische Prothese für die Reparation von Brüchen, und insbesondere eine Prothese, die für die Reparation von Leistenbrüchen mittels Laparoskopie ausgelegt ist.
  • Prothesen für die Reparation der Leistengegend und für die Behandlung von Brüchen sind allgemein wohl bekannt, und sind vor allem aus einer oder mehreren porösen prothetischen Platten aus einem resorbierbaren oder nicht resorbierbaren biokompatiblen synthetischen Material, bspw. aus Polyethylen, Polypropylen, Polyester oder dergleichen gebildet, das ggf. einer Oberflächenbehandlung unterzogen wurde, um dieses mit dem Zellmilieu, in das sie implantiert werden, biokompatibel zu machen.
  • Diese Prothesen können gewonnen werden, indem sie bspw. durch Wirken zweier Platten aus prothetischem Material zusammengefügt werden. Eine derartige Prothese ist in dem amerikanischen Patent US-A-4 769 038 beschrieben worden, das Bendavid et al. erteilt wurde, wobei diese für die vollständige Rekonstruktion der Leistengegend konzipiert ist. Gemäß diesem Patent weist die Prothese eine etwa ebene obere erste Platte und eine untere zweite Platte auf, wobei die Platten jeweils ein flexibles und poröses prothetisches Material aufweisen. Diese Platten von allgemein länglicher Form sind entlang einer geraden Verbindungslinie durch ein Verbindungsmittel, bspw. eine Naht, untereinander verbunden. Die Prothese weist außerdem eine dritte Platte auf, die mit den beiden anderen Platten entlang derselben geraden Verbindungslinie und durch dieselbe Naht verbunden ist.
  • EP-A-0 719 527 beschreibt eine Prothese für die Reparation von Brüchen, die drei Platten aufweist, die durch eine Verstärkung entlang einer gemeinsamen geraden Verbindungslinie untereinander verbunden sind.
  • Wenn man eine Bruchreparation in der Leistengegend auf posteriorem und extraperitonealem, laparaskopischem Wege bewirkt, ist es wichtig, mit der Prothese bestimmte anatomische Elemente der vorderen Bauchwand wieder erkennen und bedecken zu können, was man von innen nach außen und für die rechte Seite des Körpers wie folgt beschreiben kann:
  • - nach innen ist der vordere retroparietale Raum nach vorn durch die geraden Bauchmuskeln, nach hinten durch das Bauchfell und nach unten durch den oberen Rand der Schamgegend begrenzt;
  • - der mittlere Bereich ist nach vorn durch die Fascia transversalis und die gemeinsame Sehne begrenzt, nach unten befinden sich die Darmbeingefäße und nach oben der Musculus transversus;
  • - in dem äußeren Bereich befindet sich nach vorn die innere Öffnung des Leistenkanals mit den Elementen des Strangs (Samengefäße und Ductus deferens), nach unten der Lendenmuskel und nach oben der Musculus transversus.
  • Zusammengefasst erkennt man, und dies bildet den Ausgangspunkt der vorliegenden Erfindung, dass die Leistengegend darin speziell ist, dass die oben beschriebenen Elemente nicht alle in derselben Ebene im Raum liegen, sondern von oben nach unten und von außen nach innen schräg angeordnet sind. Im Falle eines Leistenbruches muss die an Ort und Stelle gebrachte Prothese nach der Reposition des Bruches eine gute Bedeckung gewährleisten, indem sie sich an die Reliefs der Gegend anpasst und auf die Schräge des Leistenraumes Rücksicht nimmt, ohne, wenn möglich, Lücken übrig zu lassen.
  • Dieses Erfordernis stellt ein beträchtliches Problem bei der Verwendung bekannter Prothesen dar, da keine wirklich für die Anatomie des chirurgischen Eingriffsortes ausgelegt ist, was den Chirurgen dazu zwingt, die Prothese, häufig in mehreren Wiederholungen, zuzuschneiden, um eine mehr oder weniger wohlgeformte Prothese zu erhalten. Eine schlechte Bedeckung der oben beschriebenen anatomischen Elemente ist nun wahrscheinlich eine der Hauptursachen von Bruchrezidiven, wobei derartige Brüche aufgrund der durch den vorherigen Bruch hervorgerufenen Verschlechterung der anatomischen Strukturen noch schwieriger zu behandeln sein können.
  • Die vorliegende Erfindung hat demnach eine anatomische Prothese ohne beträchtlichen und vorherigen Zuschnitt zum Ziel, die insbesondere für die Reparation von Leistenbrüchen auf posteriorem und extraperitonealem laparoskopischen Wege bestimmt ist, indem sie eine gute Bedeckung des Leistenraumes gewährleistet, auch ohne das jede Platte bildende biegsame Material vorzuformen (bspw. durch Thermoformung).
  • Die Prothese gemäß der Erfindung unterscheidet sich von den bekannten Prothesen dadurch, dass sie zwei in Bezug aufeinander asymmetrische Platten aufweist, und in dem ausgebreiteten Zustand der Prothese weist die zweite Platte zumindest eine abgewickelte gewellte Form auf, und die anatomisch ist, um sich an die allgemeine Form der inferioren Leistenstrukturen, insbesondere der Samen- und Darmbeingefäße und den Lendenmuskel anzupassen, und in Entsprechung weist die Verbindungslinie zumindest eine gekrümmte gewellte Form auf, wobei die Erzeugende, die die abgewickelte Form beschreibt und durch die Verbindungslinie hindurchgeht, unter einem Öffnungswinkel θ von höchstens gleich 150º bezüglich der Ebene der ersten Platte gerichtet ist.
  • Eine wie zuvor definierte Prothese gewährleistet eine Bedeckung aller zuvor beschriebenen anatomischen Elemente, ohne Lücken übrig zu lassen, die der Grund für ein Rezidiv sein können.
  • Insbesondere ist die Gegend um die Darmbein- und Samengefäße herum besonders gut geschützt.
  • Darüber hinaus bietet diese Prothese einen gesteigerten Komfort für die Person, in die sie implantiert wird, denn im Gegensatz zu den bekannten Prothesen erfordert sie nur wenige oder keine Befestigungsklammern. Die Prothese gemäß der vorliegenden Erfindung bleibt von selbst an Ort und Stelle, da die Verbindungslinie sich in der Schnittlinie der parietalen und vaskulären Ebene positioniert. Dies ermöglicht es der Prothese, relativen Lageänderungen der verschiedenen anatomischen Elemente der Leistengegend zu folgen, die aus der normalen Bewegung der Bauchmuskeln der Person resultieren, ohne sich jedoch nach außen aus der Implantationsgegend zu verschieben. Im Vergleich sind die bekannten und wie in dem vorstehend genannten amerikanischen Patent beschriebenen Prothesen an die umgebenden Bauchstrukturen geklammert oder durch Nähte befestigt, und stehen demnach unter Spannung, und eine banale Muskelbewegung, bspw. ein Husten oder ein sich Erheben aus sitzender Position, ruft oft ein unangenehmes Gefühl, ja sogar Schmerzen, hervor.
  • Darüber hinaus kann eine erfindungsgemäße Prothese mit gewöhnlichen laparoskopischen oder offenen Techniken leicht in den Leistenraum eingeführt und implantiert werden. Die Verbindungslinie, die das Verbindungsmittel (bspw. eine Naht) enthält, und die zugleich entlang ihrer Länge flexibel, jedoch relativ steif ist, spielt die Rolle eines Längsträgers, die die Ruheachse der Prothese bildet, indem sie dabei die Rolle eines Scharnieres für ihre Ausbreitung spielt.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Prothese der vorliegenden Erfindung weist die zweite Platte zwei abgewickelte gewellte Formen auf, wobei eine erste abgewickelte gewellte Form sich an die Form des Lendenmuskels und eine zweite abgewickelte gewellte Form an die Form der Darmbein- und Samengefäße anpasst.
  • In einer bevorzugten Ausgestaltung sind die erste und die zweite Platte jeweils aus einem gleichen prothetischen Material gebildet. Dennoch hat es sich als vorteilhaft erwiesen, dass die erste und die zweite Platte jeweils aus einem prothetischen Material gebildet sind, das eine unterschiedliche Flexibilität aufweist. In der Tat ist es als besonders vorteilhaft herausgefunden worden vorzusehen, dass die erste Platte bspw. aus einem relativ steifen prothetischen Material, bspw. aus einem Gewirk oder einem Gewebe von einfacher Dicke, gebildet ist, und dass die zweite Platte aus einem relativ biegsamen prothetischen Material, bspw. einem Gewirk oder einem Gewebe doppelter Dicke, gebildet ist. Auf diese Weise kann sich die obere erste Platte der Prothese zwar vertikal, gewissermaßen "hochkant", halten, indem sie auf dem Weg über die Verbindungslinie auf der Schnittlinie der parietalen und vaskulären Ebene ruht.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung weist die erste Platte in dem ausgebreiteten Zustand der Prothese etwa eine Form eines nach rechts umgekehrten "L" auf, das einen bezüglich der Oberfläche größeren oberen Bereich und auf der linken Seite bezüglich der Oberfläche kleineren unteren Bereich definiert. Es versteht sich, dass die erste Platte in ebenso bevorzugter Weise in dem ausgebreiteten Zustand der Prothese eine Form aufweisen kann, die das Spiegelbild der Form etwa eines zuvor beschriebenen nach rechts umgekehrten "L" ist, die einen bezüglich der Oberfläche größeren oberen Bereich und einen auf der rechten Seite bezüglich der Oberfläche kleineren unteren Bereich definiert.
  • Darüber hinaus kann die erste Platte auch zumindest eine Wellung entlang einem quer verlaufenden Rand und längs der Verbindungslinie und komplementär zur Wellung der zweiten Platte aufweisen.
  • Das Verbindungsmittel, bspw. eine bewegliche Naht, ermöglicht es den beiden Platten, sich begrenzt in Bezug zueinander zu verschieben, um sich auf Änderungen der relativen Lage der anatomischen Elemente der Leistengegend einzustellen. Vorteilhafterweise wird das Verbindungsmittel durch Umstechen eines quer verlaufenden Randes jeder Platte erhalten.
  • So ist der Öffnungswinkel A zwischen der ersten Platte und der zweiten Platte in Abhängigkeit der relativen Lage der anatomischen Elemente variabel und höchstens gleich 150º.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung ist die erste Platte von einem äußeren Rand derselben bis in die Nähe des Verbindungsmittels geschlitzt.
  • Darüber hinaus kann vorteilhafterweise zumindest eine der ersten und zweiten Platte einen Ausschnitt aufweisen, der dazu ausgelegt ist, den Samenstrang zu umgeben. In einer Ausgestaltung gemäß der vorliegenden Erfindung weisen die beiden Platten einen Ausschnitt auf, der dazu ausgelegt ist, den Samenstrang zu umgeben.
  • Noch bevorzugter ist die erste Platte geschlitzt und weist eine vordere Lamelle, die mit einem Rand versehen ist, der sich etwa senkrecht zur Verbindungslinie von einem äußeren Rand der ersten Platte zu einem Ausschnitt erstreckt, und eine hintere Lamelle auf, die mit einem Rand versehen ist, der sich etwa schräg zur Verbindungslinie von einem äußeren Rand der ersten Platte zu dem Ausschnitt erstreckt, wobei die vordere Lamelle so zumindest teilweise die hintere Lamelle überdeckt.
  • Schließlich weist bevorzugt zumindest eine der ersten und zweiten Platte Plikaturmittel zur geordneten und strukturierten Plikatur der einen oder beider Platten auf, bspw. einen oder mehrere Fäden, die zwischen den Maschen verflochten sind. Dies hat den Vorteil, dass es dem Chirurgen ermöglicht wird, die Größe der Platte oder der Platten auf geordnete Weise zu verringern, indem er einfach an den Fäden zieht, um die Prothese in einen Trokar einsetzen zu können, und sie anschließend von neuem im Inneren des Körpers auf ebenso geordnete Weise auszubreiten.
  • In einer Variante der Erfindung ist die anatomische Prothese eine zweiseitige Prothese, die durch eine Verlängerung der ersten Platte entlang ihrer quer verlaufenden Ränder und eine dritte Platte gebildet ist, wobei die Formen und der Schnitt der Verlängerung der dritten Platte etwa ein Spiegelbild der ersten Platte bzw. der zweiten Platte um eine Symmetrieachse in der gleichen Ebene wie die erste Platte sind.
  • Entsprechend der Gesamtheit dieser Merkmale erhält man eine vollständig anatomische Prothese in einem solchen Maße, dass gemäß der Erfindung linke und rechte Prothesen unterschieden und hergestellt werden können. Diese Prothese wird ausgehend von allen geeigneten Materialien gewonnen, so lange sie ausreichend porös sind, um von umgebenden Zellen kolonisiert und gewissermaßen integriert werden zu können, und die mit den Geweben und den Milieus des Leistenraumes kompatibel und mechanisch widerstandsfähig sind, insbesondere gegenüber Zug, wobei das Verbindungsmittel zumindest ebenso mechanisch widerstandsfähig ist wie die schwächste der beiden Platten. Bevorzugterweise wird man einen Stoff (Gewebe und/oder Gewirk) oder einen · nicht gewebten vorziehen, die ausgehend von natürlichen oder synthetischen Fasern oder Filamenten, bspw. Polypropylen oder Polyester, erhalten werden.
  • Die vorliegende Erfindung wird besser durch die nachfolgende beispielhafte und nicht beschränkende detaillierte Beschreibung und die Zeichnung verstanden, in der:
  • - Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der Positionierung der Prothese gemäß der vorliegenden Erfindung bezüglich den anatomischen Elementen der extraperitonealen Leistengegend der rechten. Seite eines menschlichen Körpers von innen nach außen, d. h. zur Außenseite des Körpers hin gesehen, darstellt;
  • - Fig. 2 eine Draufsicht auf allgemeine Formen einer ersten Platte und einer zweiten Platte darstellt, die die anatomische Prothese gemäß der vorliegenden Erfindung bilden;
  • - Fig. 3 eine: perspektivische Ansicht der beiden Platten der erfindungsgemäßen Prothese darstellt, die miteinander durch eine bewegliche Naht verbunden sind, und die besser die anatomischen Formen jeder Platte veranschaulicht;
  • - Fig. 4 eine Querschnittsdarstellung der erfindungsgemäßen Prothese entlang der Linie IV-IV in Fig. 3 darstellt;
  • - Fig. 5 eine Variante der erfindungsgemäßen Prothese für die Reparation eines zweiseitigen Bruchs darstellt;
  • - Fig. 6 ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel der anatomischen Prothese auf der Basis der in Fig. 1 gezeigten mit leichten Modifikationen darstellt;
  • - Fig. 7 ein noch weiteres Ausführungsbeispiel der anatomischen Prothese auf der Basis der in Fig. 1 gezeigten darstellt;
  • Gemäß den Figuren und insbesondere der Fig. 1 wird die Prothese gemäß der vorliegenden Erfindung zum Reparieren von Leistenbrüchen auf posteriorem laparoskopischen oder offenem Wege verwendet. Die bspw. bei dem laparoskopischen Eingriff verwendete Technik ist dem Fachmann wohlbekannt und wird demzufolge nicht im Detail beschrieben. Zusammengefasst werden ein oder mehrere Trokare in den extraperitonealen Raum, d. h. hinter den geraden Bauchmuskel und der Fascia transversalis eingeführt, wobei der extraperitoneale Arbeitsraum durch Insufflation und Trennung des Peritoniums und der Bauchwand geschaffen wird. Die in Fig. 1 gezeigte perspektivische Ansicht stellt demgemäß eine Ansicht der Positionierung der Prothese gemäß der vorliegenden Erfindung in Bezug auf die anatomischen Elemente der extraperitonealen Leistengegend der rechten Seite eines menschlichen Körpers von innen nach außen, d. h. zur Außenseite des Körpers hin gesehen, dar. Man erkennt von innen nach außen und für die rechte Seite des Körpers die folgenden anatomischen Elemente der vorderen Bauchwand:
  • - nach innen ist der vordere retroparietale Raum nach vorn durch den geraden Bauchmuskel 16, nach hinten durch das Peritoneum (nicht dargestellt) und nach unten durch den oberen Rand der Schamgegend 17 begrenzt;
  • - der mittlere Bereich ist nach vorn durch die Fascia transversalis (nicht dargestellt) und die gemeinsame Sehne begrenzt, nach unten befinden sich die Darmbeingefäße 11 und nach oben der Musculus transversus 18;
  • - im äußeren Bereich befindet sich nach unten die innere Öffnung 19 des Leistenkanals mit den Elementen des Strangs (Samengefäße), nach unten der Lendenmuskel 12 und nach oben der Musculus transversus 18.
  • In dieser Figur ist klar zu sehen, dass die Leistengegend darin speziell ist, dass die oben beschriebenen Elemente nicht alle in derselben Ebene in dem Raum liegen, sondern von oben nach unten und von außen nach innen schräg angeordnet sind. Im Falle eines Leistenbruches muss die an Ort und Stelle gebrachte Prothese nach der Reposition des Bruches eine gute Bedeckung gewährleisten, indem es sich an die Reliefs der Gegend anpasst und Rücksicht auf die Schräge des Leistenraumes nimmt. Fig. 1 zeigt auch die Positionierung der Prothese und ihre allgemeine Form, von denen hiernach die Details angegeben werden.
  • In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel und wie in den Fig. 2 bis 4 dargestellt weist die erfindungsgemäße Prothese 1 eine etwa ebene erste Platte 2 und eine zweite Platte 3 auf, wobei die beiden Platten jeweils ein poröses und flexibles prothetisches Material aufweisen, das ggf. mit einem Wirkstoff überzogen ist, der die Zellkolonisation begünstigt oder eine derartige Zellkolonisation verhindert. Es ist wichtig anzumerken, dass die beiden Platten in Bezug aufeinander asymmetrisch sind, was sagen will, dass gemäß der zu behandelnden Bruchseite eine linksseitige Prothese oder eine rechtsseitige Prothese verwendet wird. Das prothetische Material der ersten Platte kann unterschiedilich sein und/oder mechanische Eigenschaften aufweisen, die von dem Material der zweiten Platte unterschiedlich sind, wobei die beiden Platten aufgrund dieser Tatsache eine unterschiedliche Flexibilität aufweisen können.
  • In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die erste Platte 2 aus einem relativ steifen prothetischen Material gebildet, bspw. aus einem Gewirk oder einem Gewebe von einfacher Dicke, und die zweite Platte 3 ist aus einem relativ biegsamen prothetischem Material gebildet, bspw. aus einem Gewirk oder einem Gewebe von doppelter Dicke, vorzugsweise in der Größenordnung von 1,5 mm bis 2 mm. Die beiden Platten sind allgemein aus jedem resorbierbaren oder nicht resorbierbaren biokompatiblen Material und vorzugsweise aus einem textilen Material auf der Basis eines Fadens aus Polyestermultifilamenten gebildet. Eine in dieser Weise aufgebaute Prothese ermöglicht es, der Prothese zugleich eine gewisse Steifigkeit zu verleihen, die ihre Handhabung und ihr An-Ort-und-Stelle-bringen durch den Chirurgen erleichtert, und ebenso eine Biegsamkeit, die es ermöglicht, sich an alle anatomischen Formen in der Leistengegend anzupassen. Darüber hinaus neigt eine auf diese Weise gebildete Prothese dazu, sich gewissermaßen auf den Boden der Leistengegend zu "setzen", ohne sich zu verschieben, was ein bekanntes Problem bei den herkömmlichen prothetischen Platten für die Reparation von Leistenbrüchen war, und die erste Platte hält sich etwa "hochkant". Vorzugsweise kann die erste Platte 2 eine Höhe aufweisen, die bis etwa 15 cm geht, und die zweite Platte 3 eine Tiefe im Bereich zwischen etwa 2 cm und etwa 6 cm. Die Platten können außerdem optional mit einer biologischen Substanz, bspw. Kollagen, bedeckt sein, insbesondere den Kollagenbovin Typ I oder auch einer biokompatiblen polymeren Substanz.
  • Die Platten 2, 3 sind untereinander entlang einer Verbindungslinie 4 durch ein Verbindungsmittel verbunden, das allgemein mit dem Bezugszeichen 5 versehen ist. In dem in den Figuren, bspw. den Fig. 3 und 4, gezeigten jedoch nicht beschränkenden Ausführungsbeispiel ist dieses Verbindungsmittel eine bewegliche Naht 6. Fig. 4, die eine Schnittansicht der Fig. 3 entlang der Linie IV-IV ist, zeigt die beiden Platten 2, 3 durch eine derartige Naht verbunden, sowie die quer verlaufenden Ränder 7, 8 jeder Platte. Diese Naht wird vorteilhafterweise durch Umstechen der Platten 2, 3 entlang und in Nähe eines quer verlaufenden Randes 7, 8 jeder Platte erhalten (vgl. Fig. 2). Die bewegliche Naht 6 ermöglicht eine Relativverschiebung der ersten 2 und zweiten Platte 3 in Bezug zueinander, was das Vermögen der Platte, sich an Muskelbewegungen der Person, bei der sie implantiert ist, anzupassen, erhöht. Es versteht sich, dass das Verbindungsmittel 5 nicht auf eine solche Naht 6 beschränkt ist, und dass andere Verbindungen möglich sind, bspw. durch Klammerung, Wirken, Schweißen oder Kleben, mit der Maßgabe, dass die Prothese anatomisch bleibt und sich an die anatomischen Formen der Leistenstrukturen anpassen kann, ohne eine wesentliche Lücke übrig zu lassen. In dem ausgebreiteten, d. h. in den Körper implantierten Zustand der Prothese 1 weist die zweite Platte 3 zumindest eine abgewickelte gewellte und anatomische Form auf, um sich an die allgemeine Form der unteren Leistenstrukturen, d. h. die Samen - und Darmbeingefäße 11 und den Lendenmuskel 12 anzupassen. Gemäß dem in Fig. 3 dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiel weist die erste Platte 2 zwei Wellungen 14, 15 auf, wobei eine erste Wellung 14 sich an die Form des Lendenmuskels 12 und eine zweite Wellung 15 an die Form der Darmbein- und Samengefäße 11 anpasst.
  • In diesem Fall, komplementär zu den abgewickelten gewellten Formen 9, 10 der zweiten Platte 3, weist gemäß Fig. 2 die Verbindungslinie 4 in Entsprechung mit den abgewickelten gewellten Formen der zweiten Platte 3 ebenfalls zwei gewellte Krümmungen auf. Eine Erzeugende beschreibt die abgewickelten gewellten Formen 9, 10 und geht durch die Verbindungslinie 4 durch und ist gemäß einem Öffnungswinkel von höchstens gleich 150º bezüglich der Ebene der ersten Platte 2 gerichtet.
  • Wie in den Fig. 2 bis 4 zu erkennen ist, weist die erste Platte 2 für eine Prothese zur Reparation eines Bruches der rechten Seite vorteilhafterweise etwa eine Form eines nach rechts umgekehrten "L" auf, das so einen bezüglich der Oberfläche größeren oberen Bereich und auf der linken Seite einen bezüglich der Oberfläche kleineren unteren Bereich 13 definiert. Für eine linksseitige Prothese wird bspw. das Spiegelbild der in den Fig. 2 bis 4 dargestellten genommen.
  • Wenn die Prothese implantiert ist, wobei nützlicherweise auf Fig. 1 Bezug genommen wird, ruht der bezüglich der Oberfläche größere Bereich der ersten Platte 2 auf der vorderen Muskelwand (insbesondere dem geraden Bauchmuskel 16 und dem Musculus transversalis 18). Der in Bezug auf die Oberfläche kleinere Bereich 13 der ersten Platte 2 kommt zur Bedeckung des oberen Endes der Schamgegend und des Cooper-Bandes 21 (mit unterbrochenen Linien dargestellt). Die Wellungen 9, 10 der zweiten Platte 3 passen sich etwa vollständig an die Darmbein- und Samengefäße 11 und den Lendenmuskel 12 an, ohne wesentliche Lücken übrig zu lassen, und die quer verlaufenden Ränder 7, 8 ruhen auf der Schnittlinie der parietalen und vaskulären Ebenen. Der Ductus deferens 20 wird im Gegensatz zu den Prothesen des Standes der Technik auch bedeckt, die häufig mit Schlitzen oder Durchbrechungen in einer der Platten versehen sind, um den Durchgang dieses Kanales zu ermöglichen, und um ihm als "Steigbügel" zu dienen, um indirekte Leistenbruchrezidive zu verhindern.
  • In einer Ausführungsvariante der vorliegenden Erfindung ist die Prothese, wie in Fig. 5 dargestellt, eine zweiseitige Prothese, die dazu dient, einen zweiseitigen Bruch zu reparieren. So nimmt die Prothese die Form einer rechten und linken Prothese, wie sie zuvor beschrieben wurden, ein, die in bekannter oder nicht bekannter Weise zusammengefügt oder hergestellt wurden. Die erste Platte 2 weist so eine Verlängerung 22 entlang seiner quer verlaufenden Ränder auf, und die Prothese weist eine dritte Platte 23 auf, die bezüglich ihrer Definition bereits angegeben ist, wobei die Formen und der Schnitt der Verlängerung 22 und der dritten Platte 23 etwa ein Spiegelbild der ersten Platte 2 bzw. der zweiten Platte 3 um eine Symmetrieachse 24 in der gleichen Ebene wie die erste Platte 2 sind. Die dritte Platte ist mit der ersten Platte durch das Verbindungsmittel 25 verbunden, das in diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung und so, wie sie in Fig. 5 dargestellt ist, die Form einer beweglichen Naht annimmt. Diese Prothese kann sich etwa in gleicher Weise wie das bereits dargestellte bevorzugte Ausführungsbeispiel setzen.
  • Fig. 6 und 7 stellen weitere bevorzugte Ausführungsbeispiele der anatomischen Prothese auf der Basis der in den Fig. 1 bis 4 dargestellten dar. Gemäß Fig. 6 ist die zweite Platte 2 der Prothese mit einem Ausschnitt versehen, der dazu ausgelegt ist, den Samenstrang 11 zu umgeben, und der zu zwei Lamellen 27, 28 geschlitzt ist. Eine vordere Lamelle 27 weist einen Rand auf, der sich etwa senkrecht zur Verbindungslinie 4 von dem äußeren Rand der ersten Platte 2 zu dem Ausschnitt 29 hin erstreckt, und eine hintere Lamelle 28 weist einen Rand auf, der sich etwa schräg (gepunktet angedeutet) zur Verbindungslinie 4 von dem äußeren Rand der ersten Platte 2 zu dem Ausschnitt 29 hin erstreckt, wobei die vordere Lamelle 27 so zumindest teilweise die hintere Lamelle 28 überdeckt. Diese Struktur ermöglicht es, die Prothese um die Samengefäße herum einzuführen und anzuordnen, wobei sie dabei eine genügende Bedeckung der vorderen Bauchgegend bietet und es außerdem ermöglicht, sich von dem Schließen des Schlitzes durch Nähen oder Klammern zu befreien. Die in Fig. 6 dargestellte Prothese verfügt auch über Plikaturmittel 30 zur geordneten Plikatur der Prothese, die es ermöglichen, diese in strukturierter Weise zu raffen, um ihr Einführen in einen Trokar sowie ihr Ausbreiten im Inneren des Körpers zu erleichtern. Diese Plikaturmittel können bspw. zwischen die Maschen der Platte oder der Platten der Prothese verflochtene chirurgische Fäden sein.
  • Die in Fig. 7 dargestellte Prothese wird nur bezüglich ihrer Unterschiede zu derjenigen in Fig. 6 beschrieben. So ist die erste Platte 2 nicht geschlitzt, jedoch ist demgegenüber ein etwa horizontaler Schlitz zwischen den beiden Platten aufgrund der Tatsache geschaffen, dass sie nur über einen Bereich ihrer quer verlaufenden Ränder miteinander verbunden sind. Außerdem weist jede Platte 2, 3 einen Ausschnitt 29a, 29b auf, der dazu ausgelegt ist, den Samenstrang zu umgeben, und die zweite Platte 3 weist eine Verlängerung 31 mit etwa geradem Rand auf. In der Tat geht diese Verlängerung 31 in der ausgebreiteten Position der Prothese nach unten durch den unteren Rand der ersten Platte 2 hindurch und ist hinter dieser durch die Bauchwand umgelegt, derart, dass sie einen spitzen Winkel mit dem übrigen Teil der zweiten Platte bildet.
  • Die Vorteile der Prothese gemäß der vorliegenden Erfindung sind zahlreich, denn die Anpassung ihrer Form an die retroperitoneale Anatomie der Leistengegend erleichtert ihre Positionierung und reduziert demzufolge die für ihr Anbringen erforderliche Zeit. Wenn das die zweite Platte bildende Material biegsam ist, bspw. aus einem dreidimensionalen Gewebe, erleichtert diese Biegsamkeit sowie die Porosität des Materials darüber hinaus die Abformung der Prothese auf den ventralen Reliefs.
  • Diese Vorteile wurden bei einer fortlaufenden klinischen Studie an menschlichen Patienten mit einer erfindungsgemäßen nicht geschlitzten Prothese in zwei unabhängigen Zentren bewiesen und ergeben die folgenden Resultate:
  • Anzahl an behandelten Brüchen:
  • - 252 mit befestigten Prothesen (ein Punkt auf dem Cooper- Band und ein Punkt auf der Bauchwand);
  • - 51 mit nicht befestigten Prothesen.
  • Verwendeter Zugangsweg:
  • - extraperitoneale Laparoskopie.
  • Mittlerer Rückgang:
  • - sechs Monate für die Gruppe der befestigten Prothesen;
  • - vier Monate für die Gruppe der nicht befestigten Prothesen.
  • Fortdauer Minimum./Maximum:
  • - ein Monat/zwölf Monate
  • Ergebnisse:
  • Frühe Migration (Gesamtheit der beiden Gruppen): 0
  • Rezidive: 0
  • Sepsis: 0
  • Der Form der Prothese zurechenbare Komplikationen: 0

Claims (1)

1/ Anatomische Prothese (1), die speziell für die Leistengegend ausgelegt und für die Reparation von Leistenbrüchen auf laparoskopischem posteriorem oder offenem Wege bestimmt ist, wobei die Prothese (1) eine etwa ebene erste Platte (2) und eine zweite Platte (3) aufweist, wobei die Platten jeweils ein poröses und flexibles prothetisches Material aufweisen und untereinander entlang einer Verbindungslinie (4) durch ein Verbindungsmittel (5), insbesondere eine Naht, verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Platten in Bezug aufeinander asymmetrisch sind und die zweite Platte (3) in dem ausgebreiteten Zustand der Prothese zumindest eine abgewickelte gewellte Form (9) aufweist, und die anatomisch ist, um sich an die allgemeine Form der inferioren Leistenstrukturen, insbesondere der Samen- und Darmbeingefäße (11) und den Lendenmuskel (12) anzupassen, und dass in Entsprechung die Verbindungslinie (4) zumindest eine gekrümmte gewellte Form aufweist, wobei die Erzeugende, die die abgewickelte Form beschreibt und durch die Verbindungslinie (4) durchgeht, unter einem Öffnungswinkel A von höchstens gleich 150º bezüglich der Ebene der ersten Platte gerichtet ist.
2/ Anatomische Prothese (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Platte (3) zwei abgewickelte gewellte Formen (9, 10) aufweist, wobei eine erste abgewickelte gewellte Form (9) sich an die Form des Lendenmuskels (12) und eine zweite abgewickelte gewellte Form (10) an die Form der Darmbein- und Samengefäße (11) anpasst.
3/ Anatomische Prothese (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste (2) und zweite (3) Platte jeweils aus einem gleichen prothetischen Material gebildet sind.
4/ Anatomische Prothese (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste (2) und zweite (3) Platte jeweils aus einem prothetischen Material gebildet sind, das eine unterschiedliche Flexibilität aufweist.
5/ Anatomische Prothese (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Platte (2) aus einem relativ steifen prothetischen Material, beispielsweise aus einem Gewirk oder einem Gewebe von einfacher Dicke gebildet ist, und dass die zweite Platte (3) aus einem relativ biegsamen prothetischen Material, beispielsweise einem Gewirk oder einem Gewebe doppelter Dicke gebildet ist.
6/ Prothese nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Platte (2) in dem ausgebreiteten Zustand der Prothese etwa eine Form eines nach rechts umgekehrten "L" aufweist, das einen bezüglich der Oberfläche größeren oberen Bereich und auf der linken Seite einen bezüglich der Oberfläche kleineren unteren Bereich (13) definiert.
7/ Prothese nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Platte (2) in dem ausgebreiteten Zustand der Prothese eine Form aufweist, die das Spiegelbild einer Form etwa eines nach rechts umgekehrten "L" ist, die einen bezüglich der Oberfläche größeren oberen Bereich und einen auf der rechten Seite bezüglich der Oberfläche kleineren unteren Bereich definiert.
8/ Anatomische Prothese (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsmittel (5) durch Umstechen eines quer verlaufenden Randes (7, 8) jeder Platte (2, 3) erhalten ist.
9/ Anatomische Prothese (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine zweiseitige anatomische Prothese ist, die durch eine Verlängerung (22) der ersten Platte (2) entlang ihrer quer verlaufenden Ränder und eine dritte Platte (23) gebildet ist, wobei die Formen und der Schnitt der Verlängerung (22) der dritten Platte (23) etwa ein Spiegelbild der ersten Platte (2) bzw. der zweiten Platte (3) um eine Symmetrieachse (24) in der gleichen Ebene wie die erste Platte (2) sind.
10/ Anatomische Prothese (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Platte (2) von einem äußeren Rand derselben bis in die Nähe des Verbindungsmittels (5) geschlitzt ist.
11/ Anatomische Prothese (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine der ersten und zweiten Platte einen Ausschnitt (29) aufweist, der dazu ausgelegt ist, den Samenstrang zu umgeben.
12/ Anatomische Prothese (1) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Platten einen Ausschnitt (29a, 29b) aufweisen, der dazu ausgelegt ist, den Samenstrang zu umgeben.
13/ Anatomische Prothese (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Platte (2) geschlitzt ist und eine vordere Lamelle (27), die mit einem Rand versehen ist, der sich etwa senkrecht zur Verbindungslinie (4) von einem äußeren Rand der ersten Platte (2) zu einem Ausschnitt (29) erstreckt, und eine hintere Lamelle (28) aufweist, die mit einem Rand versehen ist, der sich etwa schräg zur Verbindungslinie (4) von einem äußeren Rand der ersten Platte (2) zu dem Ausschnitt (29) erstreckt, wobei die vordere Lamelle (27) so zumindest teilweise die hintere Lamelle (28) überdeckt.
14/ Anatomische Prothese (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine der ersten und zweiten Platte Plikaturmittel (30) zur geordneten und strukturierten Plikatur der einen oder beider Platten aufweist.
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