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Die vorliegende Erfindung bezieht
sich auf eine Vorrichtung in einem Instrument zur Reinigung der
Mundhöhle,
entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1. So bezieht sich die
Erfindung auf eine Reinigungsvorrichtung, die ein Handgriffelement
und ein damit verbundenes Reinigungsteil umfasst, welches wiederum
einen Reinigungsschaber und einen Borstenbereich aufweist.
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Das Ziel der vorliegenden Endung
ist es, das Problem, das viele Leute mit schlechtem Atem haben,
zu mindern.
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Die Mundhöhle (cavum oris) besteht aus Zähnen, Wangen,
weichem Gaumen, Zunge, Mundboden, Übergangsfalten und Wangenschleimhäuten. All
diese Komponenten können
Bakterien/Plaque, Essensreste und abgestorbene Hautzellen ansammeln.
Bei zahnlosen Leuten können
das Gaumendach/der Gaumen und der Mundboden einschließlich des
unteren Kiefers (mandibula) eine Lagerstatt für diese Ansammlung von Stoffen
sein. Einige Untersuchungen haben gezeigt, dass eine gründliche
Reinigung der Zunge, und speziell deren hinterer Teile die zuvor
erwähnte
Häufigkeit
von schlechtem Atem vermindert, was den Geschmackssinn erhöht und die Wirkung
von Erfrischung der Mundhöhle
hat. Gründliche
Reinigung der Zähne
ist heute normal bei der Bevölkerung,
aber es existieren große
geographische und soziale Schwankungen. Bezüglich anderer Reinigungsmöglichkeiten
der Mundhöhle
ist westliche Welt heutzutage auf wenig anderes als auf das Zähneputzen
und die Zahnzwischenraumreinigung mit Zahnseide und Zahnstochern
konzentriert. Das Phänomen
schlechten Atems kann herrühren
von den vorgenannten Bedingungen, aber eine Reihe von Forschern
hat Untersuchungen veröffentlicht,
die das Hauptproblem im hinteren Teil der Zunge sehen. Was Personen
ohne Zähne
betrifft, kommen Ansammlungen von abgestorbenen Hautzellen, Pilzen und
Bakterien nicht nur in der Prothese selbst vor, sondern auch in
Wangen und Teilen des Gaumens. Es ist auch bekannt, dass abgestorbene
Hautzellen in der Mundschleimhaut den Duft der ausgeatmeten Luft
beeinflussen können.
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Zahlreiche Instrumente zur Entfernung
von Anhäufungen
geruchsbildender Stoffe auf der Zunge sind bekannt; insoweit wird
Bezug auf die Patentbeschreibungen GB 2.027.347, 2.234.903, 2.260.905 und
2.265.831 genommen. Diese Patentbeschreibungen zeigen einen U-förmigen Bogen,
welcher einen Reinigungsschaber umfasst und zwei Handgriffe, die
der Benutzer anfasst, wo nach er die Zunge mit dem Reinigungsschaber
des Bogens abschaben kann. Dieses Schaben gewährt jedoch kein ausreichendes
Reinigen der Zunge und es gibt auch keine Erörterung über die Reinigung von Teilen
der Mundhöhle
wie oben erwähnt.
Weiterhin ist ein Reinigungsinstrument bekannt von der US Patent-Beschreibung
1.891.864, welches eine Kombination von Borsten und Reinigungsschaber
umfasst. Dieses Instrument ist jedoch groß und breit und lang und umfasst
bis zu 6 Reihen Borsten. Es wird daher einen relativ großen Raum
in der Mundhöhle
einnehmen und es besteht die Gefahr, dass der Benutzer Brechreiz bekommt.
Der Reinigungsschaber, der in dem Patent unter Referenz Nummer 4
gezeigt wird, ist gebildet aus einer separaten Metallplatte, und
diese scheint aus einer scharfen Kante zu bestehen, welche dazu führen kann,
dass der Zunge Schnittverletzungen oder ähnliches zugefügt werden.
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Das US-Patent 697,336 beschreibt
einen Zungenreiniger, welcher im Umriss U-förmig ist und dreieckig im Querschnitt,
der mit einer glatten oberen Oberfläche eine Schnittkante anbietet
und eine untere Oberfläche
des Bereichs des Körpers,
die abgeflacht ist. An der unteren Oberfläche des Bereichs sind Borsten
befestigt, welche ungefähr
in der Mitte der unteren Oberfläche
angebracht sind.
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Das britische Patent GB 773.038 bezieht sich
auf einen Zungenschaber aus Metall, Plastik oder jegliches andere
geeignete Material, welcher einen gebogenen Stab umfasst, der eine
Schleife formt, so dass die Enden zusammengefügt werden, um zu einem geeigneten
Handgriff vereint zu werden. Dies führt zu einem verminderten Reinigungseffekt, da
Borsten oder Bürsten
nicht Teil dieser Vorrichtungen sind und es gibt nur eine mechanische
Reinigung durch die flache Oberfläche des Stabes. Kleine Partikel
werden von diesem Gerät
nicht entfernt.
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Es ist daher Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, ein neues Instrument zur Reinigung der Mundhöhle herzustellen,
welches Abhilfe schafft für
die Nachteile, welche oben für
die bekannten Reinigungsinstrumente geschildert wurden.
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Ausführungen des Instruments entsprechend
der vorliegenden Erfindung zur Reinigung in der Mundhöhle werden
gekennzeichnet durch die Merkmale, die aus dem kennzeichnenden Abschnitt des
folgenden Patentanspruchs 1 ersichtlich sind.
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Erfindungsgemäß wird die Vorrichtung benutzt
zur Reinigung der Zunge, der Schleimhäute und, wenn nötig, des
Gaumenbereichs in der Mundhöhle.
Es wird bevorzugt, die Vorrichtung zusammen mit einem Reinigungsmittel
zu benutzen, wie z. B. einer Paste, einem Gel oder einer Mundspülung, die man
auf den Borsten platziert.
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So ist das Reinigungsteil aus einem
festen geraden oder leicht gebogenen, wenn gewünscht U-förmigem Bogen geformt, und eine
erste Oberflächenseite
des Reinigungsteils ist mit ein oder zwei Reihen von hochstehenden
Borsten versehen und die zweite Oberflächenseite weist einen Reinigungsschaber
auf.
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Vorteile und Einzelheiten bezüglich des
erfindungsgemäßen Instruments
sollen nun weiter erklärt werden
mit Bezug auf die beigefügten
Abbildungen, wobei
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1 und 2 eine perspektivische Ansicht bzw.
einen Grundriss einer bevorzugten Konstruktion des erfindungsgemäßen Instruments.
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3 zeigt
einen Querschnitt, teilweise in Perspektive, des borstentragenden
Teils des Instrumentes.
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3a zeigt
einen Querschnitt, eines alternativen Designs des Reinigungsschabers
des borstentragenden Teils des Instruments.
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4 zeigt
eine alternative Konstruktion eines Reinigungsinstruments, welche
nicht unter die Definition der vorliegenden Endung fällt.
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5 und 6 zeigen bevorzugte Konstruktionen des
Instruments, die einen zweibeinigen Handgriff umfassen, die nicht
unter die Definitionen der vorliegenden Erfindung fallen.
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7–15 zeigen alternative und bevorzugte Konstruktionen
des Reinigungsinstruments nach Anspruch der Erfindung, die einen
einbeinigen Handgriff umfassen.
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16 zeigt
eine alternative und bevorzugte Konstruktion des Kopfteils des Instruments.
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17 zeigt
eine Seitenansicht des Kopfteils des Instruments gemäß 16.
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Ein Instrument gemäß der vorliegenden
Erfindung zur Reinigung verschiedener Teile der Mundhöhle wird
in den 1 und 2 gezeigt durch die Referenzziffer 10.
Das Instrument umfasst drei Hauptbestandteile, ein vorderen Reinigungsteil 12,
einen mittleren Teil 14 und einen hinteren Handgriffteil 16 (ein
Stiel). Der mittlere Teil 14 verbindet den Reiniger und
den Handgriffteil 16 (den Stiel).
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Der Reinigungsteil 12 des
Instruments 10 formt vorzugsweise ein bogenförmiges U-förmiges Bogenprofil,
wo jedes der Beine der U-Form weiter verbunden ist über den
mittleren Teil 14 mit den entsprechenden länglichen
Handgriffteilen 18, 20. Die Handgriffteile (Beine) 18, 20 sind
im Wesentlichen so konstruiert, dass das Instrument mit der eigenen Hand
des Benutzers gegriffen werden kann, mit dem Daumen um das eine
Bein 18 des Handgriffs während die anderen Finger um
den anderen Handgriff 20 gelegt werden.
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Das U-förmige Bogenreinigungsteil 12 umfasst
weiterhin eine erste (borstentragende) Oberflächenseite 22 und eine
zweite (Reinigungsschaber-tragende) Oberflächenseite 24. Die
erste und zweite Oberflächenseite 22 und 24 sind
substantiell gegenüberliegend
ausgerichtet, wenn man in Richtung des Vorderteils oder hinteren
Teils des Bogens (U-Form) schaut gemäß 1, und bilden Flächen, die substantiell parallel
zu den Richtungen der Handgriffe (der Stiele) 18, 20 sind.
Die Reihe der Borsten 26 kann eingebettet sein in die Oberfläche, und
wenn gewünscht
in Löcher
gepresst werden, die in der Oberfläche des Bogenteils ausgestanzt
werden.
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Der Querschnitt für den Stab/Bogen kann quadratisch
oder rechteckig sein mit abgerundeten Ecken oder kann kreisförmig sein
oder oval oder der Stab kann einen vielfältigen Querschnitt dieser Formen
haben.
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Mit Bezug zu 3, umfasst das Bogenteil die erste (borstentragende)
Oberflächenseite 28 und die
zweite (Schaber-Element tragende) Oberflächenseite 30, wobei
diese Oberflächenseiten
substantiell gegenüberliegend
ausgerichtet sind. Die Wandoberfläche (Vorderseite) 32,
die der U-Form des Bogens gegenüberliegt,
und die Wandoberfläche 34 (Rückseite),
die aus dem U herauszeigt, verbinden entsprechend die beiden Oberflächenseiten 28 und 30. Die
Seiten 28 und 30 der Oberflächen
bilden generell einen rechten Winkel mit den Vorder- und Rückseiten,
aber die längliche
Kante zwischen diesen Oberflächen
ist abgerundet. Die längliche
Kante, die zwischen/durch die Vorderoberfläche 32 und die zweite Oberflächenseite 30 definiert
ist, bildet den Reinigungsschaber 36 des Instruments. Die
beiden Reinigungsschaber-formenden Oberflächen, nämlich die Vorderoberfläche 32 und
die zweite Oberfläche 30 können außerdem verschiedene
Winkel miteinander bilden, und die Längskante 36, die zwischen
ihnen gebildet ist, wird dann eine wechselnde Schärfe abhängig vom
Winkel zwischen den Oberflächen 30 und 32 haben.
Augenfällig
wird die Schärfe
auch reguliert durch die Rundung der Kante 36. Die Kante 36 muss
so stark gerundet sein, dass der Benutzer sich nicht in die Zunge,
die Haut oder die Schleimhäute schneidet,
wenn er das Instrument in normaler Art über die Zunge zieht, um das
Schaben durchzuführen. 3 zeigt ein alternatives
und bevorzugtes Querschnittprofil des Stabes, der das Reinigungsteil 12 bildet.
Die Rückseite 34 und
die zweite Oberflächenseite 30 bilden
zusammen eine bogenförmige Form
und vorzugsweise einen ungefähr
runden Querschnitt.
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Gemäß einer anderen bevorzugten
Ausführungsform
des der Erfindung, welche in 3a wiedergegeben
ist, wird der Reinigungsschaber durch eine Kante 37 definiert,
die an der zweiten Oberflächenseite 30 und
einer Verlängerung
der Bauchseite 32 geformt wird, wobei die besagte Kante
von der besagten Oberfläche
nach oben erhaben ist und sich über
die bogenförmige
Form des Bogens erstreckt. Die Kante kann von der Oberfläche in einem
Bereich von ungefähr
1–3 Millimetern
erhaben sein. Die Oberkante der Kante ist abgerundet, um der Zunge beim
Gebrauch keine Schnittverletzungen zuzufügen.
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Die Borsten 26 sind als
Reihe von Borsten in der ersten Oberflächenseite 28 installiert.
Die Borstenreihe besteht aus einer Anzahl von Bündeln von Borsten, die in Löcher im
Bogen eingebettet oder hineingepresst sind. Die Borsten 26 können bis
zu 8 mm (Millimeter) hoch sein, haben aber vorzugsweise eine Höhe von 3
mm, und können
aus Borsten verschiedener Härte
bestehen. In den 1–3 wird ein Reinigungsinstrument
gezeigt, das eine Reihe von Borsten hat, aber zwei Reihen von Borstenbündeln können auch
benutzt werden.
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Der Abstand oder die Breite zwischen
den äußeren Kanten
des vorderen Reinigungsteils 12 (oder Kopfteil) ist mit
A in der 2 gekennzeichnet. Das
Instrument gemäß der Erfindung
kann hergestellt werden mit verschiedenen Breiten A, angepasst für Erwachsene
und Kinder. Für
eine erwachsene Person wird das Reinigungsteil 12 mit einer
Breite von ungefähr
2,5–4
cm hergestellt, was etwa der Breite der Zunge an der Wurzel der
Zunge bei einer erwachsenen Person entspricht. Für Kinder dürfte eine Breite A von 2–2,5 cm
passend sein. Ein universelles Instrument für beide, Kinder und Erwachsene, könnte eine
Breite (A) von 2–3
cm haben.
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In 4 zeigt
eine alternative Konstruktion eines Reinigungsinstruments, welches
nicht unter die Definitionen dieser vorliegenden Erfindung fällt. Gemäß dieser
Alternative umfasst das Instrument nur einen Handgriff 40,
ungefähr
entworfen wie eine herkömmliche
Zahnbürste.
Das eine Ende des Handgriffs 40 ist verbunden mit einem
querverlaufenden Kopfteil 42, welches dann das Reinigungsteil 12 bildet.
Das Reinigungsteil hat allgemein das gleiche Design im Hinblick
auf die Borsten 26, den Reinigungsschaber 36,
die Querschnittsform und die Breite wie in 1–3 gezeigt und oben besprochen.
Gemäß einer
alternativen Ausführungsform
kann das Kopfteil total gerade sein, wie in 4 angegeben. Der Handgriff ist in der
Mitte zwischen den äußeren Enden
des Kopfteils 42 befestigt.
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Gemäß einer alternativen Konstruktion
können
beide Oberflächenseiten 28 und 30 mit
einer Reihe von Borsten versehen sein. Da eine Kante als Reinigungsschaber
dienen soll, sollte dann der installierte Borstentyp von etwas härterer Art
sein als die Reihe von Borsten 26 auf der gegenüberliegenden
Seite. Das bedeutet, dass das Instrument gemäß der Erfindung mit separaten
Reihen von Borsten bestückt
sein kann, die verschiedene Weichheitsgrade haben.
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Nun soll geschildert werden, wie
das Reinigungsinstrument gemäß der Erfindung
benutzt werden soll.
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Das Instrument 10 wird mit
der Hand des Benutzers gegriffen und rückwärts zu dem hinteren Teilen
der Zunge geführt,
wobei die Borsten 26 zum Zungenrücken zeigen. Einige Schrubbbewegungen vorwärts und
rückwärts werden
ausgeführt
in länglicher
Richtung der Zunge, um das Material von der Zungenoberfläche und
das, was in der Tiefe sitzt, zu lösen. Um ein befriedigendes
Schrubben zu erreichen, muss das Instrument mit gegebener Stärke auf die
Zunge gedrückt
werden.
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Danach wird das Instrument aus dem
Mund genommen und wird gedreht, so dass der Reinigungsschaber zur
Zungenoberfläche
zeigt. Wieder wird das Instrument rückwärts zu dem hinteren Teil der
Zunge geführt.
Mit gegebenem Druck wird auf der Zunge geschabt, indem das Gerät vom hinteren
Teil der Zun ge vorwärts
zum Vorderteil (der Zungenspitze) gezogen wird. Dieses Verfahren
wird vier- oder fünfmal
wiederholt, und dann wird man sehen können, dass eine Reihe von Schleim/Plaque/Bakterien sich
auf den vorderen Teilen der Zunge gesammelt hat oder dass dies als
Belag auf dem Reinigungsschaber liegt. Dieses Material wird mit
sauberem Wasser aus dem Wasserhahn aus dem Mund gespült.
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Danach wird das Instrument wieder
in den Mund geführt,
und nun mit den Borsten die Wangenschleimhaut auf der rechten und
dann auf der linken Seite bearbeitet. Die Arbeitskante wird danach
3–4 Mal
von den hinteren Teilen beim Weisheitszahnbereich zum Mundwinkel
hin gezogen. Dieses Verfahren wird entsprechend auf der gegenüberliegenden Seite
wiederholt.
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Während
des Schrubbens ist es vorzuziehen, dass ein Reinigungsmittel verwendet
wird. Dieses kann auf die Zunge getan werden, bevor das Schrubben
mit den Borsten beginnt. Alternativ kann das Reinigungsmittel auf
die Borstenreihe getan werden, wodurch es über die Zungenoberfläche geschrubbt
wird. Das Reinigungsmittel kann eine Paste, ein Gel oder Puder sein
oder eine andere geeignete Konsistenz haben. Eine Paste kann zum
Beispiel eine herkömmliche
Zahnpasta aus der Tube sein, welche ausgedrückt wird und als Streifen auf oder
in die Borstenreihe getan wird. Dann ist sichergestellt, dass die
Pasta zufriedenstellend über
die Zunge verteilt wird.
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Bei Personen, die keine Zähne haben,
kann das erfindungsgemäße Instrument
auch benutzt werden, um das Gaumenteil zu reinigen. Die Borsten werden
rückwärts zum Übergang
zwischen dem harten und dem weichen Gaumen geführt, und man bürstet vorwärts und
zur Seite mit kleinen Schrubbbewegungen.
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Die 5a–b, 5c–d und 6 zeigen
drei Ausführungsformen,
bei denen der Reinigungskopfteil ungefähr der gleiche ist wie der
zuvor in Verbindung mit den 1–2 beschriebene, während der
Unterschied hauptsächlich
in der Formgestaltung des Handgriffteils 16 liegt.
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5a–b zeigen eine Variante eines Instruments,
welche nicht unter die Definitionen der vorliegenden Erfindung fällt, in
einem Grundriss bzw. Seitenansicht, während 5c–d perspektivische Ansichten eines Instruments
zeigen, von oben bzw. von unten, welche nicht unter die Definitionen
der vorliegenden Erfindung fallen.
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Gemäß der Konstruktion von 5a–b und 5c–d sind die Handgriffbeine 18, 20 breiter
im flachen Bereich als der mittlere Teil 14 und das Kopfteil 12. Weiterhin
haben die Handgriffbeine 18 und 20 wie dargestellt
seitlich (voneinander) angeordnete Aussparungen 50–52,
in die eine Person mit Daumen und Zeigefinger während des Gebrauchs des Instruments
greift. Die 5a–b bzw. 5c–d zeigen zwei Varianten von jedem, wobei
die Unterschiede bei diesen im Kopfteil liegen. In der Konstruktion
gemäß 5a–b ist der kürzere vordere Borsten-tragende Teil
ungefähr
geradlinig, während
in der Konstruktion gemäß 5c–d der Kopfteil ungefähr einen Halbkreis beschreibt.
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Gemäß 6 ist
das rechte Handgriffbein 20 geformt in wellenartiger Gestalt
mit Aussparungen 54, 56, 58, angepasst
für Zeige-,
Mittel- und Ringfinger des Benutzers. Diese Lösung bietet eine noch bessere
Kontrolle beim Benutzen des Instruments.
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7–12 zeigen Beispiele von erfindungsgemäßen Reinigungsinstrumenten
mit einbeinigen Handgriffen, bei denen das mittlere Teil 14 und
der Reinigungskopf 12 allgemein die gleiche Form wie beispielhaft
in 1–2 gezeigt.
Das Mittelstück 14 und
der Reinigungskopf formen einen bogenförmigen länglichen geschlossenen Ring 60,
wovon das eine Ende den Kopfteil 12 umfasst, während das
andere Ende sich in den Handgriff 40 in einem Übergangsbereich 62 erstreckt.
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Der Übergangsbereich 62 zwischen
dem Mittelteil 60 und dem Handgriffteil ist im Grundriss
mit konkaven Seiten gestaltet, so dass eine oder mehrere ringförmige Rillen,
die das Halsteil formen, im Übergangsteil
gebildet werden. Die ganze oder Teile der Rille können mit
einer rauhen Oberfläche
gestaltet werden. Wenn der Benutzer den Handgriff mit seinem Daumen
und Zeigefinger an jeder Seite des Halsteils greift und auf die
rauhen Oberflächen
legt, gibt dieses eine bessere Griffigkeit. Der Handriff kann auch
mit einer Anzahl von kleinen Vertiefungen oder einer Anzahl von
kleinen Erhöhungen
(Noppen) in der Oberfläche
gestaltet werden, um die Griffigkeitseigenschaften des Handgriffs
zu verbessern.
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7 zeigt
ein Ausführungsbeispiel,
in dem das Bein des Mittelteils 60 nach vorn in Richtung
auf den Kopfbereich hin konvergiert/zuläuft und bei welchem im Halsbereich
eine Anzahl von rauhen Bereichen um den Rand des Halsbereichs geformt
sind.
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8 zeigt
eine Ausführungsform,
in der das Bein des Mittelteils 60 sich gerade nach vorn
in Richtung auf den bogenförmigen
Kopfbereich 12 verlängert
und in dem der verjüngte
Halsbereich, welcher mit einer Anzahl von rauhen Bereichen um den Rand
des Halsbereichs geformt ist, ein etwas größeres Längenausmaß hat als das Beispiel gemäß 7.
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9 zeigt
ebenfalls ein Ausführungsbeispiel,
in dem das Bein des Mittelteils 60 sich gerade nach vorn
in Richtung auf den bogenförmigen
Kopfbereich 12 verlängert,
und in dem der gesamte verjüngte
Halsbereich 62 als rauher Bereich um den Rand des Halsbereichs
geformt ist und eine Länge entsprechend
dem Beispiel in 8 hat.
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Das Beispiel gemäß 10 umfasst
keinen verjüngten
Halsbereich im Übergang
zwischen Handgriffteil 40 und dem Mittelteil wie die vorherigen Beispiele.
Dieses Beispiel umfasst stattdessen einige grobe Rillen 61 auf
der Ober- und Unterseite,
das heißt
im Mittelbereich, welcher den Bereich definiert, in dem der Daumen
und Zeigefinger angelegt werden. In diesem Ausführungsbeispiel erstreckt sich auch
das Bein des Mittelteils 60 gerade nach vorn in Richtung
auf den bogenförmigen
Kopfbereich 12.
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11 zeigt
zwei perspektivische Ansichten (schräg von oben bzw. unten) einer
Variante des Reinigungsinstruments gemäß 10,
wobei die Rillen 61 sich hier um das gesamte Teil des Stiels 40 oder
des Handgriffteils 40 erstrecken. Weiterhin ist der Stiel 40 etwas
schmaler als in dem Ausführungsbeispiel
nach 10.
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12 zeigt
ein ähnliches
Ausführungsbeispiel
des Reinigungsinstruments entsprechend 10,
wobei der bezeichnete verjüngte
Halsbereich der vorher diskutierten Lösungen beibehalten ist. In
diesem Beispiel ist der Stiel 40 noch etwas schmaler als
in dem Beispiel gemäß 11.
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13 zeigt
eine Ausführungsform,
in der das Handgriffelement sich graduell in Richtung auf den Mittelbereich 60 verbreitert,
welcher wiederum nach vorn in Richtung auf den Kopfbereich graduell breiter
wird (divergiert). Der bogenförmige
Kopfbereich 12 mit der Reihe von Borsten 26 ist
wie in den vorigen Beispielen konstruiert.
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14 und 15 zeigen zwei Ausführungsformen, in denen der
Mittelbereich 60 sich direkt in das Handgriffelement 40 erstreckt,
und in denen diese gleich breit sind, d. h. die Seitenkanten des
Instruments erstrecken sich sozusagen parallel. Gemäß dem Beispiel
aus 14 umfasst der Handgriff 40 ein
durchgehendes rundes Loch 64 am Übergang zum Mittelbereich 60,
in welches der Benutzer zum Teil hineingreift, wenn er das Instrument
halten soll. Im Beispiel von 15 ist
das besagte Loch 64 am hinteren Ende des Handgriffs 40 platziert.
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16 und 17 zeigen ein Instrument
mit einem zweibeinigen Handgriff, bei dem die jeweiligen Oberflächenseiten 28 und 30 konvexe
Oberflächen bilden.
Der Kopfbereich erhält
dadurch eine ungefähre
Zigarrenform, was aus 17 evident
ist.
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Es ist offensichtlich, dass alle
Reinigungsinstrumente mit einem einbeinigen Handgriff, siehe 7–15, einen größeren vorderseitig offenen
Bereich 66 umfassen, welcher durch den Vorderteil des Handgriffs
umgeben ist, wobei das Bein des Mittelbereichs und der Kopfteil 12 von
dort aus nach vorn vorstehen. In diesem Punkt ähneln sie der Konstruktion mit
zwei Beinen. Die große Öffnung 66 funktioniert so,
dass – wenn
der Benutzer das Instrument rückwärts in Richtung
der Wurzel der Zunge platziert – sich
die vorderen Teile der Zunge teilweise durch die Öffnung 66 strecken
können.
Wenn die Öffnung 66 durch
ein flaches Material „geschlossen"
würde,
würde dies
den flexiblen Gebrauch des Instruments nach Anspruch der Erfindung
verhindern.
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Das Reinigungsinstrument, welches
in den anliegenden Abbildungen gezeigt und im vorangegangenen diskutiert
wird, kann vorzugsweise aus einem geeigneten Plastikmaterial hergestellt
werden, d. h. Plastikmaterialien, die gewöhnlich für die Herstellung von Zahnbürsten und ähnlichen
Instrumenten benutzt werden. Es ist jedoch auch möglich, das Reinigungsinstrument
aus Metallen herzustellen, aber Plastikmaterialien werden bevorzugt.
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Mit der beschriebenen erfindungsgemäßen Ausführung des
Instruments zur Reinigung der Bereiche in der Mundhöhle, können nun
die Merkmale kombiniert werden, die für das Lösen und nachfolgende Abschaben
von Material angewendet werden, welches sich in verschiedenen Teilen
der Mundhöhle ansammelt
und welches schlechten Mundgeruch verursacht. Daher stellt dies
eine große
Verbesserung hinsichtlich der vorher bekannten Instrumente dar.