DE69718946T2 - Reinigungsvorrichtung für die mundhöhle - Google Patents

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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung in einem Instrument zur Reinigung der Mundhöhle, entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1. So bezieht sich die Erfindung auf eine Reinigungsvorrichtung, die ein Handgriffelement und ein damit verbundenes Reinigungsteil umfasst, welches wiederum einen Reinigungsschaber und einen Borstenbereich aufweist.
  • Das Ziel der vorliegenden Endung ist es, das Problem, das viele Leute mit schlechtem Atem haben, zu mindern.
  • Die Mundhöhle (cavum oris) besteht aus Zähnen, Wangen, weichem Gaumen, Zunge, Mundboden, Übergangsfalten und Wangenschleimhäuten. All diese Komponenten können Bakterien/Plaque, Essensreste und abgestorbene Hautzellen ansammeln. Bei zahnlosen Leuten können das Gaumendach/der Gaumen und der Mundboden einschließlich des unteren Kiefers (mandibula) eine Lagerstatt für diese Ansammlung von Stoffen sein. Einige Untersuchungen haben gezeigt, dass eine gründliche Reinigung der Zunge, und speziell deren hinterer Teile die zuvor erwähnte Häufigkeit von schlechtem Atem vermindert, was den Geschmackssinn erhöht und die Wirkung von Erfrischung der Mundhöhle hat. Gründliche Reinigung der Zähne ist heute normal bei der Bevölkerung, aber es existieren große geographische und soziale Schwankungen. Bezüglich anderer Reinigungsmöglichkeiten der Mundhöhle ist westliche Welt heutzutage auf wenig anderes als auf das Zähneputzen und die Zahnzwischenraumreinigung mit Zahnseide und Zahnstochern konzentriert. Das Phänomen schlechten Atems kann herrühren von den vorgenannten Bedingungen, aber eine Reihe von Forschern hat Untersuchungen veröffentlicht, die das Hauptproblem im hinteren Teil der Zunge sehen. Was Personen ohne Zähne betrifft, kommen Ansammlungen von abgestorbenen Hautzellen, Pilzen und Bakterien nicht nur in der Prothese selbst vor, sondern auch in Wangen und Teilen des Gaumens. Es ist auch bekannt, dass abgestorbene Hautzellen in der Mundschleimhaut den Duft der ausgeatmeten Luft beeinflussen können.
  • Zahlreiche Instrumente zur Entfernung von Anhäufungen geruchsbildender Stoffe auf der Zunge sind bekannt; insoweit wird Bezug auf die Patentbeschreibungen GB 2.027.347, 2.234.903, 2.260.905 und 2.265.831 genommen. Diese Patentbeschreibungen zeigen einen U-förmigen Bogen, welcher einen Reinigungsschaber umfasst und zwei Handgriffe, die der Benutzer anfasst, wo nach er die Zunge mit dem Reinigungsschaber des Bogens abschaben kann. Dieses Schaben gewährt jedoch kein ausreichendes Reinigen der Zunge und es gibt auch keine Erörterung über die Reinigung von Teilen der Mundhöhle wie oben erwähnt. Weiterhin ist ein Reinigungsinstrument bekannt von der US Patent-Beschreibung 1.891.864, welches eine Kombination von Borsten und Reinigungsschaber umfasst. Dieses Instrument ist jedoch groß und breit und lang und umfasst bis zu 6 Reihen Borsten. Es wird daher einen relativ großen Raum in der Mundhöhle einnehmen und es besteht die Gefahr, dass der Benutzer Brechreiz bekommt. Der Reinigungsschaber, der in dem Patent unter Referenz Nummer 4 gezeigt wird, ist gebildet aus einer separaten Metallplatte, und diese scheint aus einer scharfen Kante zu bestehen, welche dazu führen kann, dass der Zunge Schnittverletzungen oder ähnliches zugefügt werden.
  • Das US-Patent 697,336 beschreibt einen Zungenreiniger, welcher im Umriss U-förmig ist und dreieckig im Querschnitt, der mit einer glatten oberen Oberfläche eine Schnittkante anbietet und eine untere Oberfläche des Bereichs des Körpers, die abgeflacht ist. An der unteren Oberfläche des Bereichs sind Borsten befestigt, welche ungefähr in der Mitte der unteren Oberfläche angebracht sind.
  • Das britische Patent GB 773.038 bezieht sich auf einen Zungenschaber aus Metall, Plastik oder jegliches andere geeignete Material, welcher einen gebogenen Stab umfasst, der eine Schleife formt, so dass die Enden zusammengefügt werden, um zu einem geeigneten Handgriff vereint zu werden. Dies führt zu einem verminderten Reinigungseffekt, da Borsten oder Bürsten nicht Teil dieser Vorrichtungen sind und es gibt nur eine mechanische Reinigung durch die flache Oberfläche des Stabes. Kleine Partikel werden von diesem Gerät nicht entfernt.
  • Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein neues Instrument zur Reinigung der Mundhöhle herzustellen, welches Abhilfe schafft für die Nachteile, welche oben für die bekannten Reinigungsinstrumente geschildert wurden.
  • Ausführungen des Instruments entsprechend der vorliegenden Erfindung zur Reinigung in der Mundhöhle werden gekennzeichnet durch die Merkmale, die aus dem kennzeichnenden Abschnitt des folgenden Patentanspruchs 1 ersichtlich sind.
  • Erfindungsgemäß wird die Vorrichtung benutzt zur Reinigung der Zunge, der Schleimhäute und, wenn nötig, des Gaumenbereichs in der Mundhöhle. Es wird bevorzugt, die Vorrichtung zusammen mit einem Reinigungsmittel zu benutzen, wie z. B. einer Paste, einem Gel oder einer Mundspülung, die man auf den Borsten platziert.
  • So ist das Reinigungsteil aus einem festen geraden oder leicht gebogenen, wenn gewünscht U-förmigem Bogen geformt, und eine erste Oberflächenseite des Reinigungsteils ist mit ein oder zwei Reihen von hochstehenden Borsten versehen und die zweite Oberflächenseite weist einen Reinigungsschaber auf.
  • Vorteile und Einzelheiten bezüglich des erfindungsgemäßen Instruments sollen nun weiter erklärt werden mit Bezug auf die beigefügten Abbildungen, wobei
  • 1 und 2 eine perspektivische Ansicht bzw. einen Grundriss einer bevorzugten Konstruktion des erfindungsgemäßen Instruments.
  • 3 zeigt einen Querschnitt, teilweise in Perspektive, des borstentragenden Teils des Instrumentes.
  • 3a zeigt einen Querschnitt, eines alternativen Designs des Reinigungsschabers des borstentragenden Teils des Instruments.
  • 4 zeigt eine alternative Konstruktion eines Reinigungsinstruments, welche nicht unter die Definition der vorliegenden Endung fällt.
  • 5 und 6 zeigen bevorzugte Konstruktionen des Instruments, die einen zweibeinigen Handgriff umfassen, die nicht unter die Definitionen der vorliegenden Erfindung fallen.
  • 715 zeigen alternative und bevorzugte Konstruktionen des Reinigungsinstruments nach Anspruch der Erfindung, die einen einbeinigen Handgriff umfassen.
  • 16 zeigt eine alternative und bevorzugte Konstruktion des Kopfteils des Instruments.
  • 17 zeigt eine Seitenansicht des Kopfteils des Instruments gemäß 16.
  • Ein Instrument gemäß der vorliegenden Erfindung zur Reinigung verschiedener Teile der Mundhöhle wird in den 1 und 2 gezeigt durch die Referenzziffer 10. Das Instrument umfasst drei Hauptbestandteile, ein vorderen Reinigungsteil 12, einen mittleren Teil 14 und einen hinteren Handgriffteil 16 (ein Stiel). Der mittlere Teil 14 verbindet den Reiniger und den Handgriffteil 16 (den Stiel).
  • Der Reinigungsteil 12 des Instruments 10 formt vorzugsweise ein bogenförmiges U-förmiges Bogenprofil, wo jedes der Beine der U-Form weiter verbunden ist über den mittleren Teil 14 mit den entsprechenden länglichen Handgriffteilen 18, 20. Die Handgriffteile (Beine) 18, 20 sind im Wesentlichen so konstruiert, dass das Instrument mit der eigenen Hand des Benutzers gegriffen werden kann, mit dem Daumen um das eine Bein 18 des Handgriffs während die anderen Finger um den anderen Handgriff 20 gelegt werden.
  • Das U-förmige Bogenreinigungsteil 12 umfasst weiterhin eine erste (borstentragende) Oberflächenseite 22 und eine zweite (Reinigungsschaber-tragende) Oberflächenseite 24. Die erste und zweite Oberflächenseite 22 und 24 sind substantiell gegenüberliegend ausgerichtet, wenn man in Richtung des Vorderteils oder hinteren Teils des Bogens (U-Form) schaut gemäß 1, und bilden Flächen, die substantiell parallel zu den Richtungen der Handgriffe (der Stiele) 18, 20 sind. Die Reihe der Borsten 26 kann eingebettet sein in die Oberfläche, und wenn gewünscht in Löcher gepresst werden, die in der Oberfläche des Bogenteils ausgestanzt werden.
  • Der Querschnitt für den Stab/Bogen kann quadratisch oder rechteckig sein mit abgerundeten Ecken oder kann kreisförmig sein oder oval oder der Stab kann einen vielfältigen Querschnitt dieser Formen haben.
  • Mit Bezug zu 3, umfasst das Bogenteil die erste (borstentragende) Oberflächenseite 28 und die zweite (Schaber-Element tragende) Oberflächenseite 30, wobei diese Oberflächenseiten substantiell gegenüberliegend ausgerichtet sind. Die Wandoberfläche (Vorderseite) 32, die der U-Form des Bogens gegenüberliegt, und die Wandoberfläche 34 (Rückseite), die aus dem U herauszeigt, verbinden entsprechend die beiden Oberflächenseiten 28 und 30. Die Seiten 28 und 30 der Oberflächen bilden generell einen rechten Winkel mit den Vorder- und Rückseiten, aber die längliche Kante zwischen diesen Oberflächen ist abgerundet. Die längliche Kante, die zwischen/durch die Vorderoberfläche 32 und die zweite Oberflächenseite 30 definiert ist, bildet den Reinigungsschaber 36 des Instruments. Die beiden Reinigungsschaber-formenden Oberflächen, nämlich die Vorderoberfläche 32 und die zweite Oberfläche 30 können außerdem verschiedene Winkel miteinander bilden, und die Längskante 36, die zwischen ihnen gebildet ist, wird dann eine wechselnde Schärfe abhängig vom Winkel zwischen den Oberflächen 30 und 32 haben. Augenfällig wird die Schärfe auch reguliert durch die Rundung der Kante 36. Die Kante 36 muss so stark gerundet sein, dass der Benutzer sich nicht in die Zunge, die Haut oder die Schleimhäute schneidet, wenn er das Instrument in normaler Art über die Zunge zieht, um das Schaben durchzuführen. 3 zeigt ein alternatives und bevorzugtes Querschnittprofil des Stabes, der das Reinigungsteil 12 bildet. Die Rückseite 34 und die zweite Oberflächenseite 30 bilden zusammen eine bogenförmige Form und vorzugsweise einen ungefähr runden Querschnitt.
  • Gemäß einer anderen bevorzugten Ausführungsform des der Erfindung, welche in 3a wiedergegeben ist, wird der Reinigungsschaber durch eine Kante 37 definiert, die an der zweiten Oberflächenseite 30 und einer Verlängerung der Bauchseite 32 geformt wird, wobei die besagte Kante von der besagten Oberfläche nach oben erhaben ist und sich über die bogenförmige Form des Bogens erstreckt. Die Kante kann von der Oberfläche in einem Bereich von ungefähr 1–3 Millimetern erhaben sein. Die Oberkante der Kante ist abgerundet, um der Zunge beim Gebrauch keine Schnittverletzungen zuzufügen.
  • Die Borsten 26 sind als Reihe von Borsten in der ersten Oberflächenseite 28 installiert. Die Borstenreihe besteht aus einer Anzahl von Bündeln von Borsten, die in Löcher im Bogen eingebettet oder hineingepresst sind. Die Borsten 26 können bis zu 8 mm (Millimeter) hoch sein, haben aber vorzugsweise eine Höhe von 3 mm, und können aus Borsten verschiedener Härte bestehen. In den 13 wird ein Reinigungsinstrument gezeigt, das eine Reihe von Borsten hat, aber zwei Reihen von Borstenbündeln können auch benutzt werden.
  • Der Abstand oder die Breite zwischen den äußeren Kanten des vorderen Reinigungsteils 12 (oder Kopfteil) ist mit A in der 2 gekennzeichnet. Das Instrument gemäß der Erfindung kann hergestellt werden mit verschiedenen Breiten A, angepasst für Erwachsene und Kinder. Für eine erwachsene Person wird das Reinigungsteil 12 mit einer Breite von ungefähr 2,5–4 cm hergestellt, was etwa der Breite der Zunge an der Wurzel der Zunge bei einer erwachsenen Person entspricht. Für Kinder dürfte eine Breite A von 2–2,5 cm passend sein. Ein universelles Instrument für beide, Kinder und Erwachsene, könnte eine Breite (A) von 2–3 cm haben.
  • In 4 zeigt eine alternative Konstruktion eines Reinigungsinstruments, welches nicht unter die Definitionen dieser vorliegenden Erfindung fällt. Gemäß dieser Alternative umfasst das Instrument nur einen Handgriff 40, ungefähr entworfen wie eine herkömmliche Zahnbürste. Das eine Ende des Handgriffs 40 ist verbunden mit einem querverlaufenden Kopfteil 42, welches dann das Reinigungsteil 12 bildet. Das Reinigungsteil hat allgemein das gleiche Design im Hinblick auf die Borsten 26, den Reinigungsschaber 36, die Querschnittsform und die Breite wie in 13 gezeigt und oben besprochen. Gemäß einer alternativen Ausführungsform kann das Kopfteil total gerade sein, wie in 4 angegeben. Der Handgriff ist in der Mitte zwischen den äußeren Enden des Kopfteils 42 befestigt.
  • Gemäß einer alternativen Konstruktion können beide Oberflächenseiten 28 und 30 mit einer Reihe von Borsten versehen sein. Da eine Kante als Reinigungsschaber dienen soll, sollte dann der installierte Borstentyp von etwas härterer Art sein als die Reihe von Borsten 26 auf der gegenüberliegenden Seite. Das bedeutet, dass das Instrument gemäß der Erfindung mit separaten Reihen von Borsten bestückt sein kann, die verschiedene Weichheitsgrade haben.
  • Nun soll geschildert werden, wie das Reinigungsinstrument gemäß der Erfindung benutzt werden soll.
  • Das Instrument 10 wird mit der Hand des Benutzers gegriffen und rückwärts zu dem hinteren Teilen der Zunge geführt, wobei die Borsten 26 zum Zungenrücken zeigen. Einige Schrubbbewegungen vorwärts und rückwärts werden ausgeführt in länglicher Richtung der Zunge, um das Material von der Zungenoberfläche und das, was in der Tiefe sitzt, zu lösen. Um ein befriedigendes Schrubben zu erreichen, muss das Instrument mit gegebener Stärke auf die Zunge gedrückt werden.
  • Danach wird das Instrument aus dem Mund genommen und wird gedreht, so dass der Reinigungsschaber zur Zungenoberfläche zeigt. Wieder wird das Instrument rückwärts zu dem hinteren Teil der Zunge geführt. Mit gegebenem Druck wird auf der Zunge geschabt, indem das Gerät vom hinteren Teil der Zun ge vorwärts zum Vorderteil (der Zungenspitze) gezogen wird. Dieses Verfahren wird vier- oder fünfmal wiederholt, und dann wird man sehen können, dass eine Reihe von Schleim/Plaque/Bakterien sich auf den vorderen Teilen der Zunge gesammelt hat oder dass dies als Belag auf dem Reinigungsschaber liegt. Dieses Material wird mit sauberem Wasser aus dem Wasserhahn aus dem Mund gespült.
  • Danach wird das Instrument wieder in den Mund geführt, und nun mit den Borsten die Wangenschleimhaut auf der rechten und dann auf der linken Seite bearbeitet. Die Arbeitskante wird danach 3–4 Mal von den hinteren Teilen beim Weisheitszahnbereich zum Mundwinkel hin gezogen. Dieses Verfahren wird entsprechend auf der gegenüberliegenden Seite wiederholt.
  • Während des Schrubbens ist es vorzuziehen, dass ein Reinigungsmittel verwendet wird. Dieses kann auf die Zunge getan werden, bevor das Schrubben mit den Borsten beginnt. Alternativ kann das Reinigungsmittel auf die Borstenreihe getan werden, wodurch es über die Zungenoberfläche geschrubbt wird. Das Reinigungsmittel kann eine Paste, ein Gel oder Puder sein oder eine andere geeignete Konsistenz haben. Eine Paste kann zum Beispiel eine herkömmliche Zahnpasta aus der Tube sein, welche ausgedrückt wird und als Streifen auf oder in die Borstenreihe getan wird. Dann ist sichergestellt, dass die Pasta zufriedenstellend über die Zunge verteilt wird.
  • Bei Personen, die keine Zähne haben, kann das erfindungsgemäße Instrument auch benutzt werden, um das Gaumenteil zu reinigen. Die Borsten werden rückwärts zum Übergang zwischen dem harten und dem weichen Gaumen geführt, und man bürstet vorwärts und zur Seite mit kleinen Schrubbbewegungen.
  • Die 5ab, 5cd und 6 zeigen drei Ausführungsformen, bei denen der Reinigungskopfteil ungefähr der gleiche ist wie der zuvor in Verbindung mit den 12 beschriebene, während der Unterschied hauptsächlich in der Formgestaltung des Handgriffteils 16 liegt.
  • 5ab zeigen eine Variante eines Instruments, welche nicht unter die Definitionen der vorliegenden Erfindung fällt, in einem Grundriss bzw. Seitenansicht, während 5cd perspektivische Ansichten eines Instruments zeigen, von oben bzw. von unten, welche nicht unter die Definitionen der vorliegenden Erfindung fallen.
  • Gemäß der Konstruktion von 5ab und 5cd sind die Handgriffbeine 18, 20 breiter im flachen Bereich als der mittlere Teil 14 und das Kopfteil 12. Weiterhin haben die Handgriffbeine 18 und 20 wie dargestellt seitlich (voneinander) angeordnete Aussparungen 50–52, in die eine Person mit Daumen und Zeigefinger während des Gebrauchs des Instruments greift. Die 5ab bzw. 5cd zeigen zwei Varianten von jedem, wobei die Unterschiede bei diesen im Kopfteil liegen. In der Konstruktion gemäß 5ab ist der kürzere vordere Borsten-tragende Teil ungefähr geradlinig, während in der Konstruktion gemäß 5cd der Kopfteil ungefähr einen Halbkreis beschreibt.
  • Gemäß 6 ist das rechte Handgriffbein 20 geformt in wellenartiger Gestalt mit Aussparungen 54, 56, 58, angepasst für Zeige-, Mittel- und Ringfinger des Benutzers. Diese Lösung bietet eine noch bessere Kontrolle beim Benutzen des Instruments.
  • 712 zeigen Beispiele von erfindungsgemäßen Reinigungsinstrumenten mit einbeinigen Handgriffen, bei denen das mittlere Teil 14 und der Reinigungskopf 12 allgemein die gleiche Form wie beispielhaft in 12 gezeigt. Das Mittelstück 14 und der Reinigungskopf formen einen bogenförmigen länglichen geschlossenen Ring 60, wovon das eine Ende den Kopfteil 12 umfasst, während das andere Ende sich in den Handgriff 40 in einem Übergangsbereich 62 erstreckt.
  • Der Übergangsbereich 62 zwischen dem Mittelteil 60 und dem Handgriffteil ist im Grundriss mit konkaven Seiten gestaltet, so dass eine oder mehrere ringförmige Rillen, die das Halsteil formen, im Übergangsteil gebildet werden. Die ganze oder Teile der Rille können mit einer rauhen Oberfläche gestaltet werden. Wenn der Benutzer den Handgriff mit seinem Daumen und Zeigefinger an jeder Seite des Halsteils greift und auf die rauhen Oberflächen legt, gibt dieses eine bessere Griffigkeit. Der Handriff kann auch mit einer Anzahl von kleinen Vertiefungen oder einer Anzahl von kleinen Erhöhungen (Noppen) in der Oberfläche gestaltet werden, um die Griffigkeitseigenschaften des Handgriffs zu verbessern.
  • 7 zeigt ein Ausführungsbeispiel, in dem das Bein des Mittelteils 60 nach vorn in Richtung auf den Kopfbereich hin konvergiert/zuläuft und bei welchem im Halsbereich eine Anzahl von rauhen Bereichen um den Rand des Halsbereichs geformt sind.
  • 8 zeigt eine Ausführungsform, in der das Bein des Mittelteils 60 sich gerade nach vorn in Richtung auf den bogenförmigen Kopfbereich 12 verlängert und in dem der verjüngte Halsbereich, welcher mit einer Anzahl von rauhen Bereichen um den Rand des Halsbereichs geformt ist, ein etwas größeres Längenausmaß hat als das Beispiel gemäß 7.
  • 9 zeigt ebenfalls ein Ausführungsbeispiel, in dem das Bein des Mittelteils 60 sich gerade nach vorn in Richtung auf den bogenförmigen Kopfbereich 12 verlängert, und in dem der gesamte verjüngte Halsbereich 62 als rauher Bereich um den Rand des Halsbereichs geformt ist und eine Länge entsprechend dem Beispiel in 8 hat.
  • Das Beispiel gemäß 10 umfasst keinen verjüngten Halsbereich im Übergang zwischen Handgriffteil 40 und dem Mittelteil wie die vorherigen Beispiele. Dieses Beispiel umfasst stattdessen einige grobe Rillen 61 auf der Ober- und Unterseite, das heißt im Mittelbereich, welcher den Bereich definiert, in dem der Daumen und Zeigefinger angelegt werden. In diesem Ausführungsbeispiel erstreckt sich auch das Bein des Mittelteils 60 gerade nach vorn in Richtung auf den bogenförmigen Kopfbereich 12.
  • 11 zeigt zwei perspektivische Ansichten (schräg von oben bzw. unten) einer Variante des Reinigungsinstruments gemäß 10, wobei die Rillen 61 sich hier um das gesamte Teil des Stiels 40 oder des Handgriffteils 40 erstrecken. Weiterhin ist der Stiel 40 etwas schmaler als in dem Ausführungsbeispiel nach 10.
  • 12 zeigt ein ähnliches Ausführungsbeispiel des Reinigungsinstruments entsprechend 10, wobei der bezeichnete verjüngte Halsbereich der vorher diskutierten Lösungen beibehalten ist. In diesem Beispiel ist der Stiel 40 noch etwas schmaler als in dem Beispiel gemäß 11.
  • 13 zeigt eine Ausführungsform, in der das Handgriffelement sich graduell in Richtung auf den Mittelbereich 60 verbreitert, welcher wiederum nach vorn in Richtung auf den Kopfbereich graduell breiter wird (divergiert). Der bogenförmige Kopfbereich 12 mit der Reihe von Borsten 26 ist wie in den vorigen Beispielen konstruiert.
  • 14 und 15 zeigen zwei Ausführungsformen, in denen der Mittelbereich 60 sich direkt in das Handgriffelement 40 erstreckt, und in denen diese gleich breit sind, d. h. die Seitenkanten des Instruments erstrecken sich sozusagen parallel. Gemäß dem Beispiel aus 14 umfasst der Handgriff 40 ein durchgehendes rundes Loch 64 am Übergang zum Mittelbereich 60, in welches der Benutzer zum Teil hineingreift, wenn er das Instrument halten soll. Im Beispiel von 15 ist das besagte Loch 64 am hinteren Ende des Handgriffs 40 platziert.
  • 16 und 17 zeigen ein Instrument mit einem zweibeinigen Handgriff, bei dem die jeweiligen Oberflächenseiten 28 und 30 konvexe Oberflächen bilden. Der Kopfbereich erhält dadurch eine ungefähre Zigarrenform, was aus 17 evident ist.
  • Es ist offensichtlich, dass alle Reinigungsinstrumente mit einem einbeinigen Handgriff, siehe 715, einen größeren vorderseitig offenen Bereich 66 umfassen, welcher durch den Vorderteil des Handgriffs umgeben ist, wobei das Bein des Mittelbereichs und der Kopfteil 12 von dort aus nach vorn vorstehen. In diesem Punkt ähneln sie der Konstruktion mit zwei Beinen. Die große Öffnung 66 funktioniert so, dass – wenn der Benutzer das Instrument rückwärts in Richtung der Wurzel der Zunge platziert – sich die vorderen Teile der Zunge teilweise durch die Öffnung 66 strecken können. Wenn die Öffnung 66 durch ein flaches Material „geschlossen" würde, würde dies den flexiblen Gebrauch des Instruments nach Anspruch der Erfindung verhindern.
  • Das Reinigungsinstrument, welches in den anliegenden Abbildungen gezeigt und im vorangegangenen diskutiert wird, kann vorzugsweise aus einem geeigneten Plastikmaterial hergestellt werden, d. h. Plastikmaterialien, die gewöhnlich für die Herstellung von Zahnbürsten und ähnlichen Instrumenten benutzt werden. Es ist jedoch auch möglich, das Reinigungsinstrument aus Metallen herzustellen, aber Plastikmaterialien werden bevorzugt.
  • Mit der beschriebenen erfindungsgemäßen Ausführung des Instruments zur Reinigung der Bereiche in der Mundhöhle, können nun die Merkmale kombiniert werden, die für das Lösen und nachfolgende Abschaben von Material angewendet werden, welches sich in verschiedenen Teilen der Mundhöhle ansammelt und welches schlechten Mundgeruch verursacht. Daher stellt dies eine große Verbesserung hinsichtlich der vorher bekannten Instrumente dar.

Claims (7)

  1. Vorrichtung als Bestandteil eines Instruments für Reinigungszwecke innerhalb der Mundhöhle, insbesonders der Zunge, umfassend ein Handgriffelement (16), das mit einem Reiniger (12) verbunden ist, wobei der Reiniger als im Wesentlichen gerade oder als etwas bogenförmige, oder als u-förmige Wölbung ausgebildet ist, und die Wölbung eine Vorderseite (32) und eine Rückseite (34) definiert, und umfassend eine erste Oberflächenseite, auf der zwei oder mehr Reihen von aufwärts hervorstehenden Borsten (26) in der ersten Oberflächenseite (28) angeordnet sind, sowie der Reiniger (12) einen Reinigungsschaber (36,37) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Oberflächenseite (28) und eine zweite Oberflächenseite (30) des Kopfteils des Reinigers (12) als konvexe Oberflächen ausgebildet sind, resultierend in einem ungefähr zigarrenförmigen Kopfteil und die zweite Oberflächenseite (30) somit den Reinigungsschaber (36,37) definiert.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Borsten (26) eine Höhe von bis zu 8 mm (Millimetern), vorzugsweise 3 mm, haben.
  3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1–2, dadurch gekennzeichnet, dass für die Borstenbündel ungleiche Borstenhärten verwendet werden.
  4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Oberflächenseite (28) Bereiche ohne Borsten (26) aufweist.
  5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Reinigungsschaber durch eine Kante (37) an der zweiten Oberflächenseite (30) definiert ist und als Verlängerung der Vorderseite (32) ausgebildet ist, wobei die Kante (37) sich aufwärts erhöhend auf der zweiten Oberflächenseite (30) befindet und sich entlang des bogenförmigen Abschnitts der Wölbung erstreckt.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Rand der Kante abgerundet ist, um beim Gebrauch keine Schnittverletzungen an der Zunge zu verursachen.
  7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 5–6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kante gegenüber der zweiten Oberflächenseite um einen Bereich von ungefähr 1–3 Millimeter überhöht ist.
DE69718946T 1996-09-05 1997-09-04 Reinigungsvorrichtung für die mundhöhle Expired - Lifetime DE69718946T2 (de)

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