DE69717835T2 - Ventilgesteuerter entnahmeverschluss mit streudeckel - Google Patents
Ventilgesteuerter entnahmeverschluss mit streudeckelInfo
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Description
- Diese Erfindung bezieht sich auf Behälterverschlüsse. Die Erfindung bezieht sich im Spezielleren auf einen Ausgabeverschluß zur Verwendung mit einem quetschartigen Behälter, wobei der Ausgabeverschluß ein Ventil aufweist, das öffnet um ein Produkt von dem Behälter auszugeben, wenn der Behälter gequetscht wird und welches automatisch schließt, wenn der Quetschdruck entfernt wird.
- Feiner Puder (z. B. Körperpuder oder kosmetischer Puder) kann konventionell in einem Behälter mit einem Ausgabeverschluß verpackt werden, der eine Behälterabdeckung enthält, die eine Vielzahl von Ausgabelöchern oder -Öffnungen definiert. Eine feste Kappe oder ein Deckel wird typischerweise bereitgestellt, um lösbar an der Abdeckung befestigt zu werden, um die Ausgabeöffnungen zu verschließen, wenn der Behälter nicht verwendet wird. Dies verhindert ein Verschütten, wenn der Behälter runterfallen gelassen oder umgekippt wird. Die Kappe kann ebenso helfen, die Inhalte frisch zu halten und kann das Eindringen von Kontaminationsstoffen reduzieren.
- Die Erfinder der vorliegenden Erfindung haben herausgefunden, daß es vorteilhaft sein würde, ein verbessertes System zur Ausgabe eines Produktes, im speziellen Puder, zu liefern. Im Besonderen würde es wünschenswert sein, ein Puderausgabesystem zu liefern, das nicht die Verwendung eines wiederverschließbaren Deckels benötigt, um ein Verschütten zu verhindern, wenn der Behälter unaufmerksamerweise umgekippt wird. Es würde ebenfalls wünschenswert sein, ein verbessertes Ausgabesystem zu liefern, daß ein Eindringen von Kontaminationsstoffen eliminieren oder minimieren würde, auch wenn kein Deckel auf dem Behälter plaziert ist.
- Eine Vielzahl von Verpackungen, beinhaltend Ausgabebehälter, sind für Körperpflegeprodukte entwickelt worden, die in flüssiger Form vorliegen (z. B. Shampoo, Lotionen, etc.). Ein Typ eines Verschlusses für diese Arten von Behältern beinhaltet ein flexibles bzw. elastisches, selbstschließendes, schlitzartiges Ausgabeventil, das über der Behälteröffnung angebracht bzw. befestigt ist. Das Ventil weist einen Schlitz oder Schlitze auf, welcher bzw. welche eine normalerweise geschlossene Mündung definiert bzw. definieren, die öffnet, um einen Fluidfluß durch dieselbe als Antwort auf einen zunehmenden Druck innerhalb des Behälters, wenn der Behälter gequetscht wird, zu erlauben. Das Ventil schließt automatisch, um einen Fluidfluß durch dieses bei einem Entfernen des erhöhten Drucks abzustellen.
- Ausführungsformen von Verschlüssen, die derartige Ventile verwenden, sind in dem US- Patent-Nr. 5,271,531 dargestellt. Typischerweise enthält der Verschluß eine Basis, die an dem Behälterhals befestigt ist, um einen Sitz zum Empfangen des Ventils zu definieren und enthält einen Haltering oder eine Gehäusestruktur zum Halten des Ventils auf dem Sitz in der Basis.
- Der Verschluß kann mit einem Scharnierdeckel zur Abdeckung des Ventils während eines Versandes oder wenn der Behälter zum Transport verpackt wird (oder wenn der Behälter ansonsten nicht in Verwendung ist) versehen sein. Siehe z. B. Fig. 31-34 des US-Patents-Nr. 5,271,531. Der Deckel kann das Ventil sauberhalten und/oder das Ventil vor Beschädigung schützen.
- Es würde jedoch wünschenswert sein, ein verbessertes Verschlußsystem zu liefern, das eben bequemer mit einem Ausgabeventil verwendet werden könnte und das in geeigneten Anwendungen den Bedarf, immer einen äußeren Deckel zu verwenden, eliminiert.
- Die Erfinder der vorliegenden Erfindung haben herausgefunden, daß die Verwendung eines solchen Ventils in einigen Anwendungen Vorteile bringen kann, um fluide und nicht fluide Materialien (z. B. Puder) auszugeben. Jedoch haben die Erfinder auch entdeckt, daß die Ausgabe einiger Materialien (z. B. Puder) durch ein Ventil in einem Verschluß in einer Entladung resultiert, der erwünschte Verteilungsmustercharakteristiken und/oder erwünschte Massenstromcharakteristiken fehlen. Daher würde es nützlich sein, ein Ventilausgabesystem für Materialien, insbesondere Puder, zu liefern, bei dem erwünschte Verteilungsmuster und Entladungsmengen leicht erhalten werden können.
- Zusätzlich würde es nützlich sein, wenn die Verschlußkomponenten mit einem verbesserten System ausgestattet werden könnten, um die Anordnung der Komponenten während der Herstellung des Verschlusses leicht anzupassen.
- Ebenso würde es wünschenswert sein, wenn ein solcher verbesserter Verschluß mit einer Ausführungsform ausgestattet sein könnte, die Herstellungstechniken von hoher Qualität und großer Menge mit einer reduzierten Produktausschußrate effizient in Einklang bringen würde.
- Des weiteren sollte ein derart verbesserter Verschluß vorteilhafterweise seine Verwendung mit einer Vielzahl von konventionellen Behältern, die eine Vielzahl von konventionellen Behälterenden aufweisen, wie z. B. konventionell geschraubte oder schnappverbindende Befestigungskonfigurationen, in Einklang bringen.
- Die vorliegende Erfindung liefert einen verbesserten Verschluß, der Ausführungsformen mit den oben beschriebenen Vorteilen und Eigenschaften in Einklang bringen kann.
- Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein verbesserter Ausgabeverschluß für eine Öffnung zu einem Behälterinneren geliefert. Der Verschluß verwendet ein Ausgabeventil. Abhängig von der Anwendung kann der Verschluß ebenso einen Deckel enthalten.
- Der Ausgabeverschluß ist besonders geeignet zur Verwendung bei der Ausgabe feinen Puders (z. B. Körperpuders oder Kosmetikpuders). Der Verschluß bringt die Ausgabe von Puder in erwünschten Verteilungsmustern und bei gewünschten Massendurchsätzen oder Austrittsmengen in Einklang.
- Der Verschluß enthält eine Basis zum Befestigen an dem Behälter um die Behälteröffnung. Ein Entnahme- bzw. Ausgabeventil ist über der Basis angeordnet. Das Entnahmeventil definiert eine Mündung, die öffnet, um einen Durchfluß durch dasselbe als Reaktion auf einen zunehmenden Druck innerhalb des Behälters zu erlauben und durch Entfernen des erhöhten Drucks schließt, um einen Durchfluß durch dasselbe abzustellen. Ein Streudeckel an der Basis äußerlich um das Ventil wird zur Steuerung der Austrittscharakteristiken geliefert. Der Deckel definiert eine Vielzahl von Ausgabelöchern.
- In einer bevorzugten Ausführungsform umfaßt der Verschluß ebenfalls einen Deckel, der zur Bewegung zwischen einer den Deckel bedeckenden geschlossenen Stellung und einer Offenstellung, in der der Deckel unbedeckt ist, über ein Scharnier angeordnet ist.
- Unzählige andere Vorteile und Eigenschaften der vorliegenden Erfindung werden durch die folgende detaillierte Beschreibung der Erfindung, durch die Ansprüche und durch die angefügten Zeichnungen leicht offensichtlich werden.
- In den angefügten Zeichnung, die einen Teil der Beschreibung bilden, in denen gleiche (Bezugs-) Zeichen verwendet werden, um durchweg gleiche Teile zu benennen, ist
- Fig. 1 eine fragmentarische, perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform eines Verschlusses der vorliegenden Erfindung, der auf einem Behälter plaziert gezeigt wird;
- Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines Schlitzventils, das von dem in Fig. 1 gezeigten- Verschluß entfernt wurde;
- Fig. 3 eine Draufsicht von oben auf das in Fig. 2 gezeigte Ventil;
- Fig. 4 eine Seitenansicht des in Fig. 2 gezeigten Ventils;
- Fig. 5 eine fragmentarische Querschnittsansicht entlang der Ebene 5-5 in Fig. 1 und Fig. 5 zeigt in durchgezogenen Linien das Ventil in einer offenen Ausgabeposition und zeigt in gestrichelten Linien das Ventil in einer geschlossenen, nicht ausgebenden Position;
- Fig. 6 eine perspektivische Ansicht einer anderen Form eines Schlitzventils, das in dem Verschluß der vorliegenden Erfindung verwendet werden kann;
- Fig. 7 eine Querschnittsansicht allgemein entlang der Ebene 7-7 in Fig. 6;
- Fig. 8 eine fragmentarische Querschnittsansicht ähnlich zu Fig. 5. aber Fig. 8 stellt eine zweite Ausführungsform des Verschlusses der vorliegenden Erfindung dar, die die modifizierte Form des Ventils, das in den Fig. 6 und 7 dargestellt ist, verwendet;
- Fig. 9 eine fragmentarische Querschnittsansicht ähnlich zu Fig. 8, aber Fig. 9 stellt eine dritte Ausführungsform des Verschlusses der vorliegenden Erfindung dar, worin die dritte Ausführungsform des Verschlusses ein Ventil des in den Fig. 2 bis 4 dargestellten Typs verwendet und ebenso einen mit einem Scharnier versehenen Deckel verwendet;
- Fig. 10 eine fragmentarische Querschnittsansicht ähnlich zu Fig. 9, aber Fig. 10 stellt eine vierte Ausführungsform des Verschlusses dar, die das in den Fig. 2 bis 4 dargestellte Ventil verwendet;
- Fig. 11 eine fragmentarische Querschnittsansicht ähnlich zu Fig. 10, aber Fig. 11 stellt eine fünfte Ausführungsform des Verschlusses dar, die eine Kartuschenanordnung verwendet, die das Ventil des in den Fig. 2 bis 4 gezeigten Typs beinhaltet;
- Fig. 12 eine Draufsicht auf die Kartusche, die in der fünften, in Fig. 11 dargestellten Ausführungsform verwendet wird;
- Fig. 13 eine Seitenansicht, teilweise im Querschnitt, allgemein entlang der Ebene 13-13 in Fig. 12;
- Fig. 14 eine perspektivische Ansicht der in den Fig. 12 und 13 dargestellten Kartusche, aber Fig. 14 zeigt die Kartusche in einer geöffneten Konfiguration vor der Montage mit dem Ventil und nachfolgendem Verschluß der Kartusche;
- Fig. 15 eine Draufsicht auf die in Fig. 14 gezeigte Kartusche; und
- Fig. 16 eine Querschnittsansicht, allgemein entlang der Ebene 16-16 in Fig. 15.
- Während diese Erfindung eine Ausführungsform in vielen verschiedenen Formen zuläßt, offenbaren diese Beschreibung und die angefügten Zeichnungen nur einige spezifische Formen als Beispiele der Erfindung. Es ist nicht beabsichtigt, die Erfindung auf die derart beschriebenen Ausführungsformen zu begrenzen, und der Schutzbereich der Erfindung wird in den angefügten Ansprüchen dargelegt werden.
- Zur Vereinfachung der Beschreibung wird der Verschluß dieser Erfindung in verschiedenen Positionen beschrieben und Begriffe, wie z. B. obere, untere, horizontale, etc., werden unter Bezug zu diesen Positionen verwendet. Es wird jedoch verstanden werden, daß die Verschlußkomponenten anders hergestellt oder in anderen Orientierungen gelagert werden können, als hier beschrieben.
- Unter Bezug auf die Figuren wird eine erste Ausführungsform eines Verschlusses der vorliegenden Erfindung in den Fig. 1 bis 5 dargestellt und wird im Allgemeinen in den Fig. 1 und 5 durch das Bezugszeichen 40 dargestellt. Der Verschluß 40 ist geeignet, um an einem Behälter, wie z. B. einem Behälter 42 (Fig. 1 und 5), der eine konventionelle Mündung oder Öffnung 39, gebildet durch einen Hals 43 (Fig. 5) oder eine andere geeignete Struktur aufweist, angeordnet zu werden. Der Hals 43 weist typischerweise eine kreisförmige Querschnittskonfiguration auf (muß diese aber nicht aufweisen), und der Körper des Behälters 42 kann eine andere Querschnittskonfiguration aufweisen, wie z. B. eine ovale Querschnittsform. Der Verschluß 40 kann aus einem thermoplastischen Material oder anderen Materialien, die mit den Behälterinhalten verträglich sind, hergestellt sein.
- Der Behälter 42 kann in der in Fig. 1 gezeigten Orientierung gelagert und verwendet werden, wobei der Verschluß 40 an dem oberen Ende des Behälters 42 ist. Der Behälter 42 kann auch gewöhnlich in einer invertierten Position (nicht dargestellt) gelagert werden. Wenn er in der invertierten Position gelagert wird, verwendet der Behälter 42 den Verschluß 40 als eine Auflagebasis.
- Der Behälter 42 ist ein quetschbarer Behälter, der eine flexible bzw. elastische Wand oder Wände aufweist, die durch den Benutzer gegriffen und zusammengedrückt werden können, um den Innendruck innerhalb des Behälters zu erhöhen, um das Produkt aus dem Behälter durch den Verschluß zu quetschen (wie im Detail hierin später beschrieben wird). Die Behälterwand weist typischerweise eine ausreichede, inhärente Elastizität auf, so daß, wenn die Quetschkräfte entfernt werden, die Behälterwand in ihre normale, spannungslose Form zurückkehrt.
- Der Verschluß 40 enthält eine Basis 50, einen Streudeckel 41 und ein Ventil 46. In der in Fig. 1 und 5 dargestellten ersten Ausführungsform umfaßt der Körper 50 eine innere ringförmige Wand 52, die ein konventionelles Gewinde 54 oder andere geeignete Mittel (z. B. einen konventionellen schnappverschließenden Wulst (nicht dargestellt), zum Ineinandergreifen geeigneter zusammenwirkender Mittel, wie ein Gewinde 55 an dem Behälterhals 43 (Fig. 5), um die Verschlußbasis 50 an dem Behälter 42 zu befestigen, aufweist.
- In der Nähe des oberen Endes der ringförmigen Innenwand 52 weist die Verschlußbasis 50 ein Querdeck 56 auf, welches sich über das obere, distale Ende des Behälterhalses 43 erstreckt. Das Deck 56 weist eine sich nach unten erstreckende, ringförmige, elastische Dichtung 58 auf, welche durch die Innenkante des Behälterhalses 43 in der Behälteröffnung 39 aufgenommen wird, um eine leckdichte Dichtung zwischen dem Verschlußkörperdeck 56 und dem Behälterhals 43 zu liefern.
- Wie in Fig. 5 dargestellt, definiert das Verschlußkörperdeck eine Austrittsöffnung 60 über der Behälterhalsöffnung 39. Ein Bund 62 erstreckt sich von dem Verschlußkörperdeck 56 nach oben um die Austrittsöffnung 60. Eine ringförmige Hülse 64 größeren Durchmessers ist außerhalb des Bundes 62 angeordnet und erstreckt sich von dem Körperdeck 56 nach oben. Die Hülse 64 definiert eine nach innen gehende, offene, ringförmige Nut 66.
- In der bevorzugten Form des dargestellten Ventils 46 ist das Ventil 46 von einer bekannten Ausführung, ein flexibles, elastisches Material verwendend, welches öffnen kann, um ein Produkt auszugeben. Das Ventil 46 ist vorzugsweise aus duroplastischen, elastomeren Materialien, wie z. B. Silikon, Naturgummi und dergleichen, hergestellt. Es wird ebenfalls in Erwägung gezogen, daß das Ventil 46 aus thermoplastischen Elastomeren, basierend auf Materialien, wie z. B. thermoplastisches Propylen, Ethylen, Urethan und Styrol, umfassend ihre halogenierten Pandans, hergestellt werden kann. Ein Ventil, das ähnlich und funktional analog zu dem Ventil 46 ist, wird in dem US-Patent-Nr. 5,439,143 offenbart. Das Ventil 46 weist jedoch eine periphere Flanschstruktur auf (im Detail hierin später beschrieben), welche sich von der Flanschstruktur des in dem US-Patent-Nr. 5,439,143 gezeigten Ventil unterscheidet. Die Beschreibung des in dem US-Patent-Nr. 5,439,143 offenbarten Ventils ist durch Bezugnahme hierin bis zu dem entsprechenden Umfang und bis zu dem Umfang, der nicht inkonsistent hiermit ist, inkorporiert.
- Wie in den Fig. 2 bis 5 dargestellt, umfaßt das Ventil 46 eine flexible, zentrale Wand 96, die eine äußere, konkave Konfiguration aufweist und die zumindest einen und vorzugsweise zwei Ausgabeschlitze 98 definiert, die sich durch die Zentralwand 96 erstrecken. Eine bevorzugte Form des Ventils 46 weist zwei, gegenseitig senkrechte, sich überschneidende Schlitze 98 von gleicher Länge auf. Die sich überschneidenden Schlitze 98 definieren vier, im Allgemeinen sektorgeformte Klappen oder Blätter in der konkaven Zentralwand 96. Wie in Fig. 5 gezeigt, öffnen sich die Klappen von dem Überschneidungspunkt der Schlitze 98 als Reaktion auf einen ansteigenden Druck von ausreichender Größe nach außen, in der in dem US-Patent- Nr. 5,439,143 beschriebenen, wohlbekannten Art.
- Das Ventil 46 enthält eine Schürze 100 (Fig. 2 und 5), die sich von der Ventilzentralwand 96 nach außen erstreckt. An dem äußeren (oberen) Ende der Schürze 100 gibt es einen dünnen, ringförmigen Flansch 102 (Fig. 2, 3 und 5), der sich peripher von der Schürze 100 in einer nach unten gewinkelten Orientierung erstreckt. Der dünne Flansch 102 endet in einem vergrößerten, viel dickeren, peripheren Flansch 104, der einen, im Allgemeinen schwalbenschwanzförmigen Querschnitt aufweist.
- Um den Sitz des Ventils 46 in dem Verschluß 40 anzuordnen, definiert die Unterseite des Deckels 41 eine ringförmige, nach unten gerichtete, gewinkelte Klemmfläche 106 zum Eingriff in das obere Ende des Ventilflansches 104. Das untere Ende des Ventilflansches 104 wird durch einen ringförmigen Ansatz in dem Basisdeck 56, er eine nach oben gewinkelte, ringförmige Sitzfläche 108 definiert, in Eingriff genommen.
- Der Abstand der Deckklemmfläche 106 und der Decksitzfläche 108 nimmt mit zunehmender radialer Distanz von dem Zentrum des Ventils 46 zu. Eine solche Konfiguration definiert eine ringförmige Kavität mit einem transversalen Querschnitt, die eine Schwalbenschwanzform aufweist, die sich im Allgemeinen der Querschnittsfläche des Ventilflansches 104 anpaßt.
- Diese Klemmanordnung hält das Ventil 46 in dem Verschluß 40 fest, ohne spezielle, innere Unterstützungsstrukturen oder Lagerglieder benachbart zu der inneren Oberfläche der zylindrischen Schürze 100 des Ventils. Dies erlaubt es dem zur Ventilschürze 100 benachbarten Bereich im wesentlichen offen, frei und ungehindert zu sein, um sich der Bewegung der Ventilschürze 100 anzupassen.
- Wenn das Ventil 46 richtig in dem geschlossenen Zustand in dem Verschluß 40, wie in Fig. 5 in gestrichelten Linien dargestellt, befestigt ist, ist das Ventil 46 relativ zu dem oberen Ende der Basis 50 vertieft. Wenn der Behälter 42 jedoch gequetscht wird, um die Inhalte durch das Ventil 46 (wie im Detail in dem US-Patent-Nr. 5,439,143 beschrieben) auszugeben, dann wird die Ventilzentralwand 96 von ihrer vertieften Position, wie in Fig. 5 in durchgezogenene Linien dargestellt, nach außen gezwungen.
- Der Deckel 41 erstreckt sich über das Ventil 46. Der Deckel 41 enthält einen peripheren Anbringungs- bzw. Befestigungsflansch 114, der zwischen dem Innenbund 62 der Basis und der Außenhülse 64 der Basis, wie in Fig. 5 dargestellt, aufgenommen wird. Der Deckelflansch 114 umfaßt einen nach außen ragenden, ringförmigen Wulst 116, der in der ringförmigen Nut. 66, die in der Basishülse 64 definiert ist, aufgenommen wird. Vorzugsweise definieren der Deckelwulst 116 und die Basisnut 66 einen konventionellen, schnappverschließenden Eingriff, um den Deckel 41 in der Basis 50 über dem Ventil 46 in Position zu halten. Der schnappverschließende Eingriff zwischen der Basis 50 und dem Deckel 41 hält den Ventilflansch 104 in einem leckdichten Klemmeingriff zwischen der Basis 50 und dem Deckel 41, wie in Fig. 5 dargestellt.
- In der ersten, in den Fig. 1 und 5 dargestellten Ausführungsform enthält der Deckel 41 ein ringförmiges Unterdeck 118, das sich von dem Deckelbefestigungsflansch 114 nach innen erstreckt. Der Deckel 41 enthält weiterhin eine ringförmige Wand 120, die sich von dem Deck 118 nach oben erstreckt, um einen Innenraum zu liefern, um sich einer Bewegung des Ventils 46 von der zurückgezogenen, geschlossenen Position (dargestellt in Fig. 5 in gestrichelten Linien) zu der erweiterten, offenen Position (dargestellt in durchgezogenen Linien in Fig. 5) anzupassen.
- Die ringförmige Wand 120 des Deckels endet an ihrem oberen Ende in einer transversalen Querwand oder Außendeckelplatte 122. Die Außendeckelplatte 122 definiert eine Vielzahl von Ausgabeöffnungen oder -löchern 124, die in der bevorzugten dargestellten Anordnung auf einer kreisförmigen Ortskurve um einen festen, zentralen Abschnitt der Außendeckelplatte 122 angeordnet, sind.
- Vorzugsweise weisen die Basis 50, das Ventil 46 und der Deckel 41 jede eine im Allgemeinen kreisförmige Konfiguration auf und sind entlang einer gemeinsamen Längsachse, wie in den Fig. 1 und 5 dargestellt, ausgerichtet. Die Überschneidung der Ventilschlitze 98 liegt auf der Längsachse in Deckung mit dem Zentrum der kreisförmigen Ortskurve der Deckellöcher 124. Der ungelöcherte, zentrale Abschnitt der Deckelplatte 122 im kreisförmigen Bereich der Löcher 124 weist einen Durchmesser auf, der größer als die Länge eines jeden einzelnen Ventilschlitzes 98 ist.
- Bei einem Gebrauch wird der Behälter 42 gequetscht, um den Druck innerhalb des Behälters 42 über den Umgebungsdruck zu erhöhen. Dies zwingt das Produkt innerhalb des Behälters 42 in Richtung des Ventils 46 und zwingt das Ventil 46 von der vertieften oder zurückgezogenen Position (dargestellt in gestrichelten Linien in Fig. 5) zu der erweiterten, offenen Position (dargestellt in durchgezogenen Linien in Fig. 5).
- Wenn das Ventil 46 einem erhöhten Behälterdruck ausgesetzt wird, um das Ventil zu öffnen, wird die Ventilzentralwand 96 (die die Schlitze 98 enthält) nach außen versetzt, während sie nach wie vor ihre im Allgemeinen konkave Konfiguration beibehält. Die Versetzung der konkaven Zentralwand 96 nach außen wird durch die relativ dünne, flexible Schürze 100 unterstützt. Die Schürze 100 bewegt sich von einer geschlossenen Ruheposition zu der unter Druck stehenden Position, wobei die Schürze nach außen in Richtung der Außendeckelplatte 122 ragt.
- Das Ventil 46 öffnet nicht (d. h. die Schlitze öffnen nicht), bis sich die Ventilzentralwand 96 im wesentlichen die gesamte Strecke bis zu einer völlig erweiterten Position bewegt hat. Wenn sich allerdings die Ventilzentralwand 96 nach außen bewegt, wird die Ventilzentralwand 96 einer radialen einwärts gerichteten Kompressionskraft unterworfen, die dazu tendiert, einer weiteren Öffnung der Schlitze 98 Widerstand zu leisten. Ferner behält die Ventilzentralwand 96 im Allgemeinen ihre nach außen konkave Konfiguration, wenn sie sich vorwärts bewegt und sogar nach dem Erreichen der völlig erweiterten Position. Wenn jedoch der Innendruck hinreichend groß ist, dann beginnen die Schlitze 96 des Ventils 46 sich zu öffnen, um ein Produkt, wie in Fig. 5 dargestellt, auszugeben.
- Das Produkt wird durch die offenen Schlitze 98 ausgestoßen oder ausgelassen. Das Produkt, welches eine Flüssigkeit oder ein Puder sein kann, wird gegen die Innenfläche der Außendeckelplatte 122 und auch durch die Löcher 124 gezwungen. Etwas des Austrittsproduktes, das ursprünglich auf die Innenfläche der Außendeckelplatte 122 auftrifft, wird radial nach außen und dann durch die Löcher 124 gezwungen.
- Sogar wenn das Austrittsprodukt ein feines Pulver ist, liefert die Kombination des Ventils 46 mit dem Deckel 42 ein erwünschtes Austrittsmuster und eine erwünschte Austrittsmenge. Ein erwünschtes Verteilungsmuster des feinen Puders wird erreicht.
- Im Gegensatz dazu hat man herausgefunden, daß wenn der Deckel 41 von dem Verschluß weggelassen wird, der Austritt von gewissen Arten von feinem Puder durch das Ventil 46 in einem weniger gewünschten Austritt resultieren kann. Insbesondere tendiert der feine Puder in einem Strom, der sich mit zu großer Geschwindigkeit bewegt, auszutreten und streut nicht in einem gewünschten Muster aus. Die Auswirkung eines solchen Austrittsflusses von Teilchen (z. B. auf die Benutzerhand) ist unerwünscht hoch und die Menge an ausgetretenem Produkt kann zu groß sein.
- Es ist herausgefunden worden, daß die Kombination des Deckels 41 mit dem Ventil 46 den Masssendurchsatz reduziert und ein erwünschtes Austrittsmuster liefert. Die Größe, Form, Anzahl und das Muster der Löcher 124 kann variiert werden, wie es in Abhängigkeit von den Charakteristiken des auszugebenden Produkts, in Abhängigkeit von den Ausgabecharakteristiken des Ventils 46 und in Abhängigkeit von dem Massendurchsatz des Produktes, der erwünscht ist, gewünscht wird. Die Anfangsgeschwindigkeit und -menge des Produktes, das durch das Ventil 46 ausgegeben wird, wird im Allgemeinen durch die Ausführungscharakteristiken des Ventils und natürlich durch die Größe der Quetschkraft und Rate von Anwendungen der Quetschkraft, welcher der Behälter 42 ausgesetzt wird, gesteuert.
- Eine zweite Ausführungsform eines Verschlusses der vorliegenden Erfindung ist in Fig. 8 dargestellt und wird allgemein in Fig. 8 durch das Bezugszeichen 40A dargestellt. Der Verschluß 40A ist geeignet, um an einem Behälter 42A angeordnet zu werden, und der Behälter 42A kann identisch mit dem in den Fig. 1 und S dargestellten und im Detail zuvor beschriebenen flexiblen Behälter 42 sein.
- Wie mit der in Fig. 1 bis 5 dargestellten ersten Ausführungsform, können der Verschluß und Behälter der zweiten Ausführungsform in der Orientierung, in der der Verschluß 40A an dem oberen Ende des Behälters ist, gelagert und verwendet werden. Der Behälter 42A kann auch für gewöhnlich in einer invertierten Position (nicht dargestellt), gelagert werden. Wenn er in der invertierten Position gelagert wird, würde der Behälter den Verschluß 40A als eine Auflagebasis verwenden.
- Der Verschluß 40A umfaßt einen Deckel 41A, ein Ventil 46A und eine Basis 50A. Die Verschlußbasis 50A kann im wesentlichen identisch mit der zuvor unter Bezug auf die erste Ausführungsform des Verschlusses 40, dargestellt in den Fig. 1 bis 5, beschriebenen sein. Das Ventil 46A ist separat in den Fig. 6 und 7 dargestellt. Das Ventil 46A ist allgemein ähnlich zu dem in den Fig. 1 bis 5 des US-Patentes-Nr. 5,271,531 dargestellten Ventils 70. Die Beschreibung des in dem US-Patent-Nr. 5,271,531 offenbarten Ventils wird hierin unter Bezugnahme darauf zu einem entsprechendem Umfang und zu einem Umfang, der nicht inkonsistent hiermit ist, inkorporiert.
- Das Ventil 46A umfaßt eine flexible Zentralwand 96A, die eine nach außen konkave Konfiguration aufweist und die zumindest eine und vorzugsweise zwei Ausgabeschlitze 98A, die sich durch die Zentralwand 96A erstrecken, definiert. Das Ventil 46A umfaßt eine Schürze 100A, die sich von der Wand 96A nach unten erstreckt. An dem unteren Ende der Schürze 100A gibt es einen peripheren Flansch 104A, der einen im Allgemeinen schwalbenschwanzförmigen Querschnitt aufweist.
- Das Ventil 46A ist in dem Verschluß 40A in einer, verglichen mit der Befestigung des Ventils 46 in der ersten Ausführungsform des in Fig. 5 dargestellten Verschlusses, im Allgemeinen entgegengesetzten Orientierung befestigt. D. h. bezugnehmend auf Fig. 8, daß das Ventil 46A einen normalen, geschlossenen Zustand aufweist, wobei das Ventil im Allgemeinen an dem oberen Ende der Basis 50A positioniert ist. Das Ventil 46A weist keine vertiefte oder zurückgezogene Orientierung entsprechend der vertieften Orientierung der ersten Ausführungsform des in gestrichelten Linien in Fig. 5 dargestellten Ventils 46 auf. Das Ventil 46A ist jedoch in dem Verschuß in der im wesentlichen gleichen Art geklemmt, wie die erste Ausführungsform des Ventils 46 in dem Verschluß 50 geklemmt ist, wie zuvor unter Bezug auf Fig. 5 beschrieben.
- Der Verschlußdeckel 41A ist im Allgemeinen ähnlich zu der ersten Ausführungsform des Deckels 41, die zuvor unter Bezug zu dem Verschluß 40 der in den Fig. 1 bis 5 dargestellt ist, beschrieben wurde. Jedoch ist der Deckel 41A kürzer. D. h. der Deckel 41A ragt nicht aufwärts so hoch über den Behälter, wie es die erste Ausführungsform des Deckels 41 tut. Der Deckel 41A kann kürzer sein, da das Ventil 46A, wenn es öffnet (wie in Fig. 8 dargestellt) nicht so weit aufwärts ragt, wie es das offene Ventil 46 (Fig. 5) tut. Der Deckel 41A wird in einem schnappverbindenden Eingriff mit der Basis 50A gehalten, und der Deckel 41A definiert eine Vielzahl von Ausgabelöchern 124A in einer Außendeckelplatte 122A.
- Das Ventil 46A und der Deckel 41A wirken zusammen, um erwünschte Ausgabecharakteristiken hinsichtlich des Produktes, ob es eine Flüssigkeit ist oder ein Puder ist, im wesentlichen in der gleichen Art, wie oben unter Bezug auf die erste in den Fig. 1 bis 5 dargestellte Ausführungsform des Verschlusses 40 beschrieben ist, zu liefern.
- Andere Typen von Ventilen, ähnlich oder unterschiedlich von den Ventilen 46 und 46A können ebenfalls in dem Verschluß der vorliegenden Erfindung eingesetzt werden. Jedoch wurde herausgefunden, daß die obenbeschriebenen, flexiblen, schlitzartige Ventile 46 und 46A besonders gut mit dem Deckel (41 oder 41A) zur Ausgabe eines Produktes, insbesondere feinem Puder, funktionieren.
- Eine dritte Ausführungsform eines Verschlusses der vorliegenden Erfindung ist in Fig. 9 dargestellt und ist generell in Fig. 9 durch das Bezugszeichen 40B dargestellt. Der Verschluß 40B enthält eine Basis 50B um an einem Behälter 42B befestigt zu werden und zur Unterstützung eines Ventils 46B in Klemmeingriff mittels eines Deckels 41B.
- In der dritten, in Fig. 9 dargestellten Ausführungsform weisen jeweils der Behälter 42B, die Basis 50B, der Deckel 41B und das Ventil 46B Strukturen auf, die im wesentlichen identisch mit den entsprechenden, im Bezug auf die in den Fig. 1 bis 5 dargestellte erste Ausführungsform oben beschriebenen Strukturen 42, 50, 41 und 46 sind. Die dritte Ausführungsform des Verschlusses 40B unterscheidet sich nur durch den Zusatz einer Kappe oder eines Deckels 128B.
- Der Deckel 128B wird vorzugsweise als ein einheitlicher Teil der Basis 50B geformt und ist über ein Scharnier mit einem flexiblen Scharnierband 130B mit diesem verbunden. Der Deckel 128B enthält eine innere, ringförmige Dichtungswand 132B mit einem einwärts ragenden Dichtungswulst 134B zum Eingriff in die Außenfläche des Deckels 41B äußerlich von den Deckelausgabelöchern 124B. Sollte also der Behälter 42B versehentlich mit hinreichender Kraft gequetscht oder zusammengepreßt werden, um ein Öffnen des flexiblen Ventils 46B zu bewirken, wird das Produkt in dem Deckel 128B zurückgehalten.
- Wenn es erwünscht ist, ein Produkt von dem Behälter 42B auszugeben, wird der Deckel 128B aufwärts angehoben und um das Scharnier 130B in eine offene Position geschwenkt. Wenn erwünscht, kann der Verschluß eine geeignete Schnappwirkung, ein bistabiles Scharnier, das eine durch sich selbst aufrechterhaltene, stabile, offene Position aufweist, verwenden. In einigen Anwendungen kann es bevorzugt sein, den Deckel 128B als eine separate, bewegbare Komponente, die nicht als ein einheitliches Teil an der Verschlußbasis 50B befestigt ist, zu liefern.
- Eine vierte Ausführungsform des Verschlusses der vorliegenden Erfindung ist in Fig. 10 dargestellt und ist allgemein in Fig. 10 durch das Bezugszeichen 40C dargestellt. Der Verschuß 40C umfaßt eine Basis 50C zur Befestigung an einem Behälter 42C und zur Unterstützung eines Flansches 104C eines Ventils 46C im Klemmeingriff mittels eines Deckels 41C, der Ausgabelöcher 124C aufweist. Das Ventil 46C ist identisch mit und funktioniert in der gleichen Weise wie das oben mit Bezug auf die Fig. 1 bis 5 beschriebene Ventil 46 der ersten Ausführungsform.
- In der vierten, in Fig. 10 dargestellten Ausführungsform ist der Deckel 41C als ein einheitliches Teil der Verschlußbasis 50C geformt. Da der Deckel 41C ein einheitlicher Teil der Basis 50C ist, wird kein schnappverbindender Eingriff benötigt, um einen separaten Deckel an der Verschlußbasis zu halten. Insbesondere umfaßt die Verschlußbasis 50C, wie in Fig. 10 dargestellt, eine sich aufwärts erstreckende Wand 64C, die in einer unitären Weise mit einem ringförmigen Deck 118C, das das Unterteil des Deckels 41C ausbildet, verbunden. Der Abschnitt des Deckels 41C, der sich von dem Deck 118C aufwärts erstreckt, ist im wesentlichen identisch mit dem entsprechenden oberen Abschnitt der ersten Ausführungsform des oben unter Bezug auf die Fig. 1 bis 5 beschriebenen Deckels 41.
- Da der Deckel 41C als ein unitäres Teil der Verschlußbasis 50C geformt ist, müssen Mittel geliefert werden, um den Aufbau der Komponenten anzupassen und insbesondere eine Plazierung des Ventils 46C anzupassen. Zu diesem Zweck wird das Ventil 46C mittels eines separaten Körpers 140C, der das Ventil 46C gegen den Deckel 41C klemmt, in Position gehalten. Im Besonderen definiert der Körper 140C eine sich nach unten erstreckende, ringförmige, flexible Dichtung 58C, die allgemein analog zu der oben im Bezug auf die erste Ausführungsform des in den Fig. 1 bis 5 dargestellten Verschlusses beschriebenen Dichtung 58 ist. Die Dichtung 58C wird von der oberen, inneren Kante des Behälters 42C aufgenommen, um eine leckdichte Dichtung zu liefern.
- Der Verschlußkörper 140C weist ebenfalls ein Deck 56C auf, das ein Austrittsloch 60C über der Behälteröffnung definiert. Die obere Oberfläche des Decks 56C definiert eine aufwärts gewinkelte, ringförmige Auflagefläche 108C, um den peripheren Flansch 104C des Ventils 46C in Eingriff zu nehmen, und den Flansch 104C dicht gegen eine ringförmige, nach unten gerichtete, gewinkelte Klemmfläche 106C, die durch den Deckel 41C definiert wird, zu klemmen.
- Der Körper 140C umfaßt eine sich aufwärts erstreckende ringförmige Wand 62C, die einen radial auswärts ragenden Rand 144C aufweist, der in einer ringförmigen Aussparung 146C, die auf der Innenfläche der oberen Wand 64C der Basis definiert ist, aufgenommen wird. Der Rand 144C greift in eine ringförmige Wulst 148C ein, die von der Basiswand 64C unterhalb der Aussparung 146C nach innen ragt. Ein schnappverbindender Eingriff wird zwischen dem Körperrand 144C und der Basiswulst 148C bewirkt, um den Körper 140C am Platz und im Klemmeingriff mit dem Ventil 46C sicher zu halten.
- Der Deckel 41C definiert, obwohl er unitär mit dem oberen Ende der Oberfläche 50C ist, eine Vielzahl von Ausgabelöchern 124C, die in einer Weise funktionieren, die im wesentlichen identisch mit der oben für die erste Ausführungsform der in den Fig. 1 bis 5 dargestellten Deckellöcher 124 beschrieben ist.
- Eine fünfte Ausführungsform des Verschlusses der vorliegenden Erfindung ist in den Fig. 11 bis 16 dargestellt und ist generell in Fig. 11 durch das Bezugszeichen 40D dargestellt. Der Verschluß 40D umfaßt eine Basis 50D zur Befestigung an einem Behälter 42D und zur Unterstützung eines Ventils 46D, eines Ventilstützkörpers 140D und eines Deckels 41D.
- In der fünften, in Fig. 11 dargestellten Ausführungsform weisen jeweils der Behälter 42D, die Basis 50D, der Deckel 41D und das Ventil 46D Strukturen auf, die im Allgemeinen ähnlich zu den oben mit Bezug auf die erste, in den Fig. 1 bis 5 dargestellte Ausführungsform beschriebenen Strukturen 42, 50, 41 und 46 sind. Die fünfte Ausführungsform des Verschlusses 40D unterscheidet sich hauptsächlich darin, daß die Innenstütze für das Ventil 46D separat von der Basis 50D in Form des Körpers 140D, der zusammen mit dem Deckel 41D und dem Ventil 46D eine Kartusche definiert, bereitgestellt wird.
- Die Basis 50D weist eine obere, ringförmige Wand 64D auf, die eine nach innen offene, ringförmige Nut 66D definiert. Ein ringförmiger Flansch 60D erstreckt sich von der ringförmigen Wand 64D unterhalb der Nut 66D und oberhalb des oberen Endes des Behälters 42D nach innen. Das innere Ende des Flansches 60D definiert eine ringförmige Wulst 61D. Die oben beschriebene Struktur des oberen Abschnitts der Basis 50D ist geeignet, um den Ventilstützkörper 140D, den Deckel 41D und das Ventil 46D, das zwischen dem Körper 140D und dem Deckel 41D geklemmt ist, aufzunehmen und zu halten.
- Zusammen definieren der Körper 140D, das Ventil 46D und der Deckel 41D eine standardisierte Kartusche. Wie in den Fig. 14 bis 16 dargestellt, werden der Körper 140D und der Deckel 41D der Kartusche anfänglich in einem "offenen" Zustand hergestellt, in der der Körper 140D und der Deckel 41D als eine unitäre Struktur ausgeformt werden. In der dargestellten bevorzugten Ausführungsform werden der Körper 140D und der Deckel 41D zusammen aus einem geeigneten thermoplastischen Material als eine unitäre Struktur mit einem Scharnier 130D (Fig. 15 und 16), das sich zwischen dem Körper 140D und dem Deckel 41D erstreckt und diese verbindet, geformt. Der Deckel 41D ist mit einer zentralen, oberen Deckelplatte 122D mit einer Vielzahl von Ausgabelöchern 124D auf einer kreisförmigen Ortskurve, geformt.
- Die Kartusche umfaßt ebenso das flexible, elastische, schlitzartige Ausgabeventil 46D (Fig. 11), das in dem Körper 140D befestigt und daran durch den Deckel 41D gehalten ist, wenn die Kartusche in der geschlossenen Konfiguration ist (Fig. 11 und 13).
- Das Ventil 46D ist identisch mit der oben mit Bezug auf die Fig. 1 bis 5 beschriebenen ersten Ausführungsform des Ventils 46. Das Ventil 46D umfaßt eine Schürze 100D und einen peripheren Flansch 104D, der einen im Allgemeinen schwalbenschwanzförmigen Querschnitt aufweist.
- Das Ventil 46D ist in dem Kartuschenkörper 140D angeordnet und wird darin durch den Deckel 41D, der über dem oberen Ende des Ventils 46D geschlossen wird, um eine vollständig zusammengesetzte Kartusche, wie in den Fig. 11 bis 13 gezeigt, zu formen, geklemmt.
- Um den Sitz des Ventils 46D in der Kartusche anzupassen, definiert die Unterseite des Kartuschendeckels 41D eine ringförmige, nach unten gerichtete, gewinkelte Klemmfläche 106D (Fig. 11 und 16) zum Eingriff in das obere Ende des Ventilflansches 104D.
- Das untere Ende des Ventilflansches 104D wird durch einen ringförmigen Ansatz in dem Körper 140D, der eine aufwärts gewinkelte Anlagefläche 108D (Fig. 11 und 16) definiert, in Eingriff genommen.
- Der Abstand jeweils zwischen den Klemm- und Anlageflächen 106D und 108D, steigt mit ansteigendem radialen Abstand vom Zentrum an. Eine solche Konfiguration definiert einen Hohlraum mit einem transversalen Querschnitt, der eine Schwalbenschwanzform aufweist, die sich im Allgemeinen der Form des Ventilflansches 104D anpaßt.
- Diese Klemmanordnung hält das Ventil 46D in dem Kartuschenkörper 140D sicher, ohne spezielle innere Stützstrukturen oder Lagerglieder benachbart zur Schürze 100D zu benötigen. Dies erlaubt es dem Bereich, der zur Ventilschürze 100D benachbart ist, im wesentlichen offen, frei und ungehindert zu sein, um sich einer Bewegung der Ventilschürze 100D anzupassen.
- Wenn das Ventil 46D richtig in dem Körper 140D befestigt ist, wie in Fig. 15 dargestellt, ist das Ventil 46D relativ zu dem oberen Teil des Kartuschendeckels 41D vertieft. Dies bietet wesentlichen Raum für das Ventil 46D um sich nach oben zu der offenen, ausgebenden Position (analog zu der offenen Position des Ventils 46 in Fig. 5) zu biegen. Wie zuvor mit Bezug auf die erste Ausführungsform des in den Fig. 1 bis 5 dargestellten Verschlusses 40 erklärt, wird das Ventil von der vertieften Position nach außen versetzt, wenn das Produkt durch das Ventil 46D ausgegeben wird.
- Der Kartuschenkörper 140D und der Deckel 41D weisen Außenkonfigurationen auf, die es dem Deckel und dem Körper erlauben, in der geschlossenen Konfiguration (Fig. 11, 13) zusammengehalten zu werden. Insbesondere weist der Körper 140D eine ringförmige Wulst 144D (Fig. 16) auf, die sich um die Peripherie des oberen Randes des Körpers (mit Ausnahme am Scharnier 130D, wo die Wulst 144D unterbrochen ist) erstreckt. Der Deckel 41D definiert eine ringförmige Nut 146D und Wulst 148D (Fig. 11, 13 und 16) zur Aufnahme der Körperwulst 144D in einem schnappverbindenden Eingriff, wenn der Deckel 41D über dem installierten Ventil 46D geschlossen wird.
- Die geschlossene Kartusche (umfassend den Körper 140D, den Deckel 41D und das Ventil 46D) ist geeignet, um in die Verschlußbasis 50D einzugreifen. Zu diesem Zweck weist der Deckel 41D eine nach außen ragende, ringförmige Wulst 116D (Fig. 11 bis 15) auf, um in der Basisnut 66D (Fig. 11) in einem schnappwirkenden Eingriff aufgenommen zu werden.
- Der Körper 140D enthält eine ringförmige Dichtwand 58D zum Dichten gegen den Innenrand des Behälters 42D.
- Das Produkt innerhalb des Behälters 42D kann von dem Behälter 42D durch hinreichendes Quetschen des Behälters, um das Produkt durch das Ventil 46D zu zwingen, ausgegeben werden. Typischerweise wird dies durch ein anfängliches Invertieren oder Umkippen des Behälters 42D bewirkt, so daß das Ventil 46D so orientiert ist, um allgemein nach unten auströmen zu lassen. Typischerweise fließt das Produkt in dem Behälter unter dem Einfluß der Schwerkraft nach unten und füllt den Behälterhalsbereich. Das Produkt fließt gegen die Innenseite des Ventils 46D. Das Ventil 46D ist vorzugsweise so ausgeführt, daß das Gewicht des Produktes unter normalen statischen Bedingungen das Ventil nicht elastisch nach außen verformt.
- Wenn jedoch der Innendruck in dem Behälter durch Quetschen des Behälters hinreichend erhöht wird, dann wird der erhöhte Druck (der ebenso das Gewicht der Flüssigkeit in dem Behälter umfassen könnte, wenn der Behälter invertiert wurde) die Ventilzentralwand nach außen elastisch verformen und das Ventil öffnen.
- Eine Vielzahl von unterschiedlichen Größen und Formen von Behältern kann leicht mit einem Verschluß 40D mit einer standardisierten Kartusche geliefert werden. Die Kartusche, die das Ventil 46D umfaßt, kann in einer einzigen, universellen Ausführung, mit einer Standardform und Standardabmessungen geliefert werden. Die Innenseite der Verschlußbasis 50D kann mit einem Aufnahmebereich mit einer Standardform und -größe für die Standardkartusche geliefert werden.
- Somit muß nur die Schürze der Basis 50D geändert werden, wie es zur Anpassung eines Behälterhalses mit einer speziellen Größe und Form notwendig ist. (Die Dichtwand 58D könnte in geeigneten Anwendungen weggelassen werden, so daß eine Standardkartusche kleinen Durchmessers (umfassend den Körper 140D, das Ventil 46D und den Deckel 41D) in eine Vielzahl von größeren Hälsen von unterschiedlichen Behältern passen könnte).
- Des weiteren erlaubt die Verwendung einer Standardkartusche mit einem Standardventil die Verwendung eines einzigen Herstellungsprozesses, um das Ventil in der Kartusche zu montieren. Die Kartusche kann danach leicht bei hoher Geschwindigkeit durch eine automatische Maschine gehandhabt werden, die die Kartusche in der Verschlußbasis 50D installiert. Dies beseitigt den Bedarf für einen direkten Gebrauch eines kleinen, flexiblen Ventils während der Installation in einer größeren Verschlußbasis 50D.
- Die Verwendung einer unitären Kartusche (die den unitären Körper, das Scharnier und den Deckel und das separate Ventil umfaßt) minimiert die Anzahl des separaten Teile, die gehandhabt werden müssen. Des weiteren erlaubt der Schnappeingriff des Kartuschendeckels 41D mit dem Kartuschenkörper 140D einen relativ schnellen und effizienten Zusammenbauprozeß zum Erfassen des Ventils 46D. Anschließend unterstützt der schnappverbindende Eingriff der Kartusche in der Verschlußbasis 50D eine relative Hochgeschwindigkeitsproduktion mit einer minimalen Produktausschußrate.
- Des weiteren unterstützt die Verwendung einer separaten Kartusche leicht die Bildung eines Mehrfarbenverschlusses. Die Kartusche kann in einer einzigen Farbe hergestellt werden und das Verschlußgehäuse kann in einer anderen Farbe ausgeformt werden.
- Der Kartuschendeckel 41D oder die Basis 50D könnte, wenn erwünscht, mit einem Scharnierdeckel oder einer -kappe (nicht dargestellt) ähnlich zu dem in der Fig. 9 gezeigten Deckel 128B geliefert werden. Alternativ könnte ein separater gänzlich abnehmbarer Deckel geliefert werden.
Claims (13)
1. Verschluß (40, 40A-C) für einen Behälter (42, 42A-C) mit einer Öffnung (39), wobei
der Verschluß umfaßt:
eine Basis (50, 50A-C) zum Befestigen an dem Behälter (42, 42A-C) um die Öffnung
(39) herum;
ein Entnahmeventil (46, 46A-C), das über der Basis (50, 50A-C) angeordnet ist und
eine Mündung (98, 98A) definiert, die öffnet, um einen Durchfluß durch dasselbe als
Reaktion auf einen zunehmenden Druck innerhalb des Behälters (42) zu erlauben und
durch Entfernen des erhöhten Druckes schließt, um einen Durchfluß durch dasselbe
abzustellen, gekennzeichnet durch
einen Streudeckel (41, 41A-C) an der Basis (50, 50A-C) äußerlich um das Ventil (46,
46A-C), wobei der Deckel (41, 41A-C) eine Vielzahl von Ausgabelöchern (124,
124A-C) definiert.
2. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Basis (50), das Ventil (46), und der Deckel (41) separate Strukturen sind; und
der Deckel (41) in einem schnappverbindenden Eingriff mit der Basis (50) ist, um das
Ventil (46) zwischen dem Deckel (41) und der Basis (50) zu klemmen.
3. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Verschluß (40) einen Deckel (128B) umfaßt, der über ein Scharnier an der Basis
(50B) zur Bewegung zwischen einer den Deckel (41 B) bedeckenden geschlossenen
Stellung, und einer Offenstellung, in der der Deckel (41 B) unbedeckt ist, angeordnet
ist.
4. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Deckel (41B) eine unitäre Verlängerung des Körpers (50B) ist.
5. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Verschluß (40D) ferner einen Körper (140D) in einem schnappverbindenden
Eingriff mit dem Deckel (41 D) umfaßt, um das Ventil (46D) zwischen dem Körper
(140D) und dem Deckel (41 D) zu klemmen; wobei der Körper (140D), der Deckel
(41D) und das Ventil (46D) zusammenwirkend eine Kartusche definieren; und die
Kartusche in einem schnappverbindenden Eingriff mit der Basis (50D) ist, um über der
Behälteröffnung angeordnet zu werden.
6. Verschluß nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
der Deckel (41D) über ein Scharnier (130D) an dem Körper (140D) angeordnet ist.
7. Verschluß nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
der Deckel (41D) in einem schnappverbindenden Eingriff mit der Basis (50D) ist; und
daß der Körper (140D) im Eingriff mit der Basis (50C, 50D) ist.
8. Verschluß nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
der Körper (140C) in einem schnappverbindenden Eingriff mit der Basis (50C) ist.
9. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Ausgabelöscher (124D) in dem Streudeckel (41D) auf einer kreisförmigen
Ortskurve um einen festen, zentralen Abschnitt angeordnet sind.
10. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Ventil (46, 46A-C) einen ringförmigen Flansch (104, 104A, C, D) umfaßt; und der
Verschluß (40, 40A-C) ein Paar von im Allgemeinen gegenüberliegenden ersten und
zweiten Klemmflächen (106, 108) zum Klemmen des Ventilflansches (104) umfaßt.
11. Verschluß nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
die erste und zweite Klemmfläche (106, 108) durch die Basis (50) und entsprechend
den Streudeckel (41) definiert werden.
12. Verschluß nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
der Verschluß ferner einen Körper (140D) in einem schnappverbindenden Eingriff mit
dem Streudeckel (41D) zur Klemmung des Ventils (46D) zwischen dem Deckel (41 D)
und dem Körper (140C, 140D) umfaßt;
der Körper (140D) die erste Klemmfläche (108D) definiert und der Streudeckel (41D)
die zweite Klemmfläche (106D) definiert;
der Körper (140D), das Ventil (46D) und der Deckel (41D) zusammenwirkend eine
Kartusche definieren; und die Kartusche in einem schnappverbindenden Eingriff mit
der Basis (50D) ist.
13. Der Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Deckel (41C) eine unitäre Verlängerung der Basis (50C) ist und der Verschluß
(40C) ferner einen Körper (140C) in schnappverbindendem Eingriff mit der Basis
(50C) zur Klemmung des Ventils (46C) gegen den Deckel (41C) umfaßt.
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