Hintergrund der Erfindung
Gebiet der Erfindung
-
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Getränkeabgabevorrichtungen und genauer auf eine
Getränkeabgabevorrichtung mit einer die Wartung vereinfachenden Konfiguration.
Beschreibung des Stands der Technik
-
Viele derzeit in der Getränkeabgabeindustrie verwendete Getränkeabgabevorrichtungen beinhalten ein
Gehäuse mit einer darin befindlichen Kühlkammer. Die Kühlkammer kann Produktleitungen, eine
Wasserleitung und einen Kohlensäureerzeuger aufweisen. Das Gehäuse hält eine Plattform, die eine
Kühleinheit, ein Rührwerk und ein elektronisches Steuersystem abstützt. Die Kühleinheit beinhaltet einen
auf der Oberseite der Plattform montierten Kompressor und Kondensator und einen an der Rückseite des
Kondensators verschraubten Kondensatorlüfter. Eine Verdampferschlange der Kühleinheit ist unter der
Plattform montiert und erstreckt sich in die Kühlkammer. Eine Pumpe für den Kohlensäureerzeuger, ein
Pumpenmotor, und Entlastungs- und Absperrventile für den Kohlensäureerzeuger können hinter einer
Frontplatte des Gehäuses angeordnet sein. Abgabeventile sind an der Vorderseite des Gehäuses in einer
Position vor der Kühleinheit, dem Rührwerk und dem elektronischen Steuersystem angeordnet. Eine
Ummantelung ist an dem Gehäuse über der Kühleinheit, dem Rührwerk und dem elektronischen
Steuersystem vorgesehen, um der Abgabevorrichtung ein ästhetisch ansprechendes Erscheinen zu verleihen.
-
Obwohl die oben beschriebene Abgabevorrichtung zum Abgeben von Getränken bei einer erwünschten
Temperatur adäquat arbeitet, ist die Wartung dieser Abgabevorrichtung schwierig. Um Platz zu sparen
befindet sich die Abgabevorrichtung typischerweise an einer Wand oder in einer Ecke, wodurch ihre
Komponenten schwierig zu erreichen sind. Für einen Zugang zu der Kühleinheit oder dem elektronischen
Steuersystem muss ein Techniker entweder über oder hinter der Abgabevorrichtung stehen.
Beispielsweise ist die Wartung des Kondensatorlüfters äußerst schwierig, da die ihn mit dem Kondensator
verbindenden Schrauben zur Rückseite der Abgabevorrichtung hin weisen. Dementsprechend muss ein
Techniker auf eine nahe bei der Abgabevorrichtung befindliche Struktur wie z. B. eine Theke klettern. Ähnlich
dazu fällt ein Überprüfen des Kohlensäureerzeugers oder die Wartung von sowohl der Pumpe für den
Kohlensäureerzeuger wie des Pumpenmotors schwierig aus, da das Absperrventil des
Kohlensäureerzeugers, die Pumpe und der Pumpenmotor hinter der Frontplatte des Gehäuses angeordnet sind, was dazu
führt, dass der Techniker diese zuerst entfernen muss.
-
Weiterhin ist es möglich, dass der Techniker die Abgabevorrichtung von einer Theke her nicht erreicht. In
diesem Fall muss der Techniker die Abgabevorrichtung von der Vorderseite her warten, obgleich sich
bestimmte Komponenten an der Rückseite der Abgabevorrichtung befinden und Sicherungsbauteile der
Kühleinheit und des elektronischen Steuersystems wie z. B. Schrauben entweder nach unten hin oder zu
der Rückseite der Abgabevorrichtung hin weisen. Somit ist eine Wartung der Abgabevorrichtung
insbesondere von der Vorderseite her schwierig und zeitraubend, was die Kosten des Unterhalts und des
Betriebs der Abgabevorrichtung signifikant erhöht.
-
Dementsprechend stellt eine Abgabevorrichtungskonfiguration, die eine Wartung von der Vorderseite her
ermöglicht, eine signifikante Verbesserung gegenüber derzeit gebräuchlichen
Abgabevorrichtungsentwürfen dar.
Zusammenfassung der Erfindung
-
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine Getränkeabgabevorrichtung gemäß Anspruch 1 bereitgestellt.
Eine Abgabevorrichtung beinhaltet eine an dem Gehäuse der Abgabevorrichtung positionierbare
Plattform. Ein an dem vorderen Teil der Plattform montierter Rahmen beinhaltet einen Boden zum Abstützen
von Abgabepumpen, wobei der Boden für einen erleichterten Zugang der Abgabepumpen angewinkelt ist.
Eine Ummantelung ist an dem Gehäuse über der Plattform angebracht und weist einen Schlitz auf, der die
Entfernung und Ersetzung eines Kondensatorfilters ermöglicht. Abgabeventile sind an einem oberen
vorderen Teil des Gehäuses der Abgabevorrichtung angeordnet.
-
Daher besteht eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung in der Bereitstellung einer Abgabevorrichtung
mit einer die Wartung einer Abgabevorrichtung erleichternden Konfiguration.
-
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Bereitstellung einer Abgabevorrichtung,
die von der Vorderseite her gewartet werden kann.
-
Weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden für den Fachmann anhand
der folgenden Beschreibung deutlich werden.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
-
Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht und illustriert die Außenseite einer Abgabevorrichtung.
-
Fig. 2 ist eine teilweise im Querschnitt dargestellte Vorderansicht und zeigt die Abgabevorrichtung mit
entfernter Ummantelung.
-
Fig. 3 ist eine Aufsicht von oben und stellt die Abgabevorrichtung mit entfernter Ummantelung dar.
-
Fig. 4 ist eine perspektivische Ansicht und illustriert die elektronische Steuerung der
Abgabevorrichtung.
-
Fig. 5 ist eine Ansicht von der rechten Seite im Querschnitt und stellt das Gehäuse der
Abgabevorrichtung dar.
-
Fig. 6 ist eine Aufsicht von oben und zeigt die Verdampferschlange der Abgabevorrichtung.
-
Fig. 7 ist eine Vorderansicht und illustriert eine Abgabevorrichtung gemäß der Erfindung, deren
Ummantelung entfernt ist.
-
Fig. 8 ist eine Aufsicht von oben und stellt die Abgabevorrichtung gemäß der Erfindung dar, deren
Ummantelung entfernt ist.
Ausführliche Beschreibung
-
Wie in den Fig. 1 und 5 dargestellt beinhaltet eine Abgabevorrichtung 10 ein Gehäuse 11 mit einer
äußeren Frontwand 12, zwei äußeren Seitenwänden 13 und 14, einer äußeren Rückwand 15 und einem
äußeren Boden 16. Das Gehäuse weist eine innere Frontwand 17, eine innere Rückwand 18, zwei innere
Seitenwände und einen inneren Boden 19 auf, die eine Kühlkammer 20 zum Aufnehmen eines Kühlfluids
wie z. B. Wasser ausbilden. Eine vordere Zwischenwand 22, ein Zwischenboden 23, Seitenwände 13 und
14 und eine Rückwand 15 bilden einen Kanal zu der Kühlkammer 20 aus, die mit einem die Kühlkammer
20 isolierenden Isoliermaterial 24 versehen ist.
-
Die Abgabevorrichtung 10 beinhaltet Abgabeventile 100-105, die unter Verwendung jeder geeigneten
Anordnung wie z. B. Schrauben an einem oberen Bereich der Frontwand 12 befestigt sind. Ein
Abtropfbehälter 28 ist an einem Bodenbereich der Frontwand 12 angebracht und beinhaltet ein Drainageloch, das
mit einer Drainage verbunden ist, um ihr einen Überlauf zuzuführen. Ein Abtropfbehälter 28 ist an der
Frontwand 12 unter Verwendung jeder geeigneten Anordnung wie z. B. einem Träger angebracht, der an
dem Abtropfbehälter 28 montiert ist, welche mit Stiften an der Frontwand 12 in Eingriff tritt. Die
Abgabevorrichtung 10 beinhaltet weiterhin eine an dem Gehäuse 11 angebrachte Ummantelung 29, um der
Abgabevorrichtung 10 ein ästhetisch ansprechendes Erscheinen zu verleihen. Die Ummantelung 29
beinhaltet einen Schlitz 30, der einem Techniker die Entfernung und Ersetzung eines Kondensatorfilters
ermöglicht, ohne die Ummantelung 29 von dem Gehäuse 11 lösen zu müssen.
-
Die Kühlkammer 20 enthält eine Wasserleitung 31, die mit einem Einlass zu einer (hier beschriebenen)
Pumpe 36 und mit einem Auslass zu einem Kohlensäureerzeuger verbunden ist, der innerhalb der
Kühlkammer 20 montiert ist. Die Pumpe 36 steht mit einem Einlass 38 zu jeder geeigneten Wasserquelle wie
z. B. einer öffentlichen Wasserleitung in Verbindung, um Wasser durch die Wasserleitung 31 in den
Kohlensäureerzeuger zu pumpen. Der Kohlensäureerzeuger weist einen wohlbekannten Entwurf auf und
beinhaltet einen mit einer CO&sub2;-Quelle wie z. B. einer Gasflasche verbundenen Gaseinlass. Der
Kohlensäureerzeuger weist einen Auslass auf, der mit einem Verteiler verbunden ist, welcher mit Kohlenstoff
versetztes Wasser zu Abgabeventilen 100-105 führt, um die Abgabe von mit Kohlensäure versetzten
Getränken zu ermöglichen.
-
Die Kühlkammer 20 enthält weiterhin generell mit der Bezugsziffer 32 gekennzeichnete
Produktschlangen. Die genaue Anzahl an Produktschlangen 32 entspricht der Anzahl an Abgabeventilen 100-105. Jede
der Produktschlangen 32 ist mit einem Einlass zu einer jeweiligen Produktquelle wie z. B. vom "Bag-in-a-
box"- oder vom "Figal"-Typ verbunden. Weiterhin steht jede der Produktschlangen 32 mit einem Auslass
zu einem der jeweiligen Abgabeventile 100-105 in Verbindung. Eine jeder Produktquelle zugeordnete
Produktpumpe befindet sich zwischen den Produktquellen und den Produktschlangen 32, um die
Produktabgabe von den Produktquellen durch die Produktschlangen 32 und zu den Abgabeventilen 100-105 zu
erleichtern.
-
Wie in den Fig. 2-6 dargestellt beinhaltet die Abgabevorrichtung 10 eine Plattform 33, die auf der
Oberseite des Gehäuses 11 ruht. Die Plattform 33 weist einen ersten Plattformabschnitt 200 auf, der einen
Kohlensäureerzeuger-Pumpenmotor 35, eine Pumpe für den Kohlensäureerzeuger 36, ein
Entlastungsventil 68, ein Absperrventil 69 und einen Flüssigkeitspegelfühler 70 abstützt. Die Plattform 33 beinhaltet
weiterhin einen zweiten Plattformabschnitt 201, der ein Rührwerk 71, ein Gehäuse 73 einer elektronischen
Steuerung und eine Kühleinheit 45 abstützt. Die Kühleinheit 45 beinhaltet einen Kompressor 46,
einen Kondensator 47, einen Kondensatorlüfter 48 und eine Verdampferschlange 49. Der Kompressor 46
weist einen wohlbekannten Entwurf auf, der ein Kältemittel vor der Abgabe an den Kondensator 47 über
eine Ablassleitung 106 verdichtet. Der Kompressor 46 ist an dem zweiten Plattformabschnitt 201 unter
Verwendung jeder geeigneten Anordnung wie z. B. von Splinten befestigt.
-
Der Kondensator 47 ist von einem wohlbekannten Entwurf, der das Kältemittel vor der Weiterleitung an
die Verdampferschlange 49 über eine Kapillarröhre 107 kondensiert. Der Kondensator 47 ist an dem
linken Mittelbereich des zweiten Plattformabschnitts 201 verschraubt. Der Kondensator 47 beinhaltet
Flansche 108 und 109 zum Zurückhalten eines Kondensatorfilters 110, der durch den Schlitz 30 in der
Ummantelung 29 entfernbar ist.
-
Die Kühleinheit 45 beinhaltet einen Kondensatorlüfter 48 von einem wohlbekannten Entwurf, der die
Übertragung von Wärme von dem Kältemittel an die Umgebung unterstützt. Der Kondensatorlüfter 48
beinhaltet einen Motor 205 und an der Antriebswelle des Motors 205 montierte Lüfterflügel 111.
-
Eine Versteifung 51 ist über dem Kondensator 47 angeordnet, um den Kondensatormotor 205 und somit
die Lüfterflügel 111 hinter dem Kondensator 47 abzustützen. Die Versteifung 51 beinhaltet
Seitenverkleidungen 52 und 53 und eine integral mit einer (nicht dargestellten) rückwärtigen Verkleidung
ausgebildete obere Verkleidung 54. Die rückwärtige Verkleidung beinhaltet eine Öffnung mit
ausreichender Größe, um den Durchtritt der Lüfterflügel 111 des Kondensatorlüfters 48 zu ermöglichen. Die
Seitenverkleidungen 52 und 53 gleiten um den Kondensator 47, bis die obere Verkleidung 54 an die
Oberseite des Kondensators 47 anstößt. Die Versteifung 51 ist durch Schrauben 57 und 58 an dem
Kondensator 47 befestigt. Weiterhin beinhaltet der Boden hinter dem Kondensator 47 zwei Laschen, die
mit der rückwärtigen Verkleidung in Eingriff treten, um den Boden der Versteifung 51 zu befestigen.
-
Die Versteifung 51 beinhaltet weiterhin Stützbauteile 55 und 56, die mit diagonal gegenüberliegenden
Rändern der rückwärtigen Verkleidung unter Verwendung jeder geeigneten Anordnung wie z. B. einer
Verschweißung verbunden sind. Die Mittelbereiche der Stützbauteile 55 und 56 weisen Öffnungen auf,
die ein Verschrauben des Kondensatorlüfters 47 mit der Versteifung 51 gestatten. Das Aufschieben der
Versteifung 51 auf den Kondensator 47 und ihre Befestigung an ihm mittels den Schrauben 57 und 58
erlaubt ein einfaches Anbringen des Kondensatorlüfters 48. Umgekehrt dazu ermöglicht ein Entfernen der
Schrauben 57 und 58 und das Abziehen der Versteifung 51 von dem Kondensator 47 eine einfache
Reparatur oder Ersetzung des Kondensatorlüfters 48.
-
Die Verdampferschlange 49 sitzt derart unter der Plattform 33, dass sie sich in die Kühlkammer 20
erstreckt. Die Kapillarröhre 107 wird eingesetzt und durchquert eine Öffnung in dem zweiten
Plattformabschnitt 201, um den Kondensator 47 und die Verdampferschlange 49 zu verkoppeln. Das Auslassende
der Verdampferschlange 49 läuft durch die Öffnung in der Plattform 33 und wird mit einem Akkumulator
67 verbunden. Die Leitung 112 wird mit dem Akkumulator 67 und dem Kompressor 46 verbunden, um
den Kompressor 46 und die Verdampferschlange 49 zu verkoppeln, wodurch die Kühleinheit 45 zu einem
geschlossenen System wird. Die Verdampferschlange 49 beinhaltet Abstandshalter 62-66, die an dem
zweiten Plattformabschnitt 201 unter Verwendung jeder geeigneten Anordnung wie z. B. von Trägern
befestigt sind, um die Verdampferschlange 49 innerhalb der Kühlkammer 20 abzustützen und
anzuordnen. Die Abstandshalter 62-66 halten weiterhin den vertikalen und horizontalen Abstand zwischen jeder
Schleife der Verdampferschlange 49 aufrecht.
-
Die Verdampferschlange 49 führt Wärme von dem Kühlfluid ab, was dazu führt, dass das Kühlfluid um
die Verdampferschlange 49 anfriert und eine gefrorene Kühlfluidbank ausbildet. Die Verdampferschlange
49 beinhaltet einen inneren Schlangenabschnitt 59, einen dazwischen liegenden Schlangenabschnitt 60
und einen äußeren Schlangenabschnitt 61. Diese Konfiguration ermöglicht die rasche Entwicklung einer
Kühlfluidbank, da das Kühlfluid gleichzeitig um jeden der Schlangenabschnitte 59-61 herum anfriert. Das
um jeden der Schlangenabschnitte 59-61 herum gefrorene Kühlfluid wächst rasch an, bis es mit einem
benachbarten gefrorenen Bereich in Kontakt kommt, was dazu führt, dass die benachbarten Bereiche
zusammenfrieren und eine große Kühlfluidbank ausbilden.
-
Darüber hinaus maximieren die Schlangenabschnitte 59-61 während der Zeiträume maximaler
Verwendung den Oberflächenkontakt zwischen ungefrorenem Kühlfluid und gefrorenem Kühlfluid, um den
dazwischen auftretenden Wärmeaustausch zu maximieren. In Zeiträumen maximaler Verwendung
schmilzt das um die große gefrorene Kühlfluidbank zirkulierende ungefrorene Kühlfluid Kanäle zwischen
dem inneren Schlangenabschnitt 59 und dem dazwischen liegenden Schlangenabschnitt 60 sowie
zwischen dem dazwischen liegenden Schlangenabschnitt 60 und dem äußeren Schlangenabschnitt 61.
Anschließend zirkuliert das ungefrorene Kühlfluid nicht nur um den äußeren Abschnitt 61 herum und
durch den inneren Schlangenabschnitt 59, sondern auch durch die Kanäle zwischen dem inneren
Schlangenabschnitt 59 und dem dazwischen liegenden Schlangenabschnitt 60 sowie zwischen dem dazwischen
liegenden Abschnitt 60 und dem äußeren Schlangenabschnitt 61. Weiterhin schmilzt das ungefrorene
Kühlfluid rasch das gefrorene Kühlfluid an dem Inneren des inneren Schlangenabschnitts 59, wodurch die
Verdampferschlange 49 freigelegt und die Wärmeübertragung erhöht wird, was die Effizienz verbessert.
-
Die Abgabevorrichtung 10 beinhaltet ein hinter dem Kondensator 47 an dem rückwärtigen Mittelbereich
der Plattform 33 verschraubtes Rührwerk 71. Das Rührwerk 71 weist einen wohlbekannten Entwurf auf
und beinhaltet eine sich durch den inneren Schlangenabschnitt 59 der Verdampferschlange 49 und in den
Boden der Kühlkammer 20 hinein erstreckende Welle 113. Die Welle 113 beinhaltet einen an ihr
befestigten Propeller 114, der bei einer Rotation ungefrorenes Kühlfluid um die an der Verdampferschlange 49
ausgebildete gefrorene Kühlfluidbank zirkuliert.
-
Die Abgabevorrichtung 10 beinhaltet eine Pumpe für den Kohlensäureerzeuger 36 und einen
Kohlensäureerzeuger-Pumpenmotor 35. Die Pumpe 36 und der Pumpenmotor 35 sind von wohlbekanntem
Entwurf, wobei der Pumpenmotor ein Standardwechselstrommotor ist. Ein Einlass 38 der Pumpe 36 ist
mit der Standardwasserquelle verbunden, während ein Auslass 37 mit der Wasserleitung 31 in
Verbindung steht, die wiederum mit dem Fluideinlass des in der Kühlkammer 20 enthaltenen
Kohlensäureerzeugers verbunden ist. Eine Stützstrebe 34 ist an dem vorderen linken Rand des ersten Plattformabschnitts
200 verschraubt, um den mit der Stützstrebe 34 verschraubten Motor 35 abzustützen. Das Gehäuse des
Motors 35 befindet sich über der Pumpe 36 und steht mit dem Gehäuse der Pumpe 36 in Gewindeeingriff,
um die Pumpe 36 über dem ersten Plattformabschnitt 200 abzustützen. Die Verbindung des
Motorgehäuses mit dem Pumpengehäuse ordnet den Einlass 38 und den Auslass 37 so an, dass er nach vorne weist,
was einen einfachen Zugang für einen Techniker ermöglicht. Die Antriebswelle des Motors 35 tritt mit
dem Rotor der Pumpe 36 in Eintritt, um den Pumpenmotor 35 derart zu betreiben, dass er über die
Wasserleitung 31 dem Kohlensäureerzeuger Wasser zuführt.
-
Ein Entlastungsventil 68 und ein Absperrventil 69 sitzen an dem rechten vorderen Bereich des ersten
Plattformabschnitts 200. Das Entlastungsventil 68 und das Absperrventil 69 sind an einer Leitung
angebracht, die sich von dem Kohlensäureerzeuger durch eine Öffnung in dem ersten Plattformabschnitt 200
erstreckt. Die Leitung endet in dem Entlastungsventil 68 und dem Absperrventil 69 in einer Position über
5 dem rechten vorderen Bereich des ersten Plattformabschnitts 200, um einem Techniker einen einfachen
Zugang zu ermöglichen. Das Entlastungsventil 68 verhindert den Aufbau von überschüssigem Druck
innerhalb des Kohlensäureerzeugers durch Freisetzung des überschüssigen Gasdrucks.
-
Ein Flüssigkeitspegelfühler 70 von einem wohlbekannten Entwurf ist an dem rechten vorderen Bereich
des ersten Plattformabschnitts 200 hinter dem Entlastungsventil 68 verschraubt. Der
Flüssigkeitspegelfühler 70 erstreckt sich durch den ersten Plattformabschnitt 200 und hat einen Zugang in das Innere des
Kohlensäureerzeugers. Der Flüssigkeitspegelfühler beinhaltet einen Wasserpegelsensor, der den Pegel des
Wassers innerhalb des Kohlensäureerzeugers misst.
-
Die Abgabevorrichtung 10 beinhaltet einen Kühlfluidbank-Größenfühler 39, der an dem linken vorderen
Bereich der Plattform 33 in der Nachbarschaft der Pumpe 36 vor dem Kondensatorfilter 110 angeordnet
ist. Der Fühler beinhaltet einen Fluidbank-Größensensor 43, der von wohlbekanntem Entwurf und auf
einem Pegelstab 41 unter Verwendung jeder geeigneten Anordnung wie z. B. einem Träger montiert ist.
Ein Halter 40 ist an dem äußeren Schlangenabschnitt 61 der Verdampferschlange 49 in einer Position
direkt unter einer durch den ersten Plattformabschnitt 200 verlaufenden Öffnung 42 befestigt. Der Halter
40 beinhaltet einen Träger 201, der die Verdampferschlange 49 umgibt und mit ihr verlötet ist. Weiterhin
weist der Halter 40 einen Träger 115 auf, der unter Verwendung einer Mutter und Schraube an dem
zweiten Plattformabschnitt 201 befestigt ist. Der Pegelstab 41 gleitet innerhalb des Halters 40, um die
Anordnung des Sensors 43 in der Kühlkammer 20 in einer Position zu ermöglichen, die unmittelbar
benachbart zu dem äußeren Schlangenabschnitt 61 der Verdampferschlange 49 liegt. Der Halter
beinhaltet die Ränder des Pegelstabs 41 umgebende Flansche 116 und 117, um den Pegelstab 41 innerhalb des
Halters 40 zu halten. Die Plattform 33 weist eine sie durchlaufende Öffnung 44 direkt vor dem Fühler 39
auf, damit ein erwärmtes Kühlfluid direkt auf den Fühler 39 geführt werden kann, das die gefrorene
Kühlfluidbank schmilzt, wodurch eine einfache Entfernung des Pegelstabs 41 und somit des Sensors 43
möglich wird.
-
Die Abgabevorrichtung 10 beinhaltet eine innerhalb eines Gehäuses 73 angeordnete elektronische
Steuerung 72, wobei das Gehäuse an dem rechten vorderen Bereich des zweiten Plattformabschnitts 201
verschraubt ist. Die die elektronische Steuerung 72 ausmachenden Komponenten und Schaltungen sind
wohlbekannt und beinhalten Relais-, Start- und Arbeitskondensatoren für den Kompressor 46, einen
Startkondensator für den Kohlensäureerzeuger-Pumpenmotor 35, eine Kompressor-Steuerschaltung, die
den Kompressor 46 in Ansprechen auf dem Ausgang von dem Kühlfluidbank-Größenfühler 39 aktiviert,
sowie eine Steuerschaltung für den Kohlensäureerzeuger-Pumpenmotor, die den Motor 35 in Ansprechen
auf den Wasserpegelausgang von dem Flüssigkeitspegelfühler 70 aktiviert.
-
Das Gehäuse 73 beinhaltet einen Rahmen 74 mit einem daran montierten Mantel 75 (siehe Fig. 4). Der
Rahmen 74 weist ein integral mit Verkleidungsbauteilen 131 und 132 ausgebildetes Verkleidungsbauteil
130 auf. Das Verkleidungsbauteil 131 beinhaltet einen oberen Bereich 133 und einen vorderen Bereich
134. Das Verkleidungsbauteil 132 weist einen oberen Bereich 135, einen vorderen Bereich 144, Öffnungen
136 und 137 und einen unteren ausgeschnittenen Bereich 138 auf. Der Mantel 75 gleitet über den
Rahmen 74 und ist an ihm mit einer Schraube 76 befestigt. Der Mantel 75 beinhaltet ein integral mit
Verkleidungsbauteilen 140 und 141 ausgebildetes oberes Verkleidungsbauteil 139. Das
Verkleidungsbauteil 141 weist einen ausgeschnittenen Bereich 142 auf, der durch den vorderen Bereich 134 des
Verkleidungsbauteils 131 aufgefüllt wird, wenn der Mantel 75 über dem Rahmen 74 sitzt. Das
Verkleidungsbauteil 140 beinhaltet Entlüftungen. 143, die von der elektronischen Steuerung 72 zugeführte
Wärme durch die Öffnungen 136 und 137 und den ausgeschnittenen Bereich 138 des
Verkleidungsbauteils 132 abführen.
-
Die Anordnung des Gehäuses 73 zu der Vorderseite der Plattform 33 hin in Kombination mit der leichten
Entfernbarkeit des Mantels 75 ermöglicht einen einfachen Zugang zu der elektronischen Steuerung 72
von der Vorderseite der Abgabevorrichtung 10 her. Ist der Mantel 75 über dem Rahmen 74 angeordnet
und an ihm befestigt, ist ein Rückstellknopf 84 eines Transformators 85 durch eine Öffnung 86 in dem
Mantel 75 zugänglich. Ähnlich dazu ist ein Hauptstromschalter 87 für die elektronische Steuerung 72
durch eine Öffnung 88 in dem Mantel 75 zugänglich.
-
Die Entfernung des Mantels 75 setzt eine Schaltplatte 77 frei, welche die Kompressorsteuerschaltung und
die Steuerschaltung für den Kohlensäureerzeuger-Pumpenmotor enthält. Eine Tür 78 stützt die
Schaltplatte 77 innerhalb des Rahmens 74 ab. Die Schaltplatte ist an der Tür 78 unter Verwendung jeder
geeigneten Anordnung wie z. B. Plastikabstandshaltern befestigt. Die Tür 78 ist L-förmig und an dem
Rahmen 74 durch Träger 79 und 80 und Stifte 81 und 82 schwenkbar angebracht. Der Stift 81 tritt mit
einer Öffnung in dem oberen Bereich 133 des Verkleidungsbauteils 131 in Eingriff, während der Stift 82
mit einer Öffnung in einer Schlaufe in Eingriff tritt, die an den vorderen Bereich 134 des
Verkleidungsbauteils 131 genietet ist.
-
Die Tür 78 beinhaltet ein Schließbauteil, das sie innerhalb des Rahmens 74 an demjenigen Ende sichert,
das der Schwenkanbringung an dem Verkleidungsbauteil 131 gegenüberliegt. Die Tür 78 wird geöffnet,
um einem Techniker den Zugang zu der Leistungselektronik zu ermöglichen, die für den Betrieb des
Kompressors 46 und des Kohlensäureerzeugermotors 35 erforderlich ist. Ist die Tür 78 offen und wird sie
von dem Verkleidungsbauteil 132 weggeschwenkt, kann ein Techniker die Leistungselektronik der
elektronischen Steuerung 72 einfach reparieren oder ersetzen.
-
Ein Hauptvorteil der Abgabevorrichtung 10 besteht darin, dass sie von einem Techniker einfach von der
Vorderseite her gewartet werden kann. Der Kondensatorfilter 110 kann durch den Schlitz 30 entfernt und
ersetzt werden, ohne dass die Ummantelung 29 entfernt werden muss. Nach der Entfernung der
Ummantelung 29 verfügt der Techniker über einen einfachen Zugriff auf den Kohlensäureerzeuger-Pumpenmotor
35, die Pumpe 36, den Größenfühler 39 der gefrorenen Kühlfluidbank, das Entlastungsventil 68, das
Absperrventil 69 und den Flüssigkeitspegelfühler 70, wobei sich sämtliche Anordnungen an der
Vorderseite der Plattform 33 befinden. Weiterhin sitzen der Kondensator 47 und der Kondensatorlüfter 48 hinter
dem Kohlensäureerzeugermotor 35 und der Pumpe 36 für den Kohlensäureerzeuger, jedoch gleitet der
Kondensatorlüfter 48 wie zuvor beschrieben aufgrund seiner Verbindung mit der Versteifung 51 auf
einfache Weise von dem Kondensator 47.
-
Die elektronische Steuerung 72 befindet sich für eine leichte Zugänglichkeit in dem rechten Mittelbereich
der Plattform direkt hinter dem Entlastungsventil 68, dem Absperrventil 69 und dem Flüssigkeitspegelfühler
70. Wie zuvor beschrieben kann ein Techniker den Kompressortransformator zurückstellen oder
die Hauptstromzufuhr ohne ein Entfernen des Mantels 75 deaktivieren. Ist der Mantel 75 weiterhin
entfernt, sind nun nach einem Schwenken der Tür 78 die Schaltplatte 77 sowie die Leistungselektronik
leicht zugänglich.
-
Wie in den Fig. 7 und 8 illustriert beinhaltet eine Abgabevorrichtung 10 gemäß der Erfindung
Produktpumpen 90-95, die an dem vorderen zentralen Bereich des ersten Plattformabschnitts 200 anstatt an der
getrennt angeordneten Produktquelle montiert sind. Die Abgabevorrichtung 10 der Erfindung ist mit
Ausnahme der Montage der Produktpumpen 90-95 identisch. Dementsprechend arbeiten gleiche Bauteile
wie zuvor beschrieben und weisen die gleichen Bezugsziffern auf.
-
Die Einlässe der Produktpumpen 90-95 sind jeweils mit einer jeweiligen Produktquelle verbunden,
während die Auslässe von den Pumpen 90-95 jeweils mit einer der entsprechenden Produktschlangen 32
in Verbindung stehen. Die Produktpumpen 90-95 sind von einem wohlbekannten Entwurf, der beim
Pumpen von Produkt von einer Produktquelle durch eine der jeweiligen Produktschlangen 32 zu einem
der entsprechenden Abgabeventile 100-105 benutzt wird.
-
Der begrenzte Raum auf der Plattform 33 macht es erforderlich, dass die Produktpumpen 90-95
aufeinander gestapelt sind. Dementsprechend beinhaltet die Abgabevorrichtung 10 einen Rahmen 96, der auf
einem ersten Plattformabschnitt 200 verschraubt ist. Der Rahmen 96 beinhaltet Bauteile, welche die
Böden 97 und 98 dazwischen abstützen. Die Produktpumpen 90-95 beinhalten jeweils Füße, die ein
Verschrauben der Produktpumpen 90-95 an einem jeweiligen Boden 97 oder 98 ermöglichen. Der Boden
98 ist mit Bezug auf die Plattform 33 horizontal angeordnet, während der Boden 97 nach vorne geneigt
ist. Wären die Produktpumpen 94 und 95 an einer horizontalen Ebene angeordnet, würden sie nur äußerst
schwierig zu entfernen sein, da dies der Boden 98 behindern würde. Jedoch neigt das nach unten
verlaufende Gefälle des Bodens 97 von seiner Hinter- zu seiner Vorderseite die Pumpen 94 und 95, was zu einer
Ebene führt, die parallel zu ihren in der Vorderseite des Bodens 98 befindlichen Befestigungsbolzen liegt.
Dementsprechend befindet sich ein von einem Techniker verwendetes Werkzeug zum Entfernen der
Befestigungsbolzen der Produktpumpen 94 und 95 auf der Vorderseite des Bodens 98, was die
Entfernung der Produktpumpen 94 und 95 wesentlich vereinfacht. Obgleich der Boden 98 als horizontal
angeordnet beschrieben wurde, versteht sich für den Fachmann, dass jeder geeignete Neigungsgrad der Böden
verwendet werden kann, wobei nur der oberste Boden horizontal verläuft.
-
Obgleich die vorliegende Erfindung mit Bezug auf die obige Ausführungsform beschrieben worden ist,
erfolgte diese Beschreibung lediglich aus beispielhaften Gründen. Wie sich für den Fachmann versteht,
fallen viele Alternativen, Äquivalente und Variationen in variierenden Ausmaßen in den Rahmen der
vorliegenden Erfindung. Dementsprechend ist dieser Rahmen in keinerlei Hinsicht durch die obige
Beschreibung begrenzt, sondern durch die beiliegenden Ansprüche gekennzeichnet.