DE69711C - Regulirhahn für Dampfheizungen. (2 - Google Patents
Regulirhahn für Dampfheizungen. (2Info
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- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 title description 2
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K1/00—Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
- F16K1/32—Details
- F16K1/52—Means for additional adjustment of the rate of flow
- F16K1/526—Means for additional adjustment of the rate of flow for limiting the maximum flow rate, using a second valve
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 36: Heizungsanlagen.
Das in den Fig. 1 bis 7 dargestellte Regelungsventil
ist besonders für die Zwecke der Warmwasser- und Dampf-Niederdruckheizungen
durchgebildet.
Auf dem Sitz des Ventilgehäuses A dichtet der Kegel K, der durch die Spindel ρ mit
Hülfe der Gewindemutter g derart bewegt wird, dafs er bei einer Umdrehung des Handrades
h einen vollen Hub ausführt, wobei die Gröfse der Bewegung auf der Theilscheibe s
veranschaulicht wird. ' Nach unten ist der Kegel zu einem hohlen Führungscylinder verlängert,
auf dessen Umfang allmälig sich verbreiternde Oeffhuhgen a in axialer Richtung
(Fig. 1) oder spiralförmig (Fig. 6 und 7) angebracht sind. Das Wärmemittel mufs beim
Durchströmen des Ventils diese Oeffhungen passiren.
Die Gewindemutter g ist im Obertheil des Ventils drehbar angeordnet und von dem geschlitzten
Hals u der ebenfalls drehbaren Scheibe s umschlossen, , so dafs beide durch
eine Schraube b, welche die federnden Lamellen des Theilscheibenhalses gegen den Umfang
der Mutter drückt, festgestellt werden können. Da beim Niederschrauben und Andrücken
des Kegels der Ansatz c der Mutter sich fest gegeniäsein Widerlager legt und -dadurch
allein schon eine Drehung verhindert wird, so hat diese Verbindung nur der Gewindereibung
beim Oeffhen des Ventils Widerstand zu leisten.
Wenn nun der Zeiger des Handrades h infolge einer Abnutzung des Kegels oder des
Gewindes allmälig beim Schlufs des Ventils über die Zahl ο hinaus auf 6, 5 etc. gelangt
(Fig. 3) und dadurch eine falsche Beurtheilung der jeweiligen Kegelstellung veranlafst, so wird
die Gewindemutter g in der entgegengesetzten Richtung gedreht und wieder festgestellt.
Die Stellung der Theilscheibe zum Venu'lkörper
darf hierbei nicht verändert werden. Macht sich dagegen bei den verschiedenen Raum- und Lagenverhältnissen, unter welchen
die Regelungsventile verwendet werden, eine Drehung der Theilscheibe um einen bestimmten
Winkel hothwendig, so ist die Mutter um dasselbe Mafs mit zu verstellen.
Um diese verschiedenen Aenderungen vornehmen und auf möglichst einfache Weise ausführen
zu können, ist die im Vorstehenden erläuterte Einrichtung zwischen Theilscheibe und
Mutter getroffen.
Hebt man den Ventilkegel etwa bis zur Höhe χ x1, Fig. 7, so wird infolge der eigenthümlich
gestalteten Oeffnungen α ein wesentlich kleinerer als der diesem Hub zugehörige
Durchgang frei, nämlich nur ein von der Anzahl dieser Oeffnungen und der Breite der
schraffirten Fläche abhängiger Querschnitt,
während bei entsprechender Formgebung derselben am Ende des Kegelhubes der volle
Durchgang der Ventilbohrung wieder zur Geltung kommen kann. Die Abmessungen der Oeffnungen können je nach der Bestimmung
der Ventile für Warmwasser oder Dampf, für grofse oder kleine Räume von vornherein
besonders eingerichtet oder auch durch Drehung eines von unten in den Kegel geschobenen
Ringes r, Fig. 6 und 7, mit entsprechenden Deckflächen jederzeit zweckmäfsig verkleinert
oder vergröfsert werden.
Im Untertheil der Kopfverschraubung befindet sich ein durch Drehung in Richtung der
Spindelachse verschiebbares Gewindestück t, Fig. ι. Dasselbe bildet den Anschlag des
Kegels nach oben und dient zur
Feststellung
der Hubgrenze für alle Fälle, in denen es rathsam oder geboten erscheint, nicht mehr als
eine bestimmte, vorher ermittelte Menge Dampf oder Warmwasser in den Heizkörper zu lassen.
Hierbei ergänzt der Anschlag und ersetzt theilweise den oben erwähnten Ring r. Beide sind
im Innern des Ventilgehäuses angeordnet und daher, einmal richtig eingestellt, dem Laien
schwer zugänglich. ·
Die vorher beschriebene Einrichtung des Kegels ermöglicht neben einem dichten Abschlufs
des Ventils die Regelung der Wärmezufuhr in bedeutend weiteren Grenzen und dadurch die Verwendung der Ventile für
grofse und kleine Heizkörper und für erhebliche Temperaturschwankungen. Auch kann
man z. B. das Ventil ganz öffnen, nach ausreichender Erwärmung des Raumes den Zeiger
auf eine der niedrigen Zahlen der Theilscheibe zurückstellen und dann ohne weitere Regelung
den Tag über dauernd stehen lassen, da infolge des hierbei zur Geltung kommenden ungewöhnlich
kleinen Querschnittes nur eine ganz geringe Menge des Wärmemittels passiren kann.
Durch die Anordnung des Ringes r und des Anschlages t wird bezweckt, die Wärmezufuhr
noch besser und leichter den jeweiligen Verhältnissen anzupassen und eine Maximalgrenze
dauernd festzustellen.
Claims (3)
1. Eine Ausführungsform der durch das Patent Nr. 63716 geschützten Regelungsvorrichtung,
bei welcher die Oeffnungen mit zunehmendem Querschnitt auf dem Umfang der hohlcylindrischen Verlängerung eines Kegels
derart angeordnet sind, dafs dieselben spiralförmig oder in axialer Richtung angebracht
werden und sich" nach unten erweitern.
2. An der unter 1. bezeichneten Vorrichtung die Anordnung der drehbaren Gewindemutter
g mit einem sich gegen das Widerlager legenden Ansatz c und der unabhängig
von dieser drehbaren Theilscheibe s, sowie die Verbindung und gleichzeitige
Feststellung beider mit Hülfe des geschlitzten Theilscheibenhalses durch eine
Druckschraube b, um Mutter und Theilscheibe beliebig drehen und den Zeiger des
Handrades nach Abnutzung der Kegelsitzfläche oder des Gewindes bezüglich nach erfolgter Drehung der Theilscheibe beim
Schlufs des Ventils immer wieder auf Null zurückbringen und einstellen zu können.
3. In Verbindung mit der unter 1. bezeichneten Vorrichtung die Anordnung ' des Gewindestückes
t im Innern des Ventilgehäuses als verstellbarer Anschlag für . den Kegel,
sowie des Ringes r zur andauernden Verkleinerung und Vergröfserung der Durchgangsöffnungen
für das Wärmemittel.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE69711C true DE69711C (de) |
Family
ID=343151
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT69711D Expired - Lifetime DE69711C (de) | Regulirhahn für Dampfheizungen. (2 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE69711C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1062507B (de) * | 1952-11-29 | 1959-07-30 | Samson Appbau Aktien Ges | Ventilkegel fuer Regelventile |
-
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- DE DENDAT69711D patent/DE69711C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1062507B (de) * | 1952-11-29 | 1959-07-30 | Samson Appbau Aktien Ges | Ventilkegel fuer Regelventile |
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