DE69710322T2 - Verfahren zur beschichtung mit wässerigen produkten, insbesondere mit wässerigen lacken und/oder anstrichmittel auf glasgegenstande - Google Patents

Verfahren zur beschichtung mit wässerigen produkten, insbesondere mit wässerigen lacken und/oder anstrichmittel auf glasgegenstande

Info

Publication number
DE69710322T2
DE69710322T2 DE69710322T DE69710322T DE69710322T2 DE 69710322 T2 DE69710322 T2 DE 69710322T2 DE 69710322 T DE69710322 T DE 69710322T DE 69710322 T DE69710322 T DE 69710322T DE 69710322 T2 DE69710322 T2 DE 69710322T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
aqueous
particles
water
aqueous product
composition
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69710322T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69710322D1 (de
Inventor
Didier Lourman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Saverglass SAS
Original Assignee
Saverglass SAS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Saverglass SAS filed Critical Saverglass SAS
Application granted granted Critical
Publication of DE69710322D1 publication Critical patent/DE69710322D1/de
Publication of DE69710322T2 publication Critical patent/DE69710322T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C17/00Surface treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by coating
    • C03C17/001General methods for coating; Devices therefor
    • C03C17/003General methods for coating; Devices therefor for hollow ware, e.g. containers
    • C03C17/005Coating the outside

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)
  • Surface Treatment Of Glass (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Aufbringen von wässrigen Produkten, insbesondere wässrigen Farben und/oder Lacken, auf die Oberfläche von Glasartikeln. Dieses Verfahren ermöglicht es, verschiedene Aussehensformen zu erhalten, zum Beispiel ein Aussehen der Verfärbung des Glases in der Masse, ein Aussehen wie eine chemischen Satinierung oder eine Emaillierung. Es ist insbesondere zur Dekoration von Töpfen, Flakons, Flaschen oder Karaffen aller Art bestimmt.
  • Die üblichen Verfahren zum Aufbringen von Lack auf Glasartikel bestehen darin, die Produkte mit Hilfe einer mehr oder weniger komplexen Gruppe von Druckluftpistolen auf ihre Wände zu spritzen. Die Anwendung dieser Verfahren führt aber zu vielen Problemen, und die erhaltenen Ergebnisse sind nicht zufriedenstellend.
  • Die Aufbringleistungen liegen im allgemeinen unter 50%. Diese Leistungen sind um so schwächer, je komplexer die Form der Artikel ist, wobei diese letztere die Anzahl von Pistolen bestimmt, die notwendig sind für den Erhalt einer homogenen Beschichtung an der Oberfläche der Artikel. Je größer aber die Anzahl von Pistolen ist, desto komplexer sind die Einstellungen der Parameter bezüglich dieser Pistolen in einer Herstellungseinheit. Diese Einstellungen können nämlich mehrere Stunden dauern, und es ist notwendig, nicht nur die Position Jeder der Pistolen im Raum, sondern auch ihre Betriebseigenschaften (Zerstäubungs-Luftdruck, Produktdruck, Düsendurchmesser, Spitzen-Druck, Art der Verschlußkappe) zu speichern, um eine gute Wiederholbarkeit der Verfahren in der Zeit zu gewährleisten.
  • Trotz der großen Anzahl von Spritzpistolen, die man verwenden kann, und der genauen Einstellungen, die durchgeführt werden müssen, ist die Form mancher Artikel derart, daß manche Zonen für das zerstäubte Produkt nach wie vor schwierig zugänglich oder sogar unzugänglich bleiben.
  • Außerdem ist eine homogene Beschichtung mit wässrigen Farben und/oder Lacken, die sehr feine in Wasser suspendierte Harzteilchen aufweisen, besonders schwierig in der Durchführung. Das Wasser ist insbesondere ein sehr schwierig zu zerstäubendes Lösungsmittel, und die Druckluftpistolen sind nicht in der Lage, Teilchen von homogener Größe zu dispergieren. Die von den Pistolen verteilten Teilchen sind nämlich grob in der Projektionsachse und werden zu beiden Seiten dieser Achse immer feiner. Diese Ungleichheit der Größe der Produktteilchen hat zur Folge, für den Erhalt einer Beschichtung guter Qualität schädliche Phänomene zu erzeugen. So haben die feinsten Lackteilchen die Tendenz zu trocknen, ehe sie das Glassubstrat erreichen, oder sogar zu schnell auf diesem zu trocknen, was örtliche Erscheinungen von Staub, Sprenkel-Effekten und Narben an der Oberfläche der behandelten Artikel hervorruft. Andererseits trocknen die gröberen Lackteilchen nur schwierig nach ihrer Projektion auf die Oberfläche der Artikel, so daß Effekte von Orangenhaut, von Tropfnasenbildung und von örtlichen Überdicken auftreten, wodurch die Qualität der Beschichtung der behandelten Artikel verschlechtert wird.
  • Eine erste Lösung zur Abhilfe aller dieser Nachteile besteht darin, den Zerstäubungsluftdruck übermäßig zu erhöhen. Diese Lösung kann aber nicht ernsthaft in Betracht gezogen werden, da sie es nicht ermöglicht, die Qualität der Beschichtung merklich zu verbessern, und außerdem erfordert sie eine starke Verringerung der Zerstäubungsleistung, die sowieso schon sehr schwach ist.
  • Das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung erlaubt die Lösung all dieser Durchführungsprobleme und den Erhalt von Artikeln mit einer Beschichtung von sehr guter Qualität. Zu diesem Zweck besteht es darin:
  • - eine Zusammensetzung von wässrigen Produkten mit einem Potential einer gegebenen Vorspannung zu laden und ihre Oberfläche auf einer Temperatur zwischen 15ºC und 30ºC zu halten,
  • - die Zusammensetzung dieses wässrigen Produkts zu zerstäuben und die daraus entstehenden Teilchen in einem großen Bereich so zu diffundieren, daß sie einen Nebel bilden (120, 121),
  • - die Glasartikel (200) mit einer Elektrode in Kontakt zu bringen, deren Potential eine andere gegebene Vorspannung hat, und ihre Oberfläche auf einer Temperatur zwischen 15ºC und 30ºG zu halten,
  • - und die Glasartikel in das Feld dieses Nebels zu bringen.
  • Auf diese Weise verteilen sich die Teilchen gleichmäßig auf den Oberflächen der Artikel aufgrund eines elektrischen Felds, das aus diesen verschiedenen Vorspannungen entsteht. Unter der Wirkung der elektrostatischen Anziehung erreichen geladene Teilchen die Glasoberfläche. Man beobachtet tatsächlich, daß diese Oberfläche durch eine natürliche Leitfähigkeit des Glases auf das Potential der Elektrode gebracht wird. Die Oberflächenleitfähigkeit des Glases ist als sehr schwach bekannt, aber diese Leitfähigkeit reicht aus, um die Erzeugung einer äquipotentialen Fläche über der ganzen Oberfläche eines Glasartikels zu erhalten. Diese Leitfähigkeit wird durch eine Reaktion der Luftfeuchtigkeit mit der Glasoberfläche verursacht. Man stellt insbesondere fest, daß die Teilchen des Nebels eine bedeutende Anziehung von seiten dieser Artikel erfahren, da die Artikel, schon ehe sie in das Feld dieses Nebels eindringen, beginnen, mit Farb- oder Lackteilchen beschichtet zu werden.
  • Mit den eingesetzten Entfernungen ist die Aufteilung der Linien des elektrischen Felds derart, daß die Verteilung dieser Linien homogen ist, und ausgehend davon ist die Dichte der Verteilung des wässrigen Produkts an der Oberfläche der Glasartikel im wesentlichen gleichmäßig.
  • Zu den wässrigen Produkten gehören die drei folgenden Typen, die sich durch die Abmessung der in Wasser suspendierten Stoffteilchen unterscheiden:
  • - die hydroemulgierten wässrigen Produkte (Größe der Teilchen zwischen 0,1 und 0,1 Mikron),
  • - die hydrodispergierten wässrigen Produkte (Größe der Teilchen zwischen 0,01 und 0,1 Mikron),
  • - die wasserlöslichen wässrigen Produkte (Größe der Teilchen unter 0,01 Mikron).
  • Die Solubilisierung der Teilchen sowie die Stabilität solcher Produkte werden durch Zufügung einer Mischung aus Zusatz-Lösungsmitteln erhalten, die ein ionisierbares Amin, Alkohole und Glycole enthalten. Im allgemeinen liegt der Anteil an solchen organischen Zusatz-Lösungsmitteln unter 10 Masseprozent. Vorzugsweise ist die Zusammensetzung des im erfindungsgemäßen Verfahren verwendeten wässrigen Produkts eine Mischung aus wasserlöslichen Produkten und aus hydroemulgierten Produkten in Verhältnissen, die dem daraus entstehenden, vernetzten Film einen Kompromiß von mechanischen Eigenschaften, Glanz und Straffheit verleihen. Der Anteil an Zusatz-Lösungsmitteln solcher Produkte liegt unter 5 Masseprozent, der Gehalt an Trockenextrakt liegt zwischen 30 und 50 Masseprozent und die Wassermenge liegt zwischen 45 und 70 Masseprozent. Die Verwendung von solchen wässrigen Produkten, die einen geringen Anteil an organischen Zusatz-Lösungsmitteln enthalten, stellt einen sehr großen Vorteil für den Umweltschutz dar.
  • Gemäß einer Ausführungsvariante kann auch ein anderes wässriges Produkt vorteilhaft verwendet werden. Es handelt sich um ein in Wasser dispergiertes Emaillepulver.
  • Die Verwendung von wässrigen Produkten ist nicht nur auf der Ebene der Ökologie, sondern auch auf der Ebene der Mechanik von großer Bedeutung. Ihre hohen Oberflächenhärten machen sie nämlich weniger zerkratzbar.
  • Die bevorzugte Zerstäubung der Zusammensetzung eines wässrigen Produkts, in einem Beispiel eines hydroemulgierten Produkts, wird mittels mindestens eines elektrostatischen Zerstäubers mit Drehschüssel ausgeübt, der auf einem sequentiellen Gerät mit senkrechter Hin- und Herbewegung befestigt ist. Vorzugsweise werden zwei Zerstäuber eingesetzt, wenn die zu beschichtenden Artikel feine Reliefs aufweisen, die zur Kanalisierung der aufgetragenen Produkte, d. h. zu Tropfnasenbildungen neigen, oder allgemeiner, um unabhängig von ihrer Dicke homogene und straffe Filme zu erhalten.
  • Vorteilhafterweise ermöglicht die Hinzufügung eines zusätzlichen Zerstäubers die Beschichtung der Artikel in zwei Schritten, d. h. "feucht-auffeucht", so daß die Teilchen sich progressiv auf dem Glassubstrat absetzen, sich verbinden und trocknen. Diese Ausbildung hat außerdem den Vorteil, mittels des ersten Zerstäubers eine erste feuchte Schicht zu erzeugen, die aufgrund ihrer Oberflächeneigenschaften für das Haften einer zweiten feuchten Schicht garantiert, die vom zweiten Zerstäuber ausgeführt wird. Die elektrostatischen Drehschüssel-Zerstäuber sind dann auf der Strecke des Durchlaufs der Artikel verschoben angeordnet. Bei einer gegebenen Vorbeilaufgeschwindigkeit der Artikel läßt man genügend Zeit zwischen dem Anordnen eines Artikels vor einem ersten Zerstäuber und seinem Anordnen vor einem zweiten Zerstäuber (oder ggf. einem dritten usw.) verstreichen. Erfindungsgemäß wurde also gefunden, daß es für jedes wässrige Produkt einen wirksamen Kompromiß zwischen seiner Viskosität, der Größe und der Dichte der Teilchen der aktiven Zone, und der Durchlaufzeit eines Artikels durch diese Zone gibt, um einen Film einer gegebenen Dicke und vor allem einer annehmbaren Qualität zu erhalten.
  • Die Glasartikel werden von einer Elektrode gehalten, einem metallischen Teil, das so mit Masse verbunden ist, daß die Ladungen der Teilchen, die sich auf der Oberfläche der Artikel verteilt haben, zur Masse hin abgeführt werden.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht den Erhalt von sehr homogenen Lackfilmen ohne Auftreten von Tropfnasen entlang der Wände der Artikel oder Sprenkeleffekte. Die Straffheit der erhaltenen Beschichtungen ist folglich von sehr viel besserer Qualität als die Straffheit der Beschichtungen, die mit den üblichen Zerstäubungsverfahren erhalten werden. Außerdem ist keine Zone unzugänglich, da die feinen Lackteilchen sich ohne Schwierigkeiten in allen Ecken der Artikel auflegen, die immer komplexere Formen aufweisen.
  • Die Beschichtungsleistungen, die mit diesem Verfahren erhalten werden, sind sehr bedeutend und liegen über 85%. Die Einstellzeiten sind andererseits äußerst stark reduziert, da es genügt, die Artikel auf einer Fördereinrichtung zu befestigen, die anschließend die Aufgabe hat, sie vor den elektrostatischen Drehschüssel-Zerstäubern vorbeilaufen zu lassen. Man kann außerdem die Artikel in statischer Position vor einer Schüssel lassen, oder, immer noch ohne sie vorbeilaufen zu lassen, ihnen eine kontinuierliche oder alternative Drehbewegung zu verleihen. Es stellt sich heraus daß, mit Ausnahme der komplizierten Formen, die Verteilung der Linien des elektrostatischen Felds so ist, daß die Teilchen sich sogar hinter dem Artikel in bezug auf seine Anordnung vor der Schüssel absetzen. Die Veränderung der Ausrichtung ist eine zusätzliche Perfektionierung.
  • Weitere Besonderheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung gehen aus der als darstellendes und nicht einschränkendes Beispiel zu verstehenden Beschreibung anhand der beiliegenden Figuren hervor, die darstellen:
  • Fig. 1 ein Flußdiagramm der verschiedenen Schritte eines erfindungsgemäßen Verfahrens,
  • Fig. 2 eine perspektivische, schematische Ansicht einer Vorrichtung zur Anwendung eines erfindungsgemäßen Verfahrens.
  • Fig. 1 faßt die verschiedenen Schritte einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Verfahrens zusammen. Ein erster Schritt 1 besteht darin, die wässrige Lack- oder Farbezusammensetzung auf ein Potential zu laden. In einem Beispiel ist dieses Potential negativ. Diese Ladung wird mittels eines Hochspannungsgenerators durchgeführt, der mit mindestens einer elektrostatischen Drehschüssel verbunden ist.
  • In einem zweiten Schritt 2 wird die elektrisch geladene Lack- oder Farbezusammensetzung zerstäubt. Es sind die elektrostatischen Drehschüsseln, die die Durchführung dieser Zerstäubung ermöglichen. Eine Schüssel hat nämlich den Vorteil, das Produkt in feinen Teilchen homogener Größe zu zerstäuben. Sie ermöglicht ebenfalls, insbesondere mit Hilfe eines Druckluftstroms, die entstandenen feinen Teilchen in einer breiten Zone zu diffundieren, um einen Nebel zu bilden; das ist der Schritt 3. Dieser Luftstrom, der nicht unbedingt notwendig sein kann, ermöglicht es, durch seine Stärke die Größenordnung des Diffusionsfelds zu bestimmen, das auch "Aufprall" genannt wird, und mit der Vorbeilaufgeschwindigkeit der Artikel dazu beizutragen, die richtige Teilchendichte im Nebel zu erhalten.
  • Der letzte Schritt 4 besteht schließlich darin, die Glasartikel in der Diffusionszone der Teilchen anzuordnen. Das Phänomen der Oberflächenleitfähigkeit des Glases ermöglicht es, die Teilchen homogen an der Oberfläche der Artikel zu verteilen.
  • Es ist anzumerken, daß die Schritte 1 und 2 und 3 hier nacheinander dargestellt sind. Sie können aber gleichzeitig oder sogar in umgekehrter Reihenfolge stattfinden.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren ist für alle Glasarten und auf Artikel anwendbar, die alle möglichen, mehr oder weniger komplexen Formen aufweisen. Diese Artikel sind zum Beispiel Flaschen, Karaffen, Flakons, Töpfe, Vasen usw.
  • Gemäß einer Ausführungsvariante kann das verwendete wässrige Produkt zum Beispiel ein hydrodispergiertes Emaillepulver sein. In diesem Fall wird das hydrodispergierte Pulver in gleicher Weise wie oben beschrieben auf die Oberfläche der Glasartikel aufgebracht. Nach dem Aufbringen dieses Pulvers gewährleistet ein unverzichtbarer zusätzlicher Schritt einer Wärmebehandlung die chemische Verbindung der Emailleteilchen untereinander und mit dem Glassubstrat. Aufgrund dieser Wärmebehandlung und je nach der Körnchengröße der hydrodispergierten Emailleteilchen einerseits und ihrer chemischen Zusammensetzung andererseits erhält man dann entweder einen durchsichtigen oder undurchsichtigen glänzenden Film, der ein Aussehen der Färbung in der Masse verleiht, oder einen matten, durchscheinenden oder undurchsichtigen Film, der ein Aussehen der chemischen Satinierung oder der Sandstrahlung verleiht.
  • Fig. 2 stellt eine perspektivische, schematische Ansicht einer Vorrichtung zur Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens dar, bei der die Abmessungen nicht berücksichtigt wurden, um ein besseres Verständnis zu ermöglichen.
  • Diese Vorrichtung ist in einer Farbkabine 800 insbesondere in bezug auf Staub isoliert. In einem bevorzugten Beispiel weist die Farbkabine Trockenfilter auf. Zwei dieser Trockenfilter sind in Fig. 2 dargestellt und tragen die Bezugszeichen 700, 710. Das Filter 710 soll die in die Kabine gemäß den Pfeilen A in Fig. 2 eingeführte Luft filtern. Diese Luft wird ständig innerhalb der Kabine mit Hilfe einer Zentrale erneuert, die in der angelsächsischen Literatur "MAKE-UP" genannt wird und die die Außenluft ansaugt und sie filtert, und ein Ansaugsystem 900 ermöglicht es, sie wieder nach außen abzuführen. Das Filter 700 soll unter der Wirkung dieser Luft die Lack- und/oder Farbteilchen wiedergewinnen, die sich nicht auf den Artikeln abgesetzt haben. Das Filter 700 wird durch Verbrennung zu Asche wiederaufgearbeitet. Der Nutzen der Verwendung von Trockenfiltern anstelle von Feuchtfiltern ist hier mit dem geringen Anteil an Abfällen verbunden. Dadurch ist das Trockenfilter trotz seiner Betriebskosten, die theoretisch höher sind als diejenigen bei der Verwendung eines Feuchtfilters, hier um so interessanter, als seine Sättigung aufgrund der oben erwähnten sehr guten Beschichtungsleistungen sehr spät erfolgt. Außerdem erfordert die Verwendung eines solchen Filters keinerlei Wartung.
  • Das Bezugszeichen 210 bezeichnet eine metallische Fördereinrichtung, hier eine Hängefördereinrichtung, die mit der Masse M verbunden ist. Es können andere Arten von Fördereinrichtungen verwendet werden, wie zum Beispiel eine umgekehrte Fördereinrichtung. Die Fördereinrichtung 210 weist 210 weist mehrere metallische Teile 220 auf, die je aus einem leitenden Stab und einem Ansatzstück gebildet sind. Jedes Ansatzstück wird in die Öffnung eines hohlen Glasartikels eingedrückt, wie zum Beispiel eine Flasche 200, um sie zu halten und sie über den metallischen Stab und die metallische Fördereinrichtung mit der Masse M zu verbinden. Das Ansatzstück kann eine metallische Rohrbürste sein, die zum Beispiel in jeden Artikel eingeführt ist, um seinen Halt zu gewährleisten. Um zu verhindern, daß die Innenseite des Artikels durch das wässrige Produkt verschmutzt wird, werden an den Stäben Masken befestigt, die die Öffnung der Artikel, die vom Ansatzstück durchquert wurde, verdecken.
  • In dieser Beschreibung werden nur die hohlen Glasartikel erwähnt. Es ist aber durchaus möglich, die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens bei Artikeln aus massivem Glas vorzusehen, zum Beispiel bei Glasstopfen. In diesem Fall haben die Ansatzstücke, die die Artikel stützen, zum Beispiel die Form von Zangen.
  • Die Fördereinrichtung 210 ermöglicht es, die Flaschen 200 mit konstanter Geschwindigkeit, zum Beispiel von 4 bis 8 m/min. vorbeilaufen zu lassen. Dieses Vorbeilaufen wird durch die Pfeile D in Fig. 2 symbolisiert. Die Fördereinrichtung 210 ermöglicht es weiter, die Stäbe und folglich die Flaschen 200 gemäß den Pfeilen R um sich selbst drehen zu lassen. Die Drehgeschwindigkeit ist vorzugsweise geringer als oder gleich 60 Umdrehungen/Minute bei Artikeln, die in bezug auf die Drehachse nicht drehsymmetrisch sind. Das Einstellkriterium der Geschwindigkeit besteht in dem Versuch zu erreichen, daß der Artikel sich während seines Durchgangs durch das Diffusionsfeld der Teilchen aus wässrigem Produkt einmal um sich selbst dreht. Eine Geschwindigkeit von mehr als 60 Umdrehungen/Minute kann bei nicht drehsymmetrischen Gegenständen eine "Ventilations"-Wirkung hervorrufen, die das Auftreten von Störungen beim Auftragen der Farbe und den Erhalt einer Beschichtung geringerer Qualität nach sich ziehen würden. Man hat aber festgestellt, daß die Verteilung der elektrostatischen Feldlinien durch eine solche Drehung nicht verändert wird, die auf der Ebene der Lichtfortpflanzung viel zu langsam ist.
  • So ist es möglich, alle möglichen Zusammensetzungen von wässrigen Produkten aufzubringen: hydroemulgiert, wasserlöslich oder hydrodispergiert oder sogar eine Mischung, die einen bestimmten Anteil von Produkten enthält, die zu diesen drei Familien gehören, wobei das in Wasser emulgierte, solubilisierte oder dispergierte Mittel ein Polymer oder ein Email ist. Die wässrigen Farben und Lacke können auch entweder aus zwei Bestandteilen oder einem Bestandteil bestehen. Im ersten Fall wird die Härtung des aufgebrachten Films durch die chemische Reaktion von zwei emulgierten, dispergierten oder solubilisierten Harzen (einem Trägermaterial und einem Härter) bewirkt. Im zweiten Fall wird die Härtung des aufgebrachten Films durch die Vernetzung eines einzigen emulgierten, dispergierten oder solubilisierten Harzes bewirkt.
  • Außerdem kann es bei allen klassischen Verfahren zum Aufbringen von Lack und/oder von Farben auf Glasartikel notwendig sein, vorher auf die Oberfläche der Artikel eine sogenannte "Haftungsgrundierung" aufzubringen. Deren Aufgabe ist es, die glasige Oberfläche vor dem Aufbringen der wässrigen Lacke und/oder Farben vorzubereiten, um einerseits die dauerhafte und homogene Haftung der Beschichtungen und andererseits das dauerhafte Einschließen der in der Zusammensetzung enthaltenen, färbenden und pigmentären Füllstoffe in dem Film zu gewährleisten. Diese Haftungsgrundierung muß aber so aufgebracht werden, daß sie einen trockenen Film einer Dicke von notwendigerweise weniger als 2 um bildet, da er jenseits dieser Dicke die Tendenz hat, die oben erwähnten Eigenschaften zu verlieren. Da der gebildete trockene Film durchsichtig ist, kann er weder visuell noch taktil nachgewiesen werden, so daß ein Laborant große Schwierigkeiten hat, die Homogenität der Dicke des gemäß den klassischen Verfahren mit Druckluftpistolen aufgebrachten Films zu garantieren.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht es, dieses Problem des Stands der Technik zu lösen, da eine solche Grundierung in Wasser solubilisiert und folglich sehr homogen mittels eines elektrostatischen Drehschüssel-Zerstäubers auf die Oberfläche der Artikel aufgebracht werden kann.
  • Eine erste bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, diese konzentrierte Haftungsgrundierung direkt in die Endzusammensetzung des wässrigen Produkts einzubringen. Die Vorbereitung der glasigen Oberfläche und das Aufbringen des Lacks oder der Farbe erfolgen dann gleichzeitig. In diesem Fall wird die Haftungsgrundierung in die Basiszusammensetzung des wässrigen Produkts in einem Verhältnis von 1 bis 5 Masseprozent eingebracht. Aufgrund seiner chemischen Eigenschaft, die Affinitäten mit den glasigen Oberflächen erzeugt, wandert das Haftungsgrundierungsprodukt spontan zur Oberfläche des Glasartikels, wenn der wässrige Farb- oder Lackfilm noch feucht ist.
  • Vorteilhafterweise wird die Zusammensetzung des wässrigen Produkts negativ geladen und dann mittels zweier elektrostatischer Drehschüssel- Zerstäuber 100, 101 in feinen Teilchen zerstäubt. Diese beiden Zerstäuber sind an einer waagrechten Achse 410 befestigt, die an einem sequentiellen Gerät mit senkrechter Hin- und Herbewegung 400 befestigt ist. Die Schüsseln drehen mit einer einstellbaren Drehgeschwindigkeit, die 60000 Umdrehungen pro Minute erreichen kann. Es können aber schon ausgehend von einer Geschwindigkeit von 30000 Umdrehungen pro Minute gute Ergebnisse erzielt werden. Aufgrund ihrer Zentrifugalwirkung ermöglichen es somit diese Schüsseln, das wässrige Produkt in feinen Teilchen homogener Größe zu zerstäuben. Außerdem ist die Geschwindigkeit der Drehung der Schüsseln während des ganzen Verfahrens auf einen konstanten Wert geregelt, unabhängig von den Bedingungen, unter denen das Produkt in die Schüsseln eingespritzt wird. Diese Regelung wird durch ein Druckluft-Gehäuse 500 gesteuert.
  • Die verwendeten elektrostatischen Drehschüssel-Zerstäuber sind vorzugsweise diejenigen, die unter dem Markennamen "AEROBELL" von der amerikanischen Gesellschaft I. T. W. RANSBURG kommerzialisiert werden.
  • Die Maschine zum senkrechten Überstreichen 400 ist so programmiert, daß relativ lange Verweilzeiten gewählt werden, wenn die Schüsseln 100, 101 sich vor den komplexesten Bereichen der Artikel befinden, wie zum Beispiel besonders ebene Schultern von Karaffen, während weniger lange Verweilzeiten gewählt werden, wenn die Schüsseln sich vor einfacheren Formen befinden, wie zum Beispiel dem zylindrischen Körper einer Champagnerflasche.
  • Ein Hochspannungsgenerator 300, der eine negative Spannung zwischen 0 und 100 kV liefert, ist mit den Schüsseln 100, 101 über Hochspannungskabel 102 verbunden. Diese negative Spannung ermöglicht es, das in die Leitung 110, 111 jedes der beiden Drehschüssel-Zerstäuber 100, 101 eingeführte, wässrige Produkt zu laden. Vorzugsweise wird das Produkt auf ein Potential zwischen -50 und -100 kV, zum Beispiel -70 kV, geladen.
  • Das Gehäuse 500 gewährleistet drei Einstellfunktionen. Erstens ermöglicht es die Einstellung des Durchsatzes an Luft, die eine die Schüssel antreibende Turbine speist. Die Turbine dreht um so schneller, je höher der Luftdurchsatz ist. Diese Drehgeschwindigkeit bedingt die Größe und die Geschwindigkeit der Teilchen, die sich von der Schüssel lösen. Je höher die Drehgeschwindigkeit ist, desto feiner sind diese Teilchen und desto größer ist ihre kinetische Energie. Zweites ermöglicht das Gehäuse 500 die Einstellung des Durchsatzes an von der Schüssel diffundiertem, wässrigem Produkt. Dieser Durchsatz muß für das Aufbringen einer ersten Haftungsschicht durch eine erste Schüssel ausreichend schwach sein. Dadurch werden außerdem die oben erwähnten Erscheinungen der Tropfnasenbildung vermieden. Drittens ermöglicht das Gehäuse 500 die Einstellung des Luftstroms der Schürze, die die Schüssel umgibt und die den Diffundierungs-Öffnungswinkel der Schüssel bedingt, d. h. den Durchmesser des Auftreffens des Zerstäubers. Je größer der Luftdurchsatz der Schürze ist, desto kleiner ist der Durchmesser der Diffundierungszone der Teilchen.
  • Vorzugsweise ist der Durchmesser jeder Schüssel 100, 101 größer als 30 mm, d. h. zum Beispiel 57 mm. Ein kleinerer Durchmesser könnte nämlich schädliche Erscheinungen wie z. B. Sprenkel-Effekte an der Oberfläche der Artikel hervorrufen. Bei einer festgelegten Turbinengeschwindigkeit ist nämlich die Geschwindigkeit entlang des Umfangs der Schüssel um so größer, je größer ihr Durchmesser ist, und folglich steigt die kinetische Energie der Teilchen um so mehr an. Die Erhöhung dieser kinetischen Energie geht in Richtung eines besseren Aufplatzens der Teilchen und ihrer homogeneren Verteilung an der Oberfläche der Artikel.
  • Außerdem sind die die wässrigen Lacke und/oder Farben enthaltenden Behälter aus Sicherheitsgründen von der Hochspannung isoliert. Hierzu wird ein "Pendel"-Isoliersystem verwendet, das sich zwischen den Speisepumpen und den Zerstäubern befindet. Die Pumpen sind dazu bestimmt, die wässrigen Produkte direkt aus den Behältern zu saugen. Die aus dem Isoliersystem und den Pumpen bestehende Einheit ist in Fig. 2 schematisch durch den Block mit dem Bezugszeichen 600 dargestellt. Das verwendete Isoliersystem ist zum Beispiel das unter dem Markennamen "AQUABLOCK" von der Firma I. T. W. RANSBURG kommerzialisierte System. Die Behälter befinden sich außerhalb der Kabine. Der Block 600 befindet sich an einer Wand der Kabine vor diesen Behältern, die also gefüllt werden können, ohne sich in der Kabine zu befinden.
  • Die Viskosität der wässrigen Produkte liegt vorzugsweise zwischen 0,2 und 0,7 Poise, zum Beispiel bei 0,45 Poise.
  • Andererseits wird die Oberfläche der Glasartikel 200 vorzugsweise in einer Entfernung von der ihr gegenüberliegenden Schüssel 100, 101 gehalten, die zwischen 10 und 30 cm, vorzugsweise bei 20 cm liegt, wenn diese Artikel sich in der Diffundierungsachse befinden.
  • Die minimale Entfernung zwischen zwei aufeinanderfolgenden Glasartikeln beträgt etwa 1 cm.
  • Die negativ geladenen Teilchen sammeln sich und verteilen sich dann an der Oberfläche eines Glasartikels 200, und die negativen Ladungen werden mit Hilfe des metallischen Teils 220 und der metallischen Fördereinrichtung 210 kanalisiert und dann zur Masse M abgeführt, wie durch die Pfeile F in Fig. 2 dargestellt.
  • Es tritt keine Abstoßerscheinung von Seiten des Artikels auf. Die Oberflächenleitfähigkeit des Artikels, die notwendig ist zur Verteilung der Teilchen und zur Abführung der negativen Ladungen und die auftritt, wenn die Artikel in die Diffundierungszone dieser Teilchen getaucht werden, beruht tatsächlich auf der Absorption eines sehr feinen Wasserfilms von mikroskopischer Dicke, der durch die Feuchtigkeit der Umgebungsluft entsteht, durch die glasige Oberfläche.
  • Vorzugsweise liegt die Temperatur der Oberfläche des Glasartikels zwischen 15 und 30ºC, um ein vorzeitiges Trocknen der Produktteilchen zu vermeiden, das auftreten könnte, wenn die Temperatur zu hoch ist. Diese Temperatur ermöglicht es also den Teilchen, sich mit einer vernünftigen Geschwindigkeit zu verbinden, um eine Beschichtung zu bilden, die eine Straffheit guter Qualität aufweist. Wenn sie zu niedrig ist, um ein gutes Trocknen zu ermöglichen, genügt es, die Schüsseln ein wenig zu entfernen, um eine zweite Schicht unter guten Bedingungen aufzubringen.
  • Die Temperatur der in der Kabine zirkulierenden Luft liegt ihrerseits zwischen 15ºC und 25ºC, vorzugsweise bei 20ºC. Die relative Luftfeuchtigkeit, die zum Erhalt eines Lackfilms beiträgt, der eine Straffheit guter Qualität aufweist, liegt vorzugsweise zwischen 40 und 70%, in einem Beispiel beträgt sie 55%. Wenn der Wert der Luftfeuchtigkeit nämlich unter 40% liegt, haben die Teilchen des wässrigen Produkts die Tendenz, zu trocknen, ehe sie die glasige Oberfläche erreichen, und umgekehrt, wenn ihr Wert über 70% liegt, haben die Teilchen die Tendenz, nur schwierig zu trocknen, nachdem sie die glasige Oberfläche erreicht haben. Die Regelung des Paars Temperatur-Luftfeuchtigkeit der in der Kabine zirkulierenden Luft wird in der Zentrale "MAKE-UP" über einen Luftstrombrenner und einen Befeuchter durchgeführt.
  • Die Verwendung von mindestens zwei Schüsseln 100, 101 ist vorteilhaft und ermöglicht es, eine Beschichtung besserer Qualität zu erhalten als eine Beschichtung, die mittels einer einzigen Schüssel erhalten wird. Die beiden Schüsseln ermöglichen es, zwei aufeinanderfolgende Schichten von wässrigem Produkt aufzubringen. Wenn ein Artikel in das Feld eines ersten Teilchennebels 120 getaucht wird, der von der ersten Schüssel 100 erzeugt wird, wird er mit einer ersten Lack- oder Farbschicht bedeckt, und dann, wenn er in das Feld des zweiten Teilchennebels 121 übergeht, der von der zweiten Schüssel 101 erzeugt wird, wird die erste noch feuchte Schicht mit einer zweiten Lack- oder Farbschicht bedeckt.
  • Der Erhalt einer Beschichtung besserer Qualität erklärt sich dadurch, daß das Auftragen der aufeinanderfolgenden Schichten "feucht-auffeucht" erfolgt und das Auftreten von Fehlern wie zum Beispiel Tropfnasen, Orangenhaut oder Sprenkel-Effekte vermieden wird. Während die erste Schicht aus den oben erwähnten Gründen nicht zu dick sein darf, kann der Durchsatz an wässrigem Produkt der zweiten Schüssel in bezug auf die erste erhöht werden, um die gewünschte Dicke zu erreichen.
  • Bis jetzt wurde die Verwendung von zwei Schüsseln beschrieben, die sich synchron senkrecht bewegen; es ist aber durchaus vorstellbar, zwei synchronisierte Gruppen von mehreren Schüsseln vorzusehen, die übereinander angeordnet sind, um Wirkungen monochromer oder bichromer Abstufungen auf den Artikeln zu erzeugen, indem zum Beispiel für jede Schüssel Färbemittel unterschiedlicher Farbe verwendet werden.
  • Eine zweite Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht in dem Fall, in dem die Haftungsgrundierung nicht in die Zusammensetzung der wässrigen Lacke oder Farben eingegeben wird, darin, sie vorher mittels einer dritten elektrostatischen Drehschüssel auf die Oberfläche der Glasartikel aufzubringen. Diese dritte Schüssel, die in Fig. 2 nicht dargestellt ist, ist dann an der gleichen Achse 410 wie die beiden anderen Schüsseln 100, 101 befestigt und wird mit der gleichen senkrechten Wechselbewegung mittels des sequentiellen Geräts 400 mit senkrechter Hin- und Herbewegung angetrieben.
  • Vorteilhafterweise ist die verwendete Haftungsgrundierung ein in Wasser in einem Anteil von 1 bis 5 Masseprozent, zum Beispiel 2 Masseprozent, solubilisiertes Silan. Sie wird in den gleichen Anteilen angewendet wie bei der Endzusammensetzung des wässrigen Produkts. Zum Beispiel bei einem globalen Enddurchsatz mit 40% Trockenextrakt gleich 90 ml pro Minute wird eine Grundierung mit 2% Trockenextrakt mit einem Durchsatz von 90 ml/min zerstäubt.
  • In diesem Fall erfolgt das Verfahren zum Aufbringen von Lacken und/oder Farben in zwei Schritten. Der zusätzliche vorhergehende Schritt besteht folglich darin, die Haftungsgrundierung auf ein negatives Potential zu laden und sie dann mittels der dritten Schüssel zu zerstäuben. Die aus der Zerstäubung entstehenden feinen Teilchen werden anschließend in einer großen Zone diffundiert, um einen Nebel zu bilden. Schließlich werden die Glasartikel in das Feld dieses Nebels gebracht. Die Teilchen verteilen sich homogen auf den Wänden der Artikel und erzeugen einen trockenen Silanschleier einer Dicke der Größenordnung von einem Mikron.
  • Die Verteilung der Teilchen an der Oberfläche des Glases wird in gleicher Weise wie oben beschrieben gewährleistet, d. h. daß die Teilchen sich an der Oberfläche sammeln und dann unter der Wirkung der natürlichen Oberflächenleitfähigkeit des Glases verteilen, die aufgrund der Absorption eines aus der Umgebungsluft kommenden sehr feinen Wasserfilms durch die glasige Oberfläche entsteht. Die negativen Ladungen werden anschließend über den Stab 220 und die metallische Fördereinrichtung 210 zur Masse abgeführt.
  • Dieser zusätzliche Schritt ermöglicht es, die wasserlösliche Haftungsgrundierung sehr homogen aufzubringen und eine Haftung der Lacke oder Farben, die später aufgebracht werden, zu garantieren, die von sehr guter Qualität ist.
  • Die verwendete wasserlösliche Haftungsgrundierung kann gleichermaßen entweder aus einem Bestandteil oder aus zwei Bestandteilen bestehen. Vorzugsweise erfolgen die aufeinanderfolgenden Schritte "feuchtauf-feucht", d. h., daß die Endschicht, die aus hydroemulgiertem Lack oder Farbe besteht, aufgebracht wird, wenn die vorher aufgebrachte Schicht aus Haftungsgrundierung noch nicht trocken ist.
  • Vorteilhafterweise wird die Geschwindigkeit der Turbine der dritten Schüssel auf einen Wert eingestellt, der 30000 bis 60000 Umdrehungen pro Minute erreichen kann.
  • Natürlich kann die Anwendungsvorrichtung mehr als drei Schüsseln aufweisen. Sie kann zum Beispiel drei Aufbringstationen aufweisen, die je für das Auftragen der Haftungsgrundierung bzw. das Auftragen des Endprodukts in zwei aufeinanderfolgenden Schichten reserviert sind, wobei zwei Färbungen verwendet werden, um Farbabstufungseffekte zu erreichen, indem zum Beispiel in jeder Schüssel eine andere Farbe verwendet wird.
  • Vorteilhafterweise haben die beiden Schüsseln 100 und 101 einen Abstand zueinander, der so groß ist, daß jede Gefahr der Überdeckung der jeweiligen Diffundierungszonen 120, 121, die Störungen hervorrufen könnte, vermieden wird. Folglich ist der zwei Schüsseln trennende Mindestabstand gleich dem maximalen Wert des Durchmessers der Diffundierungszone jeder dieser Schüsseln. Für Schüsseln mit Turbinen von 57 mm ist der die beiden Schüsseln trennende Abstand also mindestens gleich 700 mm, wenn das Diffundierungsfeld am größten ist.
  • Natürlich ist dieser Mindestabstand ebenfalls vorzusehen, wenn eine dritte Schüssel verwendet wird, um die Haftungsgrundierung vor der Endbearbeitung aufzubringen.
  • Die Dicke der erhaltenen Beschichtung hängt von der Auftragdauer der Teilchen auf die Oberfläche eines Glasartikels und der Dichte der Teilchen ab.
  • Im bevorzugten Beispiel kann man in einer Stunde 3000 Champagnerflaschen herstellen, die mit einer trockenen Beschichtung einer Dicke von 20 um beschichtet sind.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht den Erhalt von sehr homogenen Lackfilmen, ohne das Auftreten von Tropfnasen entlang der Wände der Artikel oder von Orangenhaut- und Sprenkel-Effekten. Die Straffheit der erhaltenen Beschichtungen ist von besserer Qualität als diejenige, die ausgehend von klassischen Zerstäubungsverfahren erhalten wird, und die Produkte werden ohne Probleme in allen Ecken der Artikel aufgetragen, die immer komplexere Formen aufweisen.
  • Die Übertragungskoeffizienten der Lacke und/oder Farben, die durch dieses Verfahren erhalten werden, sind sehr signifikant, da sie über 70% liegen, unabhängig von der Form der Artikel, und sie können bei Artikeln einfacher Formen wie zum Beispiel Champagnerflaschen 85% überschreiten.
  • Dadurch daß diese Leistungen hoch sind, ist die Erzeugung von Abfällen proportional dazu reduziert, und die Trockenfilter werden weniger häufig ausgewechselt und wiederaufgearbeitet, so daß die Betriebskosten beträchtlich verringert werden.
  • Die verwendeten wässrigen Produkte sind außerdem nicht gefährlich, da ihr Zündpunkt über 100ºC liegt, so daß jede Gefahr eines Entzündens oder einer Explosion gebannt ist. Sie riechen außerdem nicht, so daß die Öffentlichkeit nicht belästigt wird. Außerdem sind diese Produkte im allgemeinen weniger teuer als ähnliche Produkte mit Lösungsmittel.
  • Schließlich ist es mit Hilfe dieses Verfahrens möglich, ausgehend von farblosen Glasartikeln glasige Oberflächen zu erhalten, die verschiedene Aussehen aufweisen, je nach den Ladungen, die mit den Harzen vermischt werden, die in den Zusammensetzungen der verwendeten wässrigen Produkte enthalten sind. So verleiht die Hinzufügung von durchsichtigen Färbemitteln oder Pigmenten der Beschichtung die Eigenschaft, jeweils die Färbung des Glases in der Masse oder seine Emaillierung zu imitieren. Das zusätzliche Hinzufügen von mattierenden Ladungen, wie zum Beispiel Mikrokügelchen aus Kieselerde, aus Glas, aus Polyethylen, erzeugt eine mehr oder weniger glänzende mattierende Wirkung, um die chemische Satinierung zu imitieren. Schließlich ermöglicht das Einschließen von die Ultraviolettstrahlen filternden Ladungen den Schutz mancher besonders empfindlicher Inhalte, wie zum Beispiel die guten Weine im Rahmen einer Nahrungsmittelverpackung.

Claims (23)

1. Verfahren zum Aufbringen eines wässrigen Produkts auf Glasartikel, das Schritte aufweist, um
- eine Zusammensetzung dieses wässrigen Produkts mit einem Potential einer gegebenen Vorspannung zu laden,
- die Zusammensetzung dieses wässrigen Produkts zu zerstäuben und die daraus entstehenden Teilchen in einer großen Zone so zu diffundieren, daß sie einen Nebel bilden (120, 121),
- die Glasartikel (200) mit einer Elektrode in Kontakt zu bringen, deren Potential eine andere gegebene Vorspannung hat, und ihre Oberfläche auf einer Temperatur zwischen 15ºC und 30ºC zu halten,
- und die Glasartikel in das Feld dieses Nebels zu bringen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusammensetzung aus wässrigem Produkt mittels mindestens einer elektrostatischen Drehschüssel-Zerstäubervorrichtung (100, 1) mit einstellbarer Drehgeschwindigkeit in feine Teilchen zerstäubt wird.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß je nach der Größe der im Wasser suspendierten Stoffteilchen das wässrige Produkt ein hydroemulgierter, wässriger Lack ist.
4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß je nach der Größe der im Wasser suspendierten Stoffteilchen das wässrige Produkt ein hydrodispergierter, wässriger Lack ist.
5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß je nach der Größe der im Wasser suspendierten Stoffteilchen das wässrige Produkt ein wasserlöslicher, wässriger Lack ist.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das wässrige Produkt eine Mischung ist, die einen bestimmten Anteil von hydroemulgierten Produkten, von wasserlöslichen Produkten und von hydrodispergierten Produkten aufweist.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das wässrige Produkt ein hydrodispergiertes Emaillepulver ist.
8. Verfahren nach den Ansprüchen 1, 2 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein zusätzlicher Schritt der Wärmebehandlung die chemische Verbindung der Emailleteilchen untereinander und mit dem Glas gewährleistet, damit aufgrund der Wärmebehandlung und gemäß der Körnchengröße der hydrodispergierten Emailleteilchen einerseits und ihrer chemischen Zusammensetzung andererseits entweder ein glänzender transparenter Film, der in der Masse einen Färbungseffekt ergibt, oder ein matter, durchscheinender oder undurchsichtiger Film erhalten wird, der einen chemischen Satinierungseffekt oder einen sandgestrahlten Effekt ergibt.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusammensetzung des wässrigen Produkts eine Menge von organischen Zusatz-Lösungsmitteln von weniger als 10 Masseprozent, vorzugsweise weniger als 5 Masseprozent und einen Gehalt an Trockenextrakt aufweist, der zwischen 30 und 50 Masseprozent liegt.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß es einen Schritt aufweist, damit
- die Glasartikel (200) von einer Metallelektrode (220) gehalten werden, die mit einer Masse (M) verbunden ist, um elektrische Ladungen von Teilchen, die sich an der Oberfläche der Artikel verteilt haben, zur Masse (M) hin abzuführen.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis I0, dadurch gekennzeichnet, daß es einen Schritt aufweist, um
- eine Haftungsgrundierung in die Zusammensetzung des wässrigen Produkts einzuführen.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß es einen Schritt aufweist, um
- vorher auf die Oberfläche der Glasartikel eine in Wasser gelöste Haftungsgrundierung aufzubringen, wenn die Zusammensetzung des wässrigem Produkts keine solche aufweist, und daß hierzu
- die Haftungsgrundierung wie das wässrige Produkt aufgebracht wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß
- die wasserlösliche Haftungsgrundierung mittels einer weiteren elektrostatischen Drehschüssel in feine Teilchen zerstäubt wird, die ihre Wirkung vor dem Auftragen des Produkts, wässriger Farbe oder wässrigem Lack, ausübt.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß
- die Zusammensetzung aus wässrigem Produkt und/ oder eine Haftungsgrundierung auf ein negatives Potential geladen werden, das zwischen -50 kV und -100 kV, vorzugsweise auf -70 kV liegt.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß
- die Viskosität der Zusammensetzung des hydroemulgierten Produkts zwischen 0,2 und 0,7 Poise, vorzugsweise bei 0,45 Poise liegt.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß
- der Abstand zwischen der Oberfläche eines Glasartikels und einer elektrostatischen Drehschüssel zwischen 10 und 30 cm, vorzugsweise bei 20 cm liegt.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die relative Luftfeuchtigkeit der Umgebungsluft zwischen 40 und 70% liegt und vorzugsweise 55% beträgt.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Umgebungstemperatur zwischen 15ºC und 2 5ºC, und vorzugsweise auf 20ºC eingestellt ist.
19. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß
- die Glasartikel mit konstanter Geschwindigkeit vor den Drehschüsseln vorbeilaufen und sich mit einer Geschwindigkeit von höchstens 60 Umdrehungen pro Minute um sich selbst drehen.
20. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß
- die Glasartikel drehsymmetrisch sind, mit konstanter Geschwindigkeit vor den Drehschüsseln vorbeilaufen und sich mit einer Geschwindigkeit von mindestens 60 Umdrehungen pro Minute um sich selbst drehen.
21. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß
- der Abstand zwischen zwei elektrostatischen Drehschüsseln (100, 101) so eingestellt wird, daß er mindestens gleich dem Wert des Durchmessers einer Diffusionszone (120, 121) der Teilchen ist.
22. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß
- das Diffusionsfeld der Teilchen von einer Luftschürze mit einstellbarem Luftstrom umgeben ist.
23. Vorrichtung zur Anwendung eines Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß sie in einer Kabine (800) mit Trockenfiltern isoliert ist und aufweist:
- eine Maschine zum senkrechten Überstreichen (400), an der mindestens eine elektrostatische Drehschüssel (100, 101) befestigt ist, die das wässrige Produkt zerstäuben kann,
- eine metallische Fördereinrichtung (210), die mit einer Masse (M) verbunden ist, mindestens einen Metallstab (220) aufweist, an dessen Ende ein Metallansatzstück angeordnet ist, das einen Glasartikel (200) halten kann, und dazu bestimmt ist, die Glasartikel vor den beiden Drehschüsseln vorbeizuführen,
- einen Hochspannungsgenerator (300), der mit den Drehschüsseln (100, 101) und mit Masse verbunden ist, um ihnen in bezug auf die Masse eine hohe Vorspannung zu verleihen,
- ein Druckluft-Gehäuse (500), das die Parameter jeder Drehschüssel steuern kann,
- ein System (600) zur Isolierung der elektrisch geladenen wässrigen Produkte, das mit der Vorrichtung zum Pumpen der Produkte aus ihrem Behälter verbunden ist.
DE69710322T 1996-04-16 1997-04-15 Verfahren zur beschichtung mit wässerigen produkten, insbesondere mit wässerigen lacken und/oder anstrichmittel auf glasgegenstande Expired - Lifetime DE69710322T2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR9604743A FR2747384B1 (fr) 1996-04-16 1996-04-16 Procede d'application de produit a l'eau, notamment de vernis et/ou peintures a l'eau sur des articles en verre
PCT/FR1997/000675 WO1997038946A1 (fr) 1996-04-16 1997-04-15 Procede d'application de produits a l'eau, notamment de peintures et/ou vernis a l'eau sur des articles en verre

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69710322D1 DE69710322D1 (de) 2002-03-21
DE69710322T2 true DE69710322T2 (de) 2002-08-29

Family

ID=9491247

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE69710322T Expired - Lifetime DE69710322T2 (de) 1996-04-16 1997-04-15 Verfahren zur beschichtung mit wässerigen produkten, insbesondere mit wässerigen lacken und/oder anstrichmittel auf glasgegenstande

Country Status (10)

Country Link
US (1) US6037012A (de)
EP (1) EP0894079B1 (de)
JP (1) JP2000508615A (de)
AT (1) ATE212960T1 (de)
DE (1) DE69710322T2 (de)
DK (1) DK0894079T3 (de)
ES (1) ES2169378T3 (de)
FR (1) FR2747384B1 (de)
PT (1) PT894079E (de)
WO (1) WO1997038946A1 (de)

Families Citing this family (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JP5162857B2 (ja) * 2006-06-05 2013-03-13 株式会社リコー 塗装品の製造方法、塗装装置及び電子写真装置用部品の製造方法
WO2009060898A1 (ja) * 2007-11-07 2009-05-14 Fuence Co., Ltd. 固定化装置
US8474402B2 (en) 2008-12-09 2013-07-02 Nordson Corporation Low capacitance container coating system and method
CA2787584A1 (en) 2012-08-22 2014-02-22 Hy-Power Nano Inc. Method for continuous preparation of indium-tin coprecipitates and indium-tin-oxide nanopowders with substantially homogeneous indium/tin composition, controllable shape and particle size
TR201706349A2 (tr) * 2017-04-28 2018-11-21 T C Istanbul Medipol Ueniversitesi Tasarim uygulamalarinda kullanilan bi̇r si̇stem
US12077469B2 (en) 2021-09-24 2024-09-03 Owens-Brockway Glass Container Inc. Method for applying a primer coating to glass containers
US12434253B2 (en) * 2021-12-08 2025-10-07 Corning Incorporated Spray coating apparatuses with turn nozzle assemblies and methods of coating glass objects

Family Cites Families (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2450260A1 (de) * 1974-10-23 1976-05-06 Jenaer Glaswerk Schott & Gen Verfahren zur kunststoffbeschichtung von glasgegenstaenden
CH593720A5 (de) * 1975-01-17 1977-12-15 Gema Ag
FR2315323A1 (fr) * 1975-06-25 1977-01-21 Emballage Ste Gle Pour Installation pour l'enduction en continu de la surface externe de corps creux avec une matiere plastique
CA1139471A (en) * 1976-11-04 1983-01-11 Monica H. Verma Water based alkyd resin primer
US5453304A (en) * 1992-03-03 1995-09-26 Alltrista Corp Method and apparatus for coating glassware
US5284684A (en) * 1992-03-03 1994-02-08 Alltrista Corporation Method and apparatus for coating glassware
US5698269A (en) * 1995-12-20 1997-12-16 Ppg Industries, Inc. Electrostatic deposition of charged coating particles onto a dielectric substrate

Also Published As

Publication number Publication date
EP0894079A1 (de) 1999-02-03
ES2169378T3 (es) 2002-07-01
WO1997038946A1 (fr) 1997-10-23
PT894079E (pt) 2002-07-31
US6037012A (en) 2000-03-14
EP0894079B1 (de) 2002-02-06
FR2747384A1 (fr) 1997-10-17
DK0894079T3 (da) 2002-05-27
JP2000508615A (ja) 2000-07-11
DE69710322D1 (de) 2002-03-21
ATE212960T1 (de) 2002-02-15
FR2747384B1 (fr) 1998-12-31

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69228765T2 (de) Verfahren und zusammensetzung zur aufbringung von dunnen filmen amphiphiler moleküle auf substrate
DE69530602T2 (de) Vorrichtung und verfahren zur beschichtung von substraten mit durch induktion geladenen harzpulverpartikeln
DE1571168B2 (de) Verfahren zum Überziehen von Gegenständen
DE3933745A1 (de) Beschichtungseinrichtung
DE2203351B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Beschichtung von Gegenstaenden mit Kunststoffpulver
DE1777329A1 (de) Vorrichtung zum elektrostatischen UEberziehen von Gegenstaenden
DE2349318A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum elektrostatischen beschichten von gegenstaenden
DE2205894C3 (de) Verfahren zur Herstellung eines reflexionsvermindernden U berzuges
DE69710322T2 (de) Verfahren zur beschichtung mit wässerigen produkten, insbesondere mit wässerigen lacken und/oder anstrichmittel auf glasgegenstande
DE69302787T2 (de) Verfahren zur Herstellung von Reliefbeschichtungen auf Gegenständen
DE2553684A1 (de) Porzellanemailfritte und verfahren zu ihrer elektrostatischen verspruehung
DE2855771C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen von wasserverdünnbaren Lacken auf Flächen durch Aufsprühen unter Druck
DE2037644C3 (de) Einrichtung zum kontinuierlichen Spritzen von Kunststoffpulver- oder Faserstoffen
DE3135721A1 (de) Verfahren und anlage zum verspruehen von farben
DE2628227C2 (de) Verfahren zum Aufbringen eines Metalloxidniederschlages auf Glas
DE2450260A1 (de) Verfahren zur kunststoffbeschichtung von glasgegenstaenden
CH540066A (de) Verfahren zum Beschichten eines Gegenstandes mit einem pulverförmigen Kunststoffmaterial auf elektrostatischem Wege
DE69524159T2 (de) Verfahren zur Herstellung einer Dekorscheibe ausgehend von einem transparenten Substrat
DE3907235C1 (de)
EP0775095B1 (de) Verfahren zur herstellung von farbbeschichteten flächigen glaskörpern, flächige glaskörper und glasverbunde
DE60109308T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Neutralisieren elektrostatischer Aufladungen an geladenen Teilen
DE2364188C3 (de) Vorrichtung zum Beschichten von Flaschen mit einer hochviskosen Farbe
DE3211282A1 (de) Verfahren zum beschichten von glasgegenstaenden
DE2202960C3 (de) Elektrostatisches Verfahren zum Beschichten von Gegenständen und Spritzeinrichtung zur Durchführung des Verfahrens
EP1372867B1 (de) Verfahren zum auftragen eines beschichtungsmittels

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition