DE69708643T2 - Organometallische komplexe von sterin verbindungen und glykosiden und pharmazeutische zusammensetzungen und diätetische produkte davon - Google Patents
Organometallische komplexe von sterin verbindungen und glykosiden und pharmazeutische zusammensetzungen und diätetische produkte davonInfo
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Description
- Metallorganische Komplexe auf Basis von Sterinen und Diglyceriden und pharmazeutische Zusammensetzungen und diätetische Produkte, die sie enthalten.
- Die vorliegende Erfindung betrifft als neue industrielle Produkte metallorganische Komplexe auf Basis von Sterinen und Diglyceriden.
- Sie betrifft außerdem pharmazeutische Zusammensetzungen und diätetische Produkte, die diese Komplexe enthalten.
- Die Acylglycerine, insbesondere die Acylglycerine von Fettsäuren, sind in den meisten Pflanzen enthalten und stellen die Hauptbestandteile der pflanzlichen und tierischen Fettkörper dar.
- Von einem Acylglycerin zum anderen variieren lediglich die Anzahl der Fettsäuren, ihre Position an dem Glycerin, ihre Kettenlänge und die Anzahl und Position ihrer eventuellen Unsättigungen. Es kann sich dabei insbesondere handeln um Mono-, Di- oder Triacylglycerine.
- Das Sitosterin und das Sitostanol, von denen jeweils zwei aktive Isomere existieren, das β- und das γ- Isomere, sind ebenfalls Bestandteile aller Pflanzen; in der vorliegenden Anmeldung umfasst der Ausdruck Sitosterin das β- oder γ-Sitosterin (oder eine Mischung dieser beiden Isomeren), und der Ausdruck Sitostanol umfasst das β- oder γ-Sitostanol (oder eine Mischung dieser beiden Isomeren).
- Bestimmte Pflanzen-Gesamtextrakte, die wie die Mehrzahl der Pflanzen unter ihren sehr zahlreichen Bestandteilen Flavonoide, Tannine, Saponine, Cumarine, Alkaloide, Triterpene, Sterine, Kohlenhydrate und/oder Glycoside enthalten, wurden bereits beschrieben wegen ihrer hypoglykämischen Aktivität, wie beispielsweise der Akazienextrakt ("Egypt. J. Pharm. Sci.", 1992, 33 (1-2), 327-340), oder der Extrakt von Teucrium oliveranium ("Fitoterapia", 1984, 55 (4), 227-230). Es wurde kein Zusammenhang zwischen der Aktivität und der die Sterine enthaltenden Fraktion nachgewiesen. In diesen Publikationen wird diese Aktivität im allgemeinen den Kohlenhydraten oder Polyolen von Cyclohexan wie dem Condutirol, einem Inosit-Derivat, das aus einem Extrakt von Gymnema sylvestre isoliert wurde, zugeschrieben, das die Glykämie nicht direkt vermindert, sondern die Passage der Zucker durch die Darmwand verhindert.
- Einige Sapogenine wurden bereits beschrieben JUr die Behandlung von Diabetes (z. B. das Sarsasapogenin und das Similagenin in EP 0 204 661). Es handelt sich dabei um Derivate, deren Seitenkette aus zwei spirocyclischen Ethern besteht.
- Andere hypoglykämische Derivate, die aus Pflanzen stammen, wurden ebenfalls bereits beschrieben, z. B.:
- - das Glycosid von Leucopelargonidin in "Indian J. Exp. Biol.", 1993, 31 (1), 26-29;
- - die Glycoside von Prototimosaponin in "Chemical Abstracts" 117 (9): 83 451f, in dem das japanische Patent JP 04-054 194 zusammengefasst ist;
- - das Ginsenosid Rb2, beschrieben in "Chemical Abstracts" 105 (17): 146 237r, welches das japanische Patent JP 61-024 597 zusammenfasst. Dieses an einer Ratte getestete Produkt wirkt als Antidiabetikum, wobei die Dosis bei intraperitonealer Verabreichung 10 mg/Ratte beträgt. Diese Dosis vermindert die Glykämie um 20%.
- Die Blätter und die Blütenblätter der Brennessel (Urtica dioica) sind traditionell bekannt für ihre antidiabetischen Eigenschaften (erste Beschreibung in der wissenschaftlichen Literatur bereits 1926). Diese Aktivität ist reproduzierbar und quantifizierbar, niemand hat jedoch bis heute den oder die Wirkstoffe isoliert.
- Die Pflanzensterine, insbesondere diejenigen der Wurzel der Brennessel (Urtica dioica), sind bereits seit mehreren Jahren Gegenstand zahlreicher Untersuchungen, insbesondere für die Behandlung bestimmter Tumoren wie des Prostata-Adenoms.
- Ein Pflanzenextrakt von Pygeum africanum, in Frankreich seit vielen Jahren erhältlich unter der Bezeichnung TADENAN® von den Laboratoires DEBAT für die Behandlung des Prostata-Adenoms, ist Gegenstand von neueren Untersuchungen, welche zu beweisen versuchen, dass die Aktivität auf die Sterinlipid-Fraktion zurückzuführen ist, die nach R. Longo und S. Tyra in "Farmaco, Ed. Pract." 1983, 38 (7), Seiten 287-292, das β-Sitosterin, das β-Sitosterylglucosid und das 3-β-Sitostenon sowie n-Docosanol und n-Docosyl-trans-feruiat enthalten nach der Zusammenfassung in "Chemical Abstracts" CA 104 (22): 193 255j.
- Im "Journal of Natural Products", 1987, 50 (5), Seiten 881-885, beschreiben N. Chaurasia und M. Wichtl die Isolierung, die Abtrennung und Identifikation von bestimmten Sterinen aus der Wurzel der Brennessel.
- 1979 hat eine Gruppe von brasilianischen Forschern in "Rev. Med. Univ. Fed. Ceara", 19 (1-2), 49-53, einen Extrakt aus grünen Bohnen von Kaffee arabica beschrieben, in denen das Sitosterin das hypoglykämische Mittel darstellt. Seither konnte diese Aktivität nicht reproduziert werden und keine veröffentlichte Arbeit hat diese bestätigt.
- In dem US-Patent Nr. 4 588 717 ist eine Mischung, die Metalle, Komplexe von Metallen mit Fructose, Vitamine, Fettsäuren, Phospholipide, Sterinester, Aminosäuren und dgl. enthält, als Vitamin-Komplement, als Gewichts-Reduktionsmittel und als Diät-Komplement, das die Absorption von Kohlenhydraten verringert, beschrieben.
- Die Autoren dieses Patents beschreiben genau genommen nicht die therapeutische Aktivität, sie ordnen die Eigenschaften ihrer Mischung nicht einer einzelnen Familie von Produkten, die in der Mischung vorhanden sind, zu.
- Die hypocholesterinämischen Eigenschaften der Pflanzensterine sind seit mehreren Jahrzenten bekannt. Sie vermindern die Cholesterinämie, indem sie die Intestinal-Absorption von Cholesterin (durch Copräzipitation oder durch Verdrängung der Micellen-Bindungen) hemmen. Die Zugabe von beträchtlichen Mengen dieser Sterine, insbesondere von Sitosterin, zu Nahrungsmitteln in einer täglichen Dosis von mindestens 30 g wird seit den Fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts für die Behandlung der Hypercholesterinämie angewendet, der schlechte Geschmack und die unangenehme Textur dieser Präparate waren jedoch ein Hindernis für ihre Verwendung. Eine solche Aktivität kann nur mit großen Mengen an Sitosterin erzielt werden.
- Miettinen et al. haben in "New England Journal of Medicine", 1995, Band 333, Nr. 20, Seite 1308, eine Margarine entwickelt, die den Sitostanolester enthält. Das Sitostanol vermindert nach den Angaben dieser Autoren in vorteilhafter Weise die Intestinal-Absorption von Cholesterin. Es wurde eine Doppelblind-Studie ein Jahr lang in einer Population mit mittlerer Hypercholesterinämie durchgeführt; 51 Patienten haben eine an dem Sitostanolester angereicherte Margarine (2,6 g/Tag) verzehrt. Nach einem Jahr wurde bei diesen Patienten eine Abnahme der Gesamtcholesterinämie um 10% und eine Abnahme der LDL um 14% festgestellt. Es wurde keine Veränderung der Gehalte an Triglyceriden und an HDL festgestellt. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass die Untersuchung in einer Population mit einer erhöhten Zufuhr an Cholesterin durchgeführt wurde und die Autoren bezweifeln, ob eine vergleichbare Aktivität bei Patienten erzielt werden kann, die eine an Cholesterin arme Nahrung zu sich nehmen, weil das Sitostanol nicht absorbiert wird und seine Aktivität beschränkt ist auf die Hemmung der Absorption des Cholesterins im Intestinal-Bereich.
- Eine hypocholesterinämische Aktivität wurde auch beim Tier beschrieben, nämlich eine antihypercholesterinämische Aktivität bei Kaninchen von I. Ikeda et al. in "J. Nutr. Sci. Vitaminol.", 27, 243', 1981. Sie setzen dem Futter von Kaninchen Cholesterin und Sitosterin oder Sitostanol (in einer Dosis von 0,5% und 0,2%) zu. Das Sitostanol hemmt den Anstieg des Plasma-Gehaltes an Cholesterin besser als das Sitosterin. Die Autoren schließen daraus, dass die hypocholesterinämische Aktivität von Sitostanol aus dem Hemmungseffekt der Absorption des Cholesterins im Intestinalbereich resultiert.
- Derzeit gibt es keine Behandlung zur Korrektur des Hyperinsulinismus und seiner Stoffwechselkonsequenzen mit Ausnahme einer Nahrungsmitteldiät vom mediterranen Typ und einer regelmäßigen physischen Muskelaktivität.
- Darüber hinaus wird der Diabetes kontrolliert oder in Schranken gehalten durch Produkte, welche die Glykämie regulieren:
- - exogenes Insulin;
- - Sulfamide und/oder Biguanide;
- - Produkte, welche die Absorption von Kohlenhydraten vermindern;
- - Inhibitoren für die Aldose-Reduktase, die noch nicht im Handel sind.
- Keine dieser Behandlungen behandelt wirklich die Ursachen des Diabetes, ruft keine wirklich dauerhafte Remission hervor, führt zu keiner Heilung, die nach Beendigung der Behandlung bestehen bleibt.
- Die Behandlung des Dyslipidämien beruht derzeit auf zwei Behandlungstypen:
- - mit Fibraten; sie führen zu einer mäßigen Abnahme des Cholesterin-Gehaltes und zu einer signifikanteren Verminderung der Hypertriglyceridämie;
- mit Statinen (Inhibitoren für die HMG-CoA-Reduktase): sie vermindern die Hypercholesterinämie und haben keinerlei Wirkung auf die Triglyceride.
- Diese beiden Typen zur Behandlung der Hypercholesterinämie und der Hypertriglyceridämie werden immer häufiger angewendet, weil man heute annimmt, dass eine Absenkung des Cholesterin-Gehaltes um 10% zu einer Abnahme des Risikos für eine Coronar-Erkrankung um 20% mit sich bringt; sie sind jedoch für die Patienten sehr häufig schlecht verträglich, weil sie schmerzhafte Muskelerkrankungen mit sich bringen.
- In verschiedenen Patenten sind unterschiedliche Assoziationen, insbesondere in Form von metallorganischen Komplexen beschrieben, die für die Behandlung und/oder Prävention der Hyperglykämie, des Diabetes und von damit in Zusammenhang stehenden Erkrankungen verwendbar sind. Hier sind zu nennen:
- - die französischen Patente FR 2 654 620 und FR 2 676 738, die organische Übergangsmetall-Derivate mit Porphyrinstruktur beschreiben;
- - das französische Patent FR 2 659 333, in dem Derivate mit Phospholipid-Struktur beschrieben sind;
- - das französische Patent FR 2 686 600, in dem metallorganische Komplexe von Inosit oder seinen Derivaten beschrieben sind;
- - das französische Patent FR 2 686 511, in dem Aminosäure-Komplexe beschrieben sind;
- - das französische Patent FR 2 686 512, in dem metallorganische Komplexe mit Catechol-Derivaten beschrieben sind;
- - das französische Patent FR 2 686 514, in dem metallorganische Komplexe beschrieben sind, in denen der Ligand einen Cyclus enthält, der mindestens zwei Stickstoffatome aufweist;
- - das französische Patent FR 2 686 603, in dem metallorganische Komplexe mit Dithiocarbamidsäure- Derivaten beschrieben sind;
- - das französische Patent FR 2 686 515, das insbesondere die Verwendung der metallorganischen Derivate von Niob für die Behandlung und Prävention von Stoffwechsel-Störungen der Glucide und/oder Lipide betrifft.
- Darüber hinaus sind in der französischen Patentanmeldung FR 2 695 390 pharmazeutische Zusammensetzungen beschrieben, die Tannin-Komplexe mit verschiedenen Metallen enthalten.
- Bei der Durchführung genauerer Untersuchungen zur Bestimmung von aktiven Pflanzenfraktionen oder Komplexen dieser Fraktionen mit Metallen hat die Anmelderin zufällig gefunden, dass bestimmte Produkte, Fraktionen oder Komplexe, die als hyperglykämische Mittel inaktiv oder unzureichend aktiv sind, eine beträchtlich erhöhte Aktivität aufweisen, wenn sie in Form einer Lösung in Olivenöl verabreicht werden. Dies hat die Anmelderin veranlasst, unter den zahlreichen Bestandteilen von Olivenöl nach denjenigen zu suchen, die durch Vermischen oder Umsetzung mit den getesteten Produkten zu aktiveren Produkten führen können.
- Auf diese Weise ist es der Anmelderin gelungen, neue Produkte zu identifizieren, die aus metallorganischen Komplexen bestehen und erhalten werden durch Umsetzung zwischen einem Derivat von Vanadin in der Oxidationsstufe 4 oder 5 und zwei organischen Verbindungen, die aus Pflanzenextrakten stammen und jeweils aus Sitosterin und Acylglycerinen bestehen.
- Diese Produkte sind in der Internationalen Patentanmeldung WO-A-96/23 811 beschrieben, in der metallorganische Komplexe beschrieben sind, die erhalten werden können durch Umsetzung:
- - eines Kations eines Metalls (M) in einer Oxidationsstufe von mindestens zwei, das als Biokatalysator beim in vivo-Stoffwechsel verwendbar ist,
- - mit freiem β- oder γ-Sitosterin oder einer Mischung dieser beiden Produkte oder einem sie enthaltenden Pflanzenextrakt, und
- - einem Mono-, Di- oder Triglycerid, das der Formel (I) entspricht:
- worin bedeuten:
- R&sub1; einen Acylrest einer gesättigten oder ungesättigten C&sub1;&sub4;-C&sub2;&sub4;-Fettsäure, Wasserstoff oder eine Mono-, Di- oder Trigalactose oder Glucose,
- R&sub2; einen Acylrest einer C&sub1;&sub8;-Fettsäure, die eine Unsättigung aufweist, vorzugsweise einen Ölsäure-Rest oder einen Rest ihrer Isomeren in der Position der Doppelbindung (cis-6,7,9,11 und 13) oder einen Rest ihrer verzweigten Isomeren,
- R&sub3; einen Acylrest einer gesättigten oder ungesättigten C&sub1;&sub4;-C&sub2;&sub4;-Fettsäure oder ein Wasserstoffatom.
- Die in diesem Dokument beschriebenen Produkte korrigieren (bessern) auf dauerhafte Weise Diabetes bei Tieren und das unabhängig davon, ob das tierische Diabetes-Modell genetischen oder chemischen Ursprungs ist. Diese gleichen Produkte korrigieren den Hyperinsulinismus und die Insulinresistenz eines tierischen Modells das der so genannten "essentiellen" arteriellen Hypertension beim Menschen ähnelt bei gleichzeitiger Korrektur des Hyperinsulinismus und der arteriellen Hypertension.
- Analoge Komplexe können aus anderen Metall-Derivaten von Metallen in der Oxidationsstufe von mindestens 2 hergestellt werden, die für ihre antidiabetische Aktivität bekannt sind.
- Analoge Komplexe können auch zwischen den beiden Typen von organischen Derivaten, wie sie oben genannt sind, und verschiedenen Metallkationen gebildet werden, die bekannt sind als Kationen mit biokatalytischer Aktivität, wobei diese Komplexe in allen Fällen besonders wirksame Agentien als Transportmittel für Kationen mit biokatalytischer Aktivität darstellen.
- Unter Kationen mit biokatalytischer Aktivität versteht man sowohl diejenigen, die eine direkte biokatalytische Aktivität aufweisen, als auch diejenigen, die Biokatalysatoren ersetzen und modifizieren können durch bestimmte pathologische Stoffwechselwege. Beispielsweise kann genannt werden Vanadin, das Phosphat ersetzen kann aufgrund seiner Ähnlichkeit in bezug auf die Koordinationschemie: dabei werden die sauren und alkalischen Phosphatasen durch die Vanadyle und Vanadate gehemmt, ebenso die Tyrosinphosphatase, die eine Stimulierung dei Phosphorylierung des Tycosins des peripheren Rezeptors von Insulin induziert, sowie damit assoziierte Proteinkinasen.
- Die Anmelderin hat bei der Fortsetzung ihrer Untersuchungen auf dem gleichen Gebiet nunmehr eine neue Familie von metallorganischen Komplexen auf Basis von gut definierten Diglyceriden identifiziert, die eine besonders große Aktivität auf dem gleichen Gebiet aufweisen.
- Sie hat auch gefunden, dass das aus Soja extrahierte handelsübliche Sitosterin etwa 15 bis 20% Sitostanol enthält und dass Sitosterin, Sitostanol oder eine Mischung dieser beiden Verbindungen (beispielsweise das handelsübliche Sitosterin) diese gleiche Aktivität aufweist, wenn sie in die Zusammensetzung der erfindungsgemäßen Komplexe eintreten.
- Gemäß einem ersten Aspekt betrifft die Erfindung somit gemäß einer ihrer wesentlichen Charakteristika neue metallorganische Komplexe, die erhalten werden können durch Umsetzung:
- - eines Kations eines Metalls (M) in der Oxidationsstufe von mindestens zwei, das als Biokatalysator in dem in vivo-Stoffwechsel verwendbar ist,
- - mit Sitosterin, Sitostanol oder einer Mischung von Sitosterin und Sitostanol oder einem Pflanzenextrakt, der Sitosterin, Sitostanol oder eine Mischung von Sitosterin und Sitostanol enthält, und
- - einem Diglycerid der Formel (I):
- worin bedeuten:
- R&sub1; einen Acylrest einer Ölsäure (C18:1),
- R&sub2; einen Acylrest einer linearen oder verzweigten, gesättigten oder ungesättigten Fettsäure mit 2 bis 18 Kohlenstoffatomen.
- Gemäß einer bevorzugten Variante steht R&sub2; für eine Acetyl- oder Oleoyl-Gruppe, vorzugsweise für die Acetylgruppe.
- Die Kationen des Metalls M, die zur Herstellung der erfindungsgemäßen Komplexe verwendbar sind, sind alles Kationen mit der Oxidationsstufe von mindestens 2, die mit den beiden oben genannten Typen von organischen Derivaten Komplexe bilden können und bekannt sind für ihre katalytische Aktivität auf die biologischen Systeme. In der vorliegenden Erfindung spricht man von einem Biokatalysator, um diese Metalle mit einer katalytischen Aktivität auf die biologischen Systeme zu bezeichnen.
- Wenn man beispielsweise ein Produkt mit hypolipämischer oder hypoglykämischer und/oder antidiabetischer und/oder insulinomimetischer Aktivität herstellen will, wählt man insbesondere ein Metallderivat von Vanadin, Niob, Molybdän, Selen, Chrom oder Zink.
- In diesen Metallderivaten liegen vor:
- - das Vanadin zweckmäßig in der Oxidationsstufe 3, 4 oder 5, vorzugsweise 4,
- - das Niob zweckmäßig in der Oxidationsstufe 4 oder 5, vorzugsweise 5,
- - das Selen zweckmäßig in der Oxidationsstufe 4 oder 6, vorzugsweise 4,
- - das Molybdän im allgemeinen in einer Oxidationsstufe zwischen 3 und 6, vorzugsweise 3,
- - das Chrom vorzugsweise in der Oxidationsstufe 3,
- - das Zink vorzugsweise in der Oxidationsstufe 2.
- Als Beispiele für Metalle, die für andere Anwendungszwecke geeignet sind, können genannt werden
- - Antimon oder Zinn, für die Behandlung von Autoimmunerkrankungen, die insbesondere das Nervensystem betreffen, beispielsweise Sklerose in Platten (SEP),
- - Gold für die Behandlung von Autoimmunpathologien, die den Bewegungsapparat betreffen, beispielsweise im Falle der Rheumatoiden Polyarthritis.
- - Vanadin bei Neoplasien des Verdauungstrakts, insbesondere des Pankreas, des Colons und des Rectums,
- - Ruthenium oder Palladium bei respiratorischen Neoplasien,
- - Lithium bei Pathologien des Zentralnervensystems,
- - Zinn bei erworbenen Immundefizit-Syndromen.
- Als Beispiele für Metallderivate, die erfindungsgemäß besonders nützlich sind, können genannt werden die Halogenide, Oxyhalogenide, Sulfate, Hydrate, Ammoniumsalze, Methalate von Alkalimetallen oder Erdalkalimetallen, die vorteilhaft in Wasser oder manchmal in Alkoholen gelöst sein können. Es können genannt werden metallorganische Derivate wie die Acetylacetonate, Alkoholate oder Komplexe von Metallen mit organischen Lösungsmitteln, beispielsweise Ethern, THF, DMF. Diese metallorganischen Derivate sind im allgemeinen in organischen Lösungsmitteln, insbesondere in chlorierten Lösungsmitteln wie Chloroform oder Dichloromethan, löslich.
- Das Metall kann auch durch eine vorhergehende Extraktion aus Lebensmitteln oder Pflanzen, die für ihren hohen Gehalt an diesem Metall bekannt sind (schwarzer Pfeffer, Persilie, Basilikum, Dill) bereitgestellt werden. Das Sitosterin wird vorzugsweise im Gemisch mit Sitostanol in einer relativen Menge von mindestens 15% Sitostanol verwendet. Das Sitosterin und das Sitostanol können auch in reiner Form verwendet werden.
- Das Sitosterin liegt in einer handelsüblichen Farm vor, es liegt dann jedoch vor im Gemisch mit Campesterin und Sitostanol. In diesen Handelsprodukten, die im allgemeinen aus Soja extrahiert sind, macht das Sitosterin 50 bis 70% des Produkts aus, das mit Campesterin und Sitostanol in den jeweiligen Mengen in der Größenordnung von 15% gemischt ist.
- In einer ersten Stufe scheint die Aktivität ausschließlich an die Anwesenheit von Sitosterin gebunden zu · sein, da eine Wirkungs-Dosis-Beziehung zwischen der Aktivität und der Menge des Sitosterins existiert; darüber hinaus weist reines Campesterin keinerlei Aktivität auf. Bei der Fortsetzung ihrer Arbeiten hat die Anmelderin gefunden, dass die in der Mischung vorhandene Menge an Sitostanol in dem gleichen Verhältnis variiert wie das Sitosterin; schließlich weist das reine Sitostanol eine Aktivität auf, die identisch mit derjenigen der Sitosterin/Sitostanol-Mischung, wie weiter oben definiert, ist.
- Reines Sitostanol oder Stigmastanol ist ein Handelsprodukt, das erhalten wird durch katalytische Hydrierung von Sitosterin. Seine Synthese aus β-Sitosterin wurde 1937 von Bernstein und Wallis durchgeführt, "J. Org. Chem. Soc.", 2, 341.
- Man kann das Sitosterin und damit das Sitostanol auch herstellen durch Extraktion aus Pflanzen nach Verfahren, wie sie in der Literatur beschrieben sind, beispielsweise auf Seite 95 der Dissatation von Claude Cerdon in Montpellier, die den Titel hat "Modulation de la production des sapogénines stéroideques in réponse à l'inhibition de 1a synthese des sterols". Diese Extraktion wird zweckmäßig durchgeführt durch komplexe Bindung der Metalle nach dem Verfahren, wie es insbesondere in dem französischen Patent Nr. 2 316 247 beschrieben ist, in dem ein Verfahren zur Isolierung der 3-Hydroxysteroide und der 3-Oxosteroide aus einer diese Verbindungen enthaltenden Mischung beschrieben ist.
- Um diese Extraktion durchzuführen, kann man jedes Pflanzenprodukt oder jedes Produkt pflanzlichen Ursprungs verwenden, das für seinen verhältnismäßig hohen Gehalt an Sitosterin bekannt ist.
- Als Beispiele für Pflanzen oder Produkte pflanzlichen Ursprungs mit relativ hohem Gehalt an freiem Sitosterin können insbesondere genannt werden Olivenöl, Sojaöl, Blätter der Baumwollpflanze, Blätter der Kaffeepflanze, Weizenkeime, deren relative Gehalte an freien Sterinen und deren Prozentsatz an Sitosterin in der freien Sterin-Fraktion in der nachstehenden Tabelle angegeben sind:
- Die relativen Gehalte an Sitostanol wurden nicht untersucht.
- Es sei auch darauf hingewiesen, dass die freie Sterin-Fraktion je nach den Pflanzen einen variablen Mengenanteil an 24 R- und 24 S-Isomeren enthält, ein Mengenanteil, der kaum bekannt ist, da er wenig oder nicht untersucht wurde.
- Dieser Mengenanteil könnte ebenso wie die relative Menge an Sitostanol, das man bei den Reinigungen von dem Sitosterin nicht trennen konnte, die bessere Aktivität, verglichen mit der Sterin-Fraktion bestimmter Pflanzen, und vor allem den Überschuss an Sitosterin, der für die Herstellung von neuen erfindungsgemäßen Produkten erforderlich ist, erklären.
- Eine bestimmte Anzahl unter ihnen und vor allem diejenigen, die sich bei den vorgesehenen Anwendungen als am aktivsten erwiesen haben, sind auch im Handel erhältlich. Dies ist der Fall insbesondere bei 1-Oleoyl-2- acetylglycerin, 1,2-Dioleoylglycerin, die in handelsüblicher Form mit einer Reinheit von etwa 98% vorliegen. Das 1-Oleoyl-2-acetylglycerin wird insbesondere durch chemische oder biochemische Synthese erhalten, insbesondere durch Acetylierung in 2-Stellung durch das Acetyl-CoA von 1, 2-Dioleoylglycerin oder auch aus einem Dioleylphospholipid, insbesondere dem Phosphatidylcholin, das in Olivenöl vorhanden ist und das durch die Phospholipase C in ein Diolein und in ein Phosphorylcholin zerlegt wird.
- Im übrigen können die für die Herstellung der erfindungsgemäßen Komplexe verwendbaren Acylglycerine aus der Mehrzahl der Pflanzen isoliert werden.
- Diese Acylglycerine können extrahiert werden aus Lippenblütlern, Brennesseln (Urtica dioica und urens), Salbei, Günsel, Lucerne oder Alphalpha (Medicago sativa), Eukalyptus (Globulus, Delegatensis), Angelica archangelica und Angelica sinensis, Doldenblütern, Gymnema sylvestre (Asclepiadaceae), Marsdenia condurango, Momordica charantia, Gingko biloba, Chardon marie (Distel), Grünem Tee, Schwarzem Tee (Camelia sinensis), Rhabarber, Dioscorea dumetorum (Dioscoreaceae), Indigofera arrecta (Papilionaceae), Pittosporaceae, Agrimonia eupatoria, Curcuma xanthorrhiza (roxb.), Uncaria gambier (roxb.), Swertia chirayita (roxb.), Resedaceen (Reseda phyteuma, lutea, alba, luteola), Harpagophytum, Rubiaceen, Gentianaceen, Asparagus racemosus, Weißdorn (Crataegus oxyacantha), Mistel (Viscum album), Mangroven (Rhizophoraceen), Kaki, Eichen, Gall-Eichen (Fagaceen), Brombeeren, Hamamelis (Hamamelidaceen), Ratanhia (Kramariaceen), Weiderich (Lithraceen), Calophyllum (Clusiaceen), Akazien, Cachou-Akazien (Mimosen-Hilisenfrüchte), Quebracho (Anacardiaceen), Trauben (Vitis vinifera, Ampelidaceen), Johannisbeeren (Saxifragaceen), Heidelbeeren (Ericaceen), Maulbeeren (Rubus fructicosus), Holunder, Rotkohl, Knoblauch (Allium sativum), Coriander (Coriandrum sativum), Wacholder (Juniperus communis), Kiefern (Abietaceen), Strandkiefern, Zypressen (Cupressus sempervirens), Hibiscus, Rhus (Anacardiaceen), Dicotyledonen, Farne, Gymnospermen, Mellianthus, Rosaceen, Rosen, Malva verticillata (Malvaceae), Erdbeeren, Citrusfrüchten (Rutaceen), Benoit, Kastanien (Fragaceen), Bistorte, Hülsenfrüchten, Sophora, Lespedeza, Sophora, Polygonaceen und Buchweizen.
- Auf besonders vorteilhafte Weise verwendet man als Quelle für Acylglycerine ungesättigte Pflanzenöle, insbesondere Olivenöl der ersten Kaltpressung.
- Allgemein wählt man als Quelle für Acylglycerine, die erfindungsgemäß verwendbar sind, ein Öl, das einen hohen Gehalt an Ölsäure aufweist, wobei ein solches Öl im allgemeinen einen hohen Mengenanteil an erfindungsgemäß verwendbaren Acylglycerinen enthält.
- Als Beispiele für solche Öle können genannt werden:
- - Olivenöl, dessen Gehalt an Ölsäure (C18:1) zwischen 60 und 80% liegt, wobei die europäischen Öle reicher an C18:1 sind als die nordafrikanischen Öle,
- - Sonnenblumenöl der so genannten Varietät Hybrid-Sonnenblumenöl, das 83% C18:1 anstelle von 16% in dem normalen Sonnenblumenöl enthält,
- - Safloröl der Ölsäurevarietät, das 73 bis 80% Cisi anstelle von 10 bis 20% in der Linolsäurevarietät enthält,
- - Mandelöl, das 64 bis 82% C18:1 enthält,
- - Nussöl, das 66 bis 83% C18:1 enthält,
- - Avocadoöl, dessen Gehalt C18:1 zwischen 36 und 80% variiert.
- Die Fraktion, die Acylglycerine enthält, die für die Herstellung der erfindungsgemäßen Komplexe verwendbar sind, kann in vorteilhafter Weise auf die nachstehend beschriebene Weise aus Olivenöl hergestellt werden: man führt eine Vorreinigung des Olivenöls durch, indem man es über eine kurze Kieselsäure-Säule (10 bis 15 cm) laufen lässt unter Anlegung eines Vakuums und wobei man mit einem organischen Lösungsmittel wie Dichlormethan oder einer Mischung von Cyclohexan und Ethylacetat in den Mengenverhältnissen 9614 oder unter Verwendung irgendeines anderen Eluierungsmittels, das eine ähnliche Polarität aufweist, eluiert, um auf diese Weise die in dem Öl vorhandenen Triglyceride zu isolieren. Die. Kieselsäure wird anschließend mit Ethylacetat gewaschen, um die erfindungsgemäß interessanten Diglyceride sowie die Monoglycerid-Fraktion und die weniger polaren Verbindungen (darunter das Phosphatidylcholin) zu gewinnen.
- Die so erhaltene Fraktion wird anschließend über eine Kieselsäure-Kolonne laufen gelassen und mit verschiedenen Gradienten einer Ethylacetat/Cyclohexan-Mischung zwischen 10/90 und 100/0 eluiert, um die verschiedenen chemischen Familien von dem Öl abzutrennen und die gesuchte aktive Familie zu gewinnen.
- Das 1,2-Dioleoylglycerin wird nach dem Austritt der 1,3-Diglyceride aus der Kolonne erhalten.
- Das 1-Oleoyl-2-acetyl-glycerin wird unmittelbar vor dem 1-Oleoylglycerin und dem 2-Oleoylglycerin erhalten.
- Die erfindungsgemäßen Komplexe können, wie vorstehend angegeben, leicht hergestellt werden durch einfaches Mischen der drei vorstehend beschriebenen Typen von Verbindungen. Dieses Mischen wird zweckmäßig in einem organischen Lösungsmittel, z. B. in Dichlormethan, Ether, Ethylacetat, Ethanol, durchgeführt.
- Der Komplex kann auch direkt hergestellt werden unter Verwendung eines Öls als Lösungsmittel, das anschließend als Injektions-Lösungsmittel für das aktive Produkt im Falle einer injizierbaren Verabreichungsform oder als Exzipient für eine orale Verabreichungsform verwendet werden kann.
- Die Mischung wird mehrere Stunden lang bei einer Temperatur zwischen 30 und 40ºC gehalten; man kann das gleiche Ergebnis auch mit mehreren Flashes bei einer Temperatur in der Größenordnung von 50 bis 60ºC während mehrerer Minuten erhalten.
- Was die Mengenanteile der verschiedenen Bestandteile angeht, so können sie in einem ziemlich breiten Bereich variieren. Indem man die Aktivität der erhaltenen Produkte mit den Mengenanteilen der drei Typen von fraglichen Reagentien in Korrelation setzte, konnte man jedoch die folgenden Mengenanteile, bezogen auf 1 mol Metall, bestimmen:
- - das Sitosterin und/oder das Sitostanol, allgemeiner die Sitosterin/Sitostanol-Mischung oder das reine Sitostanol werden zweckmäßig in Mengenanteilen von 1000 bis 10000 mol, bezogen auf das Metall, verwendet,
- - das Diglycerid wird zweckmäßig in äquimolaren Mengenanteilen, bezogen auf das Metall, verwendet. Diese Mengenanteile können jedoch so sein, dass das Molverhältnis DiglyceridlMetall zwischen 1 und 100 liegt.
- Dieses Verhältnis variiert darüber hinaus je nach Art des Diglycerids.
- Insbesondere liegt das Diglycerid/Metall-Verhältnis zweckmäßig zwischen 1 und 100 für den Fall, dass es sich bei dem Diglycerid um das 1, 2 = Dioleoylglycerin handelt.
- Zweckmäßig wählt man ein Verhältnis zwischen 1 und 10 für den Fall, dass es sich bei dem Diglycerid um das 1-Oleoyl-2-acetylglycerin handelt.
- Beispielsweise verwendet man für 50 mg einer Sitosterin/Sitostanol-Mischung (mit Mengenverhältnissen von 80/20, so wie sie nach der Reinigung aus Soja erhalten werden) und für eine Vanadin-Menge, ausgedrückt als Metall, von 1 bis 10 ug, vorzugsweise 1 bis 2 mg 1,2-Dioleoylglycerin oder 20 bis 500 ug Oleoylacetylglycerin.
- Die verschiedenen Bestandteile werden formell durch geeignete analytische Methoden identifiziert:
- - für das Sitosterin und das Sitostanol: Gasphasenchromatographie, HPLC, RMN¹H,
- - für das Acylglycerin: HPLC mit einem Lichtstreuungsdetektor auf einer C&sub1;&sub8;-Kromasil-Kolonne in Gegenwart eines Eluierungsmittels, das beispielsweise aus isokratischem Acetonitril besteht.
- Der Massen-Peak des Komplexes ist mit üblichen Methoden, beispielsweise durch chemische Ionisation und durch Elektronenhagel, nicht nachweisbar, was sich durch den Umstand erklären lässt, dass die Komplexe, die durch diese beiden Bestandteile mit dem Metall gebildet werden, im allgemeinen instabil sind wie die meisten metallorganischen Komplexe, die eine biologische Aktivität aufweisen.
- Es scheint, dass der erhaltene Komplex bei viel niedrigeren Dosen an Acylglycerinen aktiv ist, wenn in der 2-Position des Glycerins sich eine kürzere acylierte Kette mit 2 bis 18 Kohlenstoffatomen befindet und insbesondere, wenn in der 2-Position sich ein Acetyl befindet.
- Man erhält so die gleiche Aktivität, wenn man den metallorganischen Komplex mit einer 10- bis 100-fach geringeren Menge an Oleoylacetylglycerin als an Dioleoylglycerin synthetisiert. Im übrigen ist es sowohl bei dem 1,2-Dioleoylglycerin als auch bei dem 1-Oleoyl-2-acetylglycerin das natürliche Isomere "sn", das die beste Aktivität aufweist.
- Das biokatalytische Metall M wird zweckmäßig ausgewählt aus den folgenden Metallen: Zink, Eisen, Kupfer, Magnesium, Vanadin, Titan, Chrom, Mangan, Kobalt, Nickel, Gallium, Germanium, Antimon, Zinn, Indium, Palladium, Rhodium, Ruthenium, Technetium, Molybdän, Niob, Zirkonium, Yttrium, Tantal, Wolfram, Rhenium, Osmium, Iridium, Platin, Silber oder Thallium.
- Besonders vorteilhaft ist das Metall Vanadin in der Oxidationsstufe 3, 4 oder 5, vorzugsweise 4 oder 5, besonders bevorzugt 4. Es erlaubt eine Verwendung der erfindungsgemäßen Komplexe insbesondere als hypolipämisches Mittel und für die Behandlung und/oder Prävention des Diabetes und seiner Komplikationen.
- Gemäß einem weiteren ihrer Aspekte betrifft die Erfindung die Verwendung der vorstehend beschriebenen Komplexe als Mittel zum Transport von Kationen mit biokatalytischer Aktivität, wobei die mit dem Metall verbundenen Liganden eine Erhöhung der biologischen Verfügbarkeit des genannten Metalls ermöglichen.
- Eine solche Verwendung ist um so wichtiger, als allgemein der Fachmann weiß, dass die Schwierigkeit der therapeutischen Verwendung von Metallkationen in Verbindung steht mit ihrer Toxizität bei den aktiven Dosen: allgemein bekannte Beispiele sind die Salze von Lithium, die in der psychiatrischen Pathologie verwendet werden, oder die Salze von Platin, Ruthenium, Palladium, die in der Cancerologie verwendet werden.
- Das Beispiel Vanadin für die Behandlung des Diabetes und seiner Komplikationen erläutert gut dieses Problem und die durch die vorliegende Erfindung bereitgestellte Lösung. Es ist nämlich so, dass:
- - die Vanadinsalze, die seit einem Jahrzehnt entwickelt werden (die Vanadyl- und Vanadat-Salze) aktiv sind bei einem Tier in einer Dosis von 5 bis 10 mg/kg (ausgedrückt als Metall) bei intraperitonealer Verabreichung; bei dieser Dosis sind sie sehr toxisch und können dem Menschen nicht verabreicht werden;
- - bestimmte organische Komplexe, die im Verlauf der letzten Jahre insbesondere in dem Europäischen Patent Nr. 0 305 264 (eingereicht am 10. 08. 88) beschrieben worden sind, die Erzielung einer Aktivität bei Dosen in der Größenordnung von 1 bis 5 mg/kg (ausgedrückt als Metall) erlauben;
- - die erfindungsgemäß beschriebenen metallorganischen Komplexe von Vanadin ihrerseits eine optimale Aktivität (Rückkehr zu einer normalen Glykämie und meistens dauerhafte Heilung der Gesamtheit der Symptome) ergeben bei einer Vanadindosis (ausgedrückt als Metall) in der Größenordnung von 1 ug/kg beim Tier und somit bei Dosen, die deutlich niedriger (5000 mal geringer) und frei von einer Toxizität sind, verglichen mit den täglichen Zuführungsdosen (40 bis 60 ug pro Tag) beim Menschen.
- Die erfindungsgemäß beschriebenen metallorganischen Komplexe optimieren auf diese Weise die biologische Verfügbarkeit des transportierten Metallkations und erlauben so seine therapeutische Verwendung bei einer geringen oder ohne jede Toxizität, was einen beträchtlichen Vorteil gegenüber dem Stand der Technik darstellt.
- Gemäß einem anderen ihrer Aspekte betrifft die Erfindung außerdem pharmazeutische Zusammensetzungen, die mindestens einen Komplex, wie er weiter oben definiert ist, und ein pharmazeutisch akzeptables Vehiculum, Exzipienten oder Träger enthalten.
- Gemäß einer ersten Variante enthält die pharmazeutische Zusammensetzung einen Komplex, wie vorstehend definiert, eines einzigen Metalls.
- Gemäß einer anderen Variante kann die pharmazeutische Zusammensetzung eine Mischung von zwei Komplexen, wie sie vorstehend definiert sind, von zwei verschiedenen Metallen enthalten.
- Eine solche Mischung führt in bestimmten Fällen zu einem synergistischen Effekt: dies ist insbesondere der Fall, wenn die Zusammensetzung eine Mischung von Vanadin- und Zink-Komplexen enthält. In diesem Fall konnte bei der Verwendung einer pharmazeutischen Zusammensetzung, die eine Mischung dieser beiden Typen von Komplexen enthält, bei der Behandlung des Diabetes bei bestimmten Tiermodellen ein synergistischer Effekt festgestellt werden.
- Als pharmazeutisch akzeptable Exzipienten, Vehicula oder Träger kann man jeden dem Fachmann allgemein bekannten Exzipienten, Vehicula oder Träger verwenden. Beispielsweise können genannt werden, ohne dass die Erfindung darauf beschränkt ist: Lactose, Maisstärke, Glucose, Saccharose, Süßungsmittel wie Maltitsirup, Gummiarabicum, Gelatine, Carrageenane, Stearinsäure oder Magnesiumstearat, Dextrin, Maltodextrine, Mannit, Talk, Fettkörper natürlichen Ursprungs, insbesondere Öle pflanzlichen Ursprungs, die reich an ungesättigten Fettsäuren und Stearinen sind. Insbesondere kann man, wenn es sich eventuell als erforderlich erweisen sollte, auch andere dem Fachmann allgemein bekannte Zusätze verwenden, wie z. B. Stabilisierungsmittel, Trocknungsmittel, Bindemittel, pH-Puffer.
- Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können auf unterschiedliche Weise verabreicht werden, insbesondere auf oralem Wege, durch bukkale oder digestive Absorption, auf transmukalem, subkutanem, intramuskulärem, transdermalem Wege (in Form eines Pflasters oder eines Gels).
- Gemäß einem anderen ihrer Aspekte betrifft die Erfindung die Verwendung von erfindungsgemäßen Komplexen zur Herstellung eines Arzneimittels, das dazu bestimmt ist, als regulierendes oder stimulierendes Agens der biokatalytischen Systeme verwendet zu werden, insbesondere für die Behandlung oder Prävention von Defiziten (Mangelerkrankungen) oder Dysfunktionen (genetischen oder erworbenen) der enzymatischen Systeme, welche die Anwesenheit von Metallen in Form von Kationen erfordern, wie Katalysatoren für biochemische Reaktionen, insbesondere für die Behandlung oder Prävention von Stoffwechsel-, Autoimmun- oder Neoplasie-Erkrankungen.
- Bei allen diesen Verwendungen wird von dem Umstand Gebrauch gemacht, dass die biologische Verfügbarkeit des Metalls selbst, das als Biokatalysator bekannt ist, aufgrund seiner Komplexbildung erhöht ist.
- Die Komplexbildung führt in allen Fällen zu einer Erhöhung der biokatalytischen Aktivität des Metalls, was die Erzielung einer Aktivität mit Metalldosen erlaubt, die beträchtlich geringer sind, bezogen auf die üblicherweise angewendeten Dosen.
- Gemäß einer der besonders wichtigen Varianten der Erfindung kann genannt werden die Verwendung der Komplexe, in denen das Metall ausgewählt ist aus der Gruppe, die besteht aus Vanadin, Niob, Selen, Chrom und Molybdän, für die Behandlung und/oder Prävention von Cardiovasculär-Komplikationen, die mit der Hypercholesterinämie und/oder Hypertriglyceridämie, mit dem Insulin-abhängigen oder nicht Insulin-abhängigen Diabetes und mit der Insulin-Resistenz in Verbindung stehen; diese Pathologien sind insbesondere die arterielle Hypertension, die obstruktiven Coronarerkrankungen (Myocardinfarkt, Angor), die okulären oder peripheren Mikroangiopathien; sowie auch die Obesitas vom Android-Typ, welche die Insulin-Resistenz begleitet.
- Unter diesen Komplexen wählt man vorzugsweise diejenigen von Vanadin in einer Oxidationsstufe von 3, 4 oder 5, vorzugsweise auch die Komplexe, in denen das Vanadin in der Oxidationsstufe 4 vorliegt.
- Für die Herstellung von diätetischen Produkten, die den erfindungsgemäßen Komplex enthalten, kann zweckmäßig das Vanadin zugeführt werden, indem man es mit einem Lösungsmittel natürlichen Ursprungs, beispielsweise einem Pflanzenöl, oder entmineralisiertem Wasser extrahiert; als Lebensmittel, die reich an Vanadin sind, können genannt werden schwarzer Pfeffer, Petersilie, Basilikum, Dill, bestimmte Pilze; gemäß einer anderen Methode kann das Vanadin direkt eingeführt werden durch Verwendung des pulverisierten Lebensmittelsprodukts, beispielsweise von pulverisiertem schwarzem Pfeffer, der 340 ug Vanadin pro Gramm Pfeffer enthält.
- Die folgenden Beispiele dienen lediglich der Erläuterung der Erfindung.
- Man geht von einem Olivenöl aus, das man auf einer kurzen Siliciumdioxid-Kolonne (10 bis 15 cm) vorreinigt. Das Eluieren führt man mit Dichlormethan oder mit einer Cyclohexan/Ethylacetat (96/4)-Mischung unter Vakuum durch. Dieser Arbeitsgang erlaubt die Eliminierung der in dem Öl vorhandenen Triglyceride.
- Das Siliciumdioxid wird anschließend mit Ethylacetat gewaschen und man gewinnt die interessierende Fraktion des Öls.
- Diese Fraktion wird anschließend über eine Siliciumdioxid-Kolonne laufen gelassen, wobei man mit verschiedenen Gradienten einer Ethylacetat/Cyclohexan-Mischung zwischen 10/90 und 100/0 eluiert. Dieser Arbeitsgang erlaubt die Abtrennung der verschiedenen chemischen Familien von dem Öl und die Gewinnung der gesuchten aktiven Fraktion, die durch HPLC mit einem Lichtdiffusionsdetektor kontrolliert wird. Das Oleoylacetylglycerin wird am Kopf der Monoglycerid-Fraktion gewonnen.
- In 15 cm³ Dichlormethan löst man:
- - 1 g einer handelsüblichen Mischung von Sitosterin/Sitostanol in Mengenverhältnissen von 70/15, wobei der Rest aus Verunreinigungen, insbesondere aus Campesterin, besteht,
- - 1,1 mg VO(Acac)²;
- - 5 mg Oleoylacetylylglycerin, das durch Reinigung von Olivenöl erhalten wurde.
- Man erwärmt die Mischung unter Rühren 1 h lang. Man dampft das Lösungsmittel ein und gewinnt den Komplex.
- In 15 cm³ Dichlormethan löst man:
- - 1 g handelsübliches Sitostanol
- - 1,1 mg VO(Acac)²,
- - 5 mg Oleoylacetylglycerin, das durch Reinigung von Olivenöl hergestellt wurde.
- Man erwärmt die Mischung mehrmals einige Minuten lang auf 54ºC. Man verdampft das Lösungsmittel und gewinnt den Komplex.
- In 15 cm³ Dichlormethan löst man:
- - 1 g handelsübliches Sitostanol
- - 1,1 mg VO(Acac)²,
- - 20 mg handelsübliches 1,2-Dioleoylglycerin.
- Man erwärmt die Mischung mehrmals einige Minuten lang auf 50ºC. Man verdampft das Lösungsmittel und gewinnt den Komplex.
- Ausgehend von einem der in den Beispielen 1 oder 2 gebildeten Komplexe stellt man eine pharmazeutische Zusammensetzung auf die folgende Weise her:
- Man führt den Komplex in eine Flüssigkeit ein, die als Exzipient oder als Injektions-Lösungsmittel verwendet wird, und das Lösungsmittel wird beispielsweise in einem Rotationsverdampfer entfernt. Das Produkt kann dann verabreicht werden.
- Der Komplex kann auch einem Pflaster einverleibt werden zur Durchführung einer transdermalen Diffusion.
- Der Komplex kann auch in seiner festen Form zu magenbeständigen Kapseln konditioniert werden.
- In 15 cm³ Dichlormethan löst man:
- - 1 g handelsübliches Sitostanol
- - 100 ug VO(Acac)²,
- - 10 mg handelsübliches 1-Oleoyl-2-acetyl-sn-glycerin, das man bei einer Temperatur unterhalb 0ºC hält, bis zu dem Augenblick, in dem man das Mischen der Komponenten miteinander durchführt, um zu vermeiden, dass es in eine 1,3-Position umgewandelt wird, dis keine Aktivität mehr besitzt.
- Man gibt 20 cm³ Soja Codex-Öl zu; man hält die Mischung unter Rühren 30 min lang bei 40ºC, dann verdampft man das Lösungsmittel; das aktive Produkt (der Wirkstoff) ist dann fertig für die Injektion.
- In 150 ml Olivenöl der ersten Kaltpressung (das die für die Herstellung des erfindungsgemäßen Komplexes erforderlich Acylglycerine enthält) löst man:
- - 15 g handelsübliches Sitostanol
- - 1,5 mg VO(Acac)²,
- - Man hält die Mischung unter Rühren 1 h lang bei 35ºC. Es wird kein anderes organisches Lösungsmittel als das Öl verwendet; das Produkt ist fertig für die Absorption per os.
- - 150 ml Olivenöl der ersten Kaltpressung;
- - 1 g pulverisierter schwarzer Pfeffer (340 ug Vanadin);
- - 15 g handelsübliches Sitostanol;
- - Man hält die Mischung unter Rühren 1 h lang bei 35ºC. Es wird kein anderes organisches Lösungsmittel als das Öl verwendet. Der erfindungsgemäße Komplex wird gebildet und das Produkt ist fertig für die Absorption per os.
- Der in Beispiel 3 erhaltene Komplex wird, ausgehend von dem Präparat I b, unter Anwendung des folgenden Verfahrens bewertet:
- - nännliche Wistar-Ratten aus der Aufzucht der Societe Iffa-Credo mit einem mittleren Gewicht von 160 g werden 4 Tage lang beobachtet und sie erhalten Futter und Trinkwasser ad libitum. Sie werden einer Temperatur von 21 ± 1ºC und einem Tag/Nacht-Cyclus von 12 h ausgesetzt.
- - sie werden anschließend mit Ethylether anästhesiert und ihnen wird eine Dosis von 60 mg/kg Streptozotocin, gelöst in einem Citratpuffer von pH 4, 5, durch eine Injektion verabreicht, die im Bereich der Penisvene vorgenommen wird (so genanntes STZ-Ratten-Modell);
- - 3 Tage später werden die Tiere (die dann etwa 200 g wiegen) und eine Glykämie zwischen 3 und 4,9 g/l aufweisen, in Gruppen eingeteilt mit 6 Tieren pro Gruppe und 3 Tieren pro Käfig und einer Behandlung mit der zu testenden Substanz durch intraperitoneale Injektion (nachstehend als IP bezeichnet) unterworfen, gelöst in einer aus Olivenöl extrahierten Fraktion, die nur Triglyceride enthält, die ein neutrales Verhalten gegenüber den zu testenden Komplexen aufweisen.
- Es wird auch eine Gruppe von diabetischen Vergleichsratten gebildet, die das gleiche Volumen von aus Olivenöl extrahierten Triglyceriden auf intraperitonealem Wege erhalten.
- Die Kontrolle der Glykämie wird zu dem gewünschten Zeitpunkt durchgeführt mit einem Glucometer III AMES (Bayer) auf einem Glucofilm, wenn es sich dabei um einen Test zur Bewertung eines hypoglykämischen Effekts handelt, 2 bis 6 h nach der Verabreichung, oder unter Verwendung eines Glucometers I AMES auf Glucostix, wenn es sich dabei um eine mehrtägige Behandlung handelt, die dazu dient, die Regulator-Rolle für die Glykämie und einen eventuellen remanenten Effekt nach Beendigung der Behandlung zu bewerten; wobei die Entnahme eines Bluttropfens bei jeder Dosierung durch einen Einschnitt in das Ende des Schwanzes durchgeführt wird.
- In der nachstehenden Tabelle I sind Ergebnisse angegeben, die erhalten wurden bei der Behandlung unterschiedlicher Gruppen von Ratten nach dem Versuchsprotokoll des vorstehenden Absatzes und unter Verwendung des in Beispiel 3 hergestellten Produkts mit dem in Beispiel I b beschriebenen Komplex. In der nachstehenden Tabelle I sind für drei Gruppen von 6 diabetischen STZ-Ratten die an den Tagen J0, J4, J8 und J11 der Behandlung erhaltenen Ergebnisse angegeben.
- Diese Tabelle gibt an den Tagen J4, J8, J 11 an:
- - den Grad der Glykämie,
- - die Änderung dieses Grades der Glykämie, bezogen auf den Grad bei J0
- - die Anzahl der geheilten Ratten; unter geheilten Ratten versteht man diejenigen, die eine Glykämie von weniger als 1,50 g/l aufweisen,
- - die Änderung des Gewichtes, bezogen auf J0 (Gewicht)
- In der nachstehenden Tabelle II sind die Ergebnisse angegeben, die für eine Gruppe von 6 diabetischen STZ-Ratten erhalten wurden nach dem vorstehend beschriebenen gleichen Versuchsprotokoll unter Verwendung des Produkts, wie es in Beispiel 3 beschrieben ist, und unter Verwendung des in Beispiel Ic hergestellten Komplexes.
- Es wurde eine klinische Studie durchgeführt mit 10 Patienten, die eine Dyslipidämie aufwiesen, 7 Männer und 3 Frauen. Das mittlere Alter betrug 61 Jahre.
- Die Behandlung wurde auf eine Dauer von 30 Tagen eingerichtet; es wurde eine Lipid-Bilanz vor der Behandlung und am Ende der Behandlung erstellt.
- Das verabreichte Produkt ist dasjenige, wie es in Beispiel 5 beschrieben ist, in einer Dosis von 5 ml pro Tag entsprechend einer Vanadin-Dosis, ausgedrückt als Metall, von 10 ug pro Tag.
- Es wurde keine Veränderung des Ernährungsplans vorgeschlagen.
- Die Ergebnisse sind in der nachstehenden Tabelle III angegeben. Analyse der Ergebnisse:
- Die Berechnung der Mittelwerte zeigt eine Verbesserung bei den drei untersuchten Variablen (Cholesterin, GesamtcholesterinfHDL und Triglyceride). Es wurde ein signifikanter Unterschied gefunden für:
- - die Variable Gesamtcholesterin/HDL mit einem Messfehler α von 5% bei einem Grad der Signifikanz von < 0,02,
- - die Variable Cholesterin mit einem Messfehler a von S % bei einem Grad der Signifikanz von < 0,03,
- - die Variable Triglycerid, die, obgleich verbessert, mit dieser Anzahl von Fällen nicht signifikant ist; die Anzahl der Fälle, die für ein signifikantes Ergebnis als erforderlich angesehen wird, beträgt 13 Patienten.
- Die nachgewiesene hypolipämische Aktivität steht nicht ausschließlich in Relation zu:
- - dem Cholesterin: durch Vergleich mit der Publikation, in der die hypocholesterinämische Aktivität von Cholesterin beim Menschen beschrieben ist (und durch Analogie beim Kaninchen) wurde nämlich eine mäßige Aktivität nachgewiesen bei einer täglichen Dosis von 2,8 g Sitostanol während eines Jahres;
- - bei der erfndungsgemäßen Studie beträgt die Zufuhr an Sitostanol 500 pro Tag und die Aktivität ist nach 20-tägiger Behandlung nachweisbar;
- - dem Olivenöl: bei einer Studie des diätetischen Einflusses von Lyon (Pr Serge RENAUD), an der 600 Patienten beteiligt waren, die innerhalb der vorhergehenden 6 Wochen einen Myocardinfarkt erlitten hatten und willkürlich in zwei Gruppen aufgeteilt worden waren, erhielt nämlich die behandelte Gruppe diätetische Anweisungen, die Butter und die tierischen Fette durch Olivenöl zu ersetzen. Nach Durchführung der Studie für durchschnittlich 27 Monaten scheint es, dass die behandelte Gruppe eine um 70% verminderte cardiovasculäre Mortalität, jedoch keinen Unterschied in bezug auf die Lipid-Parameter aufweist, wobei der Verzehr von Olivenöl nicht zu einer Senkung der Cholesteringehalte führte.
- Die Ergebnisse stehen in guter Relation zu den erfindungsgemäßen metallorganische Komplexen.
Claims (23)
1. Metallorganischer Komplex, der erhältlich ist durch Umsetzung:
- eines Kations eines Metalls (M) in einer Oxidationsstufe von mindestens
2, das als Biokatalysator im in vivo-Stoffwechsel verwendet werden kann, mit
- Sitosterin, Sitostanol oder einer Mischung von Sitosterin und Sitostanol
oder einem Pflanzenextrakt, der Sitosterin, Sitostanol oder eine Mischung von
Sitosterin und Sitostanol enthält, und
- einem Diglycerid der Formel (I)
worin bedeuten:
R&sub1; einen Acylrest der (C18:1)-Ölsäure,
R&sub2; einen Rest einer linearen oder verzweigten, gesättigten oder
ungesättigten Fettsäure mit 2 bis 18 Kohlenstoffatomen.
2. Metallorganischer Komplex nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der C&sub2;-C&sub1;&sub8;-Säurerest R&sub2; ein Ölsäurerest ist.
3. Komplex nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Säurerest
R&sub2; eine Acetylgruppe ist.
4. Komplex nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
dass die Mischung von Sitosterin und Sitostanol aus Soja hergestellt ist.
5. Komplex nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
dass das Sitostanol durch Hydrierung von Sitosterin hergestellt worden ist.
6. Komplex nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
dass das Diglycerid durch Reinigung aus Olivenöl oder einem an Ölsäure
reichen Öl hergestellt worden ist.
7. Komplex nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
dass das Metall zur Familie der folgenden Metalle gehört: Zink, Eisen, Kupfer,
Magnesium, Vanadin, Titan, Chrom, Mangan, Kobalt, Nickel, Gallium,
Germanium, Antimon, Zinn, Indium, Palladium, Rhodium, Ruthenium, Technetium,
Molybdän, Niob, Zirkonium, Yttrium, Tantal, Wolfram, Rhenium, Osmium,
Iridium, Platin, Silber und Thallium.
8. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, dass das Metall Vanadin in der Oxidationsstufe 3, 4 oder 5, vorzugsweise
4, ist.
9. Komplex nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
dass das Metall durch Extraktion aus einer Pflanze, die für ihren hohen Gehalt
an diesem Metall bekannt ist, oder durch direkte Verwendung dieser Pflanze in
pulverisierter Form erhalten wurde.
10. Verfahren zur Herstellung eines Komplexes nach einem der Ansprüche
1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass man die Bestandteile des genannten
Komplexes in einem organischen Lösungsmittel oder in einem Öl miteinander
mischt.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass man die
5 genannte Mischung eine bis mehrere Stunden lang auf eine Temperatur
zwischen 30 und 40ºC bringt oder bei einer Temperatur in der Größenordnung von
50 bis 60ºC Flashes von einigen Minuten aussetzt.
12. Verwendung eines metallorganischen Komplexes nach einem der
Ansprüche 1 bis 9 oder eines solchen, der nach dem Verfahren nach Anspruch 10
oder 11 hergestellt worden ist, als Transportagens für das Kation M mit
biokatalytischer Aktivität.
13. Pharmazeutische Zusammensetzung, dadurch gekennzeichnet, dass sie
mindestens einen Komplex, wie er in einem der Ansprüche 1 bis 9 defniert ist,
oder bei dem Verfahren der Ansprüche 10 oder 11 erhalten wird, und ein
Vehiculum, einen Exzipienten oder einen Träger, der (das) pharmazeutisch
akzeptabel ist, enthält.
14. Zusammensetzung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass
sie einen Vanadin-Komplex enthält.
15. Zusammensetzung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet,
dass es sich bei dem genannten Diglycerid, das in die Zusammensetzung des
genannten Komplexes eintritt, um 1,2-Dioleoyl-glycerin handelt.
16. Zusammensetzung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet,
dass es sich bei dem genannten Diglycerid, das in die Zusammensetzung des
genannten Komplexes eintritt, um 1-Oleoyl-2-acetyl-glycerin handelt.
17. Pharmazeutische Zusammensetzung und diätetisches Produkt, dadurch
gekennzeichnet, dass sie mindestens einen Komplex enthalten, wie er in den
Ansprüchen 1 bis 5 definiert ist, in den das Acylglycerin mittels Olivenöl, das
gleichzeitig den Exzipienten darstellt, nach einem Verfahren, wie es in
Anspruch 11 beschrieben ist, eingeführt worden ist.
18. Verwendung eines Komplexes nach einem der Ansprüche 1 bis 9 oder
eines solchen, der nach einem der Ansprüche 10 und 11 hergestellt worden ist,
zur Herstellung eines Arzneimittels oder eines diätetischen Produkts, das
bestimmt ist für die Verwendung als regulierendes oder stimulierendes Agens der
biokatalytischen Systeme, insbesondere für die Behandlung oder Prävention
von Defiziten oder Dysfunktionen (genetischen oder erworbenen) von
enzymatischen Systemen, welche die Anwesenheit von Metallen in Form von Kationen
als Katalysator für biochemische Reaktionen erfordern, insbesondere für die
Behandlung oder Prävention von Stoffwechsel-, Autoimmun- oder Neoplasie-
Erkrankungen.
19. Verwendung nach Anspruch 18 eines Komplexes nach einem der
Ansprüche 1 bis 9 oder eines solchen, der nach den in den Ansprüchen 10 oder
11 beschriebenen Verfahren hergestellt worden ist, in dem das Metall
ausgewählt wird aus der Gruppe, die besteht aus Vanadin, Niob, Selen, Chrom, Zink
und Molybdän, für die Behandlung und/oder Prävention der
Hypercholesterinämie und/oder der Hypertriglyceridämie, des insulinabhängigen oder von
Insulin nicht abhängigen Diabetes, der Insulinresistenz und ihrer
cardiovasculären Komplikationen, insbesondere der arteriellen Hypertension, der
obstruktiven Coronarerkrankungen, wie Myocard-Infakt oder Angor, der okulären oder
peripheren Mikroangiopathien, der peripheren obliterierenden Arteriopathien
sowie der Obesitas vom Android-Typ.
20. Verwendung nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass
es sich bei dem Metall um Vanadin, vorzugsweise um Vanadium in der
Oxidationsstufe 3, 4 oder 5, vorzugsweise 4, handelt.
21. Verwendung nach den Ansprüchen 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet,
dass das Metall durch eine Pflanze, die einen erhöhten Gehalt an diesem
Metall aufweist, in Form eines Extrakts oder eines Pulvers dieser Pflanze
eingeführt worden ist.
22. Verwendung nach einem der Ansprüche 18 bis 21, dadurch
gekennzeichnet, dass es sich bei dem Diglycerid um 1,2-Dioleoyl-glycerin oder 1-
Oleoyl-2-acetyl-glycerin handelt.
23. Verwendung nach einem der Ansprüche 18 bis 22, dadurch
gekennzeichnet, dass es sich bei dem Sterin um Sitosterin, Sitostanol oder eine
Mischung von Sitosterin und Sitostanol handelt.
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