DE69705334T2 - Lumineszenzelement mit einer lichtdurchlässigen Reflexionsschicht und Verfahren zur Herstellung desselben - Google Patents

Lumineszenzelement mit einer lichtdurchlässigen Reflexionsschicht und Verfahren zur Herstellung desselben

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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein elektrolumineszierendes Beleuchtungselement mit einer lichtdurchlässigen Reflexionsschicht, welche vorzugsweise für Beleuchtungsabschnitte von verschiedenartigen elektronischen Vorrichtungen verwendet wird und auf ein Herstellungsverfahren für dieses.
  • In letzter Zeit hat der Bedarf nach dünnen EL (elektrolumineszierenden) Beleuchtungselementen mit einer kleinen Schichtdicke und einer geeigneten Oberflächenleuchtfähigkeit wegen der zunehmenden Verwendung von Hintergrundbeleuchtungseinrichtungen, die für Flüssigkristalldisplayeinheiten und ähnliche Schalter verwendet werden, welche in verschiedenen elektronischen Systemen eingebaut sind, wie etwa Kommunikationsvorrichtungen, Videokomponenten, akustische Komponenten und Uhren, zugenommen. Im allgemeinen umfassen EL-Beleuchtungselemente eine durch ein Sputtering-Verfahren erzeugte transparente Elektrode aus Indium-Zinnoxid (nachstehend als "ITO" bezeichnet), eine aus einer leitenden Paste oder Aluminiumfolie hergestellte rückwärtigen Oberflächenelektrode und eine dazwischenliegende Schicht aus Phosphor oder aus einem isolierenden Material, die zwischen der transparenten Elektrode und der rückwärtigen Oberflächenelektrode liegt. EL-Beleuchtungselemente senden bei Anlegung einer Wechselspannung zwischen der transparenten Elektrode und der rückwärtigen Oberflächenelektrode Licht aus. Beispiele für derartige Elemente sind in den ungeprüften japanischen Patentanmeldungen Nr. 4-179 095 und 58-172 89 beschrieben.
  • Im allgemeinen umfassen EL-Phosphore Basismaterialien, wie etwa ZnS, mit einer sehr geringen Menge eines Zusatzstoffs, wie etwa Mn und Cu, und erzeugen mit deren ausgestrahltem Licht verschiedene Farben.
  • Zur Zeit verwendete EL-Beleuchtungselemente vom Diffusionstyp können blau-grün-, weiß- und orangefarbiges Licht erzeugen. Von diesen EL-Beleuchtungselementen kombinieren diejenigen, die für weiße und orange Farben verwendet werden, grds. blau-grün-farbige Phosphore mit fluoreszierendem Pigment oder fluoreszierendem Farbstoff, und wandeln so die Wellenlänge von Licht, das von dem blau-grün-farbigen Phosphoren ausgesandt wurde, zur Gewinnung der beabsichtigten Farben in eine andere Wellenlänge um.
  • Bei einem EL-Beleuchtungselement, das ein rotes fluoreszierendes Pigment oder einen roten fluoreszierenden Farbstoff zur Gewinnung von weißem Licht verwendet, besteht jedoch das Problem, dass die Licht emittierende Oberfläche des EL-Beleuchtungselements im abgeschaltetem Zustand rot aussieht. Dies ist nicht bevorzugt, da die Farbe sich zwischen dem angeschalteten Zustand und dem abgeschalteten Zustand des EL- Beleuchtungselement stark ändert. Bei Verwendung eines derartigen EL-Beleuchtungselements für ein Hintergrundlicht einer Kristallanzeigeeinheit sieht dies fremdartig aus. Ein ähnliches Problem wird durch ein EL-Beleuchtungselement für oranges Licht verursacht.
  • Wenn eine transparente Elektrode durch ein Druckverfahren gebildet wird, tritt außerdem das Problem auf, dass während des abgeschalteten Zustands des Beleuchtungselementes die Farbe einer lichtemittierenden Oberfläche gelb aussieht, welches die Originalfarbe des die transparente Elektrode zusammensetzenden leitenden ITO-Pulvers ist.
  • Demzufolge ist es angesichts der vorstehend beschriebenen Probleme, die in dem verwandten Stand der Technik auftauchen, eine Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung, ein herausragendes EL-Beleuchtungselement mit einer lichtdurchlässigen Reflexionsschicht zur Verfügung zu stellen, die unerwünschte Farben verdecken kann.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird eine weiße und leuchtende lichtdurchlässige Reflexionsschicht, die aus perlmuttartigem Pigment und transparentem Binderharz hergestellt wurde, auf der rückseitigen Oberfläche des transparenten Isolierungsfilms des EL-Beleuchtungselementes gebildet.
  • Wenn bei dieser Anordnung das EL-Beleuchtungselement abgeschaltet wird, wird externes Licht durch das perlmuttartige Pigment vielfach reflektiert und stellt eine Interferenzfarbe her. Dies ist zum Verdecken der natürlichen Farbe der lichtemittierenden Oberfläche des EL-Beleuchtungselementes effektiv. Die lichtemittierende Oberfläche sieht stattdessen leuchtend weiß aus. Wenn das EL-Beleuchtungselement andererseits eingeschaltet ist, durchdringt aus der Phosphorschicht emittiertes weißes Licht das perlmuttartige Pigment. Folglich besteht hinsichtlich der Farbe der lichtemittierenden Oberfläche des EL-Beleuchtungselementes zwischen dem eingeschalteten Zustand und dem abgeschalteten Zustand kein wesentlicher Unterschied.
  • Das EL-Beleuchtungselement umfasst genauer einen isolierenden transparenten Film, der als ein Basiselement des EL-Beleuchtungselementes dient. Eine transparente Elektrodenschicht wird auf einer Oberfläche des transparenten Isolierungsfilms in einem vorherbestimmten Muster gebildet. Eine Phosphorschicht wird auf der transparenten Elektrodenschicht in einem vorherbestimmten Muster durch ein Druckverfahren gebildet. Eine dielektrische Schicht wird auf der Phosphorschicht in einem vorherbestimmten Muster durch ein Druckverfahren gebildet. Ein rückseitige Elektrodenschicht wird auf der dielektrischen Schicht in einem vorherbestimmten Muster durch ein Druckverfahren gebildet. Eine erste Sammelelektrode wird in einem vorherbestimmten Muster durch ein Druckverfahren gebildet, so dass ein Ende mit der transparente Elektrodenschicht verbunden ist und das andere Ende als externer Verbindungsbereich angeordnet ist. Eine zweite Sammelelektrode wird in ein vorherbestimmtes Muster durch ein Druckverfahren gebildet, so dass ein Ende mit der rückseitigen Elektrodenschicht verbunden ist und das andere Ende als ein externer Verbindungsbereich angeordnet ist. Eine Isolierungsbeschichtungsschicht wird durch ein Druckverfahren gebildet, so dass diese einen oberen Oberflächenbereich der gesammelten Schichten außer der distalen Enden der externen Verbindungsbereiche bedeckt. Außerdem wird eine lichtdurchlässige Reflexionsschicht auf einer rückseitigen Oberfläche des transparenten Isolierungsfilms in einem vorherbestimmten Muster durch ein Druckverfahren gebildet, so dass eine rückseitige Oberfläche der Phosphorschicht bedeckt wird.
  • Gemäß den Merkmalen einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird die lichtdurchlässige Reflexionsschicht unter Verwendung einer Paste aufgetragen, die ein perlmuttartiges Pigment enthält, wie etwa mit Titandioxid beschichteter Glimmer, basisches Bleicarbonat, Bismuthoxychlorid oder schuppige Naturfolie, die in das transparente Harz oder in das das transparente Harz enthaltende Lösungsmittel diffundiert ist. Die lichtdurchlässige Reflexionsschicht enthält ein fluoreszierendes Weißemittel. Die lichtdurchlässige Reflexionsschicht enthält anorganische Teilchen, wie etwa Titandioxid, Zinkdioxid und Siliziumdioxid. Und die transparente Elektrodenschicht wird unter Verwendung einer transparenten leitenden Paste bedruckt, die ein in transparentes Harz diffundiertes lichtdurchlässiges leitendes Pulver enthält.
  • Darüberhinaus stellt die vorliegende Erfindung ein Herstellungsverfahren zum Gewinnen des vorstehend beschriebenen EL-Beleuchtungselementes zur Verfügung. Eine Vielfachschicht wird auf einer Oberfläche des transparenten isolierenden Films gebildet, indem Siebdruckverfahren wiederholt werden, so dass die Phosphorschicht zwischen der transparenten Elektrodenschicht und der rückseitigen Elektrodenschicht liegt, während eine lichtdurchlässige Reflexionsschicht auf einer dem transparenten Isolierungsfilm gegenüberliegenden Oberfläche in einem vorherbestimmten Muster durch ein Siebdruckverfahren gebildet wird, so dass eine rückseitige Oberfläche der Phosphorschicht bedeckt wird.
  • Im einzelnen wird, nachdem die transparente Elektrodenschicht auf einer Oberfläche des transparenten Isolierungsfilms in einem vorherbestimmten Muster gebildet wurde, eine Phosphorpaste auf der transparenten Elektrodenschicht in einem vorherbestimmten Muster durch ein Siebdruckverfahren aufgetragen und dann getrocknet und so eine Phosphorschicht gebildet. Die dielektrische Paste wird in einem vorherbestimmten Muster durch ein Siebdruckverfahren auf die Phosphorschicht aufgetragen und dann getrocknet und so die dielektrische Schicht gebildet. Auf die dielektrische Schicht wird in einem vorherbestimmten Muster eine leitende Paste durch ein Siebdruckverfahren aufgetragen und dann getrocknet und so die rückseitige Elektrodenschicht gebildet. Die leitende Paste wird zur Bildung des ersten und zweiten Musters durch ein Siebdruckverfahren aufgetragen. Das erste Muster besitzt ein Ende, das mit der transparenten Elektrodenschicht verbunden ist und das andere Ende ist als ein externer Verbindungsbereich angeordnet, während das zweite Muster ein mit der rückseitigen Elektrodenschicht verbundenes Ende besitzt und das andere Ende als ein externer Verbindungsbereich angeordnet ist. Die leitende Paste des ersten und zweiten Musters wird auch getrocknet und so die erste und zweite Sammelelektrode gebildet. Die Isolierungspaste wird durch ein Siebdruckverfahren auf einem oberen Oberflächenbereich der angesammelten Schichten mit Ausnahme der distalen Enden der externen Verbindungsbereiche gebildet und dann getrocknet und so die Isolierungsbedeckungsschicht gebildet. Währenddessen wird eine lichtdurchlässige Reflexionspaste auf einer dem transparenten Isolierungsfilm gegenüberliegenden Oberfläche in einem vorherbestimmten Muster durch ein Siebdruckverfahren gebildet, um so eine rückseitige Oberfläche der Phosphorschicht zu bedecken, und wird dann getrocknet und so die lichtdurchlässige Reflexionsschicht gebildet.
  • Die vorstehenden und weitere Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden weiter aus der folgenden detaillierten Beschreibung offensichtlich, welche in Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnungen zu lesen ist, in welchen:
  • Fig. 1 ein Grundriss ist, der ein EL-Beleuchtungselement gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt; und
  • Fig. 2 eine Querschnittsansicht ist, die entlang einer Linie A-B von Fig. 1 aufgenommen wurde.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird nachstehend anhand der beigefügten Zeichnungen erläutert werden. Gleiche Teile werden in allen Zeichnungen mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
  • Nachstehend wird eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung anhand der Fig. 1 und 2 erläutert.
  • Fig. 1 ist ein Grundriss, der ein EL-Beleuchtungselement mit einer lichtdurchlässigen Reflexionsschicht gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt. Fig. 2 ist eine Querschnittsansicht, die entlang einer Linie A-B von Fig. 1 aufgenommen wurde.
  • Ein EL-Beleuchtungselement umfasst einen vielschichtigen Aufbau, der aus einem transparenten Isolierungsfilm (1), einer transparenten Elektrodenschicht (2), einer Phosphorschicht (3), einer dielektrischen Schicht (4), einer rückseitigen Elektrodenschicht (5), einer ersten Sammelelektrode (2A), einer zweiten Sammelelektrode (5A), einer Isolierungsbeschichtungsschicht (6) und einer lichtdurchlässigen Reflexionsschicht (7) besteht.
  • Der transparente Isolierungsfilm (1) dient als ein Basiselement des EL-Beleuchtungselementes. Die transparente Elektrodenschicht (2) wird auf einer oberen (Front-)Oberfläche des transparenten Isolierungsfilms (1) ganz oder in einem vorherbestimmten Muster durch ein Druckverfahren gebildet. Die Phosphorschicht (3) wird auf der transparenten Elektrodenschicht (2) in einem vorherbestimmten Muster durch ein Druckverfahren gebildet. Die dielektrische Schicht (4) wird auf der Phosphorschicht (3) in einem vorherbestimmten Muster durch ein Druckverfahren gebildet. Die rückseitige Elektrodenschicht (5) wird auf der dielektrischen Schicht (4) in einem vorherbestimmten Muster in einem Druckverfahren gebildet.
  • Die erste Sammelelektrode (2A) wird in einem vorher bestimmten Muster durch ein Druckverfahren gebildet, so dass sie ein Ende (2A&sub1;) besitzt, das mit der transparenten Elektrodenschicht (2) verbunden ist und das andere Ende als ein externer Verbindungsbereich (2A&sub2;) angeordnet ist. Die zweite Sammelelektrode (5A) wird in einem vorherbestimmten Muster durch ein Druckverfahren gebildet, so dass sie ein Ende (5A&sub1;) besitzt, das mit der rückseitigen Elektrodenschicht (5) verbunden ist und das andere Ende als ein externer Verbindungsbereich (5A&sub2;) angeordnet ist. Die Isolierungsbeschichtungsschicht (6) wird durch ein Druckverfahren gebildet, so dass sie einen oberen Oberflächenbereich der gesammelten Schichten mit Ausnahme der externen Verbindungsbereiche (2A&sub2;) und (5A&sub2;) ganz bedeckt.
  • Und die lichtdurchlässige Reflexionsschicht (7) wird auf einer rückseitigen Oberfläche des transparenten Isolierungsfilms (1) in einem vorherbestimmten Muster durch ein Druckverfahren gebildet, so dass sie eine rückseitige Oberfläche der Phosphorschicht (5) bedeckt. Bei dieser Anordnung wird die Originalfarbe der lichtemittierenden Oberfläche des EL- Beleuchtungselementes durch die lichtdurchlässige Reflexionsschicht (7) verdeckt, wenn das EL- Beleuchtungselement ausgeschaltet ist.
  • Genauer wird die lichtdurchlässige Reflexionsschicht (7) unter Verwendung einer lichtdurchlässigen Paste bedruckt, die ein perlmuttartiges Pigment, wie etwa mit Titandioxid beschichteter Glimmer, basisches Bleicarbonat, Bismutoxychlorid oder schuppige Naturfolie, enthält, das in ein transparentes Harz oder in das ein transparentes Harz enthaltende Lösungsmittel diffundiert ist. Bei dieser Anordnung wird es möglich, eine leuchtende weiße Farbe herzustellen, genauso wie die Farbe der lichtemittierenden Oberfläche während des abgeschalteten Zustandes des EL-Beleuchtungselementes zu verdecken. Darüber hinaus wird es wegen der herausragenden Lichtdurchlässigkeit möglich, die Verminderung von Glanz während des abgeschalteten Zustands des EL- Beleuchtungselementes zu unterdrücken.
  • Darüber hinaus enthält die lichtdurchlässige Reflexionsschicht (7) ein fluoreszierendes Weißemittel. Dieses ist zur Verstärkung der weißen Farbe der lichtdurchlässigen Reflexionsschicht (7) effektiv.
  • Weiter enthält die lichtdurchlässige Reflexionsschicht (7) anorganische Teilchen, wie etwa Titandioxid, Zinkdioxid und Siliziumdioxid. Dies ist zur Verstärkung der weißen Farbe der lichtdurchlässigen Reflexionsschicht (7) effektiv.
  • Die transparente Elektrodenschicht (2) wird unter Verwendung einer transparenten leitenden Paste bedruckt, die ein in einem transparenten Harz diffundiertes lichtdurchlässiges leitendes Pulver enthält. Dies ist verglichen mit einer transparenten ITO-Elektrode, die durch ein Sputtering-Verfahren gebildet wurde, dadurch vorteilhaft, dass das lichtdurchlässige EL- Beleuchtungselement mit geringeren Kosten hergestellt werden kann.
  • Als nächstes wird ein Herstellungsverfahren für das EL- Beleuchtungselement in größerem Detail beschrieben. Der transparente Isolierungsfilm (1) wird aus Polyethylenterephthalat mit einer Dicke von ungefähr 180 gin hergestellt. Die transparente Paste für die transparente Elektrodenschicht (2) wird auf die obere Oberfläche dieses transparenten Isolierungsfilms (1) in einem vorherbestimmten Muster durch ein Siebdruckverfahren aufgetragen. Die transparente Passte für die transparente Elektrodenschicht (2) ist eine lichtdurchlässige leitende Paste, die nadelartiges, leitendes ITO-Pulver (z. B. SCP-X, kommerziell erhältlich von Sumitomo Metal Mining Co., Ltd.) und ein Binderharz enthält. Dann wird diese transparente Paste durch Erwärmen in einer Trocknungsmaschine getrocknet und so die transparente Elektrodenschicht (2) auf der oberen (d. h. Front-)Oberfläche des transparenten Isolierungsfilms (1) gebildet.
  • Als nächstes wird eine Phosphorpaste für die Phosphorschicht (3) auf der transparenten Elektrodenschicht (2) in einem vorherbestimmten Muster durch ein Siebdruckverfahren aufgetragen. Die Phosphorpaste für die Phosphorschicht (3) enthält EL- Phosphor (z. B. TYPE 21, kommerziell erhältlich von Osram Silvania Inc. der Vereinigten Staaten) und hochdielektrisches Binderharz (z. B. CR-S. kommerziell erhältlich von Shin-Etsu Chemical Co., Ltd.) mit Zusatz von rotem fluoreszierendem Pigment (z. B. NKP-9203, kommerziell erhältlich von Nippon Keiko Kagaku Co., Ltd.). Und dann wird diese Phosphorpaste erwärmt und auf die gleiche Weise wie bei dem vorstehend beschriebenen Wärme- und Trocknungsverfahren getrocknet, wodurch die Phosphorschicht (3) auf der transparenten Elektrodenschicht (2) gebildet wird.
  • Als nächstes wird die dielektrische Paste für die dielektrische Schicht (4) auf die Phosphorschicht (3) in einem vorherbestimmten Muster durch ein Siebdruckverfahren aufgetragen. Die dielektrische Paste für die dielektrische Schicht (4) enthält BaTiO&sub3; (kommerziell erhältlich von Kanto Chemical Co.) und hochdielektrisches Binderharz. Dann wird diese dielektrische Paste erwärmt und auf die gleiche Weise wie bei dem vorstehend beschriebenem Erwärmungs- und Trocknungsverfahren erwärmt und getrocknet, wodurch die dielektrische Schicht (4) auf der Phosphorschicht (3) gebildet wird.
  • Nachfolgend wird die leitende Paste für die rückseitige Elektrodenschicht (5) auf die dielektrische Schicht (4) in einem vorherbestimmten Muster durch ein Siebdruckverfahren aufgetragen. Die leitende Paste für die rückseitige Elektrodenschicht (5) enthält Kohlenstoff und Binderharz. Diese leitende Paste wird dann auf die gleiche Weise wie auf dem oben beschriebenen Wärme- und Trocknungsverfahren erwärmt und getrocknet, wodurch die rückseitige Elektrodenschicht (5) auf der dielektrischen Schicht (4) gebildet wird.
  • In diesem Fall wird die leitende Paste durch die Siebdruckverfahren auch als erstes und zweites Muster aufgetragen. Das erste Muster besitzt ein mit der transparenten Elektrodenschicht (2) verbundenes Ende und das andere Ende ist als ein externer Verbindungsbereich angeordnet. Das zweite Muster besitzt ein mit der rückseitigen Elektrodenschicht (5) verbundenes Ende und das andere Ende ist als ein externer Verbindungsbereich angeordnet. Die leitende Paste für das erste und das zweite Muster wird erwärmt und getrocknet, wodurch die erste und die zweite Sammelelektrode (2a) und (5a) gebildet werden.
  • Darüberhinaus wird die Isolierungspaste für die isolierende Beschichtungsschicht (6) auf den oberen Oberflächen der vorstehend beschriebenen gesammelten Schichten mit Ausnahme der distalen Enden der externen Verbindungsbereiche (2a) und (5a) durch ein Siebdruckverfahren aufgetragen. Die Isolierungspaste für die Isolierungs-Beschichtungsschicht (6) ist zum Beispiel XB-803, kommerziell erhältlich von FUJIKURA KASEI CO., LTD. Diese Isolierungspaste wird dann auf die gleiche Weise wie bei dem vorstehend beschriebenen Wärme- und Trocknungsverfahren erwärmt und getrocknet, wodurch die Isolierungs-Beschichtungsschicht (6) gebildet wird, um so die gesammelten Schichten zu bedecken.
  • Dann werden 100 g Acrylharz und 30 g Urethanharz mit 2,5 g mit Titandioxid beschichtetem Glimmer (TP-350, kommerziell erhältlich von TAYCA CORPORATION) vermischt. Dann wird die resultierende Mischung einem dreifachen Walz-, Knet- und Diffusionsverfahren unterworfen und so ein Beschichtungsmaterial erhalten. Das resultierende Beschichtungsmaterial wird auf einer unteren (d. h. Rück-) Oberfläche des isolierenden transparenten Films (1) durch ein Siebdruckverfahren aufgetragen. Dann wird das Beschichtungsmaterial auf die gleiche Weise wie bei dem vorstehend beschriebenen Erwärmungs- und Trocknungsverfahren erwärmt und getrocknet, wodurch die lichtdurchlässige Reflexionsschicht (7) auf der rückseitigen Oberfläche des transparenten Isolierungsfilms (1) gebildet wird.
  • Wie vorstehend beschrieben stellt die bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ein Herstellungsverfahren für das EL-Beleuchtungselement zur Verfügung, das folgende Verfahrensschritte umfasst: Bildung einer transparenten Elektrodenschicht ganz oder in einem vorherbestimmten Muster auf einer Oberfläche eines transparenten Isolierungsfilms, die als ein Basiselement für das EL-Beleuchtungselement dient; Akkumulierung von Phosphorpaste auf der transparenten Elektrodenschicht in einem vorherbestimmten Muster durch ein Siebdruckverfahren und dann Trocknung der Phosphorpaste zur Bildung einer Phosphorschicht; Akkumulierung von dielektrischer Paste auf der Phosphorschicht in einem vorherbestimmten Muster durch ein Siebdruckverfahren und dann Trocknung der dielektrischen Paste zur Bildung einer dielektrischen Schicht; Akkumulierung der leitenden Paste auf der dielektrischen Schicht in einem vorherbestimmten Muster durch ein Siebdruckverfahren und dann Trocknung der leitenden Paste zur Bildung einer rückseitigen Elektrodenschicht; Auftragen von leitender Paste für das erste und zweite Muster durch ein Siebdruckverfahren, wobei das erste Muster ein mit der transparenten Elektrodenschicht verbundenes Ende besitzt und das andere Ende als ein externer Verbindungsbereich ausgebildet ist, während das zweite Muster ein mit der rückseitigen Elektrodenschicht verbundenes Ende besitzt und das andere Ende als ein externer Verbindungsbereich angeordnet ist, und dann Trocknung der Paste für das erste und zweite Muster zur Bildung der ersten und zweiten Sammelelektrode; Auftragung der Isolierungspaste ganz auf einem oberen Oberflächenbereich der gesammelten Schichten mit Ausnahme der externen Verbindungsbereiche durch ein Siebdruckverfahren und Trocknung der Isolierungspaste zur Bildung einer isolierenden Beschichtungsschicht; und Auftragen von lichtdurchlässiger Reflexionspaste auf einer dem transparenten Isolierungsfilm gegenüberliegenden Oberfläche in einem vorherbestimmten Muster durch ein Siebdruckverfahren, um eine rückseitige Oberfläche der Phosphorschicht zu bedecken und dann Trocknung der lichtdurchlässigen Reflexionsschicht zur Bildung einer lichtdurchlässigen Reflexionsschicht auf der dem transparenten Isolierungsfilm gegenüberliegenden Seite.
  • Gemäß der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird eine lichtdurchlässige Reflexionsschicht auf der rückseitigen Oberfläche eines EL- Beleuchtungselementes zur Verfügung gestellt. Dies ermöglicht es, eine leuchtend weiße Farbe im abgeschalteten Zustand eines EL-Beleuchtungselementes zur Verfügung zu stellen, indem die Farben verdeckt werden, die wegen der Zugabe von ITO-Pulver, fluoreszierendem Pigment und fluoreszierendem Farbstoff erscheinen. Darüber hinaus wird es ermöglicht, den sichtbaren Farbunterschied der lichtemittierenden Oberfläche zwischen dem angeschalteten Zustand und dem abgeschalteten Zustand des EL-Beleuchtungselements zu vermindern, ohne das von der Phosphorschicht emittierte Licht wesentlich zu unterbrechen.
  • Da diese Erfindung in verschiedenen Formen ausgeführt werden kann, soll die beschriebene vorliegende Ausführungsform nur beschreibend und nicht restriktiv sein, da der Umfang der Erfindung durch die beigefügten Ansprüche und nicht durch die vorhergehende Beschreibung definiert wird.

Claims (14)

1. Elektrolumineszierendes Beleuchtungselement, das folgendes umfasst:
einen transparenten Isolierungsfilm (1), der als ein Basiselement für das elektrolumineszierende Beleuchtungselement dient;
eine transparente Elektrodenschicht (2) und eine rückseitige Elektrodenschicht (5), die auf einer gleichen Seite des transparenten Isolierungsfilms (1) bereit gestellt werden; und
eine Phosphorschicht (3), die zwischen der transparenten Elektrodenschicht (2) und der rückseitigen Elektrodenschicht (5) liegt,
dadurch gekennzeichnet, dass eine lichtdurchlässige Reflexionsschicht (7) auf einer dem transparenten Isolierungsfilm (1) gegenüberliegenden Seite gebildet wird.
2. Elektrolumineszierendes Beleuchtungselement gemäß Anspruch 1, das weiter eine dielektrische Schicht (4) umfasst, die auf der Phosphorschicht (3) gebildet ist.
3. Elektrolumineszierendes Beleuchtungselement gemäß Anspruch 1 oder 2, das weiter umfasst:
eine erste Sammelelektrode (2A) mit einem Ende (2A&sub1;), das mit der transparenten Elektrodenschicht (2) verbunden ist und mit dem anderen Ende, das als ein externer Verbindungsbereich (2A&sub2;) ausgebildet ist; und
eine zweite Sammelelektrode (5A) mit einem Ende (5A&sub1;), das mit der rückseitigen Elektrodenschicht (5) verbunden ist und mit dem anderen Ende, das als ein externer Verbindungsbereich (5A&sub2;) ausgebildet ist.
4. Elektrolumineszierendes Beleuchtungselement gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, das weiter eine Isolierungsbeschichtungsschicht (6) umfasst, die einen oberen Oberflächenbereich von aufeinanderliegenden Schichten mit Ausnahme der externen Verbindungsbereiche (2A&sub2;, 5A&sub2;) vollständig bedeckt.
5. Elektrolumineszierendes Beleuchtungselement gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die lichtdurchlässige Reflexionsschicht (7) perlmuttartiges Pigment enthält, das in ein transparentes Harz diffundiert ist.
6. Elektrolumineszierendes Beleuchtungselement gemäß Anspruch 5, wobei das perlmuttartige Pigment aus der aus mit Titandioxid beschichtetem Glimmer, basischem Bleicarbonat, Bismutoxichlorid und schuppenartiger Naturfolie bestehenden Gruppe ausgewählt ist.
7. Elektrolumineszierendes Beleuchtungselement gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die lichtdurchlässige Reflexionsschicht (7) ein fluoreszierendes Weißemittel enthält.
8. Elektrolumineszierendes Beleuchtungselement gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die lichtdurchlässige Reflexionsschicht (7) anorganische Teilchen enthält.
9. Elektrolumineszierendes Beleuchtungselement gemäß Anspruch 8, wobei die anorganischen Teilchen aus der aus Titandioxid, Zinkdioxid und Siliziumdioxid bestehenden Gruppe ausgewählt sind.
10. Elektrolumineszierendes Beleuchtungselement gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei die transparente Elektrodenschicht (2) lichtdurchlässiges leitendes Pulver enthält.
11. Herstellungsverfahren für ein elektrolumineszierendes Beleuchtungselement mit einer Vielfachschicht, die auf einer Oberfläche eines transparenten Isolierungsfilms (1) durch wiederholte Siebdruckverfahren gebildet ist, der als ein Basiselement für das elektrolumineszierende Beleuchtungselement dient, um so eine Phosphorschicht (3) zwischen eine transparente Elektrodenschicht und eine rückseitige Elektrodenschicht (5) einzufügen, dadurch gekennzeichnet, dass das Herstellungsverfahren weiter eine Verfahrensstufe der Bildung einer lichtdurchlässigen Reflexionsschicht (7) auf einer dem transparenten Isolierungsfilm gegenüberliegenden Seite in einem vorherbestimmten Muster durch ein Siebdruckverfahren umfasst, um so eine Rückseite der Phosphorschicht zu bedecken.
12. Herstellungsverfahren gemäß Anspruch 11, wobei das wiederholte Siebdruckverfahren die folgenden Verfahrensstufen umfasst:
Bildung einer transparenten Elektrodenschicht (2) auf einer Oberfläche eines transparenten Isolierungsfilms (1), der als ein Basiselement des elektrolumineszierenden Beleuchtungselementes dient, in einem vorherbestimmten Muster;
Akkumulierung von Phosphorpaste auf der transparenten Elektrodenschicht (2) in einem vorherbestimmten Muster durch ein Siebdruckverfahren und dann Trocknung der Phosphorpaste zur Bildung einer Phosphorschicht (3);
Akkumulierung von dielektrischer Paste auf der Phosphorschicht (3) in einem vorher bestimmten Muster durch ein Siebdruckverfahren, und dann Trocknung der dielektrischen Paste zur Bildung einer dielektrischen Schicht (4);
Sammlung der leitenden Paste auf der dielektrischen Schicht (4) in einem vorherbestimmten Muster durch ein Siebdruckverfahren, und dann Trocknung der leitenden Paste zur Bildung einer rückseitigen Elektrodenschicht (5);
Auftragen der leitenden Paste des ersten und zweiten Musters durch Siebdruckverfahren, wobei das erste Muster ein mit der transparenten Elektrodenschicht (2) verbundenes Ende und ein als externer Verbindungsbereich ausgebildetes Ende besitzt, und das zweite Muster ein mit der rückseitigen Elektrodenschicht (5) verbundenes Ende, und das als ein externer Verbindungsbereich ausgebildete andere Ende besitzt, und dann Trocknung der leitenden Paste des ersten und zweiten Musters zur Bildung der ersten und zweiten Sammelelektroden (2A, 5A); und
Auftragen der Isolierungspaste auf einem oberen Oberflächenbereich der aufeinanderliegenden Schichten mit Ausnahme der externen Verbindungsbereiche durch ein Siebdruckverfahren und Trocknung der Isolierungspaste zur Bildung einer Isolierungsbeschichtungsschicht (6);
wobei die Verfahrensstufe der Bildung einer lichtdurchlässigen Reflexionsschicht umfasst:
Auftragen der lichtdurchlässigen Reflexionspaste auf einer dem transparenten Isolierungsfilm (1) gegenüberliegenden Oberfläche in einem vorherbestimmten Muster durch ein Siebdruckverfahren, um so eine Rückseite der Phosphorschicht (3) zu bedecken, und dann Trocknung der lichtdurchlässigen Reflexionspaste zur Bildung einer lichtdurchlässigen Reflexionsschicht (7) auf der dem transparenten Isolierungsfilm (1) gegenüberliegenden Oberfläche.
13. Herstellungsverfahren für ein elektrolumineszierendes Beleuchtungselement gemäß Anspruch 11 oder 12, wobei die lichtdurchlässige Reflexionsschicht (7) als das vorherbestimmte Muster gedruckt wird, indem eine Paste verwendet wird, die ein perlmuttartiges Pigment enthält, das in transparentes Harz oder in transparentes Harz enthaltendes Lösungsmittel diffundiert ist.
14. Herstellungsverfahren für ein elektrolumineszierendes Beleuchtungselement gemäß einem der Ansprüche 11 bis 13, wobei die transparente Elektrodenschicht (2) gedruckt wird, indem ein transparente leitende Paste verwendet wird, die ein lichtdurchlässiges leitendes Pulver enthält, das in transparentes Harz diffundiert ist.
DE69705334T 1996-03-04 1997-02-28 Lumineszenzelement mit einer lichtdurchlässigen Reflexionsschicht und Verfahren zur Herstellung desselben Expired - Fee Related DE69705334T2 (de)

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