DE69701758T2 - Dokumentenhalter und Verfahren zur ihrer Herstellung - Google Patents
Dokumentenhalter und Verfahren zur ihrer HerstellungInfo
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Description
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Unterlagenschutzvorrichtung sowie auf ein Verfahren zur Herstellung einer solchen Vorrichtung.
- Ihre Anwendung wird sie nämlich im Bereich der Herstellung von Büroartikeln finden, und im allgemeinen dort, wo es notwendig ist, eine Unterlage, wie einen Papierbogen oder dergleichen, zu schützen.
- In diesem Bereich sind Unterlagenschutzvorrichtungen bekannt, die aus einer viereckigen Tasche aus weichem Kunststoff oder dergleichen bestehen, die an drei ihrer Seiten geschlossen ist und eine im allgemeinen obere Öffnung für das Einführen der Unterlage aufweist. An einer der seitlichen Seiten weist die Vorrichtung im allgemeinen einen durchlochten Streifen auf, um ihre Rangierung zu erleichtern.
- Obwohl sie im Bereich des Schutzes zweckmäßig ist, weist eine solche Vorrichtung jedoch den Nachteil auf, das Einführen der Unterlage zu erschwierigen, da diese letzte nämlich eine gewisse Steifheit aufweisen muß, um vollständig eingeführt werden zu können.
- Um diese Einführung leichter zu machen, werden dann verschiedene Handtricks angewendet, die jedoch zu Änderungen der Unterlage führen können. Eine weitere Lösung besteht darin, die Tasche mit einer Abmessung vorzusehen, die deutlich größer ist als die Unterlage, um die seitliche Reibung derselben während der Einführung zu vermeiden.
- Bekannt ist eine weitere Unterlagenschutzvorrichtung, die dazu strebt, die oben genannten Nachteile zu beseitigen und als eine viereckige Tasche aus weichem Kunststoff oder dergleichen ausgestaltet ist, die an zwei nebeneinanderliegenden Seiten geschlossen und an den weiteren zwei Seiten offen ist.
- Obwohl die Einführung bei solchen Vorrichtungen erleichtert ist, liegt der Nachteil dennoch in der Festhaltung der Unterlage, denn zufolge der Öffnung an zwei Seiten kann diese leicht aus der Vorrichtung herausgleiten.
- Außerdem sind nämlich aus DE-A-44 21 689, DE-A-1.934.111 und FR-A- 2.080.482 Unterlagenschutzvorrichtungen bekannt, die wenigstens aus einer viereckigen Tasche bestehen, die eine erste Öffnung an einer Seite und eine zweite, angrenzende Teilöffnung an einer der der genannten ersten Öffnung angrenzenden Seiten aufweist.
- Solche Vorrichtungen weisen jedoch Risiken einer Beschädigung durch ein Zerreißen im Bereich der Grenze zwischen dem offenen Teil und dem nicht offenen Teil der Seite, an der sich die zweite Öffnung befindet, auf Außerdem ist ihr Herstellungsverfahren nicht optimisiert.
- Ein Zweck der vorliegenden Erfindung ist, eine Unterlagenschutzvorrichtung vorzuschlagen, die es erlaubt, die oben genannten Nachteile zu beseitigen und die Vorteile jeder der bekannten Vorrichtungen kombiniert, d. h. leichte Einführung der Unterlage und richtige Festhaltung der Unterlage, nachdem diese eingeführt worden ist.
- Ein weiterer Zweck der vorliegenden Erfindung ist, eine Unterlagenschutzvorrichtung, die eine gute Festigkeit bei der Verwendung und nämlich eine Reißfestigkeit aufweist, sowie ein Verfahren zur Herstellung einer solchen Vorrichtung, das leicht anzuwenden ist, vorzuschlagen.
- Ein weiterer Zweck der vorliegenden Erfindung ist, ein Verfahren zur Herstellung einer Unterlagenschutzvorrichtung vorzuschlagen, das bei den jetzigen Fertigungsmaschinen leicht anpaßbar ist, was demzufolge keinen Einfluß auf den Kostpreis des Endprodukts hat.
- Weitere Zwecke und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden im Laufe der folgenden Beschreibung deutlich werden, die jedoch nur als eine Andeutung gegeben und nicht dazu bezweckt ist, sie zu beschränken.
- Die Erfindung bezieht sich zunächst auf eine Unterlagenschutzvorrichtung bestehend aus wenigstens einer viereckigen Tasche aus weichem Kunststoff oder dergleichen, die wenigstens eine erste Öffnung an einer Seite und eine zweite, angrenzende Teilöffnung an einer der der genannten ersten Öffnung angrenzenden Seiten aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte zweite Öffnung mit einer Einkerbung einer länglichen Gestalt endet, um das Zerreißen des nicht offenen Bereichs an der entsprechenden Seite der Tasche zu vermeiden.
- Die Erfindung bezieht sich ebenfalls auf ein Verfahren zur Herstellung einer Unterlagenschutzvorrichtung bestehend aus wenigstens einer viereckigen Tasche aus weichem Kunststoff oder dergleichen, die wenigstens eine erste Öffnung an einer Seite und eine zweite, angrenzende Teilöffnung an einer der der genannten ersten Öffnung angrenzenden Seiten aufweist, bei dem die nachfolgenden Schritte durchgeführt werden: es wird ein durchgehendes Rohr aus einem weichen Kunststoff oder dergleichen gebildet, das auf sichselbst platt gedrückt wird, um zwei gegenüberliegende, seitliche Seiten der viereckigen Tasche zu bilden; das genannte durchgehende Rohr wird in Querrichtung geschnitten und geschweißt, um respektive die genannte erste Öffnung und die vierte, geschlossene, gegenüberliegende Seite zu bilden, wobei das genannte Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, daß das Rohr aus einer auf sichselbst gefalteten Folie gebildet wird, deren freien Kanten teilweise aneinandergeschweißt werden, wobei die genannte zweite Öffnung im Bereich der genannten freien Kanten durch den nicht geschweißten Bereich gebildet wird.
- Die vorliegende Erfindung wird beim Lesen der folgenden Beschreibung anhand der anliegenden Zeichnungen, die ein wesentlicher Teil derselben sind; besser verstanden werden. Es zeigen:
- - Fig. 1, eine schematische Vorderansicht einer ersten Ausführungsform der erfindungsmäßigen Unterlagenschutzvorrichtung,
- - Fig. 2, eine Detailansicht einer ersten Herstellungsvariante der Vorrichtung der Fig. 1,
- Fig. 3, eine Detailansicht einer zweiten Herstellungsvariante der Vorrichtung der Fig. 1,
- - Fig. 4, eine zweite Ausführungsform einer erfindungsmäßigen Unterlagenschutzvorrichtung,
- - Figur. 5, eine Detailansicht der Vorrichtung der Fig. 4,
- - Fig. 6, eine erste Ausführungsvariante der in Fig. 4 gezeigten Vorrichtung,
- - Fig. 7, eine zweite Ausführungsvariante der in Fig. 4 gezeigten Vorrichtung,
- - Fig. 8, eine dritte Ausführungsvariante der in Fig. 4 gezeigten Vorrichtung,
- - Fig. 9, eine Detailansicht der Ausführungsvariante der Vorrichtung der Fig. 6, an der Bindungsseite,
- - Fig. 10a und b, eine Ansicht im Schnitt gemäß der Achse X-X der Fig. 9, respektive vor und nach der Schweißung.
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Unterlagenschutzvorrichtung sowie auf ein Verfahren zur Herstellung einer solchen Vorrichtung.
- Wie die verschiedenen in den Figuren gezeigten Varianten zeigen, besteht die Unterlagenschutzvorrichtung 1; 11; 21; 31; 41 wenigstens aus einer Tasche 2; 12; 22; 32; 42, die nämlich aus weichem Kunststoff oder dergleichen gebildet und auf übliche Weise viereckig ist.
- In jeder der jeweiligen Varianten weist die Tasche wenigstens eine erste Öffnung 3; 13; 23; 33; 43 an einer Seite der Tasche auf, die im Fall der Figuren eine obere Öffnung bildet.
- Gemäß der vorliegenden Erfindung umfaßt die Tasche 2; 12; 22; 32; 42 außerdem eine zweite, angrenzende Teilöffnung 4; 14; 24; 34; 44 an einer der der genannten ersten Öffnung 3; 13; 23; 33; 43 angrenzenden Seiten auf.
- Die weiteren Seiten 5, 6; 15, 16; 25, 26; 35, 36; 45; 46 sind; im Gegenteil, geschlossen.
- Wie in den jeweiligen Figur gezeigt ist, kann jede Vorrichtung, oder, genauer gesagt, jede Tasche jeder Vorrichtung also wie Eckhüllen, nämlich rechts bzw. links, je nach dem Fall, weitgehend geöffnet werden.
- An einer Seite, nämlich im Bereich der zweiten Öffnung 4; 14; 24; 34; 44, ist der Durchgang zufolge eines Abschnitts 7; 17; 27; 37; 47, der geschlossen vorgesehen ist und sich gegebenenfalls am Ende dieser Seite befindet, beschränkt.
- Der genannte nicht offene Bereich 7; 17; 27; 37; 47 weist nämlich eine Schweißnaht auf, die z. B. durch die Fertigung der Tasche ab einer auf sichselbst gefaltenen Folie gebildet wird.
- Beispielsweise ist die zweite genannte Teilöffnung bei einer Unterlagenschutzvorrichtung mit einem dem Standardformat von 21 · 29,7 mm annäherenden Format über die ganze Länge vorgesehen, wobei der geschlossene Teil eine Abmessung von z. B. 3 bis 15 cm hat.
- Statt zum einen die genannte erste Öffnung oben und zum anderen die genannte zweite Öffnung seitlich, entweder an der rechten Seite oder an der linken Seite der Tasche, vorzusehen, wäre jedoch auch eine umgekehrte Lage denkbar.
- Nun, bei gewissen Ausführungsformen, wie diese in den Fig. 1 und 6 gezeigt sind, weist die Tasche 2; 22 seitlich, im Bereich einer Seite, einen durchlochten Streifen 8; 28 auf, der dazu dient, die Bindung mehrerer Vorrichtungen 1; 21 zu erleichtern.
- Bei weiteren Ausführungsformen kann die Unterlagenschutzvorrichtung eine Vielzahl von wenigstens an einer ihrer seitlichen Seiten zusammengefügten Taschen aufweisen, um also eine heftartige Bindung zu bilden.
- Nun, weist die genannte Tasche, wie oben erwähnt wurde, eine Schweißnaht im Bereich des genannten nicht offenen Bereichs 7; 17; 27; 37; 47 auf, so sollte die genannte Schweißnaht beim Öffnen vorzugsweise geschont werden können.
- Wenn der von der ersten und der zweiten Öffnungen 3, 4; 13, 14, 23, 24; 33, 34; 43, 44 definierte Flügel durch den Gebraucher manipuliert wird, übt dieser in der Tat eine Zugkraft auf die genannte Schweißnaht aus und könnte er diese beschädigen.
- Zum Vermeiden dieses Phänomens kann die genannte zweite, angrenzende Teilöffnung 4; 24; 34; 44 mit einer Einkerbung 9; 29; 39; 49 enden, um das Zerreißen des nicht offenen Bereichs 7; 17; 27; 37; 47 der entsprechenden Seite der Tasche zu vermeiden.
- Wie in den Fig. 7 und 8 gezeigt ist, weisen die genannten Einkerbungen 39; 49 z. B. eine Längsform auf. Wenn die Spitze der für die erste 33; 43 und die zweite 34; 44 Öffnungen gemeinsamen Tasche mit A, die Spitze der für die erste Öffnung 33; 43 und die der zweiten Öffnung 34; 44 gegenüberliegenden Seite 36; 46 gemeinsamen Tasche mit B, und der Punkt, der die Grenze zwischen der zweiten Öffnung 34; 44 und dem nicht offenen Bereich 37; 47 bildet, mit C bezeichnet werden, stellt man fest, daß die genannte Einkerbung 39; 49 vorteilhaft gemäß der Mittellinie zur Seite BC des Dreiecks ABC orientiert ist.
- Gemäß einer weiteren Maßnahme bestehen diese Reißschutzmittel, wie z. B. bei der Ausführungsform nach Fig. 4 gezeigt ist, aus einem Ausschnitt 19, der es erlaubt, die örtlichen Beanspruchungen im Bereich der Verbindung zwischen der Öffnung 14 und dem respektive mit 17 bezeichneten, nicht offenen Bereich zu vermeiden. Ein solcher, gegebenenfalls an einer anderen Stelle vorgesehener Ausschnitt kann ebenfalls das Öffnen der Tasche erleichtern.
- Falls der sogenannte nicht offene Bereich 47, z. B. in Fig. 8, über den offenen Teilbereich 44 hinaus hervorsteht, um ein nicht erwünschtes Hinausragen der zu schützenden Unterlagen zu vermeiden, können ergänzende Arretiermittel 81 für die Unterlagen im Bereich des unteren Teils der Tasche, stromauf bezüglich des nicht offenenen Bereichs 47 vorgesehen werden.
- Diese Mittel 81 können beispielsweise aus einem Teilschweißnahtbereich 82, wie in Fig. 8 gezeigt, bestehen, der im wesentlichen in der Verlängerung des offenen Teilbereichs 44 vorgesehen ist. In diesem Fall werden die Unterlagen im unteren Teil blockiert und wird die Öffnung 44 außerdem durch die Einkerbung 49, oder dergleichen, verstärkt, die den offenen Bereich 44 mit dem nicht offenen Bereich 47 verbindet, wobei vermieden wird, daß die Kraft während beim Öffnen der Tasche örtlich auf die Schweißnaht ausgeübt wird.
- Der Raum 80, der zwischen der genannten Teilschweißnaht 82 und dem genannten nicht offenenen Bereich 47 freigelassen wird, kann nämlich einen Raum für einen Zettel bilden.
- Zur Fertigung solcher Unterlagenschutzvorrichtungen wird auf einer in diesem Bereich an sich bekannte Art und Weise ein durchgehendes Rohr aus weichem Kunststoff oder dergleichen gebildet, das auf sichselbst platt gedrückt wird, um die zwei gegenüberliegende, seitliche Seiten der viereckigen Tasche zu bilden; anschließend wird das genannte durchgehende Rohr in Querrichtung geschnitten und geschweißt, um respektive die genannte erste Öffnung 3; 13; 23; 33; 43; 53 und die vierte, geschlossene, gegenüberliegende Seite 5; 15; 25; 35; 45 zu bilden.
- Erfindungsgemäß wird das Rohr aus einer auf sichselbst gefalteten Folie gebildet, deren freien Kanten teilweise aneinandergeschweißt werden.
- Diese Technik bietet den Vorteil, besser für die Wahl der Abmessungen zu passen, da eine gleiche Folie auf irgendwelche Abmessungen geschnitten werden kann, im Gegensatz zu Techniken, die öfter gemäß den zuvor bekannten Verfahren verwendet werden, da sie den Vorteil bieten, eine höhere Festigkeit, nämlich im Bereich der Seitenkanten, bieten, weil es nicht notwendig ist, die Schweißung zu verwenden.
- Die genannte zweite Öffnung 4; 14; 24 wird implizit im Bereich der freien Ränder der zusammengefalteten Folie durch den nicht geschweißten Bereich gebildet.
- Mit anderen Worten, während des Fertigungsprozeßes wird vorteilhaft einen Schweißnahtbereich 67; 77 vorgesehen, wie z. B. in den Fig. 2 und 5 gezeigt ist.
- Um den durch die Schweißnaht 67, 77 gebildeten Schwächebereich zu verstärken, kann, wie oben erwähnt wurde, z. B. eine Einkerbung 9, 29; 39, 49 und/oder ein Ausschnitt 19 in einer der Flächen der genannten Tasche 2; 12; 22; 32; 42 in der Nähe der Grenze zwischen der zweiten Öffnung 4; 14; 24; 34; 44 und dem geschweißten Bereich 7; 17; 27; 37; 47 geschnitten werden.
- Im Rahmen der Ausführungsform der Fig. 1 ist zu bemerken, daß eine Doppelschweißnaht, wie in Fig. 2 gezeigt ist, oder eine einfache Schweißnaht, wie in Fig. 3 gezeigt ist, vorgesehen werden, die dann den Halt sowohl des durchlochten Streifens als auch des nicht offenen Bereichs der Seite mit der zweiten Öffnung bildet.
- Wie in den Fig. 9 und 10 gezeigt ist, wird gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung eine Schweißnaht beiderseits eines Streifens 28 hergestellt, der im Bereich einer der Seiten 26 der genannten Tasche 22 zwischen jeder der Flächen der genannten Tasche 22 vorgesehen wird, und der genannte Streifen 28 und die genannte Tasche 22 werden durchlocht.
- Selbstverständlich wären weitere, für den Fachmann verständliche Anwendungen der vorliegenden Erfindung denkbar, ohne sich darum von dieser letzten zu entfernen.
Claims (10)
1. Unterlagenschutzvorrichtung (31; 41) bestehend aus wenigstens einer
viereckigen Tasche (32; 42) aus weichem Kunststoff oder dergleichen, die wenigstens
eine erste Öffnung (33; 43) an einer Seite und eine zweite, angrenzende Teilöffnung
(34; 44) an einer der der genannten ersten Öffnung (33; 43) angrenzenden Seiten
aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte zweite Öffnung (34; 44) mit einer
Einkerbung (39; 49) einer länglichen Gestalt endet, um das Zerreißen des nicht offenen
Bereichs (37; 47) an der Seite der entsprechenden Tasche zu vermeiden.
2. Unterlagenschutzvorrichtung nach Anspruch 1, bei der die genannte
Einkerbung (39; 49) gemäß der Mittellinie eines Dreiecks ABC orientiert ist, das durch
die Spitze A der für die erste (33; 43) und die zweite (34; 44) Öffnungen gemeinsamen
Tasche, die Spitze B der für die erste Öffnung (33; 43) und die der zweiten Öffnung
(34; 44) gegenüberliegenden Seite (36; 46) gemeinsamen Tasche und den Punkt C, der
die Grenze zwischen der zweiten Öffnung (34; 44) und dem nicht offenen Bereich (37;
47), bezüglich der Seite BC des genannten Dreiecks bildet, gebildet wird.
3. Unterlagenschutzvorrichtung nach Anspruch 1, bei der die genannte erste
Öffnung (33; 43) an der oberen Seite und die genannte zweite Öffnung (34; 44) seitlich
an der rechten oder der linken Seite der Tasche vorgesehen ist.
4. Unterlagenschutzvorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Tasche seitlich, im
Bereich einer ihrer Seiten, einen durchlochten Streifen aufweist, um die Verbindung
mehrerer Vorrichtungen zu erleichtern.
5. Unterlagenschutzvorrichtung nach Anspruch 1, die eine Vielheit von Taschen
aufweist, die an wenigstens einer deren seitlichen Seiten mit einander verbunden sind.
6. Unterlagenschutzvorrichtung nach Anspruch 1, bei der zusätzliche Mittel (81)
zum arretieren der Unterlagen stromaufwärts des nicht offenen Bereichs (47), im
wesentlichen in der Verlängerung der genannten zweiten, angrenzenden Teilöffnung
(44), vorgesehen sind.
7. Unterlagenschutzvorrichtung nach Anspruch 1, die einen Seitenraum für
einen Zettel (80) aufweist.
8. Verfahren zur Herstellung einer Unterlagenschutzvorrichtung (1; 11; 21; 31;
41) bestehend aus wenigstens einer viereckigen Tasche (2; 12; 22; 32; 42) aus weichem
Kunststoff oder dergleichen, die wenigstens eine erste Öffnung (3; 13; 23; 33; 43) an
einer Seite und eine zweite, angrenzende Teilöffnung (4; 14; 24; 34; 44) an einer der der
genannten ersten Öffnung (3; 13; 23; 33; 43) angrenzenden Seiten aufweist, bei dem:
- ein durchgehendes Rohr aus einem weichem Kunststoff oder dergleichen
gebildet wird, das auf sichselbst platt gedrückt wird, um zwei gegenüberliegende,
seitliche Seiten der viereckigen Tasche zu bilden,
- das genannte durchgehende Rohr in Querrichtung geschnitten und geschweißt
wird, um respektive die genannte erste Öffnung (3; 13; 23; 33; 43) und die vierte,
geschlossene, gegenüberliegende Seite (5; 15; 25; 35; 45) zu bilden,
welches Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, daß das Rohr aus einer auf
sichselbst gefalteten Folie gebildet wird, deren freien Kanten teilweise
aneinandergeschweißt werden, wobei die zweite Öffnung (4; 14; 24; 34; 44) im Bereich
der genannten freien Kanten durch den nicht geschweißten Bereich gebildet wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, bei dem eine Enkerbung (9; 29; 39; 49)
und/oder ein Ausschnitt (19) in einer der Flächen der genannten Tasche (2; 12; 22; 32;
42) in der Nähe der Grenze zwischen der zweiten Öffnung (4; 14; 24; 34; 44) und dem
geschweißten Bereich (7; 17; 27; 37; 47) geschnitten wird.
10. Verfahren nach Anspruch 8, bei dem eine Schweißnaht beiderseits eines
Streifens (28) hergestellt wird, der im Bereich einer der Seiten (26) der genannten
Tasche (22) zwischen jeder der Flächen der genannten Tasche (22) vorgesehen wird,
und der genannte Streifen (28) und die genannte Tasche (22) durchlocht werden.
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