DE69701559T2 - Rotationsschaftmaschine und Webmaschine mit einer solchen Schaftmaschine - Google Patents

Rotationsschaftmaschine und Webmaschine mit einer solchen Schaftmaschine

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Rotationsschaftmaschine zum Steuern der auf eine Webmaschine montierten Schaftrahmen und eine Webmaschine mit einer solchen Schaftmaschine.
  • Man weiß, daß bei den Rotationsschaftmaschinen die vertikale Wechselbewegung der Schaftrahmen durch schwingende Teile bewirkt wird, die je nach Fall durch Schwingarm-Hebel-Systeme oder Rollenhebel gebildet werden, wobei diese schwingenden Teile durch Betätigungselemente gesteuert werden, die im ersten Fall Exzenterform aufweisen oder im zweiten Fall Nockenform. Diese Betätigungselemente. Diese Betätigungselemente sind auf eine Hauptwelle der Maschine montiert, die eine intermittierende Drehbewegung ausführt, - und bei jedem Halt - in Wirklichkeit nach jeder Halbdrehung - der vorwerwähnten Welle muß die Einlesvorrichtung in Höhe jedes Messers der Schaftmaschine, d. h. der jedem Schaftrahmen zugeordneten Betätigungseinheit und in Abhängigkeit von dem Muster oder der Bindung des Gewebes das Betätigungselement entweder fest mit der Welle verbinden, um das schwingende Teil zu steuern, oder mit einem festen Punkt, um die Winkelarretierung dieses letzteren zu bewirken.
  • Diese selektive Verbindung wird generell mit Hilfe eines beweglichen Kupplungsorgans in Form eines Keils oder einer Klinke hergestellt, das der Wirkung von zwei Schwinghebeln ausgesetzt ist, die beiderseits der Welle angeordnet sind, um dieses bewegliche Organ in dessen beiden Halt-Stellungen zu betätigen, wobei jedes Paar Schwinghebel von der Einlesvorrichtung der Schaftmaschine abhängig ist.
  • Durch die Patentanmeldung FR-A-2 540 524 ist eine Schaftmaschine für eine Webmaschine bekannt, bei der eine jedem Schaftrahmen zugeordnete Platte zwei diametral entgegengesetzte Rasten aufweist, die mit dem Schnabel von zwei Schwinghebeln zusammenwirken, die durch die Einlesvorrichtung gesteuert werden. Diese beiden Rasten haben unterschiedliche Profile, denn eine von ihnen muß relativ tief sein, um die Platte in einer vollkommen genauen Winkelstellung so lange wie nötig festzuhalten. Die andere Raste hingegen ist weniger tief und umfaßt sich nach außen hin stark erweiternde Seitenwände, parallel zu den Schrägungen der Enden der Flanken des Schnabels jedes Schwinghebels, damit der Schnabel des Hebels beim Ingangsetzen der Drehung der Platte automatisch ausrastet, ohne daß die Einlesvorrichtung auf den Hebel einwirkt. In diesem zweiten Fall spricht man vom "passivem" Eingriff des Schnabels in die Raste, denn, wenn auch in beiden Rasten der elastische Eingriff in gleicher Weise stattfindet, rastet der Schnabel des zweiten Hebels hier passiv aus.
  • Die Versuche haben gezeigt, daß eine solche Vorrichtung zufriedenstellend arbeitet, aber der Schnabel jedes Hebels eine relativ große Höhe aufweisen muß, denn die bei der ersten und zweiten Raste der Platte jeweils benutzten Auflageflächen haben Höhen, die sich in der Ausrastrichtung des Schnabels in bezug auf diese Rasten addieren. Dies setzt voraus, daß die Winkelbewegung jedes Schwinghebels einen relativ großen Ausschlag haben muß, um die Freisetzung der beiden auf dem Schnabel jedes dieser Hebel vorgesehenen Auflageflächen zu ermöglichen. Die für eine solche Winkelbewegung nötige Leistung ist groß, was bei der betreffenden Schaftmaschine zu einem relativ großen Energieverbrauch führt.
  • Außerdem werden diese Winkelbewegungen mit großem Ausschlag durch heftige Stöße gegen die Schwinghebel bewirkt, was zu einem vorzeitigen Verschleiß der wesentlichen Elemente der Schaftmaschinen der vorhergehenden Technik führt, wenn diese nicht besonders robust gebaut sind. Zudem erzeugen diese Stöße Lärm, was für das Personal lästig ist, dessen Arbeitsplätze sich in der Nähe solcher Webmaschinen befinden, die mit bekannten Schaftmaschinen ausgerüstet sind.
  • Schließlich verlängert sich das Schwingen der Hebel zeitlich in dem Maße wie der Ausschlag sich vergrößert. Daher führt ein großer Ausschlag der Hebel zu einer Einschränkung der Betriebsgeschwindigkeit der bekannten Schaftmaschinen.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht insbesondere darin, diese Nachteile zu beseitigen, um die Herstellung von Rotationsschaftmaschinen mit Hebeln zu ermöglichen, die mit einem relativ kleinen Ausschlag schwingen.
  • In diesem Sinne betrifft die Erfindung eine Rotationsschaftmaschine für Webmaschinen, umfassend: in Höhe jedes ihrer Schäfte ein schwingendes Teil, an dem ein Schaftrahmen hängt und das mit einem Betätigungselement verbunden ist, das lose bzw. frei drehbar auf einer Welle der genannten Schaftmaschine sitzt, ein bewegliches - Kupplungsorgan, getragen durch eine mit dem Betätigungselement seitlich fest verbundene Platte, wobei dieses bewegliche Organ elastischen Einrichtungen ausgesetzt ist, um die winkelmäßige Verbindung der genannten Platte mit einer fest mit der genannten Welle verbundenen Scheibe zu bewirken, und zwei Schwinghebel, die einerseits der Wirkung der Einlesvorrichtung ausgesetzt sind und andererseits derjenigen der elastischen Einrichtungen, die bestrebt sind, die Schnäbel der genannten Hebel mit einer der beiden Klemmflächen der genannten Platte in Eingriff zu bringen. Diese Schaftmaschine ist dadurch gekennzeichnet, daß der Schnabel jedes Schwinghebels eine äußere Auflagefläche und eine innere Auflagefläche aufweist, wobei diese Auflageflächen Spitzenwinkel mit unterschiedlichen Werten haben.
  • Dank der Erfindung können die inneren und äußeren Auflageflächen jeweils mit jeder der beiden Klemmflächen der Platte zusammenwirken und ihre Anordnung ermöglicht, daß ihre Höhen sich nicht addieren, so daß die nötige Schwenkbewegung jedes Hebels nur der Höhe der höchsten Auflagefläche entspricht.
  • Nach einem ersten vorteilhaften Aspekt der Erfindung ist die innere Auflagefläche in der Dicke der äußeren Auflagefläche ausgespart. Dank dieses Aspekts der Erfindung definiert nur die Höhe der äußeren Auflagefläche die maximale Winkelbewegung, um den Schnabel jedes Hebels von den Klemmflächen freizusetzen, die am Rand der Platte vorgesehen sind.
  • Nach einer ersten vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung hat der Spitzenwinkel der inneren Auflagefläche einen größeren Wert als der Spitzenwinkel der äußeren Auflagefläche. Nach einer Variante der Erfindung hat der Spitzenwinkel der inneren Auflagefläche einen kleineren Wert als der Spitzenwinkel der äußeren Auflagefläche. In allen Fällen und nach einem weiteren vorteilhaften Aspekt der Erfindung kann man vorsehen, daß die beiden Klemmflächen der Platte einen Einschnitt umfassen, der den Schnabel eines der Schwinghebel aufnehmen kann, und einen Zahn, der sich in den Schnabel des anderen Schwinghebels setzen kann. Diese Gestaltung der Klemmflächen ist an das Zusammenwirken mit der Form der Auflageflächen der Schnäbel der Schwinghebel angepaßt.
  • Nach einem anderen vorteilhaften Aspekt der Erfindung stehen sich dieser Einschnitt und dieser Zahn am Rand der Platte diametral gegenüber.
  • Die Erfindung betrifft schließlich eine mit einer solchen wie oben beschriebenen Schaftmaschine ausgerüstete Webmaschine.
  • Die Erfindung und weitere ihrer Vorteile gehen besser aus der nachfolgenden, beispielhaften und keinesfalls einschränkenden Beschreibung hervor, bezogen auf die beigefügten Zeichnungen:
  • - die Fig. 1 ist ein schematischer Querschnitt einer erfindungsgemäßen Schaftmaschine;
  • - die Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht, die die wesentlichen Elemente eines der Schäfte der Schaftmaschine gemäß der Fig. 1 im demontierten Zustand zeigt;
  • - die Fig. 3 stellt im vergrößerten Maßstab den Schnabel eines Schwinghebels und den Einschnitt der zugeordneten Platte eines Schafts in einer ersten Klemmstellung dar;
  • - die Fig. 4 ist eine Ansicht analog der Fig. 3, wo ein Hebel mit einem Teil der Platte zusammenwirkt, der dem in Fig. 3 dargestellten diametral entgegengesetzt ist, und
  • - die Fig. 5 ist eine Ansicht des Endes eines Schwinghebels einer Rotationsschaftmaschine gemäß einer zweiten Ausführungsart der Erfindung.
  • Die in der Fig. 1 dargestellte Schaftmaschine umfaßt eine Hauptwelle 1, die intermittierend rotiert, mit einem Halt nach jeder Halbdrehung. Auf dieser Welle 1 sitzen eine Reihe Lager, deren Zahl der Anzahl der Schaftrahmen oder Schäfte der Webmaschine entspricht. Auf jedes Lager ist lose ein Exzenter 2 montiert, der seitlich fest mit einer Platte 3 verbunden ist. Auf jeden Exzenter 2 ist lose die Bohrung eines Zwischenglieds 4 montiert, dessen freies Ende an einem Schwingarm 5 angelenkt ist, der dank eines Kabels 6a die Vertikalverschiebung des Schaftrahmens 6 des betreffenden Schafts betätigt, was sehr schematisch dargestellt ist. Zwischen zwei benachbarten Exzenterscheiben 2 trägt die als Keilwelle vorgesehene Welle 1 eine Antriebsscheibe 7, die fest mit ihr verbunden ist und deren Rand zwei diametral entgegengesetzte radiale Kerben 7a aufweist. Diese Kerben 7a sind dazu bestimmt, den Finger 8a am Ende einer Klinke 8 aufzunehmen, die auf einer durch die Seitenplatte 3 des entsprechenden Exzenters 2 getragenen Achse 9 gelagert ist. Eine Feder 10 ist ständig bestrebt, den Finger 8a der Klinke 8 in Richtung Welle 1 zu ziehen.
  • Die Steuerung jeder Klinke 8 erfolgt mit Hilfe von zwei Schwinghebeln 11, die auf zwei festen Achsen 12 gelagert sind, die parallel zu der Welle 1 ausgerichtet sind. Jeder Hebel 11 weist eine im wesentlichen rechtwinklige Form auf und wird durch eine Feder 13 vorgespannt, um sich auf einem festen Anschlag 14 abzustützen. Jeder Hebel 11 umfaßt einen Betätigungsschwanz 15, der selektiv durch einen Drücker betätigt werden kann, der zur Einlesvorrichtung der Schaftmaschine gehört und durch Pfeile 16 dargestellt wird.
  • Seinem Schwanz 15 gegenüber weist jeder Hebel 11 einen Schnabel 17 auf, der mit zwei Klemmflächen 18 und 19 zusammenwirken kann, die am Rande der Platte 3 vorgesehen sind. Dank der Schnäbel 17 und der Klemmflächen 18 und 19 kann die Platte 3 also in zwei Stellungen arretiert werden, getrennt durch eine Drehung der Platte 3 um 180º, je nach dem, ob der in Fig. 1 links dargestellt Schnabel 17 mit der Fläche 18 zusammenwirkt, während der rechts dargestellt Schnabel 17 mit der Fläche 19 zusammenwirkt, oder der links dargestellt Schnabel 17 mit der Fläche 19 zusammenwirkt, während der rechts dargestellt Schnabel 17 mit der Fläche 18 zusammenwirkt.
  • Bei Fehlen einer Drückerbetätigung durch die Einlesvorrichtung sind die Federn 13 bei jedem Halt der Platte 3 bestrebt, die Schnäbeln 17 in die Einschnitte mit den Klemmflächen 19 drücken, was simultan die Wirkung hat, die Platte 3 und mit ihr den Exzenter 2 und das Zwischenglied 4 winkelmäßig zu arretieren und die Klinke 8 in ihre ausgerastete Stellung zu schwenken, wobei der Finger 8a aus der Kerbe 7a, in die er eingegriffen hat, herausgezogen wird. Dies bildet eine "aktive" Klemmung der Platte 3 in bezug auf den Hebel 11.
  • Die Funktionsweise ist analog der in FR-A-2 540 524 beschriebenen. Das Positionieren und Herausziehen des bei der Klinke 8 befindlichen Schnabels 17 in bezug auf die Fläche 10 muß genau erfolgen und wird durch die Einlesvorrichtung gesteuert. Das Positionieren in bezug auf die Fläche 18 des der Klinke 8 entgegengesetzten Schnabels ist momentan. Es erfolgt mit geringer Stärke, um ein automatischen Ausrasten ohne Einwirkung der Einlesvorrichtung zu ermöglichen.
  • Um die oben aufgezählten Funktionen zu erfüllen und wie deutlich dargestellt in den Fig. 3 und 4, wird die Geometrie der Schnäbel, die genau gleich sind, denn sie können selektiv mit jeder der Klemmflächen 18 und 19 zusammenwirken, derart definiert, daß jeder eine äußere Auflagefläche 20 und eine innere Auflagefläche 21 aufweist, die jeweils an das Zusammenwirken mit der Klemmfläche 19 beziehungsweise 18 angepaßt sind.
  • Die äußere Auflagefläche 20, in Fig. 3 aktiv dargestellt, hat eine Geometrie, die an die Flächen angepaßt ist, die den Einschnitt 19 abgrenzen. Mit α ist der Spitzenwinkel dieser Auflagefläche 20 bezeichnet. Eine innere Auflagefläche 21 ist in dem Schnabel 17 hohl ausgebildet und ihr Spitzenwinkel ist mit β bezeichnet. Die Geometrie der Auflagefläche 21 ist derart definiert, daß sie sich der Außenfläche eines Zahns 18a anpaßt, zu dem die Klemmfläche 18 gehört, wie dargestellt in Fig. 4.
  • Festzustellen ist, daß der Spitzenwinkel β größer ist als der Spitzenwinkel α, so daß es leichter ist, den Schnabel 17 freizuschwenken, wenn er mit der Fläche 18 zusammenwirkt, als wenn er mit der Fläche 19 zusammenwirkt, was für den Betrieb der erfindungsgemäßen Schaftmaschine bedeutet, daß die mit der Fläche 18 hergestellt Klemmung "passiv" ist, während die mit dem Einschnitt 19 hergestellte Klemmung "aktiv" ist.
  • Die Auflagefläche 21 hat eine Höhe H&sub2;, die anders sein kann als die Höhe H&sub1; der Auflagefläche 20. Man stellt insbesondere fest, daß die innere Auflagefläche 21 in der Dicke der äußeren Auflagefläche 20 ausgespart ist, d. h. daß die Höhe H&sub2; kleiner ist als die Höhe H&sub1;.
  • Bei der zweiten Ausführungsart, dargestellt in Fig. 5, hat der Spitzenwinkel β' einen kleineren Wert als der Spitzenwinkel α' der äußeren Auflagefläche 20. Diese Konfiguration kann benutzt werden, wenn eine effiziente oder "aktive" Klemmung auf einem Zahn hergestellt werden soll, der dem Zahn 18 der Fig. 4 entspricht, während das Auslassen der Auflagefläche 20 erleichtert werden soll. Diese Konfiguration kann benutzt werden, wenn die mit einem Zahn versehene Klemmfläche sich nahe beim Ende der Klinke 8 befindet.
  • Eine Webmaschine, die mit einer Schaftmaschine wie oben beschrieben ausgerüstet ist, kann mit weniger Verschleiß und Lärm schneller arbeiten als eine Schaftmaschine der vorhergehenden Technik.
  • Selbstverständlich ist die vorangehende Beschreibung nur beispielhaft und schränkt das Gebiet der Erfindung in keiner Weise ein. Insbesondere betrifft die Erfindung die Schaftmaschinen, bei denen die Betätigungselemente nicht nur durch Exzenterscheiben in Verbindung mit Schwingarmen gebildet werden, sondern durch Nockenscheiben, geformt zur Steuerung der Rollenhebel, die mit den Schaftrahmen 6 gekoppelt sind. Obwohl die Kippklinken als bewegliche Kupplungsorgane die vorteilhafteste Ausführungsart zu sein scheinen, kann man auch auf Keilmechanismen mit Radialverschiebung zurückgreifen. Ebenso kann das bewegliche Kupplungsorgan durch mehrere Teile gebildet werden, z. B. durch zwei Haken, zwei Riegel oder zwei Keile.

Claims (7)

1. Rotationsschaftmaschine für eine Webmaschine mit - an jedem ihrer Schäfte - einem Schwingteil (4), verbunden mit einem Schaftrahmen (6) und einem Betätigungselement (2), das lose auf eine Hauptwelle (1) der genannten Schaftmaschine montiert ist, einem beweglichen Kupplungsorgan (8), getragen durch eine Platte (3), seitlich fest verbunden mit dem Betätigungselement, wobei das genannte bewegliche Organ elastischen Einrichtungen (10) ausgesetzt ist, um die Winkelverbindung der genannten Platte mit einer fest mit der Hauptwelle (1) verbundenen Scheibe (7) herzustellen, und zwei - Schwinghebeln (11), die einerseits der Wirkung einer Einlesvorrichtung (16) ausgesetzt sind und andererseits derjenigen von elastischen Einrichtungen (13), die bestrebt sind, die Schnäbel (17) der genannten Hebel mit einer der beiden Klemmflächen (18, 19) der genannten Platte in Eingriff zu bringen, dadurch gekennzeichnet, daß der genannte Schnabel jedes Schwinghebels eine äußere Auflagefläche (20) und eine innere Auflagefläche (21) aufweist, wobei die genannten Auflageflächen Spitzenwinkel (α, β, α', β') mit unterschiedlichen Werten haben.
2. Rotationsschaftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Auflagefläche (21) in der Dicke der äußeren Auflagefläche (20) ausgespart ist.
3. Rotationsschaftmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Spitzenwinkel (β) der inneren Auflagefläche (21) einen größeren Wert hat als der Spitzenwinkel (α) der äußeren Auflagefläche (20).
4. Rotationsschaftmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Spitzenwinkel (β') der inneren Auflagefläche einen kleineren Wert hat als der Spitzenwinkel (α') der äußeren Auflagefläche (20).
5. Rotationsschaftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Klemmflächen (18, 19) der Platte (3) einen Einschnitt (19) aufweisen, der den Schnabel (17) eines der Schwinghebel (11) aufnehmen kann, und einen Zahn (18a), der in den Schnabel (17) des anderen Schwinghebels (11) eindringen kann.
6. Rotationsschaftmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der genannte Einschnitt (19) und der genannte Zahn (18a) sich auf dem Rand der Platte (3) diametral gegenüberstehen.
7. Webmaschine, ausgerüstet mit einer Schaftmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche.
DE69701559T 1996-12-31 1997-12-23 Rotationsschaftmaschine und Webmaschine mit einer solchen Schaftmaschine Expired - Lifetime DE69701559T2 (de)

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