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Die vorliegende Erfindung betrifft das Gebiet der
Präparate zur oralen Gesundheitsvorsorge und insbesondere
Präparate zur verbesserten oralen Gesundheitsvorsorge, die
wasserfreie, feste, schäumende Zusammensetzungen umfassen.
Hintergrund der Erfindung
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Natriumbicarbonat wird seit Jahrhunderten als Hilfsmittel
zum Reinigen des menschlichen Mundes sowie zum Deodorieren und
Erfrischen des Atems verwendet. Wissenschaftliche in vitro
Studien haben gezeigt, daß das Bicarbonat-Ion milde, jedoch
signifikante antimikrobielle Eigenschaften gegenüber speziellen
bakteriellen Spezies, insbesondere gegenüber anaeroben
bakteriellen Spezies, von denen für viele gezeigt wurde, daß
sie Zahnfleischerkrankungen verursachen, aufweist (Newbrun E.,
et al. J. Periodontal. 55, 11 658-657, 1984). Zusammensetzungen
von Backpulver und verdünntem Wasserstoffperoxid sind als eine
präventive und milde heilende Behandlung für Gingivitis und
Zahnfleischkrankheiten verschrieben worden (Randal, J. E., A.
H. 2, 82-82, 1982, Rudy et al., US Patent Nr. 4,971,782). Zum
Beispiel ist die Keyes-Technik, die nach Dr. Keyes vom National
Institute of Health (NIH) benannt ist, eine übliche Präventiv-
und Heilbehandlung für milde bis moderat ernste Fälle von
Zahnfleischentzündung. Die Keyes-Technik kann Backpulver und
verdünnte Lösungen von Wasserstoffperoxid einsetzen. Diese
Mittel werden miteinander vereinigt, indem man einfach eine
Zahnbürste in eine 1,5 bis 3%-ige Wasserstoffperoxidlösung
taucht, und darauf folgend die peroxidfeuchte Zahnbürste sofort
durch ein Backpulverbett zu streicht und diese auf die Zähne
mit einer bürstenden Bewegung aufzubringt. Ein Hauptmangel
dieser Methode ist der Fäulnisgeruch sowie die resultierende
Zahnfleischreizung. Eine weitere Keyes-Methode verwendet eine
dicke Paste, die aus pulverisiertem Backpulver in Verbindung
mit 1,5% bis 3% Wasserstoffperoxid hergestellt wird. Die Paste
wird direkt auf die Oberfläche der Zähne und des Zahnfleisches
aufgetragen und dort über einen längeren Zeitraum belassen (im
Bereich von einiger Minuten bis weniger als eine Stunde).
Jedoch können Laien Schwierigkeiten haben, diese Paste
herzustellen und die Verbindung gibt als Folge ihres
Fäulnisgeschmacks und der langen Verweilzeit, die erforderlich
ist, um eine Wirksamkeit zu erreichen, Anlaß zum Unwohlsein.
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Viele moderne Zahnpastazusammensetzungen verwenden
ebenfalls Backpulver als den Hauptinhaltsstoff, vermutlich um
eine Plaquereduzierung und die den Atem deodorisierenden
Eigenschaften des Zahnputzmittels zu unterstützen. Allerdings
wurde bis jetzt noch nicht gezeigt, daß orale Präparate, die
das Bicarbonat-Ion als wirksame Komponente aufweisen, eine
signifikante Wirksamkeit zeigen, was heißt, daß noch nicht
berichtet wurde, daß sie signifikante antibakterielle
Eigenschaften in vivo zeigen.
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Halitosis (schlechter Mundgeruch) ist ebenfalls seit
Jahrhunderten ein ungelöstes physiologisches Problem und bleibt
ein solches in der Gegenwart. Die chemische Grundlage der
Halitosis liegt in der Konzentration von im Mund vorkommenden,
flüchtigen und übelriechenden Verbindungen, überwiegend
organischen und anorganischen Sulfiden sowie organischen
Aminen. Diese übelriechenden, flüchtigen Stoffe werden
biologisch durch bestimmte Mikroorganismen, die in der
Mundhöhle ansässig sind, synthetisiert. Halitosis wird
überwiegend durch bestimmte anaerobe Bakterienstämme verursacht
(Rosemberg, M., Bad Breath: Research Perspectives, Ramot
Publishing, 1995). Es wurde gezeigt, daß insbesondere die
Proliferation der anaeroben bakteriellen pathogenen
Fusiobacterium Spezies zusammen mit anderen Anaerobieren im
Speichel die biologische Hauptursache von Halitosis ist. Zur
Behandlung von Halitosis sind chemische Behandlungen mit
Mundwassern wie verdünnte Lösungen von Chlordioxid, das
vermutlich als Oxidationsmittel dient, um orale Sulfide zu
beseitigen, empfohlen worden. Ein Hauptmangel dieses Verfahrens
ist die unbewiesene Langzeitsicherheit der Chlordioxidlösung
(Bleiche). Da eine beträchtliche Menge des Chlordioxids durch
das Mundgewebe absorbiert und teilweise verdaut wird, wirft der
Einsatz von Mundwasser im täglichen Bedarf ernsthafte Fragen
zur Sicherheit auf.
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Schäumende, orale Zusammensetzungen wurden in
verschiedenen US-Patenten, die von ungefähr 1914 bis zur
Gegenwart reichen, gelehrt. Zum Beispiel ist US-Patent Nr.
1,297,494 auf ein schäumendes, festes Zahnputzmittel gerichtet,
das ein Salz einer Säure und ein Bicarbonatsalz umfaßt, die
miteinander in der Gegenwart von Feuchtigkeit reagieren, um CO&sub2;
zu produzieren, sowie eine anfänglich schwach saure Lösung, die
in Kontakt mit der Oberfläche der Zähne tritt. Howell, US-
Patent Nr. 3,962,417 lehrt ein schäumendes Zahnputzmittel zur
Behandlung von Karies. Yeh, US-Patent Nr. 4,267,164 lehrt eine
schäumende, orale Zusammensetzung für die einfache und
effektive Zugabe des Fluorid-Ions in die Mundhöhle. Welsh, US-
Patent Nr. 3, 518, 343 lehrt eine schäumende Mundwasser-
Tablettenzusammensetzung in Tablettenform, in der das
Bindemittel eine spezifische Kombination von Inhaltsstoffen
darstellt.
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Der oben genannte Stand der Technik lehrt, daß
Kombinationen von Backpulver und organischen Säuren
(üblicherweise Fruchtsäuren) sofort zu schäumen beginnen, wenn
sie in die Mundhöhle eingebracht werden, wodurch während des
Schäumens chemomechanisch Plaque und Essensreste entfernt
werden.
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Obwohl Mundwässer auf Basis von Bicarbonat oder feste
Zahnpflegemittelprodukte gelehrt wurden, wurde von keinem
gezeigt, daß es tatsächlich ein antibakterielles Mittel in vivo
ist. Darüber hinaus wurde für keines gezeigt, daß es
signifikant eine Verbesserung der Gesundheit der Gingiva oder
zur Konditionierung des Atems bewirkt.
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Ein weiterer Mangel des Stands der Technik ist die
inhärente Instabilität der schäumenden Zusammensetzungen, da
die sich selbst-tragende Schäumungsreaktion mit Wasser rasch
vor sich geht, wodurch verursacht wird, daß kommerzielle
Ausführungsformen inhärent instabil sind. Dies wiederum führt
zu einer Zusammensetzung, die eine inakzeptable Lagerfähigkeit
aufweist, wenn sie nicht in einer inerten Umgebung hergestellt
wird und sicher verpackt ist. Weiterhin fehlt, vom Standpunkt
der Zusammensetzung aus gesehen, den Verbindungen aus dem Stand
der Technik die antimikrobielle Wirksamkeit und haben sie einen
schlechten Geschmack, üblicherweise kreideartig oder salzig.
Die Probleme, ein Zahnpflegemittel zu entwickeln, das sowohl
einen guten Geschmack als auch eine Wirksamkeit besitzt, ist
entscheidend, da eine häufige Verwendung der Zusammensetzung
wichtig für die Langzeitregulierung von Gingivitis und
Zahnfleischentzündung ist. Schließlich sind die Plaque
reduzierenden Eigenschaften von Zusammensetzungen aus dem Stand
der Technik minimal, da kein Mechanismus der Plaqueadsorbtion
bereitgestellt wird.
III. Zusammenfassung der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung löst diese Probleme, indem auf
einzigartige Weise Mischungen von Bicarbonatsalzen mit
adsorbierenden Siliciumdioxid-Polymeren formuliert werden; (b)
ein neuer Wirkmechanismus, Plaqueadsorbtion, zugrundeliegende
Plaque reduzierende Eigenschaften gelehrt werden; (c) eine
inhärente Stabilität von Zahnpflegezusammensetzung
bereitgestellt wird, wodurch ihre Lagerfähigkeit verbessert
wird; und (d) das Geschmacks- und Reingigungsempfinden
wesentlich verbessert wird, während die Wirksamkeit beibehalten
wird, wodurch ein einzigartiges, biologisch aktives
Zahnpflegemittel geschaffen wird, das gut schmeckt und dessen
Gebrauch Freude bereitet. Die daraus folgende Zustimmung vieler
Konsumenten verringert die Menge der Zahnfleischkrankheiten
beträchtlich und schafft eine Behandlung für Halitosis, die
sowohl diskret als auch wirksam ist.
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Die vorliegende Erfindung ist auf nicht-wässerige orale
Zusammensetzungen gerichtet, die eine pharmazeutisch annehmbare
Form eines Bicarbonatsalzes oder Carbonatsalzes oder
Kombinationen davon, ein amorphes Siliciumdioxid sowie eine
Form von Xylit umfaßt.
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Zusätzlich zu dem Xylit können andere, natürlich
vorkommende Zusatzsüßstoffe wie Dextrose, Mannit, Sorbit,
Fructose und Maltose verwendet werden. Darüber hinaus können
ebenfalls die künstlichen Süßstoffe Saccharin, Aspartam,
Neohesperidin-Dihydrochalcon und andere im Stand der Technik
bekannte in Kombination mit dem Xylit verwendet werden, um die
Süßungs- und Geschmackseigenschaften des Xylits zu verstärken.
Maltodextrin kann ebenfalls in der vorliegenden Erfindung zum
Süßen als auch zum Verstärken der Fließ- und
Kompressionseigenschaften der verschiedenen Zusammensetzungen
der vorliegenden Erfindung verwendet werden, da diese
Zusammensetzungen häufig Pulver sind, die Herstellungsprozessen
unterworfen werden, die bei der kommerziellen und
pharmazeätischen Massenproduktion alltäglich sind.
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Die relativen Mengen des Xylits, einem Antikariesmittel,
das von American Xyofin erhältlich ist, zu dem Bicarbonat und
dem Siliciumdioxid sind für die verbesserte Wirksamkeit der
vorliegenden Erfindung wichtig. Als erstes wird die Fähigkeit
der vorliegenden Erfindung, das Wachstum von Streptococcus
mutans zu steuern, erhöht im Vergleich zu der Verwendung von
oralen Präparationen, die ausschließlich Xylit für die
Kariesvorsorge verwenden. Dieser verstärkte Effekt gegenüber
Streptococcus erfolgt, da der pH im Verlauf der Zeit durch eine
geeignete Menge des Bicarbonat-Siliciumdioxid-Komplexes
gesteuert wird. Zweitens, selbst wenn Xylit alleine ein
effektives antibakterielles Mittel gegenüber Streptococcus
mutans darstellt, ist seine Aktivität gegen das anaerobe
Pathogen schlecht, solange es nicht mit einer geeigneten Menge
des Bicarbonat-Ions und Siliciumdioxids kombiniert wird. Es ist
die Kontrolle des Wachstums dieser anaeroben Pathogene, die
wichtig für die Prävention von Gingivitis,
Zahnfleischentzündung und Halitosis ist. Zuviel Xylit, alleine
oder in Kombination mit zusätzlichen Süßstoffen, reduziert die
Aktivität des Zahnpflegemittels gegen diese anaeroben Pathogene
deutlich. Allerdings ist es ebenfalls wichtig, dem Verbraucher
den Wunsch zu vermitteln, das Produkt der Erfindung zweimal
oder dreimal täglich zu verwenden, um die antibakteriellen
Eigenschaften sowie die Plaque und Mundgeruch reduzierenden
Eigenschaften vollständig zu verwirklichen. Innerhalb dieser
Parameter (wie unten erörtert wird) befinden sich geeignete
Mischungen von Xylit mit anderen Geschmacksstoffen ebenfalls im
Bereich der Erfindung.
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Die Zusammensetzung enthält ebenfalls eine
nichtwässerige, pharmazeutisch annehmbare Säurequelle, die aus der
Gruppe ausgewählt wird, die aus organischen Säuren, wie
Zitronensäure, Weinsäure, Fumarsäure, Äpfelsäure und
Partialsalze dieser Säuren oder Mischungen davon besteht. Die
Zusammensetzung kann gegebenenfalls einen nicht-wässerigen
Trägerstoff, ein nicht-wässeriges pharmazeutisch annehmbares
antibakterielles Mittel sowie ungefähr 0,3 bis 30 Gew.-% einer
pharmazeutisch annehmbaren Wasserstoffperoxidquelle
einschließen.
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Ein genügendes Bicarbonat- oder Carbonatsalz wird in der
Zusammensetzung so verwendet, daß in einer wässerigen pH-
Versuchsmischung der Zusammensetzung die Säure oder das
Säuresalz vollständig durch das Bicarbonat- oder Carbonatsalz
neutralisiert wird, und, daß ein Überschuß des Bicarbonat- oder
Carbonatsalz verwendet wird, so daß ein basischer pH der
wässerigen Lösung (> 7) für ein Minimum von 1 Minute bis
ungefähr 1 Stunde oder mehr, abhängig von dem Patienten und den
spezifischen Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung, die
verwendet wird, beibehalten wird.
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Die Zusammensetzung kann als Tablette, als ein Pulver oder
als eine Kapsel, die im menschlichen Speichel verteilbar ist,
verabreicht werden. Das Verfahren des Erfinders zur Herstellung
der Bicarbonat-Siliciumdioxid-Zusammensetzungen schließen ein
Granulation genanntes Verfahren zur pharmazeutischen
Verarbeitung ein. Polyvinylpyrrolinon kann in der vorliegenden
Erfindung als das bevorzugte Granulierungsmittel eingesetzt
werden, da es hilft, das Siliciumdioxidpolymer an das
Bicarbonatsalz zu binden.
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Die Plaqueentfernungs- und Antiplaqueeigenschaften der
Zusammensetzung sind nicht vollständig verstanden. Es wird
angenommen, daß, wenn die Zusammensetzung in die Mundhöhle
gegeben wird, der Speichel die Zusammensetzung benäßt, wodurch
das Bicarbonat- oder das Carbonatsalz aufgelöst wird, und das
solubilisierte Bicarbonat- oder Carbonat-Ion und die
Säurekomponente in der sich ergebenden Speichelmischung eine
schnelle Säute-Base-Reaktion durchläuft, die Kohlendioxidgas
erzeugt (Schäumung). Die sich ergebende Speichellösung wird
durch die Mundhöhle, zwischen die Zähne, in Vertiefungen und
Zwischenräume zwischen den Zähnen und zwischen die Verbindung
des Zahnfleisches und der Zähne geleitet. Es wird angenommen,
daß das Bicarbonat- oder Carbonat-Ion, die Säure, Säuresalz-
Bestandteile und die Säure-Bicarbonat- und Carbonatsalz-
Bestandteile den Plaque und andere organische Überreste von der
Oberfläche der Zähne chemisch lockern, möglicherweise über eine
zertrümmerungsartige Wirkung. Die Schaumwirkung des Speichels
spült einen Bereich des angelösten Plaques und der organischen
und anorganischen Trümmer von der Oberfläche der Zähne und des
Zahnfleisches. Nachdem die Schäumungsreaktion beendet ist, kann
die sich ergebende Speichelmischung durch den Mund gespült
werden, um die Oberfläche der Zähne und des Zahnfleisches
(insbesondere die Oberfläche zwischen benachbarten Zähnen) zu
reinigen, und um lose organische und anorganische Trümmer
auszuspülen. Es wird angenommen, daß nach dem Ausspülen oder
Herunterschlucken eine nennenswerte Menge des festen
Bicarbonat-Siliciumdioxid-Materials an den proteinhaltigen
Trümmern und dem Speichel, der sich natürlicherweise auf der
Oberfläche der Zähne und des Zahnfleisches befindet, anhaftet.
Demzufolge werden die Bicarbonat-Silicium-Komplexe der
vorliegenden Erfindung in der Mundhöhle von Minuten bis Stunden
behalten. Als direkte Folge dieses Beibehaltens wird Plaque im
Verlauf der Zeit durch die Siliciumpartikel
(Adsorbtionsmaterialien) adsorbiert.
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Darüber hinaus wird Natriumbicarbonat (oder ein anderes
Bicarbonatsalz) im Laufe der Zeit an den Speichel abgegeben.
Demzufolge bewirkt die vorliegende Erfindung eine verstärkte
antibakterielle Wirkung, die von der verzögerten Freigabe des
Bicarbonat-Ions stammt. Ein spekulativer Mechanismus für diese
Wirkung stellt sich wie folgt dar: Verbleibendes, festes
Bicarbonatsalz beginnt sich sofort nach dem Herunterschlucken
oder dem Ausspülen der ursprünglichen Speichelmischung
aufzulösen. Im Laufe der Zeit (Sekunden bis viele Minuten)
desorbiert das Bicarbonatsalz von dem zurückgehaltenen,
plaquegebundenen Siliciumdioxid-Bicarbonatmaterial. Diese
latente Solubilisierung des Bicarbonat-Ions führt zu einer
beträchtlichen Menge an Bicarbonat-Ion, das in der
Speichelmischung vorkommt. Von Bedeutung ist, daß Studien
gezeigt haben (siehe zum Beispiel Newbrun, E.; Bactericidal
Action of Bicarbonate on Selected Periodontal Pathogenic
Microorganisms, J. Periondontal, 55, 11, 653, 1984), daß, haben
konzentrierte Lösungen des Bicarbonat-Ions eine beträchtliche
antibakterielle Wirkung gegen Bakterien, die
Zahnfleischkrankheiten verursachen haben, wenn sie in der
Mundhöhle für über 15 Minuten behalten werden. Da das
Bicarbonat-Ion in der Mundhöhle behalten wird, sind die
erzeugten Speichellösungen mild antibakteriell und stellen
daher dem Benutzer eine neue, effektive und chemisch aktive,
therapeutische Behandlung zur Verhinderung und Behandlung von
Gingivitis, Zahnfleischkrankheiten und Halitosis bereit.
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Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine trockene,
orale Waschzusammensetzung bereitzüstellen, die in die
Mundhöhle nach einer Mahlzeit, einem Snack, einem Kaffee oder
dem Rauchen einer Zigarette eingeführt werden kann, um den Mund
von organischen Resten freizuspülen und die Bildung von Plaque
zu inhibieren.
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Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine
Antiplaque-Zusammensetzung bereitzustellen, die die Bildung von
Plaque auf den Zähnen inhibiert und das Wachstum von
Populationen von Plaquebakterien in der Mundhöhle inhibiert.
Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine
gut schmeckende, schäumende orale Zusammensetzung
bereitzustellen, die für die Anwendung beim Menschen sicher
ist, und die von einer Person regelmäßig zur Vermeidung von
Gingivitis und Zahnfleischkrankheiten verwendet wird.
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Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es,
schäumende, orale Zusammensetzungen bereitzustellen, die fähig
sind, Plaque-Biomasse zu adsorbieren.
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Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es,
schäumende, orale Zusammensetzungen bereitzustellen, die
wirksam sind, das Wachstum von Mundgeruch verursachenden
Bakterien zu beschränken.
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Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, orale
Zusammensetzungen bereitzustellen, die die Säuren in der
Mundhöhle neutralisieren, um einen verbleibenden neutralen pH
des Speichels zu bewirken (oberhalb pH 7 für Minuten nach dem
Herunterschlucken oder dem Ausspülen).
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Die vorstehend genannten Ziele werden durch die schäumende
Tablette oder Kapsel oder das Pulver gemäß Anspruch 1 erreicht.
Bevorzugte Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen
2 und 3 beansprucht.
Ausführliche Beschreibung der Erfindung
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Das Bicarbonat-Ion wird in der vorliegenden Erfindung mit
bestimmten Siliciumdioxid-Polymeren in speziellen Verhältnissen
kombiniert. In der vorliegenden Erfindung wird ein Bereich von
1 bis 10 Teilen Bicarbonat-Ion auf 1 Teil Siliciumdioxid
bevorzugt, ein Bereich von 1 bis 5 Teilen Bicarbonat-Ion auf 1
Teil Silicium wird besonders bevorzugt, und ein Bereich von 2
bis 4 Teilen Bicarbonat-Ion auf 1 Teil Siliciumdioxid wird ganz
besonders bevorzugt. Die Form des Siliciumdioxids, das für die
Verwendung in der vorliegenden Erfindung geeignet ist, ist
amorphes Siliciumdioxid, wobei präzipitiertes, amorphes
Siliciumdioxid bevorzugt wird, und präzipitierte, amorphe
Silizizumdioxid-Arten mit einem niedrigen Gehalt an Aluminium
(vorzugsweise 0,1% bis 2%) besonders bevorzugt sind. Das am
meisten bevorzugte Siliciumdioxid heißt ZEO-49 und ist
kommerziell von J. M. Huber erhältlich. Dieselben Verhältnisse
treffen zu, wenn ein Carbonat anstelle von Bicarbonat verwendet
wird.
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Die Bicarbonat-Siliciumdioxid-Präparationen der
vorliegenden Erfindung können rieselfähige Mischungen sein,
oder am meisten bevorzugt, als granulierte Mischungen, die zu
einer Größe vermahlen sind, die durch ein Sieb #20 bis ein Sieb
#80 hindurchgehen. Das bevorzugte granulierende Mittel ist
Polyvinylpyrrolinon (PVP) (Kollidone 30 [BASF]). Das bevorzugte
Lösungsmittel der Granulierung ist Wasser, obwohl andere
Lösungsmittel und Granulierungsmittel, die auf dem Gebiet der
Herstellung von Pharmazeutika bekannt sind, für die Herstellung
der Bicarbonat-Siliciumdioxid-Präparation in der vorliegenden
Erfindung eingesetzt werden können. Die Menge an
Granulierungsmittel ist wichtig, da ein Überschuß die klinische
Wirksamkeit der vorliegenden Erfindung inhibiert, indem die
Plaqueabsorbtion und Rückhalteeigenschaften der oralen
Präparationen aus Xylit, Bicarbonat und Siliciumdioxid
inaktiviert werden. Der Bereich des Granulierungsmittels
beträgt ungefähr 1-30 Teile PVP auf 100 Teile Bicarbonat-
Siliciumdioxid-Präparation und vorzugsweise ungefähr 3 bis 15
Teile PVP auf 100 Teile Bicarbonat-Siliciumdioxid-Präparation
und besonders bevorzugt ungefähr 3 bis 7 Teile PVP auf 100
Teile Bicarbonat-Siliciumdioxid-Präparation.
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Wie zuvor erklärt, sind die relativen Mengen des Xylits zu
der Präparation aus Bicarbonat und Siliciumdioxid wichtig. Ein
Verhältnis von Xylit zu dem Bicarbonat-Siliciumdioxid von
ungefähr 0,5 Teile bis 7 Teile Xylit auf 3 Teile Bicarbonat-
Siliciumdioxid-Präparation wird bevorzugt, und ein Verhältnis
von ungefähr 1,0 bis 5 Teile Xylit auf 3 Teile Bicarbonat-
Siliciumdioxid-Präparation wird besonders bevorzugt, und ein
Verhältnis von ungefähr 2 bis 4 Teile Xylit auf 3 Teile
Bicarbonat-Siliciumdioxid-Präparation ist das besonders
bevorzugte.
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Fructose, Dextrose, Sorbit, Mannit, und andere, die hier
als natürliche Co-Süßungsmittel genannt werden, sind nicht
entscheidend, können jedoch ebenfalls verwendet werden, um die
Süßungseigenschaften der vorliegenden Erfindung zu verstärken.
Die Mengen dieser natürlichen Co-Süßungsmittel zu der Menge
Xylit betragen von ungefähr 1 bis 60 Teile Co-Süßungsmittel auf
30 Teile Xylit, und von ungefähr 1,5 Teile auf 40 Teile Co-
Süßungsmittel auf 30 Teile Xylit, und, besonders bevorzugt, von
ungefähr 2 bis 10 Teile Co-Süßungsmittel auf 30 Teile Xylit.
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Süßungsmittel, gleichermaßen künstliche wie natürliche,
die eine Süßkraft haben, die größer ist als die von Saccharose,
können ebenfalls als Co-Süßungsmittel verwendet werden, um die
Geschmackseigenschaften der vorliegenden Erfindung zu
verstärken. Die besonders bevorzugten künstlichen Süßungsmittel
sind Aspartam, Saccharin, oder Neohesperidin-Dihydrochalcon,
obwohl andere, im Stand der Technik bekannte ebenfalls
eingesetzt werden können. Die bevorzugten Bereiche für diese
Süßungsmittel betragen von 1 Teil Süßungsmittel auf ungefähr
0,1 Teil bis 50 Teile Xylit und von ungefähr 1 Teil
Süßungsmittel auf ungefähr 0,5 Teile bis 25 Teile Xylit, und,
besonders bevorzugt, von ungefähr 1 Teil bis ungefähr 5 Teile
Süßungsmittel auf ungefähr 10 Teile bis ungefähr 15 Teile
Xylit.
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Solche Fruchtsäuren wie Zitronensäure, Weinsäure,
Fumarsäure und Äpfelsäure können ebenfalls in der vorliegenden
Erfindung eingesetzt werden. Zitronensäure wird bevorzugt. Die
Menge an Fruchtsäure beträgt 1 Teil Fruchtsäure auf ungefähr 1
bis ungefähr 20 Teile Bicarbonat-Ion, und vorzugsweise 1 Teil
Fruchtsäure auf ungefähr 1,5 bis 10 Teile Bicarbonat-Ion, und
besonders bevorzugt ungefähr 1 Teil Fruchtsäure auf ungefähr
1,5 Teile bis 5 Teile Bicarbonat-Ion. Wenn eine Carbonatquelle
anstelle des Bicarbonats verwendet wird, sollte die Menge der
Fruchtsäure entsprechend angepaßt werden, um den pH in der
Testlösung neutral oder größer zu halten. Zum Beispiel beträgt
die Menge an Fruchtsäure 1 Teil Früchtsäure auf ungefähr 1 bis
20 Teile Bicarbonat-Ion, und vorzugsweise, 1 Teil Fruchtsäure
auf ungefähr 1,5 bis 10 Teile Bicarbonat-Ion, und besonders
bevorzugt ungefähr 1 Teil Fruchtsäure bis ungefähr 1,5 Teile
auf 5 Teile Bicarbonat-Ion.
Beispiele
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Die folgenden Beispiele sollen die vorliegende Erfindung
veranschaulichen.
Beispiel 1
Inhaltsstoff Masse(kg)
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Xylit (American Xyofin) 1401
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Mannit 250
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Aspartam (Nutrasweet) 135
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Natriumlaurylsulfat (Witco) 20
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1-Mentholkristalle 25
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Minz-Geschmackstoff 3.6
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Natriumbicarbonat (FMC #1) 1250
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Siliciumdioxid (ZEO-49 [J. M. Huber Co.]) 410
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Zitronensäure (wasserfreie Kristalle) 243
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Die obigen werden in einem Rotationsmischer gemischt und
für mindestens 30 Minuten unter Bedingungen von niedriger
Scherung vermischt, um eine schäumende orale Zusammensetzung in
Pulverform zu erhalten.
Beispiel 2
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Dieses Beispiel beschreibt die bevorzugte Ausführungsform
des Anmelders.
Inhaltsstoff Masse (kg)
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Xylit (American Xyofin) 1401
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Mannit 250
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Aspartam (Nutrasweet) 135
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Natriumlaurylsulfat (Witco) 20
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1-Mentholkristalle 25
-
Minz-Geschmacksstofft 3.6
-
Natriumbicarbonat (FMC #1) 1250
-
Siliciumdioxid (ZEO-49 [J. M. Huber Co.]) 410
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Zitronensäure (wasserfreie Kristalle) 243
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Polyvinylpyrrolinon (PVP K-30 [FMC]) 89
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Magnesiumstearat 20
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Stearinsäure 65
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In einem separaten Satzmischer werden das
Natriumbicarbonat, Siliciumdioxid, Natriumlaurylsulfat
vermischt, und zu diesem wird eine lauwarme Lösung von 89 kg
Polyvinylpyrrolinon (PVP) in 593 kg destilliertem Wasser
hinzugegeben und anschließend wird dieses bis zur Bildung eines
homogenen Kuchens vermischt. Dieser Kuchen wurde gleichmäßig
auf Brettern ausgebreitet und in einem Ofen bei weniger als
225ºC bis zur vollständigen Trockne getrocknet (< 1%
Feuchtigkeit). Dieser getrocknete Kuchen wurde anschließend auf
eine Partikelgröße zwischen Siebgröße 40 und Siebgröße 100
pulverisiert. Das Pulver wurde von der Mischung der anderen
Komponenten bis zum Mischzeitpunkt getrennt aufbewahrt. Der
Vermischungsprozeß erfordert, daß das Natriumbicarbonat-
Siliciumdioxid-Pulver portionsweise über ungefähr 1 bis 2
Stunden in einem Taumelmischer (oder einem anderen Mischer mit
niedriger Scherung) vermischt wird, um ein vollständiges
Vermischen ohne die Zerstörung der Bindeeigenschaften
sicherzustellen. Das Pulver wird sofort zu Tabletten gepreßt.
Beispiel 3
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Dieses Beispiel beschreibt eine biologisch aktive
Zusammensetzung mit einer Peroxidquelle, die aufgenommen wird,
um die biologische Aktivität sowie das kosmetische Zahnweißen
zu verstärken.
Inhaltsstoff Masse(kg)
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Xylit (American Xyofin) 1560
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Mannit 280
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Aspartam (Nutrasweet) 145
-
Natriumlaurylsulfat (Witco) 20
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1-Mentholkristalle 31
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Minz-Geschmackstoff 3.8
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Natriumbicarbonat (FMC #1) 1276
-
Harnstoff-Wasserstoffperoxid 305
-
Siliciumdioxid (ZEO-49 [J. M. Huber Co.]) 418
-
Zitronensäure (wasserfreie Kristalle) 253
-
Polyvinylpyrrolinon (PVP K-30 [FMC]) 89
-
Magnesiumstearat 20
-
Stearinsäure 85
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Das Natriumbicarbonat, Siliciumdioxid, PVP, Natriumlaurylsulfat
werden in einem separaten Ansatz wie in Beispiel 2 erwähnt
hergestellt. Dieses und die verbleibenden obigen Inhaltsstoffe
werden in einem Rotationsmischer gemischt und für mindestens 30
Minuten unter Bedingungen von niedriger Scherung vermischt, um
ein Pulver herzustellen, das mittels einer Stokes-Tabletten-
Presse tablettiert werden kann.
Beispiel 4
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Dieses Beispiel beschreibt eine biologisch aktive
Zusammensetzung mit einer Chlordioxid-Quelle, die aufgenommen
werden kann, um die biologische Aktivität zu verstärken, sowie
für die Behandlung von Halitosis.
Inhaltsstoff Masse (kg)
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Xylit (American Xyofin) 1560
-
Mannit 180
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Sorbit 126
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Aspartam (Nutrasweet) 125
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Natriumlaurylsulfat (Witco) 20
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Chlordioxid-Quelle 2.5%
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1-Mentholkristalle 35
-
Minz-Geschmackstoff 4.1
-
Natriumbicarbonat (FMC #1) 1276
-
Siliciumdioxid (ZEO-49 [J. M. Huber Co.]) 418
-
Zitronensäure (wasserfreie Kristalle) 253
-
Polyvinylpyrrolinon (PVP K-30 [FMC] 89
-
Magnesiumstearat 20
-
Stearinsäure 85
-
Das Natriumbicarbonat, Siliciumdioxid, PVP,
Natriumlaurysulfat werden in einem separaten Ansatz wie in
Beispiel 2 erwähnt hergestellt. Dieses und die verbleibenden
obigen Inhaltsstoffe werden in einem Rotationsmischer gemischt
und für mindestens 30 Minuten unter Bedingungen von niedriger
Scherung vermischt, um ein Pulver herzustellen, das mittels
einer Stokes-Tabletten-Presse tablettiert werden kann.
Beispiel 5
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Dieses Beispiel beschreibt eine biologisch aktive
Zusammensetzung mit einer Iod-Quelle, die aufgenommen wird, um
die biologische Aktivität zu verstärken.
Inhaltsstoff Masse (kg)
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Xylit (American Xyofin) 1560
-
Mannit 280
-
Aspartam (Nutrasweet) 145
-
Natriumlaurylsulfat (Witco) 20
-
1-Mentholkristalle 31
-
Minz-Geschmackstoff 3.8
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Povidon-Iod 33%
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Natriumbicarbonat (FMC #1) 1276
-
Harnstoff-Wasserstofffperoxid (Robeko, N. Y.) 305
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Siliciumdioxid (ZEO-49 [J. M. Huber Co.]) 418
-
Zitronensäure (wasserfreie Kristalle) 253
-
Polyvinylpyrrolinon (PVP K-30 [FMC]) 89
-
Magnesiumstearat 20
-
Stearinsäure 85
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Das Natriumbicarbonat, Siliciumdioxid, PVP,
Natriumlaurylsulfat werden in einem separaten Ansatz wie in
Beispiel 2 erwähnt hergestellt. Dieses und die verbleibenden
Inhaltsstoffe werden in einem Rotationsmischer gemischt und für
mindestens 30 Minuten unter Bedingungen von niedriger Scherung
vermischt, um ein Pulver herzustellen, daß mittels einer
Stokes-Tabletten-Presse tablettiert werden kann.
Beispiel 6
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Dieses Beispiel beschreibt eine biologisch hoch aktive
Zusammensetzung mit einer Chlorhexidin-Quelle, die aufgenommen
wird, um die biologische Aktivität zu verstärken.
Inhaltsstoff Masse (kg)
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Xylitol (American Xyofin) 1560
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Mannit 280
-
Aspartam (Nutrasweet) 145
-
Natriumlaurylsulfat (Witco) 20
-
1-Mentholkristalle 31
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Minz-Geschmackstoff 3.8
-
Natriumbicarbonat (FMC #1) 1276
-
Chlorhexidingluconat 14. 5
-
Siliciumdioxid (ZEO-49 [J. M. Huber Co.]) 418
-
Zitronensäure (wasserfreie Kristalle) 253
-
Polyvinylpyrrolinon (PVP K-30 [FMC]) 89
-
Neohesperidin-Dihydrochalcon (Exime) 6
-
Magnesiumstearat 20
-
Stearinsäure 85
-
Das Natriumbicarbonat, Siliciumdioxid, PVP,
Natriumlaurylsulfat werden in einem separaten Ansatz wie in
Beispiel 2 erwähnt hergestellt. Dieses und die verbleibenden
obigen Inhaltsstoffe werden in einem Rotationsmischer gemischt
und für mindestens 30 Minuten unter Bedingungen von niedriger
Scherung vermischt, um ein Pulver herzustellen, das mittels
einer Stokes-Tabletten-Presse tablettiert werden kann,
Beispiel 7
-
Dieses Beispiel beschreibt ein neues Beispiel.
Inhaltsstoff Masse (kg)
-
Xylit (American Xyofin) 1401
-
Sorbit 125
-
Dextrose 145
-
Aspartam (Nutrasweet) 128
-
Natriumlaurylsulfat (Witco) 20
-
1-Mentholkristalle 21
-
Minz-Geschmackstoff, 3.6
-
Natriumbicarbonat (FMC #1) 1225
-
Siliciumdioxid (ZEO-49 [J. M. Huber Co.]) 401
-
Zitronensäure (wasserfreie Kristalle) 238
-
Polyvinylpyrrolinon (PVP K-30 [FMC]) 82
-
Magnesiumstearat 15
-
Stearinsäure 71
-
In einem separaten Satzmischer werden das
Natriumbicarbonat, Siliciumdioxid, Natriumlaurylsulfat
vermischt, und zu diesem wird eine lauwarme Lösung von 89 kg
Polyvinylpyrrolinon (PVP) in 593 kg destilliertem Wasser
hinzugegeben und anschließend wird dieses bis zur Bildung eines
homogenen Kuchens vermischt. Dieser Kuchen wurde gleichmäßig
auf Brettern ausgebreitet und in einem Ofen bei weniger als
225ºC bis zur vollständigen Trockne getrocknet (< 1%
Feuchtigkeit). Dieser getrocknete Kuchen wurde anschließend auf
eine Partikelgröße zwischen Siebgröße 40 und Siebgröße 100
pulverisiert. Das Pulver wurde von der Mischung der anderen
Komponenten bis zum Mischzeitpunkt getrennt aufbewahrt. Der
Vermischungsprozess erfordert, daß das Natriumbicarbonat-
Siliciumdioxid-Pulver portionsweise über ungefähr 1 bis 2
Stunden in einem Taumelmischer (oder einem anderen Mischer mit
niedriger Scherung) vermischt wird, um ein vollständiges
Vermischen ohne die Zerstörung der Bindeeigenschaften
sicherzustellen. Das Pulver wird sofort zu Tabletten gepreßt.
Beispiel 8
Inhaltsstoff Masse(kg)
-
Xylit (American Xyofin) 140
-
Mannit 1800
-
Dextrose 700
-
Aspartam (Nutrasweet) 135
-
Natriumlaurylsulfat (Witco) 20
-
1-Mentholkristalle 25
-
Minz-Geschmackstoff 3.6
-
Natriumbicarbonat (FMC #1) 1250
-
Siliciumdioxid (ZEO-49 [J. M. Huber Co.]) 410
-
Zitronensäure (wasserfreie Kristalle) 243
-
Die obigen werden in einem Rotationsmischer gemischt und
für mindestens 30 Minuten unter Bedingungen von niedriger
Scherung vermischt, um eine schäumende, orale Zusammensetzung
in Pulverform herzustellen.
Beispiel 9
-
Dieses Beispiel beschreibt ein neues Beispiel.
Inhaltsstoff Masse (kg)
-
Xylit (American Xyofin) 950
-
Fructose 600
-
Mannit 307
-
Aspartam (Nutrasweet) 100
-
Natriumlaurylsulfat (Witco) 20
-
1-Mentholkristalle 27
-
Minz-Geschmackstoff 2.9
-
Natriumbicarbonat (FMC #1) 1250
-
Siliciumdioxid (ZEO-49 [J. M. Huber Co.]) 310
-
Siliciumdioxid (DeGusa) 52
-
Zitronensäure (wasserfreie Kristalle) 205
Weinsäure 53
-
Polyvinylpyrrolinon (PVP K-90 [FMC]) 61
-
Magnesiumstearat 20
-
Stearinsäure 80
-
In einem separaten Satzmischer werden das Natriumbicarbonat,
Siliciumdioxid, Natriumlaurylsulfat vermischt, und zu diesem
wird eine lauwarme Lösung von 89 kg Polyvinylpyrrolinon (PVP)
in 593 kg destilliertem Wasser hinzugegeben und anschließend
wird dieses bis zur Bildung eines homogenen Kuchens vermischt.
Dieser Kuchen wurde gleichmäßig auf Brettern ausgebreitet und
in einem Ofen bei weniger als 225ºC bis zur vollständigen
Trockne getrocknet (< 1% Feuchtigkeit). Dieser getrocknete
Kuchen wurde anschließend auf eine Partikelgröße von zwischen
Siebgröße 40 und Siebgröße 100 pulverisiert. Das Pulver wurde
von der Mischung der anderen Komponenten bis zum Mischzeitpunkt
getrennt aufbewahrt. Der Vermischungsprozess erfordert, daß das
Natriumbicarbonat-Siliciumdioxid-Pulver portionsweise für
ungefähr 1 bis 2 Stunden in einem Taumelmischer (oder einem
anderen Mischer mit niedriger Scherung) vermischt wird, um ein
vollständiges Vermischen ohne die Zerstörung der
Bindeeigenschaften sicherzustellen. Das Pulver wird sofort zu
Tabletten gepreßt.
Beispiel 10
Inhaltsstoff Masse (kg)
-
Xylit (American Xyofin) 1250
-
Mannit 250
-
Fructose 280
-
Sorbit 292
-
Neohesperidin-Dihydrochalcon
-
(NDHC Exquinne [Spanien]) 2
-
Natriumlaurylsulfat (Witco) 20
-
1-Mentholkristalle 25
-
Minz-Geschmackstoff 3.6
-
Natriumbicarbonat (FMC #1) 1250
-
Siliciumdioxid (ZEO-49 [J. M. Huber Co.]) 410
-
Zitronensäure (wasserfreie Kristalle) 243
-
Die obigen werden in einem Rotationsmischer gemischt und
für mindestens 30 Minuten unter Bedingungen von niedriger
Scherung vermischt, um eine schäumende, orale Zusammensetzung
in Pulverform herzustellen.
Beispiel 11
Inhaltsstoff Masse (kg)
-
Xylit (American Xyofin) 250
-
Maltodextrin 493
-
Avisil pH 102 (FMC) 628
-
Aspartam (Nutrasweet) 118
-
Natriumlaurylsulfat (Witco) 20
-
1-Mentholkristalle 25
-
Minz-Geschmacksstoff 3.6
-
Natriumbicarbonat (FMC #5) 1250
-
Siliciumdioxid (ZEO-49 [J. M. Huber Co.]) 410
-
Äpfelsäure (wasserfreie Kristalle) 243
-
Polyvinylpyrrolinon (PVP K-30 [FMC]) 89
-
Magnesiumstearat, 20
-
Stearinsäure 65
-
In einem separaten Satzmischer werden das Natriumbicarbonat,
Siliciumdioxid, Natriumlaurylsulfat vermischt, und zu diesem
wird eine lauwarme Lösung von 89 kg Polyvinylpyrrolinon (PVP)
in 593 kg destilliertem Wasser hinzugegeben und anschließend
wird dieses bis zur Bildung eines homogenen Kuchens vermischt.
Dieser Kuchen wurde gleichmäßig auf Brettern ausgebreitet und
in einem Ofen bei weniger als 225ºC bis zur vollständigen
Trockne getrocknet (< 1% Feuchtigkeit). Dieser getrocknete
Kuchen wurde anschließend auf eine Partikelgröße zwischen
Siebgröße 40 und Siebgröße 100 pulverisiert. Das Pulver wurde
von der Mischung der anderen Komponenten bis zum Mischzeitpunkt
getrennt aufbewahrt. Der Vermischungsprozess erfordert, daß das
Natriumbicarbonat-Siliciumdioxid-Pulver portionsweise für
ungefähr 1 bis 2 Stunden in einem Taumelmischer (oder einem
anderen Mischer mit niedriger Scherung) vermischt wird, um ein
vollständiges Vermischen ohne die Zerstörung der
Bindeeigenschaften sicherzustellen. Das Pulver wird sofort zu
Tabletten gepreßt.
Beispiel 12
Inhaltsstoff Masse (kg)
-
Xylit (American Xyofin) 1401
-
Mannit 250
-
natürliches Honigpulver 790
-
Natriumlaurylsulfat (Witco) 20
-
1-Mentholkristalle 25
-
Minz-Geschmackstoff 3.6
-
Kaliumbicarbonat 290
-
Natriumbicarbonat (FMC #1) 1320
-
Siliciumdioxid (ZEO-49 [J. M. Huber Co.]) 496
-
Zitronensäure (wasserfreie Kristalle) 243
-
Weinsäure 72
-
Die obigen werden in einem Rotationsmischer gemischt und
für mindestens 30 Minuten unter Bedingungen von niedriger
Scherung vermischt, um eine schäumende, orale Zusammensetzung
in Pulverform herzustellen.
Beispiel 13
-
Dieses Beispiel beschreibt die bevorzugt Ausführungsform
des Anmelders für eine Minzbonbon-Zusammensetzung.
-
Inhaltsstoff Masse (kg)
-
Xylit (American Xyofin) 1401
-
Mannit 250
-
Sorbit 375
-
Aspartam (Nutrasweet) 108
-
1-Mentholkristalle 25
-
Pfefferminzöl 2.3
-
Natriumlaurylsulfat (Witco) 15
-
Natriumbicarbonat (FMC #1) 1250
-
Siliciumdioxid (ZEO-49 [J. M. Huber Co.]) 410
-
Zitronensäure (wasserfreie Kristalle) 243
-
Polyvinylalkohol (PVA) 103
-
Glycerin 196
-
Polyethylenglycol (PEG-60) 22
-
Die Mischung wird in einen mit Dampf beheizten Edelstahlkessel,
der mit 196 kg wasserfreiem Glycerin und 103 kg PVA beladen
ist, eingerührt bis eine interne Temperatur von 80ºC
beibehalten wird. Zu diesem wird portionsweise unter leichtem
Rühren eine Mischung von Xylit, Mannit und Sorbit und
Natriumlaurylsulfat hinzugegeben. Der sich ergebende viskose
Brei wird bei zwischen 75ºC-90ºC gerührt, bis eine homogene
Mischung erhalten wird. Der Brei wird unter Rühren bis zu einer
Innentemperatur von 50ºC-60ºC abkühlen gelassen. Eine Mischung
aus NaHCO&sub3;, SiO&sub2;, gefolgt von Zitronensäure, wird anschließend
hinzugefügt. Diese Mischung wird anschließend zur Bildung eines
Kuchens abgekühlt. Dieser Kuchen wird geschnitten und/oder
pulverisiert, um die Verpackungsanforderungen zu erfüllen.
Beispiel 14
Inhaltsstoff Masse (kg)
-
Xylit (American Xyofin) 1401
-
Mannit 250
-
Aspartam (Nutrasweet) 135
-
1-Mentholkristalle 25
-
Minz-Geschmackstoff 3.6
-
Natriumlaurylsulfat (Witco) 20
-
Natriumbicarbonat (FMC #1) 1250
-
Siliciumdioxid (ZEO-49 [J. M. Huber Co.]) 410
-
Zitronensäure (wasserfreie Kristalle) 243
-
Die obigen werden in einem Rotationsmischer vermischt und
für mindestens 30 Minuten unter Bedingungen von niedriger
Scherung vermischt, um eine schäumende, orale Zusammensetzung
in Pulverform herzustellen.
Beispiel 15
-
Dieses Beispiel beschreibt eine Appetit unterdrückende
Atem-Minze.
Inhaltsstoff Masse (kg)
-
Xylit (American Xyofin) 1401
-
Mannit 250
-
Aspartam (Nutrasweet) 135
-
1-Mentholkristalle 25
-
Minz-Geschmackstoff 3.6
-
Natriumlaurylsulfat (Witco) 20
-
Natriumbicarbonat (FMC #1) 1250
-
Siliciumdioxid (ZEO-49 (J. M. Huber Co.]) 410
-
Zitronensäure (wasserfreie Kristalle) 243
-
Polyvinylpyrrolinon (PVP K-30 (FMC]) 89
-
Garcinio-Pulver 28
-
Magnesiumstearat 20
-
Stearinsäure 65
-
In einem separaten Satzmischer werden das
Natriumbicarbonat, Siliciumdioxid, Natriumlaurylsulfat
vermischt, und zu diesem wird eine lauwarme Lösung von 89 kg
Polyvinylpyrrolinon (PVP) in 593 kg destilliertem Wasser
hinzugegeben und anschließend wird dieses bis zur Bildung eines
homogenen Kuchens vermischt. Dieser Kuchen wurde gleichmäßig
auf Brettern ausgebreitet und in einem Ofen bei weniger als
225ºC bis zur vollständigen Trockne getrocknet (< 1%
Feuchtigkeit). Dieser getrocknete Kuchen wurde anschließend auf
eine Partikelgröße zwischen Siebgröße 40 und Siebgröße 100
pulverisiert. Das Pulver wurde von der Mischung der anderen
Komponenten bis zum Mischzeitpunkt getrennt aufbewahrt. Der
Vermischungsprozess erfordert, daß das Natriumbicarbonat-
Siliciumdioxid-Pulver portionsweise für ungefähr 1 bis 2
Stunden in einem Taumelmischer (oder einem anderen Mischer mit
niedriger Scherung) vermischt wird, um ein vollständiges
Vermischen ohne die Zerstörung der Bindeeigenschaften
sicherzustellen. Das Pulver wird sofort zu Tabletten gepreßt.