DE69701068T2 - Automatischer Stapler mit Drehköpfen zum Stapeln von gerollten Walzprofilen in abwechselnd aufrechten und gedrehten Lagen. - Google Patents

Automatischer Stapler mit Drehköpfen zum Stapeln von gerollten Walzprofilen in abwechselnd aufrechten und gedrehten Lagen.

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Description

  • Die Erfindung betrifft eine automatische Stapelvorrichtung mit mechanischen oder magnetischen Köpfen, welche dazu in der Lage ist, in geordneter Weise in abwechselnd aufrechten und umgekehrten Schichten gewalzte Metallabschnitte zu stapeln, welche auf handelsübliche Länge geschnitten sind. Automatische Stapelvorrichtungen der oben genannten Art sind im Stand der Technik wohl bekannt, beispielsweise aus folgenden Druckschriften: EP 0 099 863, EP 0 196 685, EP 0 318 722 und FR 1 446 613.
  • In diesen Stapelvorrichtungen entnehmen die Drehköpfe, beispielsweise magnetische Drehköpfe, eine geordnete Schicht von Abschnitten von einem Transportsystem und legen sie umgekehrt auf einer Schicht von Abschnitten ab, die vorher in aufrechter Position abgelegt wurde, und zwar auf einer sich absenkenden Plattform, welche in einem Bereich angeordnet ist, in welchem der Stapel aufgebaut werden soll.
  • Allgemein arbeiten die Drehköpfe mit hin und her bewegbaren Laufwerken, die mit Lanzen ausgestattet sind, welche dazu dienen, von dem Transportsystem abwechselnd mit den Magnetköpfen solche Schichten von Abschnitten zu entnehmen, die auf der sich absenkenden Plattform in einer aufrechten Position abgelegt werden sollen.
  • Bei diesen bekannten Stapelvorrichtungen werden die Drehköpfe durch komplizierte und teuere Gestänge in Drehung versetzt, welche eine starre Geometrie aufweisen und dazu geeignet sind, die Magnetköpfe dazu zu bringen, daß sie sich nur bis auf einen bestimmten Abstand von der Oberseite der letzten Schicht von Abschnitten nähern, welche auf der sich absenkenden Plattform abgelegt sind, wobei die Schicht von Abschnitten aus diesem Abstand dadurch herabfallen kann, daß die Magnetköpfe abgeschaltet werden und eine Ausstoßeinrichtung betätigt wird.
  • Dieses Herabfallen der Schicht von Abschnitten aus einem bestimmten Abstand kann dazu führen, daß ein ungeordneter Stapel gebildet wird. Folglich kann ein schlecht geformter Stapel entstehen, was aus offensichtlichen wirtschaftlichen Gründen vermieden werden muß.
  • Außerdem kann eine ungeordnete oberste Schicht von Abschnitten die Bewegung des Magnetkopfes beeinträchtigen, was zu einer Beschädigung, einem Stau und einer Betriebsunterbrechung der Maschine führen kann.
  • Um diese Störung zu vermeiden wird die Bewegungsbahn der Magnetköpfe auf einem bestimmen Abstand von der Oberseite der zuletzt abgelegten Schicht auf der sich absenkenden Plattform gehalten, wobei jedoch das bereits genannte Risiko besteht, daß die Abschnitte nicht vollkommen geordnet abgelegt werden. Außerdem erfolgt die Bewegung des Kopfes, welcher eine Schicht von umgekehrten Abschnitten zu der Schicht von aufrechten Abschnitten trägt, die bereits in dem zur Stapelbildung vorgesehenen Bereich abgelegt sind, entlang einer Achse, die nicht vollkommen senkrecht zu derjenigen Ebene steht, in welcher die Schicht der aufrechten Abschnitte liegt, wodurch die Ablagerung solcher Abschnitte nicht erleichtert wird, welche Formen haben, die schwierig zu stapeln sind.
  • Stapelvorrichtungen der bekannten Art nehmen auch beträchtlichen Raum über der Transportbahn ein, wodurch der Arbeitsbereich schwer zugänglich wird und zwar sowohl von oben als auch von der Seite (s. beispielsweise die Druckschrift IT 12 47 451, die identisch ist mit der Druckschrift EP 0 503 342). Schließlich bedeutet der komplizierte Aufbau des Gestänges, welches die Drehköpfe in Bewegung setzt, daß eine Vielzahl von Bewegungsvorgängen erforderlich ist, was zu einer allzu langen Stapelzeit führt, und dies ist mit der ständig wachsenden Produktivität moderner Walzwerke nicht vereinbar.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die oben genannten Nachteile bei Vorrichtungen gemäß dem Stand der Technik zu überwinden, indem eine mit Drehköpfen ausgestattete Stapelvorrichtung geschaffen wird, welche dazu geeignet ist, eine umgekehrte Schicht von Abschnitten weich und in einer kurzen Zeit auf eine zuvor abgelegten, aufrechten Schicht in der Weise abzulegen, daß eine ungeordnete Stapelung verhindert wird und somit kein unvollkommen gebildeter Stapel entsteht, wobei die Gefahr ausgeschlossen wird, daß die Bewegung des Kopfes gestört wird.
  • Weiterhin soll gemäß der Erfindung eine Stapelvorrichtung geschaffen werden, welche ein Bewegungssystem für einen Drehkopf aufweist, welches einen einfachen Aufbau hat und somit preiswert ist, wobei außerdem oberhalb oder auf der Seite von der Transportbahn der Abschnitte kein Raum benötigt wird.
  • Dies wird durch eine Stapelvorrichtung erreicht, welche die Merkmale aufweist, die in den beigefügten Ansprüchen niedergelegt sind.
  • Die Erfindung wird nachfolgend beispielsweise anhand der Zeichnung beschrieben; in dieser zeigen:
  • Fig. 1 bis 12 nacheinander die verschiedenen Betriebsstufen von zwei unterschiedlichen Betriebsweisen einer Stapelvorrichtung, welche nach dem erfinderischen Prinzip arbeitet, während die Fig. 13 bis 19 eine weitere mögliche Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes veranschaulichen.
  • In der Zeichnung veranschaulichen die einzelnen Figuren im Detail folgendes:
  • Die Fig. 1 bis 6 sind schematische Vertikalschnitte, welche eine erste Betriebsweise einer erfindungsgemäßen Stapelvorrichtung darstellen;
  • die Fig. 7 bis 12 sind ähnliche Darstellungen wie die Fig. 1 bis 6, zeigen jedoch eine zweite Betriebsweise derselben Stapelvorrichtung, und
  • die Fig. 13 bis 19 sind schematische Vertikalschnitte, welche eine weitere mögliche Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Stapelvorrichtung veranschaulichen.
  • In den Fig. 1 bis 12 wird mit dem Bezugszeichen 10 insgesamt eine erfindungsgemäße Stapelvorrichtung bezeichnet, welche derart angeordnet ist, daß sie auf eine sich absenkenden Plattform 11 eine Mehrzahl von übereinander angeordneten Schichten 12 von Abschnitten stapelt, die aus einem Walzwerk kommen und auf handelsübliche Länge zugeschnitten sind.
  • Die erfindungsgemäße Stapelvorrichtung ist aus einer Mehrzahl von nebeneinander angeordneten Köpfen 13 bekannter Bauweise gebildet, von denen jeder bei 14 schwenkbar an einem Ende eines Arms 15 angebracht ist. Der Kopf 13 kann entweder ein mechanischer oder ein magnetischer Kopf sein. Der Arm 15 ist an seinem zu dem Ende 14 entgegengesetzten Ende an dem freien Ende eines Hebels 16 angebracht, dessen entgegengesetztes Ende bei 17 schwenkbar an einem Träger 18 angebracht ist.
  • Der Arm 15 kann entweder direkt fest an dem Hebel 16 angebracht sein und von diesem Hebel abstehen, oder er kann schwenkbar an dem Hebel angebracht sein und seitlich durch (nicht dargestellte) Führungen gehalten werden.
  • Der Hebel 16 wird um den Punkt 17 in den Richtungen des Pfeils 19 durch einen motorisch angetriebenen Nocken 20 über einen Nockenläufer 21 in Drehung gesetzt, welcher bei 22 in einer Loslagerung angebracht ist, so daß der Kopf 13 sich in vertikaler Richtung im wesentlichen parallel zu sich selbst in den Richtungen des Pfeils 38 bewegen kann. Der Kopf 23 kann aus derjenigen Position, welche in der Fig. 1 veranschaulicht ist, über 180º in diejenige Position gedreht werden, welche in der Fig. 5 veranschaulicht ist und umgekehrt, und zwar durch einen Getriebemotor, welcher schematisch durch das Bezugszeichen 23 veranschaulicht ist, und zwar über ein Getriebe, welches aus einer Mehrzahl von miteinander in Eingriff stehenden Getrieberädern 24 besteht.
  • Es können jedoch auch andere Antriebseinrichtungen verschiedener Bauart verwendet werden. Mit dem Magnetkopf 13 arbeitet ein Laufwerk 25 zusammen, welches in den Richtungen des Pfeils 26 bewegt wird und eine Lanze 27 aufweist, die um den Punkt 28 drehbar ist und derart angeordnet ist, daß sie die Schichten 12 von der Transportbahn entnimmt, welche schematisch bei 29 angedeutet ist.
  • Die Lanze 27 ist derart ausgebildet, daß sie durch eine entsprechende Betätigungseinrichtung 30 über einen Hebel 31, welcher um den Punkt 32 drehbar ist, um den Punkt 28 in Drehung versetzt wird.
  • Absenkbare Klauen 33 bestimmen die Bildung der Schichten 12 der Abschnitte entlang der Transportbahn 29, indem sie angehalten und/oder weitertransportiert werden.
  • Das Bezugszeichen 34 bezeichnet einen Tisch, der um den Punkt 35 drehbar ist, um die Abschnitte 12 zu parken, welche von dem Walzwerk kommen. Mit Bezug auf die Fig. 1 bis 6 der Zeichnung nimmt in einer ersten Betriebsweise die erfindungsgemäße Stapelvorrichtung die erste Schicht 12 von Abschnitten von der Transportbahn 29, indem die Lanze 27 (aus der in der Fig. 1 veranschaulichten Position in die in Fig. 2 veranschaulichte Position) gedreht wird und fördert sie durch ein Vorrücken des Laufwerks 25 (von der in der Fig. 1 veranschaulichten Position in die in Fig. 3 veranschaulichte Position) in eine Position oberhalb der sich absenkenden Plattform 11, auf welcher die Schicht 12 abgelegt wird, indem die Lanze 27 abgesenkt wird. Die abgesenkte Lanze kehrt aus der in der Fig. 3 veranschaulichten Position in ihre Ausgangsposition zurück (wie es in der Fig. 4 veranschaulicht ist), und der Magnetkopf 13, (welcher durch den Nocken 20 über den Hebel 16 und den Arm 15 derart angetrieben wird, daß er parallel zu sich selbst in vertikaler Richtung in der Richtung des Pfeils 38 aufwärts bewegt wird) entnimmt die zweite Schicht 12a von Abschnitten, welche auf der Transportbahn 29 gebildet wurde, und dreht sie um (durch eine Drehung gegen den Uhrzeigersinn, wie es in der Fig. 5 deutlich veranschaulicht ist, durch den Getriebemotor 23 über die Getrieberäder 24), und zwar über der ersten Schicht 12, um sie darauf abzulegen, indem der Magnetkopf 13 abgeschaltet wird, und mit möglicher Unterstützung einer Ausstoßeinrichtung bekannter Art. Danach kehrt der Kopf in seine Ausgangsposition zurück (wie es in der Fig. 6 veranschaulicht ist); wobei die Lanze 27 schon eine dritte Schicht 12b von Abschnitten entnommen hat, um die oben beschriebene Betriebsstufe zu wiederholen, und dies wird fortgesetzt, bis der gewünschte Stapel gebildet ist, der dann in bekannter Weise gepackt wird.
  • Der einfache Aufbau ebenso wie der einfache Betrieb der getrennten Verbindungsglieder, welche den ordnungsgemäßen Ablauf der vertikalen Bewegung des Kopfes 13 in den Richtungen des Pfeils 38 und die Drehung steuern, sollten beachtet werden, wodurch die Schichten 12 der Abschnitte von dem Transportsystem 29 umgedreht und in vollkommener Weise über die letzte Schicht gebracht werden können, welche auf der sich absenkenden Plattform 11 angeordnet ist, wonach die Schichten 12 durch eine Bewegung entlang einer Achse absolut senkrecht zu der Ebene, auf welcher die Schichten liegen, abgelegt werden, so daß dadurch eine ordnungsgemäße Stapelung der Abschnitte der verschiedensten Konfigurationen erleichtert wird, sogar solcher Konfigurationen, welche schwierig ineinander zu fügen sind. Unter Bezugnahme auf die Fig. 7 bis 12 ist festzustellen, daß die erfindungsgemäße Stapelvorrichtung auch in der Weise arbeiten kann, daß zwei Schichten 12 von Abschnitten gleichzeitig von der Transportbahn 29 zu der sich absenkenden Plattform 11 übertragen werden.
  • Bei dieser Betriebsweise wird eine erste Schicht 36 von Abschnitten an dem Ende der Transportbahn 29 gebildet, und eine zweite Schicht 37 wird auf die erste Schicht 36 durch den Magnetkopf 13 aufgetürmt, und zwar in Übereinstimmung mit dem Ablauf von Vorgängen, die in den Fig. 8 und 9 veranschaulicht sind. Danach kehrt der Kopf 13 zu seiner Ausgangsposition zurück, während gemäß der Darstellung in der Fig. 10 die Lanze 27 die zwei Schichten 36, 37 entnimmt und durch eine translatorische Bewegung (Fig. 11), an welche sich ein Absenken anschließt (Fig. 12), beide Schichten auf der Oberseite der sich absenkenden Plattform 11 ablegt.
  • Die Fig. 13 bis 19 zeigen eine weitere mögliche Ausführungsform der Erfindung, in welcher diejenigen Bauteile, welche den anhand der Fig. 1 bis 12 bereits beschriebenen Bauteilen gleich und/oder ähnlich sind, dieselben Bezugszeichen tragen, jedoch plus 100.
  • Bei dieser weiteren Ausführungsform ist der Arm 115 bei 140 schwenkbar am Hebel 116 angebracht, so daß er in den durch den Pfeil 141 angedeuteten Richtungen zwischen den in den Fig. 13, 16 bzw. 17 dargestellten Endstellungen schwenken kann.
  • Wie deutlich aus der Zeichnung hervorgeht, wird die Drehung des Arms 115 um den Punkt 140 durch das Vorhandensein von zwei gelenkigen und teleskopischen Verbindungsstangen 142 und 143 gesteuert, welche den Arm 115 und den Hebel 116 miteinander verbinden.
  • Die Verbindungsstangen 142 und 143, deren Länge vorab durch Schrauben eingestellt werden kann, sind gemeinsam um den Punkt 144 schwenkbar, und sie sind weiterhin schwenkbar mit dem Arm 115 und dem Hebel 116 bei 145 bzw. 146 verbunden.
  • In Verbindung mit der Schwenkachse 146 wird eine Bewegung verursacht, die von einer Getriebemotoreinheit ausgeht, welche schematisch bei 147 angedeutet ist und den Arm 115 um den Punkt 140 dreht. Die Betriebsweise dieser weiteren Ausführungsform der Erfindung geht aus den Fig. 13 bis 19 hervor und läßt sich kurz folgendermaßen beschreiben: Zu Beginn eines Arbeitszyklus' befindet sich der Magnetkopf 113 in der in der Fig. 13 veranschaulichten Position unter einer zweiten Schicht 112a von Abschnitten, welche auf der Transportbahn 129 liegen, während eine erste Schicht 112 von Abschnitten sich bereits in einer vorgerückten Position befindet, in welcher sie dazu bereit ist, die zweite Schicht 112a von oben her aufzunehmen. Der Magnetkopf 113 (welcher in der anhand der Fig. 1 bis 12 bereits beschriebenen Weise angetrieben wird) wird in die in der Fig. 14 veranschaulichte Position gebracht, so daß die zweite Schicht 112a von Abschnitten von der Transportbahn 129 entnommen wird. Danach wird der Kopf 113 um 180º umgedreht (durch eine Drehung gegen den Uhrzeigersinn) und zwar in die in der Fig. 15 veranschaulichte Position, so daß die zweite Schicht 112a von Abschnitten in Übereinstimmung mit und auf der ersten Schicht 112 angeordnet wird.
  • In dieser Verfahrensstufe wird die Lanze 127 aus der in der Fig. 14 veranschaulichten Position in die in der Fig. 15 veranschaulichte Position angehoben, so daß die erste Schicht 112 von Abschnitten von der Transportbahn 129 entnommen wird und auf die zweite Schicht 112a von Abschnitten aufgebracht wird, welche von dem Magnetkopf 113 getragen wird.
  • Auf diese Weise werden die zwei Schichten 112 und 112a von Abschnitten in vollkommener Weise aufeinandergefügt, indem sie zwischen der Lanze 127 und dem Magnetkopf 113 eingeklemmt werden, welcher sie beide trägt.
  • Die Lanze 127 kann nun in die in der Fig. 16 veranschaulichte Position abgesenkt werden, und der Magnetkopf 113, welcher die beiden Schichten 112 und 112a von Abschnitten trägt, wird in Verbindung mit der sich absenkenden Plattform 111 gebracht (durch die Betätigung der Getriebemotoreinheit 147 und über die gelenkigen Verbindungsstangen 142 und 143).
  • Der Kopf 113 wird aus der in der Fig. 16 veranschaulichten Position in die in der Fig. 17 veranschaulichte Position abgesenkt und abgeschaltet, so daß die zwei übereinander angeordneten Schichten 112 und 112a von Abschnitten auf der sich absenkenden Plattform 111 abgelegt werden, wonach das System in seine Ausgangsposition zurückgebracht wird, indem der Kopf 113 in die in der Fig. 18 veranschaulichte Position umgedreht wird, indem er weiterhin in die in der Fig. 19 veranschaulichte Position bewegt wird und indem zwei weitere aufeinanderfolgende Schichten von Abschnitten in einem Schritt weitergerückt werden, so daß sie oberhalb von der Lanze 127 liegen und auch oberhalb von dem Kopf 113.
  • Somit ist das System für einen weiteren Zyklus bereit, um zwei übereinander angeordnete Schichten von Abschnitten auf die sich absenkende Plattform 11 zu fördern, und zwar in der oben bereits beschriebenen Weise.
  • Gemäß der Erfindung wird in hervorragender Weise erreicht, was in der Beschreibungseinleitung als Aufgaben genannt wurden, nämlich die Schaffung einer Stapelvorrichtung geringerer Größe, die ein sehr einfaches und somit wirtschaftliches Antriebssystem für die Magnetköpfe aufweist, in welcher die Abschnittsschichten weich und schnell mit Präzision jeweils aufeinander von oben auf die sich absenkende Plattform abgelegt werden.

Claims (6)

1. Automatische Stapelvorrichtung mit Drehköpfen (13) zum Stapeln von gewalzten Metallabschnitten, die von einem Walzwerk über eine Transportlinie (29) herkommen, in geordneter Weise in abwechselnden aufrechten und umkehrten Schichten, umfassend in Kombination: eine Mehrzahl von Laufwerken (25), die mit Lanzen (27) versehen sind, welche vorwärts und rückwärts aus einem Bereich, in dem sie eine Schicht (12, 36) von Abschnitten empfangen, zu einem Bereich, in dem sie dieselbe Schicht (12, 36) von Abschnitten in einer aufrechten Position ablagern, bewegbar sind, und eine Mehrzahl von magnetischen Köpfen (13), welche durch ein erstes Antriebsmittel aus einer Position, in der sie eine weitere Schicht (12a, 37) von Abschnitten wegnehmen, zu einer Position, in welcher sie dieselbe Schicht (12a, 37) von Abschnitten umgekehrt auf der ersten Schicht (12, 36) von aufrechten Abschnitten ablagern, drehbar sind, wobei jeder Kopf (12) außerdem eine vertikale Translationsbewegung in der Richtung von einem Pfeil (38) im wesentlichen parallel zu sich selbst und senkrecht zu der Transportlinie (29) erfährt, wobei die genannte Bewegung durch ein zweites Antriebsmittel, das unabhängig von dem ersten ist, vorgesehen wird, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Antriebsmittel aus einem Hebel (16) besteht, der den Kopf (13) trägt und der mittels einer Nocke bzw. Steuerkurve (20) veranlaßt wird, sich zu drehen, und daß die Nocke bzw. Steuerkurve (20) bewirkt, daß sich der Hebel (16) durch einen Nocken- bzw. Steuerkurvenfolger (21) dreht, welcher (bei 22) auf dem Hebel (16) in einer Position unterhalb eines sich vertikal erstreckenden Arms (15), der an seinem freien Ende den Kopf (13) trägt, schwimmend montiert ist.
2. Stapelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf (13) auf einem Arm (15) angebracht ist, der sich an einem Ende des Hebels (16) erstreckt, welcher an seinem entgegengesetzten Ende bei (17) an einem Halter bzw. Träger (18) drehbar gelagert ist.
3. Stapelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (15) das erste Antriebsmittel für das Drehen des Kopfs (13) trägt.
4. Stapelvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Antriebsmittel aus einer Mehrzahl von gegenseitig in Eingriff befindlichen Zahnrädern (24) besteht, die durch eine mit einem Getriebe versehene Motoreinheit (23) angetrieben werden.
5. Stapelvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (15, 115) bei (140) an dem Hebel (16, 116) derart drehbar gelagert ist, daß er fähig ist, zwischen zwei Endpositionen verdreht zu werden, nämlich einer ersten Position, in welcher der Kopf (113) unter einer zweiten Schicht (12a, 112a) von Abschnitten positioniert ist, und einer zweiten Position, in welcher der Kopf (113) in Entsprechung mit einer sich ablenkenden Plattform (11, 111) positioniert ist.
6. Stapelvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (15, 115) und der Hebel (16, 116) miteinander durch zwei Spurstangen (142, 143) verbunden sind, die bei (144) miteinander sowie bei (145) und (146) mit dem Arm (15, 115) und dem Hebel (16, 116) drehbar verbunden sind, wobei in Übereinstimmung mit der Drehachse (146) ein Eingang für Bewegung vorgesehen ist, welche bewirkt, daß sich der Arm (15, 115) um (140) dreht.
DE69701068T 1996-07-10 1997-07-09 Automatischer Stapler mit Drehköpfen zum Stapeln von gerollten Walzprofilen in abwechselnd aufrechten und gedrehten Lagen. Expired - Lifetime DE69701068T2 (de)

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