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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Lautsprecher mit Mehrpunktantrieb,
der eine Membran mit einer Mehrzahl von Schwingspulen antreibt.
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Stand der Technik
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Ein
herkömmlicher
gewöhnlicher
Konuslautsprecher verfügt über Einpunktantrieb,
bei dem der mittlere Basisabschnitt einer Konusmembran mit einer
einzigen Schwingspule angetrieben wird. Um einen Lautsprecher dünner zu
gestalten, ist es erforderlich, dass der halbe Apexwinkel einer
Membran so klein wie möglich
gemacht wird, d.h. es ist erforderlich, dass der Konus so flach
wie möglich
ist. Erwünschterweise
ist die Membran letzten Endes planar.
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Davon
ausgehend, dass eine Membran den gleichen Durchmesser und das gleiche
Material aufweist, gilt: Je schmaler der halbe Apexwinkel, d.h.
je tiefer der Konus, desto breiter ist das Wiedergabe-Frequenzband
und desto breiter kann das Hochfrequenzband wiedergegeben werden.
Andererseits gilt auch: Je breiter der halbe Apexwinkel, d.h. je
flacher der Konus, desto schmaler das Wiedergabeband.
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Die
Erfinder haben einen Lautsprecher mit Mehrpunktantrieb vorgeschlagen,
mit dem die obigen Probleme eines herkömmlichen Lautsprechers gelöst werden
(
japanische Patentanmeldung 6-147046 ).
Dieser Lautsprecher treibt eine planare Membran mit einer Mehrzahl
von Schwingspulen an und nutzt abstoßende Magnetkreise mit einem
abstoßenden
Magnetfeld, das am äußeren peripheren
Bereich einer mittleren Platte aus magnetischem Material erzeugt
wird, die zwischen zwei Magneten angeordnet ist, die einander die
gleichen Polaritäten
zuwenden. Überdies
wird in dieser Patentspezifikation eine weitere Ausführungsform
vorgeschlagen, die ein Beispiel für eine Anwendung auf einen
Konuslautsprecher zeigt.
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Dieser
Lautsprecher mit Mehrpunktantrieb lässt sich extrem dünner gestalten,
und das Wiedergabe-Frequenzband kann breiter angelegt werden als
bei einem Lautsprecher mit Einpunktantrieb. Mit der vorliegenden
Erfindung wurde ein zuvor vorgeschlagener Lautsprecher mit Mehrpunktantrieb
entwickelt und verbessert, der sich in hohem Maß als Lautsprecher zur Montage
an Fahrzeugtüren
eignet.
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8A und
8B zeigen
ein Beispiel für
einen (nachstehend als „Planarlautsprecher
SP1 mit Einpunktantrieb" bezeichneten)
Lautsprecher mit Einpunktantrieb, in dem eine herkömmliche
planare Membran
1f verwendet wird. In der Mitte der planaren
Membran
1f ist eine Schwingspule
2 angeordnet, die
von einem abstoßenden
Magnetkreis angetrieben wird. Der Aufbau aus
8 wurde
in der
japanischen Patentoffenlegungsschrift
Gazette 06-28499 veröffentlicht
und ist in der am 29. März
1994 eingereichten US-Patentanmeldung 08/219,528 offenbart, die
an den selben Assignée übertragen
wurde wie die vorliegende Anmeldung. Der abstoßende Magnetkreis besitzt eine
mittlere Platte
5 aus magnetischem Material, die zwischen
zwei Magneten M1 und M2 angeordnet ist, die einander die gleichen
Polaritäten zuwenden.
Die Schwingspule
2 ist in einem abstoßenden Magnetfeld eingerichtet,
das am peripheren Bereich der mittleren Platte
5 erzeugt
wird.
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Dieser
Planarlautsprecher SP1 mit Einpunktantrieb weist eine obere Frequenzgrenze
von etwa 700 bis 900 Hz im Wiedergabe-Frequenzband auf, was bei
Benutzung des Lautsprechers als gewöhnlicher 2-Wege-Lautsprecher
zu schmal ist. Deshalb kann dieser Lautsprecher nur als Niederfrequenzband-Lautsprecher
gebraucht werden.
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Zu
Vergleichszwecken haben die Erfinder ein schmales Niederfrequenz-Lautsprechersystem mit
dem obigen Aufbau und einer Höhe
von 728 mm, einer Breite von 1028 mm und einer Tiefe von 30 mm hergestellt.
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Um
die Leistung des Planarlautsprechers SP1 mit Einpunktantrieb zu
verbessern, wurde ein Planarlautsprecher SP3 mit Mehrpunktantrieb
gefertigt, wie er z.B. in 9A und 9B veranschaulicht ist. Bei diesem Aufbau
wird eine planare Membran 1f, die im Allgemeinen die gleiche
ist wie jene des Planarlautsprechers SP1 mit Einpunktantrieb, verwendet
und an drei Punkten mit einer Kombination aus drei Schwingspulen 2 und
drei abstoßenden
Magnetkreisen angetrieben. Dieser Planarlautsprecher SP3 mit Mehrpunktantrieb
wies eine obere Frequenzgrenze von etwa 2000 bis 3000 Hz auf und
konnte als Woofer für
ein 2-Wege-Lautsprechersystem
eingesetzt werden, und ferner wurde ein Lautsprechersystem mit einem
Hochtöner
hergestellt, das sich zur Montage an einer Fahrzeugtür eignet.
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Der
Wunsch nach leichten und dünnen
fahrzeugmontierten Lautsprechern wird seit langem gehegt, insbesondere
heutzutage, da eine Aufprallträgervorrichtung
zwecks Kollisionssicherheit, ein Fensterhebermotor oder Ähnliches
im Innern einer Fahrzeugtür
montiert sind. Deshalb ist der Raum in der Tür im Vergleich zu früher verwendeten
Türen sehr klein,
und nun wird mehr als zuvor ein türmontierter Lautsprecher mit
einem guten Raumfaktor gewünscht.
Was dies anbelangt, ist der Planarlautsprecher SP3 mit Mehrpunktantrieb
dünn, und
dem Erfordernis des guten Raumfaktors kann entsprochen werden. Allerdings
ist ein 2-Wege-Lautsprechersystem mit einem Hochtöner aufgrund
der gegenwärtigen
Leistung (Wiedergabe-Frequenzband) notwendig, was die Kosten für das Lautsprechersystem
hoch ausfallen lässt.
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Als
fahrzeugmontierter Lautsprecher verfügt der Planarlautsprecher SP3
mit Mehrpunktantrieb über
die folgenden Vorteile gegenüber
dem gewöhnlich
verwendeten Planarlautsprecher SP1 mit Einpunktantrieb: Erstens
kann der Lautsprecher aufgrund der Verwendung einer planaren Membran letztendlich
dünn gestaltet
werden. Zweitens kann die vordere Form beliebig festgelegt werden,
da die planare Membran benutzt wird. Drittens lassen sich infolge
der Verwendung der planaren Membran deren Antriebspunkte wie gewünscht einrichten.
Die Nachteile lauten wie folgt: Zunächst ist die Wahrscheinlichkeit,
dass Partialschwingungen auftreten größer als bei einem Konus, so
dass die Membran dick sein muss, was ihr Gewicht erhöht. Zweitens
ist es schwer die obere Frequenzgrenze anzuheben, da kein halber
Apexwinkel vorhanden ist.
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Deshalb
lässt sich,
falls die Anzahl von Antriebspunkten vergrößert und eine als „Wither" bezeichnete Hilfsmembran 1s oder
dergleichen montiert wird, wie 10A und 10B zeigen, die obere Frequenzgrenze anheben,
ohne dass die Membranform des Planarlautsprechers SP3 mit Mehrpunktantrieb
verändert
wird, und der Lautsprecher ist als Vollbereich-Konuslautsprecher
mit Einpunktantrieb oder dergleichen einsetzbar. In 10B bezeichnet
Bezugsziffer 6 einen Rahmen.
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Allerdings
steigt mit diesen Mitteln die Anzahl der Magnetkreise, der Schwingspulen
und dergleichen, so dass sich die Kosten erhöhen und das Gewicht des Lautsprechers
zunimmt. Zusätzlich
vergrößert das
Anbringen der Hilfsmembran 1s die Montagetiefe, was einer
Verschmälerung
des Lautsprechers entgegenwirkt und die Kosten vergrößert.
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Als
Ergebnis davon besteht das einfachste Verfahren zur Erhöhung der
oberen Frequenzgrenze darin, eine Membran mit einem halben Apexwinkel
zu verwenden, d.h. eine Konusmembran. Jedoch erweist sich diese
Herangehensweise als sehr unvorteilhaft, was das Dünner- und
Leichtermachen eines Lautsprechers anbelangt.
11A und
11B zeigen ein Beispiel für den Aufbau eines Konuslautsprechers
SP2 mit Mehrpunktantrieb, der die Konusmembran
1c eines
gewöhnlichen
Konuslautsprechers an mehreren Punkten antreibt. Dieser Aufbau wurde
als Beispiel für
die Anwendung eines Lautsprechers mit Mehrpunktantrieb offenbart,
den die Erfinder zu einem früheren
Zeitpunkt vorgeschlagen haben. Allerdings ergibt sich aus dem Antreiben
eines solchen Konus
1c an mehreren Punkten eine große Montagetiefe
für den
Konus, was für
eine Verschmälerung
ungeeignet ist. Offenbart sind die Anordnungen aus
9A-
11B sowohl in der gleichzeitig anhängigen US-Anmeldung
08/451,497, die am 26. Mai 1995 eingereicht wurde und an den selben
Assignée übertragen
wurde wie die vorliegende Anmeldung, als auch in
US-Patent 2,551,556 .
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Lautsprecher
zu bieten, welcher eine verbesserte Modifikation des von den Erfindern vorgeschlagenen
Planarlautsprechers SP3 mit Mehrpunktantrieb darstellt, welcher
dünn genug
ist, um sich als fahrzeugmontierter Lautsprecher zu eignen, welcher
ein Wiedergabe-Frequenzband hat, das äquivalent zu jenem eines allgemein
benutzten Vollbereich-Konuslautsprechers mit Einpunktantrieb ist, welcher
leichter ist als ein herkömmlicher
Konuslautsprecher mit Einpunktantrieb und welcher kostengünstiger
ist als der Planarlautsprecher SP3 mit Mehrpunktantrieb.
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Zur
Lösung
der obigen Aufgabe der Erfindung ist, wie eine Konusmembran und
eine Mittelkappe oder dergleichen, die Konusmembran, die eine Einkehlung
am Verbindungspunkt mit der Mittelkappe aufweist, integral mit der
Mittelkappe montiert, und eine Mehrzahl von Schwingspulen, vorzugsweise
drei Schwingspulen oder mehr, ist radial entlang der Einkehlung
oder am Bereich nahe der Einkehlung angeordnet, um die Membran anzutreiben.
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Die
Schwingspule wird durch einen abstoßenden Magnetkreis angetrieben.
Ein flacher Bereich ist an der Unterseite des Einkehlungsbereichs der
Membran geformt. Ein adhäsiver
Rand, der am Endabschnitt einer Aufhängung, wie z.B. eines Dämpfers zum
Tragen der Membran, gebildet wird, ist an den flachen Bereich angebracht.
Ein gewellter Abschnitt des Dämpfers
ist unter einer Kuppel positioniert.
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Die
Membran ist an jenem Bereich mit einer horizontalen Oberfläche versehen,
wo die Schwingspule montiert ist. Ein abgeschrägter Bereich mit einem Neigungswinkel
in Bezug auf die horizontale Oberfläche ist kontinuierlich mit
der horizontalen Oberfläche
geformt. Ein Aussparungsbereich ist in der Membran an der horizontalen
Oberfläche
oder am abgeschrägten
Bereich geformt, und die Schwingspule ist am Aussparungsbereich
angeordnet.
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Ein
Rand, ein Membranträger
und die Aufhängung
können
integral geformt sein, damit das integral geformte Teil an die Membran
geklebt wird.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1A und 1 zeigen
einen Lautsprecher gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung, wobei 1A eine Draufsicht
auf eine Membran und 1B eine Darstellung
im Querschnitt entlang Linie A-A aus 1A ist.
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2A und 2B veranschaulichen
einen Lautsprecherrahmen, wobei 2A eine
Draufsicht auf den Lautsprecherrahmen und 2B eine
Darstellung im Querschnitt entlang Linie A-A aus 2A ist.
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3A und 3B zeigen
den Rahmen sowie einen Dämpferschaft
und einen Magnetkreisschaft, die jeweils auf das Rahmenunterteil
montiert sind, wobei 3A eine Draufsicht
auf dieselben und 3B eine Darstellung
im Querschnitt entlang Linie A-A aus 3A ist.
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4A bis 4C erläutern den
Vorgang des Montierens einer Membrananordnung des Lautsprechers
auf den Rahmen, wobei 4A eine Querschnittdarstellung
der Membrananordnung, 4B eine Querschnittdarstellung
des Rahmens und 4C eine Querschnittdarstellung
des Zustands nach Montage ist.
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5 ist
eine Querschnittdarstellung, welche die Montagelage eines abstoßenden Magnetkreises
auf dem Magnetkreisschaft veranschaulicht.
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6A und 6B zeigen
einen fertiggestellten Lautsprecher, wobei 6A eine
Draufsicht auf denselben und 6B eine
Darstellung im Querschnitt entlang Linie A-A aus 6A ist.
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7A bis 7C veranschaulichen
eine weitere Ausführungsform
des Lautsprechers, in der ein Rand, ein Dämpfer und ein Membranträger integral geformt
sind und eine Membran auf dem Membranträger angebracht ist, wobei 7A eine Querschnittdarstellung der Membran, 7B eine Querschnittdarstellung der integralen
Form aus Rand, Dämpfer
und Membranträger
und 7C eine Querschnittdarstellung
ist, welche die Montagelage der Membran zeigt.
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8A und 8B veranschaulichen
einen herkömmlichen
Planarlautsprecher mit Einpunktantrieb, wobei 8A eine
Draufsicht auf denselben und 8B eine
Darstellung im Querschnitt entlang der Linie A-A aus 8A ist.
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9A und
9B zeigen
einen Lautsprecher, der von den Erfindern vorgeschlagen und in der
japanischen Patentanmeldung 6-147046 offenbart
worden ist, wobei
9A eine Draufsicht
auf denselben und
9B eine Darstellung
im Querschnitt entlang Linie A-A aus
8A ist.
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10A und 10B veranschaulichen
einen herkömmlichen
Lautsprecher, der durch Verbessern eines Planarlautsprechers mit
Mehrpunktantrieb erhalten wurde, wobei 10A eine
Draufsicht auf denselben und 10B eine
Darstellung im Querschnitt entlang Linie A-B aus 10A ist.
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11A und 11B zeigen
einen herkömmlichen
Konuslautsprecher mit Mehrpunktantrieb zum Antreiben einer Konusmembran
an mehreren Punkten, wobei 11A eine
Draufsicht auf denselben und 11B eine
Darstellung im Querschnitt entlang Linie A-0-B aus 11A ist.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN
AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Nun
erfolgt die Beschreibung von Ausführungsformen eines Lautsprechers
mit Blick auf 1A bis 7C.
Bauteile, die jenen der anhand 8A bis 11B beschriebenen herkömmlichen Lautsprecher ähneln, sind
mithilfe identischer Bezugsziffern dargestellt, und auf ihre Erläuterung
wird verzichtet.
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Die
aus Pappe bestehende Membran 1cd mit einem Durchmesser
von 107 mm besitzt im Allgemeinen die Form eines flachen W's, wie 1B zeigt.
Eine Einkehlung 11 mit einer Tiefe von 10,9 mm ist an einer
Position geformt, die in radialer Richtung 27,8 mm von der Mitte
der Membran 1cd entfernt ist.
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Ein
horizontaler adhäsiver
Rand 12 mit einer Breite von etwa 3 mm ist an der Einkehlung 11 geformt.
Linien, welche beide Seiten des adhäsiven Rands 12 mit
dem mittleren Apex und dem äußeren Apex
der Membran 1cd verbinden, bilden Kurven mit einem Radius
von 60 mm, der Abschnitt zwischen dem adhäsiven Rand 12 der
Einkehlung 11 und dem äußeren Apex
bildet einen Konus 1c, und der Abschnitt zwischen dem adhäsiven Rand 12 und
dem mittleren Apex bildet eine Kuppel 1d. Der Konus 1c und
die Kuppel 1d bilden eine integrale Form der Membran 1cd.
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Wie
in der Draufsicht aus 1A dargestellt, sind
drei Schwingspulenträger 14 in
einem Intervall von 120 Grad um den mittleren Umfang des adhäsiven Rands 12 der
Einkehlung 11 geformt und liegen 27,8 mm von der Mitte
der Membran 1cd entfernt. Jeder Schwingspulenträger 14 weist
einen kreisförmigen
flachen Abschnitt mit einem Durchmesser von 22 mm und ein Loch auf,
das in dem flachen Abschnitt angebracht ist und einen Durchmesser
(von 20,5 mm in dieser Ausführungsform)
besitzt, der dem maximalen Durchmesser einer Schwingspule 2 entspricht. Wie
die Querschnittdarstellung aus 1B veranschaulicht,
besitzt der Schwingspulenträger 14 eine konische
Schräge 13 mit
einem Neigungswinkel von etwa 30 Grad, wobei sich die Schräge 13 von
der äußeren Peripherie
des kreisförmigen
flachen Abschnitts mit einem Durchmesser von 22 mm auswärts und
aufwärts
erstreckt. Diese Schräge 13 formt
eine Rippe der Kuppel 1d und des Konus 1c. Das
Gewicht der Membran 1cd nach dem Zurichten beträgt ungefähr 2 Gramm.
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Diese
Membran 1cd besitzt eine gewisse Tiefe. Deshalb kann es
bei einer hohen Amplitude zu einer rollenden Bewegung kommen, falls
ein Rand so gestaltet wird wie der Rand 4 des von den Erfindern vorgeschlagenen
Planarlautsprechers SP3 mit Mehrpunktantrieb. Um dieser rollenden
Bewegung vorzubeugen, ist wie bei einem gewöhnlichen Lautsprecher ein Aufhängungsmechanismus
dadurch vorgesehen, dass ein Rand 4 am äußeren Umfang der Membran und
ein Dämpfer 3 an
der Einkehlung 11 der Membran gebildet werden. In dieser
Ausführungsform
ist der im Allgemeinen als Rollrand bezeichnete Rand 4 am
Außenumfang
der Membran 1cd angebracht, wobei der Rand 4 eine
Breite von etwa 9,5 mm, eine Höhe
von 3,6 mm und einen Radius von 3,6 mm hat.
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Der
Dämpfer 3 besitzt
einen Durchmesser von 58 mm, einen an seinem Außenumfang geformten adhäsiven Abschnitt 31 und
einen gewellten Abschnitt 32, der eine Höhe von etwa
2,4 mm und eine Wellensteigung von etwa 2,8 mm aufweist. Ferner
ist der Dämpfer 3 so
geformt, dass der adhäsive
Rand 31 und ein Teil der äußersten gewellten Fläche dem adhäsiven Rand 12 und
einem Teil der Ebene der Kuppel 1d der Membran zugewandt
sind. Der Dämpfer 3 ist
unter der Kuppel 1d angeordnet, wie die Querschnittdarstellung
aus 1B zeigt, und wenn der Rand 4 an die
Membran geklebt wird, werden gleichzeitig der adhäsive Rand 31 des
Dämpfers
und ein Teil der äußersten
gewellten Fläche
an den adhäsiven
Rand 12 an der Einkehlung 11 und an einen Teil der Ebene
der Kuppel 1d der Membran geklebt. Falls nach dem Formen
der Dämpfer 3 ohne
Zurichten an die Membran geklebt wird, stören der Schwingspulenträger 14 und
ein Teil des gewellten Abschnitts 32 einander. Deswegen
wird dieser störende
Abschnitt während
der Zurichtarbeiten am Dämpfer
abgeschnitten.
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Die
Membran 1cd mit dem daran angeklebten Rand 4 sowie
mit dem daran angeklebten Dämpfer 3 und
die Schwingspule 2 werden zusammengesetzt, indem sie auf
einer vorbestimmten Montagevorrichtung angebracht werden. Die Schwingspule 2 besitzt
einen Spuleninnendurchmesser von 20,44 mm und eine Windungsbreite
von ungefähr
6 mm. Beim Anbringen der Schwingspule 2 auf der Vorrichtung
wird die äußere umlaufende
Oberfläche
der Schwingspule 2 korrekt in den Schwingspulenträger 14 eingepasst.
Deswegen werden, nachdem die Anschlussdrähte der Schwingspule 2 elektrisch
verbunden worden sind, die äußere umlaufende
Oberfläche der
Schwingspule 2 und die Membran 1cd zusammengeklebt,
um eine Membrananordnung 1A mit angebrachter Schwingspule 2 und
angebrachtem Aufhängungsmechanismus
(Rand 4 und Dämpfer 3)
fertigzustellen.
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Wie
aus 2A und 2B hervorgeht,
ist ein Rahmen 6, auf dem die Membrananordnung 1A montiert
ist, durch Ziehen eines 1 mm starken Aluminiumblechs geformt. Der
maximale Außendurchmesser
eines Flanschs 61 des Rahmens 6 beläuft sich auf
158 mm und weist im Allgemeinen die gleiche Größe auf wie bei einem Rahmen,
der gewöhnlich
als 6,5-Inch-Rahmen bezeichnet wird. 2A zeigt, dass
drei Rahmenmontagelöcher 62 mit
einem Durchmesser von 5 mm im Flansch 61 in einem Intervall
von 120 Grad an Positionen angebracht sind, die 71 mm von der Mitte
des Rahmens 6 entfernt liegen. Wie in der Querschnittdarstellung
aus 2B veranschaulicht, ist ein aufrechter
Abschnitt integral mit dem Flansch 61 an dessen Außenumfang
geformt. Der Innenumfang des Flanschs 61 befindet sich
an einer Position, die 62 mm von der Rahmenmitte entfernt ist, und
ein Rahmenunterteil 63 mit einem Durchmesser von etwa 77
mm ist an einer Montagetiefe von etwa 20 mm geformt.
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Im
Bereich des Rahmenunterteils 63 sind ein Loch 64 mit
einem Durchmesser von 8,2 mm an der Rahmenmitte und drei Löcher 65 mit
einem Durchmesser von 6,2 mm in einem Intervall von 120 Grad an
Positionen angebracht, die 27,8 mm von der Mitte des Rahmens 6 entfernt
liegen, wobei die drei Positionen den Positionen der Schwingspulenträger der Membrananordnung 1A entsprechen.
Das Loch 64 wird zum Einführen eines Dämpferschafts 7 für den Dämpfer verwendet,
und die drei Löcher 65 werden zum
Einführen
von Magnetkreisschäften 8 für die Magnetkreise
genutzt.
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Der
Dämpferschaft 7 besitzt
einen Durchmesser von 8 mm und eine Gesamthöhe (Länge) von 11,6 mm. Wie aus 26 ersichtlich, hat der Dämpferschaft 7 an
seiner oberen Mitte einen Vorsprung 71 mit einem Durchmesser
von 2 mm und einer Höhe von
1 mm und an einer Position, die 1 mm über seiner Unterseite liegt,
einen Flansch 72 mit einem Durchmesser von 14 mm und einer
Dicke von 2 mm. Der Magnetkreisschaft 8 verfügt über einen
Durchmesser von 5,98 mm und eine Gesamthöhe (Länge) von 19,15 mm. Wie die
Querschnittdarstellung aus 3B zeigt,
besitzt der Magnetkreisschaft 8 einen gewundenen Abschnitt 81 mit
einer Tiefe von 6 mm im oberen Mittelbereich des Schafts und ferner
an einer Position, die 1 mm über
seiner Unterseite liegt, einen Flansch 82 mit einem Durchmesser
von 18 mm und einer Dicke von 2,15 mm. Obwohl es sich in dieser
Ausführungsform
beim Material der Schäfte 7 und 8 um
Aluminium handelt, können
in Abhängigkeit vom
Design auch andere gewünschte
Materialien ausgewählt
werden.
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Nachdem
auf Acryl basierender Klebstoff b1 auf die unteren Oberflächen der
Flansche 72 und 82 der Schäfte 7 und 8 und
auf das Rahmenunterteil 63 am Bereich nahe der Löcher 64 und 65 zum
Einführen
der Schäfte 7 und 8 aufgetragen
worden ist, werden die Schäfte 7 und 8 und
das Rahmenunterteil 63 in engen Kontakt miteinander gebracht,
und wie 3A und 3B darstellen,
wird eine Positioniervorrichtung J1 um die Schäfte 7 und 8 gepasst,
um die Positionen der Schäfte 7 und 8 richtig
einzustellen. Nach Aushärten
des Klebstoffs b1 wird die Positioniervorrichtung J1 abmontiert,
so dass der Dämpferschaft 7 und
der Magnetkreisschaft 8 fest auf dem Rahmenunterteil 63 angebracht
sind.
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Obgleich
in dieser Ausführungsform
die Schäfte 7 und 8 mittels
Klebstoff fest angebracht werden, kann dieses Befestigen auch mithilfe
anderer Mittel vorgenommen werden, z.B. durch Verpressen, Verschrauben,
integrales Molding, Insert Molding und dergleichen, wobei die Auswahl
nach Wunsch in Abhängigkeit
vom Design erfolgen kann.
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Wie
aus 4A und 4B ersichtlich,
werden die drei auf dem Rahmen 6 angebrachten Magnetkreisschäfte 8 in
Schwingspulen-Einführvorrichtungen
J2 eingeführt,
die jeweils einen Außendurchmesser
von 20,42 mm, einen Innendurchmesser von 6,0 mm und eine Länge von
20 mm aufweisen. Nach Auftragen von kautschukbasiertem Klebstoff
b2 auf den gesamten Umfang nahe dem Innenumfang des Flanschs 62 des
Rahmens 6 an einem vorbestimmten Bereich (wo der Rand angeklebt
ist) und auf den gesamten Umfang nahe dem oberen Außenumfang des
Dämpferschafts 7 an
einem vorbestimmten Bereich (wo der Dämpfer angeklebt ist), wird
der innere umlaufende Bereich der Schwingspule 2 der Membrananordnung 1A um
den äußeren umlaufenden
Bereich der Schwingspulen-Einführvorrichtung
J2 gepasst. Deshalb werden, während
die Membrananordnung 1A an einer vorbestimmten Position
in Bezug auf die Magnetkreisschäfte 8 angeordnet
wird, der Rand 4 und der adhäsive Rand 31 des Dämpfers 3 an
den Innenumfang des Flanschs 61 und an den oberen Umfang
des Dämpferschafts 71 geklebt.
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Nachdem
die Membrananordnung 1A an den Rahmen 6 geklebt
worden ist, werden die Schwingspulen-Einführvorrichtungen J2 entfernt.
In diesem Stadium werden die Magnetkreisschäfte 8 an den Mitten
der Schwingspulen 2 angeordnet. Die Magnete M1 und M2 und
eine mittlere Platte 5, welche die Komponenten des abstoßenden Magnetkreises darstellen,
werden um den Magnetkreisschaft 8 gepasst.
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Bei
den Magneten M1 und M2 handelt es sich jeweils um einen Neodym-Ringmagnet
mit einem Außendurchmesser
von 19 mm, einem Innendurchmesser von 6 mm und einer Dicke von 8
mm. Die mittlere Platte 5 ist ein Eisenblech mit einem
Außendurchmesser
von 20 mm, einem Innendurchmesser von 6 mm und einer Dicke von 4
mm. Nachdem der abstoßende
Magnetkreis auf dem Magnetkreisschaft 8 angebracht worden
ist, kommt ein Magnetbefestigungsteil 9, z.B. wie in 5 dargestellt,
zum Einsatz, um den abstoßenden
Magnetkreis zuverlässig
zu fixieren. Dieses Magnetbefestigungsteil 9 ist aus Aluminium,
besitzt im Querschnitt allgemein die Form eines T's und weist ein im
Mittelbereich angebrachtes Schraubenloch 92 auf. Spezifischerweise ist
am Mittelbereich eines Ringabschnitts mit einem Durchmesser von
19 mm und einer Dicke von 2 mm ein Vorsprung 91 mit einem
Durchmesser von 5,9 mm und einer Höhe von 3 mm geformt, und das Schraubenloch 92 ist
im Mittelbereich angebracht.
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Nachdem
der Vorsprung 9 des Magnetbefestigungsteils 9 in
das Loch des oberen Magnets M2 eingeführt worden ist, wie 5 zeigt,
wird eine Messingschraube B mit den Maßen 4 × 10 mm in das Schraubenloch 92 gedreht.
Auf diese Weise werden sowohl die Magnete M1 und M2 als auch die
mittlere Platte 5 zwischen den Flansch 82 des
Magnetkreisschafts 8 und das Magnetbefestigungsteil 9 gezwängt.
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Im
Stadium nach der Befestigung des abstoßenden Magnetkreises ergibt
sich ein Abstand von etwa 0,22 mm zwischen dem Außenumfang
der mittleren Platte 5 und dem Innenumfang der Schwingspule 2,
so dass sich die Schwingspule 2 ungehindert bewegt, während sie
angetrieben wird. Wie zuvor erläutert,
lassen sich drei Antriebspunkte erhalten, da die drei Schwingspulen 2 in
einem Intervall von 120 Grad entlang der Einkehlung 11 der
Membran angeordnet sind.
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Obgleich
in dieser Ausführungsform
der abstoßende
Magnetkreis durch Einschrauben der Schraube B festgemacht wird,
ist es offensichtlich, dass der abstoßende Magnetkreis in Abhängigkeit vom
Design auch durch Kleben oder dergleichen befestigt werden kann.
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Der
in obiger Weise konstruierte Lautsprecher ist sehr dünn. Die
elektrischen Merkmale dieses Lautsprechers wurden gemessen, und
es wurde ein Wiedergabe-Frequenzband
erzielt, das im Allgemeinen das gleiche ist wie jenes des gemeinhin
eingesetzten Vollbereich-Konuslautsprechers mit Einpunktantrieb.
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In
der obigen Ausführungsform
ist die vordere Form der Membran kreisförmig. Andere gewünschte Formen
können
in Abhängigkeit
vom Design gewählt
werden. Falls der Bereich der Membran 1cd verbreitert wird,
lässt sich
die Anzahl der abstoßenden
Magnetkreise und der Schwingspulen 2 erhöhen.
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Wie
aus 7A bis 7C ersichtlich,
können ein
Rand 4, ein Dämpfer 3 und
ein Membranträger 1ce integral
geformt sein. In diesem Fall wird eine Membran 1cd, nachdem überflüssige Abschnitte durch
eine Pressmaschine während
eines Zurichtverfahrens abgeschnitten worden sind, auf dem Membranträger 1ce platziert,
um die erstere auf der letzteren mittels Klebstoff oder dergleichen
anzubringen. Da der Dämpfer 3 und
der Rand 4 integral auf dem Membranträger 1ce geformt sind,
lässt sich
die Anzahl diskreter Bauteile verringern, und die Herstellungskosten
können
gesenkt werden. In 7B und 7C ist der Bereich nahe dem Schwingspulenträger unübersichtlich
und schwer verständlich,
weshalb er weggelassen wird.
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Der
Lautsprecheraufbau dieser Erfindung ist anwendbar auf einen Lautsprecher,
der einen gewöhnlichen
Magnetkreis mit einem äußeren oder
inneren Magnet aufweist. Die Hauptaufgabe der Erfindung besteht
darin, einen Lautsprecher dünner
und leichter zu machen, und eine Schwingspule wird durch einen abstoßenden Magnetkreis
angetrieben. Es ist offensichtlich, dass eine Schwingspule und ein Magnetkreis,
die gemeinhin Verwendung finden, für einen Lautsprecher eingesetzt
werden können,
wobei keine Notwendigkeit zur Berücksichtigung der Montagetiefe
oder dergleichen besteht.
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Der
den obigen Aufbau besitzende Lautsprecher nutzt die Membran 1cd mit
einem halben Apexwinkel. Deswegen wird das Wiedergabe-Frequenzband
stärker
verbreitert als bei einer herkömmlichen gewöhnlichen
planaren Membran 1f, und die Membran fällt leichter aus als die Membran 1f des
Planarlautsprechers SP3 mit Mehrpunktantrieb, so dass die Leistung
des Lautsprechers verbessert werden kann. Des Weiteren wird die
Dicke (Montagetiefe) des Lautsprechers im Vergleich zu einem herkömmlichen
Konuslautsprecher mit Einpunktantrieb wesentlich, nämlich um
die Hälfte,
verringert. Deshalb eignet sich der Lautsprecher dieser Erfindung
in höchstem
Maße zur
Reduzierung von Dicke und Gewicht.
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Spezifischerweise
liegt das Gewicht der Membran 1cd mit etwa 2 Gramm gemeinhin
im gleichen Bereich wie jenes der Membran 1c eines herkömmlichen
gewöhnlichen
Konuslautsprechers mit Einpunktantrieb, und es ist ungefähr halb
so groß wie das
Gewicht (von etwa 5 Gramm) der Membran 1f des von den Erfindern
vorgeschlagenen Planarlautsprechers mit Mehrpunktantrieb oder niedriger.
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Falls
ein Magnetkreis, der genauso groß ist wie der herkömmliche
Magnetkreis, zum Einsatz kommt, nimmt der Schalldruck stärker zu
als bei einem herkömmlichen
Lautsprecher. Deshalb besteht die Möglichkeit, einen Schalldruck
von gleicher Stärke
wie bei einem herkömmlichen
Lautsprecher zu erhalten, selbst wenn die Größe des Magnetkreises verringert
wird. Die Kosten eines für
den Magnetkreis verwendeten Magnets, insbesondere die Kosten eines
Neodym-Magnets, stellen einen großen Teil der Gesamtkosten eines
Lautsprechers dar. Deswegen erweist sich das Verringern der Magnetgröße als sehr effizient
für eine
Senkung der Gesamtkosten eines Lautsprechers. Zusätzlich ist
dies wirkungsvoll zur Reduzierung des Gewichts des Lautsprechers.
Somit ist ein Lautsprecher realisierbar, dessen Gewicht etwa 50%
geringer ist als jenes des Konuslautsprechers SP2 mit Einpunktantrieb.
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Im
Vergleich zum Planarlautsprecher SP3, den die Erfinder vorgeschlagen
haben, oder Ähnlichem
ist die Dicke des Lautsprechers dieser Erfindung annähernd die
gleiche wie jene des in 10A und 10B dargestellten Planarlautsprechers SP3
mit Mehrpunktantrieb und Hilfsmembran 1s. Im Vergleich
zum anhand 11A und 11B beschriebenen Konuslautsprecher
SP2 mit Mehrpunktantrieb kann die Dicke des Lautsprechers dieser
Erfindung im Wesentlichen halbiert oder noch stärker verringert werden, und
der Lautsprecher eignet sich in höchstem Maße als fahrzeugmontierter Lautsprecher
mit begrenzter Montagetiefe.
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Falls
der adhäsive
Rand 31 des Dämpfers 3 schräg geformt
ist wie die Schräge
der Membran, entspricht der adhäsive
Rand 31, der an einem Teil der Membran, insbesondere an
der Schräge
des Konus 1c oder Ähnlichem,
angebracht ist, der Form der darunterliegenden Schräge, weil
das Material des Dämpfers 3 flexibel
ist. Deshalb vibriert der Konus 1c bei hoher Wiedergabetreue
nicht, und bei einem großen
Signalinput kann es zu einer rollenden Bewegung des Konus 1c kommen.
Aus diesem Grund verlangt ein Lautsprecher mit Mehrpunktantrieb
eine höhere
Präzision
als ein Lautsprecher mit Einpunktantrieb.
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Allerdings
ist bei der Membrangestaltung dieser Erfindung der flache Abschnitt 12 an
der Unterseite der Einkehlung 11 geformt, und der adhäsive Rand 31 des
Dämpfers
ist an diesen flachen Abschnitt 12 geklebt. Dementsprechend
kann der Dämpfer 3 mit
großer
Präzision
an die Membran geklebt werden, so dass sich problemlos ein Lautsprecher
mit Mehrpunktantrieb herstellen lässt, der qualitativ stabil
ist.
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Des
Weiteren weist die Membran 1cd der Erfindung örtlich verschiedene
Formen an jenen Bereichen auf, wo die Schwingspulen 2 angeordnet
sind, die horizontalen Ebenen werden an jenen Bereichen gebildet,
wo die Schwingspulen 2 an die Membran 1cd geklebt
werden, und die Aussparungsabschnitte sind in der Membran 1cd an
den horizontalen Ebenen, an den Schrägen 13, die sich von
den horizontalen Ebenen aus erstrecken, oder an anderen Ebenen angebracht.
Dementsprechend sind Rippen zwischen der Kuppel 1d und
dem Konus 1c geformt, welche die mechanische Stärke der
Membran 1cd vergrößern und
zudem das Gewicht der Membran 1cd wirksam reduzieren.
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Des
Weiteren erweist sich diese Rippenstruktur als sehr wirkungsvoll
beim Auftragen von Klebstoff auf den Klebebereich 14 zwischen
der Schwingspule 2 und der Membran 1cd.
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Beim
in 11A und 116 dargestellten
Konuslautsprecher SP2 mit Mehrpunktantrieb ist beispielsweise der
Klebebereich zwischen der Schwingspule 2 und der Membran 1c durch
das Loch festgelegt, das in eine geneigte Oberfläche der Membran 1c geschnitten
ist. Deshalb ist es sehr schwer, den Klebstoff gleichmäßig in Form
eines Streifens entlang dem Klebebereich aufzutragen, und die Steuerung
der Düse
einer Klebstoffauftragvorrichtung gestaltet sich kompliziert. Jedoch
ist bei der Membrangestaltung dieser Erfindung der Klebebereich
zwischen der Schwingspule 2 und der Membran 1cd durch
ein kreisförmiges
Loch festegelegt, das in der gleichen horizontalen Ebene ausgeschnitten
ist. Dementsprechend ist eine herkömmliche gewöhnliche Auftragvorrichtung
einsetzbar.
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Überdies
ist der adhäsive
Rand 31 am Außenumfang
des Dämpfers 3,
der die Membran trägt, an
der Einkehlung 11 der Membran positioniert, und der gewellte
Abschnitt 32 des Dämpfers
ist unter der Kuppel 1d positioniert. Dementsprechend kann
die Größe des Rahmenunterteils 63 gegenüber jenem Fall
verkleinert werden, wo der gewellte Abschnitt 32 unter
dem Konus 1c platziert ist. Diese Verringerung der Größe verbessert
den Raumfaktor in Richtung der Montagetiefe und erleichtert das
Formen des Rahmens 6 aufgrund eines geringeren Ziehfaktors erheblich,
falls das Formen durch eine Pressmaschine erfolgt.
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Da
der gewellte Abschnitt 32 des Dämpfers im Innern der Kuppel 1d positioniert
ist, besteht, wie 7A bis 7C darstellen, die Möglichkeit, den Rand 4,
den Dämpfer 3 und
die Membran 1cd integral zu formen, überflüssige Abschnitte durch eine
Pressmaschine während
des Zurichtverfahrens zu entfernen und das integral geformte Teil
mithilfe von Klebstoff oder Ähnlichem
an die Membran 1cd zu kleben. Dementsprechend lassen sich
der Dämpfer 3 und
der Rand 4 als eine Komponente verwenden, und die Anzahl
der Komponenten kann zwecks Kostensenkung reduziert werden. In 7B und 7C wird
der Bereich nahe dem Schwingspulenträger weggelassen, da der Aufbau
unübersichtlich
und schwer verständlich
ist.
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Entsprechend
dem Lautsprecher dieser Erfindung ist, wie eine Konusmembran und
eine Mittelkappe oder dergleichen, die Konusmembran, die eine Einkehlung
am Verbindungspunkt mit der Mittelkappe aufweist, integral mit der
Mittelkappe angebracht, und eine Mehrzahl von Schwingspulen, vorzugsweise
drei Schwingspulen oder mehr, ist radial entlang der Einkehlung
oder am Bereich nahe der Einkehlung angeordnet, um die Membran anzutreiben.
Demgemäß kann die
Membran mit einem halben Apexwinkel benutzt werden, und das Wiedergabe-Frequenzband
lässt sich
stärker
verbreitern als bei einer planaren Membran. Zudem ist das Gewicht der
Membran stark reduzierbar, und der Schalldruck lässt sich verstärken.
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Des
Weiteren kann der Lautsprecher leichter und dünner gemacht werden, so dass
er sich in hohem Maße
als fahrzeugmontierter Lautsprecher eignet. Ferner lassen sich die
Kosten senken.