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Hintergrund der Erfindung
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I. Gebiet der Erfindung
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Die Erfindung bezieht sich allgemein
auf Bandspreiznachrichtensysteme und insbesondere auf einen HF-Signal-Repeater.
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II. Beschreibung von verwandter
Technik
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In einem drahtlosen Telefonnachrichtensystem
können
viele Teilnehmer über
einen drahtlosen Kanal kommunizieren, um die Verbindung zu einem verdrahteten
Telefonsystem herzustellen. Die Nachrichtenübertragung über den drahtlosen Kanal kann gemäss unterschiedlicher
Mehrfachzugriffstechniken erfolgen, die es ermöglichen dass eine große Anzahl von
Teilnehmern in einem begrenzten Frequenzspektrum vorgesehen sein
kann. Zu diesen Mehrfachzugriffstechniken gehören TDMA, FDMA und CDMA. Das
CDMA-Verfahren hat
viele Vorteile und in beispielhafterweise ist das CDMA-System in US-Patent
4,901,307 vom 13. Februar 1990 beschrieben, und zwar ausgegeben
an K. Gilhousen et al. mit dem Titel "SPREAD SPECTRUM MULTIPLE ACCESS
COMMMUNICATION SYSTEM USING SATELLITE OR TERRE-STRIAL REPEATERS". Dieses Patent ist
auf den Inhaber der vorliegenden Erfindung übertragen.
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In dem soeben genannten Patent ist
ein Mehrfachzugriffsverfahren offenbart, wo eine große Anzahl
von Mobiltelefonsystemteilnehmern vorhanden ist und jeder einen
Transceiver aufweist, wobei die Verbindung über Satelliten-Repeater oder terrestrische
Basisstationen erfolgt, und zwar unter Verwendung von CDMA-Spreizspektrumnachrichtensignalen.
Bei der Verwendung der CDMA-Übertragungen
kann das Frequenzspektrum mehrfache Male wiederverwendet werden,
was eine Erhöhung
der Systembenutzerkapazität
gestattet.
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Die CDMA-Modulationstechniken sind
in dem '307 Patent offenbart und besitzen viele Vorteile gegenüber Schmalbandmodulationstechniken
die in Kommunikationssystemen unter Verwendung von Satelliten oder
terrestrischen Kanälen
verwendet werden. Der terrestrische Kanal beinhaltet spezielle Probleme
für jedes
Nachrichten- oder Kommunikationssystem insbesondere hinsichtlich
der Mehrpfadsignale. Die Verwendung von CDMA-Techniken gestattet,
dass die speziellen Probleme des terrestrischen Kanals überwunden
werden, dadurch, dass man den nachteiligen Effekt des Mehrfachpfades
beispielsweise Fading überwindet,
während
die Vorteile ausgenutzt werden.
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In einem CDMA-Zellentelefonsystem
kann das gleiche Frequenzband für
die Nachrichtenübertragung
in sämtlichen
Basisstationen verwendet werden. An dem Empfänger kann ein trennbarer Mehrfachpfad
wie beispielsweise ein Sichtlinienpfad oder ein von einem Gebäude reflektierter
Pfad diversitykombiniert werden für eine verbesserte Modemleistung.
Die CDMA-Wellenformeigenschaften
sehen Verarbeitungsverstärkung
vor, die dazu verwendet wird, um zwischen Signalen zu unterscheiden,
die das gleiche Frequenzband einnehmen. Die Hochgschwindigkeitspseudorausch
(PN = pseudonoise) Modulation gestattet viele unterschiedliche Fortpflanzungspfade
des gleichen Signals, die getrennt werden müssen, vorausgesetzt, dass die
Differenz der Pfadverzögerungen
die PN-Chipdauer übersteigt. Wenn
eine PN-Chiprate von annähern
1 MHz in einem CDMA-System verwendet wird, so kann die volle Spreizspektrumverarbeitungsverstärkung gleich dem
Verhältnis
der Spreizbandbreite zur Systemdatenrate gegenüber Pfaden verwendet werden,
die Verzögerungen
besitzen, die sich um mehr als 1 Mikrosekunde un- terscheiden. Eine
ein Mikrosekundenpfadverzögerungsdifferenz
entspricht einem Diffferenzpfadabstand von annähern 300 Meter. Die städtische
Umgebung sieht typischerweise Differenzverzögerungen oberhalb einer Mikrosekunde
vor.
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Die Mehrfachpfadcharakteristik eines
Kanals kann dazu führen,
dass Signalfading auftritt. Das Fading ist das Ergebnis der Phasencharakteristika
des Mehrfachpfadkanals. Fading tritt dann auf, wenn Mehrfachpfadvektoren
in de struktiver Weise addiert werden, was ein Empfangssignal ergibt,
das kleiner ist als jeder einzelne Vektor. Wenn beispielsweise eine
Sinuswelle durch einen Mehrpfadkanal mit zwei Pfaden übertragen
wird, wo der erste Pfad einen Dämpfungsfaktor
von X dB, eine Zeitverzögerung von δ mit einer
Phasenverschiebung von θ Radian besitzt
und der zweite Pfad einen Dämpfungsfaktor von
X dB eine Zeitverzögerung
von δ mit
einer Phasenverschiebung von θ + π Radian besitzt,
würde kein
Signal am Ausgang des Kanals empfangen.
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Die schädlichen Effekte des Fadings
können ferner
in einem gewissen Ausmaß in
einem CDMA-System durch Steuern der Sendeleistung kontrolliert werden.
Ein System zur Leistungssteuerung an der Basisstation und der Mobileinheit
ist folgenden US-Patent beschrieben: 5,056,109 mit dem Titel "ME-THOD AND APPARATUS
FOR CONTROLLING TRANSMISSION POWER IN A CDMA CELLULAR MOBILE TELEPHONE
SYSTEM" ausgegeben am 8. Oktober 1991 ebenfalls auf den Inhaber
der vorliegenden Erfindung übertragen.
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In dem CDMA-Zellensystem beschrieben
in dem oben genannten '307 Patent sieht jede Basisstation eine Abdeckung
für ein
begrenztes geographisches Gebiet vor und verbindet die Mobileinheiten
in dem Abdeckgebiet durch ein Zellenschaltsystem mit dem öffentlichen
Telefonnetzwerk. Wenn eine Mobileinheit sich in das Abdeckungsgebiet
einer neuen Basisstation bewegt, so wird die Übertragung bzw. das Routing
des Anrufs dieses Teilnehmers zu der neuen Basisstation transferiert.
Der Basisstation-zu-Mobileinheit-Signalübertragungspfad
wird als die Vorwärtsverbindung
bezeichnet und der Mobileinheit-zu-Basisstation-Signalübertragungspfad
wird als die Rückwärtsverbindung
bezeichnet.
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Wie oben beschrieben, definiert das
PN-Chipintervall die minimale Trennung die zwei Pfade haben müssen damit
sie kombiniert werden können. Bevor
die unterschiedlichen Pfade demoduliert werden können müssen die relativen Ankunfstzeite
(oder Versetzungen (Offsets)) der Pfade in dem empfangenen Signal
zuerst bestimmt werden. Ein Kanalelementmodem führt diese Funktion aus, und
zwar durch "Suchen" (searching) durch eine Sequenz von potentiellen
Pfad-"Offsets" und durch Messung der bei jeder potentiellen Pfadversetzung
(Offset) empfangenen Energie. Wenn die mit einer Potentialversetzung
assoziierte Energie eine bestimmte Schwelle überschreitet, kann ein Demodulationselement dieser
Versetzung oder diesem Offset zugewiesen werden. Nachdem Demodulieren
kann sodann das an dieser Pfadversetzung vorhandene Signal mit den Beiträgen anderer
Demodulationselemente an ihren entsprechenden Offsets oder Versetzungen
summiert werden. Ein Verfahren und eine Vorrichtung der Demodulationselementzuweisung
basierend auf Search-Element-Energiepegeln
ist in US-Patent 5,490,165 beschrieben, und zwar mit dem Titel "DEMODULATION
ELEMENT ASSGNMENT IN A SYSTEM CAPABLE OF RECEIVING MULTIPLE SIGNALS",
eingereicht am 28. Oktober 1993 und auf den Inhaber der vorliegenden
Erfindung übertragen.
Ein derartiger Diversityoder Rake-Empfänger sieht eine robuste Digitalverbindung
vor, da alle Pfade zusammen faden müssen, bevor das kombinierte
Signal in signifikanter Weise degradiert oder verschlechtert wird.
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In einem zellulären oder persönlichen
Nachrichtentelefonsystem ist die Maximierung der Kapazität des Systems
hinsichtlich der Zahl der gleichzeitigen Telefonanrufe die gehandhabt
werden können extrem
wichtig. Die Systemkapazität
in einem Spreizspektrumsystem kann maximiert werden, wenn die Sendeleistung
jeder Mobileinheit derart gesteuert wird, dass jedes übertragene
oder gesendete Signal am Basisstationempfänger mit dem gleichen Pegel ankommt.
In einem tatsächlichen
System kann jede Mobileinheit den minima- len Signalpegel übertragen,
der ein Signal-zu-Rausch-Verhältnis
erzeugt, welches eine akzeptable Datenwiedergewinnung gestattet.
Wenn ein durch eine Mobileinheit übertragenes Signal am Basisstationempfänger mit
einem Leistungspegel ankommt, der zu niedrig ist, kann die Bitfehlerrate
zu hoch sein, um Nachrichtenübertragungen
mit hoher Qualität
zu gestatten, und zwar in Folge der Interferenz von anderen Mobileinheiten. Wenn
andererseits das von der Mobileinheit gesendete Signal einen Leistungspegel
besitzt, der zu hoch dann ist, wenn er an der Basisstation empfangen wird,
wird die Übertra gung
mit dieser speziellen Mobileinheit akzeptabel aber dieses eine hohe
Leistung besitzende Signal wirkt als Interferenz bei anderen Mobileinheiten.
Diese Interferenz kann in nachteiliger Weise die Nachrichtenübertragung
mit anderen Mobileinheiten beeinflussen.
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Um daher die Kapazität in einem
beispielhaften CDMA-Spreizspektrumsystem zu maximieren, muss die
Sendeleistung jeder Mobileinheit in Nachrichtenübertragung mit einer Basisstation
durch die Basisstation gesteuert werden, um die gleiche nominell
empfangene Signalleistung an der Basisstation zu erzeugen. Der ideale
Fall ist der wo die Gesamtsignalleistung empfangen an der Basisstation
gleich der nominalen Leistung empfangen von jeder Mobileinheit ist,
und zwar multipliziert durch die Anzahl von Mobileinheiten die innerhalb
des Abdeckbereichs der Basisstation senden, und zwar plus die Leistung
empfangen an der Basisstation von Mobileinheiten in Abdeckgebieten
von benachbarten Basisstationen.
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Der Pfadverlust im Radio- oder Übertragungskanal
kann durch zwei separate Phänomene charakterisiert
werden: der durchschnittliche Pfadverlust und das Fading. Die Vorwärtsverbindung
von der Basisstation zur Mobileinheit arbeitet auf einer unterschiedlichen
Frequenz als die Rückwärtsverbindung
von der Mobileinheit zur Basisstation. Da jedoch die Vorwärtsverbindungs-
und Rückwärtsverbindungs-Frequenzen
innerhalb des gleichen Frequenzbandes liegen existiert eine signifikante
Korelation zwischen dem durchschnittlichen oder mittleren Pfadverlust
der zwei Verbindungen. Andererseits ist das Fading ein unabhängiges Phänomen für die Vorwärts- und
die Rückwärtsverbindung
und verändert
sich als eine Funktion der Zeit. Die Charakteristika des Fading
auf dem Kanal sind die gleichen für sowohl die Vorwärts- als
auch die Rückwärtsverbindung,
da die Frequenzen sich innerhalb des gleichen Bandes befinden. Daher
ist der Durchschnitt des Fading über
die Zeit hinweg für
beide Verbindungen typischerweise der gleiche.
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In einem beispielhaften CDMA-System schätzt jede
Mobileinheit den Pfadverlust der Vorwärtsverbindung basierend auf
der Gesamtleistung am Eingang der Mobileinheit. Die Gesamtleistung
ist die Summe der Leistung von sämtlichen
Basisstation, die auf der gleichen Frequenzzuweisung arbeiten, die
durch die Mobileinheit erfasst wird. Aus der Schätzung des durchschnittlichen
Vorwärtsverbindungspfadverlustes
setzt die Mobileinheit den Sendepegel für das Rückwärtsverbindungssignal fest.
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Die Mobileinheitsendeleistung wird
also durch eine oder mehrere Basisstationen gesteuert. Jede Basisstation
mit der die Mobileinheit in Verbindung steht misst die empfangene
Signalstärke
von der Mobileinheit. Die gemessene Signalstärke wird mit einem Sollsignalstärkepegel
für diese
spezielle Mabileinheit an der Basisstation verglichen. Ein Leistungseinstellbefehl
wird durch jede Basisstation erzeugt und zu der Mobileinheit auf
der Vorwärtsverbindung
gesandt. Ansprechend auf die Basisstationleistungseinstellbefehle
erhöht
oder vermindert die mobile Einheit die Mobileinheitssendeleistung
um einen vorbestimmte Größe.
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Es existieren verschiedene Verfahren
zum Schalten oder Umschalten der Mobileinheit von einer Basisstation
zu einer anderen (dieser Vorgang ist als "handoff" oder Übergabe)
bekannt. Ein solches Verfahren wird als ein "soff" handoff (weiche Übergabe oder
weicher handoff) bezeichnet, bei dem die Verbindung zwischen der
Mobileinheit und dem Endteilnehmer durch das schließliche handoff
von der ursprünglichen
Basisstation zu einer darauffolgenden Basisstation nicht unterbrochen
wird. Diese Verfahren wird als soff handoff in der Nachrichtenübertragung
betrachtet, wobei die darauffolgende Basisstation vor Beendigung
der Übertragung
mit der ursprünglichen
Basisstation eingerichtet oder vorgesehen wird. Wenn die Mobileinheit
mit zwei Basisstationen in Verbindung steht, so wird ein einziges
Signal für
den Endverbraucher aus den Signalen von jeder Basisstation durch
einen Zellen oder persönlichen Nachrichtensystemsteuerer
(personal communication system controller) geschaffen. U.S. Patent
Nr. 5,267,261 welches auf den Inhaber der vorliegenden Erfindung übertragen
ist, offenbart ein Verfahren und ein System zum Vorsehen einer Übertragung
mit der Mobileinheit durch mehr als eine Basisstation während des
handoff-Vorgangs, d. h. es wird ein weicher oder soft handoff vorgesehen.
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Wenn eine Mobileinheit sich in Verbindung mit
mehr als einer Basisstation befindet, so werden Leistungseinstellbefehle
von jeder Basisstation vorgesehen. Die Mobileinheit arbeitet basierend
auf diesen Mehrfachbasisstationsleistungseinstellbefehlen, um zu
vermeiden, dass Leistungspegel übertragen werden,
die nachteiligerweise mit anderen Mobileinheitsübertragungen interferieren,
wobei aber doch hinreichend Leistung vorgesehen wird zur Unterstützung der Übertragung
von der Mobileinheit zu mindestens einer der Basisstationen. Dieser
Leistungssteuermechanismus wird dadurch erreicht, dass man die Mobileinheit
ihren Sendesignalpegel nur erhöhen lässt, wenn
jede Basisstation mit der die Mobileinheit in Verbindung steht,
einen Erhöhung
des Leistungspegels anfordert. Die Mobileinheit vermindert den Sendesignalpegel
wenn irgendeine Basisstation mit der die Mobileinheit in Verbindung
steht, anfordert, dass die Leistung vermindert wird. Ein System
für die Basisstation
und Mobileinheitsleistungssteuerung ist in U.S. Patent 5,056,109,
wie oben erwähnt
gezeigt. Weitere Informationen für
ein System der Basisstation und Mobileinheitsleistungssteuerung
ist in U.S. Patent 5,265,199 beschrieben mit dem Titel "Method and
Apparatus for Controlling Transmission Power in a CDMA Cellular
Mobil Telephone System" ausgegeben am 23. November 1993 ebenfalls übertragen
auf den Inhaber der vorliegenden Erfindung.
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Die Basisstationdiversität oder -diversity
an der Mobileinheit ist eine wichtige Betrachtung bei dem soft handoff
Prozess. Das oben beschriebene Lei- stungssteuerverfahren arbeitet
optimal, wenn die Mobileinheit mit jeder Basisstation in Verbindung steht
durch die Übertragung
möglich
ist. Wenn dieser folgt, so vermeidet die Mobileinheit unbeabsichtigte Interferenz
mit Übertragungen
durch eine Basisstation die das Signal der Mobileinheit mit einem
exzessiven Pegel empfängt,
aber nicht in der Lage ist, einen Leistungseinstellbefehl zur Mobileinheit
zu übertragen,
da keine Übertragung
damit eingerichtet ist.
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Es ist auch erwünscht, die relative Leistung zu
steuern, die in jedem Datensignal verwendet wird und zwar übertragen
durch die Basisstation ansprechend auf die Steuerinformation übertragen
durch jede entfernte Einheit. Der Hauptgrund für das Vorsehen einer derartigen
Steuerung ist die Tatsache, dass in bestimmten Stellen der Vorwärtskanalverbindung unüblicherweise
Nachteile vorhanden sein können. Wenn
die, der benachteiligten entfernt gelegenen Einheit übertragene
Leistung erhöht
wird, so wird die Signalqualität
nicht akzeptabel. Ein Beispiel einer solchen Lage ist ein Punkt,
wo der Pfadverlust zu einer oder zwei benachbarten Basisstation
nahezu der gleiche ist, wie der Pfadverlust zur Basisstation, die mit
der entfernt gelegenen Einheit in Verbindung steht. An einer solchen
Stelle würde
die Gesamtinterferenz um das dreifache vergrößert werden gegenüber der
Interferenz die bei einer entfernt gelegenen Einheit auftritt, an
einem Punkt relativ nahe zu ihrer Basisstation. Zudem nimmt die
von benachbarten Basisstationen kommende Interferenz nicht gleichmäßig mit
dem Signal von der aktiven Basisstation ab, wie dies der Fall sein
würde für die Interferenz, die
von der aktiven Basisstation kommt. Eine entfernte Einheit kann
in einer solchen Situation 3 bis 4 dB zusätzliche Signalleistung von
der aktiven Basisstation erfordern, um adäquate Leistungsfähigkeit
zu erreichen.
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Zu anderen Zeiten kann die entfernte
Einheit dort angeordnet sein, wo das Signal-zu-Interferenzverhältnissen
unüblich
gut ist. In einem solchen Fall könnte
die Basisstation das gewünschte
Signal unter Verwendung einer niedrigeren als der normalen Sendeleistung übertragen,
was die Interferenz für
andere durch das System übertragene
Signale reduziert.
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Um die oben genannten Ziele zu erreichen, kann
eine Signal-zu-Interferenz Messfähigkeit
vorgesehen werden und zwar innerhalb des Mobileinheitempfängers. Diese
Messung wird dadurch ausgeführt,
dass man die Leistung des gewünschten
oder Sollsignals mit der Gesamtinterferenz und Rauschleistung vergleicht.
Wenn das gemessene Verhältnis
kleiner als ein vorbestimmter Wert ist, überträgt oder sendet die Mobileinheit
eine Anforderung an die Basisstaion für zusätzliche Leistung auf dem Vorwärtsverbindungssignal.
Wenn das Verhältnis
den vorbestimmten Wert übersteigt,
sendet die Mobileinheit eine Anforderung für eine Leistungsreduktion.
Ein Verfahren durch das der Empfänger
der entfernten Einheit die Signal-zu-Interferenz Verhältnisse überwachen
kann besteht in der Überwachung der
Rahmenfehlerrate (FER = frame error rate) des resultierenden Signals.
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Die Basisstation empfängt die
Leistungseinstellanforderungen von jeder Mobileinheit und spricht darauf
an, durch Einstellen der zugewiesenen Leistung für das entsprechende Vorwärtsverbindungssignal
um einen vorbestimmte Größe. Die
Einstellung würde
normalerweise klein sein, typischerweise in der Größenordnung
von 0,5 bis 1,0 dB oder ungefähr 12%.
Die Rate der Leistungsänderung
kann etwas langsamer sein als die, die für die Rückwärtsverbindung verwendet wird,
möglicherweise
einmal pro Sekunde. In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist der dynamische
Bereich der Einstellung typischerweise beispielsweise begrenzt auf:
4 dB kleiner als nominal bis ungefähr 6 dB größer als nominale Sendeleistung.
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Alle Zellenradiotelefonsysteme arbeiten
in der Weise, dass Basisstationen über eine geographische Region
hinweg angeordnet werden, und zwar derart, dass jede Basisstation
die Übertragung
mit Mobileinheiten vorsieht, die innerhalb einer begrenzten geographischen
Abdeckfläche
oder einem Abdeckgebiet der Basisstation angeordnet sind. Bei dem
anfänglichen
Einsatz des CDMA Systems, muss diesen in Gebieten arbeiten, die
derzeit von AMPS oder TDMA Systemen abgedeckt werden, wo zwei Systeme
sich überlappen.
Die AMPS und die TDMA Basisstation stellen und die entsprechenden
Abdeckgebiete können
gesondert und unterschieden von den CDMA Basisstationen und Abdeckgebieten
sein. In gleicher Weise gibt es im Allgemeinen zwei konkurrierende
Serviceprovider innerhalb eines gegebenen Gebiets innerhalb eines
speziellen Technologiesystems CAMPS, CDMA oder TDMA) was typischerweise
als die A und B Träger
oder Provider bezeichnet wird. Diese Serviceprovider wählen oftmals Örtlichkeiten
für ihre
Basisstationen die sich von denen von der Konkurrenz unterscheiden.
In jeder dieser Situationen könnte
eine Mobileinheit, die in Übertragung
steht unter Verwendung eines ersten Trägers oder einer ersten Technologie
weit weg von der Basisstation sein, mit der die Verbindung besteht,
aber dicht benachbart sein zu einer anderen Basisstation mit der
keine Verbindung besteht. In einer solchen Situation ist das gewünschte oder
Sollempfangssignal schwach und zwar bei Anwesenheit einer starken Mehrfachtoninferenz,
was Probleme für
eine Mobileinheit hervorrufen kann.
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Die Mehrtachton oder Multitoninterferenz, die
durch die Mobileinheit von dem Schmalband AMPS oder TDMA Signal
verursacht wird, kann eine Verformung oder Störung innerhalb der Mobileinheit erzeugen.
Wenn die Störungsprodukte
Spitzen erzeugen, die in das CDMA Band fallen, welches durch die
Mobileinheit verwendet wird, können
Empfänger und
Demodulator Leistungsfähigkeit
verschlechtert werden.
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Störungsprodukte dritter Ordnung
können dann
auftreten, wenn zwei Töne
in einen Empfänger eingegeben
werden. Wenn beispielsweise ein Ton auf der Frequenz f1 mit
einem Leistungspegel P1 liegt und ein zweiter
Ton auf der Frequenz f2 in einen Empfänger eingegeben
wird, so werden Störprodukte
dritter Ordnung auf den Frequenzen 2 × f1 – f2 und 2 × f2 – f1 mit Leistungspegeln P12 bis
bzw. P21 erzeugt. Beispielsweise innerhalb
des zellulären
Bandes angenommen, dass der CDMA Betrieb von 880 MegaHertz (MHz)
bis 881,25 MHz vorgesehen ist. Es sein ferner angenommen, dass ein
AMP System ein FM Signal bei 881,5 MHz und ein zweites FM Signal
bei 882 MHz vorsieht. Es sei bemerkt, dass Störende Produkte dritter Ordnung
bei 2 × 881,5 – 882 =
881 MHz auftreten, was direkt innerhalb des CDMA Bandes liegt.
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Der Leistungspegel der erzeugten
Störprodukte
dritter Ordnung hängt
von den Leistungspegeln der zwei Signale ab, die dies erzeugen und
von der Intermodulationsleistungsfähigkeit der Mobileinheit. Die
Störungs-
oder Verformungsgröße erzeugt
durch das Störprodukt
dritter Ordnung hängt
von dem Verhältnis
der gesamten CDMA-Leistung ab zu der gesamten Störproduktleistung dritter Ordnung.
Zwei unterschiedliche Mittel zur Begrenzung der Störung hervorgerufen
durch die Produkte dritter Ordnung sind offensichtlich: begrenze die
Störprodukte
dritte Ordnung erzeugt die Mobileinheit oder erhöhe den Pegel des CDMA-Signals
im Bezug auf die erzeugten Produkte dritter Ordnung. Die Erhöhung der
Intermodulationperformance der Mobileinheit erhöht den Preis und den Leistungsverbrauch
der Mobileinheit was natürlich
außerordentlich
unerwünscht
ist. Eine elegantere Lösung
besteht darin den CDMA-Signalpegel
in der Nähe
der störenden
Basisstationen zu erhöhen.
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Ein Verfahren zur Erhöhung des
Signalpegels eines Signals in einer gegeben geographischen Zone
ohne zusätzliche
Signalerzeugungsmittel vorzusehen, ist das Vorsehen eines Repeaters.
Ein Repeater ist eine Vorrichtung zum Empfang von entweder Einweg-
oder Zweiwegnachrichtensignalen und zur Lieferung entsprechender
Signale, die verstärkt wiedergeformt
oder beides sind. Ein Repeater wird dazu verwendet, die Länge, Topologie
oder Verbindung des physikalischen Mediums über das hinaus zu erstrecken,
was durch ein einziges Segment vorgesehen ist. Ein Repeater empfängt typischerweise ein
Signal erzeugt durch eine erste üblicherweise entfernte
Nachrichten- oder Sendeeinheit und sendet oder überträgt wieder das Signal zu einer
zweiten üblicherweise
entfernt liegenden Nachrichteneinheit (communication unit) wo das
Signal verarbeitet wird.
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Ein Hauptproblem der Repeater ist
die Tendenz zur Instabilität.
Ein Repeater kann instabil sein, wenn er große Verstärkungen des wiederholten (repeated)
Signals vorsieht. Wenn das übertragene oder
gesendete Signal in den Empfangsteil des Repeaters zurückgekoppelt
wird, so kann der Repeater oszillieren oder schwingen. Wenn der
Repeater oszilliert oder schwingt hört er auf das wiederholte oder repeated
Signal vorzusehen, und in der Tat, schädigt das System durch das Vorsehen
von Störsignalen.
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EP-A-O 536 068 offenbart Nachrichtensystem
zwischen Satelliten einer niedrigen Umlaufbahn und Erdterminals,
wobei die Strahlen jedes versorgten Gebietes entsprechend einer
strahlspringenden räumlichen
Abtastung "beleuchtet" wird. Für
jeden Satelliten und für
jedes Erdterminal sind Sendung und Empfang zeitlich getrennt und
synchronisiert. Zeitdivisionduplex wird verwen det. Die Technik ist besonders
anwendbar auf dem Gebiet der Raumtelekommunikation beispielsweise
der Nachrichtenübertragung
zwischen einem Satelliten und einem Erdterminal in der Form einer
Mobileinheit wie beispielsweise einem Telefon. Information empfangen
vom Satelliten von einer terrestrischen Basisstation wird zu einem
ausgewählten
Erdterminal (Mobileinheit) während
einer Zeitperiode übertragen.
Zurück
von dem Erdterminal (Mobileinheit) übertragenen Information wird
sodann durch den Satelliten während
einer Zeitperiode empfangen, die von der Zeitperiode getrennt ist,
für die
die Übertragung
oder Sendung der Information vom Satelliten zum Erdterminal (Mobileinheit) erfolgte.
Diese durch den Satelliten von dem Erdterminal (Mobileinheit) empfangene
Information wird sodann zu der terrestrischen Basisstation in einer
weiteren Nachrichtenübertragungsaktion
geschickt und zwar unterschiedlich von der Übertragung zwischen dem Satelliten
und dem Erdterminal (Mobileinheit).
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung bezieht
sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Vorsehen eines zuverlässigen Repeaters
zur Verwendung in einem Code Division Multiple Access (CDMA) System. Die
vorliegende Erfindung kann eine hohe Verstärkung für das wiederholte (repeated)
Signal vorsehen, ohne das Risiko einer Oszillation.
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Die vorliegende Erfindung ist ein
Zeitdivisionsduplex (TDD) Repeater zur Verwendung in einem CDMA-System.
In einem CDMA-System werden Hochgeschwindigkeitspseudorausch (PN)
Codes dazu verwendet, um Informationssymbole mit einer ersten Symbolrate
zu modulieren. Am CDMA-Empfänger wird
das ankommende Signal unter Verwendung der gleichen Hochgeschwindigkeits-PN-Codes die
zur Modulation des Informationssignals an der Basisstation verwendet
wurden demoduliert. Der Demodulationsprozess umfasst das Multiplizieren
auf einer Chip-by-Chip-Basis des ankommenden Signals mit der Serie
von PN-Chips in dem Hochgeschwindigkeits-PN- Code. Während jedes Symbols wird über die
Periode des Symbols hinweg Energie akkumuliert.
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Der erfindungsgemäße Repeater sieht eine hohe
Verstärkung
für das
RF-Signal vor, wobei
er aber immun gegenüber
Oszillation ist. Der Repeater arbeitet durch eine Kaskadenanordnung
eines Schalters, einer Verzögerungsvorrichtung
(wie beispielsweise eines SAW-Filter (standing acoustic wave = stehende
akustische Welle)) und einer Reihe von Verstärkern. Der Schalter schaltet
mit einer Rate ein und aus die höher
ist als die Symbolrate. Die Verzögerungsvorrichtung
liefert eine Verzögerung
gleich annähernd
einer Hälfte
der Dauer der Schaltperiode. Die Verzögerungsvorrichtung veranlaßt eine
Analogspeichervorrichtung das Signal für die spätere Übertragung oder Sendung zu
speichern. Der Verstärker verstärkt die
verzögerte
Signalausgangsgröße von der
Verzögerungsvorrichtung.
Der Schalter ist offen und kein Signal wird empfangen während der
Repeater das verzögerte
Signal sendet, auf welche Weise die Notwendigkeit eine große Menge
an Isolierung vorzusehen zwischen den Sende- und Empfangsantennen
entfällt.
Der Repeater arbeitet somit in einer Zeitdivisionsmultiplex Art
und Weise, und zwar durch periodisches Abwechseln zwischen Sendung
und Empfang.
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Am Empfänger wird das geschaltete Signal des
Repeaters in der üblichen
Weise demoduliert. Das Signal-zu-Rausch-Verhältnis wird um einen Faktor
von annähernd
3 dB reduziert, und zwar verglichen mit dem Signal-zu-Rausch-Verhältnis eines
Signals empfangen mit der gleichen Signalleistung welches als ein
kontinuierliches Signal mit dem gleichen Leistungspegel empfangen
wurde. Das Signal wird aber mit einem viel höheren Pegel empfangen, als
es empfangen würde,
wenn der Repeater nicht verwendet würde.
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Es sei bemerkt, dass keine Notwendigkeit besteht
das Schalten am Repeater auf die PN-Codes oder Symbolgrenzen zu
synchronisieren. Wenn es notwendig ist eine Serie von solchen Repeatern
kaskadenartig anzuordnen, kann die kaskadenartige Anordnung der
Repeater ohne Synchronisierung des Schaltens erfolgen. Um zwei Repeater
kaskadenartig zu schalten, schaltet der zweite Repeater einfach
bei der höheren
oder niedrigeren Rate des ersten Schalters. Wenn somit der erste
TDD-Repeater mit dem 20-fachen der Symbolrate arbeitet, kann der
zweite TDD-Repeater auf dem Zehnfachen der Symbolrate arbeiten.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 zeigt
eine exemplarische Zellenabdeckgebietstruktur;
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2 zeigt
eine beispielhafte Zellenabdeckgebietstruktur einschließlich einer
Basisstation die mit einer alternativen Technologie arbeitet;
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3 ist
ein Blockdiagramm eines TDD-Repeaters gemäss der Erfindung;
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4 ist
ein Blockdiagramm eines bidirektionalen TDD-Repeaters mit einer
Verstärkungsausgleichsschaltung;
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5 ist
ein Zeitsteuerdiagramm welches den TDD-Betrieb veranschaulicht;
und
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6 zeigt
eine kaskadenartige Repeater-Konfiguration.
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BESCHREIBUNG
DES BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNSBEISPIELS
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1 veranschaulicht
einen beispielhaften Basisstationsabdeckgebietaufbau. In einem derartigen
beispielhaften Aufbau einer solchen Struktur stoßen hexagonale Basisstationsabdeckgebiete
aneinander an einer symmetrisch ausgebildeten Anordnung aneinander.
Jede Mobileinheit ist innerhalb des Abdeckgebietes einer der Basisstationen
angeordnet. Beispielsweise ist die Mobileinheit 10 innerhalb des
Abdeckgebietes der Basisstation 20 angeordnet. In einem
CDMA-Zellenystem der drahtlosen örtlichen Schleifen
oder der Personennachrichtentelefonbauart wird ein gemeinsames Frequenzband
für die
Verbindung oder Übertragung
mit allen Basisstationen im System verwendet, wodurch die gleichzeitige Übertragung
zwischen einer Mobileinheit und mehr als einer Baisstation gestattet
wird. Die Mobileinheit 10 ist sehr nahe an der Basisstation 20 angeordnet und
empfängt
daher ein starkes Signal von der Basisstation 20 und relativ
schwache Signale von darum herum liegenden Ba- sisstationen. Die
Mobileinheit 30 ist jedoch in dem Abdeckgebiet der Basisstation 40 angeordnet,
aber dicht an dem Abdeckgebiet der Basisstation 100 und 110.
Die Mobileinheit 30 empfängt ein relativ schwaches Signal
von der Basisstation 40 und größenmäßig ähnliche Signale von den Basisstationen 100 und 110.
Wenn jeder der Basisstationen 40, 100 und 110 für den CDMA-Betrieb geeignet
ist, so könnte
die Mobileinheit 30 sich in einer Soft-handoff-Beziehung mit den
Basisstationen 40, 100 und 110 befinden.
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In dieser Diskussion wird der Ausdruck
"Mobileinheit" dazu benutzt, um allgemein für die Zwecke der Beschreibung
auf eine entfernte gelegene Teilnehmerstation hinzuweisen. Es sei
jedoch bemerkt, dass die Mobileinheit auch an ihrem Platz festgelegt sein
kann. Die Mobileinheit kann Teil eines viele Teilnehmer aufweisenden
konzentrierten Teilnehmersystems sein. Die Mobileinheit kann dazu
verwendet werden um Sprach, Daten oder eine Kombination von Signalarten
zu übertragen.
Der Ausdruck "Mobileinheit" ist ein Ausdruck des Standes der Technik und
soll den Rahmen und der Funktion der Einheit nicht einschränken.
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Die in den 1 und 2 gezeigten
Basisstationsabdeckgebietstrukturen sind außerordentlich idealisiert dargestellt.
Bei einer tatsächlichen
Zellenoder Personalübertragungsumgebung
können
die Basisstationsabdeckgebiete in größeren Formen variieren. Die
Basisstationsabdeckgebiete können
sich überlappen,
wobei sich Abdeckgebietgrenzen ergeben, die Abeckgebietformen definieren
unterschiedlichen von der idealen Hexagonalform. Ferner können die Basisstationen
auch sektorartig vorgesehen sein, wie beispielsweise könnten drei
Sektoren vorgesehen sein, was im Stand der Technik bekannt ist.
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Die Basisstation 60 der 1 repräsentiert eine idealisierte
3-sektorige Basisstation. Die Basisstation 60 hat 3 Sektoren,
jeder von denen mehr als 120 Grad der Basisstationsabdeckfläche bzw.
des Basisstationsabdeckgebiets abdeckt. Der Sektor 50 hat
ein Abdeckgebiet was durch die ausgezogenen Linien 55 angezeigt
ist, überlappt
das Abdeckgebiet des Sektors 70 der ein Abdeckgebiet hat
welches durch die grobgestrichelten Linien 75 angegeben
ist. Der Sektor 50 überlappt
auch den Sektor 80 der ein Abdeckgebiet besitzt, was durch
die feingestrichelten Linien 85 angezeigt ist. Beispielsweise
ist die Stelle 90 die durch X gekennzeichnet ist in sowohl
dem Abdeckgebiet des Sektor 50 als auch des Sektors 70 vorhanden.
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Im allgemeinen ist eine Basisstation
sektorisiert, um die Gesamtinterferenzleistung zu und von den Mobileinheiten
angeordnet innerhalb des Abdeckgebietes der Basisstation zu reduzieren,
während
die Anzahl der Mobileinheiten vergrößert wird die durch die Basisstation
kommunizieren oder in Verbindung stehen können. Beispielsweise würde der
Sektor 80 ein Signal vorgesehen für eine Mobileinheit an Stelle 90 nicht übertragen
und somit würde
keine im Sektor 80 angeordnete Mobileinheit in signifikanter
Weise durch die Verbindung oder Übertragung
einer Mobileinheit an Stelle 90 mit der Basisstation 60 in
Interferenz geraten. Für
eine an der Stelle 90 positionierte Mobileinheit hat die
Gesamtinterferenz Beiträge
von den Sektoren 50 und 70 und von Basisstation 20 und 120.
Eine Mobileinheit an der Stelle 90 kann gleichzeitig in
Soft-Handoff mit den Basisstationen 20 und 120 und
Sektoren 50 und 70 stehen. Obwohl viele Benutzer
oder Teilnehmer für die
vorliegende Erfindung ins Auge gefaßt werden, repräsentiert
die 2 eine Situation
in der die vorliegende Erfindung einen signifikanten Vorteil bietet. Es
sei unter Bezugnahme auf 2 angenommen, dass
die Basisstation 40, 100 und 110 Nachrichtensignale
unter Verwendung von CDMA-Signalen liefern. Ferner sei angenommen,
dass ein zweiter Träger
AMPS-Basisstationen in dem gleichen geographischen Gebiet betreibt,
und zwar beispielsweise Basisstation 115 mit einer realistischerweise
unregelmäßigen Abdeckfläche bzw.
einem unregelmäßigen Abdeckgebiet
wie dies in 2 gezeigt
ist. Man beachte die Signalbedingungen unter denen die Mobileinheit 10 arbeiten
muss. Wie oben erwähnt,
empfängt
die Mobileinheit 30 ein relativ schwaches Signal von der
Basisstation 40 und ähnliche
bemessene Signale von den Basisstationen 100 und 110.
Die Mobileinheit 30 ist in sehr enger Nachbarschaft zur
Basisstation 115 und empfängt daher eine signifikante Menge
oder Größe an Interferenzenergie.
Die Basisstationen 40, 100 und 110 liefern
Nachrichtensignale unter Verwen dung von CDMA-Signalen in einem ersten
Frequenzband und die AMPS-Basisstation 115 liefert
Signale in einem benachbarten Band.
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In realen Situationen dieser Art
könnte
die Mobileinheit 30 einen gesamten CDMA-Energiepegel in
der Größenordnung
von –80
dBm empfangen, wobei gleichzeitig 20 unterschiedliche AMP-Signale von
Basisstation 115 empfangen werden, deren jedes eine Leistung
von –20
dBm besitzt, was ein Gesamtwert von –7 dBm an Interferenzleistung
ergibt. Die Differenz zwischen der CDMA-Signalleistung von –80 dBm
und der gesamten AMP-Signalenergie von –7 dBm ist 73 dBm oder ein
Verhältnis
von ungefähr 20
Millionen zu 1. Obwohl die AMP-Signale frequenzmäßig gegenüber den CDMA-Signalen versetzt
sind, wird eine große
Menge an Isolation oder Trennung benötigt, um zu erreichen, dass
die AMP-Signale keine Interferenz mit dem CDMA-Betrieb hervorrufen.
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Der am meisten schädliche Effekt
in dieser Situation ist der Effekt der Intermodulationsperformance
der Mobileinheit. Typischerweise sind die AMPS-Signale schmalbandige FM-Signale die
210 kHz im Frequenzband beabstandet sind und zwar benachbart zu
dem CDMA-Betriebsband. In dem beispielhaften Ausführungsbeispiel
ist das CDMA-Signal mit einer PN-Chiprate von 1,25 MHz gespreizt, was
ein Signal mit einer 1,25 MHz Bandbreite ergibt. Auf diese Weise
werden in dieser Situation einige Intermodulationsprodukte innerhalb
der Mobileinheit erzeugt, die mit Wahrscheinlichkeit in das CDMA-Band mit einem signifikanten
Signalpegel fallen, verglichen mit dem Energiepegel des CDMA-Signals.
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Der Bau einer Mobileinheit die keine
Intermodulationsprodukte bei diesen hohen Signalpegeln erzeugt ist
nicht praktikabel. Typischerweise ist eine deart hohe Immunitätsintermodulationsperformance nicht
erforderlich. Wenn beispielsweise die Basisstationen 40, 100 und 110 AMPS-Kommunikations-
oder Nachrichtenfähigkeiten
vorsehen, die CDMA-Signalpegel ansteigen und abnehmen in der gleichen
Art und Weise wie die AMPS-Signalpegel wenn sich die Mobileinheit
zu der Basisstation hin und von dieser weg bewegt, ergibt sich somit,
dass das Verhältnis
irgendwelcher Intermodulationsprodukte zu dem CDMA-Signalpegel mit
Wahrscheinlichkeit nicht signifikant ist. Somit ist die hohe Immunitätsintermodulationsperformance
nur in dem Fall notwendig, wie dies gezeigt ist, wo sich die Mobileinheit 30 und
die Basisstation 115 in 2 befinden.
Um die Intermodulationsperformance einer Mobileinheit zu erhöhen ist
es erforderlich, dass die Mobileinheit ein hohes Ausmaß an Linearität beim Vorhandensein
großer
HF-Signalpegel in den ersten Verstärkungsstufen der Empfangskette
vorsieht, wo die unerwünschten
Signale noch nicht gefiltert sind. Linearität kann in diesen Stufen jedoch
nur auf Kosten höheren
Leistungsverbrauchs vorgesehen werden, was die Batterielebensdauer
des Telefons zu allen Zeiten nachteilig beeinflusst, wobei nur die
relativ seltene Situation gemäss 2 kompensiert wird.
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Es ist somit erwünscht ein Verfahren aufzufinden,
welches die Verschlechterungssituation gemäss 2 vermeidet, ohne die Performance der Mobileinheit
signifikant zu verändern.
Eine Möglichkeit
der Vermeidung dieser Situation wie sie in 2 gezeigt ist, besteht darin, den Signalpegel
des CDMA-Signals in der Region oder Zone zu erhöhen, die in enger Nachbarschaft
zur Basisstation 115 liegt. Der Träger der das CDMA-System betreibt
hat in den meisten Fällen
keinen Zugriff zu der Basisstation 115 des AMPS-Trägers, was
es schwierig macht eine CDMA-Betriebsbasisstation zusätzlich mit
der Basisstation 115 anzuordnen.
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Ein Verfahren zur Vergrößerung des
Signalpegels in einer Zone oder Region ohne Hinzufügen einer
vollständigen
neuen Basisstation besteht darin einen Signalrepeater zu verwenden.
Ein Signalrepeater wird dazu verwendet, um das Abdeckgebiet auszudehnen
oder die Topologie zu modifizieren, und zwar über dieses einer einzigen Antenne
hinaus. Repeater führen
grundsätzliche
Signalprozesse aus, wie beispielsweise eine Restauration oder eine
Erneuerung der Signalamplitude, der Wellenformgestalt oder des Timings.
Das Repeaterausführungsbeispiel
in seinem grundsätzlichsten
Aufbau empfängt
verstärkt
das Signal und sendet es wieder aus. Der Repeater ist typischerweise
in der Nähe
des Gebietes installiert, in dem eine vergrößerte Abdeckung er wünscht ist.
Beispielsweise könnte
der Repeater auf einem Nachbargebäude zur Basisstation 115 installiert
sein. Der Repeater hat allgemeine Anwendung bei der Abdeckung von
Löchern
wie sie im "Schatten" eines großen
Gebäudes
oder in einem Autobahntunnel auftreten. Offensichtlich eine außerordentlich
erwünschte
Charakteristik eines Repeaters, die dass er leicht zu installieren
ist und für
den Betrieb nur eine Leistungsverbindung benötigt. Eine der schwierigen
Konstruktionsprobleme bei einem Repeater besteht darin, eine signifikante
Verstärkung vorzusehen,
ohne dass eine Rückkopplung
in den Empfangseingang des Repeaters auftritt. Wenn das Sendesignal
in den Empfangseingang des Repeaters rückgekoppelt wird, kann der
Repeater in Schwingung geraten. Ein typischer Repeater muss daher
sorgfältig
konstruiert sein um eine signifikante Menge an Trennung oder Isolation
zwischen den Sende- und Empfangsanschlüssen vorzusehen. Wenn wie im
bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung die Signale als HF-Signale durch Antennen gesendet
und empfangen werden, ist die Isolation oder Trennung im großen und
ganzen eine Funktion der Anordnung der Sende- und Empfangsantennen.
Die vorliegende Erfindung vermeidet das Problem der Repeaterschwingungen
und vermeidet auch das Problem der Notwendigkeit einer sorgfälktigen
Installation der Empfangs- und Sendeantennen.
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Der Zeitdivisionsduplex (TDD = time
division duplex) Repeater der Erfindung nützt die Pseudorausch-PN-Modulation
aus, die in dem CDMA-System verwendet wird, und zwar durch Empfang
des Signals, Verzögerung
und somit Speichern des Signals und wieder Senden des Signals. Die
Schritte des Sendens und Empfangens werden gegenseitig ausschließlich ausgeführt, derart,
dass der Repeater während
der Zeiten während
er sendet nicht empfängt.
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In dem beispielhaften Ausführungsbeispiel der
Erfindung wird ein CDMA-Signal
an einer Sendestation erzeugt, d. h. einer Basisstation oder Mobileinheit,
und zwar aus einem neuen, 9,6 Kilobit pro Sekunde (kbps) Datenstrom.
Als erstes werden die Datenbits durch Faltung mit einer Rate von
1/2 kodiert um eine 19,2 Kilosymbol pro Sekunden (ksps) Datenstrom
zu erzeugen. Der 19,2 ksps Datenstrom wird Block-ineinandergeschachtelt
und durch eine lan ge PN-Code-Maske auch bei 19,2 ksps laufen "gescrambled".
Der resultierende 19,2 ksps gescrambelte Datenstrom wird ferner
mit einer Walsh-Funktion
mit einer 1,2288 Megachip pro Sekunde (Mcps) Rate moduliert. Die
1,2288 Mcps Walsh modulierte Sequenz wird quadraturmoduliert, und
zwar mit einem Paar von I und Q 1,2288 Mcps PN-Pilotsequenzen für die Sendung.
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Am CDMA-Empfänger wird das ankommende Signal
unter Verwendung des gleichen Paars von I und Q 1,2288 Mcps PN-Pilotsequenzen
und der gleichen Walsh-Sequenz demoduliert wie sie zum Modulieren
des Informationssignals am Sender verwendet wurden. Der Demodulationsprozess
umfaßt das
Multiplizieren auf einer Chip-für-Chip-Basis
des ankommenden Signals mit dem gleichen Paar von I und Q 1,2288
Mcps PN-Pilotsequenzen und der gleichen Walsh-Sequenz. Der entspreizte
Datenstrom wird sodann entscrambled, und zwar unter Verwendung der
gleichlangen PN-Code-Maske. Die Chipenergien werden über eine
Periode eines Symbols akkumuliert eine zusammengefaßte Symbolenergie
zu erzeugen.
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Die vorliegende Erfindung nutzt die
Energieakkumulation über
die Dauer eines Symbols hinweg aus. Es sei bemerkt, dass die Energie über die
gesamte Dauer eines Symbols akkumuliert wird. Wenn somit das Signal
während
nur eines Teils der Symboldauer fades wird während des Fades sehr wenig
Energie akkumuliert aber hinreichend Energie kann während des
Rests der Symboldauer akkumuliert werden um ein zuverlässiges Decodieren
vorzusehen. Die vorliegende Erfindung nützt die Tatsache aus, dass
der Akkumulationsprozess nicht erfordert, dass das Signal kontinuierlich
vorhanden ist, um brauchbare Akkumulationsergebnisse zu erreichen.
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In dem beispielhaften Ausführungsbeispiel der
Erfindung ist die Symbolrate 19,2 ksps was äquivalent ist zu einer Symboldauer
von annähernd
52 Mikrosekunden (μsek).
Auf diese Weise ist im bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung
die Schaltrate in der Größenordnung
von 10 Mal schneller als die Symbolrate. Wie man unten sieht ist
die entsprechende Verzögerung
Idealerweise eine Hälfte
der Schaltrate. Beispielsweise könnte
das bevorzugte Aus führungsbeispiel
eine 3 μsek.
Schaltrate und eine 1,5 μsek.
Verzögerung
besitzen. Der Hauptfaktor bei der Auswahl der Schaltrate ist die
Symbolrate, Die Schaltrate muss etwas schneller sein als die Symbolrate,
so dass ganze Symbole infolge des Schaltprozesses nicht verloren
gehen. Jedoch beeinflussen mehrere andere Faktoren die Auswahl der
Schaltrate.
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Ein weiterer Faktor bei der Wahl
der Schaltrate ist die Tatsache, dass je schneller die Schaltrate ist,
umso höher
die Intermodulationsprodukte sind, die innerhalb der geschalteten
CDMA Wellenform erzeugt werden. Das CDMA Wellenformspektrum ähnelt bandbegrenztem
weißen
Rauschen. Wenn die CDMA Wellenform ein- und ausmoduliert wird, werden
Seitenwände
in dem benachbarten Bändern
geschaffen. Anders ausgedrückt.
Je schneller die Schaltrate ist, um so höher werden die Energiepegel der
erzeugten Seitenwände.
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Eine weitere Betrachtung sind die
verfügbaren
realisierbaren Verzögerungswerte.
SAW Filter können
RF Verzögerung
in der Größenordnung
von mehreren 100 Nanosekunden bis zehner von Mikrosekunden bei den
Zellen oder zellulären
Frequenzen erzeugen SAW Filter sind ausgezeichnet für die Verwendung
bei dieser Anwendungsart und zwar in Folge der Tatsache, dass sie
Verzögerung
mit flacher Gruppenverzögerung
erzeugen, was bedeutet, dass alles Frequenzen, die durch den SAW
laufen, um annähernd
die gleiche Größe verzögert werden.
Auch kann der Filtereffekt einer SAW Vorrichtung dazu verwendet
werden, um Frequenzen herauszufiltern, die nicht durch den Repeater
verstärkt
werden sollen, wie beispielsweise diejenigen Frequenzen, die der AMPS
Sendung im bevorzugten Ausführungsbeispiel entsprechen.
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Es können viele Verfahren zur Verzögerung des
Signals verwendet werden. Beispielsweise kann das Signal analog
zur digitalen umgewandelt werden, verzögert werden durch ein digitales
Verzögerungselement
und digital zu analog umgewandelt werden. In einem solchen Falle
könnte
die größte der Verzögerung in
der digitalen Verzögerungsvorrichtung über die
Zeit hinweg variiert oder verändert
werden, was den TDD Betrieb von einem periodischen Schaltmechanismus
für maximale
Effizienz befreit. Die Verzögerung
könnte
so abgestimmt werden, dass sie an die Dauer der laufenden Schaltperiode angepasst
ist.
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3 zeigt
ein einfaches Blockdiagramm der Erfindung. Die Antenne 150 empfängt das
HF Signal. Der Schalter 152 leitet das Signal wenn er geschlossen
ist und blockiert das Signal wenn er offen ist. Der Verstärker 154 sieht
die Verstärkung
des geschalteten Signals vor. Typischerweise bewirken SAW Filter
eine große
Dämpfungsgröße für die Signale
die sie hindurch lassen. Der Schaltvorgang selbst vermindert in
inhärenter
Weise das Signal-zu-Rausch Verhältnis
des sich ergebenden Signals. Es ist jedoch wichtig, die Größe der durch
den Repeater verursachten Verschlechterung des Signals zu begrenzen.
Durch Einfügen
einer gewissen Größe der Verstärkung vor
dem SAW Filter und durch Anheben der Signalpegel weit oberhalb des
Rauschbodens oder des Rauschniveaus können die Effekte des Dämpfungsverlustes
am Signal-zu-Rauschverhältnis
minimiert werden. In einigen Fällen
kann es vorteilhaft sein, selbst vor dem Schalter 152 Verzögerung hinzuzugeben.
Die Verzögerung 156 sieht
eine Verzögerung
in der Größenordnung
von einer halben Schaltperiode des Schalters 152 vor. Wie
oben erwähnt,
arbeitet die Verzögerungsvorrichtung
zur Speicherung des empfangenen Signals für die spätere Sendung. Der Verstärker 158 verstärkt die
verzögerte
und geschaltete Ausgangsgröße der Verzögerungsvorrichtung 156 für die Übertragung
durch Antenne 160.
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5 zeigt
zeitlich den Betrieb des TDD Repeaters. Die Zeitlinie 200 zeigt
den Zustand des TDD Repeaters und zwar entweder sendend oder empfangend.
Theoretisch könnte
der Betrieb des TDD Repeaters genau einen 50% Arbeitszyklus (duty
cycle, Tastverhältnis
oder Arbeitszyklus) haben. Wie dies in der Zeitlinie 200 dargestellt
ist. Aus praktischen Gründen
einschließlich
der Veränderung
der exakten Verzögerungszeit
in der Verzögerungsvorrichtung
kann das Tastverhältnis
der Sendezeit zur Gesamtzeit etwas weniger als 50% sein. Die Zeitlinie 2002 zeigt
das empfangene Signal und zwar aufgeteilt in Zeitsegmente, die ein
jedes eine Länge
gleich der durch die Verzögerungsvor richtung
hervorgerufene Verzögerung
besitzt. Die Zeitsegmente sind Zahlenmäßig bezeichnet, und die Zeitlinie 204 zeigt
die entsprechende Ausgangsgröße der Verzögerungsvorrichtung.
Es sei bemerkt, dass der Schalter, der die Verzögerungsvorrichtung mit der
Antenne koppelt nur während
des Empfangsprozesses geschlossen ist. Daher enthalten nur diejenigen
Signale, die mit ungeraden Zahlen bezeichnet sind tatsächlich Datensignale.
In gleicher Weise sei bemerkt, dass am Ausgang der Verzögerungsvorrichtung
nur diejenigen Segmente, die ungeradzahligen Zahlen entsprechend
entsprechen mit diesen Sendeanzeigen auf der Zeitlinie 200 ausgerichtet
sind. Somit werden nur diejenigen Zeitsegmente, die ungeradzahligen
Zahlen entsprechen durch den TDD Repeater gesendet. Die den geradzahligen
Zeitsegmenten entsprechende Signalenergie geht in Folge der TDD
Natur des Repeaters verloren.
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In dem hier im Einzelnen gezeigten
Ausführungsbeispiel
wird der TDD Repeater dazu verwendet Signale zur Verwendung in einer
mobilen Nachrichten Übertragungsumgebung
zu verwenden. In der mobilen Übertragungsumgebung
erfolgt die Nachrichtenübertragung
biirektional zwischen einer Basisstation und einer Mobileinheit.
In dem exemplarischen CDMA System, was oben im Detail beschrieben
wurde, schätzt
jede Mobileinheit die Pfadverluste der Vorwärtsverbindung ab, und zwar
basierend auf der Gesamtleistung am Eingang der Mobileinheit. Aus
dieser Abschätzung
des Durchschnitts des Vorwärtsverbindungspfadverlustes
setzt die mobile Einheit den Sendepegel des Rückwärtsverbindungssignals. Auf
diese Weise wird die durch die Mobileinheit übertragene Leistung proportional
zur durch die mobile Einheit empfangenen Leistung. Wenn daher ein Repeater
in dieser Bauart eines Zellensystems verwendet werden soll, muss
er bidirektional mit ausgeglichener Verstärkung arbeiten. D. h.: der
Repeater muss das Vorwärtsverbindungssignal
und das Rückwärtsverbindungssignal
wiederholen (repeat) und die Verstärkung, die der Repeater in
die Vorwärtsverbindung
einsetzt einschließlich
des Effektes des Schaltens, muss auch durch ihn in die Rückwärtsverbindung
eingesetzt werden, wenn nicht der Leistungssteuermechanismus ins
Ungleichgewicht fallen soll.
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4 veranschaulicht
einen Repeater mit einem bidirektionalen Betrieb. In 4 werden die Vorwärtsverbindungsfrequenzen durch
Antenne 150 empfangen und durch Antenne 160 gesendet.
Das Rückwärtsverbindungssignal
von den Mobileinheiten zur Basisstation wird an Antenne 170 empfangen durch
Schalter 172 geschaltet durch Verzögerungsvorrichtung 176 verzögert, durch
Verstärker 162 und 178 verstärkt und
durch Antenne 190 übertragen bzw.
gesendet. Wenn die Verzögerungseinheit 176 unter
Verwendung eines SAW Filters implementiert wird, sollte dieser auf
das Rückwärtsverbindungsfrequenzband
abgestimmt werden, während
die Verzögerungsvorrichtung 156 auf
das Vorwärtsverbindungsfrequenzband
abgestimmt werden sollte. Es besteht keine Notwendigkeit das Schalten
der Vorwärts-
und Rückwärtsverbindungsabschnitte
des Repeaters zu synchronisieren, solange eine hinreichende Frequenztrennung
innerhalb des Repeaters vorhanden ist, derart, dass die Sendung
in eine Richtung keine Oszilation während des Empfangs in der entgegengesetzten
Richtung hervorruft. Es ist nicht einmal notwendig, dass die zwei
Richtungen die gleiche Schaltfrequenz verwenden.
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Für
die optimale Arbeitsweise der Leistungssteuerung muss, wie oben
erwähnt,
der Repeater ausgeglichen sein, um die gleiche Verstärkung sowohl
an den Vorwärts-
als auch den Rückwärtsverbindung
vorzusehen. Der Repeater wird typischerweise außen verwendet, wo er sehr unterschiedlichen
Umgebungsänderungen
wie beispielsweise Temperaturänderungen
ausgesetzt ist, was dazu führen
kann, dass der anfangs im Gleichgewicht befindliche Repeater sein
Gleichgewicht verliert. Es kann daher vorteilhaft sein, im Repeater
einen Mechanismus vorzusehen, zum automatischen Einstellen der relativen
Verstärkung
der Rückwärtsverbindung
bezüglich
der Verstärkung
der Vorwärtsverbindung.
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Während
des normalen Betriebs des exemplarischen CDMA Systems wird zusätzlich zu
der sogenannten Leistungssteuerung mit "offener Schleife" ausgeführt, durch
die Mobileinheit, wenn sie ihre Sendeleistung auf die angenommene
Empfangsleistung basiert, die Sendeleistung einer jeden Mobileinheit
auch durch eine oder mehrere Basisstationen in einen Betrieb mit
ge schlossener Schleife gesteuert werden. Jede Basisstation mit der
die Mobileinheit in einer Verbindung steht, mißt die Empfangssignalstärke von
der Mobileinheit. Die gemessene Signalstärke wird mit dem Sollsignalstärkenpegel
für die
bestimmte Mobileinheit an der Basisstation verglichen. Ein Leistungseinstellbefehl
wird durch jede Basisstation erzeugt und zu der Mobileinheit auf
der Vorwärtsverbindung
geschickt. Ansprechend auf die Leistungseinstellbefehle der Basisstation
integriert die Mobileinheit dann die Leistungseinstellbefehl um
ein Verstärkungssteuersignal
zu erzeugen und zwar typischerweise als ein Sendeverstärkungseinstellsignal bezeichnet.
Die Mobileinheit vergrößert oder
verkleinert ihre Sendeleistung um eine vorbestimmte Größe basierend
auf dem Wert des Sendeverstärkungseinstellsignals.
Es sei bemerkt, dass das Sendeverstärkungseinstellsignal eine Anzeige
bildet für
das Gleichgewicht zwischen den Vorwärts- und Rückwärtsverbindungssignalen an der
Stelle, wo die Mobileinheit angeordnet ist.
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Das Sendeverstärkungseinstellsignal kann dazu
verwende werden, um das Gleichgewicht innerhalb eines TDD Repeaters
der Erfindung aufrecht zu erhalten. 4 zeigt
ein derartiges Ausführungsbeispiel,
bei dem die Mobileinheit 166 als ein Teil des TDD Repeaters
vorgesehen ist. Die Mobileinheit 166 partizipiert entweder
kontinuierlich oder intermittierend, in einem aktiven Anruf mit
den Basisstationen deren Signale, sie wiederholt. Die Mobileinheit 166 empfängt auf
der Antenne 168 das wiederholte Vorwärtsverbindungssignal 164 von
Antenne 160 und sendet das Rückwärtsverbindungssignal 182 auf
Antenne 168 zu Antenne 170. Die Mobileinheit 166 basiert
den Leistungspegel des Rückwärtsverbindungssignals 182 auf
den Pegel des wiederholten Vorwärtsverbindungssignals 164 einschließlich der
Effekte des Schaltens. Genau wie jede andere Mobileinheit im System
verwendet die Mobileinheit 166 sowohl die Leistungssteuerung
mit offener und geschlossener Schleife, wie dies in den oben erwähnten U.S.
Patenten Nr. 5,056,109 und 5,265,199 beschrieben wurde und auch
in dem EIA/TIA/IS-95 Dokument mit dem Titel "Mobile Station – Base Station Compatibility
Standard for Dual-Mode Wideband Spread Spectrum Cellular System."
Die Mobileinheit 166 basiert den Leistungspegel ihres Sendesignals auf
Leistungssteuereinstellbefehle emp fangen von der Basisstation durch
Schaffung des Sendeverstärkungseinstellsignals.
Wenn die zwei Verbindungen ausgeglichen oder im Gleichgewicht sind,
zeigt der Wert des Senderverstärkungseinstell
(Signals) an, dass sehr wenig Einstellung für die Schätzung mit offener Schleife
erforderlich ist und dass der Sendeverstärkungseinstellwert ziemlich
klein ist.
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Wenn die zwei Verbindungen in einen
Nichtgleichgewichtszustand geraten fängt das Sendeverstärkungseinstellsignal
an das Ausmaß und
die Polarität
des Nichtgleichgewichts anzuzeigen. Wenn die Vorwärtsverbindung
mehr Verstärkung
besitzt als die Rückwärtsverbindung,
so zeigt das Sendeverstärkungseinstellsignal
an, dass die Mobileinheit ihr Rückwärtsverbindungssignal
vergrößern muss. Wenn
die Vorwärtsverbindung
weniger Verstärkung besitzt
als die Rückwärtsverbindung,
dann zeigt das Sendeverstärkungseinschaltsignal
an, dass die Mobileinheit das Rückwärtsverbindungssignal
verringern muss. Es sei bemerkt, dass der Wert des Sendeverstärkungseinstellsignals
direkt proportional ist zum Ausmaß des Nichtgleichgewichts zwischen
der Vorwärts-
und Rückwärtsverbindungsrepeaterperformance.
Auf diese Weise kann die Performance oder die Leistungsfähigkeit
des TDD-Repeaters durch die Verwendung des Sendeverstärkungseinstellsignals ins
Gleichgewicht gebracht werden. 4 zeigt
eine derartige Implementierung der bidirektionale TDD-Repeater wurde
mit der Mobileinheit 166 geeicht, und zwar einschließlich der
relativen Positionierung der Antennen 160, 168 und 170 derart,
dass dann, wenn der Wert des Sendeverstärkeeinstellsignals an den variablen
Verstärker 162 angelegt
wird, die zwei Verbindungen ins Gleichgewicht gebracht werden.
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Es gibt viele Abwandlungen der Konfiguration
gemäss 4 derart, dass die Antenne 150 und die
Antenne 180 die gleiche Antenne sein können mit einem wahlweisen Duplexer 184 verwendet,
um Energie mit den Empfangsfrequenzen an den Schalter 152 zu
koppeln und mit den Sendefrequenzen vom Verstärker 178. In gleicher
Weise könnte
die Antenne 160 und die Antenne 170 die gleiche
Antenne sein. Die Antenne 150 und die Antenne 180 können stark bidirektionale
Antennen sein, und zwar gerichtet zu der Quelle des Vor wärtsverbindungssignals
bzw. der Bestimmung des Rückwärtsverbindungssignals.
Die Ausrichtung- oder Richtungsempfindlichkeit der Antenne kann
dazu verwendet werden den TDD-Repeater daran zu hindern, unerwünschte Signale
von anderen Basisstationen zu verstärken. In einigen Fällen kann
es möglich
sein, die Vorrichtung gemäss 4 unter Verwendung einer einzigen Antenne
zu implementieren.
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Es kann auch vorteilhaft sein einen
gewissen Abstand zwischen der Antenne angekoppelt an die Basisstation
und der Antenne angekoppelt an die Mobileinheiten vorzusehen. Wenn
beispielsweise der Repeater dazu verwendet wird den Signalpegel
in einer Zone anzuheben, die von der Signalquelle durch ein großes Hindernis
abgeblockt ist, so kann die Antenne gekoppelt mit der Basisstation
auf der gleichen Seite des Hindernisses wie die Basisstation positioniert
werden, während
die Antenne gekoppelt mit den Mobileinheiten auf der weiter weg
gelegenen Seite des Hindernisses positioniert sein kann, wo das
Abdeckflächen-
oder Abdeckgebietsloch angeordnet ist.
-
Der TDD-Repeater der vorliegenden
Erfindung kann in einfacher Weise kaskadenartig ausgewählt sein.
Wenn beispielsweise ein TDD-Repeater verwendet wird, um ein Signal
in einer Tunnelumgebung zu verstärken
und ein zweiter Repeater erforderlich ist um dem Bereich auszudehnen,
so kann ein zweiter TDD-Repeater das Signal vom ersten Repeater
empfangen und verstärken
und kann ein Signal liefern das durch den ersten Repeater empfangen und
verstärkt
wird. Beispielsweise zeigt 6 eine kaskadenartige
Repeaterkonfiguration. Der TDD-Repeater 252 empfängt Signale
von der Basisstation 250 und überträgt diese zum TDD-Repeater 254.
Der TDD-Repeater 254 sendet die Signale zur Mobileinheit 256 zurück. In gleicher
Weise empfängt
der TDD-Repeater 254 ein Signal von der Mobileinheit 256 und
sendet dieses zu dem TDD-Repeater 252 zurück. Der
TDD-Repeater 252 sendet das Signal zur Basisstation 250 zurück. Wenn
die gleiche Schaltfrequenz verwendet würde, würden die zwei kaskadenartig
angeordneten Repeater synchronisiert werden müssen, und zwar jedwede Verzögerungseffekte
zwischen den zwei Einheiten berücksichtigend.
Der Synchronisationsprozess würde
schwierig sein und würde
in einer Zeit verriegelten Art und Weise ausgeführt werden müssen, um
Zeitsteuerdrifts zu berücksichtigen.
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Die Synchronisation ist jedoch nicht
zur kaskadenartigen Anordnung der zwei TDD-Repeater erforderlich.
Um zwei Repeater kaskadenartig anzuordnen, schaltet der zweite Repeater
einfach bei einer höheren
oder niedrigeren Rate des ersten Schalters. Beispielsweise dann,
wenn der erste TDD-Repeater mit dem zwanzigfachen der Symbolrate
arbeitet, kann der zweite TDD-Repeater mit der zehnfachen Symbolrate
arbeiten. Die Ausgangsgröße des zweiten
kaskadieren Repeaters ist ein Sub- oder Untersatz der Ausgangsgröße des ersten
kaskadierten Repeaters. Wie oben im Beispiel 5 erläutert werden nur
ungeradzahlige Zeitsegmente vom ersten Repeater gesendet. Ein zweiter
kaskadierter Repeater würde
nur die Hälfte
der Energie der ungeradzahligen Zeitsegmente übertragen bzw. senden. Es besteht
keine Notwendigkeit die Schaltkanten oder -flanken der zwei kaskadierten
Repeater zu synchronisieren. Wiederum brauchen die Vorwärts- und Rückwärtsverbindungen
nicht synchronisiert werden oder sogar mit der gleichen Schaltfrequenz
arbeiten. Die zwei kaskadierten Abschnitte haben ein Signal zur
Folge, das um mindestens 6 dB degradiert oder verschlechtert ist
verglichen mit dem Signal-zu-Rausch-Verhältnis eines
Signals empfangen mit der gleichen Signalleistung welches als ein
kontinuierliches Signal des gleichen Leistungspegels empfangen wurde.
-
5 zeigt
auch zeitabhängig
den Betrieb eines zweiten Kaskaden-TDD-Repeaters der mit einer Schaltrate der
Hälfte
des ersten TDD-Repeaters arbeitet. Die Zeitlinie 206 zeigt
den Zustand des zweiten TDD-Repeaters, und zwar entweder Senden oder
Empfangen. Wie oben erwähnt,
braucht die Zeitsteuerung des ersten und des zweiten Repeaters nicht
miteinander ausgerichtet zu sein. Für die Einfachheit der Darstellung
ist die Zeitsteuerung der zwei TDD-Repeater synchronisiert und die
Sendepfadverzögerung
zwischen dem ersten und dem zweiten Repeater wird als vernachlässigbar
angenommen. Die Zeitlinie 208 zeigt das empfangene Signal des
zweiten Empfanges veranschaulichend in Zeitsegmente aufgeteilt,
deren jedes eine Länge
gleich der Verzögerung
besitzt, eingeführt
durch die Verzögerungsvorrichtung
des ersten Repeaters und ausgerichtet mit Bezug auf die Ausgangsgröße der ersten
TDD-Verzögerungsvorrichtung.
Die Zeitlinie 210 zeigt die entsprechende Ausgangsgröße der Verzögerungsvorrichtung.
Die Verzögerung
im zweiten TDD-Repeater ist das Doppelte der Verzögerung des ersten
TDD-Repeaters. Es sei bemerkt, dass diejenigen Segmente, die mit
ungeradzahligen Zahlen bezeichnet sind tatsächlichen Datensignale infolge
der TDD-Natur des ersten Repeaters enthalten. In gleicher Weise
sei bemerkt, dass am Ausgang der Verzögerungsvorrichtung nur diejenigen
Zeitsegmente entsprechend jeder zweite ungeradzahligen Zahl (d. h.
1, 5, 9, 13, 17) mit den Sendeanzeigen auf Zeitlinie 206 ausgerichtet
sind. Die Signalenergie entsprechend den verbleibenden ungeradzahligen
Zeitsegmenten (d. h. 3, 7, 11, 15) wird infolge der TDD-Natur des
zweiten Repeaters verloren.
-
Die vorstehende Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele
soll den Fachmann in die Lage versetzen die vorliegende Erfindung
zu verwenden. Verschiedene Modifikationen dieser Ausführungsbeispiele
ergeben sich für
den Fachmann und die allgemeinen Prinzipien die hier definiert werden
können bei
anderen Ausführungsbeispielen
ohne erfinderische Tätigkeit
angewandt werden.