DE696159C - Verfahren zum Konservieren von Eiern - Google Patents

Verfahren zum Konservieren von Eiern

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DE696159C
DE696159C DE1938I0060565 DEI0060565D DE696159C DE 696159 C DE696159 C DE 696159C DE 1938I0060565 DE1938I0060565 DE 1938I0060565 DE I0060565 D DEI0060565 D DE I0060565D DE 696159 C DE696159 C DE 696159C
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DE
Germany
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eggs
substances
preserving eggs
preserving
container
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Expired
Application number
DE1938I0060565
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Hans Klein
Dr Rudolf Seidler
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IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B5/00Preservation of eggs or egg products
    • A23B5/08Preserving with chemicals
    • A23B5/10Preserving with chemicals in the form of gases, e.g. fumigation; Compositions or apparatus therefor

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)

Description

  • Verfahren zum Konservieren von Eiern Es wurde gefunden, daß man Eier lange Zeit genußfähig erhalten kann, wenn man in die Behälter oder Räume, in denen. die Eier ,aufbewahrt werden, Stoffe einbringt, die flüchtige Basen, z. B. Ammoniak, die bei der Lagerung von Eiern in geringer Menge entstehen, zu,binden vermögen. Zur Bindung der flüchtigen Basen eignen sich vor allem nichtflüchtige, sauer reagierende Stoffe, wie Säuren, saure Salze oder Salze starker Säuren mit schwachen Basen, ferner Salze, die Ammoniak koordinativ zu binden vermögen, z. B. wasserfreies Kupfersulfat. Die genannten Stoffe werden in geeigneter Form in den zur Lage rang benutzten Behälter oder Raum eingebracht. Es genügen, wie Versuche zeigten, sehr kleine Mengen, etwa z % oder weniger vom Gewicht der Eier, doch schadet ein überschuß :nicht. In manchen Fällen empfiehlt ges sich, den basenbindenden Stoff einem Träger einzuverleiben, z. B. Torf oder Zellstoff mit einer Lösung des basenbi:ndenden Stoffies zu tränken und dann zu trocknen. Im kleinen Maßstab ist @es ratsam, @ die als Lagerhehälter verwendeten Töpfe, Konsiervengläsier u. dgl. in üblicher Weise mit Cellulosehydratfolien zu verschließen, um ein Austrocknen der Eier zu verhindern.
  • Ein großer Vorteil des vorliegenden Verfahrens ist, daß es nicht unbiedingt erforderlich ist, die Nahrungsmittel bei besonders tiefen Temperaturen zu lagern, so daß man nicht auf Kühlschränke oder Kellerräume angewiesen ist. Das geringe Gewicht des neuen Konservierungsmittels ist ein weiterer Vorteil gegenüber den bekannten Mitteln, z. B. Wasserglaslösung. Die genannten Stoffe können auch zusammen mit anderen konservierenden sowie fung'iciden und baktericiden Stoffen ,angewendet werden. Beispiel i In einem Behälter würden frische Hühner-, Bier schichtweise in. wenig- Torf, der Alumimiulnsulfatlösung getränkt und dan @. -b' trocknet wurde, eingebettet. Der Belx'äher wurde durch Cellulosehydratfolien verschloss sen. Nach einer Lagerzeit von 5 Monaten bei 20° und darüber .erwiesen sich die Eier noch als ausgezeichnet genußfähig; auch ließ sich eine klare Trennung des Eidotters vom Eiweißeinwandfrei durchführen.
  • Beispiel 2 Der Boden eines Behälters wurde mit Aluminiumsulfat bedeckt, und :darüber würden schichtweise frische Hühnereier ohne weitere Zwischenlage von Aluminiumsulfat gelegt, so daß nur .die unterste Schicht der Eier in Berührung mit dem Aluminiumsulfat war. Der Behälter wurde mit einer Cellulosehydratfolie verschlossen. Nach einer Lagerung von 5 Monaten bei 2o° und darübex befanden sich 6o bis 7o% der Eier bezüglich Geruch, Geschmack und Zusammenhalt des dotters noch in tadellosem, von dem eines c.soheies nicht zu unterscheidenden Zustand. ?I: bcliglich bei 3o bis ¢o% .der Eier hing dä.s Eidotter an der Schale fest; ihr Geruch und Geschmack waren aber ebenfalls einwandfrei. -Die in höheren Lagen aufbewahrten Eier erwiesen sich als ebensogut konserviert wie die Eier, die sich in unmittelbarer Berührung mit dem Aluminiumsulfat befanden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Konservieren von Eiern, dadurch gekennzeichnet, daß man in den Behältern oder Räümen, in denen die Eier aufbewahrt werden, Stoffe, die Ammoniak chemisch binden, in geringen Mengen, z. B. etwa r %, berechnet auf das Gewicht der Eier, einbringt.
DE1938I0060565 1938-02-19 1938-02-19 Verfahren zum Konservieren von Eiern Expired DE696159C (de)

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