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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum
Einstellen der Position des Schiebedaches eines Kraftfahrzeuges.
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Aus dem Stand der Technik (siehe beispielsweise die 180-
ATZ-Automobil Technische Zeitschrift, Band 90, Nr. 3, März 1988,
Stuttgart, Bundesrepublik Deutschland, Seiten 117-120) sind
bereits Vorrichtungen zum Einstellen dieser Art bekannt, die ein
Bedienungselement umfassen, das winkelverstellbar Einrichtungen
zum Markieren der Position des Schiebedaches gegenüber
angebracht und mit Stellungserfassungseinrichtungen verbunden ist,
deren Ausgang mit Steuereinrichtungen für Einrichtungen zum
Verstellen des Schiebedaches verbunden sind, die mit
Einrichtungen zum Erfassen seiner Position versehen sind, die mit
Steuereinrichtungen verbunden sind, um das Schiebedach in die vom
Benutzer gewünschte Position zu bringen.
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Die Einrichtungen zum Markieren der Position, die dem
Bedienungselement zugeordnet sind, entsprechen tatsächlich
vorgewählten Positionen des Schiebedaches, die der Benutzer dadurch
wählen kann, daß er das Bedienungselement verstellt, um
irgendein Kennzeichen daran in eine Lage einem Kennzeichen gegenüber
zu bringen, das der gewählten Position des Schiebedaches
entspricht.
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Im allgemeinen hat das Bedienungselement die Form eines
drehbaren Rändelrades, dessen Endpositionen von Winkelanschlägen
begrenzt sind.
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Das heißt beispielsweise, daß ein derartiges
Bedienungsrändelrad eine vorgegebene Position zum Öffnen des Schiebedachs
durch Kippen oder gleitendes Verschieben wählen kann.
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Verschiedene vorgegebene Positionen können gewählt werden
und diese Positionen können beispielsweise einer Öffnung von 25
% des Schiebedaches, einer Öffnung von 50% oder seiner
maximalen Öffnung entsprechen.
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Die verschiedenen Positionen werden beispielsweise durch
die Zahlen 1, 2 und 3 markiert und die Markierung 0 entspricht
der geschlossenen Position des Schiebedachs.
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In diesem Fall entspricht die Stellung des Bedienungselementes
dem Wunsch des Benutzers solange die Steuereinrichtungen
die Verstelleinrichtungen des Schiebedaches dazu bringen, dieses
in die entsprechende Öffnungs- oder Schließungsposition zu
bringen. Die Position des Schiebedaches ist somit von der Position
des Bedienungselementes abhängig.
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Die Verstellmechanismen des Schiebedaches von
Kraftfahrzeugen sind indessen häufig mit einem automatischen
Schließmechanismus für den Fall der Nichtbenutzung der Fahrzeuge
versehen.
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Wenn das Schiebedach bei der Nichtbenutzung des Fahrzeugs
sich in einer geöffneten Position befindet, bringen die
Steuereinrichtungen: dieses somit dazu, sich in die geschlossene
Position zu verstellen, während jedoch das Bedienungselement in
einer Stellung bleibt, die der Schließposition des Schiebedaches
nicht entspricht.
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Im übrigen sind die Mechanismen der Schiebedächer von
Fahrzeugen gleichfalls mit Quetschschutzeinrichtungen versehen.
Diese Quetschschutzeinrichtungen führen zu einem Wiederöffnen
des Schiebedaches, wenn während seiner Schließung ein Hindernis
erfaßt wird.
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Es versteht sich somit, daß dann, wenn der Benutzer die
geschlossene Position des Schiebedaches wählt und dann, wenn die
Quetschschutzvorrichtung ein Hindernis erfaßt, diese eine
Wiederöffnung des Schiebedaches befiehlt derart, daß das
Schiebedach in einer Position anhält, die nicht der vom Benutzer
gewählten geschlossenen Position entspricht, da sich das
Bedienungselament in einer Stellung befindet, die dem geschlossenen
Schiebedach entspricht.
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Um diese Schwierigkeiten zu beseitigen, ist es möglich, das
Bedienungselement mit einem Mikromotor oder mit geeigneten
Antriebseinrichtungen zu versehen, die über Steuereinrichtungen
angesteuert werden und er erlauben, diese Bedienungselement der
Markierung gegenüber anzuordnen, die der tatsächlichen Position
des Schiebedaches entspricht.
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Es versteht sich jedoch, daß das eine Anzahl von Nachteilen
insbesondere hinsichtlich der Höhe der Kosten der Verwirklichung
einer derartigen Konstruktion hat.
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Das Ziel der Erfindung besteht somit darin, diese Probleme
zu lösen.
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Dazu hat die Erfindung eine Vorrichtung zum Einstellen der
Position des Schiebedaches eines Kraftfahrzeuges zum Gegenstand,
die ein Bedienungselement umfaßt, das winkelverstellbar
Einrichtungen zum Markieren der Position des Schiebedaches gegenüber
angebracht und mit Stellungserfassungseinrichtungen verbunden
ist, deren Ausgang mit Steuereinrichtungen für Einrichtungen zum
Verstellen des Schiebedaches verbunden ist, die mit
Einrichtungen zum Erfassen seiner Position versehen sind, die mit den
Steuereinrichtungen verbunden sind, um das Schiebedach in die
vom Benutzer gewünschte Position zu bringen, welche dadurch
gekennzeichnet ist, daß das Bedienungselement ein Drehelement
ohne Winkelanschlag ist und den Einrichtungen zum Markieren der
Position des Schiebedaches Einrichtungen zum optischen Anzeigen
der Position des Schiebedaches für den Benutzer zugeordnet sind,
deren Funktion von den Steuereinrichtungen gesteuert ist.
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Die Erfindung wird sich weiterhin aus der Lektüre der
Beschreibung ergeben, die ausschließlich als Beispiel und unter
Bezug auf die zugehörigen Zeichnungen gegeben wird, in denen
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- Fig. 1 in einem schematischen Blockschaltbild den
Aufbau einer Einstellvorrichtung nach dem Stand der Technik
zeigt,
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- Fig. 2 schematisch die Anordnung eines
Bedienungselementes bei einer Einstellvorrichtung nach dem Stand der Technik
zeigt,
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- Fig. 3 eine schematische Darstellung des Aufbaus
einer Einstellvorrichtung gemäß der Erfindung zeigt, und
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- Fig. 4 schematisch die Anordnung eines
Bedienungselementes bei dem Aufbau einer Einstellvorrichtung gemäß der
Erfindung zeigt.
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Anhand der Fig. 1 und 2 ist ersichtlich, daß eine
Vorrichtung zum Einstellen der Position des Schiebedaches eines Kraftfahrzeuges
nach dem Stand der Technik ein allgemein mit dem
Bezugszeichen 1 bezeichnetes Bedienungselement aufweist, das
später im einzelnen beschrieben wird und winkelverstellbar
Markierungen für die Position des Schiebedaches gegenüber
angebracht ist, welches Bedienungselement mit
Stellungserfassungseinrichtungen verbunden ist, die mit dem allgemeinen
Bezugzeichen 2 versehen sind, deren Ausgang mit Steuereinrichtungen 3
für Einrichtungen 4 zum Verstellen des Schiebedaches verbunden
ist.
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Die Einrichtungen zum Verstellen des Schiebedaches umfassen
beispielsweise einen elektrischen Getriebemotor zum Verstellen
des Schiebedaches, dem Einrichtungen zum Erfassen seiner
Position zugeordnet ist, die mit den Steuereinrichtungen 3 verbunden
sind, um das Schiebedach in die vom Benutzer gewünschte Position
zu bringen.
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Anhand von Fig. 2 ist erkennbar, daß das Bedienungselement,
das mit dem allgemeinen Bezugszeichen 1 bezeichnet ist, aus
einem Drehrändelrad bestehen kann, das das allgemeine
Bezugszeichen 5 trägt und eine Markierung 6, wie beispielsweise einen
vorstehenden Teil aufweist, der verstellbar vor vorgegebenen
Positionsanzeigen angeordnet ist, die mit dem Bezugszeichen 7 in
dieser Figur bezeichnet sind.
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Diese Positionsmarkierungen können verschiedene
Öffnungspositionen des Schiebedaches beim Kippen und beim gleitenden
Verschieben wiedergeben, wie es dargestellt ist.
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Dieses Bedienungselement kann faktisch ein stufenweise
drehbares Rändelrad 5 umfassen, dessen Drehendpositionen von
Winkelanschlägen in herkömmlicher Weise begrenzt sind.
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Das heißt somit, daß dieses Rändelrad 5 zwischen den
Endanzeigepositionen 3 in Fig. 2 winkelverstellbar ist, die der
maximalen Öffnungsposition des Schiebedaches beim Kippen oder
beim gleitenden Verschieben entsprechen.
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Wie es im Vorhergehenden angegeben wurde, hat diese Art von
Vorrichtungen eine gewisse Anzahl von Nachteilen, da die
tatsächliche Position des Schiebedaches der gewählten Position
durch den Benutzer nicht entsprechen kann, die durch die
Stellung des Rändelrades angezeigt ist.
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Um diese Probleme zu lösen, ist in der in Fig. 3 und 4
dargestellten Weise das Bedienungselement ein
Drehbedienungselement ohne Winkelanschlag und sind den Markierungen der
Position des Schiebedaches optischen Anzeigeeinrichtungen der
Postion des Schiebedaches für den Benutzer zugeordnet, deren
Funktion durch die Steuereinrichtungen für die Postion des
Schiebedaches gesteuert ist.
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In diesen Figuren ist ein Bedienungselement 10 erkennbar,
das später im einzelnen beschrieben wird und
Stellungserfassungseinrichtungen 11 zugeordnet ist, deren Ausgang mit den
Steuereinrichtungen verbunden ist, die in Fig. 3 allgemein mit
dem Bezugszeichen 12 bezeichnet sind und die Funktion der
Einrichtungen 13 zum Verstellen des Schiebedaches steuern können.
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Wie es in dieser Fig. 3 dargestellt ist, umfassen diese
Einstelleinrichtungen beispielsweise einen elektrischen
Einstellgetriebemotor 14, der mit einem Positionsnehmer 15 des
Schiebedaches und einer Quetschschutzeinrichtung 16 vom
herkömmlichen Typ verbunden ist.
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Die Steuerung des elektrischen Getriebemotors 14 erfolgt
über die Steuereinrichtungen 12, welche Steuereinrichtungen
Informationen vom Positionsnehmer 15 und der
Quetschschutzeinrichtung 16 empfangen, wie es im Vorhergehenden beschrieben
wurde.
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Das Bedienungselement, das mit dem allgemeinen
Bezugszeichen 10 versehen ist, kann weiterhin beispielsweise ein
Schrittschalträndelrad, wie beispielsweise ein magnetisches Rändelrad,
umfassen, das aus dem Stand der Technik bekannt ist und mit
Stellungserfassungseinrichtungen 11 verbunden ist, die es
erlauben, Informationen über die Zunahme und die Abnahme der Position
den Steuereinrichtungen 12 zu liefern.
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Dieses Rändelrad ist beispielsweise mit dem Bezugszeichen
17 in Fig. 4 bezeichnet und ist tatsächlich ein Drehrändelrad
ohne Winkelanschlag, d. h. frei drehbar, während die Einrichtungen
zum Markieren der Position, die um dieses Rändelrad herum
angeordnet sind und beispielsweise in Fig. 4 mit dem
Bezugszeichen 18 versehen sind, mit Einrichtungen 19 zur optischen
Anzeige der Position des Schiebedaches für den Benutzer versehen
sind, deren Funktion durch die Steuereinrichtungen 12 gesteuert
ist.
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Das heißt somit, daß beispielsweise jeder Markierung der
Position der Einrichtungen 18 eine Anzeige 20 vom
Leuchtdiodentyp zugeordnet sein kann, deren Funktion, d. h. deren Aufleuchten
oder Erlöschen beispielsweise über die Steuereinrichtungen 12
gesteuert ist, um dem Benutzer die Position anzuzeigen, in der
sich das Schiebedach tatsächlich befindet.
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Diese Steuerung der Einrichtungen 19 zur optischen Anzeige
der Postition des Schiebedaches ist über die Steuereinrichtungen
12, ausgehend von den Informationen sichergestellt, die vom
Positionsgeber 15 des Schiebedaches kommen.
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Das heißt beispielsweise, daß dann, wenn sich das
Schiebedach in der geschlossenen Position befindet, die optische
Anzeige, die der Markierung der Position 0 zugeordnet ist,
beispielsweise die Anzeige 20 bei dem dargestellten Beispiel, aufleuchten
kann, während die anderen Anzeigen, die den anderen Markierungen
der Position zugeordnet sind, erloschen sein können, was es
erlaubt, dem Benutzer anzuzeigen, daß sich das Schiebedach
tatsächlich in der geschlossenen Position befindet.
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Es verseht sich somit, daß die Einrichtungen 19 zur
optischen Anzeige es erlauben, dem Benutzer die tatsächliche
Position des Schiebedaches anzuzeigen, sei es, daß diese Position
von dem Benutzer gewählt ist oder eine Folge der Funktion
beispielsweise der Quetschschutzvorrichtung oder des automatischen
Schließsystems bei der Nichtbenutzung des Fahrzeuges ist.
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Diese optischen Anzeigeeinrichtungen können beispielsweise
aus einer Leuchtdiode bestehen, deren Aufleuchten oder Erlöschen
durch die Steuereinrichtungen gesteuert ist.
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Es versteht sich gleichfalls, daß zweifarbige Leuchtdioden,
deren Funktion über die Steuereinrichtungen gesteuert ist,
gleichfalls dazu benutzt werden können, dem Benutzer die
Position optisch anzuzeigen, in der sich das Schiebedach befindet.
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Indessen sei darauf hingewiesen, daß dieses ein Drehelement
ohne Winkelanschlag sein sollte insoweit, als die relative
Position bezüglich der Einrichtungen zum Markieren der Position
nicht mehr wichtig ist, da die Position des Schiebedaches über
eine Steuerung der optischen Anzeigeeinrichtungen 19 angezeigt
wird, die den Einrichtungen 18 zum Markieren der Position
zugeordnet sind.
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Es versteht sich somit, daß die Einstellvorrichtung gemäß
der Erfindung eine Anzahl von Vorteilen bezüglich der
Vorrichtungen nach dem Stand der Technik insofern hat, als sie es
erlaubt, daß der Benutzer eine Anzeige der tatsächlichen Position
des Schiebedaches erhält, um eine entsprechende Steuerung des
Schiebedaches in aller Ruhe und in Kenntnis dieser Position
sicherzustellen.