DE69606448T2 - Abwickelvorrichtung für bandförmiges Material - Google Patents
Abwickelvorrichtung für bandförmiges MaterialInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Abwickelvorrichtung und ein Verfahren zum Beladen einer Abwickelvorrichtung für bandförmiges Material, und insbesondere auf das Problem des Beladens derartiger Abwickelvorrichtungen. Diese Erfindung ist insbesondere für fotografische Produkte geeignet, kann jedoch in allgemeiner Hinsicht auch für das Abwickeln anderer flexibler, bandförmiger Materialien verwendet werden.
- Fig. 1 zeigt in schematischer Form eine Abwickelvorrichtung 1 nach dem vorherigen Stand der Technik. Derartige Abwickelvorrichtungen werden verwendet, um Hilfseinheiten 13 zu beschicken, in welchen eine oder mehrere Vorgänge an dem Band durchgeführt werden. Als Beispiel könnte dies ein Druckwerk, ein Perforierwerk, ein Prägewerk o. ä. sein. Diese Liste ist selbstverständlich beliebig erweiterbar.
- Die Abwickelvorrichtung 1 besteht hauptsächlich aus einer Welle 5, die drehbar angetrieben wird und so konstruiert ist, daß sie eine Rolle 6 des auf einer Spule 7 aufgewickelten, bandförmigen Materials aufnehmen kann. Fest installierte Führungsmittel wie beispielsweise Walzen 8 sind so installiert, daß das Band 9 eine Abwickelschleife beschreibt. Mit Hilfe einer Pendel- oder Schwingwalzenvorrichtung 10 wird die Spannung des Bandes 9 im wesentlichen konstant gehalten. Eine Spleißstation 11 ist vorgesehen, um den hinteren Endabschnitt des Bandes, das soeben vollständig abgewickelt wurde (Rolle N), mit dem vorderen Endabschnitt des abzuwickelnden Bandes, das soeben auf die Welle 5 geladen wurde (Rolle N+1) zu verbinden. Der Verlauf des Bandes einer Rolle am Beginn des Abwickelvorgangs ist durch durchgezogene Linien dargestellt; der des Bandes einer Rolle am Ende des Abwickelvorgangs ist durch gestrichelte Linien dargestellt.
- Das Beladen einer neuen Rolle auf eine solche Abwickelvorrichtung ist eine der kritischen Phasen eines solchen Abwickelvorgangs, der aus Kostengründen offensichtlich mit einem möglichst geringen Zeitaufwand durchgeführt werden muß, um die Stillstandszeit der Geräte, die nach dem Abwickelvorgang folgen, so weit wie möglich zu verringern.
- Bei einer ersten Lösung muß herkömmlicherweise gewartet werden, bis die Rolle N vollständig abgewickelt ist, die leere Spule 7 von der Welle genommen wurde, eine Rolle N+1 auf die Welle 5 aufgesteckt wurde, der vordere Endabschnitt des Bandes der Rolle N+1 von Hand um die Führungswalzen 8 und 10 gefädelt wurde, der vordere Endabschnitt auf den Spleißtisch 11 aufgelegt wurde, das freie Ende des vorderen Endabschnitts sowie des hinteren Endabschnitts des Bandes auf Rolle N abgeschnitten wurde, die beiden Endabschnitte aufeinandergelegt und mit Klebstoff zusammengeklebt wurden. All diese Vorgänge werden von Hand ausgeführt und erfordern demzufolge, daß das Geräte für einen relativ langen Zeitraum angehalten wird, was wiederum zu einem hohen Kostenaufwand führt.
- Bei einem weiteren bekannten Lösungsansatz sind die Führungen zur Erleichterung des Beladens und Durchfädelns des Bandes auf der Abwickelschleife der Abwickelvorrichtung 1 angebracht. Diese Lösung führt zu einer erheblichen Verringerung der Beladezeit und daher auch zu einer geringeren Stillstandszeit des Gerätes, aber immer noch in nicht ausreichendem Maße, da nämlich keiner der Schritte beim Beladen der Abwickelvorrichtung beginnen kann, bevor die Rolle N nicht von der Welle 5 genommen wurde. Außerdem sind die durchzuführenden Veränderungen bei einigen bestehenden Abwickelvorrichtungen nicht möglich.
- Gemäß einem dritten Lösungsansatz wird eine Abwickelvorrichtung mit mehreren Wellen verwendet, so daß die Rolle N+1 auf einer zweiten Welle aufgesetzt und bereitgestellt werden kann, solange die Rolle N abgewickelt wird. Am Ende des Abwickelns von Rolle N übernimmt die zweite Welle mit der dazugehörigen Abwickelschleife das Abwickeln von der ersten Rolle. Mit anderen Worten werden bei dieser Lösung zwei Abwickelvorrichtungen parallel eingesetzt, die Abwicklung findet jeweils auf einer der beiden Abwickelvorrichtungen statt. Obwohl diese Lösung das Problem der Gerätestillstandszeit zufriedenstellend löst, führt sie wiederum zu anderen. Nachteilen. Einer dieser Nachteile hängt mit den Kosten dieser Lösung zusammen, ein weiterer mit der Größe des Gerätes, das erheblich größer wird, weil zwei Abwickelvorrichtungen parallel verwendet werden.
- DE-A-43 30 717 zeigt eine Abwickelvorrichtung und ein Verfahren für das Beladen einer Abwickelvorrichtung, die aus einer Rolle besteht, welche auf einer Welle angebracht ist, wobei das Band der Rolle eine kreisförmige Schleife beschreibt. Außerdem wird eine Bereitstellungsvorrichtung vorgesehen, die eine zweite Welle enthält, welche die neue Rolle aufnehmen soll, sowie aus Mitteln zur Übergabe der neuen Rolle auf die Welle.
- Dementsprechend ist eine der Aufgaben der vorliegenden Erfindung eine Abwickelvorrichtung für bandförmiges Material, bei dessen Beladen nicht die eingangs beschriebenen Probleme wie bei den herkömmlichen Abwickelvorrichtungen auftreten.
- Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist eine Abwickelvorrichtung, bei der die Vorbereitung einer Rolle N+1 durchgeführt wird, während die Rolle N noch abgewickelt wird.
- Andere Aufgaben der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den Details der nachfolgenden Beschreibung.
- Diese Aufgaben werden gemäß der vorliegenden Erfindung durch eine Abwickelvorrichtung für bandförmiges Material erreicht, das einer nach der Vorrichtung angeordneten Hilfseinheit zugeführt wird, mit:
- a) einer Abwickeleinheit mit einer ersten drehbaren Welle für die Aufnahme einer Rolle N des Bandmaterials und einer Abwickelbahn, die so geführt ist, daß das von der Rolle N kommende Band eine erste Abwickelschleife mit vorgegebener Geometrie beschreibt;
- b) einer Einheit, welche während des Abwickelvorgangs der Rolle N in der Abwickeleinheit eine Rolle N+1 bereitstellt und folgende Komponenten umfaßt: eine zweite Welle für die Aufnahme der Rolle N+1; Mittel, die bewirken, daß das von der Rolle N+1 kommende Band eine zweite Abwickelschleife beschreibt, deren Geometrie im wesentlichen der vorgegebenen Geometrie entspricht, und daß das Band in der vorgegebenen Geometrie gehalten wird;
- c) einem Mittel zum Bewegen der Bereitstellungseinheit vor die Abwickeleinheit, um die erste und zweite Welle bzw. die erste und zweite Abwickelschleife im wesentlichen auszurichten; und
- d) einem Mittel zum Überführen der Rolle N+1 und ihrer zugeordneten Abwickelschleife von der Bereitstellungseinheit auf die erste Welle bzw. die Abwickelbahn der Abwickeleinheit, sobald die Rolle N vollständig abgewickelt ist.
- Nach einer ersten Beschreibung der vorliegenden Erfindung enthalten die Mittel für das Halten des Bandes in der vorgegebenen Geometrie Hohlführungen 400, die an eine Unterdruckwelle angeschlossen sind, wobei eine Oberfläche der Hohlführungen das Band berührt, welche mit Öffnungen versehen sind, die in den Hohlraum münden. Die Hohlführungen sind so angeordnet, daß sie mit Hilfe der Führungen 18 eine kreisförmige Abwickelschleife des Bandes 30 bilden, die im wesentlichen der vorgegebenen Geometrie entspricht, wobei die kreisförmige Abwickelschleife im wesentlichen kreisförmige Abschnitte bildet, deren Radius geringfügig größer ist als der Radius der entsprechenden kreisförmigen Abschnitte der ersten kreisförmigen Schleife.
- Vorzugsweise
- (i) weist die Abwickelvorrichtung 1 eine erste Station 11 zum Abschneiden des hinteren Endabschnitts des Bandes 9 der Rolle N auf sowie Mittel 10 zum Halten des abgeschnittenen Endabschnittes in einer vorgegebenen Position; und
- (ii) hat die Bereitstellungseinheit 2 eine zweite Station 19 zum Abschneiden des vorderen Endabschnitts des Anfangs von Rolle N+1 und zum Aufbringen eines Klebstoffs auf den vorderen Endabschnitt, wobei ein Mittel 19 zum Halten des vorderen Endabschnitts in der richtigen Lage vorgesehen ist, und wobei die erste (11) und zweite (19) Station so angeordnet sind, daß bei der Bewegung der Bereitstellungseinheit 2 vor die Abwickeleinheit 1 der vordere Endabschnitt der Rolle N+1 mit dem hinteren Endabschnitt der Rolle N zur Deckung gelangt, so daß zum Verbinden der beiden Endabschnitte ein Klebstoff aufgebracht werden kann.
- Im Hinblick auf einen weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zum Beladen einer Abwickelvorrichtung für bandförmiges Material erzeugt, welches einer nach der Vorrichtung angeordneten Hilfseinheit zugeführt wird, wobei die Abwickelvorrichtung eine erste drehbare Welle zur Aufnahme eine Rolle N des Bandmaterials und eine Abwickelbahn aufweist, die so geführt ist, daß das von der Rolle N kommende Band eine erste Abwickelschleife mit vorgegebener Geometrie beschreibt, wobei das Verfahren folgende Schritte umfaßt:
- a) Veranlassen in einer Bereitstellungseinheit und während des Abwickelvorgangs der Rolle N in der Abwickeleinheit, daß das von der Rolle N+1 kommende Band eine zweite Abwickelschleife beschreibt, deren Geometrie im wesentlichen der vorgegebenen Geometrie entspricht, wobei die Bereitstellungseinheit eine zweite Welle für die Aufnahme der Rolle N+1 aufweist;
- b) Halten des Bandes der Rolle N+1 in der vorgegebenen Geometrie,
- c) Bewegen der Bereitstellungseinheit vor die Abwickeleinheit, um die erste und zweite Welle bzw. die erste und zweite Abwickelschleife im wesentlichen auszurichten; und
- d) Überführen der Rolle N+1 und der ihr zugeordneten Abwickelschleife von der Bereitstellungseinheit auf die erste Welle bzw. die Abwickelbahn der Abwickeleinheit, sobald die Rolle N vollständig abgewickelt ist.
- Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
- Es zeigen
- Fig. 1 schematisch eine herkömmliche Abwickelvorrichtung;
- Fig. 2 eine Gesamtansicht einer Ausführung der Abwickelvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 3A-3B schematisch zwei bevorzugte Ausführungen der Mittel zum Halten der Bahn in der Bereitstellungseinheit in einer vorgegebenen Geometrie gemäß der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 4 schematisch einen ersten Schritt beim Beladen der Abwickelvorrichtung gemäß Fig. 2; und
- Fig. 5 einen zweiten Schritt beim Beladen einer Abwickelvorrichtung gemäß Fig. 2.
- Fig. 2, auf welche im folgenden Bezug genommen wird, ist eine schematische Gesamtansicht einer Ausführung der Abwickelvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung. Wie bereits erwähnt, wird sie vor einer Einheit 13 angeordnet, in welcher beispielsweise ein Film durch Stanzen, Prägen, Perforieren, Bedrucken usw. bearbeitet wird.
- Die Abwickelvorrichtung umfaßt im wesentlichen eine Abwickeleinheit 1, die die Einheit 13 bestücken soll, sowie eine Einheit zur Bereitstellung einer Rolle mit bandförmigem Material (Rolle N+1) während des Abwickelns einer Rolle N in der Abwickelvorrichtung 1.
- Die Abwickelvorrichtung 1 entspricht im wesentlichen der in Fig. 1 beschriebenen Vorrichtung, und beinhaltet im wesentlichen eine Abwickelwelle 5, die drehbar mit dem Antrieb für die nach der Vorrichtung angeordnete Einheit 13 verbunden ist. Sie ist so beschaffen, daß sie eine Rolle 6 aufnehmen kann (die zum Beispiel um die Spule 7 gewickelt ist). Vorzugsweise wird die Welle 5 durch einen Motor (nicht abgebildet) gedreht. Die Abwickeleinheit verfügt außerdem über feste Führungsmittel in Form von Walzen 8, die bewirken, daß das Band 9 eine Abwickelschleife mit einer vorgegebenen Geometrie beschreibt. Die Spannung des Bandes in der Abwickelbahn wird mit Hilfe einer Pendelwalzenvorrichtung 10 aufrechterhalten. Diese letztere ist identisch mit der in Fig. 1, wurde jedoch für eine klarere zeichnerische Darstellung vereinfacht dargestellt. Typischerweise ist eine derartige Pendelwalze auf ein Element 50 montiert, damit sie drehbar um die Achse 51 gelagert ist, um in die durch einen in zwei Richtungen weisenden Pfeil 52 angegebene Richtung beweglich zu sein. Außerdem sind Federn oder ähnliche Rückholvorrichtungen vorgesehen, um die Walze 10 zu spannen und ausreichend Spannung für das Band zu erzeugen. Dieses Element hat einen Anschlag oder eine ähnliche Vorrichtung zur Begrenzung der Bewegung, besonders, wenn die Abwickelvorrichtung beladen wird. Dieser Vorgang wird nachfolgend noch im Detail beschrieben.
- Die Abwickelvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung verfügt außerdem über eine Spleißstation 11, in welcher mit Hilfe eines Klebebandes der hintere Endabschnitt des Bandes von der Rolle N (der Rolle, deren Abwickeln abgeschlossen ist) an den vorderen Endabschnitt der Rolle N+1 (der Rolle, die abgewickelt werden soll) geklebt wird, vorzugsweise, nachdem der hintere Endabschnitt des Bandes von der Rolle N abgeschnitten wurde, wobei Schneidemittel 12 für diesen Zweck vorgesehen sind. Vorzugsweise wird das Band in einer Schneid-/Spleißposition durch Anlegen eines Unterdrucks in einem Raum 100 gehalten, der das Ende des Bandes hält, und auf dessen Oberfläche Öffnungen so geformt sind, daß sie in das Innere des Raumes münden. Wie im Detail nachfolgend beschrieben, wird das Klebeband zum Verbinden der beiden Endabschnitte zuerst auf dem vorderen Endabschnitt der Rolle N+1 in der Bereitstellungseinheit 2 aufgebracht.
- So wird eine Abwickelschleife für den Film, der von der Rolle N kommt, erzeugt, wobei diese (gemäß der vorliegenden dargestellten Ausführung) eine Geometrie aufweist, deren Form im wesentlichen einem "S" gleicht, oder einer Vielzahl von aufeinanderfolgenden "S".
- Die Bereitstellungseinheit 2 umfaßt eine Welle 14 zur Aufnahme einer Rolle N+1 zur Bereitstellung. Das Band 30 von der Rolle N+1 wird über Mittel 16, 18, 19 geführt, die so konstruiert sind, daß das Band eine Abwickelschleife beschreibt, deren Geometrie im wesentlichen identisch zur bestehenden Geometrie der Abwickeleinheit 1 ist.
- Wie im Detail aus den Fig. 3A und 3B ersichtlich ist, wird diese Schleife mit Hilfe von Führungselementen 18 erzeugt, die unabhängig von der Bereitstellungseinheit sind. Die Form der Führungselemente 18 ist so beschaffen, daß sie mit den Elementen zum Halten des Bandes 16 in Eingriff kommen, mit denen sie gemeinsam einen engen Durchlauf in geeigneter Form bilden und in welchen der vordere Endabschnitt des Bandes 30 eingeführt wird. Üblicherweise hat dieser Durchlauf eine Höhe von einigen wenigen Millimetern; seine Breite ist um wenige Millimeter größer als die Breite des Films. Nach der in Fig. 3A dargestellten Lösung bestehen die Elemente zum Halten des Bandes 16 aus Hohlführungen 400 mit einer konkaven Form, die mit einer Unterdruckquelle (nicht abgebildet) verbunden sind und auf ihrer Oberfläche durch Öffnungen, die nach innen in den Raum münden, mit der Bahn in Berührung stehen. Damit wird bewirkt, daß das Band 30 nach dem Einführen in den engen Durchlauf und nachdem das freie Ende des vorderen Endabschnitts an den Anschlag 21 in der Schneid- und Spleißstation 19 geführt wurde, ein Unterdruck innerhalb der Hohlführungen 400 aufgebaut wird, so daß das Band 30 gegen die Halteelemente 16 gedrückt wird. Vorzugsweise wird der Unterdruck nach und nach aufgebaut, und zwar zuerst am Ende der Abwickelschleife, das am weitesten von der Rolle N+1 entfernt ist, so daß eine Bandfänge entsteht, die ausreichend ist, damit das Band in ausreichender Länge über die gesamte Abwickelschleife laufen kann. Die so vom Band 30 erzeugte Schleife verfügt über eine Geometrie, die im wesentlichen identisch zu der der Abwickeleinheit ist. Der Radius der im wesentlichen kreisförmigen Abschnitte, die durch die Halteelemente 16 definiert werden, ist etwas größer als der Radius der Walzen 8 und 10 der Abwickeleinheit (typischerweise einige Millimeter grösser), so daß die Elemente 16 die Walzen 8 (teilweise) umgeben, damit die Übergabe der Rolle N+1 (mit ihrer dazugehörigen Abwickelschleife) von der Bereitstellungseinheit auf die Abwickeleinheit ermöglicht wird. Mit anderen Worten, der Durchmesser der im wesentlichen kreisförmigen Abschnitte, die den Weg des Bandes 30 in der Bereitstellungseinheit bilden, ist etwas größer als der entsprechenden, im wesentlichen kreisförmigen Abschnitte des Weges des Bandes in der Abwickeleinheit. Die Übergabe von der Bereitstellungseinheit auf die Abwickeleinheit wird nachfolgend im Detail beschrieben.
- Gemäß einer bevorzugten Ausführung sind diese Führungselemente am Rahmen der Bereitstellungseinheit befestigt, so daß die Führungselemente während der Übergabe von der Bereitstellungseinheit zur Abwickeleinheit fest bleiben. Gemäß einer alternativen Ausführung werden abnehmbare Elemente eingesetzt, die vor der Übergabe von der Bereitstellungseinheit entfernt werden.
- Als weitere alternative Ausführung werden keine Führungselemente 18 eingesetzt, das Band wird direkt auf den Hohlführungen plaziert, beginnend mit dem Ende der Abwickelschleife, die der Rolle N+1 gegenüberliegt, und fortlaufend ansteigend bis zum anderen Ende, wobei der Unterdruck vor dem Auflegen der Bahn in den Hohlführungen erzeugt wurde. Gemäß einer weiteren alternativen Ausführung wird das Band auf der Abwickelschleife mit Hilfe einer Klebeverbindung auf der inneren Oberfläche der Führungen 16 gehalten, diese Lösung erlaubt es, daß die Hohlfüh rungen entfallen können. Gemäß einer weiteren alternativen Ausführung, und wie in Fig. 3B abgebildet, wird das Band 30 von Nasen 300 gehalten, die regelmäßig über im wesentlichen die gesamte Länge der Abwickelschleife auf beiden Seiten der Bandbreite verteilt sind und damit Schienen zum Führen und Halten der Bahn bilden. Diese Nasen 300 sind mit parallel zur Bandfläche liegenden Kantenteilen versehen, die einen Raum bilden, dessen Breite L etwas geringer ist als die Breite des Bandes. Die Positionierung des Bandes hinter den Nasen wird durch die Elastizität entweder des Bandes 30 oder der Nasen 300 erlaubt. Das Band wird auf dieselbe Weise herausgezogen, durch Überwindung der Kräfte, die aus der Elastizität des Bandes und/oder der Nasen resultieren.
- Vorzugsweise besteht auch die Schneid- und Spleißstation 19 aus einer Hohlführung, die mit einer Unterdruckquelle verbunden ist, so daß das Band in einer entsprechenden Position durch den Unterdruck gehalten wird, um es zu schneiden und Klebstoff aufzutragen. Dieses Halten in einer vorgegebenen Position (zum Beispiel gegen Anschlag 21 als Referenzpunkt) ermöglicht es, den vorderen Endabschnitt der Rolle N+1 perfekt im Hinblick auf den hinteren Endabschnitt der Rolle N während der Übergabe an die Abwickeleinheit zu halten, und somit das Befestigen des einen Bandes an das andere zu erleichtern.
- Wie in Fig. 2 zu erkennen ist, wird die Bereitstellungseinheit 2 im Hinblick auf die Abwickeleinheit so angebracht, daß sie vor die Abwickeleinheit 1 bewegt werden kann, so daß sie im wesentlichen mit deren entsprechenden Wellen 5, 14 und deren entsprechenden Abwickelschleifen ausgerichtet werden kann. Mit Ausnahme der Führungselemente 18 (die am Rahmen befestigt sind), werden alle Elemente der Bereitstellungseinheit vor die Abwickeleinheit bewegt. Vorzugsweise wird die Bereitstellungseinheit mit einem Scharnier an der Abwickeleinheit befestigt, so daß sie um die im wesentlichen vertikale Achse 3 schwingbar ist. Andere Vorrichtungen für das Anbringen der Bereitstellungseinheit an der Abwickeleinheit sind ebenfalls denkbar.
- Nachfolgend wird besonders auf die Fig. 3, 4 und 5 Bezug genommen, die die Schritte des Beladens der Abwickelvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung schematisch beschreiben.
- So legt ein Bediener während des Abwickelns der Rolle N in der Einheit 1 die Rolle N+1 in die Bereitstellungseinheit; das freie, vordere Ende des Bandes wird in den engen Durchlauf eingeführt, der von den Führungselementen 18 und von den Halteelementen 16 gebildet wird, so daß es schließlich auf dem Schneid- und Spleißtisch 19 zu liegen kommt. Innerhalb der Elemente 16 und 19 wird ein Unterdruck angewandt (typischerweise liegt der Unterdruck bei etwa 0,3 bar), so daß die Bahn unbeweglich in Bezug auf die von den Halteelementen 16 und 19 definierte Geometrie gehalten wird. Ein Klebstoff 20 wird dann auf den freien, vorderen Endabschnitt des Bandes aufgebracht. Es ist eventuell wünschenswert, zuerst das Ende des vorderen Endabschnitts abzuschneiden, bevor Klebstoff darauf aufgetragen wird; die Rolle N+1 ist dann bereit zur Übergabe an die Abwickeleinheit.
- Am Ende des Abwickelvorgangs der Rolle N wird der hintere Endabschnitt des Bandes N unbeweglich auf dem Schneid- und Spleißtisch 11 gehalten, so daß davon abgeschnitten werden kann; die leere Spule der Rolle N wird von der Welle 5 entfernt; die Bereitstellungseinheit wird so gedreht, daß sie vor der Abwickeleinheit liegt; zu diesem Zeitpunkt werden die Rolle N+1 und die Elemente 400, 19 auf die Welle 5 übergeben; das gegen die Elemente 16 gehaltene Band wird um die Walzen 8 und 10 geführt (Fig. 4, die Pfeile zeigen schematisch die auf das Band infolge des Unterdrucks in den Räumen 16 ausgeübten Kräfte sowie die Kräfte auf die Schneid- und Spleißstationen 11 und 19, um das Band gegen die verschiedenen Unterdruckelemente zu drücken); das Ende des vorderen Endabschnitts von Rolle N+1 (mit dem Klebstoff), das unbeweglich auf dem Tisch 19 liegt, wird mit dem hinteren Endabschnitt von Rolle N auf dem Tisch zusammengelegt; zu diesem Zeitpunkt können die beiden Endabschnitte verbunden werden; die Übergabe des Bandes von den Halteelementen 16 auf die Walzen 8 und 10 wird durch Drehen der Rolle N+1 leicht nach außen auf der Welle 5 erzielt (Fig. 5; das Band 9 liegt nun auf den Walzen 8 und 10 und ist nicht länger an den Halteelementen 16 befestigt); der Film wird tatsächlich einerseits durch Abnehmen, andererseits durch ein Verringern des Unterdrucks im Unterdruckteil gelöst, der durch eine Vergrößerung des Auslaufbereiches verursacht wird; dieser Effekt kann durch Erzeugen mehrerer Räume verstärkt werden, die durch kalibrierte Öffnungen hintereinander liegen; das nach und nach erfolgende Verringern des Unterdrucks wird darüber hinaus die Kräfte verringern, die benötigt werden, um das Band zu lösen, wobei ein Abrieb vermieden wird; die Abwickelvorrichtung 1 ist dann bereit zum Beginn eines neuen Abwickelvorgangs.
- Was die Mittel zur Übergabe der Bereitstellungseinheit auf die Abwickeleinheit betrifft, so erlauben diese vorzugsweise eine gleichzeitige Übergabe der Rolle N+1 und ihrer Abwickelschleife. Gemäß einer bevorzugten Ausführung wird ein axialer Anschlag 200 (zum Beispiel ein Ring) verwendet, der so angebracht wird, daß er auf der Welle der Bereitstellungseinheit gleiten kann und gegen die Rolle N+1 stößt, wobei der axiale Anschlag 200 an den Halteelementen 16 befestigt wird. Während der Übergabe schiebt der Bediener den axialen Anschlag zurück, wodurch gleichzeitig die Rolle N+1 und ihre dazugehörige Abwickelschleife zurückgeschoben wird, wie von den Elementen 16 definiert. Dies erlaubt eine ausreichende Synchronisierung zwischen dem Vorlauf des Rades und der Abwickelschleife während der Übergabe. Andere Anordnungen für die gleichzeitige Übergabe der Rolle N+1 und der dazugehörigen Abwickelschleife 16 sind möglich.
- Die Abwickelvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung ist besonders vorteilhaft, weil sie die Stillstandszeit der Geräte beim Rollenwechsel wesentlich verringert; sie ermöglicht das einfachere und wirksamere Zusammenfügen der freien Endabschnitte zweier aufeinanderfolgender Rollen, indem das Aufeinanderlegen der beiden zusammenzuführenden Endabschnitte wesentlich vereinfacht wird. Die Bereitstellungseinheit ist von der Abwickeleinheit unabhängig, so daß an herkömmlichen Abwickelvorrichtungen keine wesentlichen Veränderungen vorgenommen werden müssen. Es ist nicht erforderlich, zu warten, bis die Bereitstellungseinheit zurückgezogen wurde, bevor die Abwickelvorrichtung starten kann, weil die Bereitstellungseinheit so konstruiert ist, daß sie den Betrieb der Abwickeleinheit nicht stört.
- Die Abwickelvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung wurde in Bezug auf die bevorzugten Ausführungen beschrieben. Es ist offensichtlich, daß Varianten hierzu möglich sind, ohne den ursprünglichen Umfang der Ansprüche 1-4 zu verlassen.
Claims (4)
1. Abwickelvorrichtung für bandförmiges Material, welches einer nach der
Vorrichtung angeordneten Hilfseinheit (13) zugeführt wird, mit
a) einer Abwickeleinheit (1) mit einer ersten drehbaren Welle (5) für die
Aufnahme einer Rolle N des Bandmaterials und einer Abwickelbahn (8, 10), die
so geführt ist, daß das von der Rolle N kommende Band eine erste
Abwickelschleife mit vorgegebener Geometrie beschreibt;
b) einer Einheit (2), welche während des Abwickelvorgangs der Rolle N in der
Abwickeleinheit eine Rolle N+1 bereitstellt und folgende Komponenten
umfaßt: eine zweite Welle (14) für die Aufnahme der Rolle N+1; Mittel (16, 18,
300, 400), die bewirken, daß das von der Rolle N+1 kommende Band (30)
eine zweite Abwickelschleife beschreibt, deren Geometrie im wesentlichen
der vorgegebenen Geometrie entspricht, und daß das Band (30) in der
vorgegebenen Geometrie gehalten wird;
c) einem Mittel (3) zum Bewegen der Bereitstellungseinheit (2) vor die
Abwickeleinheit (1), um die erste (5) und zweite Welle (14) bzw. die erste und zweite
Abwickelschleife im wesentlichen auszurichten; und
d) einem Mittel (200) zum Überführen der Rolle N+1 und ihrer zugeordneten
Abwickelschleife (16, 19) von der Bereitstellungseinheit (2) auf die erste Welle
(5) bzw. die Abwickelbahn (8, 10) der Abwickeleinheit (1) sobald die Rolle N
vollständig abgewickelt ist.
2. Abwickelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel
zum Halten des Bandes in der vorgegebenen Geometrie mit einer
Unterdruckquelle verbundene Hohlführungen (400) aufweisen, deren Oberfläche das Band
berührt, die mit in ihren Hohlraum mündenden Öffnungen versehen sind und so
angeordnet sind, daß das Band (30) eine Abwickelschleife mit im wesentlichen
der vorgegebenen Geometrie beschreibt, wobei die Abwickelschleife im
wesentlichen kreisförmige Abschnitte bildet, deren Radius geringfügig größer als der
Radius der entsprechenden kreisförmigen Abschnitte der ersten
Abwickelschleife ist.
3. Abwickelvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
1) die Abwickeleinheit (1) eine erste Station (11) mit einem Mittel (12) zum
Abschneiden des hinteren Endabschnitts des Bandes (9) der Rolle N und ein
Mittel (100) zum Halten des abgeschnittenen Endes in einer vorbestimmten
Position aufweist;
ü) die Bereitstellungseinheit (2) eine zweite Station (19) zum Abschneiden des
vorderen Endabschnitts des Anfangs der Rolle N+1 und zum Aufbringen
eines Klebstoffs auf dem vorderen Endabschnitt, wobei ein Mittel (19) zum
Halten des vorderen Endabschnitts des Rollenanfangs in der richtigen Lage
vorgesehen ist, und wobei die erste (11) und zweite (19) Station so
angeordnet sind, daß bei der Bewegung der Bereitstellungseinheit (2) vor die
Abwickeleinheit (1) der vordere Endabschnitt der Rolle N+1 mit dem hinteren
Endabschnitt der Rolle N zur Deckung gelangt, so daß zum Verbinden der
beiden Endabschnitte ein Klebstoff aufgebracht werden kann.
4. Verfahren zum Beladen einer Abwickelvorrichtung für bandförmiges Material,
welches einer nach der Vorrichtung angeordneten Hilfseinheit (13) zugeführt
wird, wobei die Abwickelvorrichtung eine Abwickeleinheit (1) mit einer ersten
drehbaren Welle (5) für die Aufnahme einer Rolle N des Bandmaterials und eine
Abwickelbahn (8, 10) aufweist, die so geführt ist, daß das von der Rolle N
kommende Band (9) eine erste Abwickelschleife mit vorgegebener Geometrie
beschreibt, wobei das Verfahren folgende Schritte umfaßt:
a) in einer Bereitstellungseinheit (2), und während des Abwickelvorgangs der
Rolle N in der Abwickeleinheit (1), Veranlassen, daß das von der Rolle N+1
kommende Band (30) eine zweite Abwickelschleife beschreibt, deren
Geometrie im wesentlichen der vorgegebenen Geometrie entspricht, wobei die
Bereitstellungseinheit eine zweite Welle (14) für die Aufnahme der Rolle N+1
aufweist;
b) Halten des Bandes (30) der Rolle N+1 in der vorgegebenen Geometrie;
c) Bewegen der Bereitstellungseinheit (2) vor die Abwickeleinheit (1), um die
erste (5) und zweite Welle (14) bzw. die erste und zweite Abwickelschleife im
wesentlichen auszurichten; und
d) Überführen der Rolle N+1 und ihrer zugeordneten Abwickelschleife von der
Bereitstellungseinheit (2) auf die erste Welle (5) bzw. die Abwickelbahn (8,
10) der Abwickeleinheit (1) sobald die Rolle N vollständig abgewickelt ist.
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