DE69531970T2 - Frequenzplan für ein zellulares mobiles Funksystem mit Frequenzsprung - Google Patents

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein zellulares Mobilfunkkommunikationssystem.
  • Bei den bekannten Mobilfunkkommunikationssystemen laufen die Kommunikationen mit den Mobilstationen über Sende-/Empfangsmittel wie etwa fest installierte Basis-Sende-/Empfangsstationen (auch als Basisstationen bezeichnet).
  • Die geographische Abdeckung einer Basisstation wird als Zelle bezeichnet und entspricht der Zone, in der das von einer Mobilstation empfangene elektrische Feld ausreichend ist, um dessen normalen Betrieb zu gewährleisten. Schematisch sind diese Zellen durch Sechsecke dargestellt.
  • Jede Zelle verfügt über eine Frequenz oder einen Satz von mehreren paarweise verschiedenen Frequenzen für den Austausch von Funksignalen zwischen der Basisstation und den sich in ihrer Abdeckung befindenden Mobilstationen. Die Zahl der jeder Zelle zugewiesenen Frequenzen hängt theoretisch ab von dem innerhalb dieser Zelle erwarteten Kommunikationsverkehr: für die Zellen mit geringem Verkehr ist a priori eine einzige Frequenz notwendig, wohingegen für die Zellen mit hohem Verkehr wenigstens zwei verschiedene Frequenzen notwendig sind. Außerdem gibt es im Allgemeinen eine Frequenz pro Übertragungsrichtung, doch ist dies nicht zwingend.
  • Jenseits eines Grenzabstandes von der Basisstation ist das empfangene elektrische Feld schwach; Interferenzen zwischen zwei auf der gleichen Frequenz übertragenen und durch wenigstens den erwähnten Grenzabstand getrennten Signalen sind daher praktisch nicht wahrnehmbar. Daher ist es möglich, die Frequenzen wiederzuverwenden. Diese Wiederverwendung führt zur Bildung von Gruppen (auch als Muster bezeichnet) von Zellen, wobei die Zahl von Zellen pro Muster (wenigstens zwei) von der Zahl von verfügbaren Frequenzen abhängt.
  • Alle innerhalb eines gegebenen Musters verwendeten Frequenzen sind paarweise unterschiedlich, und die untereinander identischen, das heißt aus identischen Zellen aufgebauten Muster, werden periodisch wiederholt, um die Funkabdeckung des gewünschten Raumes zu gewährleisten. Im Allgemeinen ist diese Wiederholung regelmäßig, das heißt, die Positionen der Muster in Bezug zueinander sind identisch. Allerdings ist die Regelmäßigkeit der Wiederholung nicht zwingend, insbesondere muss man sich den Unregelmäßigkeiten des abzudeckenden Raumes anpassen.
  • Ferner verwenden bei den bekannten Systemen alle Zellen von gleichem Rang, das heißt die Zellen, die zu verschiedenen Mustern gehören und innerhalb dieser Muster identische Positionen in Bezug auf die anderen Zellen des Musters einnehmen, gleiche Frequenzen oder Frequenzsätze.
  • Da das Spektrum der für Mobilfunkkommunikation verfügbaren Frequenzen begrenzt ist, muss ein Kompromiß getroffen werden zwischen der Verwendung einer minimalen Zahl von Frequenzen und der Qualität der übertragenen Funksignale, insbesondere der Sprache enthaltenden Signale.
  • In der Praxis kann nämlich die Qualität dieser Signale durch zwei Haupttypen von Störungen beeinträchtigt werden.
  • Diese Störungen werden in erster Linie verursacht durch Mehrwegübertragungen der Funkwellen: Der Ausbreitungsweg der Funkwellen variiert in Abhängigkeit von angetroffenen Hindernissen (Gebäude, Bodenprofile, metallische Massen etc. ...), was dazu führt, dass der Empfänger ein gleiches Signal zeitversetzt empfängt. Diese Situation führt zur Erzeugung eines Systems von stationären Wellen, die in Höhe der Knoten zu einem vollständigen oder teilweisen Verschwinden des resultierenden Signals führen. Dieses Phänomen wird Rayleigh-Dämpfung (oder englisch Fading) genannt.
  • Die Platzierung der Knoten des Systems von stationären Wellen ist selbstverständlich verknüpft mit der für die Übertragung der Signale verwendeten Frequenz und der Position des Senders und des Empfängers in Bezug auf die Hindernisse, genauer gesagt mit der Wellenlänge des übertragenen Signals und den jeweiligen Abständen zwischen dem Hindernis und dem Sender und zwischen dem Hindernis und dem Empfänger, die das Ausmaß der Dämpfung bestimmen.
  • Jenseits einer unteren Grenze des Pegels des Empfangssignals ist Letzteres vom Empfänger nicht benutzbar, das heißt, der enthaltene Informationsinhalt kommt nicht mehr beim Empfänger an. Natürlich ist die Qualität der Signale dadurch stark beeinträchtigt, insbesondere, wenn das Signal immer auf der gleichen Frequenz übertragen wird.
  • Um die Auswirkungen des Dämpfungsphänomens zu verringern, ist es bekannt, zyklische Frequenzänderungen durchzuführen; diese erlauben es, die Dauer der Dämpfungen zu verringern und machen dadurch das Phänomen für den Benutzer nicht wahrnehmbar. Dieses Prinzip wird zyklischer Frequenzsprung genannt.
  • Durch Anwendung dieses Prinzips wird jede Zelle des Systems mit wenigstens zwei unterschiedlichen Frequenzen verknüpft, und die Frequenz der zwischen einer Mobilstation und einer Basisstation ausgetauschten Funksignale ändert sich im Laufe der Zeit: alle Frequenzen des der betreffenden Zelle zugewiesenen Frequenzsatzes werden nacheinander im Laufe der Übertragung der Funksignale benutzt, so dass die zeitliche Abfolge dieser Frequenzen zyklisch und der Mobilstation sowie der Basisstation bekannt ist.
  • Wenn das Dämpfungsphänomen bei einer gegebenen Signalübertragung auf einer Frequenz des der betreffenden Zelle zugewiesenen Frequenzsatzes auftritt, wobei dieser Frequenzsatz n Frequenzen umfasst, die nach dem Prinzip des zyklischen Frequenzsprungs nacheinander in einer vorgegebenen Reihenfolge benutzt werden, tritt die Dämpfung in jedem Zyklus nur während eines Bruchteiles von 1/n der Zeit auf, so dass die Übertragungsqualität deutlich verbessert ist im Vergleich zu dem Fall, wo die Übertragung der Signale nur auf der Frequenz erfolgt, bei der das Dämpfungsphänomen auftritt.
  • Außerdem werden Störungen, die die Qualität der übertragenen Funksignale beeinträchtigen, auch durch Interferenzen verursacht. Aufgrund der Begrenzung des verfügbaren Spektrums und des kleinen Durchmessers der Zellen in bestimmten Zonen, wo der Verkehr stark ist, kommt es vor, dass zwei einander relativ nah benachbarte Zellen die gleiche Frequenz oder den gleichen Satz von Frequenzen benutzen.
  • In diesem Fall besteht die Gefahr, dass die Funksignalübertragungen zwischen Basisstationen und Mobilstationen innerhalb dieser zwei Zellen miteinander interferieren, was zu einer quasi vollständigen Verstümmelung der Funksignale und infolgedessen zu einer sehr starken Beeinträchtigung der Qualität der Übertragung führt. Dieses Phänomen ist unter der Bezeichnung Nutzkanalinterferenz bekannt.
  • Selbstverständlich ist das Problem der Nutzkanalinterferenz allgemein, das heißt, es ist nicht mit der Benutzung des Prinzips des zyklischen Frequenzsprunges in dem betrachteten Mobilfunkkommunikationssystem verknüpft.
  • Während der zyklische Frequenzsprung es zwar erlaubt, die Qualität der Übertragung bei Auftreten von Dämpfungsphänomenen zu verbessern, ist es nicht befriedigend, was die Nutzkanalinterferenz angeht. Es kann nämlich vorkommen, dass eine Funksignalübertragung gleichzeitig in Zellen gleichen Ranges beginnt, denen, wie bereits gesagt, der gleiche Frequenzsatz zugewiesen ist. In diesem Fall ist der verfolgte Zyklus, der im Allgemeinen für die Zellen von gleichem Rang derselbe ist, während dieser Übertragung innerhalb jeder dieser Zellen exakt der gleiche (dies kann wenigstens jedes n-te Mal vorkommen, wobei n die Zahl der Frequenzen des der betreffenden Zelle zugewiesenen Frequenzsatzes ist). Das Problem der Nutzkanalinterferenz wird also in solchen Fällen, die relativ häufig sind, durch Anwendung des Prinzips des zyklischen Frequenzsprungs nicht vermieden.
  • Im Allgemeinen umfassen in den bekannten Mobilfunkkommunikationssystemen die verwendeten Muster jeweils sieben Zellen, eine zentrale Zelle und sechs periphere Zellen. In diesem besonderen Fall ist jede Zelle "nah" zu sechs Zellen vom gleichen Rang, die somit sechs mögliche Quellen für eine vollständige Verstümmelung der Übertragungen darstellen.
  • Um die Auswirkungen der Nutzkanalinterferenz zu verringern, ist es bekannt, das Prinzip des zufälligen Frequenzsprunges zu verwenden. Die Anwendung dieses Prinzips schließt die des Prinzips des zyklischen Frequenzsprunges aus.
  • Nach dem Prinzip des zufälligen Frequenzsprunges ändert sich die Übertragungsfrequenz der Funksignale nicht zyklisch im Laufe der Zeit, sondern nach einer aleatorischen Sprungregel, die vom Netz jedem Kanal bei seiner Aktivierung zugewiesen wird, wobei die Frequenzen des der betreffenden Zelle zugewiesenen Frequenzsatzes benutzt werden. In der Praxis ist der Frequenzsprung nicht wirklich aleatorisch. Die Frequenzen werden nämlich nicht im Laufe der Übertragung der Signale zufällig festgelegt, sondern sie folgen einer vorgegebenen Regel aleatorischer Art, so dass der Frequenzsprung als "pseudoaleatorisch" bezeichnet werden kann; die Bezeichnung "aleatorisch" wird verwendet, um anzugeben, dass die aufeinanderfolgenden Sequenzen voneinander teilweise oder vollständig entkorreliert sind.
  • Bekanntlich müssen in bestimmten Systemen, insbesondere in den Systemen nach der GSM-Norm, die Signale, die Signalisierung enthalten, immer von einer gleichen Frequenz, als Signalisierungsfrequenz oder Bakenfrequenz bezeichnet, getragen sein.
  • Für die Übertragung solcher Signale wird das Prinzip des zyklischen oder aleatorischen Frequenzsprunges also nicht angewendet.
  • Durch das Prinzip des aleatorischen Frequenzsprunges ist die Wahrscheinlichkeit, dass zwei Übertragungen in nahen Zellen, die die gleichen Frequenzsätze benutzen, miteinander interferieren, aufgrund des aleatorischen Charakters der zeitlichen Abfolge der Frequenzen deutlich verringert; die Gefahr, dass zwei Signalübertragungen während eines gegebenen Zeitraumes zu jedem Zeitpunkt die gleiche Frequenz benutzen, ist signifikant verringert (in der Praxis ist sie deutlich kleiner als 1/n, wobei n die Zahl von in jeder Zelle verfügbaren Frequenzen ist). Die Verwendung des Prinzips des aleatorischen Frequenzsprunges gleicht die Störpegel auf jeder Frequenz aus, indem sie die Stör- oder Verstümmelungsquellen verteilt.
  • Die Anwendung des Prinzips des aleatorischen Frequenzsprunges wirft jedoch ein Problem auf. Dieses Problem beruht auf der Tatsache, dass eine Frequenz, bei der für eine gegebene Übertragung das Dämpfungsphänomen auftritt, "überrepräsentiert" sein kann, das heißt, dass sie im Laufe eines relativ kurzen Zeitraums viele Male nacheinander verwendet wird, weil die Frequenzen des der betreffenden Zelle zugewiesenen Frequenzsatzes nicht nacheinander und zyklisch verwendet werden.
  • Wenn zum Beispiel der Frequenzsatz die Frequenzen f1, f2 und f3 umfasst, wobei f1 die Frequenz ist, bei der das Dämpfungsphänomen auftritt, und wenn die Folge der Frequenzen beim aleatorischen Springen f1f1f1f2f1f3f1f1 ... ist, sind die Zeiten, bei denen die Übertragung eine deutlich beeinträchtigte Qualität hat, zahlreicher als in dem Fall, wo der zyklische Frequenzsprung angewendet wird.
  • In Anbetracht des oben Gesagten ist das Ziel der vorliegenden Erfindung, ein zellulares Mobilfunkkommunikationssystem zu entwickeln, bei dem das Spektrum der verfügbaren Frequenzen bestmöglich ausgenutzt wird und dabei die Beeinträchtigung der Qualität der übertragenen Funksignale aufgrund von Dämpfungs- und Interferenzphänomenen auf dem Nutzkanal so weit wie möglich verringert wird.
  • Aus dem Dokument IEEE Journal on Selected Areas in Communication, Band 5 Nr. 5 Juni 1987, New York, USA, Seiten 835 bis 848, Dornstetter et al., „Cellular Efficiency wit Slow Frequency Hopping : Analysis of the Digital SFH 900 Mobile System" ist ein zellulares Mobilfunkkommunikationssystem bekannt, bei dem die Frequenzsätze, die zwei beliebigen Zellen zugewiesen sind, die zu verschiedenen und benachbarten Mustern gehören und innerhalb dieser jeweiligen Muster in Bezug auf die anderen Zellen dieser Muster die gleiche Position einnehmen, teilweise identisch sind, das heißt wenigstens eine identische und wenigstens eine unterschiedliche Frequenz umfassen.
  • Ziel des Systems wie in diesem Dokument beschrieben ist jedoch nicht, das Spektrum der verfügbaren Frequenzen bestmöglich auszunutzen und dabei die Beeinträchtigungen der Qualität der übertragenen Funksignale durch die Phänomene der Dämpfung und der Interferenz auf dem Nutzkanal so weit wie möglich zu verringern, sondern die Nutzung von Mustern mit geringer Zellenzahl (insbesondere von drei Zellen) trotz des hohen Anteiles an Interferenzen auf dem Nutzkanal zu ermöglichen, der üblicherweise in einem solchen Fall existiert, indem die Zahl der verfügbaren Frequenzen vergrößert wird und in jedem neuen Wiederbenutzungsabstand Frequenzsätze verwendet werden, die nicht mehr vollständig identisch, sondern nur teilweise identisch sind.
  • Die vorliegende Erfindung nutzt das erwähnte Merkmal teilweise identischer, als gleichrangig bezeichneten Zellen zugewiesener Frequenzsätze, allerdings um ein zellulares Mobilfunkkommunikationssystem zu realisieren, in welchem das Spektrum der ver fügbaren Frequenzen bestmöglich ausgenutzt wird und dabei so weit wie möglich die Beeinträchtigungen der Qualität der übertragenen Funksignale aufgrund von Dämpfungs- und Interferenzphänomenen auf dem Nutzkanal verringert wird.
  • Indem ferner eine Zahl P von Mustern gewählt wird, für die die den Zellen von gleichem Rang zugewiesenen Frequenzsätze teilweise identisch sind, die in einer besonderen Beziehung mit der Zahl N von Zellen eines Musters steht, erlaubt es die Erfindung, einen zusätzlichen Erfolg zu erzielen, der mit dem im oben besprochenen Dokument beschriebenen System nicht erreicht werden kann, und der aus einer besseren geographischen Diversität der Störquellen besteht.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist also ein zellulares Mobilfunkkommunikationssystem mit einer Mehrzahl von Zellen, zusammengefaßt zu identischen Mustern von jeweils wenigstens zwei Zellen, die sich im Raum periodisch wiederholen, derart, dass:
    • – jede Zelle Basis-Sende-/Empfangsmitteln zugeordnet ist, die vorgesehen sind, um Funksignale zu senden oder zu empfangen, die für Mobilstationen bestimmt sind oder von Mobilstationen kommen, wenn sich Letztere in einer geographischen Zone befinden, die im Wesentlichen mit der den Sende-/Empfangsmitteln zugeordneten Zelle übereinstimmt,
    • – jedes der Sende-/Empfangsmittel Funksignale auf einem der zugeordneten Zelle zugeordneten Satz von Frequenzen sendet und empfängt, der wenigstens zwei unterschiedliche Frequenzen umfasst, wobei alle Frequenzen von den Zellen eines gleichen Musters zugeordneten Frequenzsätzen paarweise unterschiedlich sind,
    • – die Frequenz der zwischen einer Mobilstation und den Sende-/Empfangsmitteln einer Zelle ausgetauschten Funksignale im Laufe der Zeit variiert, so dass mehrere der Frequenzen des der Zelle zugeordneten Frequenzsatzes im Laufe der Übertragung der Funksignale nacheinander verwendet werden,
    • – die Frequenzsätze, die zwei beliebigen Zellen zugeordnet sind, die zu verschiedenen und benachbarten Mustern gehören und innerhalb dieser Muster in Bezug zu den anderen Zellen dieser Muster jeweils die gleiche Position einnehmen, wobei diese zwei Zellen als von gleichem Rang bezeichnet werden, teilweise identisch sind, das heißt, dass sie wenigstens eine identische Frequenz und wenigstens eine verschiedene Frequenz umfassen,

    wobei das System dadurch gekennzeichnet ist, dass der Plan dieses Mobilfunkkommunikationssystems erhalten wird durch Überlagern der Pläne von mehreren Mobilfunk-Kommunikationssystemen, die jeweils eine unterschiedliche Zahl von Zellen pro Muster haben, wobei diese Mobilfunk-Kommunikationssysteme herkömmliche Systeme sind, das heißt Systeme, in denen die Zellen von gleichem Rang zugeordneten Frequenzsätze identisch sind.
  • Bei dem erfindungsgemäßen System sind zwei Zellen, denen exakt die gleichen Frequenzen zugewiesen sind, wesentlich weiter voneinander entfernt als bei den herkömmlichen Systemen, wo die Zellen gleichen Ranges von benachbarten Mustern den gleichen zugeordneten Frequenzsatz haben. So tritt die vollständige Verstümmelung einer Übertragung praktisch nicht mehr auf.
  • Umgekehrt gibt es für eine gegebene Zelle des erfindungsgemäßen Systems eine größere Zahl von Störquellen, doch sind diese Störquellen nur partiell, da sie zwar zu Mustern gehören, die demjenigen, zu dem die betreffende Zelle gehört, benachbart sind, da sie aber nur teilweise die gleichen Frequenzen wie Letztere benutzen.
  • Bei einer Übertragung von Funksignalen zwischen einer Mobilstation und einer Basisstation dieser Zelle wirken die Störquellen als solche nur während eines Teiles der Zeit, weil in dem erfindungsgemäßen System der Frequenzsprung angewendet wird und weil die den Störquellen zugeordneten Frequenzsätze nur teilweise mit dem der betreffenden Zelle identisch sind. Die Leistung der Interferenzen ist daher nicht ständig auf einen gleichen Frequenzzyklus konzentriert, sondern verteilt sich zeitlich auf mehrere Frequenzzyklen, so dass der Interferenzpegel sich überall unterhalb der für die Nutzbarkeit der übertragenen Signale akzeptablen Schwelle befindet.
  • Wenn man außerdem das Prinzip des zyklischen Frequenzsprunges anwendet, sind die Auswirkungen des Dämpfungsphänomens auf die Qualität der übertragenen Signale verringert.
  • Einer vorteilhaften Ausgestaltung zufolge ist das Muster ein Muster mit N Zellen, und es gibt in dem System P Muster mit N Zellen, für die die den Zellen von gleichem Rang zugeordneten Frequenzsätze teilweise identisch sind.
  • N und P können untereinander teilerfremd sein.
  • So erhält man ein "Muster von Mustern", das P Muster enthält, die als elementar bezeichnet werden können.
  • In der Praxis erlaubt es die Erfindung so, die Größe des verwendeten Musters virtuell zu vergrößern. Der Unterschied zwischen einem herkömmlichen Muster, bei dem alle verwendeten Frequenzen paarweise unterschiedlich sind, und dem erfindungsgemäß erhaltenen "Muster von Mustern" ist die teilweise Wiederverwendung von bestimmten Frequenzen.
  • Dadurch kann vorteilhaft ein "Muster" mit N × P Zellen erhalten werden, indem eine deutlich kleinere Zahl von Frequenzen verwendet wird als die, die notwendig ist, wenn alle Frequenzen des Musters mit N × P Zellen paarweise unterschiedlich wären. So wird das Spektrum der verfügbaren Frequenzen bestmöglich ausgenutzt.
  • Einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung zufolge, bei der das Muster ein Muster mit N Zellen ist, gibt es P × Q Muster mit N Zellen, für die die den Zellen von gleichem Rang zugeordneten Frequenzsätze teilweise identisch sind.
  • Zum Beispiel ist N = 9, P = 4 und Q = 13.
  • Das erfindungsgemäße System kann vorteilhaft das Prinzip des Mehrfachzugriffs im Zeitmultiplex (TDMA) einsetzen. In diesem Fall kann der Frequenzwechsel zum Beispiel in jedem Zeitintervall durchgeführt werden.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft auch ein Betriebsorgan eines zellularen Mobilfunkkommunikationsnetzes wie oben definiert, mit Mitteln zum Zuweisen von Frequenzen zu jeder der Zellen des Systems, wobei diese Mittel zum Zuweisen derart sind, dass die Frequenzsätze, die zwei beliebigen, zu verschiedenen und benachbarten Mustern gehörenden und innerhalb dieser jeweiligen Muster in Bezug zu den anderen Zellen dieser Muster die gleiche Position einnehmenden Zellen zugewiesen sind, teilweise identisch sind, das heißt, dass sie wenigstens eine identische Frequenz und wenigstens eine verschiedene Frequenz umfassen, und derart sind, dass der Plan dieses Mobilfunkkommunikationssystems erhalten wird durch Überlagern der Pläne von mehreren Mobilfunkkommunikationssystemen mit jeweils einer anderen Zahl von Zellen pro Muster, wobei diese Mobilfunkkommunikationssysteme herkömmliche Systeme sind, das heißt Systeme, in denen die Frequenzsätze, die Zellen von gleichem Rang zugeordnet sind, identisch sind.
  • Andere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines besonderen Ausführungs beispiels der Erfindung, das zur Erläuterung, nicht aber zur Einschränkung angegeben wird. Es zeigen:
  • 1 sehr schematisch ein herkömmliches zellulares Mobilfunkkommunikationssystem, das ein Muster mit 7 Zellen verwendet,
  • 2 sehr schematisch ein herkömmliches Mobilfunkkommunikationssystem, das ein Muster mit 9 Zellen verwendet;
  • 3 sehr schematisch ein erfindungsgemäßes Mobilfunkkommunikationssystem,
  • 4 ein Blockdiagramm der Hauptelemente der Infrastruktur eines zellularen Mobilfunkkommunikationssystems, das bei der Ausführung der vorliegenden Erfindung eingesetzt wird.
  • In allen Figuren tragen gemeinsame Elemente die gleichen Bezugszeichen.
  • Außerdem entsprechen diese Figuren insbesondere, beispiels- aber vorteilhafterweise dem Fall, wo der verwendete Frequenzsprung ein zyklischer Frequenzsprung ist.
  • In 1 sieht man den Plan eines herkömmlichen zellularen Mobilfunkkommunikationssystems 10. Bekanntlich können die Zellen eines solchen Systems schematisch in Form von Sechsecken dargestellt werden.
  • Der Plan des Systems 10 besteht aus der regelmäßigen Wiederholung im Raum eines Musters M, das 7 Zellen, mit 1 bis 7 bezeichnet, umfasst. Die Zelle 1 befindet sich in der Mitte des Musters M, und die Zellen 2 bis 7 umgeben die Zelle 1. Der Rand jedes Musters M ist in 1 mit dicken Strichen dargestellt.
  • Als Beispiel wird angenommen, dass jeder der Zellen 1 bis 7 ein Satz von drei Frequenzen zugeordnet ist, wobei die innerhalb eines gegebenen Musters M verwendeten 21 Frequenzen paarweise verschieden sind. Jeder dieser Sätze von Frequenzen wird im Folgenden mit dem gleichen Bezugszeichen bezeichnet wie die Zelle des Musters M, der er zugeordnet ist.
  • In 2 ist der Plan eines anderen herkömmlichen Mobilfunkkommunikationssystems 20 gezeigt.
  • Der Plan des Systems 20 besteht aus der regelmäßigen Wiederholung eines Musters M', das neun mit A bis I bezeichnete Zellen umfasst. Der Rand jedes Musters M' ist in 2 mit dicken Strichen dargestellt.
  • Immer noch als Beispiel wird angenommen, dass jeder der Zellen A bis I eine einzige Frequenz zugeordnet ist. Jede dieser Frequenzen wird im Folgenden mit dem gleichen Bezugszeichen bezeichnet wie die Zelle des Musters M', der sie zugeordnet ist.
  • Der Plan eines erfindungsgemäßen zellularen Mobilfunkkommunikationssystems ist in 3 gezeigt. Dieser Plan wurde erhalten durch Überlagern der Pläne der Systeme 10 und 20. Die Bezugszeichen der Zellen des Systems 30 sind erhalten durch Nebeneinanderstellen der Bezugszeichen der überlagerten Zellen der Systeme 10 und 20, die ihnen entsprechen, beginnend mit dem Buchstaben. Zum Beispiel ist die Zelle, die sich aus der Überlagerung der Zellen 1 und A ergibt, mit A1 bezeichnet. Die gleiche Konvention wird auf die resultierenden Frequenzsätze angewendet.
  • Die Ränder der ursprünglichen Muster M sind weiterhin mit dicken Linien dargestellt, da die Muster M das Grundmuster des erfindungsgemäßen Systems 30 bilden. Anders als bei dem herkömmlichen System 10 und aufgrund der Überlagerung der Pläne der Systeme 10 und 20 benutzen die Zellen von gleichem Rang von zwei benachbarten Mustern M jedoch nicht exakt die gleichen Frequenzsätze.
  • So haben zum Beispiel die Zellen A1 und B1, die die zentralen Zellen von zwei benachbarten Mustern sind, die Frequenzen des Frequenzsatzes 1 gemeinsam, doch ihre vollständigen zugeordneten Frequenzsätze unterscheiden sich durch die Frequenzen A und B.
  • So ist ein "Muster von Mustern" mit 63 Zellen (9 × 7), in 3 mit M" bezeichnet, entstanden, dessen Rand mit gestrichelten Linien dargestellt ist. Jeder Zelle ist ein Satz von 4 Frequenzen (3 + 1) zugeordnet. Anders als bei einem herkömmlichen Muster sind die innerhalb dieses "Musters" verwendeten Frequenzen nicht alle paarweise unterschiedlich.
  • Es werden somit weniger Frequenzen verwendet als bei einem herkömmlichen Muster mit 63 Zellen, denen jeweils ein Satz von 4 Frequenzen zugeordnet ist, wobei die 252 (63 × 4) in diesem Muster verwendeten Zellen paarweise verschieden sind. Das erfindungsgemäße Muster M" verwendet nämlich nur 30 (7 × 3 + 9) unterschiedliche Frequenzen.
  • Nun wird die Leistungsfähigkeit im Hinblick auf die Signalqualitäten der übertragenen Funksignale in einem System, das ein Muster mit 63 Zellen und 252 Frequenzen verwendet, und einem erfindungsgemäßen System verglichen.
  • Es liegt auf der Hand, dass bei gleicher Größe der Zellen die Beeinträchtigungen aufgrund von Interferenzen auf dem Nutzkanal bei einem System, das Muster mit 63 Zellen und 252 Frequenzen verwendet, geringer sind als bei einem System, das "Muster" mit 63 Zellen und 30 Frequenzen verwendet. Bei einem System wie dem System der 3 ist nämlich die Zahl der möglichen nah benachbarten Störquellen innerhalb des Musters selbst hoch. Wie man gesehen ist, sind jedoch diese Störquellen partielle Störquellen, weil ihre Frequenzsätze alle teil weise voneinander verschieden sind und da der zyklische Frequenzsprung angewendet wird.
  • Auf diese Weise erhält man nur durch Anwendung des Prinzips des zyklischen Frequenzsprunges die kombinierten Vorteile des zyklischen Frequenzsprunges und des aleatorischen Frequenzsprunges.
  • Es ist nämlich bekannt, dass der Vorteil des allein in einem herkömmlichen System angewendeten aleatorischen Frequenzsprunges in der Tatsache beruht, dass der Pegel der Interferenzen im Laufe einer gegebenen Übertragung von Signalen zwischen einer Mobilstation und einer Basisstation variiert, wohingegen der Pegel der Interferenzen praktisch konstant ist, wenn man das Prinzip des zyklischen Frequenzsprunges anwendet. Der aleatorische Frequenzsprung erlaubt es, die Interferenzen zu mitteln.
  • Dies erklärt sich dadurch, dass der Pegel der im Laufe einer Übertragung wahrgenommenen Interferenzen der Mittelwert der Pegel der durch zahlreiche andere Übertragungen verursachten Interferenzen ist. Daraus ergibt sich, dass das System in Bezug auf Interferenzen um so besser ist, je mehr Störquellen es gibt. Dies wird als Störer-Diversität bezeichnet.
  • In dem System wie dem der 3 wird die Störer-Diversität nicht durch Anwendung des Prinzips des aleatorischen Frequenzsprunges erzielt, sondern durch teilweise Wiederverwendung bestimmter Frequenzen innerhalb von benachbarten Mustern und Anwendung eines zyklischen Frequenzsprunges auf diese Frequenzen.
  • Die Vorteile des aleatorischen Frequenzsprunges werden also in den erfindungsgemäßen Systemen dadurch erzielt, dass die Interferenzen im Laufe der Zeit variieren (zum Beispiel von einem Zeitintervall zum anderen bei Systemen, die das TDMA-Prinzip einsetzen).
  • Bei den Systemen nach der GSM-Norm, die das TDMA-Prinzip anwenden, muss es in jeder Zelle eine Frequenz, als Signalisierungs- oder Bakenfrequenz bezeichnet, geben, die teilweise (im Allgemeinen im ersten Zeitintervall) für die Übertragung von Signalen reserviert ist, die Signalisierung zwischen den Mobilstationen und der Basisstation enthalten. Die GSM-Norm schreibt vor, dass es nicht zulässig ist, den Frequenzsprung auf den logischen Kanal anzuwenden, der durch das erste Zeitintervall jedes Rahmens und die Bakenfrequenz definiert ist.
  • Infolgedessen müssen bei dem obigen Anwendungsbeispiel der vorliegenden Erfindung die Vorschriften der Norm eingehalten werden, wenn das betrachtete System ein GSM-System ist. Dies ändert nichts daran, dass bei anderen Zeitintervallen als dem ersten Zeitintervall jedes Rahmens auf der Bakenfrequenz, das heißt für die logischen Kanäle mit Ausnahme des Signalisierungskanals, die Anwendung des Frequenzsprungprinzips möglich bleibt.
  • Die Anwendung der Erfindung in bereits existierenden zellularen Mobilfunkkommunikationssystemen nach der GSM-Norm erfordert weder eine Veränderung der Mobilstationen noch der Basisstationen. Die Vorrichtungen sind nämlich in diesen Letzteren bereits der GSM-Norm zufolge vorgesehen, um die Anwendung des einen oder anderen Frequenzsprungprinzips zu ermöglichen.
  • Da die Erfindung das Prinzip des Frequenzsprunges in herkömmlicher Weise einsetzt und im Vergleich zum Stand der Technik sich nur die Verteilung der Frequenzen ändert, ist es nicht notwendig, Änderungen an den Mobilstationen und den Basisstationen vorzunehmen.
  • Umgekehrt ist es innerhalb des mit der Nutzung und Wartung beauftragten Organs des Systems notwendig, die Frequenzplanungssoftware in Übereinstimmung mit dem Prinzip der vorliegenden Erfindung zu verändern.
  • Dieses Nutzungs- und Wartungsorgan überträgt diese Planung, damit sie im Gelände angewendet werden kann, an die verschiedenen Controller von Basisstationen, die jeweils für eine vorgegebene Gruppe von Basisstationen zuständig sind.
  • In 4 ist ein Nutzungs- und Wartungsorgan 40 dargestellt, dessen Planungssoftware mit 401 bezeichnet ist. Das Organ 40 ist im Allgemeinen auf dem Drahtweg 41 mit mehreren Basisstationscontrollern (BSC) 42 (drei sind in 4 dargestellt) verbunden, die jeweils mit den Basisstationen 43, für die sie zuständig sind, über den Drahtweg 44 verbunden sind. Man sieht, dass nur die Elemente, die in direkter Beziehung zur Durchführung der Erfindung stehen, in 4 dargestellt worden sind.
  • Das in Übereinstimmung mit den Prinzip der vorliegenden Erfindung programmierte Planungsprogramm 401 führt Steuermittel 421, die zu den BSC-Controllern gehören, damit die geeigneten Frequenzen jeder der Zellen (das heißt jedem der angepaßten Steuermittel 431 innerhalb der Basisstationen 43, die ihrerseits mit den Sende-/Empfangsmitteln 432 der letzteren verbunden sind) zugewiesen werden.
  • Für Systeme, bei denen die Anwendung eines Frequenzsprungprinzips nicht von Anfang an vorgesehen ist, ist es notwendig, entsprechend Änderungen an den Mobilstationen, den Basisstationen und den Nutzungsorganen vorzusehen, das heißt:
    • – an der Basisstation die notwendigen zusätzlichen Sender-/Empfänger (es sind davon so viele erforderlich, wie es Frequenzen im zugeordneten Frequenzsatz gibt), sowie die angepaßten Schalteinrichtungen zu installieren, sofern diese nicht bereits existieren, oder den/die Sender der Basisstationen mit Frequenzsynthesizern auszurüsten,
    • – das gleiche an den Mobilstationen zu tun,
    • – das Nutzungsprogramm zu modifizieren, um die Planung der Frequenzen mit der in der vorliegenden Erfindung vorgesehenen konform zu machen.
  • Selbstverständlich stellt die obige Ausgestaltung nur ein Anwendungsbeispiel der Erfindung dar.
  • Insbesondere ist es möglich, erfindungsgemäße Systeme zu erhalten, indem mehr als zwei herkömmliche Systeme überlagert werden.
  • Genauso ist es nicht notwendig, dass die Zahlen der Zellen der überlagerten Symbole zueinander teilerfremd sind, auch wenn so eine optimale Nutzung der Frequenzen erreicht wird.
  • Zum Beispiel kann man einen Plan eines zellularen Systems gemäß der vorliegenden Erfindung erhalten, indem man die Pläne von drei herkömmlichen Systemen mit jeweils 9, 12 bzw. 13 Zellen überlagert. In diesem Fall hat man ein "Muster von Mustern" mit 468 Zellen (468 = 9 × 4 × 13, 36 [9 × 4] ist das kleinste gemeinsame Vielfache von 9 und 12), wobei das Grundmuster des erfindungsgemäßen Systems ein Muster mit 9 Zellen ist.
  • Wenn jeder Zelle dieses Musters mit 9 Zellen 3 Frequenzen zugeordnet sind (zum Beispiel dadurch, dass in jedem der herkömmlichen bei der Überlagerung verwendeten Systeme eine einzige Frequenz jeder Zelle zugeordnet ist), unterscheiden sich die teilweise identischen Sätze von zwei Zellen mit gleichem Rang, die zu benachbarten Mustern gehören, durch zwei Frequenzen.
  • Die mit einem solchen System erreichten Vorteile sind die gleichen wie die mit dem System 30 aus 3 erhaltenen.
  • Außerdem ist die Erfindung auch anwendbar auf die Systeme, bei denen bestimmte Zellen sektorisiert sind, wobei jeder Sektor mit Mitteln zum Senden/Empfangen derart ausgestattet ist, dass er einer Zelle äquivalent ist. In diesem allgemeinen Sinn wird das Wort "Zelle" in allem vorher Gesagten verstanden.
  • Außerdem sind zwei als benachbart bezeichnete Muster derart, dass sie sich nebeneinander befinden, das heißt, dass sie einerseits nicht durch ein anderes Muster getrennt sind, andererseits aber auch nicht notwendigerweise eine gemeinsame Grenze haben. Entsprechend haben die Zellen eines gleichen Musters nicht notwendigerweise eine gemeinsame Grenze.
  • Die Zellen eines gleichen Musters sind in Form von sämtlich gleichen Sechsecken dargestellt worden. Eine solche Darstellung ist jedoch schematisch, da die Umrisse der Zellen beliebig sein können und es nicht notwendig ist, dass alle Zellen in ihrer Oberfläche und ihrer Form identisch sind.
  • Es ist auch nicht notwendig, dass alle Frequenzsätze exakt die gleiche Zahl von Frequenzen enthalten.
  • Schließlich kann man jedes Mittel durch ein äquivalentes Mittel ersetzen, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.

Claims (13)

  1. Zellulares Mobilfunk-Kommunikationssystem mit einer Mehrzahl von Zellen, zusammengefasst zu identischen Mustern (M) von jeweils wenigstens zwei Zellen, die sich im Raum periodisch wiederholen, derart, dass: – jede Zelle Basis-Sende-/Empfangsmitteln zugeordnet ist, die vorgesehen sind, um Funksignale zu empfangen, die für Mobilstationen bestimmt sind oder von Mobilstationen kommen, wenn sich letztere in einer geografischen Zone befinden, die im wesentlichen mit der den Sender-/Empfangsmitteln zugeordneten Zelle übereinstimmt, – jedes der Sende-/Empfangsmittel Funksignale auf einem der zugeordneten Zelle zugeordneten Satz von Frequenzen sendet und empfängt, der wenigstens zwei unterschiedliche Frequenzen umfasst, wobei alle Frequenzen von den Zellen eines gleichen Musters zugeordneten Frequenzsätzen paarweise unterschiedlich sind, – die Frequenz der zwischen einer Mobilstation und den Sende-/Empfangsmitteln einer Zelle ausgetauschten Funksignale im Laufe der Zeit variiert, so dass mehrere der Frequenzen des der Zelle zugeordneten Frequenzsatzes im Laufe der Übertragung der Funksignale nacheinander verwendet werden, – die Frequenzsätze, die zwei beliebigen Zellen (A1, A7) zugeordnet sind, die zu verschiedenen und benachbarten Mustern (M) gehören und innerhalb dieser Muster in Bezug zu den anderen Zellen dieser Muster jeweils die gleiche Position einnehmen, wobei diese zwei Zellen als vom gleichen Rang bezeichnet werden, teilweise identisch sind, d. h., dass sie wenigstens eine identische Frequenz und wenigstens eine verschiedene Frequenz umfassen, dadurch gekennzeichnet, dass der Plan dieses Mobilfunk-Kommunikationssystems erhalten wird durch Überlagern der Pläne von mehreren Mobilfunk-Kommunikationssystemen, die jeweils eine unterschiedliche Zahl von Zellen pro Muster haben, wobei diese Mobilfunk-Kommunikationssysteme herkömmliche Systeme sind, d. h. Systeme, in denen die Zellen von gleichen Rang zugeordneten Frequenzsätze identisch sind.
  2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass, wenn das Muster (M) ein Muster mit N Zellen ist, P Muster mit N Zellen existieren, für die die den Zellen von gleichem Rang zugeordneten Frequenzsätze teilweise identisch sind.
  3. System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass N und P untereinander teilerfremd sind.
  4. System nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, das N = 7 und P = 9 ist.
  5. System nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass jede Zelle des Musters mit N Zellen wenigstens drei Frequenzen zugeordnet ist, und dass die teilweise identischen Frequenzsätze von zwei Zellen gleichen Rangs, die zu benachbarten Mustern gehören, sich durch eine einzige Frequenz unterscheiden.
  6. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass, wenn das Muster (M) ein Muster mit N Zellen ist, P*Q Muster mit N Zellen existieren, für die die den Zellen von gleichem Rang zugeordneten Frequenzsätze teilweise identisch sind.
  7. System nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass N = 9, P = 4 und Q = 13 ist.
  8. System nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass jede Zelle des Musters mit N Zellen wenigstens drei Frequenzen zugeordnet ist, und dass die teilweise identischen Frequenzsätze von zwei Zellen mit gleichen Rang, die zu benachbarten Mustern gehören, sich durch zwei Frequenzen unterscheiden.
  9. System nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Wiederholung der Muster regelmäßig ist.
  10. System nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass, wenn eine Frequenz, als Signalisierungsfrequenz bezeichnet, teilweise der Übertragung von Signalisierungssignalen zwischen einer Mobilstation und Basis-Sende-/Empfangsmitteln vorbehalten ist, die Übertragungsfrequenz der Signalisierungssignale immer die Signalisierungsfrequenz ist und sich im Laufe der Übertragung der Signalisierungssignale nicht ändert.
  11. System nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass es das Prinzip des Mehrfachzugriffs im Zeitmultiplex anwendet.
  12. System nach einer Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die zeitliche Aufeinanderfolge der Frequenzen zyklisch ist und einem vorgegebenen Zyklus folgt.
  13. Betriebsorgan für ein zellulares Mobilfunk-Kommunikationssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 12, mit Mitteln zum Zuweisen von Frequenzen zu jeder der Zellen des Systems, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuweisungsmittel derart sind, dass die Frequenzsätze, die zwei beliebigen, zu verschiedenen und benachbarten Mustern gehörenden Zellen zugeordnet sind, die jeweils innerhalb dieser Muster die gleiche Position in Bezug auf die anderen Zellen dieser Muster einnehmen, wobei diese zwei Zellen als von gleichen Rang bezeichnet werden, teilweise identisch sind, d. h., dass sie wenigstens eine identische Frequenz und eine verschiedene Frequenz umfassen, und derart, dass der Plan dieses Mobilfunk-Kommunikationssystems erhalten wird durch Überlagern der Pläne von mehreren Mobilfunk-Kommunikationssystemen mit jeweils einer anderen Zahl von Zellen pro Muster, wobei diese Mobilfunk-Kommunikationssysteme herkömmliche Systeme sind, d. h. Systeme, in denen die Frequenzsätze, die Zellen von gleichen Rang zugeordnet sind, identisch sind.
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