DE69520000T2 - Neue synergistische herbizide zusammensetzungen aus 4-benzoylisoxazolen und 2,6-dinitroanilinverbindungen - Google Patents

Neue synergistische herbizide zusammensetzungen aus 4-benzoylisoxazolen und 2,6-dinitroanilinverbindungen

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DE69520000T2
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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N43/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing heterocyclic compounds
    • A01N43/72Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing heterocyclic compounds having rings with nitrogen atoms and oxygen or sulfur atoms as ring hetero atoms
    • A01N43/80Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing heterocyclic compounds having rings with nitrogen atoms and oxygen or sulfur atoms as ring hetero atoms five-membered rings with one nitrogen atom and either one oxygen atom or one sulfur atom in positions 1,2

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Description

    Hintergrund der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft neue Herbizidzusammensetzungen, die eine Mischung aus Verbindungen beinhalten. Sie betrifft ebenfalls die Anwendung der Mischung per se als auch ein Verfahren zur Bekämpfung bzw. Eindämmung von Unkraut.
  • Erläuterung des Stands der Technik
  • 2,6-Dinitriloanilin-Herbizide (im Folgenden der Einfachheit halber als Nitriloanilin-Herbizide bezeichnet) sind im Fachbereich allgemein bekannt und schließen Benfluralin [N-Butyl-N-ethyl- 2,6-dinitro-4-trifluormethyl-benzolamin], Butralin [N-sec-Butyl-4-tert-butyl-2,6-dinitroanilin], Dinitramin [N¹,N¹-Diethyl-2,6-dinitro-4-trifluormethyl-m-phenylendiamin], Ethalfluralin [N- Ethyl-N-(2-methyl-2-propenyl)-2,6-dinitro-4-(trifluormethyl)benzolamin], Fluchloralin [N-(2- Chlorethyl)-2,6-dinitro-N-propyl-4-(trifluormethyl)anilin], Isopropalin [4-Isopropyl-2,6-dinitro- N,N-dipropylanilin], Pendimethalin [N-1-Ethylpropyl)-3,4-dimethyl-2,6-dinitrobenzolamin], Profluralin [N-Cyclopropylmethyl-2,6-dinitro-N-propyl-4-(trifluormethyl)benzolamin] und Trifluralin [2,6-Dinitro-N,N-dipropyl-4-(trifluormethyl)benzolamin] ein. Jede dieser Verbindungen ist beispielsweise in "The Pesticide Manual", Neunte Ausgabe, herausgegeben von C. R. Worthing und veröffentlicht vom British Crou Protection Council, 1991, beschrieben.
  • Herbizide 4-Benzoylisoxazole sind in der Literatur beschrieben; siehe beispielsweise die europäische Patentveröffentlichung Nr. 0 418 175, 0 487 357, 0 527 036 und 0 560 482. Die EP-A- 0 418 175 betrifft die Möglichkeit des Mischens bestimmter 4-Benzoylisoxazole und bestimmter 2,6-Dinitroanilin-Herbizide.
  • Als ein Resultat von Forschungen und Experimenten fand man heraus, daß der Einsatz eines Nitroanilin-Herbizids, in Kombination mit bestimmten 4-Benzoylisoxazol-Derivaten, das Spektrum herbizider Aktivität ohne Verlust der Selektivität bezüglich Feldfrüchten erweitert. Daher bedeuten die Kombinationen einen bedeutenden technologischen Fortschritt. Der Ausdruck "Kombination", wie in dieser Beschreibung verwendet, betrifft die "Kombination" eines 4- Benzoylisoxazol-Herbizids und eines Nitroanilin-Herbizids.
  • Überraschenderweise fand man weiterhin heraus, daß die kombinierte herbizide Wirksamkeit bzw. Aktivität bestimmter 4-Benzoylisoxazole mit bestimmten Nitroanilin-Herbiziden für die Bekämpfung bestimmter Unkrautspezies, z. B. Echinochloa crus-galli, Setaria spp und Amaranthus retroflexus, größer als erwartet ist, ohne eine unannehmbare Zunahme der Feldfrucht- Phytotoxizität bei einer Aufbringung im Vorauftauf (z. B. als wäßriges Vorauflaufspray), d. h. die Herbizidwirksamkeit des 4-Benzoylisoxazols mit einem Nitroanilin-Herbizid zeigte ein unerwartetes Maß an Synergismus, wie von P. M. L. Tammes, Netherland Journal of Plant Pathology, 70, (1964), Seiten 73-80, in einer Druckschrift mit dem Titel "Isoboles, a graphic representation of synergism in pesticides", definiert.
  • Ferner zeigt in vielen Fällen die Herbizidwirksamkeit des 4-Benzoylisoxazols mit einem Nitroanilin-Herbizid einen Synergismus, wie durch Limpel, L. E., P. H. Schuldt und D. Lamont, 1962, 1. Proc. NEWCC 16, 48-53, unter Verwendung der Formel:
  • E = X + Y - X.Y/100
  • definiert, worin:
  • E = die erwartete prozentmäßige Inhibierung des Wachstums durch eine Mischung aus zwei Herbiziden A und B bei definierten Dosierungen ist.
  • X = die prozentmäßige Inhibierung des Wachstums durch das Herbizid A bei einer definierten Dosierung ist.
  • Y = die prozentmäßige Inhibierung des Wachstums durch das Herbizid B bei einer definierten Dosierung ist.
  • Wenn die beobachtete prozentmäßige Inhibierung durch die Mischung größer als der erwartete Wert E bei Verwendung der obigen Formel ist, ist die Kombination synergistisch.
  • Dieser bemerkenswerte synergistische Effekt ergibt eine verbesserte Zuverlässigkeit bei der Bekämpfung dieser kompetitiven Unkrautpflanzen von zahlreichen Feldfruchtspezies, was zu einer beträchtlichen Verringerung der Menge des aktiven Bestandteils, der für die Unkrautbekämpfung erforderlich ist, führt.
  • Ein hoher Grad der Bekämpfung dieser Unkrautpflanzen ist wünschenswert, um folgendes zu vermeiden:
  • 1) Ertragverlust durch Konkurrenz und/oder Schwierigkeiten mit der Ernte,
  • 2) Kontamination der Feldfrucht, was zu Lager- und Reinigungsproblemen führt; und
  • 3) unannehmbaren Unkrautsamenabfall zum Boden.
  • Weiterhin ist die Erfindung bestrebt, eine Herbizidzusammensetzung bereitzustellen, welche das Aufbringen von niedrigeren Dosierungsraten von Nitroanilin-Herbizid auf die Umgebung ohne eine Verringerung (und vorzugsweise Erhöhung) des Grades der Unkrautbekämpfung ermöglicht.
  • Auch ist Pendimethalin als selektives Herbizid bekannt, welche als Vorauflauf nach dem Aussähen bei Getreide, Mais und Reis aufgebracht werden kann. Es ist jedoch bekannt, daß unter sehr nassen Bedingungen die Leistungsfähigkeit von Pendimethalin bei der Bekämpfung bestimmter Unkrautspezies in signifikanter Weise verringert werden kann; siehe beispielsweise "Crop Protection Chemical Reference", 7. Ausgabe, 1991, veröffentlicht von Chemical and Pharmaceutical Press, Seiten 328-352. Auch unter den in den allgemeinen Informationen zur kommerziellen Formulierung von Pendimethalin, "Prowl" (eingetragenes Warenzeichen) erwähnten "Special Precautions" (spezielle Vorkehrungsmaßnahmen) ist angegeben, daß übermäßig nasse Bedingungen die Unkrautbekämpfung vermindern können. Somit ist die vorliegende Erfindung gemäß einem weiteren Aspekt bestrebt, Mischungen von Pendimethalin mit 4-Benzoylisoxazol- Herbizid bereitzustellen, welche für eine verbesserte Bekämpfung von Unkrautspezies unter solchen Bedingungen und die Verwendung verringerter Dosierungsraten von Pendimethalin sorgen.
  • Beschreibung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung sieht ein Verfahren zur Regulierung des Wachstums von Unkraut (d. h. unerwünschter Vegetation) an einer Stelle vor, welches das Anwenden an der Stelle einer herbizid-wirksamen Menge von folgendem umfaßt:
  • (a) 4-Benzoylisoxazol der Formel (I):
  • worin
  • R Wasserstoff oder -CO&sub2;R³ ist;
  • R¹ Cyclopropyl ist;
  • R² gewählt ist aus Halogen, -S(O)pMe und C&sub1;&submin;&sub6;-Alkyl oder -Halogenalkyl;
  • n zwei oder drei ist; p null, eins oder zwei ist; und
  • R³ C&sub1;&submin;&sub4;-Alkyl ist; und
  • (b) ein Nitroanilin-Herbizid.
  • Zu diesem Zweck werden das Nitroanilin-Herbizid und 4-Benzoylisoxazol normalerweise in Form von herbiziden Zusammensetzungen (d. h. in Verbindung mit kompatiblen Verdünnungsmitteln oder Trägern und/oder oberflächenaktiven Mitteln, die zur Verwendung in herbiziden Zusammensetzungen geeignet sind), wie zum Beispiel nachfolgend beschrieben, verwendet.
  • Bevorzugterweise ist das Nitroanilin-Herbizid eine Verbindung der Formel II:
  • worin:
  • R²¹ steht für:
  • gerad- oder verzweigtkettiges Alkyl oder Alkenyl mit bis zu 12 Kohlenstoffatomen, welche substituiert sein können durch ein oder mehrere Halogenatome oder Cycloalkylgruppen;
  • R²² für Wasserstoff oder eine Gruppe R²¹ wie obenstehend definiert steht;
  • R²¹ und R²² dasselbe oder verschieden sind;
  • R²³ steht für:
  • Wasserstoff oder Halogen;
  • gerad- oder verzweigtkettiges Alkyl mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen, das durch ein oder mehrere Halogenatome substituiert sein kann; oder
  • eine unsubstituierte Aminogruppe;
  • R²&sup4; steht für:
  • Halogen;
  • gerad- oder verzweigtkettiges Alkyl mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen, welches durch ein oder mehrere Halogenatome substituiert sein kann;
  • gerad- oder verzweigtkettiges Alkylsulfonyl mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen, welches durch ein oder mehrere Halogenatome substituiert sein kann;
  • oder Sulfamoyl.
  • Bevorzugte Verbindungen der Formel II schließen jene ein, in denen R²¹ aus der Gruppe gewählt wird, die aus Ethyl, Propyl, Butyl, 1-Ethylpropyl, 2-Methyl-1-propenyl, Cyclopropylmethyl und 2-Chlorethyl besteht.
  • Bevorzugte Verbindungen der Formel II schließen jene ein, worin R²² aus Wasserstoff, Ethyl und Propyl gewählt wird.
  • Bevorzugte Verbindungen der Formel II schließen jene ein, worin R²³ aus Wasserstoff, Methyl und unsubstituiertem Amino gewählt wird.
  • Bevorzugte Verbindungen der Formel II schließen jene ein, worin R²&sup4; aus Methyl, tert.-Butyl, Isopropyl und Trifluormethyl gewählt wird.
  • Besonders bevorzugte Verbindungen der Formel II sind:
  • N-Butyl-N-ethyl-2,6-dinitro-4-(trifluormethyl)benzolamin;
  • N-sec-Butyl-4-tert-butyl-2,6-dinitroanilin;
  • N¹,N¹-Diethyl-2,6-dinitro-4-trifluormethyl-m-phenylendiamin;
  • N-Ethyl-N-(2-methyl-2-propenyl)-2,6-dinitro-4-(trifluormethyl)benzolamin;
  • N-(2-Chlorethyl)-2,6-dinitro-N-propyl-4-(trifluormethyl)anilin;
  • 4-Isopropyl-2,6-dinitro-N,N-dipropylanilin;
  • N-Cyclopropylmethyl-2,6-dinitro-N-propyl-4-(trifluormethyl)benzolamin;
  • 2,6-Dinitro-N,N-dipropyl-4-(trifluormethyl)benzolamin und N-(1-Ethylpropyl)-3,4-dimethyl- 2,6-dinitrobenzolamin, wobei die letzten zwei als Trifluralin bzw Pendimethalin bekannt sind und besonders bevorzugt sind, wobei Pendimethalin besonders bevorzugt ist.
  • In der obigen Formel (I) sind Verbindungen, in denen n drei ist und die Gruppen (R²)n die 2,3- und 4-Positionen des Benzoylringes besetzen; oder in denen n zwei ist und die Gruppen (R²)n die 2- und 4-Positionen des Benzoylringes besetzen, bevorzugt.
  • In der obigen Formel (I) wird R² bevorzugt aus Chlor, Brom, -S(O)pMe und Trifluormethyl gewählt.
  • In der obigen Formel (I) ist bevorzugterweise eine der Gruppen R² -S(O)pMe.
  • Verbindungen der Formel (I), worin R Wasserstoff ist, sind ebenfalls bevorzugt.
  • Verbindungen der Formel (I) von besonderem Interesse schließen die folgenden ein:
  • A 5-Cyclopropyl-4-(2-methylsulfonyl-4-trifluormethyl)benzoylisoxazol;
  • B 5-Cyclopropyl-4-(4-methylsulfonyl-2-trifluormethyl)benzoylisoxazol;
  • C 4-(2-Chlor-4-methylsulfonyl)benzoyl-5-cyclopropylisoxazol;
  • D 4-(4-Chlor-2-methylsulfonyl)benzöyl-5-cyclopropylisoxazol;
  • E 4-(4-Brom-2-methylsulfonyl)benzoyl-5-cyclopropylisoxazol;
  • F Ethyl-3-[5-cyclopropyl-4-(3,4-dichlor-2-methylsulfenyl)benzoylisoxazol]carboxylat; und
  • G 5-Cyclopropyl-4-(3,4-dichlor-2-methylsulfonyl)benzoylisoxazol.
  • Die Buchstaben A bis 6 sind diesen Verbindungen zur späteren Bezugnahme und Identifizierung zugeordnet.
  • Die Verbindungen A, B und D sind bevorzugt, wobei A besonders bevorzugt ist.
  • Die Mengen des aufgebrachten Nitroanilin-Herbizids und von 4-Benzoylisoxazol variieren in Abhängigkeit von den vorhandenen Unkrautpflanzen und deren Population, den verwendeten Zusammensetzungen, dem zeitlichen Ablauf der Aufδringung, den klimatischen und edaphischen Bedingungen und (bei einer Verwendung zur Eindämmung des Wachstums von Unkrautpflanzen in Anbauflächen von Feldfrüchten) der zu behandelnden Feldfrucht. Im allgemeinen ergeben unter Berücksichtigung dieser Faktoren Aufbringungsraten von 0,5 g bis 512 g 4- Benzoylisoxazol und von 8 g bis 3000 g des Nitroanilin-Herbizids pro Hektar gute Resultate. Allerdings versteht es sich, daß höhere oder niedrigere Aufbringungsraten verwendet werden können, und zwar je nach dem anzutreffenden Problem der Unkrautbekämpfung.
  • Für die selektive Bekämpfung von Unkraut an einer Stelle mit Unkrautbefall, bei der es sich um eine für den Anbau von Feldfrüchten verwendete oder zu verwendende Fläche handelt, sind Aufbringungsraten von 5 g bis 512 g 4-Benzoylisoxazol und von 150 g bis 3000 g an Nitroanilin-Herbizid pro Hektar besonders geeignet, vorzugsweise von 20 g bis 200 g 4-Benzoylisoxazol und von 150 g bis 2000 g des Nitroanilin-Herbizids pro Hektar, am stärksten bevorzugt von 25 g bis 150 g 4-Benzoylisoxazol und von 250 g bis 500 g des Nitroanilin-Herbizids pro Hektar.
  • Bei Aufbringung auf eine Feldfruchtanbaufläche sollte die Aufbringungsrate ausreichend sein, um das Wachstum von Unkrautpflanzen einzudämmen, ohne eine wesentliche bleibende Schädigung der Feldfrucht herbeizuführen.
  • Mit der Bezeichnung 'Vorauflauf-Aufbringung' ist die Aufbringung auf den Boden gemeint, bei welcher die Unkrautsamen oder Sämlinge vor dem Zum-Vorschein-kommen der Feldfrucht vorliegt. Ein Beispiel einer Vorauflauf-Aufbringung ist als 'pre-plant incorporated' (PPI) bekannt, wo das Herbizid in den Boden vor dem Anpflanzen der Feldfrucht eingebracht wird. Ein weiteres Beispiel ist, wo das Herbizid auf die Bodenoberfläche nach dem Aussäen der Feldfrucht aufgebracht wird. Mit der Bezeichnung 'Post-emergence-Aufbringung' ist die Aufbringung auf die Flächen- oder exponierten Bereiche der Unkrautpflanzen gemeint, die über die Bodenoberfläche hinausragen. Mit der Bezeichnung "Blatt-Wirksamkeit" ist die herbizide Aktivität bzw. Wirksamkeit gemeint, die durch die Aufbringung auf die Flächen- oder exponierten Bereiche der Unkrautpflanzen herbeigeführt wird, welche über die Bodenoberfläche hinausragen. Mit der Bezeichnung 'Restwirksamkeit' ist die Herbizidwirksamkeit gemeint, die durch die Aufbringung auf den Boden erhalten wird, in welchem Unkrautpflanzen oder Sämlinge vor dem Zum- Vorschein-Kommen der Unkrautpflanzen über der Bodenoberfläche vorhanden sind, wodurch zum Zeitpunkt der Aufbringung vorhandene Sämlinge oder solche, die im Anschluß an die Aufbringung aus den im Boden vorhandenen Aussaaten keimen, eingedämmt bzw. bekämpft werden.
  • In der vorliegenden Erfindung werden PPI- oder Vorauflauf-Anwendungen bevorzugt, und die Vorauflauf-Aufbringung des 4-Benzoylisoxazols und Nitroanilin-Herbizids ist am stärksten bevorzugt.
  • Vorzugsweise wird die Kombination aus 4-Benzoylisoxazol und Nitroanilin-Herbizid auf eine für den Anbau einer Feldfrucht, zum Beispiel von Mais, Zuckerrohr oder Plantagenfrüchten, verwendete oder zu verwendende Fläche aufgebracht. Vorzugsweise ist die Feldfrucht Mais.
  • Entsprechend der üblichen Praxis kann eine Tankmischung vor der Anwendung durch Kombinieren getrennter Formulierungen der einzelnen Herbizidkomponenten hergestellt werden. Die folgenden nicht einschränkenden Experimente veranschaulichen die vorliegende Erfindung.
  • Experimentelle Verfahrensweise A
  • Die Saat der verschiedenen Spezies von breitblättrigen oder grasartigen Unkrautpflanzen wurde in unsterilisiertem Tonlehmboden in 7 Zentimeter mal 7 Zentimeter große Pflanzenkunststofftöpfe gesät. Die Töpfe wurden bewässert und das Wasser wurde ablaufen gelassen. Die Bodenoberfläche wurde anschließend mit den Konzentrationsbereichen entweder des einzelnen Herbizids oder von Mischungen aus zwei Herbiziden in verschiedenen Mengenanteilen, gelöst in einer 50 : 50-Lösung auf Volumenbasis von Aceton und Wasser, unter Verwendung eines Bahnsprüher- Sets besprüht, um das Äquivalent von 290 l/ha abzugeben. Die Herbizide wurden als unformulierte technische Materialien verwendet.
  • Behandelte Töpfe wurden willkürlich auf vier Wiederholungsversuchsblöcke pro Behandlung für jede Pflanzenspezies gestellt. Die Töpfe wurden in einem Glashaus unter Licht gehalten und zweimal täglich von oben bewässert, wobei sie auf feuchten kapillaren Matten standen.
  • Zwei Wochen nach der Behandlung wurde die Verringerung des Pflanzenwachstums in Prozent im Vergleich zu einer unbehandelten Kontrolle bewertet.
  • Die mittlere prozentmäßige Vernngerung des Pflanzenwachstums wurde für jede Behandlung errechnet. Die Dosis/mittlere Response wurde auf einem Log-KonzentrationlWahrscheinlichkeits-Grafikpapier aufgetragen, und es wurden die Linien mit dem bloßen Auge angepaßt. Für Herbizidmischungen wurde eine Dosierung/Response-Linie für das erste Herbizid für jede Dosisrate des zweiten Herbizids gezogen, und eine Dosierung/Response-Linie wurde für das zweite Herbizid für jede Dosierungsrate des ersten Herbizids gezogen. Die Dosierungen, die eine 90%ige Verminderung des Pflanzenwachstums (LD90-Werte) wiedergeben, wurden anhand dieser Linien abgelesen und auf Kurven aufgetragen, deren Achsen die Dosierungsraten der zwei Herbizide waren. Die diese Punkte verbindende Linie ist eine Isobole, d. h. eine Linie, die Punkte (Mischungen) mit gleicher Wirksamkeit verbindet, wie von P. M. L. Tammes, Neth. J. Plant Path. 70 (1964): 73-80, beschrieben. Eine Linie wurde auch gezogen, welche die LD90-Werte der einzelnen Komponenten der Mischung verbindet. Diese Linie steht für die theoretische Isobole, wenn die Wirkung der zwei Komponenten additiv ist, d. h. es keine Wechselwirkung zwischen diesen gibt. Isobole, die unter diese Linie fallen, zeigen eine Synergie zwischen den Komponenten an, während Linien, die darüber liegen, einen Antagonismus anzeigen.
  • In den nachstehenden Tabellen steht 'Dosierung' für die Dosierungsrate in Gramm pro Hektar des verwendeten aktiven Bestandteils; und die Figuren für die Unkrautbekämpfung sind die prozentmäßige Wachstumsverringerung im Vergleich mit den unbehandelten Kontrollen. Resultate: Tabelle A 1 Vorauflauf-Behandlung von Echinochloa crus-galli mit verschiedenen Mischungen aus Verbindung A und Pendimethalin Tabelle A 2 Vorauflauf-Behandlung von Setaria faberi mit verschiedenen Mischungen aus Verbindung A und Pendimethalin Tabelle A 3 Vorauflauf-Behandlung von Setaria viridis mit verschiedenen Mischungen aus Verbindung A und Pendimethalin Tabelle A 4 Vorauflauf-Behandlung von Amaranthus retroflexus mit verschiedenen Mischungen aus Verbindung A und Pendimethalin
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Die Fig. I ist eine LD90-Isobol-Kurve, berechnet aus den beobachteten Werten (- -), und eine entsprechende Kurve erwarteter Additivwerte (gestrichelte Linie) für einen Mischungsbereich von Verbindung A mit Pendimethalin gegen die Unkrautspezies Echinochloa crus-galli, die sich aus den in Tabelle A1 gezeigten Resultaten ergeben;
  • die Fig. 11 ist eine LD90-Isobol-Kurve, errechnet aus den beobachteten Werten (- -), und eine entsprechende Kurve der erwarteten Additivwerte (gestrichelte Linie) für einen Mischungsbereich von Verbindung A mit Pendimethalin gegen die Unkrautspezies Setaria faberi, die sich aus den in Tabelle A2 gezeigten Resultaten ergeben;
  • die Fig. III ist eine LD90-Isobol-Kurve, errechnet aus den beobachteten Werten (- -), und eine entsprechende Kurve der erwarteten Additivwerte (gestrichelte Linie) für einen Mischungsbereich von Verbindung A mit Pendimethalin gegen die Unkrautspezies Setaria viridis, die sich aus den in Tabelle A3 gezeigten Resultaten ergeben;
  • die Fig. IV ist eine LD90-Isobol-Kurve, errechnet aus den beobachteten Werten (- -), und eine entsprechende Kurve der erwarteten Additivwerte (gestrichelte Linie) für einen Mischungsbereich von Verbindung A mit Pendimethalin gegen die Unkrautspezies Amaranthus retroflexus, die sich aus den in Tabelle A4 gezeigten Resultaten ergeben.
  • Die obenstehenden Resultate weisen ganz klar den ausgezeichneten und unerwarteten Synergismusgrad nach, welcher mit der Kombination der Erfindung erhalten wird.
  • Die aus den obenstehenden Daten erhaltenen Isobole, die nachstehend in den Fig. I bis IV gezeigt sind, waren eindeutig Typ-III-Kurven (Tammes op. cit., Seite 75, Fig. 2), die für einen Synergismus typisch sind.
  • Experimentelle Verfahrensweise B
  • Die Experimente wurden im Vorauflauf der Unkrautspezies durchgeführt:
  • (i) auf einer Forschungsfarm in Brasilien mit der Verbindung B (formuliert als benetzbares Pulver) und Pendimethalin (formuliert als Suspensionskonzentrat); und
  • (ii) auf Forschungsfarmen im Mais- bzw. Getreidegürtel des Mittleren Westens der Vereinigten Staaten mit der Verbindung A (formuliert als benetzbares Pulver) und Pendimethalin (formuliert als emulgierbares Konzentrat).
  • Eine Lösung der zwei aktiven Bestandteile (a. i.) wurde 1 Stunde lang gemischt und mit einem Sprühvolumen von 231 Liter/Hektar auf ein 3 Meter mal 5 Meter großes Testfeld aufgebracht, welche die Unkrautspezies, die 2 Tage früher gesät wurde, beinhaltet. Es wurden 3 Wiederholungsversuche durchgeführt. Ein Kontrollfeld wurde mit einer Lösung besprüht, welche keine Testverbindnung enthält. Die visuelle Bewertung der Phytotoxizität erfolgte nach 36 oder 40 Tagen von Aussäen der einzelnen Unkrautspezies an, auf Basis eines Vergleichs mit der Kontrollfeld.
  • Die untenstehenden Tabellen zeigen die beobachtete prozentmäßige Eindämmung der Unkrautspezies durch jede einzelne Kombination, wobei die Zahl in Klammern den vorhergesagten Wert bei Verwendung der Limpel-Formel wiedergibt. Die Dosierungsraten sind in Gramm pro Hektar angegeben. Tabelle B 1 Vorauflauf-Behandlung von Amaranthus retroflexus mit verschiedenen Mischungen aus Verbindung B und Pendimethalin Tabelle B 2 Vorauflauf-Behandlung von Panicum muticum mit verschiedenen Mischungen aus Ver­bindung A und Pendimethalin Tabelle B 3 Vorauflauf-Behandlung von Setaria viridis mit verschiedenen Mischungen aus Verbindung A und Pendimethalin Tabelle B 4 Vorauflauf-Behandlung von Setaria faberi mit verschiedenen Mischungen aus Verbindung A und Pendimethalin Tabelle B 5 Vorauflauf-Behandlung von Setaria lutescens mit verschiedenen Mischungen aus Verbin­dung A und Pendimethalin
  • Experimentelle Verfahrensweise C
  • Die Experimente wurden im Vorauflauf der Unkrautspezies an Forschungsfarmorten im Mais- bzw. Getreidegürtel des Mittleren Westens der Vereinigten Staaten durchgeführt, um die Selektivität der Kombination bei Mais unter Verwendung der Verbindung A (formuliert als benetzbares Pulver) und Pendimethalin (formuliert als 96% emulgierbares Konzentrat) zu bestimmen.
  • Verschiedene Mischungen der Verbindung A und von Pendimethalin wurden gewogen und in Wasser gelöst unter Erhalt einer Lösung, welche die geeigneten Konzentrationen und Verhältnisse an aktiven Bestandteilen enthält.
  • Die Lösung wurde 1 Stunde lang gemischt und mit einem Sprühvolumen von 231 Liter/Hektar auf ein 3 Meter mal 5 Meter großes Versuchsfeld aufgebracht, welches die Maissaat, die 2 Tage früher gesät wurde, beinhaltet. Es wurden 3 Wiederholungsversuche durchgeführt. Die Experimente wurden unter Verwendung von sieben Maissorten durchgeführt. Ein Kontrollfeld wurde mit einer Lösung besprüht, welche keine Testverbindnung enthält. Die visuelle Bewertung der Phytotoxizität erfolgte 40 Tage nach dem Aussäen des Mais, auf Basis eines Vergleichs mit dem Kontrollfeld. Tabelle C 1 Feldversuch, welcher die biologische Wechselwirkung zwischen der Verbindung A und Pendi­methalin bei Mais Zeit
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der vorliegenden Erfindung werden Herbizidzusammensetzungen bereitgestellt, umfassend:
  • (a) ein 4-Benzoylisoxazol-Derivat der Formel I, wie obenstehend definiert; und
  • (b) ein Nitroanilin-Herbizid,
  • in Verbindung mit, und vorzugsweise homogen dispergiert in einem herbizid-annehmbaren Verdünnungsmittel oder Träger und/oder oberflächenaktiven Mittel.
  • Die Bezeichnung "Herbizidzusammensetzung" wird in einem weitreichenden Sinne verwendet und schließt nicht nur Zusammensetzungen ein, die als Herbizide gebrauchsfertig sind, sondern auch Konzentrate, die vor dem Gebrauch verdünnt werden müssen. Vorzugsweise enthalten die Zusammensetzungen 0,05 bis 90 Gew.-% 4-Benzoylisoxazol und Nitroanilin-Herbizid.
  • Wenn nichts anderes angegeben ist, sind die in dieser Beschreibung angegebenen Prozent- und Verhältnisangaben gewichtsbezogen.
  • Allgemein wird eine Zusammensetzung, in welcher ein Verhältnis (a) : (b) von 1 : 6000 bis 64 : 1 auf Gewichtsbasis von (a) : (b) ist, verwendet, wobei Verhältnisse von 1 : 100 bis 3,41 : 1 (w/w) bevorzugt sind, wobei Verhältnisse von 1 : 600 bis 1,33 : 1 (w/w) im besonderen bevorzugt sind und Verhältnisse von 1 : 20 bis 1 : 1,33 (w/w) besonders bevorzugt sind.
  • Die Herbizidzusammensetzung kann feste und flüssige Träger und oberflächenaktive Mittel (z. B. Benetzungsmittel, Dispergiermittel oder Emulgatoren allein oder in Kombination) enthalten. Oberflächenaktive Mittel, die in den Herbizidzusammensetzungen der vorliegenden Erfindung vorhanden sein können, können vom ionischen oder nichtionischen Typ sein, zum Beispiel Sulforicinoleate, quaternäre Ammoniumderivate, Produkte auf Basis von Kondensaten von Ethylenoxid mit Nonyl- oder Octylphenolen, oder Carbonsäureester von Anhydrosorbitolen, die löslich gemacht wurden durch Veretherung der freien Hydroxygruppen durch Kondensation mit Ethylenoxid, Alkali- und Erdalkalimetallsalzen von Schwefelsäureestern und Sulfonsäuren, wie Dinonyl- und Dioctylnatriumsulfonosuccinaten und Alkali- und Erdalkalimetallsalzen von Sulfonsäurederivaten mit hohem Molekulargewicht, wie Natrium- und Calciumlignosulfonaten. Beispiele für geeignete feste Verdünnungsmittel oder Träger sind Aluminiumsilicat, Talk, kalziniertes Magnesia, Kieselguhr, Tricalciumphosphat, pulverförmiger Kork, absorbierender Ruß und Tone, wie Kaolin und Bentonit. Beispiele für geeignete flüssige Verdünnungsmittel schließen Wasser, Acetophenon, Cyclohexanon, Isophoron, Toluol, Xylol und mineralische, tierische und pflanzliche Öle ein (diese Verdünnungsmittel können allein oder in Kombination verwendet werden).
  • Herbizidzusammensetzungen gemäß der vorliegenden Erfindung können auch, falls gewünscht, herkömmliche Hilfsmittel, wie Haftmittel, Schutzkolloide, Verdickungsmittel, Penetriermittel, Stabilisatoren, Sequestriermittel, Mittel gegen Zusammenbacken bzw. Zusammenballung, Färbemittel und Korrosionsinhibitoren enthalten. Diese Hilfsmittel können auch als Träger oder Verdünnungsmittel dienen.
  • Die benetzbaren Pulver (oder Pulver zum Versprühen) enthalten in der Regel 20 bis 95% 4- Benzoylisoxazol und Nitroanilin-Herbizid, und sie enthalten üblicherweise zusätzlich zu dem festen Vehikel 0 bis 5% eines Benetzungsmittels, 3 bis 10% eines Dispergiermittels und, sofern erforderlich, 0 bis 10% eines oder mehrerer Stabilisatoren und/oder andere Additive, wie Penetriermittel, Haftmittel oder Mittel gegen Zusammenbacken und Färbemittel.
  • Die wäßrigen Suspensionskonzentrate, die durch Sprühen aufgebracht werden können, werden in einer Weise hergestellt, daß ein stabiles Fluidprodukt erhalten wird (durch Feinmahlen), welches sich nicht ausscheidet bzw. sedimentiert, und sie enthalten in der Regel 10 bis 75% an 4- Benzoylisoxazol und Nitroanilin-Herbizid, 0,5 bis 15% oberflächenaktive Mittel, 0,1 bis 10% thixotrope Mittel, 0 bis 10% geeignete Additive, wie Schaumverhütungsmittel, Korrosionsinhibitoren, Stabilisatoren und Wasser oder eine organische Flüssigkeit, in welchen die aktive Substanz begrenzt löslich oder unlöslich ist. Einige feste, organische Substanzen oder anorganische Salze können gelöst sein, um zur Verhinderung der Sedimentierung oder als Antigefriermittel für das Wasser beizutragen.
  • Bevorzugte Herbizidzusammensetzungen gemäß der vorliegenden Erfindung sind benetzbare Pulver und wasserdispergierbare Granalien.
  • Herbizidzusammensetzungen gemäß der vorliegenden Erfindung können auch ein 4- Benzoylisoxazol und ein Nitroanilin in Verbindung mit, und bevorzugt homogen dispergiert in, einem oder mehreren anderen pestizid-aktiven Verbindungen und, sofern gewünscht, ein oder mehrere kompatible, pestizid-annehmbare Verdünnungsmittel und Träger umfassen. Bevorzugte Herbizidzusammensetzungen gemäß der vorliegenden Erfindung sind jene, die ein 4- Benzoylisoxazol und ein Nitroanilin-Herbizid in Verbindung mit anderen Herbiziden umfassen.
  • Die Zusammensetzungen der Erfindung können ein Erzeugnis sein, welches ein 4- Benzoylisoxazol und ein Nitroanilin-Herbizid und wahlweise andere pestizid-aktive Verbindungen, wie vorstehend hierin beschrieben, und vorzugsweise eine Herbizidzusammensetzung, wie vorstehend beschrieben, und ein Herbizidkonzentrat sein, welches vor dem Gebrauch verdünnt werden muß, umfassend das 4-Benzoylisoxazol und Nitroanilin in einem Behälter für das vorgenannte 4-Benzoylisoxazol und Nitroanilin oder die erwähnte Herbizidzusammensetzung und Anweisungen, die physisch mit dem Behälter verbunden sind, die die Art und Weise darlegen, wie das vorgenannte 4-Benzoylisoxazol und Nitroanilin oder die darin enthaltene Herbizidzusammensetzung zur Bekämpfung des Unkrautwachstums zu verwenden ist. Die Behälter sind normalerweise von dem herkömmlicherweise für die Aufbewahrung chemischer Substanzen und konzentrierter Herbizidzusammensetzungen verwendeten Typ, bei welchen es sich um Feststoffe oder Flüssigkeiten bei normalen Umgebungstemperaturen handelt, zum Beispiele Dosen und Fässer bzw. Drums aus Kunstoffmaterialien oder Metall (die innen lackiert sein können), Flaschen aus Glas und Kunststoffmaterialien; und wenn der Inhalt des Behälters ein Feststoff ist, zum Beispiel eine granuläre Herbizidzusammensetzung, Schachteln, zum Beispiel aus Pappkarton, Kunststoffmaterial, Metall oder Säcke. Die Behälter besitzen normalerweise eine ausreichende Aufnahmefähigkeit, um Mengen der aktiven Bestandteile oder Herbizidzusammensetzungen aufzunehmen, die ausreichen, um mindestens 1 Hektar Boden zu behandeln, um das Unkrautwachstum darin zu bekämpfen, die aber nicht über eine Größe hinausgehen, die für herkömmliche Methoden des Umgangs zweckmäßig ist. Die Anleitungen sind physisch mit dem Behälter verbunden, indem sie beispielsweise direkt auf diese oder auf ein daran befestigtes Etikett oder einen Aufkleber aufgedruckt sind. Die Anweisungen geben normalerweise an, daß der Inhalt des Behälters, nach einer Verdünnung, sofern erforderlich, zur Bekämpfung des Unkrautwachstums mit Aufbringungsraten von 0,5 bis 512 g 4-Benzoylisoxazol und von 8 bis 3000 g Nitroanilin-Herbizid pro Hektar in der vorstehend beschriebenen Weise und für den vorstehend beschriebenen Zweck aufzubringen ist.
  • Die in den europäischen Patentveröffentlichungen Nr. 0 418 175, 0 487 357, 0 527 036 und 0 560 482 beschriebenen Verfahren können zur Herstellung der Verbindungen der Formel (I) verwendet werden.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der vorliegenden Erfindung wird ein Produkt bereitgestellt, welches (a) 4-Benzoylisoxazol der obenstehenden Formel I und (b) ein Nitroanilin-Herbizid als ein kombiniertes Präparat für den gleichzeitigen, getrennten oder sequentiellen Gebrauch bei der Bekämpfung des Unkrautwachstums an einer Stelle umfaßt.
  • Während die Erfindung bezüglich verschiedener bevorzugter Ausführungsformen beschrieben wurde, wird es für einen Fachmann offensichtlich sein, daß verschiedene Modifizierungen, Substitutionen, Weglassungen und Veränderungen vorgenommen werden können, ohne von deren Wesen abzuweichen. Demzufolge ist es beabsichtigt, daß der Umfang der vorliegenden Erfindung einzig durch den Umfang der nachstehenden Ansprüche eingeschränkt wird.

Claims (16)

1. Verfahren zur Eindämmung des Wachstums von Unkraut an einer Stelle, umfassend das Aufbringen auf die Stelle einer synergistischen, herbizid-wirksamen Menge an:
(a) 4-Benzoylisoxazol der Formel (I):
worin
R Wasserstoff oder -CO&sub2;R ist;
R¹ Cyclopropyl ist;
R² gewählt ist aus Halogen, -S(O)pMe und C&sub1;&submin;&sub6;-Alkyl oder -Halogenalkyl;
n zwei oder drei ist; p null, eins oder zwei ist; und
R³ C&sub1;&submin;&sub4;-Alkyl ist; und
(b) ein 2,6-Dinitroanilin-Herbizid.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, in welchem das 2,6-Dinitroanilin-Herbizid eine Verbindung der Formel II ist:
worin:
R²¹ steht für:
gerad- oder verzweigtkettiges Alkyl oder Alkenyl mit bis zu 12 Kohlenstoffatomen, welche substituiert sein können durch ein oder mehr Halogenatome oder Cycloalkylgruppen;
R²² für Wasserstoff oder eine Gruppe R²¹ wie obenstehend definiert steht;
R²¹ und R²² dasselbe oder verschieden sind;
R²³ steht für:
Wasserstoff oder Halogen;
gerad- oder verzweigtkettiges Alkyl mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen, das durch ein oder mehrere Halogenatome substituiert sein kann; oder
eine unsubstituierte Aminogruppe;
R²&sup4; steht für:
Halogen;
gerad- oder verzweigtkettiges Alkyl mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen, welches durch ein oder mehrere Halogenatome substituiert sein kann;
gerad- oder verzweigtkettiges Alkylsulfonyl mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen, welches durch ein oder mehrere Halogenatome substituiert sein kann;
oder Sulfamoyl.
3. Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, in welchem das 2,6-dinitroanilin-Herbizid Trifluralin ist, welches 2,6-Dinitro-N,N-dipropyl-4-(trifluormethyl)benzoamin ist.
4. Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, in welchem das 2,6-Dinitroanilin-Herbizid Pendimethalin ist, welches N-(1-Ethylpropyl)-3,4-dimethyl-2,6-dinitrobenzoamin ist.
5. Verfahren gemäß mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei in der Formel (I):
R² gewählt ist aus Chlor, Brom, -S(O)pMe und Trifluormethyl, worin p wie in Anspruch 1 definiert ist; und/oder
eine der Gruppen R² -S(O)PMe ist, worin p wie in Anspruch 1 definiert ist.
6. Verfahren gemäß mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, worin die Verbindung der Formel (I):
5-Cyclopropyl-4-(2-methylsulfonyl-4-trifluormethyl)benzoylisoxazol;
5-Cyclopropyl-4-(4-methylsulfonyl-2-trifluormethyl)benzoylisoxazol;
4-(2-Chlor-4-methylsulfonyl)benzoyl-5-cyclopropylisoxazol;
4-(4-Chlor-2-methylsulfonyl)benzoyl-5-cyclopropylisoxazol;
4-(4-Brom-2-methylsulfonyl)benzoyl-5-cyclopropylisoxazol;
Ethyl-3-[5-cyclopropyl-4-(3,4-dichlor-2-methylsulfenyl)benzoylisoxazol]carboxylat; oder
5-Cyclopropyl-4-(3,4-dichlor-2-methylsulfonyl)benzoylisoxazol ist.
7. Verfahren gemäß mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Verbindung der Formel (I) 5-Cyclopropyl-4-(2-methylsulfonyl-4-trifluormethyl)benzoylisoxazol ist.
8. Verfahren gemäß mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche unter Anwendung einer Aufbringungsrate von 0,5 g bis 512 g des 4-Benzoylisoxazol der Formel (I) und 8 g bis 3000 g des 2,6-Dinitroanilin-Herbizids pro Hektar.
9. Verfahren gemäß mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche unter Anwendung einer Aufbringungsrate von 25 g bis 150 g des 4-Benzoylisoxazols pro Hektar und von 250 g bis 500 g des 2,6-Dinitroanilin-Herbizids pro Hektar.
10. Verfahren gemäß mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche mittels einer Vorlaufanwendung.
11. Verfahren gemäß mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, in welchem die Stelle eine Fläche ist, die für den Anbau einer Feldfrucht bzw. eines Getreides verwendet wird oder verwendet werden soll.
12. Verfahren gemäß Anspruch 11, in welchem die Feldfrucht Mais ist.
13. Synergistische Herbizidzusammensetzung, umfassend:
(a) 4-Benzoylisoxazol der Formel I wie in mindestens einem der Ansprüche 1 oder 5 bis 7 definiert; und
(b) ein 2,6-Dinitroanilin-Herbizid wie in mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4 definiert;
in Verbindung mit einem herbizid-annehmbaren Verdünnungsmittel oder Träger und/oder oberflächenaktiven Mittel.
14. Zusammensetzung gemäß Anspruch 13, wobei das Gewichtsverhältnis von (a) : (b) 1 : 6000 bis 64 : 1 beträgt.
15. Zusammensetzung gemäß Anspruch 13, wobei das Gewichtsverhältnis von (a) : (b) 1 : 20 bis 1 : 1,33 beträgt.
16. Produkt, umfassend eine synergistische, herbizid-wirksame Menge von:
(a) 4-Benzoylisoxazol der Formel I wie in mindestens einem der Ansprüche 1 oder 5 bis 7 definiert; und
(b) 2,6-Dinitroanilin-Herbizid wie in mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4 definiert;
als ein kombiniertes Präparat für die gleichzeitige, separate oder sequentielle Anwendung bei der Eindämmung des Wachstums von Unkraut an einer Stelle.
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