DE6950488U - Vorrichtung zum loesbaren, kraftschluessigen befestigen eines typentraegers. - Google Patents

Vorrichtung zum loesbaren, kraftschluessigen befestigen eines typentraegers.

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DE6950488U
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Description

TRIUMPH WERKE NÜRNBERG
Aktiengesellschaft 85 Nürnberg, Further Straße 212
EP/Fi/Re/873 21. Oktober 1975
/ Vorrichtung zum lösbaren, kraftschlüssigen Befestigen eines Typenträgers ^)
Die Neuerung betrifft eine Vorrichtung zum lösbaren, kraftschiüssigen Befestigen eines als Rotationskörper ausgebildeten, abnehmbaren Typen- \
trägers mit auf seiner Oberfläche in Reihen und Spalten angeordneten Typen, der durch die Kraft eines in Ausnehmungen einer mit der Typenträgerwelle verbundenen Rastbuchse eingreifenden federnden Elementes geholten wird.
Der Hauptvorteil von Typenträgern, auf deren Oberflächen sä-.tiiche Schriftzeichen angeformt sind, liegt unter anderem darin, daß ein Auswechseln der Typenträger möglich ist, um dadurch verschiedene Schriftarten oder Sonderzeichen mit ein und derselben Schreibmaschine niederzuschreiben. Die Typenträgerbefestigung, die zweckmäßigerweise an einem von oben leicht zugänglichen Teil angeordnet sein muß, soll leicht bedienbar sein und die Masse des Typenträgers nicht wesentlich erhöhen.
Durch die deutsche Patentschrift 64Ί 760 ist ein Typenzylinder bekanntgeworden, der abnehmbar auf eine Welle aufgesteckt ist. Dazu sind Sperrklinken am oberen Teil der Typenträgerwelle in Aussparungen vorge-J sehen, in die sie zum Auswechseln des Typenträgers hineingedrückt werden Λ können. Diese Art der Lagerung hat den großen Nachteil, daß dabei der '] Querschnitt der Typenträgerwelle geschwächt wird und außerdem in axialer Richtung keine spielfreie Lagebestimmung gewährleistet wird. Weiterhin
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• · · i
EP/Fi/Re/873
21. Oktober 1975
/ft
sind die beim Auswechseln zu betätigenden Teile der Befestigung schlecht zu bedienen und es ist erforderlich, zum Abnehmen des Typenträgers beide Hände zu beschmutzen. Wenigstens bei der Verwendung eines Farbbandes ist eine Beschmutzung der Hände nicht aus» geschlossen, da der Typenträger von dem auf beiden Seiten getränkten Farbband - im Gegensatz zu einem nur einseitig beschichteten Kohleband - stark eingefärbt ist.
Ähnliche Nachteile bezüglich der Bedienung der Haltevorrichtung des Typenträgers treten bei der in der deutschen Auslegeschrift 1 144 300 dargestellten Typenkopfbefestigung auf. Auch hier müssen zum Auswechseln des Typenträgers die auf der Oberfläche angeformten Schriftzeichen berührt werden,- da am Typenträger keine Griffflächen vorgesehen sind, die an einer Stelle liegen, welche rächt mit dem Farbband in Berührung kommen.
Eine andere bekanntgewordene Typenträgerbefestigung (deutsche Auslegeschrift 1 561 232) vermeidet weitgehend die vorerwähnter) Nachteile. Bei dieser Vorrichtung ist ein Hebelgriff in der Kappe schwenk-
bar gelagert, der in seiner geöffneten Lage über mindestens eine Nockenfläche auf eine Drahtfeder wirkt. Die Drahtfeder liegt in einer konischen Nut der Drehwelle, wodurch eine spielfreie, axiale Bewegung gewährleistet wird.
Bei dieser Vorrichtung sind somit fast sämtliche Teile, die zur Befestigung des Typenträgers auf der Drehwelle dienen, mit dem auszutauschenden Typenträger fest verbunden und erhöhen den Preis des
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EP/Fi/Re/873 - 3 - 21. Oktober 1975
custauschbaren Typenträgers. Bei der Umstellung einer Schreibmaschine auf eine andere Schriftart ist es somit erforderlich, neben dem eigentlichen Schriftzeichenträger auch Teile auszutauschen, die ausschließlich zur Befestigung des Typenträgers dienen. Weiterhin liegen bei der genannten Vorrichtung die Befestigungsteile, insbesondere die Nockenwelle am größten Hebelarm des zum Abdruck schwenkbaren Typenträgers und erhöhen dadurch dessen Trägheitsmoment. Bei Schreibmaschinen, mit welchen eine hohe Geschwindigkeit erreicht werden soll, ist dies ein besonders nachteiliger Faktor.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile weitgehend zu vermeiden und eine lösbare Typenträgerbefestigung zu schaffen, die einfach herzustellen ist, leicht bedient werden kann und in kinematischer Hinsicht keine Nachteile mit sich bringt.
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß das federnde Element zum Arretieren des mit einem fest angeformten G.iffrand versehenen Typenträgers an der mit der Trägerwelle verKjndenen \astbuchse angeordnet ist.
Eine weitere vorteilhafte Ausbildung der Neuerung Hegt darin, daß die ; aere Fläche des Griffrandes vom Typenträger als Anlagefläche für das federnde Element ausgebildet ist.
Ein Ausfü'hrungsbeispiel d-jr Neuerung ist in der Zeicnnung dargestellt, und wird im folgender näher beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 ei-*en Sr'.nitt durch den auf einer Trägerwelle mittels
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EP/Fi/Re/873 - 4 - 21. Oktober 1975
einst Rastbuchse aufgesteckten Typenträger,
Fig. 2 .-ine Draufsicht auf den durch Verschwenken einer Bügelfeder '-»efestigten Typenträger,
rig. 3 *-xne Seitenansicht der Rastbuchse mit der BUgelfeder in der Ruhelage,
Fi.g. 4 eine Teilansicht der Rastbuchse mit in Arbeitslage verschwenkter BUgelfeder und
Fig. 5 eine Ansicht auf die Rastbuchse mit der Bügelfeder in * der Ruhelage.
In den Fig. 1 und 2 ist der Typenträger 1 dargestellt, der mittels einer Rastbuchse 2 auf eine Drehwelle 3 aufgesteckt ist. Auf der Dreh welle 3 ist zu diesem Zweck ein Bund 4 angeordnet, an welchem des Trägerteil 5 anliegt, in dessen Lager 6 die Drehwelle 3 und alle damit verbundenen Teile drehbar gelagert sind. Ur die axiale Lage der Drehwelle 3 in dem Trägerteil 5 und andererseits die Lage der Rastbuchse 2 zu bestimmen, ist die Drehwelle 3 mit der Rastbuchse 2 durch eine Stiftschraube 7 verbunden, welche auf einer Fläche an der Dreh welle 3 anliegt.
Um die Winkellage des Typenträgers 1 gegenüber der Drehwelle 3 festzulegen, ist an dem unleren Rand der Aufnahmebohrung des Typenträgers 1 ein Vorsprung 8 angeformt. An der Außenseite des Typenträgers 1 ist am oberen Teil, von Rippen 9 unterstützt, ein Griifrand 10 vorgesehen. Ein Teil des Griffrandes 10 dient als Anlageflache 11 für eino Bügelfeder 12, während die untere Seite als Grifffläche 13 dient.
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EP/Fi/Re/873 - 5 - 21. Oktober 1975
Die Rastbuchse 2 weist an ihren unteren Teil eine erweiterte Bohrung 16 für das Lager 6 und einen Ansatz 14,auf, in welchen ein Querschlitz 15 eingearbeitet ist. Mittels der Lagerzapfen 17 ist die Bügelfeder 12 in Querbohrungen 18 in der Rastbuchse 2 gelagert. Außerdem weist die Rastbuchse 2 Aussparungen 19 auf und dazu im rechten Winkel angeordnete Nuten 20. Zwei schräge Flächen 21 verlaufen in Richtung der Nuten 20 und schneiden die Aussparungen 19.
Zum Aufstecken des Typenträgers 1 auf die Drehwelle 3 muß die Bügelfeder 12 die in der Fig. 3 dargestellte Lage einnehmen. Dabei ist es möglich, den Typenträger 1 über die Bügelfeder 12 auf dia Rastbuchse aufzustecken. Durch den Vorsprung 8 wird die Winkellcge des Typenträgers 1 gegenüber der Rastbuchse 2 und der Drehwelle c fixiert. Durch Verschwenken der Bügelfeder 12 in eine Lage, wie sie in -an Fig. 2 und 4 dargestellt ist, wird der Typenträger 1 auf der Drehwelle 3 befestigt. Durch die Wirkung der beiden Nuten 20 und das Bestreben der Bügelfeder 12 zusammenzufedern, übt die BUgelfeder 12 einen Druck auf die AnJigeflache 11 des Typer.trägers 1 aus, wodurch dieser zum Anliegen an dem Ansatz 14 kommt und in axialer Richtung fixiert ist. Der Vorsprung 8 kommt dabei in den Querschlitz 15 zu liegen, wodurch die Lage des Typentr'igers 1 in der Drehrichtung bestimmt ist.
Zum Entfernen des Typenträgers 1 von der Drehwelle 3 muß lediglich die Bügelfeder 12 um 90° verschwenkt werden. Dabei gleitet die Bügelfeder zunächst entlang der schrägen Kante, welche die Nut 20 mit der Mantelfläche der Rastbuchse bildet, spreizt sich dabei zunächst wieder auseinander und gleitet anschließend, durch die Eigenfederung unter-
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stützt, in die Aussparungen 19 hinein. In den Aussparungen 19 wird die Bügelfeder 12 in einer Lage gehalten, bei der es möglich ist, den Typenträger über die Bügelfeder 1 2 von der Rastbuchse 2 herabzuziehen. Das Abnehmen des Typenträgers 1 von der Rastbuchse ist sehr leicht mit Hilfe des Griffrandes 10 möglich. Mit z. B. Daumen und Zeigefinger läßt sich der Griffrand 10 an seiner unteren Seite 13 leicht unterfassen, so daß der Typenträger 1 abgenommen werden kann.
Durch die neuerungsgemäße Vorrichtung zum lösbaren, kraftschlüssigen Befestigen eines Typenträgers auf einer Trägerwelle ist sine einwandfreie Fixierung des Typenti-ägers mit Hilfe einer einzigen Bügelfeder vollkommen spielfrei möglich. Einziges Hilfsmittel zum Erreichen dieser Wirkung ist die Bügelfeder^ welche durch die besondere Ausgestaltung der Nuten den Typenträger kraftschlüssig in einex bestimmten Lage festhält. Grii'fflachen am Typenträger ermöglichen es, diesen abzunehmen, ohne daß dabei die Finger mit den am Typenträger angeformten Schriftzeichen in Berührung kommen. An dem abnehmbaren; Typenträger sind keinerlei Teile angeformt, die zur Befestigungsvorrichtung selbst gehören. Zum Umstellen der Schreibmaschine auf eine andere Schriftzeichenart
J U A..-4.-. I J__ X Λ.—1-. ._ Z _a. Ij. £ Λ 1I.L -J
uuAoii nu3iuu3V/iicn UC9 lyi'Biiiiuyaia lsi co auiiiii iiwi. ciiuiuoii^bii/ Γισιι aus einem einzigen Teil bestehenden Typenträger auszutauschen. Die Befestigungsvorrichtung ist auf der Drehwelle bzw. auf der Rastbuchse untergebracht und bleibt somit fest in der Schreibmaschine.
- Schutzansprüche -
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Claims (4)

Schutzansprücf.q
1. Vorrichtung zum lösbaren, kraftschlüssigen Cefestigen eines als Rotationskörper ausgebildeten, abnehmbaren Typtiträgers mit auf seiner Oberfläche in Reihen und Spalten angeordneten Typen, der durch die Kraft eines in /-.usnehmungen einer mit der lypenträgerwelle verbundenen Rastbuchse eingreifenden federnden Elements gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß das federnde Element (12) zum Arretieren des mit einem fast angeformten Griffrand (10) versehenen Typenträgers (1) an der mit der Trägerwelle (3) verbundenen Rastbuchse (2) angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das an der Rastbuchse (2) angeformte federnde Element (12) zum Arretieren eine Bügelfeder ist, die in einer Querbohrung (18) der Rastbuchse (2) mittels Lagerzapfen (17) gelagert ist und daß die Querböhrung (18) so angelegt ist, daß sie innerhalb einer sich auf der Rastbuchse (2) befindenden Aussparung (19) lsgt.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet , daß die obere Fläche des Griffrandes (10) vom Typenträger (1) als Anlagefläche (11) für das federnde Element (12) ausgebildet ist.
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1I
EP/Fi/Re/873
21. Oktober 1975
4. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastbuchse (2) mit einem oder mehreren Querschlitzen (15) ausgestattet ist, die mit am Typenträger (1) angeformten VorsprUngen (8) so ineinander greifen, daß die Winkellage des Typenträgers (1) fixiert ist.
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DE19696950488 1969-12-31 1969-12-31 Vorrichtung zum loesbaren, kraftschluessigen befestigen eines typentraegers. Expired DE6950488U (de)

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