DE694530C - Vorrichtung zum Feststellen von Fehlstellen in Werkstuecken, insbesondere in Schweissnaehten - Google Patents

Vorrichtung zum Feststellen von Fehlstellen in Werkstuecken, insbesondere in Schweissnaehten

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DE694530C
DE694530C DE1930U0012674 DEU0012674D DE694530C DE 694530 C DE694530 C DE 694530C DE 1930U0012674 DE1930U0012674 DE 1930U0012674 DE U0012674 D DEU0012674 D DE U0012674D DE 694530 C DE694530 C DE 694530C
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N27/00Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means
    • G01N27/72Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating magnetic variables
    • G01N27/82Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating magnetic variables for investigating the presence of flaws
    • G01N27/90Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating magnetic variables for investigating the presence of flaws using eddy currents
    • G01N27/9046Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating magnetic variables for investigating the presence of flaws using eddy currents by analysing electrical signals

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Description

  • Vorrichtung zum Feststellen von Fehlstellen in Werkstücken, insbesondere in Schweißnähten Zum Feststellen von Fehlern in Werkstükken auf elektromagnetischem oder elektrischem Wege sind zahlreiche Vorschliige,gemacht worden. Man hat z. B. das Werkstück magnetisch durchflutet und auf irgendeine Weise das an der Fehlstelle auftretende, gegenüber einer gesunden Stelle größere magnetische Spannungsgefälle bestimmt. Man hat das Werkstück auch elektrisch durch. flutet, indem man auf irgendeine Weise Strom durch das Werkstück hindurchschickte und mittels Prüfelektroden den an der Fehlstelle auftretenden größeren Spannungsabfall mit dem Spannungsabfall an einer gesunden Stelle verglich. Diese bekannten Anordnungen haben nicht zu dem gewünschten Ziele geführt, und man hat -deshalb vorgeschlagen, zum Feststellen von Fehlstellen solche Kraftlinien heranzuziehen, die durch einen in dem Werkstück vorhandenen Fehler aus dem Werkstück hlerausgedrängt werden. Gegen. stand der Erfindung ist eine besonderszweckmäßige Anordnung zur Ausführung der zuletzt genannten Methode. Die Erfindung ist gut verwendbar bei Gleich- und bei Wechslelmagnetisierung des Werkstückes. Erfindungsgemäß dient zur Feststellung der austretenden Kraftlinien eine in der Durchflutungsebene des Prüfkörpers schwingende Prüfspule. Diese ermöglicht durch Wahl der Schwingungsfrequenz auch noch eine Anzeige verhältnismäßig kleiner Fehlstellen, die nur wenig Kraftlinien aus dem Werkstück herausdrängen; denn bei konstantem, die Prüfspuie durchsetzendem Feld nimmt die in der Spule erzeugte elektromotorische Kraft mit der Fre. quenz zu. Man kann demnach durch Wahl einer entsprechend hohen Frequenz auch noch solche Fehler nachweisen, die infolge der geringen aus dem Werkstück austretenden Kraftlinienzahl mit den üblichen Anordnungen nicht zur Anzeige gebracht werden können.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Abbildung dargestellt. Mit M ist ein Magnet bezeichnet, dessen Wicklung beliebig von Wechsel. oder Gleichstrom durchflossen werden kann, so daß das Gerät ohne weiteres zum Anschluß an Gleich. und Wechsel. stromnetze ausgebildet werden kann. Von diesem Magneten wird das Werkstück senkrecht zur Richtung der Schweißnaht magnetisch durchflutet. Dabei wird der Magnet kontinuierlich oder absatzweise in Richtung der Schweißnaht weiterbewegt. Zwischen den freien Schenkeln des Magneten ist oberhalb der Schweißnaht die Prüfspule P angeordnet. An die Prüfspule ist das Meßgerät G angeschlossen, das zweckmäßig aus einem Gleichstromgalvanonteter mit vorgeschaltetem Gleichrichter bestehen kann. Die Prüfspule P wird während der Messung in einer durch die beiden Pfeile gekennzeichneten schwingenden Bewegung gehalten, so daß, sobald austretende Kraftlinien von ihr geschnitten werden, in ihr eine EMK erzeugt wird, deren Frequenz der Schwingungsfrequenz der Spule entspricht und deren Größe abhängig von der Größe des angezeigten Fehlers ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Feststellen von Fehlstellen in Werkstücken, insbesondere in Schweißnähten, bei der die Prüflinge mit magnetischen Kraftlinien durchflutet und die durch die Fehlstellen aus den Prüflingen herausgedrängten Kraftlinien bestimmt werden, gekennzeichnet durch eine in der Durchflutungsebene hin und her schwingende Prüfspule.
DE1930U0012674 1930-05-20 1930-05-20 Vorrichtung zum Feststellen von Fehlstellen in Werkstuecken, insbesondere in Schweissnaehten Expired DE694530C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3346807A (en) * 1964-04-24 1967-10-10 American Mach & Foundry Reciprocating apparatus with means to maintain the reciprocation centered over an anomaly
US3466536A (en) * 1966-02-24 1969-09-09 Essem Metotest Ab Magnetic testing apparatus for helical welds which follows the weld with a reciprocating movement

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3346807A (en) * 1964-04-24 1967-10-10 American Mach & Foundry Reciprocating apparatus with means to maintain the reciprocation centered over an anomaly
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