DE694492C - Gestell zum Umwandeln eines vorhandenen Stuhles in einen Rollstuhl - Google Patents

Gestell zum Umwandeln eines vorhandenen Stuhles in einen Rollstuhl

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DE694492C
DE694492C DE1938P0078368 DEP0078368D DE694492C DE 694492 C DE694492 C DE 694492C DE 1938P0078368 DE1938P0078368 DE 1938P0078368 DE P0078368 D DEP0078368 D DE P0078368D DE 694492 C DE694492 C DE 694492C
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DE
Germany
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chair
frame
threshold
wheelchair
convert
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Expired
Application number
DE1938P0078368
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English (en)
Inventor
Helene Pohl Geb Elstner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HELENE POHL GEB ELSTNER
Original Assignee
HELENE POHL GEB ELSTNER
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C7/00Parts, details, or accessories of chairs or stools
    • A47C7/002Chair or stool bases
    • A47C7/006Chair or stool bases with castors

Landscapes

  • Chairs For Special Purposes, Such As Reclining Chairs (AREA)

Description

  • Gestell zum Umwandeln eines vorhandenen Stuhles in einen Rollstuhl Gegenstand der Erfindung ist ein mit Lauf -rollen und mit Rasten zum Einstellen der Beine von Sitxmöheln versehenes Gestell zur Umwandlung eines vorhandenen Stuhles in einen Rollstuhl.
  • Es soll durch die Erfindung mit geringen Kosten ein Rollgestell geschaffen werden, das geeignet ist, jeden im Haushalt vorhandenen Stuhl als Rollstuhl verwenden zu können, und das ferner ,geeignet ist, vom Ärzten, Bandagisten u. @dgl. auf Lager gehalten zu werden, um ,es für geringes Geld ausleihen zu können.
  • Bei -den bekannten Vorrichtungen zum Umwandeln eines vorhandenen Stuhles. in einen Rollstuhl wird ein ,schwerer, starrer Rahmen verwendet, der mit zwei Reihen vom Vertiefungen für die Beine verschieden großer Stühle versehen ist. Ein solches G.estell,paßt nur für zwei Stühle bestimmter Größe, nicht aber für jeden Stuhl, den man im Haushalt beisitzt und ,als. am geeignetsten auswählen will. Es nimmt außer Gebrauch in seiner starren Ausführung viel Platz weg, so daß .man in einem kleinen Haushalt nicht. weiß; wo man es unterbringen soll, und ganz ausgeschlossen ist es, daß ,ein Arzt oder ein Bandagist mehrere solcher - Stühle auf Lager halten kann, um sie leihweise vergeben zu können; @demm nicht nur der Raumbedarf des Gestells spricht dagegen, sondern auch die Umständlichkeit des Forbschaffens eines so ungefügen Gegenstandes.
  • Damgegenüber ist die Erfindung darin zu ersehen, daß das Gestell aus zwei .durcli Gelemkschienen imitekander verbundenen Kufen besteht, ,auf denen die Rasten für die Stuhlbeine zueinander verstellbar angeordnet sind.
  • Dadurch wird es zunächst ermöglicht ,außer Gebrauch die beiden schmalen Kufen dicht aneinand@erzulegen, so daß das Gestell zu ,seiner Aufbewahrung sehr wenig Platz beansprucht und handlich beim Fortschaffen ist. Man kann es zusammengelegt leicht unter ,dem Arm tragen; die Gelenkschienen stellen ,dabei die Verbindung zwischen den Kufen her und ermöglichen die richtige Einstellung der Kufen mit ihren Rasten für die Beine des .als Krank.enstubl ausgewählten Stuhles; ,denn nun kann das Anpassen des Gestells, an den ausgewählten Stuhl in der Weisse vor sich .gehen, daß die Kufen auf . die ungefähre Breite des Stuhles anseinandergezogen werden, .daß dann die Vorderbeine des Stuhles in ,die vorderen Rasten eingesetzt werden, daß dann die hinteren Rasten gegen die vorderen. eingestellt und dann die bunteren Stuhlbeine in -diese Raster eingesetzt werden. Dieses heue Gestell ist hierdurch auch ohne, weiteres einem Stuhle anzupassen, dessen Hinterbeine voneinander eine andere Entfernung haben als die Vorderheisre.
  • Ein weiteres keimzeichnendes Merkmal der Erfindung besteht darin, daß jede Stuhlbeinrast auf je einer Hülse o" d"-,1. befesitgt isst, an der unterhalb der Rast auch die Gestellrolle und vor jeder Rolle eine Exzenterscheibe angeordnet ist, die beim Überfahren einer Türschwelle mit ihrem kleinsten Halbmesser an die Schwelle stößt, beim Vorwärtsschiebers des Stuhles sich auf der Schwelle abwälzt und dabei die hinter ihr folgende Laufrolle so weit ,anhebt, daß sie stoßfrei auf die Schmelie läuft.
  • Inder Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in. einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar veranschaulichen Abb. i sdas Rollgestell mit eünglesetztem Stuhl in Seitenansicht, Abb.2 das Rollgestell ohne Stuhl in Draufsicht, Abb.3 und 4 in. größerem MaBstabe die Exzenterscheibe beim Überfahren, einer Türschwelle.
  • Die Kufen i sind durch die Gelenkschienen 2 miteinander verbunden, die zur wahlweisen Änderung der Entfernung x eine entspffechende Einsteilung der Kufen i zueinander gestatten. Auf jeder Kufe i sind zwei Rollenträger 3 und 4 .angeordnet; von denen die Rollenträger 4 durch Nieten 5 an den Kufen befestigt sind, während die Rollenträger 3 an dein Kufen verschiebbar und durch Schraub-en 6 feststellbar sind. Dadurch lassen sich wieder die Rollenträger 3 und 4 gegeneinander .einstellen.
  • Jeder Rollmträger weist eine Rast 9 für sein Stuhlbein auf und trägt eine breite Laufrolle 7 und eine vor dieser angeordnete schmale Exzeinterseheibe B. Der Umfang 14 ,der Exzenterscheiben 8 ist leicht aufgerauht, und seine auf die Scheibe 8 wirkende Feder 15 bringt sdie Scheibe 8 nach ihrem Gebrauch immer wieder in ihre Anfangslage zurück.
  • Sind die Kufen i zueinander und die Rollenträger 3, 4 auf den Kufen zueinander entsprechend den Füßen des zu verwendenden vorhandenen Stuhles richtig eingestellt, so, stellt man den Stuhl -mit seinen Füßen i o in die Rastern 9 der Rollenträger hinein, und --der Stuhl ist als Rollstuhl gebrauchsfertig. Soll der Stuhl über eine Türschwelle 12 gefahren werden, so stößt er bei seiner Bewegung in Richtung des Pfeiles z (Abt. 3) zunächst die Exzenterscheibe im Punkte i i an die Schwelle 12. Bei. der Weiterbewegung des Stuhles in Richtung des Pfeiles z wälzt seich nun der geraubte Umfang 14 der Scheibe 8 auf die Schwelle ab, und es gelangt die Scheibe 8 schließlich in die Stellung nach der Abb. 4, wobei die Kufe r so weit angehoben wurde, daß nunmehr die Laufrolle 7 stoßfrei auf die Sehwelle laufen kann. Dann Übernimmt die Laufrolle 7 wieder die Führung, und die Exzenterscheibe 8 *kehrt durch die Wirkung ihrer Feder 15 wieder in ihre Anfangsstellung zurück. Dass Anheben der hinteren Rollen 7 geschieht :dann in gleicher Weise.
  • Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel sind die StübIbeine iö lose in die Rasten 9 eingesetzt. Meistens wird dies genügen, um dem Stuhl in den Rasten den nötigen Halt zu geben und dien Kufen i ihre Lage zueinander zu .sichern. Die Rasten könnten aber natürlich auch so, ausgebildet sein, daß die Stuhlbedinse ins den Rasten :durch Schraubzwingen ader ,gleichwertige - Mittel festgespannt wer-,den können.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mit Laufrollen und mit Rarsten zum Einstellen der Beine von Sitzmöbeln versehenses Gestell zum Umwandeln seines vorhandenen Stuhles in einen Rollstuhl, dadurch gekennzeichnet, sdaß das Gestell aus zwei :durch Gelenkschienen (2) miteinander verbundenen Kufen (i) besteht, auf denen die Rasten (9) für die Stuhlbeine (i o) zueinander verstellbar angeardnet ssind.
  2. 2. Gestell nach Patentanspruch i, @dadurch gekennzeichnet, daß jede Stuhlheinrast.(9) auf je einer Hülse. (3) befestigt isst, an :der unterhalb der Rast (9) auch,die Gestellrolle (7) .und vor jeder Rolle (7) seine Exzenterscheibe (8) angeordnet ist, ,die beim Überfahren einer Türschwelle mit Ihrem kleinsten Halbmesser an die Schwelle stößt, beim Vorwärtsschieber des Stuhleis sich auf der Schwelle abwälzt und dabei die hinter ihr. folgende Laufrolle .so weit anhebt, daß sie stoßfrei auf .die Schwelle läuft.
DE1938P0078368 1938-12-16 1938-12-16 Gestell zum Umwandeln eines vorhandenen Stuhles in einen Rollstuhl Expired DE694492C (de)

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DE (1) DE694492C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2654421A (en) * 1949-06-09 1953-10-06 Roy G Neff Wheeled base for chairs
DE3515301C1 (de) * 1985-04-27 1986-07-24 Günter von 2725 Brockel Juterzenka Rollvorrichtung für einen Stuhl

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2654421A (en) * 1949-06-09 1953-10-06 Roy G Neff Wheeled base for chairs
DE3515301C1 (de) * 1985-04-27 1986-07-24 Günter von 2725 Brockel Juterzenka Rollvorrichtung für einen Stuhl

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