DE694429C - Stoffe - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03C—MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03C7/00—Separating solids from solids by electrostatic effect
- B03C7/02—Separators
- B03C7/06—Separators with cylindrical material carriers
Landscapes
- Electrostatic Separation (AREA)
Description
- Elektrostatischer Scheider für Erze und sonstige Stoffe Die' Erfindung bezieht sich auf eine weitere Ausgestaltung des elektrostatischen Scheiders für Erze und sonstige Stoffe nach dem 'Hauptpatent mit zwei ühereinanderliegenden Elektroden, von denen die obere, die leitenden Gutsteilchenanziehende Elektrode, durchbrochen ist und die untere, die leitenden Teilchen abstoßende Elektrode die Förderfläche für das Scheidegut bildet. Solche Scheider sind bekannt. Nach dem Hauptpatent ist die obere, durchbrochene Elektrode mit Räumen oder Flächen zur Aufnahme der nach ' oben durch die Durchbrechungen fliegenden Teilchen versehen und als ein um seine Längsachse umlaufender Zylinder ausgebildet, wobei die angezogenen Gutsteilchen in das 'Innere des Zylinders gelangen und von dort aus nach außen abgeführt werden.
- Die vorliegende Erfindung sieht nundieUnterbriiigung einer solchen umlaufenden Zylinderelektrode im Innern einer ebenfalls umlaufenden rohrförmigen Gegenelektrode vor. Dadurch werden wesentliche Vorteile erreicht.
- Das- zu trennende Gemenge wird in dem umlaufenden Gegenelektrodenzylinder dauernd umgewälzt, und es wird so jedem einzelnen-Teilchen Gelegenheit gegeben, in den Anziehungsbereich der inneren durchbrochenen. Zylinderelektrode zu gelangen. Im Gegensatz hierzu besteht bei -Anwendung eines Förderbandes oder einer ebenen Fläche als Gegenelektrode der Nachteil, daß die leitenden Teilchen, die auf der Gegenelektrode zufällig unter nicht leitende Teilchen. zu liegen kommen, überhaupt nicht angezogen werden. Nach der Erfindung findet also eine fortgesetzte Trennung der leitenden von den nichtleitenden Teilchen statt, die um so wirksamer sein wird; je länger das Elektrodenrohr und je langsamer der Durchsatz ist. Man braucht also das Scheidegut nicht mehr durch mehrere elektrostatische Scheider zuschicken. Ein weiterer Vorzug der Erfindung besteht darin, daß' durch. den geschlossenen Bau der Anlage Belästigungen durch Staub o. dgl. vermieden werden. Man kann entweder die äußere Rohr- oder die innere Zylinderelektrode -unter Hochspannung setzen. Wird die innere Elektrode an Hochspannung gelegt, so dient das .äußere geerdete und deshalb gefahrlos berührbare Elektrodenrohr zugleich als Schutzmantel.
- Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise in verschiedenen Ausführungsformen dargestellt.
- Abb. i ist ein Längsschnitt und Abb. 2 ein Querschnitt hach A-B der Abb. i in der Pfeilrichtung gesehen. Die durchbrochene, die Teilchen anziehende und mit Auffangräumen für die angezogenen, durch die Durchbrechung nach oben fliegenden Teilchen versehene Elektrode, die als ein um seine Längsachse umlaufender Zylinder ausgebildet ist, ist auf der Welle io angeordnet, die bei ii gelagert und z. B. .mit dem Riemenscheibenantrieb 12 versehen ist. Der Elektrodenzylinder 4 liegt in einem die leitenden Teilchen abstoßende Gegenelektrode bildenden Rohr 3, das um die Welle io der inneren Elektrode 4, z. B. durch eine Riemenscheibe i3, zweckmäßig mit einer von der Elektrode 4 verschiedenen Drehzahl in Umlauf versetzt wird. - Es ist natürlich auch möglich, beide Elektroden miteinander zu kuppeln und gemeinsam zu drehen. Im Falle der Abb. i und 2 sitzt das Rohr 3 an Isolatoren 15, 16 und ist z. B. durch einen Stromabnehmer an eine Hochspannungsquelle angeschlossen. .
- Zur Zufuhr des Gutes aus dem Aufgabetrichter 5 ist ein Zellenrad i mit einer Anzahl Durchlaßöffnungen vorgesehen, durch das das Scheidegut beispielsweise in die vier Taschen 6, 7, 8, g gelangen kann. Um ein Zurückfallen durch die Einlaßöffnungen zu verhüten, sind im Teil i radschaufelartige, schräge Bleche 2 angeordnet, so daß alles Scheidegut beim Umlauf des Zylinders 3 in der Pfeilrichtung (Abb. 2) weiterbefördert wird. Um eine gute Auflockerung des Gutes und ein ständiges Vorbeiries61n unterhalb der Elektrode 4 zu erreichen, sind in dem umlaufenden Rohr 3 vier Bleche 3' eingebaut, welche die vier Taschen 6bisg bilden. Die Wirkungsweise dieser Taschen ist derart, daß beim Umlauf beispielsweise die Tasche g sich mit Gut füllt. Wenn sie die Stellung 6 erreicht hat, liegt das Scheidegut im unteren-Teil der Tasche. Beim weiteren Umlauf gelangt sie mit dem Gut an die Stelle 7. Sobald die Lage der Tasche 8 erreicht ist, beginnt das Gut aus der Tasche herauszurieseln und in einem sanften Strom nach unten zu fallen. In diesem günstigen Zustand findet die Anziehung durch die Zylinderelektrode 4 statt. Bei weiterer Unidrehung wird das nicht angezogene Gut von einer Tasche wieder mit nach oben genommen. Zu dem gleichen Zweck der Umwälzung des Gutes kann das Rohr 3 auch mit gewellter Wandung ohne besondere Taschen 'verseben sein.
- Der Austritt des nicht angezogenen Scheidegutes aus dem Rohr 3 erfolgt bei 2o, von wo es in den Raum 18 fällt, während das Gut aus der inneren Elektrode 4 in den Räum i9 gelangt. Die Förderung des Gutes aus der umlaufenden Zylinderelektrode ¢ übernehmen -Schneckenschaufeln 14 auf der Welle io.
- Man kann die beiden Zylinderelektroden 3 und 4 statt gleichachsig, wie in Abb. r und 2 dargestellt, auch außermittig zueinander anordnen, wobei die beiderseitigen Längsachsen parallel oder,gegeneinandergeneigt sein können, um beispielsweise gegen das Ende der Trennung eine stärkere Anziehung zu erhalten. In diesem Falle können die Austragschnecken 14 im Innern der Elektrode 4 so ausgeführt sein, daß z. B. der linke Teil der Schneckenanordnung nach links und der rechte Teil nach rechts fördert, die angezogenen Teilchen also nach beiden Enden der Elektrode ausgetragen werden.
- Die Zylinderelektrode 4 kann gemäß Abb. 3 auch lose gelagert sein. Zu diesem Zweck er halten z. _ B. die beiden Stirnwände 17 eine Aussparung 21, in " denen die Welle io' des Zylinders 4 lose ruht. Beim Umlauf der Stirnwände 17 in der Pfeilrichtung rollt die Welle io' auf den Aussparungen 21 ab, da sie das Bestreben hat, immer am tiefsten Punkt zu verbleiben. Infolgedessen führt die Zylinderelektrode 4 beim Umlauf eine tanzende Bewegung aus und sorgt gleichzeitig durch die dabei auftretenden Erschütterungen für eine gute Abreinigung der Elektrodenrinnen von anhaftendem Staub. Vorteilhaft wird die lose Welle io' mit kleinen in die entsprechend gewellte oder gezackte Aussparung 21 eingreifenden Zähnen 22 versehen, um eine sichere Umwälzung der Zylinderelektrode 4 zu gewährleisten.
- Will man die innere durchbrochene Elektrode an Hochspannung legen, was den Vorteil einer bequemeren Gutzufuhr und Ungefährlichkeit gegen Berührung bietet, so wählt man zweckmäßig einen Einlauf gemäß Abb. 4. Die schematisch dargestellte Zylinderelektrode 23 ist hier durch ein Isolierrohr 26 mit der bei 28 gelagerten Antriebswelle 27 starr verbunden, so daß außen keine Hochspannung liegt. Die äußere Rohrelektrode 24, durch die sich die innere Elektrode 23 außermittig erstreckt, ist auf Rollen 24' gelagert, ähnlich wie dies bei Drehrohröfen üblich ist. Die Einlaufseite 29 des Zylinders 24 kann kegelig ausgebildet sein. Der feststehende Einlauftrichter 30 ist gasdicht an den umlaufenden Kegel 29 angeschlossen, der das Gut ohne weiteres in die- Taschen 25. des Zylinders 24 befördert. Die Zylinder 23, 24 können nach einem Ende zu geneigt sein, wobei die Durchsatzgeschwindigkeit durch Einstellung der Neigungslage geregelt werden kann. -
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i.- Elektrostatischer Scheidet für Erze oder sonstige Stoffe mit zwei übereinanderliegenden Elektroden, von denen- die obere, die leitenden Gutsteilchen anziehende Elektrode- durchbrochen ist und die untere, die leitenden Teilchen abstoßende Elektrode, die Förderfläche für -das Scheidegut bildet, nach Patent 689 185, dadurch gekennzeichnet, daß die durchbrochene, mit Auffangräumen versehene und als ein um seine Längsachse umlaufender Zylinder ausgebildete Elektrode sich im Innern einer ebenfalls umlaufenden rohrförmigen Gegenelektrode befindet, die der -Zufuhr des Gutes dient.
- 2. Elektrostatischer Scheidet nach An-. spruch r, dadurch gekennzeichnet, daß beide Elektrodenzylinder gleichachsig sind (Abb. i).
- 3. Elektrostatischer Scheidet nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der innere umlaufende Elektrodenzylinder und die äußere rohrförmige Gegenelektrode außermittig zueinander gelagert sind (Abb. q.). q..
- Elektrostatischer Scheidet nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsachsen beider Elektrödenzylinder gegeneinandergeneigt verlaufen. .
- 5. Elektrostatischer Scheidet nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die UmlaufzahlenbeiderElektrodenzylinder verschieden sind.
- 6. Elektrostatischer Scheidet nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenwand der äußeren rohrförmigen Elektrode taschenförmige Einbauten (3') vorgesehen sind oder die Rohrwand - mit Wellungen versehen ist.
- 7. Elektrostatischer Scheidet nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für die Gutzufuhr im Einlaufende des äußeren Elektrodenrohres radschaufelähnliche Einbauten (2) angeordnet sind. B. Elektrostatischer Scheidet nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die innere umlaufende Zylinderelektrode in den Stirnwänden (17) der' äußeren umlaufenden Rohrelektrode löse gelagert ist (Abb. 3). g. Elektrostatischer Scheidet nach Anspruch i, 3 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnwände (17) der äußeren Elektrode eine gewellte oder gezackte Aussparung (21) haben _und die darin lose gelagerte Welle (io') der inneren Zylinderelektrode mit in die Wellungen oder Zacken der Aussparung eingreifenden Vorsprüngen oder Zähnen (22) versehen ist. .
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1939M0144009 DE694429C (de) | 1939-01-24 | 1939-01-24 | Stoffe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1939M0144009 DE694429C (de) | 1939-01-24 | 1939-01-24 | Stoffe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE694429C true DE694429C (de) | 1940-08-01 |
Family
ID=7335449
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1939M0144009 Expired DE694429C (de) | 1939-01-24 | 1939-01-24 | Stoffe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE694429C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE965211C (de) * | 1954-10-09 | 1957-06-06 | Metallgesellschaft Ag | Verfahren und Einrichtung zur elektrostatischen Aufbereitung von Asbest und solchen enthaltendem Gut |
-
1939
- 1939-01-24 DE DE1939M0144009 patent/DE694429C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE965211C (de) * | 1954-10-09 | 1957-06-06 | Metallgesellschaft Ag | Verfahren und Einrichtung zur elektrostatischen Aufbereitung von Asbest und solchen enthaltendem Gut |
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