DE69423263T2 - Bilddrucker mit einer Projektions-Belichtungsvorrichtung - Google Patents

Bilddrucker mit einer Projektions-Belichtungsvorrichtung

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Description

    HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. GEBIET DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Bilddrucker und insbesondere einen Bilddrucker mit Projektionsbelichtungseinrichtung.
  • 2. BESCHREIBUNG VERWANDTER TECHNIK
  • Als ein Bilddrucker zur Belichtung eines Filmbildes auf ein photosensitives Material ist beispielsweise ein Bilddrucker gut bekannt, der eine Projektionsbelichtungseinheit zum Projizieren und Belichten eines Filmbildes auf ein photosensitives Material und eine Entwicklungseinheit zum Entwickeln eines photosensitiven Materials, das an der Projektionsbelichtungseinheit belichtet worden ist, beinhaltet.
  • Der Bilddrucker der oben beschriebenen Art beinhaltet ferner eine Transporteinrichtung zum Transport des photosensitiven Materials über eine Belichtungsposition der Projektionsbelichtungseinheit zu der Entwicklungseinheit. Dann unterläuft das photosensitive Material, während es durch diese Transporteinrichtung transportiert wird, eine Serie von Behandlungen von der Belichtung des Filmbildes bis zur Entwicklungsbehandlung, so dass die Belichtung des Filmbildes auf das photosensitive Material in einer gewohnten Weise ausgeführt werden kann.
  • Im Übrigen wird das photosensitive Material, das durch den oben beschriebenen Bilddrucker verarbeitet wird, so angepasst, dass es eine Empfindlichkeit für einen Wellenlängenbereich der drei primären Farbkomponenten, d. h. rot, blau und grün, aufweist, um dadurch den sichtbaren Wellenlängenbereich des gesamten Lichtes abzudecken. Ferner ist eine Belichtungslichtquelle zur Belichtung des photosensitiven Materials, das auch die oben beschriebenen Charakteristika aufweist, so konstruiert, dass sie einen weißen Lichtstrahl aussendet, der einen Wellenlängenbereich der jeweiligen drei Primärfarbkomponenten aus rot, grün und blau aufweist.
  • Auf der anderen Seite gibt es, als eine Belichtungslichtquelle neben der oben beschriebenen Weißlichtquelle, ein lichtemittierendes Halbleiterlichtquellenelement, wie einen Halbleiterlaser, oder eine lichtemittierende Diode. Dieses lichtemittierende Halbleiterlichtquellenelement ist für eine Belichtungsoperation in der Größenordnung von Pixel geeignet, so dass diese Lichtquelle ebenso für die sogenannte digitale Verarbeitung von Bildinformation verwendet werden kann. Ferner ist diese Art von Lichtquelle aufgrund ihres kleinen lichtemittierenden Spotdurchmessers dafür bekannt, dass sie geeignet ist, eine höhere Auflösung zu erzielen. Ungeachtet des obigen ist als eine lichtemittierende Halbleiterlichtquelle eine zur Ausstrahlung eines roten Strahles oder eines Infrarotstrahls entwickelt worden. Es ist jedoch noch keine entwickelt worden, die fähig ist, eine ausreichende Lichtmenge im Wellenbereich der blauen Komponente zu erhalten. Entsprechend ist es unmöglich gewesen, eine derartige Lichtquelle als Belichtungslichtquelle für die photosensitiven Materialien, die in den konventionellen Bilddruckern der oben beschriebenen Art eingesetzt werden, zu verwenden.
  • Soweit die Belichtung eines Filmbildes auf ein photosensitives Material betrachtet wird, ist das oben beschriebene konventionelle photosensitive Material in den meisten Fällen ausreichend. Und dennoch ist es ein Wunsch gewesen, ebenfalls eine Lichtquelle der oben beschriebenen Art zu verwenden, die nicht fähig ist das gesamte Wellenlängenspektrum sichtbaren Lichts abzudecken. In dieser Hinsicht hat es Platz für Verbesserungen gegeben.
  • Eine Lösung dieses Problems kann durch einen Bilddrucker erzielt werden, der in der EP-A 0 628 852 (Prioritätsdatum: 03/06/93; Publikationsdatum: 14/12/94) offenbart ist. Um in der Lage zu sein, zwei unterschiedliche photosensitive Materialien zu verarbeiten, sind zwei Prozesslinien parallel zueinander angeordnet. Jede Prozesslinie besteht aus einer Projektionsbelichtungseinheit zur Belichtung eines Filmbildes auf das photosensitive Material und einer Vielzahl von Transportelementen, welche die photosensitiven Materialien vom Speicher durch die Belichtungseinheiten zur Entwicklungseinheit transportieren. Ein Nachteil eines derartigen Bilddruckers ist es jedoch, alle Transportelemente und sogar die Entwicklungseinheit doppelt aufzuweisen.
  • Die vorliegende Erfindung berücksichtigt den oben beschriebenen Stand der Technik. Ein primäres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, einen Bilddrucker bereitzustellen, der den Gebrauch von konventionellem photosensitivem Material ermöglicht, das seine Empfindlichkeit für den Wellenlängenbereich der jeweiligen drei primären Farbkomponenten aufweist, und welches ebenso die Verwendung einer Lichtquelle als eine Belichtungslichtquelle ermöglicht, die nicht in der Lage ist, den gesamten Wellenlängenbereich des sichtbaren Lichts abzudecken.
  • WESEN DER ERFINDUNG
  • Zur Erreichung des oben angegebenen Ziels wird ein Bilddrucker gemäß der vorliegenden Erfindung in Anspruch 1 definiert.
  • Gemäß der obigen Konstruktion transportiert die Standardtransporteinrichtung das photosensitive Standardmaterial, das eine Empfindlichkeit für die jeweiligen drei Primärfarbkomponenten von z. B. rot, grün und blau aufweist, durch die Belichtungsposition. Dann, bei der Belichtungsposition dieser Standardtransporteinrichtung belichtet die Standardbelichtungseinrichtung das photosensitive Standardmaterial. Danach wird dieses photosensitive Standardmaterial, das an der Belichtungsposition belichtet worden ist, durch die Standardtransporteinrichtung zu der Entwicklungseinheit transportiert, um entwickelt zu werden.
  • Das photosensitive Hilfsmaterial weist, wie oben beschrieben, eine Empfindlichkeit für einen anderen Wellenlängenbereich als jene des photosensitiven Standardmaterials auf, z. B. eine Wellenlänge die zu der Seite mit längerer Wellenlänge im Verhältnis zu jener der letzteren verschoben ist. Dann wird es möglich, als eine Belichtungslichtquelle dieser Hilfsbelichtungseinrichtung eine Lichtquelle einzusetzen, die nicht in der Lage ist, einen Lichtstrahl einer kürzeren Wellenlänge auszusenden.
  • Im Ergebnis kann der Drucker nicht nur das photosensitive Standardmaterial mit einer höheren Einsatzfrequenz verwenden, sondern auch das photosensitive Hilfsmaterial, das einen unterschiedlichen Wellenlängenbereich zu demjenigen des photosensitiven Standardmaterials aufweist. Somit kann der Drucker als die Belichtungslichtquelle eine derartige Lichtquelle verwenden, die nicht in der Lage ist, den gesamten Wellenlängenbereich des sichtbaren Lichts abzudecken.
  • Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird das photosensitive Standard- oder Hilfsmaterial in der Belichtungseinheit in einer einzigen Linie transportiert, um den Entwicklungsprozess zu durchlaufen.
  • Mit dieser Konstruktion wird das eingeführte photosensitive Standard- oder Hilfsmaterial in einer einzigen Linie in der Entwicklungseinheit transportiert. Dazu kann die Entwicklungseinheit eine Breite aufweisen, und zwar senkrecht zu der Transportrichtung des photosensitiven Materials, die gerade ausreichend ist, um entweder das photosensitive Standard- oder Hilfsmaterial, welches die größere Breite als das andere aufweist, zu transportieren.
  • Weiterhin ist beim Vergleich der Einsatzfrequenzen zwischen dem photosensitiven Standardmaterial und dem photosensitiven Hilfsmaterial diejenigen des Ersteren signifikant größer als die des Letzteren. Entsprechend tritt praktisch keine Reduzierung der Verarbeitungskapazität des Druckers aufgrund der oben beschriebenen Einzel- Linientransportkonstruktion für die photosensitiven Materialien auf. Entsprechend wird es möglich, den beanspruchten Platz der Entwicklungseinheit zu reduzieren, um dadurch zur Größenreduzierung des gesamten Druckers ohne Reduzierung bei der Verarbeitungskapazität beizutragen.
  • Gemäß einem noch weiteren Aspekt der Erfindung verwendet die Hilfsbelichtungseinrichtung einen Halbleiterlaser als eine Belichtungslichtquelle für diesen und das photosensitive Hilfsmaterial hat eine Empfindlichkeit für eine Lichtwellenlänge, die von dem Halbleiterlaser ausgesandt wird.
  • Mit der obigen Konstruktion wird das photosensitive Hilfsmaterial bei der Belichtungsposition der Hilfstransporteinrichtung durch die Hilfsbelichtungseinrichtung, die den Halbleiterlaser als ihre Belichtungslichtquelle verwendet, belichtet.
  • Im Ergebnis wird mit der Verwendung des Halbleiterlasers als der Belichtungslichtquelle ebenfalls eine digitale Verarbeitung der Bildinformation möglich. Ferner kann aufgrund des kleinen lichtemittierenden Spotdurchmessers eine Bildbelichtung mit einer höheren Auflösung erzielt werden.
  • Gemäß einem noch weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung beinhaltet die Hilfsbelichtungseinrichtung drei Arten von Halbleiterlasern zum jeweiligen Aussenden von Lichtstrahlen der drei unterschiedlichen Wellenlängenbereiche.
  • Mit der oben beschriebenen Konstruktion senden die drei Arten von Halbleiterlasern, die für die Hilfsbelichtungseinrichtung als ihre Belichtungslichtquellen vorgesehen sind, jeweils Lichtstrahlen der drei unterschiedlichen Wellenlängenbereiche aus, um das photosensitive Hilfsmaterial zu belichten.
  • Dann wird, falls der Wellenlängenbereich, für den das photosensitive Material seine Empfindlichkeit aufweist, auf die Lichtstrahlen der drei Arten von Wellenlängen, die von den drei Typen der Halbleiterlaser emittiert werden, ausgerichtet ist, und falls dieses photosensitive Hilfsmaterial angepasst ist, um die drei Farbkomponenten für die Lichtstrahlen der drei Wellenlängenbereiche zu entwickeln, ebenfalls eine vollfarbig Entwicklung von diesem photosensitivem Material möglich.
  • Gemäß einem noch weiteren Aspekt der Erfindung verwendet die Hilfsbelichtungseinrichtung eine lichtemittierende Diode als seine Belichtungslichtquelle und das photosensitive Hilfsmaterial weist eine Empfindlichkeit für eine Lichtwellenlänge auf, die von der lichtemittierenden Diode emittiert wird.
  • Mit der obigen Konstruktion wird an der Belichtungsposition der Hilfstransporteinrichtung das photosensitive Hilfsmaterial durch die Hilfsbelichtungseinrichtung belichtet, die die lichtemittierende Diode als ihre Belichtungslichtquelle verwendet.
  • Als ein Ergebnis wird mit der Verwendung der lichtemittierenden Diode als der Belichtungslichtquelle ebenfalls eine digitale Verarbeitung der Bildinformation möglich. Ferner kann aufgrund ihres geringen lichtemittierenden Spotdurchmessers die Bildbelichtung mit einer höheren Auflösung erzielt werden.
  • Gemäß einem noch weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung beinhaltet die Hilfsbelichtungseinrichtung drei Arten von lichtemittierenden Dioden zum jeweiligen Aussenden der Lichtstrahlen der drei unterschiedlichen Wellenlängenbereiche.
  • Mit der oben beschriebenen Konstruktion strahlen die drei Arten von lichtemittierenden Dioden, die für die Hilfsbelichtungseinrichtung als ihre Belichtungslichtquellen vorgesehen sind, jeweils Lichtstrahlen der drei verschiedenen Wellenlängenbereiche aus, um das photosensitive Hilfsmaterial zu belichten.
  • Dann wird, falls der Wellenlängenbereich, für welchen das photosensitive Hilfsmaterial seine Empfindlichkeit aufweist, auf die Lichtstrahlen der drei Arten von Wellenlängen, die von den drei Arten der lichtemittierenden Dioden emittiert werden, ausgerichtet ist, und falls das photosensitive Hilfsmaterial angepasst ist, um die drei Farbkomponenten für die Lichtstrahlen der drei Wellenlängenbereiche zu entwickeln, ebenfalls eine vollfarbige Entwicklung dieses photosensitiven Materials möglich.
  • Weitere und andere Ziele, Merkmale und Effekte der Erfindung werden von der nachfolgenden detaillierteren Beschreibung der Ausführungsformen der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen deutlich werden.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Fig. 1 ist eine schematische Konstruktionsansicht eines Bilddruckers gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung,
  • Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht, die die Hauptbereiche des Bilddruckers aus Fig. 1 darstellt,
  • Fig. 3 ist eine Schnittansicht, die die Hauptbereiche des Bilddruckers aus Fig. 1 zeigt,
  • Fig. 4 ist ein Flussdiagramm, das die Funktionen des Bilddruckers aus Fig. 1 illustriert, und
  • Fig. 5 ist eine perspektivische Ansicht, die die Hauptteile eines Bilddruckers gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
  • Bevorzugte Ausführungsbeispiele eines Bilddruckers entsprechend der vorliegenden Erfindung werden nun insbesondere mit Hinweis auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.
  • Wie in Fig. 1 gezeigt, beinhaltet ein Bilddrucker 1 als seine Hauptkomponenten eine erste Belichtungseinheit F, eine zweite Belichtungseinheit S, eine schleifenbildende Haupteinheit R, eine Entwicklungseinheit D und eine Steuerung C zum Steuern dieser Komponenten des Bilddruckers 1.
  • Wie in Fig. 2 gezeigt, sind die erste Belichtungseinheit F und die zweite Belichtungseinheit S in vertikaler Richtung übereinander parallel angeordnet. Die erste Belichtungseinheit F ist angepasst zur Belichtung eines Standarddruckpapiers 2 als ein photosensitives Standardmaterial, das, durch Erfassen der Lichtstrahlen der drei Farbkomponenten des Lichts, d. h. rot, grün bzw. blau zur Entwicklung von Farben wie gelb, magenta und cyano geeignet ist. Auf der anderen Seite ist die zweite Belichtungseinheit 5 angepasst zur Belichtung eines in der Empfindlichkeit verschobenen Druckpapiers 3 als ein photosensitives Hilfsmaterial, das eine Empfindlichkeit für einen Lichtwellenbereich aufweist, der von dem des photosensitiven Standardmaterials unterschiedlich ist. Insbesondere ist das photosensitive Hilfsmaterial geeignet zur Entwicklung der Farben von gelb, magenta und cyano durch Erfassen der Lichtstrahlen von 600 nm Wellenlänge, 750 nm Wellenlänge bzw. 830 nm Wellenlänge. Im übrigen sind in Fig. 2 zum Zwecke der Klarheit einige der oben erwähnten Komponenten aus der Ansicht entfernt.
  • Die erste Belichtungseinheit F beinhaltet eine Projektionsbelichtungseinheit P zum Projizieren und Belichten eines Bildes eines Films 2 auf das Standarddruckpapier 2 und eine erste schlaufenbildende Einheit R1 zur Akkumulierung des Standarddruckpapiers 2, welches bei der Projektionsbelichtungseinheit P belichtet worden ist in Form einer Schleife.
  • Die zweite Belichtungseinheit S beinhaltet eine Bildbelichtungseinheit I zum Belichten der Bildinformation, und zwar so wie sie in eine Anzahl von Bereichen aufgeteilt ist, und eine zweite schlaufenbildende Einheit R2 zur Akkumulierung, des in der Empfindlichkeit verschobenen Druckpapiers 3 m der Form einer Schlaufe.
  • Als nächstes werden die jeweiligen Komponenten spezifisch beschrieben.
  • Die Projektionsbelichtungseinheit P der ersten Belichtungseinheit F beinhaltet eine Weißlichtquelle 10, einen lichtmodulierenden Filter 11 zur Anpassung der Farbbalance des von der Weißlichtquelle 10 ausgesandten Lichts, einen Spiegeltunnel 12 zum gleichmäßigen Mischen des Lichts, das den lichtmodulierenden Filter 11 passiert, eine Drucklinse 13 zur Bildung eines Bildes eines Films 4 auf dem Standarddruckpapier 2 und eine Blende 14, wobei alle diese Komponenten auf einem einzigen optischen Pfad angeordnet sind. Eine Belichtungsposition ist dort gebildet, wo das Bild des Films 4 durch die Drucklinse 13 gebildet wird.
  • Die erste schlaufenbildende Einheit R1 beinhaltet eine Walze 20, einen Motor M1 zum drehbaren Antreiben der Walze 20, eine Walze 21 und einen Motor M2 zum drehbaren Antrieb der Walze 21.
  • Mit der Drehung der Walze 20 wird das Standarddruckpapier 2 aus einem ersten Druckpapiermagazin 5, in welchem das Standarddruckpapier 2 in einem gerollten Zustand gespeichert ist, entnommen und dann zu der Projektionsbelichtungseinheit P geführt.
  • Bei der ersten schleifenbildenden Einheit R1 wird das Standarddruckpapier 2, wenn eine Belichtungsoperation des Standarddruckpapiers 2 kontinuierlich an der Projektionsbelichtungseinheit P bewirkt werden soll, während der Transport des Standarddruckpapiers 2 auf der flußabwärtigen Seite im Druckpapiertransportbereich relativ zu der Walze 21 gestoppt ist, in der Form einer Schleife angesammelt.
  • Die Bildbelichtungseinheit I der zweiten Belichtungseinheit S beinhaltet einen ersten Belichtungskopf 30, der einen Halbleiterlaser mit oszillierender Wellänge von 670 nm als seine Belichtungslichtquelle verwendet, einen zweiten Belichtungskopf 31, der einen Halbleiterlaser mit oszillierender Wellenlänge von 750 nm als seine Belichtungslichtquelle verwendet, und einen dritten Belichtungskopf, der einen Halbleiterlaser mit oszillierender Wellenlänge von 830 nm als seine Belichtungslichtquelle verwendet.
  • Der erste Belichtungskopf 30, der zweite Belichtungskopf 31 und der dritte Belichtungskopf 32 sind jeweils verantwortlich für die Farbentwicklung von gelb, magenta und cyano in Übereinstimmung mit den vorher beschriebenen Charakteristiken des in der Empfindlichkeit verschobenen Druckpapiers 3. Die Belichtungsbildinformation, die von der Steuerung C von den jeweiligen Belichtungsköpfen 30, 31, 32 übertragen werden soll, wird auch in die Bildinformation aufgeteilt, die in den oben beschriebenen jeweiligen Farbkomponenten aufgelöst ist.
  • Die Belichtungsköpfe 30, 31, 32 haben eine grundsätzliche identische Konstruktion, mit der Ausnahme der Unterschiede bei den oszillierenden Wellenlängen der Halbleiterlaser, die als die Belichtungslichtquellen verwendet werden. Obwohl nicht gezeigt, wird der Belichtungsstrahl von jedem Halbleiterlaser von einen Polygonspiegel abgetastet, um über z. B. F-O Linsen auf das in der Empfindlichkeit verschobene Druckpapier 3 gestrahlt zu werden. Entsprechend werden die Belichtungspositionen dort gebildet, wo die jeweiligen Belichtungsköpfe 30, 31, 32 gegenüberliegen.
  • Die Abtastrichtung des Laserstrahls erstreckt sich senkrecht zur Transportrichtung des Druckpapiers. Mit einer Zeiteinheit des Abtastens wird eine Menge, entsprechend einer Zeile Bildinformation, aufgeteilt in eine Vielzahl von Linien, belichtet. Damit wird, wenn der Einzeilentransport des in der Empfindlichkeit verschobenen Druckpapiers 3 und die oben beschriebene Abtastoperation wiederholt ausgeführt werden, die zweidimensionale Bildinformation belichtet.
  • Die zweite schleifenbildende Einheit R2 beinhaltete eine Walze 22, einen Motor M3 zum drehbaren Antrieb der Walze 22, eine Walze 23 und einen Motor M4 zum drehbaren Antrieb der Walze 23.
  • Mit der Drehung der Walze 22 wird das in der Empfindlichkeit veränderte Druckpapier 3 von einem zweiten Druckpapiermagazin 6, in welchem das in der Empfindlichkeit geänderte Druckpapier 3 in einem gerollten Zustand gespeichert ist, entnommen und zu der Bildbelichtungseinheit I geführt.
  • An der zweiten schleifenbildenden Einheit R2 wird, wenn eine Belichtungsoperation des in der Empfindlichkeit geänderten Druckpapiers 3 kontinuierlich an der Bildbelichtungseinheit I bewirkt werden soll, während der Transport des in der Empfindlichkeit geänderten Druckpapiers 3 an der flußabwärtigen Seite im Druckpapiertransportbereich relativ zur Walze 23 gestoppt ist, das in der Empfindlichkeit geänderte Druckpapier 3 in der Form einer Schleife angehäuft.
  • Die schleifenbildende Haupteinheit R beinhaltet eine Walze 24, einen Motor M5 zum drehbaren Antrieb der Walze 24, eine Walze 25 und einen Motor M6 zum drehbaren Antrieb der Walze 25.
  • Die schleifenbildende Haupteinheit R ist betreibbar, um die Differenz zwischen der Transportgeschwindigkeit des Druckpapiers in der Entwicklungseinheit D und der Transportgeschwindigkeit des Druckpapiers in der flußaufwärtigen Seite im Druckpapiertransportbereich relativ zur Walze 24 auszugleichen.
  • Die Walze 24 der schleifenbildenden Haupteinheit R und die Walze 21 der ersten schleifenbildenden Einheit R1 sind betriebswirksam miteinander verbunden, und zwar durch einen nicht dargestellten Riemen, der zwischen diesen angeordnet ist. Es ist eine weitere Walze 26 vorgesehen, die durch den Motor M2 angetrieben wird. Zwischen der Walze 24 der schleifenbildenden Haupteinheit R und der Walze 23 der zweiten schlaufenbildenden Einheit R2 sind die Walzen 27, 28, die betriebswirksam mit der Walze 23 über einen nicht dargestellten Riemen verbunden sind, um über den Motor M4 angetrieben zu werden, angeordnet.
  • Zwischen der Walze 24 und den Walzen 26, 28 ist ein Führungselement 40 mit einem in Fig. 3 gezeigten gabelförmigen Querschnitt vorgesehen, um das Einführen von sowohl dem Standarddruckpapier 2, das von der ersten Belichtungseinheit F transportiert wird, und des in der Empfindlichkeit geänderten Druckpapiers 3, das von der zweiten Belichtungseinheit S transportiert wird, in die Belichtungseinheit D zu ermöglichen.
  • Zum Transport des Standarddruckpapiers 2 in die schleifenbildende Haupteinheit R durch die erste schlaufenbildende Einheit R1 wird der Motor M4 gestoppt, um den Transport des Standarddruckpapiers 2 zu stoppen. Dann wird in diesem Zustand der Motor M4 betätigt, um die Walze 28 zu drehen, um dadurch das in der Empfindlichkeit geänderte Druckpapier 3 zu transportieren. Damit wird das in der Empfindlichkeit geänderte Druckpapier 3 entlang eines horizontalen Führungsbereichs 40b des Führungselements 40 transportiert, um die schleifenbildende Haupteinheit R zu erreichen.
  • Die Entwicklungseinheit D beinhaltet vier Entwicklungstanks 7 und Walzen 41. Diese Walzen 41 sind betriebswirksam mit den Walzen 25 über einen nicht dargestellten Riemen verbunden, um über den Motor M6 angetrieben zu werden.
  • Das Standarddruckpapier 2 oder das in der Empfindlichkeit geänderte Druckpapier 3 wird in Form einer einzigen Linie durch die Walzen 41 transportiert, um durch den schrittweisen Weg durch die Entwicklungstanks 7, die mit Entwicklungsflüssigkeit gefüllt sind, entwickelt zu werden.
  • Die Steuerung C ist mit einer Eingabeeinheit E verbunden, die als eine Schnittstelle funktioniert, um die Eingabe von Bildinformation von einer externen Vorrichtung zu ermöglichen, sowie mit einem Steuerpult O, um einem Bediener zu ermöglichen Instruktionseingabeoperationen auszuführen. Einige Beispiele für externe Vorrichtung zur Übertragung von Bildinformation an die Steuerung 10 des Bilddruckers 1 sind ein Bildscanner zum Lesen eines Bildes, ein Computer, der die Produktion von Computergrafiken ermöglicht, etc.
  • Als nächstes wird mit Bezug auf das Flussdiagramm der Fig. 4 der Betrieb des Bilddruckers 1, der die oben beschriebene Konstruktion aufweist, erläutert. Die Steueroperationen dieses Betriebs, die in dem Flussdiagramm in der Fig. 4 dargestellt sind, werden alle durch die Steuerung C ausgeführt.
  • Als erstes entscheidet das Verfahren ob eine Anweisung, die von einem Steuerpult O eingegeben wird, die Anweisung für eine Belichtungsoperation durch die Projektionsbelichtungseinheit P oder eine Belichtungsoperation durch die Bildbelichtungseinheit I (Schritt Nr. 1, Schritt Nr. 5) umfasst. Falls die eingegebene Anweisung eine für eine Belichtung durch die Projektionsbelichtungseinheit P ist, dann berechnet und bestimmt die Steuerung die Belichtungsbedingungen, wie eine Belichtungszeitperiode, die auf einer derartigen Information wie der Informationsdichte eines jeden Rahmens des Films 4 (Schritt Nr. 2) basiert. Basierend auf den erhaltenen Belichtungsbedingungen wird das Bild des Rahmens des Films 4, für dessen Projektionsbelichtung die Anweisung gegeben worden ist, projiziert und auf das Standarddruckpapier 2 (Schritt Nr. 3) belichtet. Da der Transport und die Projektionsbelichtung des Standarddruckpapiers 2 fortschreitet, wird eine Schleife an der ersten schleifenbildenden Einheit R1 gebildet (Schritt Nr. 4). Mit der Vervollständigung der Belichtung des angewiesenen Bereichs des Films 4 auf dem Standarddruckpapier 2 kehrt dann, falls eine Anweisung zur kontinuierlichen Ausführung einer weiteren Belichtungsoperation von dem Steuerpult O gegeben ist, das Verfahren zu Schritt Nr. 1 zurück. Im übrigen wird mit der Vervollständigung der Belichtung seines angewiesenen Bereichs ein abschließendes Ende dieses belichteten Bereichs des Standarddruckpapiers 2 mittels eines nicht dargestellten zweiten Schneidwerkzeugs abgeschnitten.
  • Auf der anderen Seite schreitet dann, wenn die Anweisungen, die von dem Steuerpult O eingegeben worden ist, eine Anweisung zur Belichtung durch die Bildbelichtungseinheit I umfasst, das Verfahren bei Schritt Nr. 5 zum Schritt Nr. 6 fort, um die Bildinformation, die belichtet werden soll, von der Eingabeeinheit E (Schritt Nr. 6) einzugeben. Mit der Vervollständigung dieser Eingabe der Bildinformation führt der Prozess Berechnungen zum Umwandeln der eingegebenen Bildinformation in Belichtungsbildinformationen zur Steuerung der Operationen der ersten bis dritten Belichtungsköpfe 31, 32 (Schritt Nr. 7) aus. Dann wird das in der Empfindlichkeit veränderte Druckpapier 3 durch den ersten bis dritten Belichtungskopf 30, 31, 32 (Schritt Nr. 8) belichtet.
  • Solange die Belichtung voranschreitet wird eine Schleife des in der Empfindlichkeit veränderten Druckpapiers 3 an der zweiten schlaufenbildenden Einheit R2 (Schritt Nr. 9) gebildet. Mit der Vervollständigung der Belichtung des angewiesenen Bereichs der Bildinformation, und falls eine Anweisung zur Fortsetzung einer Belichtungsoperation (Schritt 10) gegeben worden ist, kehrt der Prozess zu Schritt Nr. 1 zurück. Im übrigen wird bei der Vervollständigung der Belichtung des angewiesenen Bereichs ein abschließendes Ende von diesem belichteten Bereich des in der Empfindlichkeit veränderten Druckpapiers 3 mittels eines nicht dargestellten Schneidwerkzeugs abgeschnitten.
  • Mit der Vervollständigung aller Belichtungsoperationen schreitet der Prozess von Schritt Nr. 10 zu Schritt Nr. 11 voran, um einen Entwicklungsschritt für das belichtete Standarddruckpapier 2 oder das in der Empfindlichkeit geänderte Druckpapier 3 einzuleiten.
  • Falls festgestellt wird, dass die Anweisung von dem Steuerpult O eine für eine Entwicklung des Standarddruckpapiers 2 (Schritt Nr. 11, Schritt Nr. 13) ist, dann werden die Motoren M2 und M5 betätigt, um den Transport des Standarddruckpapiers 2, das in Form einer Schleife an der ersten Schleifen bildenden Einheit R1 angehäuft worden ist zu initiieren. Dann wird eine Schleife des Standarddruckpapiers 2 an der schleifenbildenden Haupteinheit R (Schritt Nr. 12) gebildet.
  • Auf der anderen Seite, falls entschieden wird, dass die Anweisung von dem Steuerpult O eine Anweisung zur Entwicklung des in der Empfindlichkeit geänderten Druckpapiers (Schritt Nr. 11, Schritt Nr. 13) umfasst, dann werden die Motoren M4 und M5 betätigt, um den Transport des in der Empfindlichkeit geänderten Druckpapiers 3 zu starten, das in der Form einer Schleife an der zweiten schleifenbildenden Einheit R2 angehäuft worden ist. Dann wird eine Schleife des in der Empfindlichkeit geänderten Druckpapiers 3 an der schleifenbildenden Haupteinheit R (Schritt Nr. 14) gebildet.
  • Mit der Bildung einer Schleife von entweder dem Standarddruckpapier 2 oder dem in der Empfindlichkeit geänderten Druckpapier 3 wird der Motor M6 betätigt, um die Entwicklungsoperation (Schritt Nr. 15) einzuleiten. Diese Operation wird fortgeführt, bis ein abschließendes Ende des Standarddruckpapiers 2 oder des in der Empfindlichkeit geänderten Druckpapiers 3 durch die schleifenbildende Haupteinheit R (Schritt Nr. 16) hindurchgeführt worden ist. Mit der Vervollständigung des Durchführens des Standarddruckpapier 2 oder des in der Empfindlichkeit geänderten Druckpapiers 3 durch die schleifenbildende Haupteinheit R, ist der Prozess bereit, eine Entwicklungsoperation entweder des Standarddruckpapiers 2 oder des in der Empfindlichkeit geänderten Druckpapiers 3, die als nächstes ausgeführt werden soll, zu starten. Falls die Anweisung von dem Steuerpult O die Fortsetzung der Belichtungsoperation anzeigt, dann kehrt der Prozess zu Schritt Nr. 11 zurück, um die oben dargestellten Operationen wieder auszuführen. Im anderen Fall beendet der Prozess die Entwicklungsoperation.
  • Entsprechend funktionieren die Walzen 20, 21, 24, 25, 26 und die Motoren M1, M2, M5, M6 zusammen als die Standardtransporteinrichtung T zum Transport des Standarddruckpapiers 2 durch eine Belichtungsposition zur Entwicklungseinheit D. Ferner funktionieren die Walzen 22, 23, 24, 25, 27, 28 und die Motoren M3, M4, M5, M6 zusammen als Hilfstransporteinrichtung H zum Transport des in der Empfindlichkeit geänderten Druckpapiers 3 durch eine Belichtungsposition zur Entwicklungseinheit D.
  • Die Projektionsbelichtungseinheit P der ersten Belichtungseinheit F fungiert als Standardbelichtungseinrichtung zum Belichten des Standarddruckpapiers 2 an der Belichtungsposition der Standardtransporteinrichtung T. Die Bildbelichtungseinheit I der zweiten Belichtungseinheit S fungiert als Hilfsbelichtungseinrichtung zum Belichten des in der Empfindlichkeit geänderten Druckpapiers 3 an der Belichtungsposition der Hilfstransporteinrichtung H.
  • Als nächstes werden einige andere Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung genauer beschrieben.
  • (1) In dem vorangegangenen Ausführungsbeispiel werden die Halbleiterlaser als die Belichtungslichtquellen der Bildbelichtungseinheit I eingesetzt. Stattdessen können wie in Fig. 5 gezeigt, lichtemittierende Dioden als die Belichtungslichtquellen verwendet werden.
  • Insbesondere werden eine Vielzahl grünes Licht emittierender Dioden in der Richtung senkrecht zur Transportrichtung des in der Empfindlichkeit geänderten Druckpapiers 3 linear angeordnet, auf welchen einer über dem anderen linear ein erster LED Belichtungskopf 100 mit einem SELFOC Linsenfeld (registrierte Markenbezeichnung von Nippon Sheet Glass Co., Ltd.), eine Vielzahl rotes Licht emittierender Dioden, ein zweiter LED Belichtungskopf 101 mit einem SELFOC Linsenfeld, eine Vielzahl von nahezu infrarotes Licht emittierender Dioden und ein dritter Belichtungskopf 102 mit einem SELFOC Linsenfeld angeordnet. Dann wird das in der Empfindlichkeit geänderte Druckpapier 3 angepasst, um eine Empfindlichkeit für Wellenlängen des Lichts zu haben, das von den jeweiligen lichtemittierenden Dioden emittiert wird.
  • In diesem Fall, in dem die Bildbelichtungseinheit I die lichtemittierenden Dioden als ihre Belichtungslichtquellen verwendet, sind die Funktionen dieser Bildbelichtungseinheit dieselben wie diejenigen, die in dem Flussdiagramm der Fig. 4 dargestellt sind.
  • Als spezifische Arten von Licht emittierenden Dioden können neben den oben beschriebenen drei Arten, nämlich grünes, rotes und nahezu infrarotes Licht emittierender Dioden, irgendwelche andere Arten, zum Beispiel oranges Licht emittierende Dioden ebenso eingesetzt werden.
  • (2) Das vorangegange Ausführungsbeispiel verwendet als die Belichtungslichtquellen drei Arten von Halbleiterlasern mit oszillierenden Wellenlängen von 670 nm, 750 nm und 830 nm. Stattdessen ist es möglich Halbleiterlaser mit unterschiedlichen oszillierenden Wellenlängen, z. B. 630 nm, 780 nm oder ähnlichem zu verwenden.
  • (3) In den vorangegangenen Ausführungsbeispielen werden die Halbleiterlaser oder die lichtemittierenden Dioden als die Belichtungslichtquellen eingesetzt. Stattdessen ist es ebenso denkbar, beispielsweise EL-(Elektrolumineszenz) Elemente als die Belichtungslichtquellen zu verwenden, die oranges und grünes Licht aussenden.
  • (4) In dem vorangegangenen Ausführungsbeispiel wird die Projektionsbelichtungseinheit P angepasst, um die Belichtung von Standarddruckpapier durch eine Projektionsbelichtungsoperation zu bewirken. Alternativ ist es denkbar diese Einrichtung anzupassen, um die Belichtung des Druckpapiers 2 mit getrennter Bildinformation einer Vielzahl von Bereichen mittels von Lichtblenden, die eine Vielzahl PLZT-Einheiten oder Flüssigkristallblenden umfassen, zu bewirken.
  • (5) In dem vorangegangenem Ausführungsbeispiel wird das in der Empfindlichkeit geänderte Druckpapier 3 vollfarbig durch die Kombination der drei Arten der Halbleiterlaser und die Charakteristiken des in der Empfindlichkeit geänderten Druckpapiers, das dafür angepasst wurde, entwickelt. Stattdessen kann das Druckpapier in zwei oder mehr als vier Farben entwickelt werden.
  • Die vorherigen Ausführungsformen sind in allen Beziehungen als beschreibend und nicht einschränkend gedacht, wobei der Umfang der Erfindung eher durch die beigefügten Ansprüche als durch die vorangegangene Beschreibung gegeben ist, und alle Änderungen, die sich innerhalb der Bedeutung und des Äquivalenzbereichs der Ansprüche befinden, somit als hierin eingeschlossen anzusehen sind.

Claims (11)

1. Bilddrucker mit:
einem ersten Magazin (5) zum Aufbewahren eines photosensitiven Standardmaterials (2);
einem zweiten Magazin (6) zum Aufbewahren eines photosensitiven Hilfsmaterials (3);
einer Standardbelichtungseinrichtung (P) zum Belichten des photosensitiven Standardmaterials (2);
eine Hilfsbelichtungseinrichtung (J) zum Belichten des photosensitiven Hilfsmaterials (3), und zwar sequentiell eine Zeile der Bildinformation nach der anderen; und mit einer einzelnen Entwicklungseinheit (D) zum Entwickeln der belichteten photosensitiven Standard- und Hilfsmaterialien (2, 3);
einer Standardtransporteinrichtung (T) zum Transportieren des photosensitiven Standardmaterials (2), das aus dem ersten Magazin (5) entnommen wird, über die Standardbelichtungseinrichtung (P) zu einer Position vor der Entwicklungseinheit (D); und mit
einer Hilfstransporteinrichtung (H) zum Transportieren des photosensitiven Hilfsmaterials (3), das aus dem zweiten Magazin (6) entnommen wird, durch die Hilfsbelichtungseinheit (J), in welche das photosensitive Hilfsmaterial sequentiell um eine Größenordnung transportiert wird, die jeder Bildinformationszeile entspricht, sowie nachfolgend in eine Position vor der Entwicklungseinheit (D);
dadurch gekennzeichnet, daß ein Zusammenführelement (40) in Form einer Gabel, die zwei Schenkel aufweist, an den jeweiligen Endbereichen der Standardtransporteinrichtung (T) und der Hilfstransporteinrichtung (H) zum Zusammenführen der Standard und der Hilfstransporteinrichtung vorgesehen ist;
und daß das Zusammenführelement (40) einen ersten Führungsbereich (40a) zum Definieren eines Schenkels von den Gabelschenkeln und zum Zuführen des photosensitiven Standardmaterials (2), das durch die Standardtransporteinrichtung (T) zu der Entwicklungseinheit (D) transportiert wird, und einen zweiten Führungsbereich (40b) zum Definieren des anderen der Gabelschenkel und zum Zuführen des photosensitiven Hilfsmaterials (3), das durch die Hilfstransporteinrichtung (H) zu der Entwicklungseinheit (D) transportiert wird, umfaßt.
2. Bilddrucker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Standardtransporteinrichtung (T) und die Hilfstransporteinrichtung (H) übereinander gelagert und parallel zueinander sind; und daß der erste Führungsbereich (40a) im wesentlichen in einer horizontalen Richtung in Bezug auf die Standardtransporteinrichtung positioniert ist, wohingegen der zweite Führungsbereich (40b) im wesentlichen in einer vertikalen Richtung in Bezug auf die Standardtransporteinrichtung positioniert ist.
3. Bilddrucker nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit Bezug auf die Transportrichtung des photographischen Materials eine Rolle (26) an einem Ende der Standardtransporteinrichtung (T) vorgesehen ist; eine Rolle (28) an einem Ende der Hilfstransporteinrichtung (H) vorgesehen ist; und daß eine Rolle (24) an einem Ende des Zusammenführelements (40) vorgesehen ist.
4. Bilddrucker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der Entwicklungseinheit (D) das photosensitive Standard- oder Hilfsmaterial (2, 3) in einer einzelnen Linie transportiert wird, um der Entwicklungsoperation unterzogen zu werden.
5. Bilddrucker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsbelichtungseinrichtung (J) einen Halbleiterlaser als seine Belichtungsquelle verwendet und daß das photosensitive Hilfsmaterial (3) eine Sensitivität für eine Lichtwellenlänge aufweist, die von dem Halbleiterlaser emittiert wird.
6. Bilddrucker nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsbelichtungseinrichtung (J) drei Arten von Halbleiterlasern zum jeweiligen Ausssenden von Lichtstrahlen mit drei unterschiedlichen Wellenlängenbereichen beinhaltet.
7. Bilddrucker nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die drei Arten von Halbleiterlasern der Hilfsbelichtungseinrichtung (J) einen ersten Belichtungskopf (30), der einen Halbleiterlaser mit einer oszillierenden Wellenlänge von 670 nm als Belichtungslichtquelle verwendet, einen zweiten Belichtungskopf (31), der einen Halbleiterlaser mit einer oszillierenden Wellenlänge von 750 nm als seine Belichtungslichtquelle verwendet, und eine dritten Belichtungskopf (32) beinhaltet, der einen Halbleiterlaser mit einer oszillierenden Wellenlänge von 830 nm als seine Belichtungslichtquelle verwendet.
8. Bilddrucker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsbelichtungseinrichtung (J) eine lichtemittierende Diode als ihre Belichtungslichtquelle verwendet, und daß das photosenstive Hilfsmaterial (3) eine Sensitivität JUr eine Lichtwellenlänge aufweist, die von der lichtemittierenden Dione emittiert wird.
9. Bilddrucker nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsbelichtungseinrichtung (J) drei Arten von lichtemittierenden Diodenchips zum jeweiligen Aussenden von Lichtstrahlen in drei unterschiedlichen Wellenlängenbereichen beinhaltet.
10. Bilddrucker nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die drei Arten von lichtemittierenden Diodenchips grün, rot und nahezu infrarot lichtemittierende Dioden umfassen, die linear in der Richtung senkrecht zu der Transportrichtung des photosensitiven Hilfsmaterials (3) angeordnet sind, auf welchen LED Belichtungsköpfe (100, 101, 102), die SELFOC Linsenfelder beinhalten, angeordnet sind.
11. Bilddrucker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Standardbelichtungseinrichtung (P) eine Weißlichtquelle (10), einen lichtmodulierenden Filter (11) zur Anpassung der Farbbalance des Lichts, das von der Weißlichtquelle (10) ausgesendet wird, einen Spiegeltunnel (12) zum gleichförmigen Mischen des Lichts, das den lichtmodulierenden Filter (11) passiert, eine Drucklinse (13) zur Bildung eines Bildes auf einem Film (4) auf dem photosensitiven Standardmaterial (2), und einen Verschluß (14) beinhaltet, wobei all die Komponenten der Standardbelichtungseinrichtung (P) auf einem einzelnen optischen Pfad angeordnet sind; und daß die Hilfsbelichtungseinrichtung (J) betreibbar ist, um Bildinformation mit der Information, die in eine Vielzahl von Bereichen unterteilt ist, zu belichten.
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