DE69421970T2 - Elektrisches Wasserkochgerät mit vereinfachter Heizvorrichtung - Google Patents
Elektrisches Wasserkochgerät mit vereinfachter HeizvorrichtungInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung allgemein betrifft den technischen Bereich von Vorrichtungen zum Erhitzen von Flüssigkeiten und insbesondere Vorrichtungen, mit denen eine Flüssigkeit zum Sieden gebracht werden kann.
- Die vorliegende Erfindung betrifft einen elektrischen Wasserkocher mit einem Behälter aus Plastik und einer Heizeinrichtung, die mindestens einen elektrischen Widerstand aufweist, der mit einer Heizplatte aus Metall verbunden ist, die am Boden des Behälters angeordnet ist und die mit ihrer Oberseite direkt mit der zu erhitzenden Flüssigkeit in Kontakt steht.
- Es sind bereits elektrische Wasserkocher mit einem Behälter und einem in der Flüssigkeit eingetauchten Heizelement, einem Heizstab, bekannt, der durch jede passende Einrichtung im Behälter in der Nähe des Bodens befestigt ist.
- Die eingetauchten Heizelemente bestehen beispielsweise aus röhrenartigen verkleideten Widerständen, deren äußere Schicht, die mit der zu erhitzenden Flüssigkeit in Kontakt steht, aus nichtoxidierendem Stahl oder aus vernickeltem Kupfer besteht.
- Derartige elektrische Wasserkocher sind weit verbreitet, wobei die Flüssigkeit aufgrund der großen thermischen Leistung solcher Wasserkocher und aufgrund des guten thermischen Austausches durch das Eintauchen des Widerstandes in die Flüssigkeit, schnell zum Sieden gebracht werden kann.
- Man stellt jedoch fest, daß durch eingetauchte Heizelemente das Reinigen des Behälters schwierig, ja sogar unmöglich ist. Vor allem ist es für die Bereiche des Reservoirs schwierig, die für den Anwender unerreichbar sind und unter dem eingetauchten Heizelement liegen.
- Weiterhin setzen sich direkt auf dem äußeren Überzug des Heizelements Kalkelemente ab, wobei das Heizelement nur schwierig oder nicht vollständig gereinigt werden kann, was den thermischen Wirkungsgrad des eingetauchten Heizelements nach und nach vermindert.
- Um die vorher genannten Probleme zu lösen, wurde insbesondere in der EP-A-0 491 605 vorgeschlagen, die eingetauchten Heizelemente durch eine einfache Heizplatte zu ersetzen, die den Boden des Behälters eines elektrischen Wasserkochers bildet. In dieser Anmeldung ist die Metallplatte, die den Boden des Behälters bildet, auf seiner Unterseite fest mit einem elektrisch abgeschirmten Widerstand verbunden, der wiederum fest mit einem Metallring verbunden ist, der mit dem Inneren des Behälters in Verbindung steht. Der Ring ist mit einem Rückschlagventil ausgestattet und funktioniert als thermische Pumpe, indem er die Flüssigkeit in dem Bereich erwärmt, die in Kontakt mit dem elektrischen Widerstand steht und diese kontinuierlich in den Behälter zurückwirft. In diesem Prinzip stellt die Metallplatte, die den Boden des Behälters darstellt, nur eine zusätzliche Wärmezufuhrquelle dar, wobei die hauptsächliche Wärmezufuhr für die Flüssigkeit in dem Bereich des Ringes erfolgt, der in Kontakt mit dem elektrischen Widerstand steht. Die mittlere thermische Zufuhr einer solchen Metallplatte ist in der Größenordnung von einigen Watt pro Quadratzentimeter, beispielsweise in der Größenordnung von 5 W/cm². Derartige elektrische Wasserkocher erreichen den Siedepunkt der Flüssigkeit in einer relativ kurzen Zeit, haben aber den Nachteil, daß zahlreiche Teile notwendig sind, die den ringförmigen Erwärmungsschaltkreis bilden. Es stellte sich auch heraus, daß die nach diesem Prinzip hergestellten Wasserkocher viel Platz benötigen und erhöhte Herstellungskosten haben. Weiterhin werden das Wasser und der Dampf bei der Verwendung einer thermischen Pumpe verwirbelt, wobei die Dampf- und/oder Wasserbewegungen laute Geräusche erzeugen, die der Verbraucher als störend empfindet.
- Aus der DE 92 05 390 ist weiterhin ein elektrischer Wasserkocher bekannt, der einen Behälter und einen elektrischen Widerstand aufweist, der mit einer metallischen Heizplatte verbunden ist, die am Boden des Behälters angeordnet ist und die mit ihrer Oberseite direkt mit der zu erwärmenden Flüssigkeit in Kontakt steht.
- Die Heizeinrichtung weist darüber hinaus eine thermische Diffusionsplatte auf, die einerseits fest mit der Unterseite der Heizplatte und andererseits mit dem elektrischen Widerstand verbunden ist.
- Diese Druckschrift beschreibt jedoch kein Thermostat, um die Temperaturerhöhung zu regulieren, insbesondere wenn der Wasserkocher im Trockenen arbeitet.
- Weiterhin aus der EP-0 285 839 ein elektrischer Wasserkocher bekannt, bei dem der Boden des Behälters aus einer metallischen Heizplatte gebildet wird, unter der direkt ein spiralförmiger elektrischer Widerstand befestigt ist. Die Heizplatte ist in direktem thermischem Kontakt mit den Plastikwänden des Behälters. Das System zur thermischen Begrenzung wird durch ein Thermostat gebildet, das in Verbindung mit einem speziellen Profil der Heizplatte im Boden des Behälters einen ringförmigen Wasserfilm bildet, um den Temperaturanstieg zu begrenzen.
- Für eine solche Vorrichtung ist für den Betrieb ein Wasserfilm notwendig, und der Temperaturanstieg kann nicht mit Sicherheit beherrscht werden, wenn der Wasserkocher im Trockenen arbeitet.
- Aufgabe der Erfindung ist somit, die oben aufgezählten Nachteile zu vermeiden und einen neuen elektrischen Wasserkocher bereitzustellen, der kein eingetauchtes Heizelement verwendet und gleichzeitig eine schnelle Erwärmung der Flüssigkeit ermöglicht, der besonders einfach aufgebaut ist, wenig kostet und dessen Betriebssicherheit vergrößert ist.
- Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist ein neuer elektrischer Wasserkocher, dessen Wärmeleistung an eine schnelle Temperaturerhöhung der Flüssigkeit angepaßt ist, ohne das Plastikmaterial des Behälters zu zerstören.
- Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist ein neuer elektrischer Wasserkocher, bei dem die Ausführung und die Montage des Heizelements besonders einfach und leicht auszuführen ist.
- Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist die Bereitstellung eines elektrischen Wasserkochers, der aus mehreren Teilen und Materialien besteht, die billig sind.
- Die von der Erfindung angegebenen Aufgaben sind mit Hilfe eines elektrischen Wasserkochers gemäß dem unabhängigen Anspruch 1 erfüllt.
- Weitere Eigenschaften und Vorteile der Erfindung werden unter Bezugnahme auf die beiliegenden beispielhaften, nicht einschränkenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- - Fig. 1 ausschnittsweise in einem Querschnitt eines elektrischen Wasserkochers ein Ausführungsdetail einer erfindungsgemäßen Heizeinrichtung,
- - Fig. 2 ausschnittsweise in einem Querschnitt eines elektrischen Wasserkochers ein Detail einer zweiten Ausführungsvariante einer erfindungsgemäßen Heizeinrichtung,
- - Fig. 3 eine erfindungsgemäße Heizeinrichtung von unten,
- - Fig. 4 ausschnittsweise in einem Querschnitt ein Ausführungsdetail einer erfindungsgemäßen Heizeinrichtung,
- - Fig. 5 in einem Querschnitt ein erfindungsgemäßes Befestigungsbeispiel eines Temperaturbegrenzers in einem elektrischen Wasserkocher,
- - Fig. 6 eine erfindungsgemäße Ausführungsvariante in einem Querschnitt.
- Fig. 1 zeigt ausschnittsweise in einem Teilquerschnitt einen Behälter 1, der nach außen durch ein Gehäuse mit den Wänden 2 eines elektrischen Wasserkochers begrenzt ist, der in den Figuren nicht dargestellt ist. Der Behälter 1 dient zur Aufbewahrung von Flüssigkeit und insbesondere von Wasser zur Herstellung von heißen Getränken.
- Der elektrische Wasserkocher und insbesondere die Wände 2 werden vorteilhafterweise durch Gießen aus einem Plastikmaterial, sowie Polypropylen gebildet, bei dem der thermische Widerstand folglich begrenzt ist und nicht andauernd einem Wärmefluß von einer Wärmequelle bei hoher Temperatur widerstehen kann.
- Der erfindungsgemäße elektrische Wasserkocher weist ebenso eine Heizeinrichtung 3 auf, die mindestens einen elektrischen Widerstand 4 aufweist, der mit einer Heizplatte aus Metall 5 verbunden ist, die am Boden des Behälters 1 angeordnet ist und den Boden des Behälters bildet. In einer besonderen erfindungsgemäßen Ausführungsform weist der elektrische Wasserkocher eine im wesentlichen runde Metallplatte 5 auf, die durch den Randbereich 6 in direktem thermischem Kontakt mit den Wänden 2 steht. In einer vorteilhaften erfindungsgemäßen Ausführungsform ist die Heizplatte 5 in dem Behälter 1 durch Abformen vom Gußstück des Randbereichs 6 im Plastik befestigt, das die Wände 2 bildet. Wie beispielsweise in Fig. 1 gezeigt ist, ist der Randbereich 6 nach der Abformung vom Gußstück durch eine Schulter am Rand 7 befestigt und wird von ihr gestützt, wobei die Schulter von den Wänden 2 wie ein Vorsprung ausbildet ist. Die Heizplatte aus Metall begrenzt somit den Boden des Behälters 1 und ist mit seiner Oberseite 5a in direktem Kontakt mit der im Behälter 1 enthaltenen Flüssigkeit.
- Die Heizeinrichtung weist einen konventionellen elektrischen Widerstand 4 auf, der beispielsweise ein abgeschirmter Widerstand mit einer großen Leistung (1000 bis 2000 W) ist, der eine thermische Energie auf die Heizplatte 5 übertragen kann, die ausreicht, die im Behälter 1 enthaltene flüssige Masse schnell zum Sieden bringen zu können. Hierfür sollte der elektrische Widerstand 4 der Metallplatte 5 wenigstens 20, vorzugsweise 30 W/cm² abgeben können. Die Heizeinrichtung 3 weist darüber hinaus eine thermische Diffusionsplatte 10 auf, die zwischen dem elektrischen Widerstand und der Heizplatte aus Metall 5 angeordnet ist. Die thermische Diffusionsplatte 10 überträgt und verteilt die durch den elektrischen Widerstand 4 lokal begrenzte emittierte thermische Energie auf die gesamte Oberfläche der Heizplatte 5 aus Metall. Hierfür ist die thermische Diffusionsplatte 10 direkt oder indirekt mit der Unterseite 5b der Heizplatte 5 einerseits und dem elektrischen Widerstand 4 andererseits verbunden.
- Damit die Heizeinrichtung 3 die Flüssigkeit durch die Oberseite 5a schnell erwärmen kann, wobei vermieden wird, daß die Heizplatte 5 zuviel thermische Energie an die Wände 2 überträgt, damit die kritische Temperatur für das Schmelzen des Plastikmaterials nicht erreicht wird, ist es besonders wichtig, die verwendeten Materialien speziell auszuwählen. Somit besteht die Heizplatte 5 trotz der hauptsächlich zu erfüllenden Funktion, die Flüssigkeitsmasse zu erhitzen, aus einem metallischen Material mit geringer thermischer Leitfähigkeit, wie nichtoxidierbarem Stahl, oder Stahl, der mit Polytetrafluorethylen (PTFE) überzogen ist. Aufgrund der geringen thermischen Leitfähigkeit des nichtoxidierbaren Stahls kann der Temperaturgradient der Heizplatte 5 aus Metall im Randbereich 6 auf Werten gehalten werden, die mit dem thermischen Widerstand des Plastikmaterials der Wände 2 verträglich sind; dies gilt insbesondere für den Fall, daß in dem Behälter 1 keine Flüssigkeit ist. Umgekehrt besteht die thermische Diffusionsplatte 10 aus einem Material, das Wärme gut leitet, sowie Aluminium oder Kupfer. Letzteres mit einer mittleren Dicke, beispielsweise in der Größenordnung von 2,5 bis 3 mm muß im Gegensatz hierzu die thermische Schnittstelle zwischen dem elektrischen Widerstand 4 und der Heizplatte aus Metall 5 bilden und die thermische Energie schnell verteilen, wobei die Dicke gering genug ist, um trotz allem die thermische Trägheit der Heizeinrichtung 3 zu begrenzen.
- Unter einem Material mit geringer thermischer Leitfähigkeit versteht man im Sinne der Erfindung jedes Material, das bei einer Temperatur zwischen 0ºC und 20ºC eine thermische Leitfähigkeit hat, die geringer als 50 W/m·K ist, und die vorzugsweise zwischen 14 und 42 W/m·K liegt. In einem nicht eingrenzenden Beispiel könnte die Heizplatte 5 aus Stahl bestehen, das schwach mit PTFE beschichtet ist (41,8 W/m·K), oder aus nichtoxidierbarem Stahl Z8C17 (30 W/m·K) oder 26CNT18-11 (14,6 W/m·K).
- Ein gut wärmeleitendes Material ist im Sinne der Erfindung jedes Material, das bei einer Temperatur zwischen 0 und 20ºC eine thermische Leitfähigkeit aufweist, die größer als 100 W/m·K ist und vorzugsweise zwischen 120 und 230 W/m·K liegt. In einem nicht einschränkenden Beispiel könnte die thermische Diffusionsplatte aus Messing oder Blei (120 W/m·K) oder Aluminium (229 W/m·K) oder der Aluminiumlegierung 1050 A (222 W/m·K) oder 2017 A (129 W/m·K) bestehen.
- Was auch immer das verwendete Material sei, so stellt es sich heraus, daß gute Ergebnisse mit Materialien erreicht werden, deren Verhältnis von thermischer Leitfähigkeit der Diffusionsplatte 10 zur thermischen Leitfähigkeit der Heizplatte 5 zwischen 2 und 16 liegt, und insbesondere zwischen 3 und 10 und vorzugsweise zwischen 5 und 8.
- Im Gegensatz hierzu könnte die Dicke der Heizplatte 5 aus Metall geringer als die Dicke der thermischen Diffusionsplatte 10 sein und beispielsweise in der Größenordnung von 0,3 bis 1 mm liegen, um die thermische Leitfähigkeit in Richtung des Randbereiches 6 zu begrenzen. Der thermische Weg zwischen den Rändern der thermischen Diffusionsplatte 10 und dem Randbereich 6 kann verlängert werden, um die thermische Übertragung zu vermindern. Hierfür kann die Heizplatte 5, anstelle eben zu sein, aus Metall tiefer gezogen sein und eine ringförmige Leiste 5c aufweisen, die den Randbereich 6 mit dem mittleren Bereich verbindet, der mit der thermischen Diffusionsplatte 10 fest verbunden ist. Die ringförmige Leiste 5c bildet somit eine Oberfläche für den thermischen Austausch nach außen, die die Temperatur des Randbereichs 6 wesentlich erniedrigen kann. Die Oberfläche der ringförmigen Leiste 5c wird in Abhängigkeit von dem verwendeten Plastikmaterial gewählt.
- Wie in Fig. 3 dargestellt ist, kann der elektrische Widerstand unter der thermischen Diffusionsplatte 10 liegen und im wesentlichen rund ausgebildet sein oder beispielsweise die Form eines Us bilden.
- Der Zusammenbau der unterschiedlichen Elemente, die die Heizeinrichtung 3 darstellen, kann wie üblich durch Warmpressen des Aufbaus erfolgen, der aus der metallischen Heizplatte 5 und der thermischen Diffusionsplatte 10 nach Erhitzen durch Induktion ohne Lötstelle gebildet wird. Ebenso ist es möglich, die thermische Diffusionsplatte 10 auf die Heizplatte 5 aus Metall zu löten oder mit einer Lötstelle warm zu pressen. Die Anordnung der beiden Platten kann ebenso durch Kaltstauchen nach Bildung einer Befestigungsschnittstelle erfolgen. Der elektrische Widerstand kann mechanisch oder durch Löten direkt auf der unteren Oberfläche der thermischen Diffusions platte 10 oder durch gleichwirkende Einrichtungen befestigt werden.
- Fig. 2 zeigt eine Ausführungsvariante, die sich von den vorhergehenden Varianten nur durch die indirekte Montage der Heizeinrichtung 3 auf dem Körper des Behälters 1 unterscheidet. In der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform ist die Heizplatte aus Metall mit ihrem Randbereich 6 in einem Montagering 15, der vorzugsweise aus Plastik ist, ausgegossen, der selbst wiederum aus Plastik in den Behälter 1 gegossen ist. Vorteilhafterweise besteht der Montagering 15 aus einem Plastikmaterial mit einem thermischen Widerstand, der größer als der Widerstand des Plastikmaterials des Behälters 1 ist. Somit können Plastikmaterialien mit geringem thermischen Widerstand verwendet werden, die billig sind, ohne die mögliche Wärmeleistung sehr stark verringern zu müssen.
- In einer Variante kann die Heizeinrichtung 3 anders als durch Gießen in den Wänden 2 angeordnet sein. Die Heizplatte aus Metall 5 kann mechanisch mit ihrem Rand 6 auf der Randschulter 7, beispielsweise durch Verschrauben, Kleben mit oder ohne Hinzufügen eines Dichtringes wie einer polymerisierbaren Siliconschnur befestigt sein.
- Gemäß einer in Fig. 6 gezeigten bevorzugten Ausführungsform liegt die Heizplatte 5 mit ihrem Rand 6 auf einem Stützrand 2a auf, der sich zum oberen Teil des Behälters 1 erstreckt und dessen äußeres Ende die Randschulter 7 bildet. Die Heizplatte 5 ist auf dem Boden des Behälters 1 beispielsweise durch Löten der thermischen Diffusionsplatte 10 mit Hilfe eines Bolzens 25 befestigt. Die Anordnung wird mit Hilfe eines Aufbaus angeordnet, der einen thermischen Steg 26 und eine Mutter 27 aufweist, die die Heizplatte 5 auf der Symmetrieachse x-x' des Behälters 1 unter Spannung setzen und diese dicht auf den Stützrand 2a mit Druck aufzusetzen. Vorzugsweise wird die Abdichtung durch einen zwischen dem Boden der Randschulter 7 und dem Rand 6 liegenden Siliconschlauch verbessert, dessen Ende vorteilhafterweise einen äußeren Rand 6a bildet, der zum Boden 1a hin gerichtet ist.
- Fig. 4 zeigt ein Ausführungsdetail und ein Montagedetail eines Heizelements 3. In dieser Ausführung kann die Abdichtung des Bodens des Behälters 1 durch einen polymerisierbaren Siliconschlauch in Auskehlungen 20 erfolgen, die beispielsweise im Randbereich 6 der Heizplatte 5 aus Metall und/oder im Montagering 15 angeordnet sind.
- Der erfindungsgemäße elektrische Wasserkocher ist mit einer wie vorher beschriebenen Heizeinrichtung 3 ausgestattet und weist einen Temperaturbegrenzer 18 wie einen Thermostat und/oder eine thermische Sicherheitsschmelzsicherung auf, die auf der thermischen Diffusionsplatte angeordnet ist. Wie es in den Fig. 1 bis 5 gezeigt ist, ist der Temperaturbegrenzer 18 vorzugsweise auf der Unterseite der thermischen Diffusionsplatte angeordnet und wird durch eine geeignete Einrichtung wie beispielsweise Schrauben befestigt. Wie dies in Fig. 5 zu sehen ist, ist der Temperaturbegrenzer 18 vorzugsweise mit Hilfe von Nieten 19 auf der thermischen Diffusionsplatte 10 befestigt, die mit der thermischen Diffusionsplatte 10 fest verbunden sind. Andere Befestigungsmöglichkeiten sind selbstverständlich möglich, ohne den Erfindungsbereich zu verlassen.
- Der erfindungsgemäße elektrische Wasserkessel kann somit die in dem Behälter 1 enthaltene flüssige Masse schnell zum Sieden bringen, ohne daß die kritische Temperatur des thermischen Widerstandes des Plastikmaterials erreicht wird, aus dem die Wände 2 des Behälters 1 gebildet sind. Die Struktur der Heizeinrichtung 3 kann mit Hilfe eines elektrischen Widerstandes gebildet sein, der eine lokalisierte starke thermische Leistung liefert, und kann diese thermische Energie ohne das Risiko, das Plastikmaterial zu zerstören, auf der gesamten Oberfläche der Heizplatte aus Metall 5 verteilen. Die verwendeten Materialien sowie die angewandte Einrichtung sind besonders einfach, die Einheitskosten reduziert und der Aufbau einfach. Die Sicherheit des Betriebes wird vergrößert, da selbst beim Betrieb im Trockenen, d. h. ohne Wasser, die an die Wände 2 verteilte thermische Energie begrenzt ist.
Claims (11)
1. Elektrischer Wasserkocher mit einem Gefäß (1) aus Plastik
und einer Heizeinrichtung (3), der mindestens einen
elektrischen Widerstand (4) aufweist, der an eine metallische
Heizplatte (5) angeschlossen ist, die am Boden des
Behälters (1) angeordnet ist und mit ihrer Oberseite (5a) mit
der zu heizenden Flüssigkeit in direktem Kontakt steht,
wobei die metallische Heizplatte in dem Behälter aus
Plastik befestigt ist und durch einen Randbereich in
direktem thermischen Kontakt mit den Wänden des Behälters
steht, wobei der elektrische Widerstand (4) eine passende
Leistung hat, die es der Heizplatte (5) allein
ermöglicht, die Flüssigkeit zu erhitzen,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Heizeinrichtung darüber hinaus eine thermische
Diffusionsplatte (10) aufweist, die einerseits mit der
Unterseite (5b) der Heizplatte (5) und andererseits mit dem
elektrischen Widerstand (4) fest verbunden ist.
2. Elektrischer Wasserkocher nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Heizplatte (5) eine ringförmige
Krempe (5c) aufweist, die den Randbereich (6) mit einem
Bereich verbindet, der fest mit der thermischen
Diffusionsplatte (10) verbunden ist und den thermischen Weg
zwischen dem Randbereich (6) und der thermischen
Diffusionsplatte (10) verlängert.
3. Elektrischer Wasserkocher nach einem der Ansprüche 1 und
2, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizplatte (5) aus
einem metallischen Material besteht, das bei einer
Temperatur zwischen 0ºC und 20ºC eine thermische Leitfähigkeit
aufweist, die geringer als 50 W/m·K ist, während die
thermische Diffusionsplatte (10) aus einem Material
besteht, das bei einer Temperatur zwischen 0 und 20ºC eine
thermische Leitfähigkeit aufweist, die größer als
100 W/m·K ist.
4. Wasserkocher nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
das Verhältnis der thermischen Leitfähigkeit der
Diffusionsplatte (10) zur Leitfähigkeit der Heizplatte (5)
zwischen 2 und 16, insbesondere zwischen 3 und 10 liegt.
5. Wasserkocher nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Heizplatte (5) aus
nichtoxidierbarem Stahl oder aus mit PTFE beschichtetem Stahl
besteht, und die thermische Diffusionsplatte (10) aus
Aluminium, aus einer Aluminiumlegierung oder aus Kupfer
besteht.
6. Wasserkocher nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Heizplatte in dem Behälter (1)
durch Eingießen ihres Randes (6) in das Plastikmaterial
des Behälters (1) angeordnet ist.
7. Wasserkocher nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Heizplatte (5) in einen Montagering (15) aus
Plastikmaterial vergossen ist, der selbst wiederum in das
Plastikmaterial des Behälters (1) eingegossen ist.
8. Wasserkocher nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
der Montagering (15) aus einem Plastikmaterial besteht,
das einen größeren thermischen Widerstand als das
Plastikmaterial des Behälters (1) aufweist.
9. Wasserkocher nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Heizplatte (5) mechanisch durch
seinen Rand (6) auf einer Schulter (7a) der Wand (2) des
Behälters (1) befestigt ist.
10. Wasserkocher nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
die Heizplatte (5) mit ihrem Rand (6) auf der Schulter
(7a) aufliegt und auf dem Boden des Behälters (1) mit
einem Bolzen (20) befestigt ist, der mit der thermischen
Diffusionsplatte (10) fest verbunden ist.
11. Wasserkocher nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß der Temperaturbegrenzer (18) fest mit
der Unterseite der Diffusionsplatte (10) verbunden ist
und durch Vernieten oder Verschrauben auf der Platte
befestigt ist.
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