DE69407787T2 - Mischungen zur desodorisierung von tierexcrementen und entsprechendes verfahren zur desodorisierung - Google Patents

Mischungen zur desodorisierung von tierexcrementen und entsprechendes verfahren zur desodorisierung

Info

Publication number
DE69407787T2
DE69407787T2 DE69407787T DE69407787T DE69407787T2 DE 69407787 T2 DE69407787 T2 DE 69407787T2 DE 69407787 T DE69407787 T DE 69407787T DE 69407787 T DE69407787 T DE 69407787T DE 69407787 T2 DE69407787 T2 DE 69407787T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
component
ppm
composition according
eliminating
composition
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE69407787T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69407787D1 (de
Inventor
Jacques Basset
Henri-Jean Caupin
Francis Wable
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Arkema France SA
Original Assignee
Elf Atochem SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Elf Atochem SA filed Critical Elf Atochem SA
Application granted granted Critical
Publication of DE69407787D1 publication Critical patent/DE69407787D1/de
Publication of DE69407787T2 publication Critical patent/DE69407787T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K1/00Housing animals; Equipment therefor
    • A01K1/015Floor coverings, e.g. bedding-down sheets ; Stable floors
    • A01K1/0152Litter
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61LMETHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
    • A61L9/00Disinfection, sterilisation or deodorisation of air
    • A61L9/01Deodorant compositions

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Disinfection, Sterilisation Or Deodorisation Of Air (AREA)
  • Treatment Of Sludge (AREA)
  • Steroid Compounds (AREA)
  • Housing For Livestock And Birds (AREA)
  • Micro-Organisms Or Cultivation Processes Thereof (AREA)
  • Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)
  • Fertilizers (AREA)
  • Preparation Of Compounds By Using Micro-Organisms (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft Zusammensetzungen zur Beseitigung des Geruchs von widerwärtigen tierischen Exkrementen wie Gülle, insbesondere Schweinegülle, und Exkrementen, die aus der Zucht von Geflügel wie Enten, Hühnern usw. stammen. Die vorliegende Erfindung betrifft gleichermaßen ein entsprechendes Verfahren zur Beseitigung solcher Gerüche.
  • Die intensiv betriebene Tierzucht ist eine beträchtliche Quelle für Umweltverschmutzungen, wobei der Bereich der Schweinezucht mit der anfallenden Gülle hierunter ein nicht zu vernachlässigender Bestandteil ist. Der Schweinebestand erzeugt beträchtliche Mengen an Gülle, welche - neben dem Problem der Umweltverschmutzung, insbesondere durch Überdüngung - eine Quelle für geruchsbedingte Umweltbelastungen ist, und zwar sowohl hinsichtlich der Zuchtställe mit Lagerung unter Lattenrosten als auch hinsichtlich ihrer Lagerung, ihrer Behandlung und ihrer Ausstreuung beim Düngen.
  • Verschiedene Systeme zur Geruchsbeseitigung sind bekannt. Diese Systeme sollen den Geruch beseitigen, jedoch auch die verschmutzenden Bestandteile. Oftmals sind diese Systeme sehr kostspielig, weil sie beträchtliche und oftmals nichtproduktive Investitionen erfordern, und diese Systeme regeln das Problem der Geruchsbeseitigung nicht spezifisch und nicht immer wirksam.
  • Zahlreiche Substanzen sind bereits vorgeschlagen worden, um das Problem der Geruchsbeseitigung in tierischen Exkrementen zu lösen; zumeist handelt es sich um solche Mittel, welche den Geruch maskieren, d.h. solche Mittel, welche die Gerüche der Exkremente durch solche Gerüche ersetzen, die sie selbst freisetzen.
  • Man kennt jedoch aus der EP-A-434 523 die Verwendung von polyoxyalkylenierten Undecylensäureestern mit 2 bis 10 Polyoxyalkyleneinheiten, die den Vorteil aufweisen, daß sie nicht zu einer starken Wahrnehmung des Eigengeruches führen, wie dies der Fall ist bei dem Methylundecenylat. Jedoch müssen diese Mittel zur Geruchsbeseitigung bei Gülle noch verbessert werden. Dies ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung.
  • Man hat nämlich herausgefunden, daß eine Zusammensetzung, die mindestens zwei Bestandteile, davon (a) einfache Superphosphate (b) Undecylensäure und ihre Ester, hierunter Methylundecylenat, sowie (c) Natriumperborat enthält, wenn man die Wirkung/Dosis-Diagramme (als Prozentsatz der Geruchsintensität) betrachtet, stets einen potenzierenden Effekt zeigt, insbesondere im Hinblick auf die Wirkung des einfachen Superphosphats durch die Undecylensäure oder ihre Ester bzw. im Hinblick auf die Wirkung des Natriumperborat und im Hinblick auf das Natriumperborat durch die Undecylensäure oder ihre Ester.
  • Ein weiterer unerwarteter Effekt ist der, daß man ausgezeichnete Ergebnisse, beispielsweise bei 15 % Geruchsintensität, erreichen konnte für den Fall einer Zusammensetzung zur Behandlung von Exkrementen mittels 5.000 ppm einfaches Superphosphat und 320 ppm Methylundecylenat.
  • Ein weiterer unerwarteter Effekt wird für den Fall beobachtet, daß das Methylundecylenat keinen stark wahrnehmbaren Eigengeruch mehr aufweist, wenn es im Moment seiner Verwendung in Kombination mit dem einfachen Superphosphat oder dem einfachen Superphosphat plus Natriumperborat in die Exkremente eingearbeitet wird, wobei die Mischung der Bestandteile erst im Moment ihrer Verwendung hergestellt wird oder das Methylundecylenat getrennt von den anderen Bestandteilen in die zu behandelnde Masse eingearbeitet wird. In der qualitativen Einteilung der Formulierungen (siehe folgende Tabelle 3) findet man, wenn man die Formulierungen 7b, 4b und 2b miteinander vergleicht, welche die Behandlungen von Exkrementen mit 100 ppm Methylundecylenat ermöglichen, nicht denselben Prozentsatz, wie man ihn erwartet hätte. In der zuvor genannten europäischen Patentanmeldung ist nämlich beschrieben, daß das Methylundecylenat (Undecylensäuremethylester) einen stark wahrnehmbaren Eigengeruch besitzt.
  • Außerdem liefern diejenigen Zusammensetzungen, welche drei Bestandteile aufweisen, exzellente Ergebnisse, was insbesondere das Erreichen von Werten in der Größenordnung von 10 % der anfänglichen Geruchsintensität ermöglicht, wie beispielsweise mit einer Zusammensetzung zur Behandlung von Exkrementen mittels 7.500 ppm einfachem Superphosphat, 150 ppm Methylundecylenat und 300 ppm aktivem O&sub2; aus Natriumperborat.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft folglich Zusammensetzungen zur Beseitigung des Geruchs von tierischen Exkrementen, wie Gülle, insbesondere Schweinegülle, wobei die Zusammensetzung dadurch gekennzeichnet ist, daß sie mindestens zwei Bestandteile umfaßt, hierunter
  • (a) mindestens ein einfaches Superphosphat; und
  • (b) mindestens eine Verbindung, die ausgewählt ist aus Undecylensäure, ihren Estern und ihren Polyoxyalkylenestern.
  • Die einfachen Superphosphate sind Verbindungen, die als Düngemittel hinlänglich bekannt sind; sie bestehen im wesentlichen aus Mischungen der drei Calciumphosphate mit Phosphorsäure und Calciumsulfat. Hierbei unterscheidet man verschiedene Arten, nämlich die anorganischen Superphosphate, die ausgehend von anorganischen Phosphaten erhalten werden; die Superphosphate von Knochen, die ausgehend von entfetteten und grobzerkleinerten Knochen erhalten werden; die Ammoniaksuperphosphate, Mischungen aus Ammoniumsulfat und Calciumphosphat; die ammoniakalisch-salpetersauren Superphosphate, Mischungen aus Natriumnitrat, Ammoniumsulfat und Superphosphat; die ammoniakalischkalihaltigen Superphosphate, Mischungen aus Ammoniumsulfat, Superphosphat und Kaliumsalzen; und die ammoniakalisch-magnesiumhaltigen Superphosphate, die durch Einwirkung von Magnesiumphosphat auf eine ammoniakalische Lösung erhalten werden.
  • Als Beispiele für ein verwendbares Superphosphat kann man ein einfaches Superphosphat mit etwa 16 bis 18 Gew.-% P&sub2;O&sub5; nennen.
  • Unter den Undecylensäureestern, welche unter die Definition des Bestandteils (b) der erfindungsgemäßen Zusammensetzung fallen, kann man die Alkylundecylenate nennen, wie z.B. Methylundecylenat, sowie die Polyoxyalkylenester, die beispielsweise 2 bis 12 Oxyalkvleneinheiten enthalten, wie z.B. die Polyoxyethylenester, die Polyoxypropylenester oder die Polyoxyethylen/Polyoxypropylen-Ester.
  • Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können außer den Bestandteilen (a) und (b) auch Natriumperborat (Bestandteil (c)) enthalten.
  • Diese Zusammensetzungen sind für die Behandlung tierischer Exkremente vorzugsweise mit den folgenden Bestandteilen formuliert:
  • - bis zu etwa 10.000 ppm des Bestandteils (a);
  • - bis zu etwa 1.000 ppm des Bestandteils (b); und
  • - gegebenenfalls bis zu etwa 500 ppm aktiven Sauerstoffs des Bestandteils (c), wobei diese Mengen in bezug auf das Gewicht der zu behandelnden tierischen Exkremente berechnet sind.
  • Vorzugsweise werden die Zusammensetzungen zur Behandlung der tierischen Exkremente wie folgt formuliert:
  • - etwa 1.000 bis 5.000 ppm des Bestandteils (a);
  • - etwa 50 bis 100 ppm des Bestandteils (b); und
  • - gegebenenfalls bis zu etwa 300 ppm aktives O&sub2; des Bestandteils (c), wobei diese Mengen in bezug auf das Gewicht der zu behandelnden tierischen Exkremente berechnet sind.
  • Vorzugsweise ist der Bestandteil (c) folglich in einer Menge vorhanden, die die Behandlung der tierischen Exkremente mit etwa 150 bis 300 ppm an aktivem Sauerstoff ermöglicht.
  • In Betracht kommen kann gleichermaßen die Tatsache, daß eine geruchsbeseitigende Zusammensetzung gemäß der vorliegenden Erfindung außerdem mindestens ein Additiv umfaßt, das ausgewählt ist aus Fungiziden und bakterienhemmenden Reagenzien; solche Additive sind dem Fachmann hinlänglich bekannt.
  • Die Bestandteile einer geruchsbeseitigenden Zusammensetzung gemäß der vorliegenden Erfindung können vor Gebrauch getrennt vorliegen. Außerdem kann jeder der Bestandteile in pulverförmiger Form oder auch in Suspension oder in Lösung in Wasser vorliegen oder aber auch zumindest teilweise in adsorbiertem Zustand an einem porösen und inerten Träger, wie z.B. Ton- oder Siliciumdioxidteilchen.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft gleichermaßen ein Verfahren zur Beseitigung von Gerüchen aus tierischen Exkrementen, insbesondere Schweinegülle, wobei das Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, daß man durch Vermischen in die zu behandelnden tierischen Exkremente bei ihrer Lagerung oder ihrer Ausbringung eine wie zuvor definierte geruchsbeseitigende Zusammensetzung einarbeitet.
  • Man kann die Mischung der einzelnen Bestandteile auch erst im Moment ihrer Verwendung herstellen; auch besteht die Möglichkeit, den zu behandelnden tierischen Exkrementen mindestens ein Bestandteil der Zusammensetzung getrennt von den anderen Bestandteilen zuzusetzen.
  • Um den Gegenstand der vorliegenden Erfindung besser zu veranschaulichen, werden im folgenden mehrere Ausführungsbeispiele beschrieben, dies jedoch nur zur Veranschaulichung und nicht zur Beschränkung der vorliegenden Erfindung.
  • Beispiele für Formulierungen 1 bis 7
  • Man untersuchte die erfindungsgemäßen Formulierungen 1 bis 7, wie sie in der folgenden Tabelle 1 angegeben sind, welche eine Behandlung von Gülle durch A ppm einfaches Superphosphat, B ppm mit Methylundecylenat und C ppm an aktivem Sauerstoff aus Natriumperborat ermöglichen. Das verwendete einfache Superphosphat war ein handelsübliches Produkt, welches von der Firma SOFERTI unter der Handelsbezeichnung BIOSUPER vertrieben wird. Tabelle 1
  • Jede dieser Formulierungen wurde wie folgt verwendet:
  • Man verdünnte eine Mischung aus einfachem Superphosphat und Methylundecylenat in einem Faß mit Öffnung mit einer Gesamtkapazität von 200 Litern in etwa seinem Wassergewicht. Gegebenenfalls verdünnte man das Natriumperborat in einem anderen Behältnis und unter denselben Bedingungen. Man befüllte eine Gülletonne mit einer Kapazität von 15.000 Litern, welche mit einem Mischungssystem mittels pneumatischer Homogenisierung ausgestattet war, durch Pumpen durch gleichzeitiges Ansaugen der Gülle und des Diluats aus einfachem Superphosphat und Methylundecylenat bis zur Hälfte des Volumens der Tonne. Anschließend saugte man in die Gülletonne das Diluat aus Natriumperborat, falls vorhanden, und den Rest der Gülle.
  • Außerdem wurden zwei Versuchsreihen durchgeführt, die eine (Serie a) mit einer Mischung aus einfachem Superphosphat und Undecylenat, vor Gebrauch gebildet, und die andere (Serie b) mit einer solchen Mischung, die unmittelbar vor Gebrauch hergestellt wurde.
  • Die Bewertung jeder dieser Formulierungen 1a bis 7a und ib bis 7b bezüglich des Geruchs der Schweinegülle beim Ausbringen wurde bezüglich der nicht behan delten Gülle als Vergleichsprobe durchgeführt. Zu diesem Zweck wurden die Vergleichsgülle und die verschiedenen Güllesorten, bei denen man erfindungsgemäß eine Geruchsbeseitigung vorgenommen hatte, im August/September auf freiem Feld mit einer Ausbringungsmenge von 30 m³/ha verwendet. Die verwendete Gülle hatte einen Gehalt an Trockenmaterialien von 4 bis 8 Gew.-% und enthielt 4,9 Gew.-% Stickstoff, bestimmt nach der Kjeldahl-Methode, 3,9 % Phosphor, berechnet als Gewicht an P&sub2;O&sub5;, und 2,2 % Kalium, berechnet als Gewicht von K&sub2;O. Jeder Versuch wurde jeweils 3fach wiederholt, und die Bewertung der Wirksamkeit wurde mit Hilfe eines Bewertungsteams vorgenommen, das aus 8 Personen bestand. Das Bewertungsteam bzw. das Bewertungsschema wurden mittels Geruchsmessung bezüglich Gülle und Ammoniak kalibriert. Die drei Bewertungskriterien hinsichtlich der Wirksamkeit waren die folgenden:
  • Akzeptierbarkeit: Grad der Einschätzung des restlichen Geruchs, falls vorhanden, der behandelten Schweinegülle (unerträglich, unangenehm, akzeptabel);
  • Geruchsintensität: Grad der Wahrnehmung (nicht wahrnehmbar, nachweisbar bis unerträglich);
  • Eigenschaft des Geruchs: Repräsentativität des Geruchs nach Behandlung im Vergleich zum Geruch der nicht behandelten Gülle (repräsentativer, denaturierter oder unterschiedlicher Geruch).
  • Die folgenden Tabellen 2 bis 4 zeigen die Einteilung der Formulierungen nach Prozentsatz jeweils gemäß:
  • - ihrer Akzeptabilität: Prozent der Antworten "akzeptabel";
  • - ihrer Intensität: Prozent der Antworten "nicht wahrnehmbar" oder "soeben wahrnehmbar";
  • - ihrer Eigenschaft: Prozent der Antworten "eigentümlich für Gülle". Tabelle 2 Einteilung der Formulierungen nach ihrer Akzeptierbarkeit (von der besten bis zur schlechtesten) Tabelle 3 Einteilung der Formulierungen nach ihrer Qualität (von der besten bis zur schlechtesten) Tabelle 4 Einteilung der Formulierungen nach ihrer Intensität (von der besten bis zur schlechtesten)
  • Die Tabelle 5 zeigt eine Gesamteinteilung. Tabelle 5
  • (a) Einteilung der Formulierung 1a bis 7a
  • (b) Einteilung der gesamten Formulierungen
  • Der Fachmann weiß selbst geruchsbeseitigende Zusammensetzungen für tierische Exkremente für jede besondere Anwendung in Abhängigkeit ausgewählter Kriterien und Kostenkriterien zu formulieren.

Claims (13)

1. Zusammensetzung zur Beseitigung des Geruchs von tierischen Exkrementen wie Gülle, insbesondere Schweinegülle, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusammensetzung
(a) mindestens ein einfaches Superphosphat; und
(b) mindestens eine Zusammensetzung, ausgewählt aus Undecylensäure, ihren Estern und ihren Polyoxyalkylenestern, enthält.
2. Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bestandteil (a) ein einfaches Superphosphat mit etwa 16 bis 18 Gew.% P&sub2;O&sub5; ist.
3. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bestandteil (b) Methylundecylenat ist.
4. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie außerdem als Bestandteil (c) Natriumperborat enthält.
5. Geruchsbeseitigende Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie zur Behandlung der tierischen Exkremente zusammengesetzt ist aus:
- bis zu etwa 10.000 ppm des Bestandteils (a);
- bis zu etwa 1.000 ppm des Bestandteils (b); und
- gegebenenfalls bis zu etwa 500 ppm an aktivem O&sub2; des Bestandteils (c), wobei diese Mengen bezogen auf das Gewicht der zu behandelnden tierischen Exkremente berechnet sind.
6. Geruchsbeseitigende Zusammensetzung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie zur Behandlung der tierischen Exkremente zusammengesetzt ist aus:
- etwa 1.000 bis 5.000 ppm des Bestandteils (a);
- etwa 50 bis 100 ppm des Bestandteils (b); und
- gegebenenfalls bis zu etwa 300 ppm an aktivem Sauerstoff des Bestandteils (c),
wobei diese Mengen bezogen auf das Gewicht der zu behandelnden tierischen Exkremente berechnet sind.
7. Geruchsbeseitigende Zusammensetzung nach den Ansprüchen 4 und 6 gleichzeitig, dadurch gekennzeichnet, daß der Bestandteil (c) in einer Menge vorhanden ist, die die Behandlung der tierischen Exkremente mit etwa 150 bis 300 ppm aktivem Sauerstoff ermöglicht.
8. Geruchsbeseitigende Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sie außerdem mindestens ein Additiv umfaßt, ausgewählt aus Fungiziden und bakterienhemmenden Reagenzien.
9. Geruchsbeseitigende Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ihre Bestandteile vor der Verwendung getrennt verpackt vorliegen.
10. Geruchsbeseitigende Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß jeder ihrer Bestandteile in Pulverform oder auch in Suspension oder in Lösung in Wasser oder auch wenigstens teilweise in adsorbiertem Zustand auf einem porösen und inerten Träger, wie Ton- oder Siliciumdioxidteilchen, vorliegt.
11. Verfahren zur Beseitigung des Geruchs von Gülle, insbesondere Gülle von Schweinen, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 10 den zu behandelnden tierischen Exkrementen bei ihrer Lagerung oder ihrer Ausbringung durch Mischen zusetzt.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß man die Mischung aus den einzelnen Bestandteilen der Zusammensetzung erst im Augenblick der Verwendung herstellt.
13. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß man erst im Augenblick der Verwendung den zu behandelnden tierischen Exkrementen mindestens einen Bestandteil der Zusammensetzung getrennt von den anderen Bestandteilen zusetzt.
DE69407787T 1993-06-23 1994-06-22 Mischungen zur desodorisierung von tierexcrementen und entsprechendes verfahren zur desodorisierung Expired - Fee Related DE69407787T2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR9307631A FR2706773B1 (de) 1993-06-23 1993-06-23
PCT/FR1994/000755 WO1995000182A1 (fr) 1993-06-23 1994-06-22 Compositions de desodorisation des dejections animales et procede de desodorisation correspondant

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69407787D1 DE69407787D1 (de) 1998-02-12
DE69407787T2 true DE69407787T2 (de) 1998-07-16

Family

ID=9448470

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE69407787T Expired - Fee Related DE69407787T2 (de) 1993-06-23 1994-06-22 Mischungen zur desodorisierung von tierexcrementen und entsprechendes verfahren zur desodorisierung

Country Status (19)

Country Link
US (1) US5720947A (de)
EP (1) EP0705112B1 (de)
JP (1) JPH08511700A (de)
CN (1) CN1125907A (de)
AT (1) ATE161733T1 (de)
AU (1) AU687830B2 (de)
BR (1) BR9406905A (de)
CA (1) CA2166125A1 (de)
DE (1) DE69407787T2 (de)
DK (1) DK0705112T3 (de)
ES (1) ES2111938T3 (de)
FR (1) FR2706773B1 (de)
GR (1) GR3026193T3 (de)
HU (1) HUT74112A (de)
NO (1) NO955286L (de)
NZ (1) NZ268380A (de)
PL (1) PL174272B1 (de)
TW (1) TW259715B (de)
WO (1) WO1995000182A1 (de)

Families Citing this family (12)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2713935B1 (fr) * 1993-12-16 1996-03-15 Guy Wackermann Composition absorbante et désinfectante et dispositif la contenant.
GB9607678D0 (en) * 1996-04-12 1996-06-12 Sax Kevin L Ozone friendly animal excreter remover
GB2325951B (en) * 1997-06-04 2000-01-12 Kevin Leslie Sax Material, device and method to facilitate the removal of animal excreta from a surface
WO1998029608A1 (en) * 1996-12-30 1998-07-09 Kevin Leslie Sax Cleaning method, material and apparatus
FR2787030A1 (fr) * 1998-12-15 2000-06-16 Daniel Henri Eclache Assainissement et desodorisation de l'air par brumisation de substances desodorisantes, aromatiques et/ou bactericides
WO2000051560A1 (en) 1999-03-02 2000-09-08 Shaw Mudge & Company Fragrance and flavor compositions containing odor neutralizing agents
US8241614B2 (en) * 2009-11-30 2012-08-14 Conopco, Inc Compositions and methods for imparting a sunless tan
US8741275B2 (en) * 2010-06-04 2014-06-03 Robetet, Inc. Malodor neutralizing compositions comprising undecylenic acid or citric acid
EP2668255B1 (de) 2011-01-27 2020-08-12 Robertet, Inc. Geruchsneutralisierende zusammensetzungen mit bornylacetat oder isobornylacetat
US9114180B2 (en) 2012-03-30 2015-08-25 Robertet, Inc. Malodor neutralizing compositions containing acids and alicyclic ketones
JP6351139B2 (ja) * 2013-04-19 2018-07-04 株式会社エクセルシア 排泄物処理剤
CN107215904A (zh) * 2017-01-06 2017-09-29 昆山理清生物科技有限公司 异味分解脱臭组合物及脱臭方法

Family Cites Families (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3124459A (en) * 1964-03-10 Organoleptic compositions
US3124460A (en) * 1964-03-10 Organoleptic compositions
US4464193A (en) * 1980-02-19 1984-08-07 Basf Wyandotte Corporation Anionic biocide emulsions in aqueous solutions of strongly ionizable salts
US4617047A (en) * 1982-07-27 1986-10-14 Campbell Soup Company Mushroom supplement
FR2655857B1 (fr) * 1989-12-19 1992-03-27 Delta Agro Ind Desodorisant des lisiers au moyen d'ester d'acide undecylenique.
US5275783A (en) * 1989-12-19 1994-01-04 Delta Agro Industries Undecylenate deodorants for animal manures

Also Published As

Publication number Publication date
ES2111938T3 (es) 1998-03-16
HU9503771D0 (en) 1996-02-28
NO955286D0 (no) 1995-12-22
AU7127294A (en) 1995-01-17
CN1125907A (zh) 1996-07-03
TW259715B (de) 1995-10-11
JPH08511700A (ja) 1996-12-10
AU687830B2 (en) 1998-03-05
PL174272B1 (pl) 1998-07-31
BR9406905A (pt) 1996-04-02
FR2706773B1 (de) 1995-09-22
DE69407787D1 (de) 1998-02-12
ATE161733T1 (de) 1998-01-15
PL312216A1 (en) 1996-04-01
NZ268380A (en) 1996-10-28
EP0705112B1 (de) 1998-01-07
WO1995000182A1 (fr) 1995-01-05
CA2166125A1 (fr) 1995-01-05
HUT74112A (en) 1996-11-28
NO955286L (no) 1995-12-22
FR2706773A1 (de) 1994-12-30
EP0705112A1 (de) 1996-04-10
DK0705112T3 (da) 1998-09-07
US5720947A (en) 1998-02-24
GR3026193T3 (en) 1998-05-29

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3142254A1 (de) Elimination of odors from waste material
DE69407787T2 (de) Mischungen zur desodorisierung von tierexcrementen und entsprechendes verfahren zur desodorisierung
DE69527884T2 (de) Ammoniak-Emissions- und Geruchskontrolle von Tierexkrementen
DE2902173A1 (de) Desodorierendes mittel und dessen verwendung
DE2638957C3 (de) Geruchsinhibitor
DE4243390A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Sorptionsmitteln auf Smektitbasis zur Aufnahme von Flüssigkeiten
DE2505020C3 (de) Verfahren zur Verminderung luftverpestender Gerüche und geruchsentfernende Lösung zur Durchführung des Verfahrens
DE2524543A1 (de) Bakterizid wirkender zusatz fuer oel-in-wasser-emulsionen
DE9317403U1 (de) Mittel zur Verhinderung unangenehmer Gerüche
DE69608961T2 (de) Bacteriostatische zusammensetzungen und verwendung in metallbearbeitungsflüssigkeiten
DE68908702T2 (de) Deodorant und Verfahren zum Desodorieren.
EP0731068B1 (de) Verfahren zur Bindung von Ammoniak und/oder Schwefelwasserstoff in Gülle
EP1174403A2 (de) Kalk-Ton-Suspension und ihre Verwendung
DE60114020T2 (de) Zusammensetzung zur neutralisation von organischen und anorganischen starken säuren
DE2531496A1 (de) Mittel zur milderung der beim abbau organischer stoffe auftretenden geruchsbelaestigung
DE664996C (de) Verfahren zur Konservierung von Stallduenger und Jauche
DE905335C (de) Verfahren zur Herstellung einer desinfizierend wirkenden Melkfettemulsion
DE2640364B1 (de) Verfahren zur Desodorierung von Gülle
DE102005015928A1 (de) Düngemittel sowie Verfahren zur Herstellung desselben
DE673508C (de) Verfahren zur Herstellung eines mit Wasser verduennbaren, fluessigen Spritzmittels zur Bekaempfung von Schaedlingen an lebenden Baeumen und Pflanzen
DE1929958A1 (de) Verfahren zur Verhinderung des Verfluechtigens von Bodenstickstoff
DE566990C (de) Verfahren zur Herstellung von Mischduengern
AT124547B (de) Verfahren zum Binden des Staubes auf Fahrbahnen u. dgl. mittels Sulfitablauge.
DE2137657A1 (de) Geruchsbekämpfungsmittel und Verfahren zur Bekämpfung unangenehmer Gerüche
DE3400803A1 (de) Mittel zur regulierung des pflanzenwachstums

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee