DE69403263T2 - Verfahren und Vorrichtung zur Öffnung des Press-Spaltes in einer Langspaltpresse - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Öffnung des Press-Spaltes in einer Langspaltpresse

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Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Langspaltpresse und ein Verfahren zur Öffnung des Spalts in einer Langspaltpresse gemäß den Oberbegriffen der Patentansprüche 1 und 5, die auf der GB- A-2 182 367 basieren.
  • Wenn die Gegendruckwalze in einer Langspaltpresse erwärmt wird, kann der Preßfilz und der Gleitriemenmantel beschädigt werden, sofern die Presse aus irgendeinem Grund aufgrund einer Laufstörung gestoppt werden muß. Wenn beispielsweise während des Betriebs die Temperatur des Wassers in einer mit Heißwasser erwärmten Gegendruckwalze 140ºC beträgt und die Oberflächentemperatur etwa 80ºC beträgt, steigt die Oberflächentemperatur nach dem Stoppen auf etwa 120ºC.
  • Da die Kompression der Gegendruckwalze gegen den geschlossenen Gleitriemenmantel in der Regel 20 bis 35 mm beträgt, kann der Kontakt mit der Gegendruckwalze auch dann nicht gelöst werden, wenn der Gleitschuh in die Offenposition gezogen wird. Auch ist es nicht möglich, die Gegendruckwalze und die Langspaltwalze schnell in eine Offenposition in Beziehung zueinander zu verschieben, da aufgrund der sehr großen Maximalbelastung, die Preßkraft durch Zugstangen oder durch das Rahmengestell übertragen wird.
  • In der vorliegenden Anmeldung ist ein Öffnungsverfahren offenbart, in welchem ein exzentrisches Ende der Langspaltpressenwalze nach einer Öffnungsbewegung des Preßschuhs derart gedreht wird, daß der Riemenmantel von der Gegendruckwalze weg verstellt wird.
  • In Hinblick darauf, einen thermischen Schaden des Preßfilzes zu vermeiden, können die Leitwalzen der Filzschleife ebenso derart verschoben werden, daß der Kontakt des Filzes mit einer heißen Walze gelöst wird.
  • Das Verfahren und die Ausrüstung zur Öffnung, die hierbei angewendet werden, erleichtern das Austauschen eines Filzes und eines Gleitriemenmantels und beschleunigen das Austauschen.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren hat die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches 1.
  • Die erfindungsgemäße Langspaltpresse hat die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches 5.
  • In der Langspaltpresse gemäß der GB-A-2 182 367 sind die Endstücke, an denen der Gleitriemenmantel angebracht ist, radial verschiebbar, und zwar beispielsweise für einen Filzaustausch, was ein technisch komplizierterer Vorgang ist.
  • Die erfindungsgemäße Langspaltpresse hat einen Langspalt für eine Papier- oder Kartonbahn. In Verbindung mit der unteren Walze, d.h. die Langspaltpressenwalze, hat die Ausrüstungsanordnung ein Pressenelement, das mit einer Kraft gegen die Gegendruckwalze gepreßt werden kann, welche Gegendruckwalze vorzugsweise beheizt wird. Die Gegendruckwalze kann auch eine nicht beheizte Walze sein. Das verschiebbare Preßelement ist vorzugsweise ein Preßschuh, der mit der Kraft der Belastungszylindereinrichtung gegen die beheizte Gegendruckwalze gepreßt werden kann. Die Presse hat einen Endlosfilz H, der durch die Preßzone geleitet wird und Wasser aufnimmt; der Filz ist angeordnet, um zusammen mit der zu entwässernden fasrigen Bahn W durch die Preßzone zu verlaufen. Ferner hat die Presse einen geschlossenen Gleitriemenmantel der Langspaltwalze, welcher Riemenmantel durch die Preßzone geleitet wird, wobei die Bahn durch den Spaltbereich zwischen dem Filz und der Gegendruckwalze geleitet wird. Die Presse kann auch zwei Filze aufweisen, zwischen welchen die Bahn getragen und gepreßt wird.
  • Die Erfindung ist nachstehend in Bezug auf ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben, das in den Figuren in den beigefügten Zeichnungen veranschaulicht ist; die Erfindung soll jedoch nicht auf das Ausführungsbeispiel alleine beschränkt sein. Es zeigen:
  • Figur 1 eine Langspaltpressenausrüstung einer Papiermaschine.
  • Figur 2 eine erfindungsgemäße Ausrüstungsanordnung in der Maschinenlaufrichtung.
  • Figur 3 einen Endbereich der erfindungsgemäßen Walzenanordnung gemäß Fig. 2.
  • Figur 4 eine Ausrüstungsanordnung, in welcher die Positionen der Filzleitwalzen und der Gebläsekästen verschoben werden können, in welchem Falle der Filz auch von der beheizten oberen Gegendruckwalze separiert werden kann.
  • Figur 1 zeigt eine Ausrüstung einer Langspaltpresse in einer Papiermaschine. In der Pressenausrüstung gemäß Fig. 1 wird die Bahn W in einen Spalt N zwischen einer unteren Langspaltpressenwalze 11 und einer beheizten Gegendruckwalze 10 zwischen den Filz H und die Walzenfläche 10' der Gegendruckwalze 10 geleitet.
  • Figur 2 zeigt die Walzen 10 und 11 aus Fig. 1 in der Machinenlaufrichtung. Der Langspalt zwischen den Walzen 10 und 11 ist mit dem Bezugspfeil N in der Figur bezeichnet. Der Filz H und die Bahn W werden durch den Spalt N geleitet. Die Walze 10 ist eine beheizte Gegendruckwalze, wobei die Walze 11 eine Langspaltwalze ist, die Belastungseinrichtungen 12a&sub1;, 12a&sub2;,... aufweist und in welcher die Belastungseinrichtungen 12a&sub1;, 12a&sub2;,..., vorzugsweise Zylindereinrichtungen, in der Mitteltragachse 13 angebracht sind, um mit einer Kraft auf den Belastungs- oder Gleitschuh 12b und weiter durch den flexiblen geschlossenen Gleitriemenmantel F auf die Bahn W einzuwirken, um die Bahn zu entwässern. In der vorliegenden Erfindung wird davon ausgegangen, daß sich die Bahn W auf eine Papier- oder Kartonbahn bezieht. Die untere Langspaltpressenwalze 11 hat einen flexiblen geschlossenen Gleitriemenmantel F, der angepaßt ist, um entlang der Fläche des Belastungsschuhs oder Gleitschuhs 12b zu verlaufen, wobei ein Ölmittel in den Raum zwischen dem Gleitschuh 12b und dem geschlossenen Gleitriemenmantel F als ein Schmiermittel geleitet wird. Die Gegendruckwalze 10 ist vorzugsweise eine Walze, die mittels eines innerhalb befindlichen Heizmittels, wie etwa Wasser, Dampf oder Öl, oder extern, beispielsweise mit Hilfe von Induktions- oder Infrarotstrahlung, beheizt wird. Die Gegendruckwalze 10 hat auch eine nicht beheizte Walze.
  • Figur 3 zeigt eine Seite der Walzen 10 und 11 in vergrößertem Maßstab. In der in der Figur gezeigten Weise hat die Ausrüstung eine beheizte Gegendruckwalze 10 und eine Langspaltpressenwalze 11, die mit der Gegendruckwalze gemeinsam wirksam ist, wobei die Papierbahn W, der Filz H und der Gleitriemenmantel F der Walze 11 durch den Spalt N zwischen den Walzen geleitet wird.
  • Die Langspaltpresse 11 hat eine Belastungseinrichtung 12, die aus Steligliedern 12a&sub1;, 12a&sub2;,..., 12an, vorzugsweise aus hydraulischen Zylindern, besteht, mit deren Hilfe auf den Gleitschuh 12b mit einer Kraft eingewirkt wird, wodurch er gegen die Gegendruckwalze 10 gepreßt wird, so daß die Bahn W zwischen dem Filz H und der Fläche 10' der Gegendruckwalze 10 einer Kompression ausgesetzt wird.
  • Die Langspaltpressenwalze 11 hat eine ortsfeste nicht drehbare Mitteltragachse 13, die einen Mitteltragachsenabschnitt 13a&sub1; in der Mitte und Seitentragachsenabschnitte 13a&sub2; und 13a&sub3; kleineren Durchmessers aufweist. Ein Flansch 13b ist zwischen den Tragachsenabschnitten 13a&sub1; und 13a&sub2; gebildet. Die Langspaltpressenwalze 11 ist mit Hilfe ihrer Zentraltragachse 13 mittels der Enden der Tragachse an einer Lagerungseinrichtung 14 aufgehängt, die eine bestimmte Ablenkung und Winkeländerung für die Tragachse 13 in einer Belastungssituation gestattet. Das Lagerungsgehäuse 15 der Lagerungseinrichtung 14 oder die damit in Beziehung stehenden Konstruktionen sind mit dem Lagerungsgehäuse 16 der Lagerungseinrichtung 18 der Walze 10 oder mit einer damit in Beziehung stehenden Konstruktion gekoppelt, und zwar mittels einer Ankerstange 17 oder dergleichen. Die Walze 10 ist mit Hilfe einer Lagerungseinrichtung 18 drehbar gelagert.
  • Der Flansch 13b ist mit einem oder mehreren Stellgliedern 19, vorzugsweise Zylindervorrichtungen, gekoppelt, die einen Zylinderkörper 19a, eine Zylinderstange 19b und an ihrem Ende eine Rolle oder ein Gleitstück 19c aufweisen, das angebracht ist, um in der Nut M in der Schulter 20b' des Endflansches 20b zu laufen. Mit Hilfe des Stellglieds/der Stellglieder 19 wird der Gleitriemenmantel F durch Einwirken auf die Endflansche 20 mit einer Kraft gespannt, welche Endflansche angebracht sind, um an den Tragachsenabschnitten 13a&sub2; zu gleiten. Die Stellgliedkonstruktion 19 kann an beiden Enden der Walze gleichartig sein.
  • Der Endflansch 20 hat ein erstes Endflanschteil 20a und ein zweites Endflanschteil 20b, das innerhalb des ersten Endflanschteiles 20a angeordnet ist. Zwischen den Endflanschteilen 20a und 20b befinden sich eine Lagerungseinrichtung 21 und Abdichtelemente 21a. Das Endflanschteil 20b kann angefertigt sein, um an dem Tragachsenabschnitt 13a&sub2; zu gleiten. Dabei ist eine Drehung des Endflanschteiles 20b in Beziehung zu der Tragachse 13 gestattet. Die Lagerungseinrichtung 21 ist zwischen den Flanschteilen 20a, 20b angebracht, wobei sie mit Hilfe von Abdeckungen 22a, 22b in ihren Positionen gehalten werden.
  • Während des Betriebs wird der Gleitriemenmantel F an der Lagerungseinrichtung 21 gedreht.
  • Somit ist der Endflansch 20 angebracht, um an der Fläche C des Tragachsenabschnittes 13a&sub2; zu gleiten. Die Abdichtung 23 ist an dem Seitenrand des Endflanschteiles 20b angebracht. Die Abdichtung ist angebracht, um gegen die Gleitfläche C zu gleiten. Mit Hilfe der Stellglieder 19 wird der Gleitriemenmantel F zwischen den Endflanschen 20 auf vorbeschriebene Weise gespannt. Der Gleitriemenmantel F ist an das Endflanschteil 20a angebracht, und zwar mit Hilfe von Keilringsegmenten 24 und Befestigungsringsegmenten 25, die an dem Außenrand des Endflanschteiles 20a angebracht sind. Die Keilringsegmente 24 sind in den Befestigungsringsegmenten 25 zwischen der Schulter 26 und der Außenfläche D des Endflanschteiles 20a angebracht. Der Gleitriemenmantel F wird mittels seiner Enden gegen die Außenfläche D des Endflanschteiles 20a gespannt, und zwar durch festes Pressen der Keilringsegmente 24 mittels einer Schraubvorrichtung R in Richtung auf den Boden ihrer Befestigungsnut U. Auf diese Weise wird mittels der Keilringsegmente 24 eine Abdichtkraft auf den Gleitriemenmantel F ausgeübt und wird der Mantel fest gegen die Außenfläche D des Endflanschteiles 20a gehalten.
  • In der in der Figur gezeigten Weise ist die Drehachse und die Mittelachse des äußeren Endflanschteiles 20a des Endflansches in der erfindungsgemäßen Konstruktion mit X&sub2; bezeichnet. Die Mittelachse des Endflanschteiles 20b ist ebenso X&sub2;. Die Mittelachse der Tragachse 13 der Langspaltwalze 11 ist mit X&sub1; bezeichnet. Der Abstand E zwischen den Achse X&sub2; und X&sub1; ist die Exzentrizität des Endflanschteiles 20b. Das innere Flanschteil 20b des Endflansches 20 wird um die Achse X&sub1; gedreht. Gemäß der Erfindung wird in einer Situation, in der der Spalt N geöffnet wird, das innere Endflanschteil 20b mit Hilfe eines Stellglieds 30 gedreht, und zwar parallel zu der Fläche C des Tragachsenabschnittes 13a&sub2; der Tragachse 13, in welchem Falle aufgrund der Differenz im Abstand zwischen den obigen Tragachse X&sub1; und X&sub2;, d.h. aufgrund der Exzentrizität E, der Gleitriemenmantel F von der beheizten Gegendruckwalze 10 weg verstellt wird. Das Stellglied 30 ist vorzugsweise ein hydraulischer Zylinder, der mit drehgelenkigen Verbindungen sowohl an dem Ende der Zylinderstange als auch an dem Ende des Zylinderkörpers versehen ist. Figur 3 zeigt eine Schnittansicht der Kolbenstange des Zylinders 30.
  • Figur 4 zeigt die erfindungsgemäße Ausrüstungsanordnung, wobei in einer Situation, in der der Spalt N geöffnet wird, der Filz H auch von der beheizten Gegendruckwalze 10 weggebracht werden kann. Ein Separieren des Filzes H von der Gegendruckwalze 10 ist insbesondere in Langspaltkonstruktionen notwendig, in welchen die Gegendruckwalze 10 ausdrücklich eine beheizte Walze ist. In der in der Figur gezeigten Weise sind der Gebläsekasten 35 und die Filzleitwalzen 40 und 50 angebracht, um mit Hilfe von Stellgliedern S&sub1;, S&sub2; und S&sub3; in verschiedene Positionen verschoben zu werden, und zwar gemäß der Figur nach unten, in welchem Fall der Filz H von der Gegendruckwalze 10 separiert werden kann (Figur 4 zeigt die Stellglieder).
  • Gemäß Figur 4 ist ein Drehwinkel von etwa 45º ausreichend für den Flansch 20b, um den Gleitriemenflansch von der Außenfläche 10' des beheizten Walzenmanteis 10 zu separieren. Das Stellglied 30 ist vorzugsweise eine Zylindervorrichtung. In Figur 4 sind zwei verschiedene Betriebspositionen der Zylindervorrichtung 30 mit strichpunktierten Linien veranschaulicht. In der Position Y&sub1; ist der Gleitriemenmantel F in der Betriebsposition und gegen die Walze 10 angeordnet. In der Position Y&sub2; ist das Endflanschteil 20b des Endflansches 20 über ein Winkel α (etwa 80º) gedreht worden, wodurch aufgrund der Exzentrizität E des Endflanschteiles 20b der Gleitriemenmantel F von der Walze 10 wegverstellt worden ist. Für den Austausch des Preßfilzes H und des Gleitriemenmantels F muß das Öffnungsausmaß bei etwa 20 bis 60 mm liegen. Vor der Drehung des Endflanschteiles 20b ist der Belastungsschuh 12b durch Einwirken auf die Stellglieder 12a&sub1;, 12a&sub2;,... in die Offenposition verstellt worden, d.h. weg von dem Gleitriemenmantel F.

Claims (10)

1. Verfahren zur Öffnung des Spaltes in einer Langspaltpresse, welche Langspaltpresse eine Langspaltpressenwalze (11), eine Gegendruckwalze (10), die mit der Langspaltpressenwalze (11) zusal[lmenwirkt, um den Langspalt zu bilden, und einen Filz (H) aufweist, der durch den Spalt geht, wobei die Langspaltpressenwalze (11) eine nicht drehbare Mitteitragachse (13) und mit der Mitteitragachse (13) verbundene Belastungselemente (12a&sub1;, 12a&sub2;) aufweist, mit deren Hilfe ein Belastungs- oder Gleitschuh (12b) in Richtung auf die Gegendruckwalze (10) und davon weg bewegt wird, wobei die Langspaltpressenwalze ferner einen geschlossenen flexiblen Gleitriemenmantel (F) aufweist, der mit Hilfe des Gleitschuhs (12b) gegen die Gegendruckwalze (10) gepreßt wird und bezüglich der Mitteitragachse (13) der Walze (11) drehbar ist, wobei der Gleitriemenmantel (F) an seinen Rändern an auf der Mitteitragachse (13) der Walze (11) abgestützten Endflanschen (20) angebracht ist, wobei der Gleitriemenmantel (F) bezüglich der Mitteitragachse (13) gedreht wird, und zwar abgestützt von einer Lagerungseinrichtung (21), die zwischen einem radialen äußeren Teil (20a) der Endflansche, an welchem der Gleitriemenmantel (F) an seinem Rand angebracht ist und welcher mit der Lagerungseinrichtung (21) betrieblich gekoppelt ist, und einem radialen inneren Teil (20b) der Endflansche angeordnet ist, wobei die Anordnung derart gestaltet ist, daß eine Papieroder Kartonbahn (W), die abgestützt auf dem Filz (H) durch den Spalt geleitet wird, gegen die Gegendruckwalze (10) gepreßt wird, wenn der Gleitriemenmantel (F) in Übereinstimmung mit der Form der Gegendruckwalze (10) gebracht ist, und zwar mit Hilfe des Gleitschuhs (12b), auf dem mit Hilfe der Belastungselemente (12a&sub1;, 12a&sub2;) eingewirkt wird, in welchem Verfahren der Spalt dadurch geöffnet wird, daß der Gleitschuh (12b) von dem Gleitriemenmantel (F) weg verstellt und der Gleitriemenmantel (F) von der Gegendruckwalze (10) separiert wird, dadurch gekennzeichnet, daß das radiale innere Teil (20b) des Endfiansches (20), das mit der Lagerungseinrichtung (21) des Gleitriemenmantels (F) betrieblich gekoppelt ist, parallel zu der Fläche (C) der Mitteltragachse (13) der Pressenwalze (11) gedreht wird, wodurch, wenn die Mittelachse (X&sub2;) des radialen inneren Flanschteiles (20b) in einem Abstand (E) von der Mittelachse (X&sub1;) der Mitteltragachse (13) der Walze (11) angeordnet ist, der Gleitriemenmantel (F) außer Kontakt mit der Gegendruckwalze (10) separiert wird.
2. Verfahren gemäß Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Verfahren ein separates Stellglied (30) verwendet wird, welches mit dem radialen inneren Flanschteil (20b) gekoppelt ist, in welchem Falle, sofern das innere Endflanschteil (20b) mit Hilfe des Stellglieds (30) gedreht wird, die Exzentrizität (E) des Endflanschteiles (20b) genutzt und der Gleitriemenmantel (F) von der Gegendruckwalze (10) weg verstellt wird.
3. Verfahren gemäß einem der vorangegangenen Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das radiale innere Flanschteil (20b) mit Hilfe einer Zylindervorrichtung (30) gedreht wird.
4. Verfahren gemäß einem der vorangegangenen Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß, wenn der Spalt (N) zwischen den Walzen (10, 11) geöffnet wird, der Filz (H) ebenfalls von der Fläche der Gegendruckwalze (10) weg verstellt wird, und zwar unter Anwendung von Stellgliedern (S&sub1;, S&sub2;) und durch Verstellen von Filzleitwalzen (40, 50) für den Filz (H) in Positionen, in welchen sie den Filz (H) derart führen, daß er von der Fläche der Gegendruckwalze (10) separiert ist, in welchem Falle überdies ein Gebläsekasten (35) an der freien Seite des Filzes (H) mit Hilfe eines Stellglieds (S&sub3;) derart verschoben wird, daß der Gebläsekasten (35) der neuen Ausrichtung des Filzes (H) nicht im Wege steht.
5. Langspaltpresse, die eine Langspaltwalze (11), eine Gegendruckwalze (10), die mit der Langspaltwalze (11) zusammenwirkt, um einen Langspalt zu bilden, und einen Filz (H) aufweist, der durch den Spalt geht, wobei die Langspaltpressenwalze (11) eine nicht drehbare Mitteltragachse (13) und mit der Mitteltragachse (13) verbundene Belastungselemente (12a&sub1;, 12a&sub2;) aufweist, mit deren Hilfe ein Belastungs- oder Gleitschuh (12b) in Richtung auf die Gegendruckwalze (10) und davon weg bewegt wird, wobei die Langspaltpressenwalze ferner einen geschlossenen flexiblen Gleitriemenmantel (F) aufweist, der mit Hilfe des Gleitschuhs (12b) gegen die Gegendruckwalze (10) gepreßt wird und bezüglich der Mitteltragachse (13) der Walze (11) drehbar ist, wobei der Gleitriemenmantel (F) an seinen Rändern an auf der Mitteltragachse (13) der Walze (11) abgestützten Endflanschen (20) angebracht ist, wobei der Gleitriemenmantel (F) bezüglich der Mitteltragachse (13) gedreht wird, und zwar abgestützt auf Lagerungen (21), die zwischen einem radialen äußeren Teil (20a) der Endflansche (20), an welchem der Gleitriemenmantel (F) an seinem Rand angebracht ist, und einem radialen inneren Teil (20b) der Endflansche (20) angeordnet ist, wobei die Anordnung derart ist, daß eine Papier- oder Kartonbahn (W), die abgestützt von dem Filz (H) durch den Spalt geleitet wird, gegen die Gegendruckwalze (10) gepreßt wird, wenn der Gleitriemenmantel (F) in Übereinstimmung mit der Form der Gegendruckwalze (10) gebracht wird, und zwar mit Hilfe des Gleitschuhs (12b), auf dem mit Hilfe der Belastungselemente (12a&sub1;, 12a&sub2;) eingewirkt wird, wobei die Langspaltwalze (11) ferner eine Einrichtung für das Separieren des Gleitriemenmantels (F) von der Gegendruckwalze (10) aufweist, sofern der Gleitschuh (12b) von dem Gleitriemenmantel (F) weg verstellt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das radiale innere Flanschteil (20b) so angebracht ist, daß seine Mittelachse (X&sub2;) in Beziehung zu der Mittelachse (X&sub1;) der Tragachse (13) der Langspaltpressenwalze (11) exzentrisch angeordnet ist, und daß eine Einrichtung zum Drehen des radialen inneren Flanschteiles (20b) vorgesehen ist, so daß durch Drehen des Endflanschteiles (20b) die Exzentrizität (E) des radialen inneren Flanschteiles (20b) für das Verstellen des Gleitriemenmantels (F) in verschiedene Positionen in Beziehung zu der Gegendruckwalze (10) genutzt wird, und zwar weg von der Gegendruckwalze oder in Kontakt mit der Gegendruckwalze.
6. Presse gemäß dem vorangegangenen Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein Stellglied (30) aufweist, welches mit dem radialen inneren Flanschteil (20b) betrieblich gekoppelt ist, um es zu drehen.
7. Presse gemäß dem vorangegangenen Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied (30) eine Zylindervorrichtung ist.
8. Presse gemäß einem der vorangegangenen Patentansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das radiale innere Flanschteil (20b) so angebracht ist, daß, wenn es gedreht wird, es entlang der Umfangsfläche (C) eines seitlichen Tragachsenabschnittes (13a&sub2;) der Mitteltragachse (13) der Langspaltpressenwalze (11) gleitet.
9. Presse gemäß einem der vorangegangenen Patentansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß sie an den Einlaß- und Auslaßseiten des Spalts (N) verschiebbare Leitwalzen (40, 50) für den Filz (H) sowie an der freien Seite des Filzes (H) einen verschiebbaren Gebläsekasten (35) aufweist, wodurch mit Hilfe von Stellgliedern (S&sub1;, S&sub2;, S&sub3;) der Gebläsekasten (35) und die Filzleitwalzen (40, 50) in Positionen verstellt werden können, in welchen der Filz (H) außer Kontakt mit der Fläche (10') der Gegendruckwalze (10) separiert ist.
10. Presse gemäß einem der vorangegangenen Patentansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegendruckwalze (10) eine beheizte Walze ist.
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