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Die vorliegende Erfindung betrifft wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmaterialien und insbesondere wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmatenahen, die frei von Hintergrund-Schleier sind und hinsichtlich
Haltbarkeit der aufgezeichneten Bilder in Umgebungen von hoher
Temperatur ausgezeichnet sind.
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Wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien, die sich der Umsetzung
zwischen einem farblosen oder hellgefärbten basischen Farbstoff und
einem Farbakzeptor für die Erzeugung von aufgezeichneten Bildern
durch thermische Umsetzung der zwei chromogenen Substanzen bedienen,
sind wohlbekannt. Derartige Aufzeichnungsmaterialien sind relativ
kostengünstig, sind mit einer Auf zeichnungsvorrichtung einsetzbar,
die kompakt und wartungsfrei ist, und werden deshalb in einer
Vielfalt von Gebieten eingesetzt.
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Seitdem z.B. das POS (Verkaufspunkt)-Etikettensystem in
Herstellungsverfahren eingebracht wurde, ist es gewünscht worden,
wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien bereitzustellen, die selbst
bei einer Umgebungstemperatur von 100ºC frei von Hintergrund-
Schleier einsetzbar sind und hinsichtlich Haltbarkeit von
aufgezeichneten Bildern hervorragend sind.
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Wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien sind im allgemeinen
hinsichtlich der Konservierungsstabilität von aufgezeichneten Bildern
nicht zufriedenstellend und weisen den Nachteil auf, daß die
aufgezeichneten Bilder insbesondere unter Bedingungen einer hohen
Temperatur in einer relativ kurzen Zeit verblassen. Obwohl die
Verwendung von vielfältigen die Haltbarkeit verbesserenden Mitteln
vorgeschlagen wurde, um die Konservierungsbeständigkeit von
aufgezeichneten Bildern zu verbessern, haben die bisher vorgeschlagenen
Mittel zur Verbesserung der Konservierbarkeit keine
zufriedenstellenden Wirkungen hervorgebracht oder es wurde gefunden, daß sie
einen anderen Nachteil aufweisen, z.B. denjenigen der
Verschlechterung der Weiße, selbst wenn sie für die Verbesserung der
Konservierbarkeit von aufgezeichneten Bildern unter Bedingungen hoher
Temperatur effektiv sind. Somit steht die Erzielung
zufriedenstellender Ergebnisse noch immer aus.
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Demgemäß wird es stark gewünscht, ein wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial mit einer Aufzeichnungsschicht bereitzustellen, die
es dem weißen Teil nicht erlaubt, hinsichtlich der Weiße schlechter
zu werden, selbst wenn das Material unter Bedingungen hoher
Temperatur gehandhabt wird, wobei das Material weiter in der Lage ist,
aufgezeichnete Bilder mit guter Stabilität beizubehalten.
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Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines
wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials, von dem es am wenigsten
wahrscheinlich ist, daß es in der Weiße und der Aufzeichnungsdichte
schlechter wird, selbst wenn es einer hohen Temperatur von 100ºC
ausgesetzt wird.
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Die obigen und andere Ziele der vorliegenden Erfindung werden aus
der folgenden Beschreibung offensichtlich.
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Die vorliegende Erfindung stellt ein wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial bereit, das eine auf einem Substrat gebildete
Aufzeichnungsschicht umfaßt, die einen farblosen oder hellgefärbten basischen
Farbstoff und einen Farbakzeptor enthält, wobei das Material dadurch
gekennzeichnet ist, daß es sich bei dem basischen Farbstoff um
3-Diethylamino-7-[m-(trifluormethyl)phenylamino]fluoran und/oder
3-Di-n-pentylamino-6-methyl-7-phenylaminofluoran handelt, wobei der
Farbakzeptor 4,4'-Dihydroxydiphenylsulfon ist.
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In der vorliegenden Erfindung haben wir eine umfangreiche
Untersuchung durchgeführt und gefunden, daß die Kombination eines
spezifizierten basischen Farbstoffs und eines spezifizierten
Farbakzeptors ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial liefert,
das hinsichtlich der Wahrscheinlichkeit der Verminderung der Weiße
und der Aufzeichnungsdichte unter Bedingungen hoher Temperatur stark
vermindert ist. So wurde die vorliegende Erfindung bewerkstelligt.
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Die in der vorliegenden Erfindung einzusetzenden basischen
Farbstoffe sind 3-Diethylamino-7-[m-(trifluormethyl)phenylamino]fluoran und
3-Di-n-pentylamino-6-methyl-7-phenylaminofluoran. Diese basischen
Farbstoffe weisen den ernsten Nachteil auf, daß sie es dem weißen
Teil erlauben, einer starken Verminderung der Weiße zu unterliegen,
obwohl sie relativ weniger wahrscheinlich den aufgezeichneten Bildern
ein Verblassen unter Bedingungen hoher Temperatur erlauben. Wir haben
jedoch gefunden, daß die Kombination dieses basischen Farbstoffs mit
4,4'-Dihydroxydiphenylsulfon ein wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial liefert, das den Vorteil des basischen Farbstoffs beibehält
und dennoch hinsichtlich der Verminderung der Weiße selbst unter
einer Bedingung von hoher Temperatur von 100ºC merklich abgeschwächt
ist.
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Es wird gewünscht, daß das Verhältnis des Farbakzeptors zu dem damit
zu verwendenden basischen Farbstoff im allgemeinen innerhalb des
Bereichs von 50 bis 1000 Gew.-Teilen und vorzugsweise etwa 150 bis
etwa 700 Gew.-Teilen, pro 100 Gew.-Teile des basischen Farbstoffs
eingestellt wird, obwohl dieses Verhältnis nicht speziell beschränkt
ist.
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Während der oben angegebene basische Farbstoff und Farbakzeptor, die
in Kombination als Komponenten des chromogenen Systems der
vorliegenden Erfindung eingesetzt werden, ein wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial liefern, das hinsichtlich Weiße und Haltbarkeit des
aufgezeichneten Bildes zufriedenstellend ist, selbst wenn es in
Umgebungen von hoher Temperatur gehandhabt wird, ist es
wünschenswert, ein die Haltbarkeit verbesserndes Mittel, wie z.B. diejenigen,
die unten angegeben sind, in die Aufzeichnungsschicht einzuverleiben,
da die dann zugängliche wärmeempfindliche Auf zeichnungsschicht
einzuverleiben, da die dann zugängliche wärmeempfindliche
Aufzeichnungsschicht eine weiter verbesserte Haltbarkeit des aufgezeichneten
Bildes unter Bedingungen hoher Temperatur aufweist.
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Beispiele für brauchbare die Haltbarkeit verbessernde Mittel sind
2,2'-Methylenbis(4-methyl-6-tert-butylphenol),
2,2'-Methylenbis(4-ethyl-6-tert-butylphenol), 2,2'-Ethylidenbis
(4,6-di-tert-butylphenol), 2,2'-Ethylidenbis (4-sek-butyl-6-tert-butylphenol), 4,4'-
Butylidenbis (6-tert-butyl-3-methylphenol), 4,4'-Thiobis
(6-tertbutyl-3-methylphenol),
1,1,3-Tris(5-tert-butyl-4-hydroxy-2-methylphenyl)butan, 1,1,3-Tris
(5-cyclohexyl-4-hydroxy-2-methylphenyl)butan, 1,3,5-Tris
[2-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyhydrocinnamoyloxy)ethyl]isocyanurat,
1,3,5-Tris(4-tert-butyl-3-hydroxy-2,6-dimethylbenzyl)isocyanurat,
1,3,5-Tris(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxybenzyl)isocyanurat,
2,4,6-Tris(3',5'-di-tert-butyl-4'-hydroxybenzyl)mesitylen, Pentaerythrityl-tetrakis[3-(3,5-di-tert-butyl-4-
hydroxyphenyl)propionat], 4-{4-[1,1-Bis (4-hydroxyphenyl)ethyl]
α,α-dimethylbenzyl}phenol, Metallsalz von 2,2'-Methylenbis (4,6-
di-tert-butylphenyl)phosphat, usw. Mindestens zwei dieser
Verbindungen können wie erforderlich in Kombination eingesetzt
werden. Als Metallsalz von
2,2'-Methylenbis(4,6-di-tert-butylphenyl)phosphat sind das Natrium-, Kalium- und ähnliche
Alkalimetallsalze und ein mehrwertiges Metallsalz wie beispielsweise
Magnesium-, Calcium-, Barium-, Zink- und Aluminiumsalz vorzuziehen.
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Unter den obigen die Haltbarkeit verbessernden Mitteln werden
vorzugsweise ein Metallsalz von 2,2'-Methylenbis
(4,6-di-tert-butylphenyl)phosphat, 1,1,3-Tris
(5-tert-butyl-4-hydroxy-2-methylphenyl)butan, 1,1,3-Tris (5-cyclohexyl-4-hydroxy-2-methylphenyl)butan, 1,3,5-
Tris[2-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyhydrocinnamoyloxy)ethyl]isocyanurat, 1,3,5-Tris
(4-tert-butyl-3-hydroxy-2,6-dimethylbenzyl)isocyanurat, 1,3,5-Tris (3,5-di-tert-butyl-4-hydroxybenzyl) isocyanurat
und4-{4-[1,1-Bis(4-hydroxyphenyl)ethyl]-α,α-dimethylbenzyl}phenol
eingesetzt, die in Kombination mit dem obigen speziellen basischen
Farbstoff und dem obigen speziellen Farbakzeptor eine besonders
ausgezeichnete Wirkung zeigen.
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Es wird gewünscht, daß das Verhältnis des die Haltbarkeit
verbessernden Mittels zu dem damit zu verwendenden basischen Farbstoff
allgemein innerhalb des Bereichs von 10 bis 700 Gew.-Teilen,
vorzugsweise etwa 30 bis etwa 350 Gew.-Teilen pro 100 Gew.-Teile des
basischen Farbstoffs eingestellt wird, obwohl das Verhältnis nicht
speziell beschränkt ist.
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Weiter ist es im Fall der gemeinsamen Verwendung einer
wärmeschmelzbaren Substanz zwecks Verbesserung der Aufzeichnungsempfindlichkeit
in der vorliegenden Erfindung gewünscht, die folgende Benzotriazol-
Verbindung einzusetzen, die die Auf zeichnungsempfindlichkeit ohne
Beeinträchtigung der ins Auge gefaßten Wirkung der vorliegenden
Erfindung verbessert. Beispiele für brauchbare
Benzotriazol-Verbindungen sind Benzotriazol, l-N-Hydroxybenzotriazol,
1-N-Benzoylbenzotriazol, 1-N-Acetylbenzotriazol,
2-(2'-Hydroxy-5'-methylphenyl)benzotriazol,
2-(2'-Hydroxy-3',5'-di-tert-butylphenyl)-5-chlorbenzotriazol,
2-(2'-Hydroxy-3'-tert-butyl-5'-methylphenyl)-5-chlorbenzotriazol, 2-(2'-Hydroxy-3',5'-di-tert-amylphenyl)
benzotriazol,
2-(2'-Hydroxy-3,'5'-di-tert-butylphenyl) benzotriazol,
2-(2'-Hydroxy-5'-tert-butylphenyl)benzotriazol,
2-(2'-Hydroxy-5'-tertoctylphenyl) -benzotriazol, 2-[2'-Hydroxy-3',5'-bis
(benzyl)phenyl]benzotriazol und 2-[2'-Hydroxy-3',5'-bis
(α,α-dimethylbenzyl)phenyl]benzotriazol. Selbstverständlich sind die Benzotriazol-
Verbindungen nicht auf die obigen beschränkt und werden wie
erforderlich in Mischung von mindestens zwei derselben eingesetzt.
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Besonders vorzuziehen unter diesen Benzotriazol-Verbindungen sind
Verbindungen, die durch die folgende Formel (1) dargestellt werden,
konkreter diejenigen mit einem Schmelzpunkt von 100 bis 160ºC,
vorzugsweise 100 bis 150ºC, da derartige Verbindungen das spezielle
chromogene System der vorliegenden Erfindung befähigen, seine
Eigenschaften voll zu zeigen, und auch bei der Verleihung von
verbesserter Aufzeichnungsempfindlichkeit hoch effektiv sind
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worin R&sub1; und R&sub2; jeweils fur ein Wasserstoffatom, C&sub1;-C&sub1;&sub0;-Alkyl oder
C&sub7;-C&sub1;&sub2;-Aralkyl stehen, X ein Halogenatom darstellt, n 0 oder 1 ist.
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Es wird gewünscht, daß das Verhältnis von Benzotriazol-Verbindung
zu damit zu verwendendem basischem Farbstoff allgemein innerhalb des
Bereichs von 5 bis 1000 Gew.-Teilen, vorzugsweise etwa 10 bis etwa
500 Gew.-Teilen, pro 100 Gew.-Teilen des basischen Farbstoffs
eingestellt wird, obwohl dieses Verhältnis nicht speziell beschränkt
ist.
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Wie oben beschrieben weist das erfindungsgemäße wärmeempfindliche
Auf zeichnungsmaterial das wichtige Merkmal auf, daß das chromogene
System desselben den angegebenen basischen Farbstoff und den
angegebenen Farbakzeptor umfaßt. Erforderlichenfalls ist es weiter
möglich, diese Komponenten in Kombination mit basischen Farbstoffen,
die beispielsweise in JP-A-353491/1992 offenbart sind, und
Farbakzeptoren, die beispielsweise in JP-A-580/1993 offenbart sind,
einzusetzen.
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Zusätzlich zu der oben erwähnten Benzotriazol-Verbindung sind auch
andere wärmeschmelzbare Substanzen einsetzbar, solange diese
Substanzen den ins Auge gefaßten Effekt der vorliegenden Erfindung
nicht beeinträchtigen.
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Beispiele für nützliche wärmeschmelzbare Substanzen sind
Stearinsäureamid, Stearinsäuremethylenbisamid, Stearinsäureethylenbisamid,
Stearinsäuremethylolamid, Ölsäureamid, Palmitinsäureamid, Kokosnuß
fettsäureamid und ähnliche Fettsäureamide, p-Benzyldiphenyl, 1,2-
Bis- (phenoxy)ethan, 1,2-Bis(4-methylphenoxy) ethan, 1,2-(3-
Methylphenoxy) ethan, 2-Naphtholbenzylether,
Benzyl-4-methylthiophenylether und ähnliche Ether, Dibenzylterephthalat, 1-Hydroxy-
2-naphthoesäurephenylester, Oxalsäuredi-p-methylbenzylester,
Oxalsäuredi-p-chlorbenzylester und ähnliche Ester.
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Eine Beschichtungszusammensetzung wird aus diesen Komponenten
beispielsweise dadurch hergestellt, daß man den Farbstoff und den
Farbakzeptor und die Benzotriazol-Verbindung und die wärmeschmelzbare
Substanz&sub1; die eingesetzt werden, wenn dies erforderlich ist,
gleichzeitig oder einzeln, unter Verwendung einer Rühr-
Pulverisiervorrichtung wie beispielsweise einer Kugelmühle, eines
Attritors, einer vertikalen oder horizontalen Sandmühle oder einer
Kolloidmühle in ein Dispersionsmedium eindispergiert, das im
allgemeinen aus Wasser besteht.
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Üblicherweise wird ein Bindemittel in die
Beschichtungszusammensetzung in einer Menge von 2 bis 40 Gew.-%, vorzugsweise etwa 5 bis
etwa 25 Gew.-%, bezogen auf den Gesamtfeststoffgehalt der
Zusammensetzung, einverleibt. Beispiele für nützliche Bindemittel sind
Stärken, Hydroxyethylcellulose, Methylcellulose,
Carboxymethylcellulose, Gelatine, Kasein, Gummi arabicum, Polyvinylalkohol,
Carboxyl-modifizierter Polyvinylalkohol, Sulfo-modifizierter
Polyvinylalkohol, Acetoacetyl-modifizierter Polyvinylalkohol,
Siliciummodifizierter Polyvinylalkohol und ähnliche modifizierte
Polyvinylalkohole, Styrol-Maleinsäureanhydrid-copolymer-Salz,
Ethylen-Acrylsäure-copolymer-Salz, Styrol-Acrylsäure-Copolymer-Salz,
Styrol-Butadien-Copolymer-Emulsion,
usw. Mindestens zwei dieser Bindemittel
können selbstverständlich in Kombination verwendet werden.
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Verschiedene Hilfsstoffe können weiter der
Beschichtungszusammensetzung zugesetzt werden. Beispiele für nützliche Mittel sind
Dispergiermittel wie beispielsweise Natriumdioctylsulfosuccinat und
Metallsalze von Fettsäuren, UV-Absorptionsmittel vom Benzophenon
cyanoacrylat-, Hydroxybenzoat- und ähnlichem Typ und andere Mittel,
einschließlich Antischaummittel, fluoreszierender Farbstoffe und
farbgebender Farbstoffe.
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Um das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial am Kleben an der
Aufzeichnungsvorrichtung oder am Auf zeichnungskopf, die bzw. der
damit in Kontakt ist, zu hindern, ist es möglich, der Zusammensetzung
eine Dispersion oder Emulsion von Stearinsäureester-Wachs,
Polyethylen-Wachs, Carnauba-Wachs, mikrokristallinem Wachs,
Carboxylmodifiziertem Paraffinwachs, Zinkstearat, Calciumstearat oder dgl.
zuzusetzen.
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Um die Haftung von Rückständen am Aufzeichnungskopf zu vermindern,
ist es auch möglich, der Zusammensetzung ein anorganisches Pigment
wie beispielsweise Kaolin, Ton, Talkum, Calciumcarbonat,
Magnesiumcarbonat, calcinierter Ton, Titanoxid, Kieselgur, feinteiliges
wasserfreies Siliciumdioxid oder aktivierten Ton und ein organisches
Pigment wie beispielsweise Styrol-Mikrokügelchen, Nylonpulver,
Polyethylenpulver, Harnstoff-Formalin-Harz-Füllstoff oder rohe
Stärketeilchen zuzugeben.
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Mit dem wärmeempfindlichen Auf zeichnungsmaterial der vorliegenden
Erfindung ist das Verfahren zur Bildung der Aufzeichnungsschicht
nicht speziell beschränkt. Die Aufzeichnungsschicht kann durch
bekannte herkömmliche Verfahren gebildet werden, beispielsweise durch
Auftragen einer Beschichtungszusammensetzung zur Bildung dieser
Schicht auf ein Substrat mit einem geeigneten Beschichtungsgerät,
wie beispielsweise einer Luftklingen-Beschichtungsvorrichtung, einer
Klingen-Beschichtungsvorrichtung, einer
Stangen-Beschichtungsvorrichtung, einer Tiefdruck-Beschichtungsvorrichtung oder einer
Florstreich-Beschichtungsvorrichtung, und Trocknen des resultierenden
Überzugs.
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Die Menge an auf zutragender Beschichtungszusammensetzung ist
ebenfalls nicht speziell begrenzt. Im allgemeinen wird sie auf den
Bereich von 1,0 bis 12 g/m², vorzugsweise 1,5 bis 10 g/m², bezogen
auf das Trockengewicht, eingestellt.
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Obwohl das einzusetzende Substrat üblicherweise Papier,
Kunststofffolie, synthetisches Papier oder dgl. ist, ist Papier unter
Berücksichtigung von Kosten und Beschichtbarkeit das am meisten bevorzugte.
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Das so erhaltene wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der
vorliegenden Erfindung zeigt die ausgezeichneten Eigenschaften, daß
es hinsichtlich der Verminderung der Weiße und der
Aufzeichnungsdichte stark abgeschwächt ist, selbst wenn es Bedingungen hoher
Temperatur ausgesetzt wird.
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Erforderlichenfalls ist es selbstverständlich möglich, eine
Schutzschicht über der vorderen Oberfläche und/oder der rückseitigen
Oberfläche des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials zu bilden
oder eine Zwischenschicht zwischen dem Substrat und der
wärmeempfindlichen Auf zeichnungsschicht vorzusehen. Das Material kann weiter
zusätzlich mit Hilfe verschiedener auf dem Gebiet der Herstellung
von wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien bekannter Verfahren
behandelt werden, wie beispielsweise der Auftragung eines Klebstoffs.
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Die vorliegende Erfindung wird unter Bezugnahme auf die folgenden
Beispiele, auf die sie nicht beschränkt ist, detaillierter
beschrieben. Die Teile und Prozentsätze in diesen Beispielen beziehen
sich auf das Gewicht, soweit nichts anderes angegeben ist.
BEISPIEL 1
(1) Bildung der Zwischenschicht
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Eine Beschichtungszusammensetzung für eine Zwischenschicht wurde
hergestellt durch Zusammenmischen von 100 Teilen calciniertem Ton
(Markenname: Ansilex, Produkt von Engelhard Minerals & Chemicals
Corp.), 15 Teilen Styrol-Butadien-Copolymer-Latex (Feststoffgehalt:
50%), 30 Teilen einer 10%-igen wäßrigen Lösung von Polyvinylalkohol
und 200 Teilen Wasser. Die erhaltene Beschichtungszusammensetzung
wurde auf holzfreies Papier mit einem Gewicht von 50 g/m² in einer
Trockenmenge von 7 g/m² aufgetragen, gefolgt von Trocknung unter
Bildung einer Zwischenschicht.
(2) Herstellung von Zusammensetzung A
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Eine Zusammensetzung, die 10 Teile
3-Diethylamino-7-[m-trifluormethyl)phenylamino]fluoran, 10 Teile 5%-ige wäßrige Lösung
von Methylcellulose und 10 Teile Wasser umfaßte, wurde mit Hilfe
einer Sandmühle auf eine durchschnittliche Teilchengröße von 1,2 µm
pulverisiert.
(3) Herstellung von zusammensetzung B
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Eine Zusammensetzung, die aus 50 Teilen
4,4'-Dihydroxydiphenylsulfon, 50 Teilen 5%-iger wäßriger Lösung von Methylcellulose
und 40 Teilen Wasser zusammengesetzt war, wurde mit Hilfe einer
Sandmühle auf eine durchschnittliche Teilchengröße von 1,4 µm
pulverisiert.
(4) Bildung der wärmeempfindlichen Auf zeichnungsschicht
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Eine Beschichtungszusammensetzung für die Bildung einer
wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht wurde hergestellt durch
Zusammenmischen unter Rühren von 30 Teilen Zusammensetzung A, 140 Teilen
Zusammensetzung B, 160 Teilen 10%-iger wäßriger Lösung von
Polyvinylalkohol, 35 Teilen Calciumcarbonat und 100 Teilen Wasser. Die
erhaltene Zusammensetzung wurde in einer Trockengewichts-Menge von
6 g/m² auf die Zwischenschicht aufgetragen und getrocknet.
(5) Bildung der Schutzschicht
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Eine Beschichungszusammensetzung für eine Schutzschicht wurde
hergestellt aus 200 Teilen 10%-iger wäßriger Lösung von
Acetoacetylmodifiziertem Polyvinylalkohol (Warenname: Gohsefimer Z-200, Produkt
von Nippon Synthetic Chemical Industry Co., Ltd.), 60 Teilen Kaolin
(Markenname: UW-90, Produkt von Engelhard Minerals & Chemicals
Corp.), 15 Teilen 30%-iger wäßriger Dispersion von Zinkstearat und
140 Teilen Wasser durch Zusammenmischen dieser Bestandteile unter
Rühren. Die erhaltene Beschichtungszusammensetzung wurde in einer
Trockengewichts-Menge von 3 g/m² auf die Auf zeichnungsschicht
aufgetragen und getrocknet, wodurch man ein wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial mit einer Schutzschicht erhielt.
BEISPIEL 2
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Ein wärmeempfindliches Auf zeichnungsmaterial mit einer Schutzschicht
wurde auf dieselbe Weise wie in Beispiel 1 hergestellt, mit der
Ausnahme, daß bei der Herstellung der zusammensetzung B 50 Teile
4,4'-Dihydroxydiphenylsulfon durch 40 Teile
4,4'-Dihydroxydiphenylsulfon und 10 Teile einer Mischung (Markenname: Adeka Arkus F-
85, Produkt von Asahi Denka Kogyo Co., Ltd.) des Natriumsalzes von
2,2'-Methylenbis (4, 6-di-tert-butylphenyl) phosphat und
Magnesiumsilikat ersetzt wurde.
BEISPIEL 3
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Auf dieselbe Weise wie in Beispiel 1 wurde ein wärmeempfindliches
Auf zeichnungsmaterial mit einer Schutzschicht hergestellt, mit der
Ausnahme, daß bei der Herstellung der Zusammensetzung B 50 Teile
4,4'-Dihydroxydiphenylsulfon durch 40 Teile
4,4'-Dihydroxydiphenylsulfon und 10 Teile 1,1,3-Tris(5-cyclohexyl-4-hydroxy-2-
methylphenyl)butan ersetzt wurden.
BEISPIEL 4
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Auf dieselbe Weise wie in Beispiel 1 wurde ein wärmeempfindliches
Auf zeichnungsmaterial mit einer Schutzschicht hergestellt, mit der
Ausnahme, daß bei der Herstellung der Zusammensetzung B 50 Teile
4,4'-Dihydroxydiphenylsulfon durch 40 Teile
4,4'-Dihydroxydiphenylsulfon und 10 Teile 4-{4-[1,1-Bis(4-hydroxyphenyl)ethyl]-α,α-
dimethylbenzyl}phenol ersetzt wurden.
BEISPIEL 5
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Auf dieselbe Weise wie in Beispiel 1 wurde ein wärmeempfindliches
Auf zeichnungsmaterial mit einer Schutzschicht hergestellt, mit der
Ausnahme, daß bei der Herstellung der Zusammensetzung B 50 Teile
4,4'-Dihydroxydiphenylsulfon durch 40 Teile
4,4'-Dihydroxydiphenylsulfon, 5 Teile
4-{4-[1,1-Bis(4-hydroxyphenyl)ethyl]-α,α-dimethylbenzyl}phenol und 5 Teile 2 (2'-Hydroxy-5'-methylphenyl)benzotriazol
ersetzt wurden.
BEISPIEL 6
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Auf dieselbe Weise wie in Beispiel 5 wurde ein wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial mit einer Schutzschicht hergestellt, mit der
Ausnahme, daß bei der Herstellung der Zusammensetzung B 2-(2'-
Hydroxy-5'-methylphenyl)benzotriazol durch
2-(2'-Hydroxy-3'-tertbutyl-5'-methylphenyl)-5-chlorbenzotriazol ersetzt wurde.
BEISPIEL 7
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Auf dieselbe Weise wie in Beispiel 4 wurde ein wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial mit einer Schutzschicht hergestellt, mit der
Ausnahme, daß bei der Herstellung der Zusammensetzung A
3-Diethylamino-7-[m-(trifluormethyl)phenylamino] fluoran durch 3-Di-n-
pentylamino-6-methyl-7-phenylaminofluoran ersetzt wurde.
BEISPIEL 8
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Auf dieselbe Weise wie in Beispiel 7 wurde ein wärmeempfindliches
Auf zeichnungsmaterial mit einer Schutzschicht hergestellt, mit der
Ausnahme, daß bei der Herstellung der Zusammensetzung B 4-{4-[1,1-
Bis-(4-hydroxyphenyl)ethyl]-α,a-dimethylbenzyl }phenol nicht
eingesetzt wurde.
VERGLEICHSBEISPIEL 1
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Auf dieselbe Weise wie in Beispiel 1 wurde ein wärmeempfindliches
Auf zeichnungsmaterial mit einer Schutzschicht hergestellt, mit der
Ausnahme, daß bei der Herstellung der Zusammensetzung A
3-Diethylamino-7-[m-(trifluormethyl) phenylamino] fluoran durch
3-Di-(n-butyl)amino-7-(o-chlorphenylamino) fluoran ersetzt wurde.
VERGLEICHSEEISPIEL 2
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Auf dieselbe Weise wie in Beispiel 1 wurde ein wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial mit einer Schutzschicht hergestellt, mit der
Ausnahme, daß bei der Herstellung der Zusammensetzung B 4,4'-
Dihydroxydiphenylsulfon durch 2,4'-Dihydroxydiphenylsulfon ersetzt
wurde.
VERGLEICHSBEISPIEL 3
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Auf dieselbe Weise wie in Beispiel 1 wurde ein wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial mit einer Schutzschicht hergestellt, mit der
Ausnahme, daß bei der Herstellung der Zusammensetzung B 4,4'-
Dihydroxydiphenylsulfon durch 4,4'-Cyclohexylidendiphenol ersetzt
wurde.
VERGLEICHSBEISPIEL 4
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Auf dieselbe Weise wie in Beispiel 8 wurde ein wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial mit einer Schutzschicht hergestellt, mit der
Ausnahme, daß bei der Herstellung der Zusammensetzung B 4,4'-
Dihydroxydiphenylsulfon durch
4-Hydroxy-4'-isopropoxydiphenylsulfon ersetzt wurde.
BEURTEILUNG
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Die so erhaltenen zwölf Arten von wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterialien wurden auf einem Matsushita Simulator MF-1 (angelegte
Spannung: 16 V, Pulsbreite 3 ms) für die Aufzeichnung verwendet und
dann hinsichtlich der Farbdichte der aufgezeichneten Bilder und der
Hintergrunddichte der weißen Bereiche mit Hilfe eines Macbeth-
Reflexions-Densitometers (Modell RD-914, Produkt von Macbeth Corp.)
überprüft. Tabelle 1 zeigt die Ergebnisse. Die für die Aufzeichnung
verwendeten Aufzeichnungspapiere wurden in einem Heißluft-Trockner
bei 100ºC 24 Stunden lang stehengelassen und daraufhin wiederum
hinsichtlich Farbdichte der aufgezeichneten Bilder und der
Hintergrunddichte der weißen Bereiche mit Hilfe des Macbeth-Reflexions-
Densitometers überprüft, um die Materialien bezüglich der Haltbarkeit
der aufgezeichneten Bilder und des Hintergrund-Schleiers unter der
Bedingung einer hohen Temperatur zu beurteilen. Die Ergebnisse sind
ebenfalls in Tabelle 1 angegeben.
TABELLE 1
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Die in Tabelle 1 angegebenen Ergebnisse zeigen, daß die in den
erfindungsgemäßen Beispielen erhaltenen wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterialien eine sehr geringe Verringerung der Weiße
und der Aufzeichnungsdichte aufwiesen, selbst wenn sie unter der
Bedingung einer hohen Temperatur gehalten wurden, und somit
ausgezeichnete Aufzeichnungsmaterialien waren.