DE6939733U - Vorgarnmaterial - Google Patents

Vorgarnmaterial

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DE6939733U
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roving
spinning
thread material
endless filaments
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  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)

Description

Firma Carl Freudenberg 7. Oktober 1969
6940 Weinheim/Bergstr. ON 529a Dr.Z/Sa
Vorgarnmaterial
Die Spinnereien erhalten die Fasern bekanntlich in Form von gepreßten Ballen. Diese gehen über die Reißmaschine, wo eine Auflockerung stattfindet. Die aufgelockerten Flocken werden dann mit Hilfe einer Krempel in einen Faserflor überführt, der seinerseits in schmale Streifen aufgeteilt wird, die durch rotierende Bewegung etwas verfestigt und dann als Vorgarn aufgerollt werden. Dieses Vorgarn wird dann der eigentlichen Spinnmaschine zugeführt.
Es ist verständlich, daß diese Arbeitsweise sehr umständlich ist. Es wurde gefunden, daß man beim Herstellen von Fäden aus rein thermoplastischen Materialien wesentlich einfacher verfahren kann. Man stellt zunächst ein sog. Spinnvlies aus endlosen Filamenten her. Die Herstellungsweise kann dem englischen Patent 1 055 187 entnommen werden. Man wird also endlose Filamente aus thermoplastischen Materialien ablegen. Die Verfestigung soll durch leichtes Kalandrieren erfolgen. Es entsteht dann ein bindemittelfreier selbsttragender Vliesstoff. Dieser wird in Streifen von z.B. 0,5 bis 2 cm Breite zerschnitten. Diese Streifen werden dann ihrerseits zu Rollen aufgewickelt. Diese Rollen werden dann an die Spinnereien geschieht, die die Bänder abrollen und sie direkt der Spinnoder Ringspinnmaschine zuführen. Diese verzieht das Vlies, die
Fasern lösen sich aus dem Verband, gleichzeitig wird der Faden durch eine Drehung gebildet. Es eignen sich Spinnmaschinen nach dem Streichgarn- oder Kammgarnverfahren. Das Vorgarn-
2 material kann ein m -Gewicht von ca. 50 g haben.
Die in den Vliesstoffbändern enthaltenen Fasern weisen ein· Länge von nur einigen Zentimetern auf, sind also als Stapelfasern zu bezeichnen, obwohl der Vliesstoff, aus dem sie durch Zerschneiden hergestellt werden, aus endlosen Filamenten besteht. Es ist verständlich, daß beim Zerschneiden eines z.B. einmal 1 m großen Flächengebildes aus endlosen Filamenten die Fäden zerschnitten werden und ihre durchschnittlich« Breite im Band von der Breite dieses Bandes abhängt. Weist z.B. das Band eine Breite von 1 cm auf, dann wird die durchschnittliche Länge der Fasern im Band vielleicht 2 bis 3 cm betragen, weil die Fasern im Band schlaufenförmig gekräuselt liegen.
Es werden somit der Spinnmaschine wie üblich Stapelfasern zugeführt, denn wenn das Vorgarnmaterial aus endlosen Filamenten bestehen würde, so würden sich bei der Herstellung eines Garnes mit Hilfe der üblichen Spinnmaschinen Schwierigkeiten ergeben.
Die beiden beiliegenden Muster zeigen das neuerungsgemäße Vorgarnmaterial.

Claims (1)

  1. ■ . Ί i i Γ
    Schutzansprucli
    Vorgarnmaterial, bestehend aus ca 0,5 bis 2 cm breiten Streifen, welche durch Zerschneiden eines leicht kalandrierten bindemittelfreien Vliesstoffes aus endlosen Filamenten gewonnen wurden.
DE19696939733 1969-10-07 1969-10-07 Vorgarnmaterial Expired DE6939733U (de)

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