DE6937012U - Radialdichtung - Google Patents

Radialdichtung

Info

Publication number
DE6937012U
DE6937012U DE6937012U DE6937012U DE6937012U DE 6937012 U DE6937012 U DE 6937012U DE 6937012 U DE6937012 U DE 6937012U DE 6937012 U DE6937012 U DE 6937012U DE 6937012 U DE6937012 U DE 6937012U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
support ring
radial seal
ring
seal according
support
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE6937012U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SKF GmbH
Original Assignee
SKF Kugellagerfabriken GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SKF Kugellagerfabriken GmbH filed Critical SKF Kugellagerfabriken GmbH
Priority to DE6937012U priority Critical patent/DE6937012U/de
Publication of DE6937012U publication Critical patent/DE6937012U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C33/00Parts of bearings; Special methods for making bearings or parts thereof
    • F16C33/72Sealings
    • F16C33/76Sealings of ball or roller bearings
    • F16C33/78Sealings of ball or roller bearings with a diaphragm, disc, or ring, with or without resilient members
    • F16C33/7803Sealings of ball or roller bearings with a diaphragm, disc, or ring, with or without resilient members suited for particular types of rolling bearings
    • F16C33/7809Sealings of ball or roller bearings with a diaphragm, disc, or ring, with or without resilient members suited for particular types of rolling bearings for needle roller bearings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C19/00Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement
    • F16C19/22Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement with bearing rollers essentially of the same size in one or more circular rows, e.g. needle bearings
    • F16C19/44Needle bearings
    • F16C19/46Needle bearings with one row or needles
    • F16C19/466Needle bearings with one row or needles comprising needle rollers and an outer ring, i.e. subunit without inner ring

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

Radial d ic h tun g
Die Neuerung bezieht sich auf eine Radialdichtung für zwei relativ zueinander drehbewegliche Teile wie Welle und Lager, Wälzlagerinnen- und Wälzlageraußenring od. dgl., die aus zwei metallischen Stützringen und einer zwischen diesen angeordneten, eine Dichtlippe aufweisenden Dichtscheibe aus elastischen, ölbeständigem Material besteht.
Es ist bereits eine derartige Dichtung bekannt, die zwischen dem Innen- und dem Außenring eines Wälzlagers angeordnet ist und bei der die beiden Stützringe durch Kleben oder Vulkanisieren mit je einer Fläche der radial innen und außen überstehenden Dichtscheibe verbunden sind. Diese Verbindungsarten sind jedoch für eine preisgünstige, in großen Stückzahlen herzustellende Dichtung zu aufwendig.
Auch gehört schon eine Wälzlagerdichtung zum Stand der Technik, die aus zwei ineinandergeschobenen Winkelringen und einer dazwischen eingeklemmten Dichtscheibe besteht. Die beiden Winkelringe sind durch Preßsitz gegeneinander festgelegt, weshalb bei ihrer Fertigung enge Toleranzen eingehalten werden müssen. Die Herstellungskosten dieser Dichtung sind deshalb relativ hoch. Von Nachteil ist ferner, daß die Dichtscheibe zwischen den Stützringen nur eingeklemmt ist und deshalb leicht Undichtigkeiten infolge einer radialen Verschiebung der Dichtscheibe entstehen können.
Die Neuerung hat sich deshalb die Aufgabe gestellt, eine Radialdichtung zu schaffen, die einfach und kostensparend hergestellt werden kann und bei der die Dichtscheibe unverrückbar zwischen den beiden Stützringen befestigt ist.
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß einer der Stützringe mehrere Laschen aufweist, welche die Dichtscheibe durchdringen und mit dem anderen Stützring durch Schweißen, Löten oder Kleben verbunden sind. Auf diese Weise ist eine feste Verbindung der Stützringe gesichert, die auch
Blatt - 2 18. 9. 1969
durch während des Gebrauchs der Dichtung auftretende Erschütterungen oder Wärmedehnungen nicht gelöst werden kann. Die Dichtacheibe wird zusätzlich zur -'.lemmWirkung der beiden Stützringe durch die sie durchdringenden Laschen radial festgehalten und hat keine tragende Funktion. Sie kann deshalb aus einem Material, dessen Eigenschaften ganz auf eine maximale Dichtwiriiung abgestimmt sind, hergestellt werden. Gut geeignet ist beispielsweise eine Gummifolie, da uurch die Wahl der Foliendicke und die länge des radial die Stützringe überstehenden Teils der Dichtscheibe, welcher die Dichtlippe bildet, beliebige Federcharakteristiken für die Dichtung erzeugt werden können«
Von Vorteil ist ferner, wenn die Laschen des einen Stützrings nach weiteren Merkmalen der Neuerung dreieckig ausgebildet sind und rechtwinklig auf den anderen Stützring stoßen. Dadurch wird bei der Herstellung der Dichtung das Durchstechen der Dichtscheibe erleichtert und auf einfache Weise eine anschließende Verbindung der Stützringe durch Widerstandsschweißen ermöglicht, ohne daß dazu weitere Maßnahmen erforderlich sind. Bei geeigneter Form der Schweißelektroden ist die Durchführung aller Schweißungen in einem einzigen Arbeitsgang möglich. Die Stützringe können aus Blech von verschiedener Stärke hergestellt werden, da es genügt, wenn ein Fling die für eine gewisse Starrheit der Dichtung erforderliche Dicke aufweist. D. r andere Ring, an dem zweckmäßigerweise die Laschen ausgestanzt sind, dient dann nur zur Halterung der Dichtscheibe.
Die neuerungsgemäße Dichtung kann für die verschiedensten Zwecke verwendet werden. So sind beispielsweise beim Einsatz als Wälzlagerdichtung die beiden Stützringe scheibenförmig, wobei die Dichtscheibe radial innen und außen übersteht. Der eine überstehende Rand bildet die Dichtlippe, die an einem Wälzlagerring schleifend anliegt, während der andere Rand so bemessen ist, daß er bei der Befestigung der Dichtung in einer Ringnut od„ dgl. des anderen Wälziagerrings über den außenliegenden Stützring gestülpt wird, und somit nur die Dichtsoheibe mit dem Wälzlagerring in Kontakt ist. Dadurch wird einerseits eine gute Befestigung unabhängig von Herstellungstoleranzen und andererseits eine gute Abdichtung an der Befestigungsstelle erzielt.
O( I) I Z
Blatt - 3 18. 9. I969
Bei dei Verwendung als Wellendichtung ist der eine Stützring vorzugsweise ein Wi-ikelring, dessen axial gerichteter Schenkel durch Preßsitz od. dgl. beispielsweise in einer Gehäusebohrung befestigt wird, während der andere Stützring scheibenförmig und in den Winkelring eingeschoben ist.
Schließlich ist es auch möglich, einen Stützring einstückig mit dem Laufring eines Wälzlagers, z. B. einer Nadelhülse, auszubilden. Der andere Stützring kann dann die Anlauffläche für die Wälzkörper oder den Käfig des Wälzlagers bilden.
Zur Erläuterung der Neuerung werden nun nachstehend anhand der Zeichnung mehrere Ausführungen von neuerungsgemäßen Dichtungen beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht einer Radialdichtung,
Fig. 2 einen Schnitt durch die Radialdichtung nach Fig. 1,
Fig. 3 einen Teilschnitt durch eine Nadelhülse mit einer Dichtung,
Fig. 4 einen Teilschnitt durch ein Rillenkugellager mit einer Dichtung,
Fig. 5 eine Teilansicht der Dichtung nach Fig. 4,
Die Radialdichtung nach Fig. 1 und 2 setzt sich aus einem winkelringförmigen Stützring 1, einem scheibenförmigen Stützring 2 und einer zwischen diesen angeordneten Dichtsoheibe 3 zusammen. Der scheibenförmige Stützring 'c hat eine geringere Wandstärke als der Winkelring 1 und ist mit mehreren gleichmäßig über den Umfang verteilten, axial gerichteten Laschen 4 versehen. Diese ausgestanzten Laschen 4 sind dreieckig ausgebildet, stoßen mit ihrer Spitze rechtwinklig auf den radial gerichteten Schenkel des Winkelrings 1 und sind mit diesem verschweißt, verlötet oder verklebt. Die Dichtung kann beispielsweise kraftschlüssig in einer aehäusebohrung befestigt sein und mit dem überstehenden Ende der Dichtscheibe gegen eine Welle anliegen.
Blatt - 4 18. 9- 1969
Bei dem in Fig. 3 gezeigten Nadellager ist der aus Blech gezogene Außenring 5 mit einem radial gerichteten Bord 6 versehen, der als Stützring für die Dichtscheibe 3 dient. Der andere Stützring 2 ist mit ausgestanzten Laschen 4 versehen und bildet eine Anlauffläche für den die Wälzkörper 7 führenden Käfig 8. Die Spitzen der dreieckförmigen Laschen 4 sind mit dem Bord 6 ζ. Β. verschweißt.
Die in Fig. 4 und 5 dargestellte Dichtung dient zur Abdichtung eines aus Innenring 9* Außenring 10 und einer Anzahl von durch einen Käfig 11 auf Abstand gehaltenen Kugeln 12 best >nden Wälzlagers. Sie setzt sich aus einem äußeren Stützring I3, einem ^...leren Stützring 14 und einer zwischen diesen angeordneten, aus einer Folie ausgestanzten Dichtscheibe 15 zusammen. Beide Stützringe 13* I^ sind scheibenförmig. Der innere Stützring 14 besitzt mehrere dreieckförmige Laschen 16, welche die Dichtscheibe I5 durchdringen. Die Laschen 16 sind axial gerichtet und ihre Spitzen mit dem äußeren Stü^zring I3 z. J. verschweißt. Der äußere Stützring I3 weist in etwa die doppelte Wandstärke wie der innere Stützring 14 auf und sichert die Formbeständigkeit der Dichtung. Der radial nach außen überstehende Rand 17 der Dichtscheibe 15 wird bei der Montage der Dichtung aus seiner ursprünglichen Lage (gestrichelt gezeichnet) entsprechend der Ausbildung der iin Wälzlageraußenring 10 vorgesehenen Ringnut l8 deformiert und über den äußeren Stützring I3 gestülpt, wodurch ein dichter und fester Sitz gesichert wird. Der radial nach innen überstehende Rand I9 der Dichtscheibe ist entgegen seiner ursprünglichen Lage (gestrichelt gezeichnet) elastisch nach außen abgebogen und läuft mit Vorspannung gegen eine Hohlkehle 20 des Wälzlagerinnenrings 9 an.
Die Neuerung ist nicht auf die gezeigten Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern es sind noch weitere konstruktive Abänderungen möglich. So können z. B. die Laschen auch rechteckig ausgebildet und U-förmig abgebogen werden. Diese Laschenform ist besonders für eine Lot- oder Klebverbindung geeignet.

Claims (8)

SKF KIIGELLAGERPABRIKB; GMBH SchweinfV.rt, l8. S' pt. I969 Sohutzansprtiche
1. Radialdichtung für zwei relativ zueinander drehbewegliche Teile wie Welle und Lager, Wälzlagerinnen- und Wälzlageraußenring od. dgl., die aus zwei metallischen Stützringen und einer zwischen diesen angeordneten, eine Dichtlippe aufweisenden Dichtscheibe aus elastischem, ölbeständigem Material besteht, dadurch gekennzeichnet, daß einer dar Stützringe (2, 14) mehrere Laschen (4, 16) aufweist, welche die Dichtscheibe (3, I5) durchdringen und mit dem anderen Stützring (1, 6, I3) durch Schweißen, Löten oder Kleben verbunden sind.
2. Radialdichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Laschen (4, 16) des einen Stützrings (2, 14) rechtwinklig auf d^n anderen Stützring (1, 6, 13) stoßen.
3. Radialdichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Laschen ('+, 16) dreieckig ausgebildet sind.
4. Radialdichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der mit Laschen (4, l6) versehene Stützring (2, 14) eine geringere Wandstärke als der andere Stützring (1, 6, 13) aufweist.
5. Radialdichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Stützring (1) winkelringförmig und der andere Stützring (2) scheibenförmig ist.
6. Radialdichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5> dadurch gekennzeichnet, daß ein Stützring (6) einstückig mit dem Außenring (5) eines Wälzlagers, insbesondere eines Nadellagers, ausgebildet ist.
7. Radialdichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5* dadurch gekennzeichnet, daß beide Stützringe ; I3, 14) scheibenförmig sind.
8. Radialdichtung nach Anspruch (, dadurch gekennzeichnet, daß der der Dichtlippe gegenüberliegende Rand (17N der Dichtschei'oe (15) über die Stüt.-ringe (Ij5, 14) hinausragt und bei Befestigung der Dichtung in der Ringnut (18) eines Wälzlagerrings (10) über den - in axialer Richtung gesehen - außenliegenden Stützring (15) gestülpt ist.
3937012
DE6937012U 1969-09-18 1969-09-18 Radialdichtung Expired DE6937012U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE6937012U DE6937012U (de) 1969-09-18 1969-09-18 Radialdichtung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE6937012U DE6937012U (de) 1969-09-18 1969-09-18 Radialdichtung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE6937012U true DE6937012U (de) 1970-01-08

Family

ID=34125167

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE6937012U Expired DE6937012U (de) 1969-09-18 1969-09-18 Radialdichtung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE6937012U (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1156241B1 (de) Dichtmanschette, insbesondere für Einbauräume mit kleinen Abmessungen
DE4436879B4 (de) Dichtungseinheit
DE8609697U1 (de) Abdichtungseinheit zum Einbau zwischen zwei relativ zueinander verdrehbare Bauteile
DE69616634T2 (de) Lagerdichtung
DE3602500A1 (de) Radial-oeldichtung
DE2215041B2 (de) Sicherung«- und Dichtungselement
DE3524461A1 (de) Radialwellendichtring
DE102012202862A1 (de) Radialwellendichtung
DE19915467A1 (de) Radialwellendichtring
DE703031C (de) Kaefigloser Dichtring aus elastischem Kunststoff, bestehend aus Haftteil und Dichtlippe
DE675386C (de) Lagerbefestigung in Gehaeuse
DE4209320A1 (de) Lager- und dichtungseinheit
DE102005041553B4 (de) Abdichtung
DE6808252U (de) Kombiniertes radial-axial-waelzlager
DE6937012U (de) Radialdichtung
DE112008001897T5 (de) Lager mit Kunstharz-Riemenscheibe
DE2922476C2 (de)
DE3601349C2 (de)
DE2540381C3 (de) Lippendichtungsanordnung für eine zylindrische Welle
DE3739513A1 (de) Dichtung
DE1905766A1 (de) Waelzlager
DE8612910U1 (de) Lagerung als Dichtungslagereinheit
DE102017110486A1 (de) Dichtungsanordnung für Wälzlager
DE6944082U (de) Gleitringdichtung.
DE3336863A1 (de) Radialwellendichtring