DE69325136T2 - Apparat zur Papierversorgung - Google Patents
Apparat zur PapierversorgungInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Aufzeichnungsgerät zum Aufzeichnen eines Zeichens oder eines Bildes auf einem Aufzeichnungsmaterial.
- Ein herkömmliches Aufzeichnungsgerät, das ein Blattzuführgerät umfaßt und eine Druckfunktion, eine Kopierfunktion oder eine Faxfunktion hat, oder ein herkömmliches Aufzeichnungsgerät, das als eine Ausgabeeinrichtung für ein Kopiergerät oder für eine Workstation verwendet wird, die einen Computer oder eine Textverarbeitungseinrichtung umfaßt, ist so gestaltet, daß ein Bild (wobei Zeichen und / oder Symbole umfaßt sind) auf einem Aufzeichnungsmedium, wie bspw. ein Papierblatt oder eine dünne Kunststoffolie (bspw. eine Overheadfolie) auf der Grundlage von einem Datensignal aufgezeichnet wird. Derartige Aufzeichnungsgeräte können in eine Tintenstrahlbauart, eine Nadeldruckerbauart, eine wärmeempfindliche Bauart, eine Wärmeübertragungsbauart und eine Laserstrahlbauart in Abhängigkeit von den Aufzeichnungsarten eingeteilt werden.
- Bei einem Aufzeichnungsgerät der Reihenbauart, bei dem ein Hauptabtasten entlang einer quer zu einer Zuführrichtung (Nebenabtastrichtung) eines Aufzeichnungsmaterials stehenden Richtung bewirkt wird, nachdem das Aufzeichnungsmaterial an einer vorbestimmten Aufzeichnungsposition eingestellt worden ist, wird ein Bild auf dem Aufzeichnungsmaterial durch eine Aufzeichnungseinrichtung (Aufzeichnungskopf), die an einem entlang des Aufzeichnungsmaterials verschobenen Schlitten montiert ist, (bei einem Hauptabtasten) aufgezeichnet. Nachdem das Aufzeichnen von einer Zeile beendet worden ist, wird das Aufzeichnungsmaterial um einen vorbestimmten Betrag um eine Zeile beabstandet (Nebenabtasten). Danach wird durch ein Wiederholen des Aufzeichnens (des Hauptabtastens) der nächsten Zeile des Bildes das gesamte Bild auf dem Aufzeichnungsmaterial aufgezeichnet.
- Andererseits wird bei einem Aufzeichnungsgerät der Zeilenbauart, bei dem ein Bild auf einem Aufzeichnungsmaterial nur durch das Nebenabtasten aufgezeichnet wird, das entlang einer Zuführrichtung des Aufzeichnungsmaterials bewirkt wird, nachdem das Aufzeichnungsmaterial an einer vorbestimmten Aufzeichnungsposition eingesetzt worden ist, und danach ein Aufzeichnen einer Zeile gemeinsam bewirkt wird, das Aufzeichnungsmaterial um einen vorbestimmten Betrag zugeführt (Pitchzufuhr). Danach wird durch Wiederholen des gemeinsamen Aufzeichnens der nächsten Zeile des Bildes das gesamte Bild auf dem Aufzeichnungsmaterial aufgezeichnet.
- Unter diesen Aufzeichnungsgeräten ist ein Aufzeichnungsgerät der Tintenstrahlbauart (Titenstrahlaufzeichnungsgerät) so gestaltet, daß das Aufzeichnen durch ein Ausstoßen von Tintentropfen aus Ausstoßöffnungen von einer Aufzeichnungseinrichtung (Aufzeichnungskopf) auf ein Aufzeichnungsmaterial im Ansprechen auf ein Datensignal bewirkt wird. Somit kann bei diesem Gerät die Aufzeichnungseinrichtung ohne weiteres kompakt gestaltet werden und ein genaues Bild kann bei einer hohen Geschwindigkeit aufgezeichnet werden. Da des weiteren das Bild auf einem normalen Blatt ohne eine spezielle Behandlung aufgezeichnet werden kann, ist es möglich, die laufenden Kosten zu verringern. Darüber hinaus kann aufgrund der stoßfreien Aufzeichnungsart das Aufzeichnungsgeräusch verringert werden und ein Farbbild kann ohne weiteres unter Verwendung von Tinten verschiedener Farben aufgezeichnet werden.
- Insbesondere ist es bei einer Aufzeichnungseinrichtung (Aufzeichnungskopf) einer Tintenstrahlbauart, bei der die Tinte unter Verwendung von Wärmeenergie ausgestoßen wird, möglich, die Aufzeichnungseinrichtung weiter kompakt zu gestalten, da eine Anordnung von Flüssigkeitskanälen in hoher Dichte (eine Anordnung von Ausstoßöffnungen in hoher Dichte) durch ein Ausbilden von elektrothermischen Wandlern und Elektroden, die auf einem Substrat aufgebracht worden sind, Flüssigkeitskanalwänden, einer oberen Wand und dgl. durch einen Halbleiterherstellungsprozeß, wie bspw. ein Ätzen, ein Auftragen und ein Spritzen, mit Leichtigkeit erzielt werden kann.
- Im übrigen wurde unlängst bei Host-Rechnern, wie bspw. Personalcomputern, eine geringe Größe verwirklicht und Computer in der Form eines Notizblockes mit der Größe A4 sind weitgehend verbreitet. Entsprechend wurden Aufzeichnungsgeräte mit einer geringen Größe als einer Ausgabeeinrichtung ebenfalls entwickelt, um eine Notizblockart und eine Art eines langgestreckten Parallelepipedons vorzusehen, die tragbar sind und in einer Schublade eines Schreibtisches untergebracht werden können.
- Da jedoch das Aufzeichnungsgerät in einer geringen Größe gestaltet ist, um eine Tragbarkeit und eine Fähigkeit eines leichten Unterbringens vorzusehen, unterscheidet sich der optimale Aufbau des Aufzeichnungsgerätes bei seinem Betriebszustand von dem optimalen Aufbau des Aufzeichnungsgerätes im betriebsfreien Zustand erheblich. D. h., wenn der Aufbau des Aufzeichnungsgerätes dauerhaft in einer geringen Größe gestaltet ist, um den besten Aufbau bei seinem Betriebszustand zu erhalten, wird der Aufbau bei seinem betriebsfreien Zustand ungeeignet, wohingegen, wenn der Aufbau des Aufzeichnungsgerätes bei seinem betriebsfreien Zustand normal gestaltet ist, der Aufbau bei seinem Betriebszustand ungeeignet wird.
- Um dies zu vermeiden, wurde ein Aufzeichnungsgerät vorgeschlagen, wie es bspw. in der offengelegten japanischen Patentanmeldung Nr. 5-124 301 (USSN 968 327) offenbart ist, das klappbar ist, um zwei Aufbauarten einzunehmen, bei denen sowohl der optimale Aufbau beim Betiebszustand als auch der optimale Aufbau bei dem betriebsfreien Zustand erzielt werden kann.
- Jedoch kann ein automatisches Blattliefergerät und / oder ein Staubehandlungsgerät in dieses Aufzeichnungsgerät nicht eingebaut werden, da, wenn das automatische Blattliefergerät oder das Staubehandlungsgerät in diesem Aufzeichnungsgerät eingebaut wird, das gesamte Aufzeichnungsgerät groß wird, was zu dem beabsichtigten Zweck des kompakten Gestaltens des Geräts im Widerspruch steht. Demgemäß treten bei diesem Aufzeichnungsgerät Probleme dahingehend auf, daß der Blattliefervorgang mit Schwierigkeiten verbunden ist und sich der Aufzeichnungswirkungsgrad verschlechtert.
- Des weiteren tritt bei den herkömmlichen Aufzeichnungsgeräten, obwohl die Stabilität bei dem Betriebszustand und die Fähigkeit zu einem nach unten gerichteten Aufzeichnen erhalten bleiben, ein Problem dahingehend auf, daß das Gerät wegen des Vorhandenseins des Spiels bei den Scharnierabschnitten im Unterbringungszustand oder im tragbaren Zustand schwierig zu handhaben ist.
- Darüber hinaus beschreibt die Druckschrift WO 90/13433 ein Aufzeichnungsgerät, bei dem ein Aufnahmeabschnitt und ein Drehelement, das mit diesem zusammenwirkt, und eine drehbare Platte an einem ersten Gehäuse vorgesehen sind, das selbst in seiner Betriebsposition in einem zweiten Gehäuse 8 vollständig untergebracht ist. In dieser Position müssen der Aufnahmeabschnitt und das Drehelement unabhängig in ihre Betriebsposition geschwenkt werden.
- Die vorliegende Erfindung zielt darauf ab, die vorstehend erwähnten herkömmlichen Nachteile zu beseitigen, und hat die Aufgabe, ein Bildaufzeichnungsgerät zu schaffen, das eine kompakte Gestaltung des Aufzeichnungsgerätes erfüllen kann, wobei das Aufzeichnungsgerät in seinem Unterbringungszustand und in seinem tragbaren Zustand stabil ist.
- Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Aufzeichnungsgerät zu schaffen, das eine kleine Größe hat und eine automatische Blattliefereinrichtung und eine Staubehandlungseinrichtung umfaßt.
- Die Aufgabe wird durch ein Aufzeichnungsgerät mit den in Anspruch 1 definierten Merkmalen gelöst. Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Aufzeichnungsgerät geschaffen, bei dem eine Aufzeichnungseinrichtung zum Aufzeichnen eines Bildes auf einem Aufzeichnungsmaterial an einem ersten Gehäuse oder an einem zweiten Gehäuse angeordnet ist, die drehbar miteinander verbunden sind. Das Aufzeichnungsgerät weist eine automatische Blattliefereinrichtung auf, die einen Blattaufnahmeabschnitt zum Aufnehmen eines zugelieferten Aufzeichnungsmaterials und einen Rollenabschnitt oder ein sog. Drehelement, der bzw. das in einer Zuführrichtung des Aufzeichnungsmaterials drehbar ist, umfaßt. Dabei wird entweder der Rollenabschnitt oder der Blattaufnahmeabschnitt in Bezug auf den jeweiligen anderen Abschnitt dieser beiden Abschnitte gleichzeitig mit der Umdrehung des ersten Rahmens oder des zweiten Rahmens hinbewegt oder wegbewegt.
- Bei einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Aufzeichnungsgerät geschaffen, das ein einstückiges Aufbauelement umfaßt, das zwei geformte Teile, die miteinander für Drehbewegungen um eine gemeinsame Achse an einem Ende von ihnen verbunden sind, und ein Abdeckelement oder eine sog. Abdeckung, das bzw. die daran angepaßt ist, mit einer Fläche des Aufbauelementes verschiebbar im Eingriff zu stehen, aufweist. Dabei ist das Abdeckelement an dem Aufbauelement angebracht, um eine Drehverhinderungseinrichtung und einen Mechanismus für ein Fach zum Aufnehmen des Aufzeichnungsmaterials zu schaffen.
- Fig. 1 zeigt eine schematische perspektivische Ansicht von einem Aufzeichnungsgerät gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
- Fig. 2 zeigt eine schematische Schnittansicht eines Aufzeichnungsgerätes von Fig. 1 in seinem Betriebszustand.
- Fig. 3 zeigt eine schematische Schnittansicht des Aufzeichnungsgerätes von Fig. 1 in seinem betriebsfreien Zustand.
- Fig. 4 zeigt eine schematische Schnittansicht eines Aufzeichnungsgerätes gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung in seinem Betriebszustand.
- Fig. 5 zeigt eine schematische Schnittansicht eines Aufzeichnungsgerätes von Fig. 4, wobei ein Zustand, bei dem Aufzeichnungsblätter eingesetzt worden sind, und ein Stauzustand gezeigt sind.
- Fig. 6 zeigt eine Schnittansicht eines Aufzeichnungsgerätes gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung in seinem Unterbringungszustand.
- Fig. 7 zeigt eine schematische Schnittansicht des Aufzeichnungsgerätes von Fig. 6 in seinem Betriebszustand.
- Fig. 8 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Aufzeichnungsgerätes gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung in seinem Unterbringungszustand.
- Fig. 9 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Aufzeichnungsgerätes gemäß einem fünften Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung in seinem Unterbringungszustand.
- Nachstehend wird die vorliegende Erfindung in Verbindung mit ihren Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen erläutert.
- Fig. 1 zeigt eine schematische perspektivische Ansicht eines ersten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung.
- Ein Aufzeichnungsgerät 1 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel weist einen ersten und zweiten Rahmen oder eine erste und eine zweite sog. Box 10 und 20, die miteinander drehbar verbunden sind und in denen Teile eines Aufzeichnungsmechanismus untergebracht sind, und einen automatischen Blattliefermechanismus (eine automatische Blattzuführeinrichtung) 30 auf, die die Zufuhr eines Aufzeichnungsblattes (Aufzeichnungsmaterial) 100 ermöglicht.
- Der erste Rahmen oder die erste sog. Box 10 dient ebenfalls als eine Blattlieferplattform und ein Paar paralleler Seitenführungen 11 und 12 sind an einer oberen Fläche 10a des ersten Rahmens ausgebildet. Die Seitenführungen 11 und 12 können in der Breitenrichtung zum Einsetzen des Aufzeichnungsblattes 100 relativ verschoben werden.
- Andererseits ist, wie dies in Fig. 2 gezeigt ist, der zweite Rahmen oder die zweite sog. Box 20 mit dem ersten Rahmen 10 über Scharniere 15 derart verbunden, daß er um die Scharniere 15 in durch den Pfeil H gezeigte Richtungen innerhalb eines Bereichs von 0 bis 90º gedreht werden kann. Ein Tintenstrahlkopf (Aufzeichnungseinrichtung) 21 ist in dem zweiten Rahmen 20 untergebracht.
- Der Tintenstrahlkopf 21 ist derart gestaltet, daß Blasen in der Tinte unter Anwendung der Wärmeenergie erzeugt werden, wodurch Tintentropfen im Ansprechen auf ein Aufzeichnungssignal erzeugt werden, wobei diese Tintentropfen zu dem Aufzeichnungsblatt 100 hin fliegen, um ein Bild auf dem Aufzeichnungsblatt zu erzeugen. Der Tintenstrahlkopf 21 ist an einem Schlitten 23 montiert, der entlang von Schienen 22 in der Breitenrichtung des Aufzeichnungsblattes verschoben wird.
- Ein Blattfördermechanismus zum Lenken des Aufzeichnungsblattes zu dem Tintenstrahlkopf 21 hin ist in dem zweiten Rahmen 20 ausgebildet. Der Blattfördermechanismus weist eine Förderrolle 25, eine Führung 24, die entlang der Förderrolle 25 angeordnet ist, eine Andruckrolle 26, die gegen die Förderrolle 25 gedrängt wird und an ein Einklemmen des Aufzeichnungsblattes 100 zwischen den Rollen 25 und 26 und ein Herausführen des Aufzeichnungsblattes von diesen angepaßt ist, und ein Paar Blattauslaßrollen 28, 29 zum Herauslassen des Aufzeichnungsblattes 100, auf dem durch den Tintenstrahlkopf 21 ein Bild erzeugt wurde, durch eine Blattauslaßöffnung 20b auf.
- Demgemäß kann, wenn das Aufzeichnungsblatt 100 in die Führung 21 manuell eingeführt worden ist, das Aufzeichnungsblatt 100 zwischen den Tintenstrahlkopf 21 und einer Andruckeinrichtung 27 durch die Umdrehung der Förderrolle 25 und der Andruckrolle 26 zugeführt werden. Bei dem Aufzeichnungsgerät 1 gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der automatische Blattliefermechanismus vorgesehen, der in der Lage ist, eine Vielzahl von Aufzeichnungsblättern 100 zwischen dem Tintenstrahlkopf 21 und der Andruckeinrichtung 27 automatisch zuzuführen.
- Der automatische Blattliefermechanismus 30 hat einen Einführabschnitt 31 und einen Vereinzelungsabschnitt 35. Der Einführabschnitt 31 weist eine Reibungsplatte (einen Aufnahmeabschnitt) 32 auf, die (bzw. Der) durch eine Feder 33 (dessen unteres Ende an dem ersten Rahmen 10 gestützt ist) gesichert ist, um mit der oberen Fläche 10a der Blattzufuhrplattform zu fluchten, und eine Einführrolle (Rollenabschnitt) 34, die auch einfach Rolle genannt wird, die an dem zweiten Rahmen 20 angebracht ist und einen gleichseitigen dreieckigen Querschnitt hat und durch einen (nicht gezeigten) Motor in einer Einführrichtung gedreht wird.
- Die Einführrolle 34 ist in der Nähe einer Blattlieferöffnung 20a so angeordnet, daß, wenn der zweite Rahmens 20 unter einem Winkel von 90º (in Bezug auf den ersten Rahmen) geklappt ist, wie dies in Fig. 2 gezeigt ist, die Einführrolle der Reibungsplatte 32 bei einem dazwischen befindlichen Zwischenraum gegenübersteht. Bei einem Zustand, bei dem bei einem Drehen der Einführrolle 34 das Aufzeichnungsblatt 100 nicht eingesetzt worden ist, kann die Rolle 34 mit der Reibungsplatte 32 zeitweilig in Kontakt sein. Wenn somit eine Vielzahl an Aufzeichnungsblättern 100 zwischen der Reibungsplatte 32 und der Einführrolle 34 (bei einem Zustand, bei dem eine Seite des Dreiecks der Einführrolle mit der Reibungsplatte 32 parallel steht) eingesetzt worden sind und danach die Einführrolle 34 gedreht wird, werden einige obere Aufzeichnungsblätter 100 zu dem Vereinzelungsabschnitt 35 durch die Spitzen des Dreiecks der Einführrolle 34 heraus zugeführt.
- Der Vereinzelungsabschnitt 35 weist eine Reibungsplatte (einen Aufnahmeabschnitt) 36, die durch eine Feder 37 (deren unteres Ende an dem ersten Rahmen 10 gesichert ist) gestützt wird, um mit der Reibungsplatte 32 ausgefluchtet zu sein, und eine Vereinzelungsrolle oder eine sog. Rolle (Rollenabschnitt) 38, die gleichzeitig mit der Einführrolle 34 gedreht wird, auf.
- Die Vereinzelungsrolle 38 ist hinter der Einführrolle 34 derart angeordnet, daß, wenn der zweite Rahmen 20 unter einem Winkel von 90º (in Bezug auf den ersten Rahmen) geklappt worden ist, wie dies in Fig. 2 gezeigt ist, die Vereinzelungsrolle mit der Reibungsplatte 36 in Kontakt steht. Somit werden die vielen Aufzeichnungsblätter 100, die von dem Einführabschnitt 31 zugeführt werden (von dem obersten Blatt an) durch den Vereinzelungsabschnitt 35 vereinzelt und das vereinzelte Aufzeichnungsblatt wird zu der Führung 24 hin zugeführt.
- Nachstehend wird der Betrieb des Aufzeichnungsgerätes gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel erläutert.
- Zunächst wird der Betrieb des Aufzeichnungsgerätes 1 bei seinem Betriebszustand unter Bezugnahme auf die Fig. 1 und 2 beschrieben.
- Wie dies in den Fig. 1 und 2 gezeigt ist, wird das Aufzeichnungsgerät 1 in einem Zustand betrieben, bei dem der zweite Rahmen 20 unter einem Winkel von 90º in Bezug auf den ersten Rahmen 10 geklappt ist.
- Zunächst werden bei einem Zustand, bei dem der Motor angehalten ist, die Aufzeichnungsblätter 100 in den Einführabschnitt 31 des automatischen Blattliefermechanismus 30 eingesetzt. Genauer gesagt wird in dem Zustand, bei dem der Motor angehalten ist, da die untere Seite der Einführrolle 34 des Einführabschnittes 31 zu der Reibungsplatte 32 parallel ist, um den dazwischen befindlichen Zwischenraum zu erzeugen, die Vielzahl an Aufzeichnungsblättern 100 auf der oberen Fläche 10a der Blattlieferplattform gestapelt und ein Führungsende des Blattstapels wird in den Zwischenraum eingeführt.
- Dann wird, wenn ein vorbestimmtes Aufzeichnungssignal von einem (nicht gezeigten) Computer gesendet wird, der Motor betrieben, um die Einführrolle 34 in eine Aufzeichnungsblattzuführrichtung (in der Richtung des Gegenuhrzeigersinns in Fig. 2) zu drehen. Als ein Ergebnis werden mehrere obere Aufzeichnungsblätter 100 in den Vereinzelungsabschnitt 35 eingeführt.
- In dem Vereinzelungsabschnitt 35 vereinzelt die Vereinzelungsrolle 38 das oberste Aufzeichnungsblatt 100 von den anderen Blättern und das vereinzelte Aufzeichnungsblatt wird zwischen der Vereinzelungsrolle 38 und der Reibungsplatte 36 geklemmt und dann zu der Führung 24 befördert. In dieser Weise wird die automatische Blattzufuhr bewirkt.
- Das zu der Führung 24 beförderte Aufzeichnungsblatt 100 wird zu der Andruckrolle 26 durch die Führung 24 geführt und danach zwischen der Förderrolle 25 und der Andruckrolle 26 geklemmt. An dieser Stelle werden die Einführrollen 34 des Einführabschnittes 31 und die Vereinzelungsrolle 38 des Vereinzelungsabschnittes 35 angehalten und danach wird das Aufzeichnungsblatt 100 zwischen dem Tintenstrahlkopf 21 und der Andrückeinrichtung 27 durch die Umdrehungen der Förderrolle 25 und der Andruckrolle 26 befördert.
- Wenn ein Führungsende des Aufzeichnungsblattes 100 eine vorbestimmte Position an der Andrückeinrichtung 27 erreicht hat, werden die Vorderrolle 25 und die Andrückrolle 26 angehalten, und der Schlitten 23 wird durch einen (nicht gezeigten) Motor gesteuert, der sich von dem vorstehend erwähnten Motor unterscheidet. D. h., der Schlitten 23 wird entlang der Schiene 22 durch den gesonderten Motor derart hin- und hergehend bewegt, daß das Bild oder das Zeichen auf dem Aufzeichnungsblatt 100 durch den an dem Schlitten 23 montierten Tintenstrahlkopf 21 im Ansprechen auf das Aufzeichnungssignal aufgezeichnet wird.
- Genauer gesagt wird, wenn der Tintenstrahlkopf 21 in der Breitenrichtung des Aufzeichnungsblattes verschoben wird, ein Aufzeichnen von einer Zeile (ein Hauptabtasten) bewirkt. Wenn das Aufzeichnen von einer Zeile beendet ist, kehrt der Tintenstrahlkopf 21 in seine Ausgangsposition zurück und die Förderrolle 25 und die Andrückrolle 26 werden um einen vorbestimmten Betrag gedreht, um das Aufzeichnungsblatt 100 zu den Blattauslaßrollen 28 und 29 hin zuzuführen. Danach wird ein Aufzeichnen der nächsten Zeile bewirkt. Durch ein Wiederholen von derartigen Vorgängen wird das Aufzeichnen auf der gesamten Fläche des Aufzeichnungsblattes 100 bewirkt. Nachdem das Aufzeichnen beendet worden ist, wird das Aufzeichnungsblatt 100 aus dem Aufzeichnungsgerät durch die Blattauslaßöffnung 20b durch die Umdrehung der Auslaßrollen 28 und 29 herausgelassen. Die vorstehend erwähnte Abfolge wird in Bezug auf die erwünschte Anzahl von Aufzeichnungsblättern 100 (auf denen aufgezeichnet werden soll) wiederholt, die durch den automatischen Blattliefermechanismus 30 zugeführt werden. Nachdem auf einer gewünschten Anzahl von Aufzeichnungsblättern aufgezeichnet worden ist, wird das Aufzeichnungsgerät angehalten.
- Nachstehend wird der Staubehandlungszustand und der Aufbau des Aufzeichnungsgeräts im betriebsfreien Zustand unter Bezugnahme auf Fig. 3 erläutert.
- Wenn das Aufzeichnungsblatt 100 während des Aufzeichnungsvorgangs gestaut worden ist, wie dies in Fig. 3 gezeigt ist, wird das Aufzeichnungsgerät 1 durch ein Drehen des zweiten Rahmens 20 flach gelegt. Als ein Ergebnis werden die Einführrolle 34 und die Vereinzelungsrolle 38 des automatischen Blattliefermechanismus 30 jeweils von den Reibungsplatten 32 und 36 getrennt, wodurch die Drängkräfte von dem gestauten Aufzeichnungsblatt 100 entfernt werden. Demgemäß ist es in diesem Zustand durch ein Ziehen des Aufzeichnungsblattes 100 in einer durch den Pfeil A gezeigten Richtung möglich, das gestaute Aufzeichnungsblatt 100 aus dem Aufzeichnungsgerät 1 mit Leichtigkeit zu entfernen.
- Des weiteren wird, wenn das Aufzeichnungsgerät 1 nicht verwendet wird, das gesamte Aufzeichnungsgerät 100 wie ein Notizblock durch ein Drehen des zweiten Rahmens 20 in eine flache Form gebracht, wodurch das Unterbringen des Gerätes leicht gemacht wird.
- In dieser Weise kann bei dem Aufzeichnungsgerät 1 gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel eine Kompaktheit des Gerätes und eine verbesserte Aufzeichnungseffizienz erreicht werden, da das Gerät zwei Aufbausituationen annehmen kann und die automatische Blattlieferung und die Staubehandlung lediglich durch ein Ändern des Aufbaus des Gerätes ausgeführt werden kann.
- Im übrigen können verschiedene Abwandlungen innerhalb des Umfanges der vorliegenden Erfindung bewirkt werden. Bspw. können, während die Reibungsplatten 32 und 36 als Aufnahmeabschnitt des automatischen Blattliefermechanismus verwendet werden, eine oder beide Reibungsplatten 32 und 36 durch ein Rollenelement ersetzt werden, um eine geeignete Reibungskraft auf das Aufzeichnungsblatt 100 aufzubringen. Des weiteren ist, während ein Beispiel erläutert wurde, bei dem die Einführrolle 34 einen dreieckigen Querschnitt hat, die vorliegende Erfindung nicht auf dieses Beispiel beschränkt, sondern es sollte beachtet werden, daß die Einführrolle einen beliebigen erwünschten polygonalen Querschnitt hat.
- Nachstehend wird ein zweites Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die Fig. 4 und 5 erläutert.
- Fig. 4 zeigt eine schematische Schnittansicht eines Aufzeichnungsgeräts gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel in seinem Betriebszustand und Fig. 5 zeigt eine schematische Schnittansicht von einem Zustand, bei dem ein Aufzeichnungsblatt eingesetzt wird. Im übrigen sind diejenigen Aufbauelemente, die jenen des ersten Ausführungsbeispiels gleich sind, mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
- Das Aufzeichnungsgerät 40 gemäß diesem zweiten Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem Aufzeichnungsgerät des ersten Ausführungsbeispiels dahingehend, daß ein automatischer Blattliefermechanismus 50 an dem zweiten Rahmen 20 vorgesehen ist und das Gerät 40 drei Aufbaustellungen einnehmen kann, d. h. einen L-förmigen Aufbau (Fig. 4), eine flache (nicht gezeigte) Aufbaustellung und eine dritte Aufbaustellung, die in Fig. 5 gezeigt ist.
- Der automatische Blattliefermechanismus 50 weist eine Reibungsplatte (einen Aufnahmeabschnitt) 51, die an einem vorderen Ende der Führung 24 drehbar montiert ist, und eine Einführrolle 54 und eine Vereinzelungsrolle 55 als einen Rollenabschnitt auf. Die Reibungsplatte 51 ist an dem zweiten Rahmen über einen Zapfen 52 an seinem Grundende drehbar angebracht und ist nach oben durch eine Blattfeder 53 vorgespannt, die an dem ersten Rahmen 10 angebracht ist. Der Zapfen 52, der die Reibungsplatte 51 stützt, hat ein geeignetes Spiel im Hinblick auf die Führung 24, so daß die durch die Blattfeder 53 vorgespannte Reibungsplatte 51 sowohl gegen die Einführrolle 54 als auch gegen die Vereinzelungsrolle 55 gedrängt werden kann. Andererseits ist die Einführrolle 54 in der Nähe der Blattlieferöffnung 20a angeordnet, die in dem zweiten Rahmen 20 ausgebildet ist, und die Vereinzelungsrolle 55 ist hinter der Einführrolle 54 angeordnet.
- Der zweite Rahmen 20, der einen derartigen Blattliefermechanismus 50 umfaßt, ist mit dem ersten Rahmen 10 derart drehbar verbunden, daß er nicht nur die L-förmige Aufbaustellung (der zweite Rahmen ist unter einem Winkel von 90º in Bezug auf den ersten Rahmen geklappt) und die flache Aufbaustellung einnehmen kann, sondern auch eine winklige Aufbaustellung (eine dritte Aufbaustellung) einnehmen kann, bei der die Einführrolle 54 und die Vereinzelungsrolle 55 von der Reibungsplatte 51 geringfügig getrennt sind, wie dies in Fig. 5 gezeigt ist.
- Demgemäß wird bei dem Betriebszustand des Aufzeichnungsgeräts 40 der zweite Rahmen 20 von der in Fig. 4 gezeigten L-förmigen Aufbaustellung zu der in Fig. 5 gezeigten dritten Aufbaustellung geringfügig geneigt. Da in diesem Zustand die Einführrolle 54 und die Vereinzelungsrolle 55 geringfügig von der Reibungsplatte 51 getrennt sind, um einen dazwischen befindlichen Zwischenraum zu schaffen, werden eine Vielzahl an Aufzeichnungsblättern 100 unterhalb der Einführrolle 54 eingeführt. Wenn dann der zweite Rahmen 20 zu der in Fig. 4 gezeigten L-förmigen Aufbaustellung zurückkehrt, wird die Vielzahl an Aufzeichnungsblättern 100 zwischen der Einführrolle 54 und der Reibungsplatte 51 geklemmt, wodurch das Einsetzen der Aufzeichnungsblätter 100 beendet ist.
- Danach wird der automatische Blattliefervorgang in der gleichen Weise wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel bewirkt.
- Wenn andererseits das Aufzeichnungsblatt gestaut ist, wird der zweite Rahmen 20 wiederum geringfügig geneigt, so daß er die dritte Aufbaustellung einnimmt, wodurch die Drängkraft der Einführrolle 54 und der Vereinzelungsrolle 55 von dem gestauten Aufzeichnungsblatt 100 entfernt wird. Als ein Ergebnis ist es möglich, das gestaute Aufzeichnungsblatt 100 aus dem Gerät 40 mit Leichtigkeit zu entfernen.
- Des weiteren wird im betriebsfreien Zustand des Aufzeichnungsgerätes 40 der zweite Rahmen 20 gedreht, um das Gerät 40 in eine flache Form zu bringen, wodurch eine leichte Unterbringung des Aufzeichnungsgerätes 40 erzielt wird. Bei dieser flachen Aufbaustellung wird, da die Kontaktflächen zwischen der Reibungsplatte 53 und den Rollen nicht nach außen hin freigelegt sind, verhindert, daß die Kontaktflächen unbeabsichtigterweise verschmutzen, was dazu führt, daß die Doppelzufuhr von Aufzeichnungsblättern und eine schlechte Zufuhr des Aufzeichnungsblattes, die auf eine Verschmutzung der Kontaktflächen zurückzuführen sind, verhindert werden kann.
- Zusammenfassend gesagt können bei dem Aufzeichnungsgerät 40 gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel die erste Aufbaustellung oder die L-förmige Aufbaustellung, die im Betriebszustand stabil ist, die zweite Aufbaustellung oder die flache Aufbaustellung, die ein leichtes Unterbringen des Geräts ermöglicht, und die dritte Aufbaustellung, bei der die Drängkräfte der Einführrolle 54 und der Vereinzelungsrolle 55 nicht wirken, um das Einsetzen der Aufzeichnungsblätter und die Staubehandlung zu ermöglichen, eingenommen werden.
- Durch den vorstehend erwähnten Aufbau kann gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung das gesamte Aufzeichnungsgerät mit einer kleinen Größe gestaltet werden und, da der automatische Blattliefermechanismus gleichzeitig mit der Bewegung des Rahmens vorgesehen ist, kann eine Vielzahl an Aufzeichnungsblättern nacheinander automatisch zugeführt werden und kann des weiteren die Staubehandlung lediglich durch ein Drehen des Rahmens mit Leichtigkeit bewirkt werden.
- Im übrigen kann das Blattliefergerät der vorliegenden Erfindung ebenfalls bei einem Blattbehandlungsgerät angewendet werden, bei dem ein Blatt perforiert und / oder gefaltet wird.
- Nachstehend wird ein drittes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die Fig. 6 und 7 erläutert. Fig. 6 zeigt eine Schnittansicht eines Unterbringungszustandes eines Aufzeichnungsgerätes und Fig. 7 zeigt eine Schnittansicht von einem Betriebszustand des Aufzeichnungsgerätes.
- In Fig. 6 weist das Aufzeichnungsgerät gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel Rahmen 101 und 102 auf, die aneinander über einen Drehpunkt 103 drehbar verbunden sind. Diese Rahmen bilden ein Aufbauelement. Ein Abdeckelement oder eine sog. Abdeckung 104 sitzt normalerweise an einer Fläche des Rahmens 102 und ist mit einem Ende des Rahmens 102 drehbar verbunden. Ein vorstehender Abschnitt 104a, der an einem freien Ende des Abdeckelementes 104 ausgebildet ist, steht normalerweise mit einem vertieften Abschnitt 101a im Eingriff, der an einem Ende des Rahmens 101 ausgebildet ist.
- Bei einem in Fig. 6 gezeigten Zustand, d. h. bei einem Unterbringungszustand und tragbaren Zustand wird, selbst wenn ein Benutzer versucht, den Rahmen 102 in einer durch den Pfeil A gezeigten Richtung zu drehen, ein Abschnitt 102b des Rahmens 102 durch einen Abschnitt 101b des Rahmens 101 blockiert, wodurch die Drehung des Rahmens 102 verhindert wird. Andererseits wird, selbst wenn der Benutzer versucht, den Rahmen 102 in einer durch den Pfeil B gezeigten Richtung zu drehen, das Abdeckelement 104 durch den Rahmen 101 blockiert, wodurch die Drehung des Rahmens 102 verhindert wird. Demgemäß kann während des Transportes des Aufzeichnungsgerätes der unstabile Zustand des Aufzeichnungsgerätes vermieden werden. Andererseits gelangt bei einem in Fig. 7 gezeigten Betriebszustand der vorstehende Abschnitt 104a des Abdeckelementes 104 von dem vertieften Abschnitt 101a des Rahmens 101 außer Eingriff und dann ist das Abdeckelement vollständig geöffnet. Danach wird der Rahmen 101 um den Drehpunkt 103 gedreht, so daß ein in Fig. 7 gezeigter Zustand erreicht wird.
- Nachstehend wird ein konkreter Aufzeichnungsvorgang unter Bezugnahme auf Fig. 7 erläutert.
- Wenn ein Aufzeichnungsblatt 105 auf dem Abdeckelement 104 sitzt, das geöffnet ist, wie dies in Fig. 7 gezeigt ist, und in einer durch den Pfeil C gezeigten Richtung eingeführt wird, wird das Aufzeichnungsblatt 105 zwischen einer Förderrolle 106 und einer Andrückrolle 107 durch die Umdrehung der Förderrolle 106 gezogen, wodurch das Aufzeichnungsblatt zugeführt wird. Wenn das Aufzeichnungsblatt 105 bis unterhalb des Aufzeichnungskopfes 111 erlangt, wird das Aufzeichnen im Ansprechen auf ein in einen elektrischen Abschnitt 110 eingegebenes Aufzeichnungssignal begonnen. Der Aufzeichnungskopf 111 ist an einem Schlitten 114 montiert, der durch Schienen 112 und 113 gestützt ist, so daß eine Zeile von einem Bild auf dem Aufzeichnungsblatt aufgezeichnet werden kann, wenn der Schlitten 114 verschoben wird. Wenn das Aufzeichnen von einer Zeile beendet worden ist, wird durch die Rolle 106 das Aufzeichnungsblatt 105 um eine Zeile beabstandet. Durch ein Wiederholen von derartigen Vorgängen wird das Aufzeichnungsblatt schließlich auf das Abdeckelement 104 durch Auslaßrollen 115, 116 herausgelassen.
- In dieser Weise hat das Abdeckelement 104 des Aufzeichnungsgeräts gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel eine Einrastfunktion zum Verhindern der relativen Drehung zwischen den Rahmen 101 und 102 um den Drehpunkt 103 während des Unterbringens oder während des Transportes, eine Fachfunktion zum Stützen des Aufzeichnungsblattes während der Blattzufuhr und während des Herauslassens des Blattes und eine Abdeckfunktion zum Abdecken einer Öffnung 101C des Rahmens 101, wodurch jegliches Spiel zwischen den beiden Rahmen des Aufzeichnungsgerätes während des Unterbringens und des Transportes des Aufzeichnungsgerätes verhindert wird.
- Nachstehend wird ein viertes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf Fig. 8 erläutert.
- Fig. 8 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Aufzeichnungsgerätes gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung in seinem Unterbringungszustand. Da dieses vierte Ausführungsbeispiel grundsätzlich dem vorstehend erwähnten dritten Ausführungsbeispiel gleich ist, werden nur die Unterschiede beschrieben.
- Bei diesem vierten Ausführungsbeispiel ist ein Abdeckelement 120 mit dem Rahmen 102 über einen Drehpunkt 121 für eine Drehbewegung in den durch den Pfeil D gezeigten Richtungen drehbar verbunden. Wenn der Rahmen 101 in einer durch den Pfeil E gezeigten Richtung aus einem in Fig. 8 gezeigten Zustand aufgerichtet wird, wird ein Betriebszustand des Aufzeichnungsgerätes verwirklicht. Bei diesem Zustand dient das Abdeckelement 120 als ein Fach. Wenn der Rahmen 101 erneut abgelegt wird und das Abdeckelement 120 in der Richtung D gedreht wird, um die Auslaßrollen 115 und 116 abzudecken bzw. zu verbergen, kann ein Einrastzustand zum Verhindern der Drehung des Rahmens 101 in der Richtung E verwirklicht werden.
- Somit kann die gleiche technische Wirkung wie bei dem dritten Ausführungsbeispiel erzielt werden.
- Als letztes wird ein fünftes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf Fig. 9 erläutert.
- Fig. 9 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Aufzeichnungsgerätes gemäß einem fünften Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung in seinem Unterbringungszustand. Da dieses fünfte Ausführungsbeispiel im Grunde genommen dem vorstehend erwähnten dritten Ausführungsbeispiel gleich ist, werden nur die Unterschiede beschrieben.
- Bei diesem fünften Ausführungsbeispiel ist ein Paar gegenüberstehender hakenförmiger Führungabschnitte 131 an einer Fläche des Rahmens 102 ausgebildet und ein Abdeckelement 130 ist zwischen den Führungsabschnitten 131 aufgenommen, um eine Gleitbewegung in den durch den Pfeil F gezeigten Richtungen auszuführen. Wenn der Rahmen 101 in einer durch den Pfeil G gezeigten Richtung aus einem in Fig. 9 gezeigten Zustand aufgerichtet wird, wird ein Betriebszustand des Aufzeichnungsgerätes verwirklicht. In diesem Zustand dient das Abdeckelement 130 als ein Fach. Wenn der Rahmen 101 wiederum zurückgelegt wird und das Abdeckelement 130 in der Richtung F gleitet, um die Auslaßrollen 115 und 116 abzudecken bzw. zu verbergen, kann ein Einrastzustand zum Verhindern der Drehung des Rahmens 101 in der Richtung G errichtet werden.
- Somit kann die gleiche technische Wirkung wie bei dem dritten Ausführungsbeispiel erzielt werden und, da der Gleitbetrag des Abdeckelements 130 geeignet eingestellt werden kann, kann das Aufzeichnungsgerät in einem engeren Raum eingebaut werden.
- Gemäß diesem Ausführungsbeispiel ist das Abdeckelement an dem Aufbauelement vorgesehen, das zwei geformte Teile aufweist, die drehbar aneinander verbunden sind, und das Abdeckelement dient dem Verhindern der Relativdrehung der beiden geformten Teile während des Unterbringens und während des Transportes und es dient ebenfalls als ein Fach, wenn das Abdeckelement im Betriebszustand geöffnet ist. Somit kann das Aufzeichnungsgerät die stabile L-förmige Aufbaustellung in seinem Betriebszustand einnehmen, die das Aufzeichnen ermöglicht. Im Unterbringungszustand kann die tragbare Aufbaustellung, die kein Spiel hat, errichtet werden.
- Im übrigen kann das Abdeckelement sowohl die Blattförderrollen, die Vereinzelungselemente, die Betriebsschalter und die Verbindungselemente oder Anschlüsse als auch den Einlaß und den Auslaß der Blattförderbahn abdecken.
- Die vorliegende Erfindung schafft ein Blattliefergerät mit einer ersten und einer zweiten Box, die relativ zueinander verstellbar sind, einem Blattaufnahmeabschnitt, der an der ersten Box zum Aufnehmen eines Blattes vorgesehen ist, und einem Drehelement, das an der zweiten Box vorgesehen ist, um mit dem Blattaufnahmeabschnitt zusammenzuwirken, um dadurch das Blatt zu klemmen und zu liefern, wenn sich eine Relativposition zwischen der ersten und der zweiten Box in einem ersten Zustand befindet und von dem Blattaufnahmeabschnitt getrennt ist, wenn sich die Relativposition zwischen der ersten und der zweiten Box in einem zweiten Zustand befindet.
Claims (11)
1. Aufzeichnungsgerät mit:
einer ersten und einer zweiten Box (10, 20), die
drehbar miteinander verbunden sind,
einem Blattaufnahmeabschnitt, der an der ersten Box
(10) vorgesehen ist, um ein Blatt aufzunehmen, und
einem Drehelement, das an der zweiten Box (20)
vorgesehen ist, um mit dem Blattaufnahmeabschnitt
zusammenzuwirken, um dadurch das Blatt zu klemmen und zu
liefern, wenn eine Relativposition zwischen der ersten und
der zweiten Box sich in einem Betriebszustand befindet, und
das von dem Blattaufnahmeabschnitt getrennt ist, wenn die
Relativposition zwischen der ersten und der zweiten Box sich
in einem betriebsfreien Zustand befindet, wobei
die zweite Box (20) im wesentlichen senkrecht zu der
ersten Box (10) im Betriebszustand angeordnet ist und in
einem betriebsfreien Zustand die zweite Box (20) relativ zu
der ersten Box (10) gedreht wird, so daß sie eine flache
Form einnehmen.
2. Aufzeichnungsgerät gemäß Anspruch 1, wobei die erste
und die zweite Box einen dritten Zustand einnehmen, bei dem
sie einen Winkel zwischen dem ersten und dem zweiten Zustand
bilden und das Drehelement von dem Blattaufnahmeabschnitt so
getrennt ist, daß ein Zwischenraum zum Aufnehmen eines
Blattstapels ausgebildet wird.
3. Aufzeichnungsgerät gemäß Anspruch 1, wobei der
Blattaufnahmeabschnitt eine Reibungsplatte (32, 36)
umfaßt und das Drehelement eine Rolle (34, 38) umfaßt.
4. Aufzeichnungsgerät gemäß Anspruch 3, wobei im
Betriebszustand der ersten und der zweiten Box die
Reibungsplatte (32, 36) und die Rolle (34, 38) miteinander
zusammenwirken, um ein einzelnes Blatt von einer Vielzahl
von gestapelten Blättern zu vereinzeln.
5. Aufzeichnungsgerät gemäß Anspruch 1, wobei die
Aufzeichnungseinrichtung einen Tintentropfen unter
Verwendung von Wärmeenergie erzeugt und das Bild auf dem
Blatt unter Verwendung des erzeugten Tintentropfens
aufzeichnet.
6. Aufzeichnungsgerät gemäß Anspruch 1, wobei eine
Abdeckung vorgesehen ist, die zumindest einen Abschnitt der
ersten oder der zweiten Box abdeckt, wenn eine
Relativposition zwischen der ersten und der zweiten Box sich
in einem betriebsfreien Zustand befindet.
7. Aufzeichnungsgerät gemäß Anspruch 6, wobei die
Abdeckung als ein Fach dienen kann, auf dem das Blatt
abgelegt ist.
8. Aufzeichnungsgerät nach Anspruch 6, wobei die
Abdeckung die Blattliefereinrichtung abdecken kann.
9. Aufzeichnungsgerät gemäß Anspruch 6, wobei die
Abdeckung einen Betriebsschalter abdecken kann, der an der
ersten oder an der zweiten Box vorgesehen ist.
10. Aufzeichnungsgerät gemäß Anspruch 6, wobei die
Abdeckung ein Verbindungselement abdecken kann, das an der
ersten oder an der zweiten Box vorgesehen ist.
11. Aufzeichnungsgerät gemäß Anspruch 6, wobei die
Abdeckung einen flachen Zustand aufrecht erhalten kann,
indem die Drehung zwischen der ersten und der zweiten Box
(10, 20) verhindert wird.
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