DE693147C - Schienenkontakt - Google Patents
SchienenkontaktInfo
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- DE693147C DE693147C DE1936V0033308 DEV0033308D DE693147C DE 693147 C DE693147 C DE 693147C DE 1936V0033308 DE1936V0033308 DE 1936V0033308 DE V0033308 D DEV0033308 D DE V0033308D DE 693147 C DE693147 C DE 693147C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L1/00—Devices along the route controlled by interaction with the vehicle or train
- B61L1/02—Electric devices associated with track, e.g. rail contacts
- B61L1/04—Electric devices associated with track, e.g. rail contacts mechanically actuated by a part of the vehicle
- B61L1/045—Electric devices associated with track, e.g. rail contacts mechanically actuated by a part of the vehicle actuated by fluid-pressure
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L1/00—Devices along the route controlled by interaction with the vehicle or train
- B61L1/02—Electric devices associated with track, e.g. rail contacts
- B61L1/06—Electric devices associated with track, e.g. rail contacts actuated by deformation of rail; actuated by vibration in rail
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- Jet Pumps And Other Pumps (AREA)
Description
Es sind Schienenkontakte bekannt, die aus einem Druckkörper und einem kontaktvermittelnden
Teil bestehen. Der Aufbau dieser Kontakte ist im allgemeinen wie folgt:
Unter dem Schienenfuß in fester Anlage an demselben befindet sich ein mit Quecksilber,
öl oder Luft oder irgendeinem anderen beweglichen Stoff gefüllter Hohlkörper, der
beim Befahren der Schiene und der damit verbundenen Durchbiegung derselben eine
Raumverminderung erfährt. Der durch die Raumverminderung verdrängte Inhalt des Hohlkörpers wirkt mittelbar oder unmittelbar
auf einen Schenkel zweier kommunizierender Röhren oder eines Rohrsystems, das bis zu einer bestimmten Höhe mit Quecksilber
ο. dgl. gefüllt ist, wodurch eine Verlagerung der Flüssigkeitsspiegel in dem
System kommunizierender Röhren hervorgerufen wird. Der Anstieg oder Abfall der Flüssigkeitsspiegel in den einzelnen Röhren
des Systems kann nun unmittelbar, z. B. bei Quecksilberfüllung, oder mittelbar bei einem
nichtleitenden Stoff als Füllung des Röhrensystems und durch Schwimmer zur gewünschten
Kontaktgabe oder Kontaktunterbrechung ausgenutzt werden. Diese Arten der Kontaktbetätigung haben den Nachteil, daß
zur gewünschten Kontaktgabe nur die Zeit zur Verfügung steht, in der eine Zjugachse
über den Schwellenabschnitt rollt, in dem die Kontaktvorrichtung eingebaut ist. Da diese
Zeit, besonders bei schnell fahrenden Zügen, sehr kurz ist, ist es infolge der Massenträgheit
der zu betätigenden Flüssigkeiten schwierig, eine einwandfreie Kontaktgabe herbeizuführen,
zumal da ein beträchtlicher Teil der Flüssigkeit im Kontaktkörper Quersilber ist.
Bei Kontaktvorrichtungen, die zur Über- 4"
wachung des Straßenverkehrs dienen, ist zwecks Vermeidung dieses Übelstandes die
Anordnung bereits so getroffen, daß der in einer Druckkammer entstehende Überdruck
gleichzeitig auf zwei voneinander unabhängig wirkende Systeme einwirkt, von denen das
eine als Ventil und das andere als Kontakt dient. Der Überdruck entweicht durch das
als Ventil dienende System ins freie Feld,
und der nach Freigabe des Druckgefäßes durch das Rad dann entstehende Unterdruck
betätigt das als Kontakt dienende System. Als Kontaktvorrichtung wird hier eine Membran
verwendet. Gemäß der Erfindung soll die gleiche Art der Kontaktzeitverlängerung bei Schienenköntakten mit einer stromleitenden
Flüssigkeit als Kontaktmittel angewen·*
ίο det werden, was dadurch geschieht, daß die
Systeme aus mit Flüssigkeit gefüllten kommunizierenden Röhren bestehen.
Der Erfindungsgegenstand ist in -der Abbildung beispielsweise an einem Schienen-
«5 kontakt mit Druckkammer erläutert und kann entsprechend bei einem solchen mit Saugkammer
zur Ausführung kommen.
In der Abbildung stellt ι die Druckkammer dar. 2 ist ein Schnitt durch den Kontaktao
körper, 3 ist ein Verbindungsrohr zwischen den Teilen ι und 2. Der Kontaktkörper besteht
im wesentlichen aus zwei Paar kommunizierenden Röhren, deren einzelne Schenkel 4, 5 und 6, 7 bis zu einer bestimmten Höhe
mit Quecksilber gefüllt sind. Je ein Schenkel jedes Systems, in diesem Falle 5 und 7, ist
über das Verbindungsrohr 3 an die Druckkammer
ι angeschlossen. Die beiden Rohrsysteme sind verschieden ausgebildet. Der
Schenkel 4 des Systems besitzt einen großen Querschnitt im Verhältnis zum Querschnitt
des zugehörigen Schenkels 5. Außerdem ist die Quecksilberfüllung so bemessen, daß der
-Abstand des Flüssigkeitsspiegels 8 vom Scheitelpunkt 9 nur gering ist. Das andere
System kommunizierender Röhren mit den Schenkeln 6 und 7 ist dadurch gekennzeichnet,
daß der Quecksilberfluß durch eine Stauscheibe 10 stark gedrosselt ist. Die Stauscheibe
10 kann auch durch ein Rückschlagventil in Verbindung mit einem engen Umgehungskanal
o. dgl. ersetzt werden. Es ist bekannt, bei Schienenkontakten die Strömungsgeschwindigkeit
der Kontaktfiüssigkeit durch eine Stauscheibe oder ein Rückschlagventil zu drosseln. Die Quecksilberfüllung
ist bei der erfindungsgemäßen Anordnung so bemessen, daß der Abstand des Flüssigkeitsspiegels n vom Scheitelpunkt 12 größer ist
als im anderen System. In Verbindung mit dem Druckraum 17, in diesem Fall im Kontaktkörper,
befindet sich ein Diaphragma 16, das in bekannter Weise einen langsamen
Druckausgleich zwischen dem Druck im Druckraum 17 und dem jeweiligen äußeren
Luftdruck zulaßt. Das Diaphragma 16 kann
auch an jeder anderen Stelle des Druckraumes angebracht werden.
Im Ruhezustand ist der Druck im Druckraum
17 und der jeweilige äußere Luftdruck über das Diaphragma 16 ausgeglichen; das
Quecksilber in jedem Röhrensystem befindet sich nach dem Gesetz kommunizierender
Röhren im Gleichgewicht. Ein über den Kontakt 13 als Zuleitung geführter elektrischer
Stromfluß ist über den Kontakt 14 geschlossen, während am Kontakt 15 ein
Stromkreis unterbrochen ist.
Tritt jetzt durch Befahren der Schiene 18
ein Zusammendrücken des Druckkörpers ι ein, so entsteht ein Überdruck im Druckraum
17, der in den Schenkeln 5 und 7 ein Absinken der Kontaktflüssigkeit bewirkt, wobei
im Schenkel 7 infolge der im Flüssigkeitskanal angeordneten Stauscheibe 10 die Strömungsgeschwindigkeit
nur gering ist, während sich im Schenkel 5 der Überdruck ungehindert
auswirken kann. Schon ein geringes Absinken des Quecksilberstandes im Schenkel 5 führt dazu, daß der Flüssigkeitsspiegel
bis zum Scheitelpunkt 9 sinkt, wodurch sich dann der noch verbleibende Überdruck über
■den Schenkel 4 nach außen hin durch Entweichen der Luft ausgleicht. Da nach dem
kurzzeitigen Zusammendrücken des Druckkörpers dieser wieder in seine ursprüngliche
Lage zurückgeht und bis zur erneuten Beeinflussung durch die nächstfolgende Zugachse in der Ursprungslage verbleibt, und da
der durch das Zusammendrücken der Druckkammer 1 entstandene Überdruck ausgeglichen
wurde, so entsteht jetzt im Druckraum" 17 ein Unterdruck, der verhältnismäßig
länger andauert als der kurzzeitige Überdruck. Der Unterdruck bringt das Quecksilber
im Schenkel 5 sofort wieder zum Anstieg, bis der Unterschied der Flüssigkeitsspiegel
in den Schenkeln 4 und 5 der Größe des Unterdruckes entspricht. Außerdem bewirkt
der Unterdruck einen durch die Stau-Scheibe 10 verzögerten Anstieg der Kontaktflüssigkeit
im Schenkel 7 und einen entsprechenden Abfall im Schenkel 6, und zwar ebenfalls wieder so weit, bis der Höhenunterschied
der Flüssigkeitsspiegel der Kontaktflüssigkeit in den Schenkeln 6 und 7 mit dem Unterdruck im Druckraum 17 im Gleichgewicht
ist. Dies hat zur Folge, daß der Stromflüß zwischen den Kontakten 13 und 1.5
geschlossen, während gleichzeitig der Stromfluß zwischen den Kontakten 13 und 14
unterbrochen wird. Bei einer nun wieder folgenden Beeinflussung des Druckkörpers 1
und dem damit verbundenen Druckanstieg im Druckraum 17 wird die im Schenkel 5 befindliehe
Kontaktflüssigkeit sofort wieder unge- ■ hindert nach unten gedrückt; der etwa noch
vorhandene Überdruck kann in beschriebener Weise über Schenkel 4 entweichen, jedoch
nach Beendigung des kurzzeitigen Überdruckes wird die Kontaktflüssigkeit im
Schenkel S' sofort wieder ansteigen. Im
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Schenkel 7 wirkt sich der Überdruck nicht in der Form aus wie im Schenkel S, da im
Schenkel 7 die Strömungsgeschwindigkeit durch die Stauscheibe 10 stark vermindert ist.
Es wird also im Schenkel 7 durch einen kurzzeitigen Überdruck nur ein geringes Absinken
der darin hochgezogenen Kontaktflüssigkeit stattfinden.
Nach dem Befahren durch die letzte Zug-.10 achse wird der Gleichgewichtszustand durch
den Druckausgleich über das Diaphragma 16 wiederhergestellt.
Claims (4)
- Patentansprüche:i. Schienenkontakt mit einer durch die Durchbiegung der Schiene betätigten Saug- oder Druckkammer, bei dem der durch das Befahren der Schiene in der Saug- oder Druckkammer entstehende Über- oder Unterdruck gleichzeitig auf zwei oder mehrere in ihrem Wirkungsbereich unabhängige Systeme einwirkt, von denen ein Teil der Systeme zu Kontaktzwecken, der andere Teil der Systeme als Ventil für das Druckmittel dient, dadurch gekennzeichnet, daß die Systeme aus mit Flüssigkeit gefüllten kommunizierenden Röhren bestehen.
- 2. Schienenkontakt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden der Druckkammer (1) am nächsten liegen^ den Schenkel der kommunizierenden Röhren (S und 7) verschiedenen Querschnitt haben.
- 3. Schienenkontakt nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem einen System von kummunizierendeii Röhren eine Drossel (10) eingebaut ist.
- 4. Schienenkontakt nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das eine System von kummunizierenden Röhren (4, 5) zwei Schenkel besitzt, von' denen der eine (4) einen um ein vielfaches größeren Querschnitt besitzt als der andere (5).Hierzu 1 Blatt ZeichnungenHEHUN. HIiI)UlJCKT IN 11CT
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1936V0033308 DE693147C (de) | 1936-11-18 | 1936-11-18 | Schienenkontakt |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1936V0033308 DE693147C (de) | 1936-11-18 | 1936-11-18 | Schienenkontakt |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE693147C true DE693147C (de) | 1940-07-03 |
Family
ID=7588006
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1936V0033308 Expired DE693147C (de) | 1936-11-18 | 1936-11-18 | Schienenkontakt |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE693147C (de) |
-
1936
- 1936-11-18 DE DE1936V0033308 patent/DE693147C/de not_active Expired
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