DE693147C - Schienenkontakt - Google Patents

Schienenkontakt

Info

Publication number
DE693147C
DE693147C DE1936V0033308 DEV0033308D DE693147C DE 693147 C DE693147 C DE 693147C DE 1936V0033308 DE1936V0033308 DE 1936V0033308 DE V0033308 D DEV0033308 D DE V0033308D DE 693147 C DE693147 C DE 693147C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
rail
pressure chamber
pressure
leg
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1936V0033308
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Rummel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vereinigte Eisenbahn Signalwerke GmbH
Original Assignee
Vereinigte Eisenbahn Signalwerke GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vereinigte Eisenbahn Signalwerke GmbH filed Critical Vereinigte Eisenbahn Signalwerke GmbH
Priority to DE1936V0033308 priority Critical patent/DE693147C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE693147C publication Critical patent/DE693147C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L1/00Devices along the route controlled by interaction with the vehicle or train
    • B61L1/02Electric devices associated with track, e.g. rail contacts
    • B61L1/04Electric devices associated with track, e.g. rail contacts mechanically actuated by a part of the vehicle
    • B61L1/045Electric devices associated with track, e.g. rail contacts mechanically actuated by a part of the vehicle actuated by fluid-pressure
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L1/00Devices along the route controlled by interaction with the vehicle or train
    • B61L1/02Electric devices associated with track, e.g. rail contacts
    • B61L1/06Electric devices associated with track, e.g. rail contacts actuated by deformation of rail; actuated by vibration in rail

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

Es sind Schienenkontakte bekannt, die aus einem Druckkörper und einem kontaktvermittelnden Teil bestehen. Der Aufbau dieser Kontakte ist im allgemeinen wie folgt: Unter dem Schienenfuß in fester Anlage an demselben befindet sich ein mit Quecksilber, öl oder Luft oder irgendeinem anderen beweglichen Stoff gefüllter Hohlkörper, der beim Befahren der Schiene und der damit verbundenen Durchbiegung derselben eine Raumverminderung erfährt. Der durch die Raumverminderung verdrängte Inhalt des Hohlkörpers wirkt mittelbar oder unmittelbar auf einen Schenkel zweier kommunizierender Röhren oder eines Rohrsystems, das bis zu einer bestimmten Höhe mit Quecksilber ο. dgl. gefüllt ist, wodurch eine Verlagerung der Flüssigkeitsspiegel in dem System kommunizierender Röhren hervorgerufen wird. Der Anstieg oder Abfall der Flüssigkeitsspiegel in den einzelnen Röhren des Systems kann nun unmittelbar, z. B. bei Quecksilberfüllung, oder mittelbar bei einem nichtleitenden Stoff als Füllung des Röhrensystems und durch Schwimmer zur gewünschten Kontaktgabe oder Kontaktunterbrechung ausgenutzt werden. Diese Arten der Kontaktbetätigung haben den Nachteil, daß zur gewünschten Kontaktgabe nur die Zeit zur Verfügung steht, in der eine Zjugachse über den Schwellenabschnitt rollt, in dem die Kontaktvorrichtung eingebaut ist. Da diese Zeit, besonders bei schnell fahrenden Zügen, sehr kurz ist, ist es infolge der Massenträgheit der zu betätigenden Flüssigkeiten schwierig, eine einwandfreie Kontaktgabe herbeizuführen, zumal da ein beträchtlicher Teil der Flüssigkeit im Kontaktkörper Quersilber ist.
Bei Kontaktvorrichtungen, die zur Über- 4" wachung des Straßenverkehrs dienen, ist zwecks Vermeidung dieses Übelstandes die Anordnung bereits so getroffen, daß der in einer Druckkammer entstehende Überdruck gleichzeitig auf zwei voneinander unabhängig wirkende Systeme einwirkt, von denen das eine als Ventil und das andere als Kontakt dient. Der Überdruck entweicht durch das
als Ventil dienende System ins freie Feld, und der nach Freigabe des Druckgefäßes durch das Rad dann entstehende Unterdruck betätigt das als Kontakt dienende System. Als Kontaktvorrichtung wird hier eine Membran verwendet. Gemäß der Erfindung soll die gleiche Art der Kontaktzeitverlängerung bei Schienenköntakten mit einer stromleitenden Flüssigkeit als Kontaktmittel angewen·* ίο det werden, was dadurch geschieht, daß die Systeme aus mit Flüssigkeit gefüllten kommunizierenden Röhren bestehen.
Der Erfindungsgegenstand ist in -der Abbildung beispielsweise an einem Schienen- «5 kontakt mit Druckkammer erläutert und kann entsprechend bei einem solchen mit Saugkammer zur Ausführung kommen.
In der Abbildung stellt ι die Druckkammer dar. 2 ist ein Schnitt durch den Kontaktao körper, 3 ist ein Verbindungsrohr zwischen den Teilen ι und 2. Der Kontaktkörper besteht im wesentlichen aus zwei Paar kommunizierenden Röhren, deren einzelne Schenkel 4, 5 und 6, 7 bis zu einer bestimmten Höhe mit Quecksilber gefüllt sind. Je ein Schenkel jedes Systems, in diesem Falle 5 und 7, ist über das Verbindungsrohr 3 an die Druckkammer ι angeschlossen. Die beiden Rohrsysteme sind verschieden ausgebildet. Der Schenkel 4 des Systems besitzt einen großen Querschnitt im Verhältnis zum Querschnitt des zugehörigen Schenkels 5. Außerdem ist die Quecksilberfüllung so bemessen, daß der -Abstand des Flüssigkeitsspiegels 8 vom Scheitelpunkt 9 nur gering ist. Das andere System kommunizierender Röhren mit den Schenkeln 6 und 7 ist dadurch gekennzeichnet, daß der Quecksilberfluß durch eine Stauscheibe 10 stark gedrosselt ist. Die Stauscheibe 10 kann auch durch ein Rückschlagventil in Verbindung mit einem engen Umgehungskanal o. dgl. ersetzt werden. Es ist bekannt, bei Schienenkontakten die Strömungsgeschwindigkeit der Kontaktfiüssigkeit durch eine Stauscheibe oder ein Rückschlagventil zu drosseln. Die Quecksilberfüllung ist bei der erfindungsgemäßen Anordnung so bemessen, daß der Abstand des Flüssigkeitsspiegels n vom Scheitelpunkt 12 größer ist als im anderen System. In Verbindung mit dem Druckraum 17, in diesem Fall im Kontaktkörper, befindet sich ein Diaphragma 16, das in bekannter Weise einen langsamen Druckausgleich zwischen dem Druck im Druckraum 17 und dem jeweiligen äußeren Luftdruck zulaßt. Das Diaphragma 16 kann auch an jeder anderen Stelle des Druckraumes angebracht werden.
Im Ruhezustand ist der Druck im Druckraum 17 und der jeweilige äußere Luftdruck über das Diaphragma 16 ausgeglichen; das Quecksilber in jedem Röhrensystem befindet sich nach dem Gesetz kommunizierender Röhren im Gleichgewicht. Ein über den Kontakt 13 als Zuleitung geführter elektrischer Stromfluß ist über den Kontakt 14 geschlossen, während am Kontakt 15 ein Stromkreis unterbrochen ist.
Tritt jetzt durch Befahren der Schiene 18 ein Zusammendrücken des Druckkörpers ι ein, so entsteht ein Überdruck im Druckraum 17, der in den Schenkeln 5 und 7 ein Absinken der Kontaktflüssigkeit bewirkt, wobei im Schenkel 7 infolge der im Flüssigkeitskanal angeordneten Stauscheibe 10 die Strömungsgeschwindigkeit nur gering ist, während sich im Schenkel 5 der Überdruck ungehindert auswirken kann. Schon ein geringes Absinken des Quecksilberstandes im Schenkel 5 führt dazu, daß der Flüssigkeitsspiegel bis zum Scheitelpunkt 9 sinkt, wodurch sich dann der noch verbleibende Überdruck über ■den Schenkel 4 nach außen hin durch Entweichen der Luft ausgleicht. Da nach dem kurzzeitigen Zusammendrücken des Druckkörpers dieser wieder in seine ursprüngliche Lage zurückgeht und bis zur erneuten Beeinflussung durch die nächstfolgende Zugachse in der Ursprungslage verbleibt, und da der durch das Zusammendrücken der Druckkammer 1 entstandene Überdruck ausgeglichen wurde, so entsteht jetzt im Druckraum" 17 ein Unterdruck, der verhältnismäßig länger andauert als der kurzzeitige Überdruck. Der Unterdruck bringt das Quecksilber im Schenkel 5 sofort wieder zum Anstieg, bis der Unterschied der Flüssigkeitsspiegel in den Schenkeln 4 und 5 der Größe des Unterdruckes entspricht. Außerdem bewirkt der Unterdruck einen durch die Stau-Scheibe 10 verzögerten Anstieg der Kontaktflüssigkeit im Schenkel 7 und einen entsprechenden Abfall im Schenkel 6, und zwar ebenfalls wieder so weit, bis der Höhenunterschied der Flüssigkeitsspiegel der Kontaktflüssigkeit in den Schenkeln 6 und 7 mit dem Unterdruck im Druckraum 17 im Gleichgewicht ist. Dies hat zur Folge, daß der Stromflüß zwischen den Kontakten 13 und 1.5 geschlossen, während gleichzeitig der Stromfluß zwischen den Kontakten 13 und 14 unterbrochen wird. Bei einer nun wieder folgenden Beeinflussung des Druckkörpers 1 und dem damit verbundenen Druckanstieg im Druckraum 17 wird die im Schenkel 5 befindliehe Kontaktflüssigkeit sofort wieder unge- ■ hindert nach unten gedrückt; der etwa noch vorhandene Überdruck kann in beschriebener Weise über Schenkel 4 entweichen, jedoch nach Beendigung des kurzzeitigen Überdruckes wird die Kontaktflüssigkeit im Schenkel S' sofort wieder ansteigen. Im
698147
Schenkel 7 wirkt sich der Überdruck nicht in der Form aus wie im Schenkel S, da im Schenkel 7 die Strömungsgeschwindigkeit durch die Stauscheibe 10 stark vermindert ist. Es wird also im Schenkel 7 durch einen kurzzeitigen Überdruck nur ein geringes Absinken der darin hochgezogenen Kontaktflüssigkeit stattfinden.
Nach dem Befahren durch die letzte Zug-.10 achse wird der Gleichgewichtszustand durch den Druckausgleich über das Diaphragma 16 wiederhergestellt.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Schienenkontakt mit einer durch die Durchbiegung der Schiene betätigten Saug- oder Druckkammer, bei dem der durch das Befahren der Schiene in der Saug- oder Druckkammer entstehende Über- oder Unterdruck gleichzeitig auf zwei oder mehrere in ihrem Wirkungsbereich unabhängige Systeme einwirkt, von denen ein Teil der Systeme zu Kontaktzwecken, der andere Teil der Systeme als Ventil für das Druckmittel dient, dadurch gekennzeichnet, daß die Systeme aus mit Flüssigkeit gefüllten kommunizierenden Röhren bestehen.
  2. 2. Schienenkontakt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden der Druckkammer (1) am nächsten liegen^ den Schenkel der kommunizierenden Röhren (S und 7) verschiedenen Querschnitt haben.
  3. 3. Schienenkontakt nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem einen System von kummunizierendeii Röhren eine Drossel (10) eingebaut ist.
  4. 4. Schienenkontakt nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das eine System von kummunizierenden Röhren (4, 5) zwei Schenkel besitzt, von' denen der eine (4) einen um ein vielfaches größeren Querschnitt besitzt als der andere (5).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    HEHUN. HIiI)UlJCKT IN 11CT
DE1936V0033308 1936-11-18 1936-11-18 Schienenkontakt Expired DE693147C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1936V0033308 DE693147C (de) 1936-11-18 1936-11-18 Schienenkontakt

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1936V0033308 DE693147C (de) 1936-11-18 1936-11-18 Schienenkontakt

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE693147C true DE693147C (de) 1940-07-03

Family

ID=7588006

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1936V0033308 Expired DE693147C (de) 1936-11-18 1936-11-18 Schienenkontakt

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE693147C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2122133A1 (de) Prüfeinrichtung an schwimmergesteuerten Flüssigkeitsanzeigen (Fall I -Stichwort: Magnetkolben)
DE693147C (de) Schienenkontakt
DE2627288A1 (de) Differentialdruckanzeigegeraet
DE525878C (de) Kraftschalter fuer Regeleinrichtungen
AT155046B (de) Schienenkontakt.
DE1190688B (de) Tauchrohrschalter
DE1237825B (de) Grenzgeschwindigkeitsanzeigeinstrument
DE719008C (de) Schienenstromschliesser
CH199941A (de) Schienenkontaktvorrichtung.
DE943951C (de) Luftgesteuerter Schienenstromschliesser
AT201664B (de) Scherenstromabnehmer mit während der Fahrt, insbesondere bei hohen Fahrgeschwindigkeiten, wirkenden Dämpfungseinrichtungen für elektrische Triebfahrzeuge
DE614469C (de) Quecksilberschienenkontakt
DE826588C (de) Zweiteiliger rohrfoermiger Tragsaeulenaufsatz fuer Holzstempel
DE2200733A1 (de) Gasmessverhuetungsanlage fuer volumenfluessigkeitsmesser
DE346701C (de) Vorrichtung zur UEberwachung der Arbeitsleistung der einzelnen Zylinderseiten bei Lokomotiven
DE673148C (de) Reifenkontrollvorrichtung
DE691568C (de) Einrichtung zur UEberwachung der Gasbildung von OEltransformatoren
DE672600C (de) Kompressionsvakuummeter
DE699827C (de) Schienenstromschliesser
DE957731C (de) Kontrollorgan zur Überwachung von Strömungen vorzugsweise Flussigkeitsstromungen
AT107929B (de) Einrichtung zum Anzeigen der Anfahrt von gegen Sicht gedeckten Fahrzeugen.
DE75989C (de) Vorrichtung zur Bestimmung von Flüssigkeitsständen in Behältern
DE605407C (de) Fluessigkeitsmanometer
DE501900C (de) Vakuumregler
DE650337C (de) Kolben- und schwimmerloser Druckwasserakkumulator mit Druckluftbelastung