DE69311019T2 - Austragsvorrichtung für Medien und deren Herstellungsverfahren - Google Patents
Austragsvorrichtung für Medien und deren HerstellungsverfahrenInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Abgabevorrichtung für ein fluidförmiges Produkt sowie ein Verfahren zu ihrer Herstellung.
- Um kleine vorbestimmte Dosen eines fluidförmigen Produktes und insbesondere eines pastösen Produktes wie z. B. von Salben oder Cremes abzugeben, ist es bekannt, handbetätigte Pumpen derart zu verwenden wie sie bei Zerstäubern zum Einsatz kommen, und insbesondere Pumpen mit einer Vorkompression. Die europäische Patentschrift 0 251 863, die von der Société Vabis 1987 eingereicht wurde, lehrt, solchen Pumpen einen verforrnbaren Produktbehälter beispielsweise eine Tube aus Kunststoffmaterial zuzuordnen. Unter der Voraussetzung, daß die Pumpe dicht am Behälter montiert ist, ist es somit möglich, den Inhalt des Behälters praktisch vollständig auszuschöpfen. Tatsächlich wird die Abgabe einer Dosis die durch eine Betätigung der Pumpe bewirkt wird, von einer entsprechenden Abflachung der Tube begleitet, die durch die gemeinsame Wirkung des um den verformbaren Behälter herum herrschenden Atmosphärendrucks und des Unterdrucks bewirkt wird, der von der Pumpe im Inneren des verformbaren Behälters erzeugt wird.
- Diese Art von Abgabevorrichtung besitzt weitere Vorteile. Insbesondere kann das Produkt in dem Behälter vor Luft geschützt aufbewahrt werden, was die Gefahr beseitigt, daß es oxidiert oder verschmutzt wird. Diese Abgabevorrichtung arbeitet auch unabhängig von ihrer Lage in Bezug auf die Senkrechte.
- Wenn der Behälter jedoch teilweise entleert ist, nimmt die Tube eine abgeflachte Form an, die schwierig in der Hand zu halten ist. Die Betätigung der Pumpe durch einen Druck mit einem Finger auf den Abgabekopf wird schwierig.
- Es ist denkbar, um den verformbaren Behälter herum eine steifere Hülle vorzusehen, um der Abgabevorrichtung eine konstante Außenform zu verleihen, wie dies bei Abgabevorrichtungen mit doppelter Hülle der Fall ist, wie sie in dem von Stone 1980 eingereichten USA-Patent 4,322,020 beschrieben sind. Diese Abgabevorrichtungen sind jedoch vergleichsweise schwierig herzustellen.
- Andererseits sind Abgabevorrichtungen bekannt, die einen doppelwandigen Behälter mit einer flexiblen bzw. elastischen Innenwand und einer steifen Außenwand besitzen, die durch eine Blas-Koextwsion von zwei Wänden und ein gleichzeitiges Klemmschweißen der Unterseite der beiden Wände realisiert werden, wobei das Verschweißen der steifen Außenwand nicht luftdicht ist, um ein Eintreten von Luft zwischen die beiden Wände zu errnöglichen. Eine derartige Abgabevorrichtung muß nach einem äußerst schwierig zu handhabenden Verfahren hergestellt werden, da die beiden Wände während des Blasvorganges nicht miteinander verschweißt werden dürfen und das Verschweißen der Unterseite der Außenwand nicht dicht sein darf, während die Schweißnaht an der Unterseite der Innenwand dicht sein muß. Im übrigen sind die Materialien, die man für die innere und die äußere Wand verwen den kann, außerordentlich beschränkt. Schließlich impliziert das Koextwsionsverfahren ganz allgemein ein Einblasen von Luft zwischen die beiden Wände nach ihrer Ausformung, um sie voneinander abzulösen, was die kosten für die Durchführung dieses Verfahrens erhöht.
- Aus der Druckschrift EP-A-0 486 355 ist gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 eine Abgabevorrichtung bekannt, die mit einer Abgabepumpe versehen ist, die auf einem Behälter montiert ist, der von einer flexiblen bzw. elastischen Innentasche gebildet wird, die an ihrem unteren Ende verschweißt ist und das abzugebende Produkt enthält, sowie von einer steifen Schale, die den elastischen Beutel umgibt.
- Andererseits sind von Hand zusammendrückbare Abgabevorrichtungen unter dem Ausdruck "squeeze bottle" bekannt, bei denen das Produkt in einem elastischen Innenbeutel enthalten ist. Darüber hinaus ist ein elastischer Außenbeutel um den Innenbeutel herum befestigt. Das Innere des Außenbeutels ist mit der Atmosphäre in der Art verbunden, daß er in seine anfängliche Form zurückkehren kann, wenn der von der Hand ausgeübte Quetschdruck nachläßt. Der Außenbeutel kann somit ein gleichbleibendes, ästhetisch aussehendes Äußeres unabhängig vom Zustand des Innenbeutels sicherstellen. Meistens werden die unteren Enden der beiden elastischen Beutel durch Wärmeschweißen versiegelt. Derartige von Hand zu betätigende Abgabeeinrichtungen sind insbesondere aus den Druckschriften US-A-4,087,023 und FR-A-2 389419 bekannt.
- Die vorliegende Erfindung hat eine Abgabevorrichtung für ein Fluid, d.h. ein fließfähiges Produkt zum Gegenstand, die eine keine Luft ansaugende Pumpe umfaßt, die in dichter Weise auf einem verformbaren Behälter montiert ist, sowie eine Außenhülle, die den verformbaren Behälter umschließt und während der gesamten Nutzungsdauer der Abgabevorrichtung eine für das Ergreifen geeignete Form beibehält, wobei die Außenhülle ein Innenvolumen umschließt, das mit der Atmosphäre durch wenigstens einen Luftdurchgang in Verbindung steht und wobei der verformbare Behälter eine flexible Tube ist, die sich zwischen einem ersten Ende, das den Boden bzw. die Unterseite bildet, und einem zweiten Ende erstreckt, das mit der Pumpe fest verbunden ist; die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Außenhülle ein flexibles Rohr bzw. eine flexible Tube ist, die sich zwischen einem ersten Ende in der Nähe des Bodens des Behälters und einem zweiten Ende erstreckt, das in mechanischer Verbindung mit dem zweiten Ende des verformbaren Behälters steht, wobei das erste Ende der Außenhülle durch Zusammenquetschen verschlossen ist.
- Vorteilhafterweise ist das erste Ende der Außenhülle durch Zusammenquetschen verschweißt. Vorteilhafterweise ist die Außenhülle aus einem Material hergestellt, das ein ausreichendes elastisches Formgedächtnis besitzt, so daß diese Hülle ihre Anfangsform wieder annimmt, nachdem sie durch das Ergreifen durch einen Verwender verformt worden ist.
- Gemäß einer Ausführungsform ist das zweite Ende des verformbaren Behälters fest mit einem im wesentlichen steifen Ansatz verbunden, in dem die Pumpe montiert ist, wobei der Ansatz wenigstens eine Außenschulter aufweist, während das zweite Ende der Außenhülle einen mit dieser Schulter in Eingriff stehenden Hals besitzt. Vorteilhafterweise ist der Luftdurchgang zwischen dem Hals und der besagten Schulter angeordnet, die miteinander in nicht dichtender Berührung stehen.
- Weiterhin hat die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Herstellen einer Abgabevorrichtung gemäß dieser letztgenannten Ausführungsform zum Gegenstand, das im übrigen dadurch gekennzeichnet ist, daß es die folgenden Schritte umfaßt:
- 1º) Einführen der aus der Pumpe und dem Behälter bestehenden Bauemheit durch das erste Ende der Hülle, bis die Pumpe aus der Hülle hervortritt,
- 2º) Füllen des Behälters durch sein erstes Ende und
- 3º) gleichzeitiges Verschließen des ersten Endes des Behälters und des ersten Endes der Hülle durch Zusammenquetschen.
- Alternativ hierzu kann das erste Ende der Außenhülle nach dem ersten Ende des Behälters verschlossen werden. Vorzugsweise spannt man den Hals der Außenhülle in axialer Richtung gegen die Schulter des Ansatzes während des gleichzeitigen Verschließens des ersten Endes des Behälters und des ersten Endes der Außenhülle oder während des Verschließens des ersten Endes der Außenhülle vor, wenn dieses nach dem Verschließen des verformbaren Behälters stattfindet. Man begrenzt auf diese Weise das Spiel zwischen dem Behälter und der Außenhülle Gemäß einer anderen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Abgabevorrichtung sind das zweite Ende des verformbaren Behälters und das zweite Ende der Außenhülle fest mit einem im wesentlichen starren Ansatz verbunden, in dem die Pumpe montiert ist. Bei dieser Ausführungsform kann die Abgabevorrichtung gemäß einem Verfahren hergestellt werden, das die folgenden Schritte umfaßt:
- 1º) Füllen des Behälters durch sein erstes Ende und
- 2º) gleichzeitiges Schließen des ersten Endes des Behälters und des ersten Endes der Hülle durch Zusammenquetschen;
- oder folgende Schritte:
- 1º) Füllen des Behälters durch sein erstes Ende,
- 2º) Schließen des ersten Endes des Behälters und dann
- 3º) Schließen des ersten Endes der Außenhülle
- Die Außenhülle kann durchsichtig sein und/oder Zeichen bzw. Beschriftungen tragen.
- Die Erfindung ergibt sich noch deutlicher aus der folgenden detaillierten Beschreibung und aus der beigefügten Zeichnung, die sich in nicht einschränkender Weise auf mehrere Ausführungsformen der Erfindung beziehen. In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1 Einen ersten Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Abgabevorrichtung während der Entleerung,
- Fig. 1a eine Schnittansicht längs der Linie A-A aus Fig. 1;
- Fig. 2 einen zweiten Längsschnitt der Abgabevorrichtung aus Fig. 1 längs der Linie II-II aus Fig. 1;
- Fig. 3 ein Detail der vorausgehenden Schnittansichten;
- Fig. 4a bis 6 mit Hilfe von partiellen Längsschnitten drei Stufen des Herstellungsverfahrens einer Abgabevorrichtung der vorausgehenden Figuren;
- Fig. 7 eine Variante der Vorrichtung aus Fig. 1 im Schnitt;
- Fig. 8 eine Teil-Schnittansicht einer andere Variante der Vorrichtung aus Fig. 1 und
- Fig. 9 eine Detailansicht einer Variante der Vorrichtung aus Fig. 8.
- In den Fig. 1 und 2 umfaßt die Vorrichtung gemäß der Erfindung eine verformbare Innentube 20 und eine elastische äußere Tube 30. Die beiden Tuben 20 und 30 sind konzentrisch, wie man sehr gut der Fig. la entnimmt. Die Tube 20 kann aus einem ein- oder mehriagigen Kunststoffmaterial, Metall, insbesondere Aluminium mit geringer Dicke oder auch aus einem mehrschichtigen Material mit einer oder mehreren Metallschichten (beispielsweise Aluminium) und einer oder mehreren Kunststoffschichten bestehen. Die Innentube 20 ist vorzugsweise plastisch verformbar, d.h. ohne Formgedächtnis oder mit einem sehr geringen Formgedächtnis, doch ist die Erfindung nicht hinsichtlich der Verformungsart der Tube 20 eingeschränkt, vorausgesetzt, daß sie sich unter der Ansaugwirkung der Pumpe 10 abflachen kann. Die äußere Tube 30 kann aus jedem elastischen Material, beispielsweise einem Kunststoffmaterial wie z.B. Polyethylen hergestellt werden. Bei der Ausführungsform in Fig. list es erforderlich, daß die Materialien der Tuben 20 und 30 miteinander verschweißt werden können. Die äußere Tube 30 kann durchsichtig sein, was es ermöglicht, den Entleerungsgrad der inneren Tube 20 während der Verwendung oder beim Einkauf der Vorrichtung zu sehen. Die äußere Tube 30 kann gegebenenfalls weniger verformbar sein als die innere Tube 20, um das Ergreifen zu erleichtern, doch ist es in jedem Fall wesentlich, daß die Tube 30 aus Gründen elastisch ist, die beim Herstellungsverfahren der Vorrichtung gemäß der Erfindung, das im folgenden beschrieben wird, eine Rolle spielen. Vorteilhafterweise hat die Tube 30 ein elastisches Formgedächtnis, das es ihr ermöglicht, in ihre Anfangsform zurückzukehrenv nachdem sie durch das bei der Verwendung stattfindende Ergreifen verformt worden ist.
- Die Tuben 20 und 30 erstrecken sich jeweils zwischen einem unteren Ende 20a bzw. 30a und einem oberen Ende 20b bzw. 30b. Die Ausdrücke "unteres" und "oberes", wie sie hier verwendet werden, sind nicht einschränkend zu verstehen, sondem beschreiben lediglich der Deutlichkeit halber die Position dieser Enden in den Fig. 1 und 2.
- Die Tuben 20 und 30 sind durch Zusammenquetschen an ihren unteren Enden 20a und 30a verschweißt, wodurch ein Boden 33 des Behälters ausgebildet ist. Das obere Ende 20a der inneren Tube 20 umfaßt einen steiferen Ansatz 21. Der Ansatz 21 kann mit der Tube 20 einstückig ausgebildet sein, wobei die Steifigkeit des Ansatzes lediglich durch eine größere Materialstärke erzielt wird. Der Ansatz 21 kann auch ein an die Tube 20 durch Schweißen angesetztes Teil oder ein an das obere Ende 20a der Tube 20 angeformtes oder angegossenes Teil sein, so daß die Tube 20 auf einfache Weise durch Extrusion eines Schlauches und Zerschneiden dieses Schlauches in vorbestimmten Abständen vor der Befestigung am Ansatz 21 hergestellt werden kann.
- Gemäß der in den Figuren wiedergegebenen Ausführungsformen ist der Ansatz 21 zylindrisch und besitzt einen Außendurchmesser, der sich zweimal derart verringert, daß zwei Schultern 21a und 21b gebildet werden. Eine Abdeckung so ist außen auf dem Teil des Ansatzes aufgepaßt, der sich zwischen den beiden Schultern erstreckt. Eine Pumpe 10, die in den Figuren in Seitenansicht dargestellt ist, ist in das Innere des Ansatzes 21 eingepaßt Die Pumpe 10 arbeitet ohne Ansaugung von Luft, d.h. ohne Luft in die Tube 20 einzulassen, während sich diese entleert. In den Figuren ist die entsprechende feste Verbindung in Höhe einer kleinen Trommel rea- Iisiert, die die Pumpe zwischen ihrem Körper 11 und ihrer Betätigungsstange 12 aufweist. Ein ringförmiger Flansch 13 an der Trommel ist beispielsweise zwischen zwei Wülsten 23h und 23b eingeklemmt, die am Ansatz 21 nach innen vorspringen, um eine dichte Verbindung zu erzielen. Ein Druckknopf 40 steht bei dieser Ausführungsform vermittels eines inneren Stutzens 42 mit der Betätigungsstange 12 der Pumpe 10 in Eingriff. Er kann einen seitlichen Austritt 43 aufweisen, während seine Seitenwand 41 beispielsweise so ausgebildet ist, daß sie im Inneren des Ansatzes 21 gleitet. Die Pumpe kann auf jede andere bekannte Art und Weise dicht am Ansatz 21 befestigt sein, beispielsweise durch ein Einpressen, Einfassen, Umformen bzw. Umgießen des Pumpenkörpers mit dem Ansatz 21 usw.
- Das obere Ende 30a der äußeren Tube 30 umfaßt einen relati, steifen Hals 31 , der eine Verengung der Tube bildet. Die Fig. 3 zeigt den Hals 31 mehr im Detail sowie die Art, wie er mit dem Ansatz 21 zusammen wirkt. Er liegt lediglich an der unteren Schulter dieses Ansatzes 21 an, wobei er diesen umschließt. Die auf diese Weise hergestellte Verbindung ist nicht dicht und erlaubt das Hindurchströmen von Luft 36. Dies ermöglicht es, den Zwischenhohlraum 32 zwischen den beiden Tuben auf Atmosphärendruck zu halten. In Folge dessen ist es möglich, das in der inneren Tube 20 enthaltene Produkt 22 durch Betätigung der Pumpe abzugeben. Dies hat jedesmal eine zusätzliche Abflachung der inneren Tube 20 zur Folge, die dadurch die typische, insbesondere in den Fig. 2 und la wiedergegebene Form annimmt. Die Außentube 30 erfährt diese Verformung nicht. Sie behält von Betätigung zu Betätigung der Abgabeeinrichtung eine bauchige Form bei, die für das Ergreifen besser geeignet ist.
- In der Praxis wird die Außentube 30 mit ihrem Hals 31 getrennt hergestellt. Sie besteht vorteilhafterweise aus Polyethylen&sub1; das ausreichend elastisch ist, um ein Zusammenquetschen zuzulassen, das für das Verschweißen des Bodens 33 erforderlich ist, doch auch ausreichend steif, um einen Verwender ein gutes Ergreifen zu ermöglichen. In gewissen Fällen kann es interessant sein, ein durchscheinendes oder durchsichtiges Polyethylen zu verwenden, um es beispielsweise zu ermöglichen, die Menge des in der Innentube 20 verbleibenden Produkts zu verifizieren In anderen Fällen trägt im Gegensatz hierzu die Außentube 30 Zeichen bzw. Aufdrucke (die Wiedergabe einer Marke, Verzierungen usw.). In Folge dessen kann das Verfahren zum Aufbringen dieser Aufdrucke gewählt werden, ohne befürchten zu müssen, daß insbesondere die Pumpe beschädigt wird. Darüber hinaus führen die zur Zeit für das Bedrucken von Tuben zum Einsatz kommenden Siebdruckverfahren zu einem beträchtlichen Ausschuß, der bis zu 6% betragen kann. Dadurch, daß man den Siebdruck auf der Außentube 30 ausführt, vermeidet man somit, daß 6% der auf den Innentuben 20 montierten Pumpen verworfen werden müssen, was einen beträchtlichen Gewinn darstellt.
- Die Herstellung der Abgabevorrichtung, die im folgenden beschrieben wird, ist äußerst einfach. Die Fig. 4 bis 6 zeigen die drei Hauptschritte des entsprechenden Verfahrens:
- 1º) Zunächst wird eine aus der Pumpe 10 und der Tube 20 bestehende Bauemheit in eine Außentube 30 in der unten beschriebenen Weise eingesetzt. Gemäß dem Schema der Fig. 4 führt man die Bauemheit durch das Ende 30a der Außentube 30 ein und schiebt dann den Ansatz 21 durch den Hals 31. Diese Art des Zusammenbaus wird hauptsächlich bei der Herstellung von Abgabevorrichtungen realisiert. Letztere kann dann in der Weise weitergehen, daß der Druckknopf 40 und die Abdeckung 50 zusammengebaut werden. Auf diese Weise wird der Hersteller des Produktes, bei dem normalerweise das Füllen der Abgabevorrichtung stattfindet, von der Durchführung von Vorgängen befreit, bei denen sehr empfindliche Teile gehandhabt werden müssen.
- 2º) Das Füllen findet danach durch das Ende 20a der Tube 20 statt, das zu diesem Zweck offen gelassen wurde. Für diesen Vorgang kann beispielsweise eine Injektionsvorrichtung 60 in das Innere der Innentube 20 unmittelbar bis in die direkte Nähe der Pumpe 10 eingeführt werden. In dem Maße, in dem sie das Produkt 22 abgibt, wird die Injektionsvorrichtung 60 vorteilhafterweise derart zurückgezogen, daß ihr Ende über dem Produkt bleibt. Dieses schematisch in Fig. 5 gezeigte Verfahren vermeidet, daß Luft im Produkt eingeschlossen bleibt.
- 3º) Schließlich wird der Boden 33 der Tuben 20 und 30 in ein und demselben Arbeitsschritt verschweißt Das Schema der Fig. 6 zeigt diesen Vorgang genauer, bei dem Backen 70 an beide Seiten der Tuben angelegt werden. Je nach ihrem Material erfolgt das Verschweißen durch Erhitzen, Ultraschall usw.. Gegebenenfalls kann dann, wenn die beiden Tuben nicht von Anfang an vergleichbare Längen besitzen, ein Ausgleichsschnitt zumindest dann durchgefiehrt werden, wenn er nicht zuvor in Verbindung mit dem Vorgang 1º) des Einsetzens der Tuben ineinander durchgeführt wurde. Vakuum-Schweißverfahren, wie sie in dem französischen Patent FR 2 633 249 beschrieben sind, können ebenfalls angewendet werden, damit in der inneren Tube 20 nach ihrem Verschließen keine Luft zurückbleibt.
- Vorteilhafterweise kann der Hals 31 während des Verschweißens gegen die Schulter 21a vorgespannt werden, um eine Vorspannung zu erzeugen, die ein spielfreies Zusammensetzen der beiden Tuben 20 und 30 erleichtert.
- Alternativ hierzu können, wie in Fig. 7 gezeigt, die Enden 20a bzw. 30a der Tuben 20 und 30 voneinander getrennt verschweißt werden. Dies kann insbesondere dann vorteilhaft sein, wenn die Bedingungen, unter denen die beiden Tuben 20 und 30 zu verschweißen sind, sich zu sehr unterscheiden und dies es unmöglich macht, sie durch Zusammenquetschen gemeinsam zu verschweißen. Man kann auf diese Weise eine größere Menge unterschiedlicher Materialien für die beiden Tuben 20 und 30 verwenden. Bei dieser Variante verschweißt man zunächst einen Boden 33b am Ende 20a der inneren Tube 20 und verschweißt hierauf einen Boden 33a am Ende 30a der äußeren Tube 30. Vorteilhafterweise wird der Boden 33a in unmittelbarer Nachbarschaft des Bodens 33b verschweißt, um beim Zusammenbau ein Spiel zwischen den Tuben 20 und 30 zu vermeiden. Vorteilhafterweise kann der Hals 31 gegen die Schulter 21a während des Verschweißens des Bodens 33a vorgespannt werden, um eine Vorspannung zu erzeugen, die ein spielfreies Zusammensetzen der Tuben 20 und 30 erleichtert.
- Gemäß einer anderen Variante, die in Fig. 8 dargestellt ist, sind die Tuben 20 und 30 mit ihren Enden 20b bzw. 30b fest mit dem Ansatz 21 verbunden. Die Tuben 20 und 30 können mit dem Ansatz 21 einstückig ausgebildet werden oder sie können am Ansatz 21 befestigt werden: Beispielsweise können die Ende 20b und 30b am Ansatz 21 durch Schweißen befestigt werden oder es wird der Ansatz 21 um die Enden 20b und 30b herumgeformt bzw. herumgegossen. Bei dieser Variante können die Enden 20a und 30a gemeinsam oder getrennt verschweißt werden, wie dies zuvor erläutert wurde. Bei der Vorrichtung der Fig. 8 wird eine Luft-Eintrittsöffnung 34 durch die äußere Tube 30 gestochen bzw. gebohrt. Gemäß einer Variante der Vorrichtung aus Fig. 8, die in Fig. 9 dargestellt ist, führt man vor dem Verschweißen des Bodens 33 eine Nadel in das Ende 30a der Tube 30 außerhalb der Tube 20 ein. Beim Verschweißen werden die beiden gegeneinander gequetschten Ränder des Endes 30a an der Stelle der Nadel nicht miteinander verschweißt Nach dem Herausziehen der Nadel bleibt eine Lufteintrittsöffnung 32 zurück.
Claims (1)
1. Abgabevorrichtung für ein fließfähiges Produkt, die eine keine Luft ansaugende
Pumpe (10) umfaßt, die in dichter Weise auf einem verformbaren Behälter (20)
montiert ist, sowie eine Außenhülle (30), die den verformbaren Behälter (20)
umschließt und eine während der gesamten Nutzungsdauer der Abgabevorrichtung
für das Ergreifen geeignete Form beibehält, wobei die Außenhülle (30) ein
Innenvolumen umschließt, das mit der Atmosphäre durch wenigstens einen
Luftdurchgang (34, 35, 36) in Verbindung steht, wobei der verformbare Behälter eine
flexible Tube (20) ist, die sich zwischen einem ersten Ende (20a), das durch
Zusammenquetschen zur Bildung eines Bodens (33, 33b) verschlossen ist, und einem
zweiten, mit der Pumpe (10) fest verbundenen Ende (20b) erstreckt, dadurch
gekennzeichnet, daß die Außenhülle eine flexible Tube ist, die sich zwischen einem
ersten Ende (30a) in der Nähe des Bodens (33, 33b) des Behälters und einem
zweiten Ende (30b) in mechanischer Verbindung mit dem Zweiten Ende des
verformbaren Behälters (20) erstreckt, wobei das erste Ende (30a) der Außenhülle
durch Zusammenquetschen verschlossen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der das erste Ende (30a) der Außenhülle durch
Zusammenquetschen verschweißt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei der die Außenhülle aus einem Material
hergestellt ist, das ein ausreichendes elastisches Formgedächtnis besitzt, so daß
diese H(iile ihre Anfangsform wieder annimmt, nachdem sie durch das Ergreifen
durch einen Verwender verformt worden ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der das zweite Ende (20b) des
verformbaren Behälters (20) mit einem Ansatz (21) fest verbunden ist, der im
wesentlichen steif ist und in dem die Pumpe (10) montiert ist, wobei der Ansatz (21)
wenigstens eine Außenschulter (21a) besitzt und das zweite Ende (30b) der
Außenhülle (30) einen mit dieser Schulter (21a) in Eingriff stehenden Hals (31) um-
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, bei der der Luftdurchgang (36) zwischen dem Hals
(31) und der Schulter (21a) angeordnet ist, die miteinander in nicht dichtender
Berührung stehen.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der das zweite Ende (20b) des
verformbaren Behälters (20) und das zweite Ende (30b) der Außenhülle fest mit
einem im wesentlichen steifen Ansatz (21) verbunden sind, in welchem die Pumpe
(10) montiert ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Hülle (30)
durchsichtig ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Außenhülle
einen Aufdruck trägt, während der verformbare Behälter (20) keinen Aufdruck
aufweist.
9. Verfahren zur Herstellung einer Abgabevorrichtung nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet, daß es folgende Schritte umfaßt:
1º) Einsetzen der aus der Pumpe (10) und dem Behälter (20) bestehenden
Baueinheit durch das erste Ende (30a) der Hülle (30), bis die Pumpe (10) aus dem
Hals (31) der Hülle (30) hervortritt,
2º) Füllen des Behälters (20) durch sein erstes Ende (20a) und
3º) gleichzeitiges Schließen des ersten Endes (20a) des Behälters (20) und des
ersten Endes (30a) der Hülle (30) durch Zusammenquetschen.
10. Verfahren nach Anspruch 9, bei dem man den Hals (31) der Außenhülle (30) in
axialer Richtung gegen die Schulter (21 a) des Ansatzes (21) während des
gleichzeitigen Schließens des ersten Endes (20a) des Behälters (20) und des ersten
Endes (30a) der Außenhülle (30) vorspannt, um das Spiel zwischen dem Behälter
und der Außenhülle möglichst weitgehend zu begrenzen.
11. Verfahren zur Herstellung einer Abgabevorrichtung nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet, daß es die folgenden Schritte umfaßt:
1º) Einsetzen der aus der Pumpe (10) und dem Behälter (20) bestehenden
Baueinheit durch das erste Ende (30a) der Hülle (30) bis die Pumpe (10) aus dem
Hals (31) der Hülle (30) hervortritt,
2º) Füllen des Behälters (20) durch sein erstes Ende (20a),
3º) Verschließen des ersten Endes (20a) des Behälters (20) und dann
4º) Verschließen des ersten Endes (30a) der Außenhülle 30.
12. Verfahren nach Anspruch 11, bei dem man den Hals (31) der Außenhülle (30) in
axialer Richtung gegen die Schulter (21a) des Ansatzes (21) während des
Verschließens des ersten Endes (30a) der Außenhülle (30) vorspannt, um das
Spiel zwischen dem Behälter und der Außenhülle möglichst weitgehend zu
begrenzen.
1º) Füllen des Behälters (20) durch sein erstes Ende (20a),
2º) gleichzeitiges Schließen des ersten Endes (20a) des Behälters (20) und des
ersten Endes (30a) der Hülle (30) durch Zusammenquetschen.
14. Verfahren zur Herstellung einer Abgabevorrichtung nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß es die folgenden Schritte umfaßt:
1º) Füllen des Behälters (20) durch sein erstes Ende (20a),
2º) Schließen des ersten Endes (20a) des Behälters (20) und dann
3º) Schließen des ersten Endes (30a) der Außenhülle (30).
Verfahren nach einem der Ansprüche 9, 10 oder 13, bei dem das gleichzeitige
Verschließen durch Zusammenquetschen des ersten Endes (20a) des Behälters
(20) und des ersten Endes (30a) der Hülle (30) durch Schweißen geschieht, um
das Spiel zwischen dem Behälter und der Außenhülle möglichst weitgehend zu
begrenzen.
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Owner name: VALOIS S.A., LE NEUBOURG, FR |
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