DE692585C - Elektrische Sicherheitsgrubenleuchte - Google Patents

Elektrische Sicherheitsgrubenleuchte

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DE692585C
DE692585C DE1938F0085059 DEF0085059D DE692585C DE 692585 C DE692585 C DE 692585C DE 1938F0085059 DE1938F0085059 DE 1938F0085059 DE F0085059 D DEF0085059 D DE F0085059D DE 692585 C DE692585 C DE 692585C
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glass body
bell jar
filament
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pit light
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DE1938F0085059
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English (en)
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Friemann and Wolf GmbH
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Friemann and Wolf GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K1/00Details
    • H01K1/28Envelopes; Vessels
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K1/00Details
    • H01K1/18Mountings or supports for the incandescent body

Landscapes

  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description

  • Elektrische Sicherheitsgrübenleuchte Elektrische Grubenleuchten können eine Gefahr sein, wenn das Schutzglas und die Glühlampe zertrümmert werden und dadurch Grubengase an die noch glühenden Fäden oder in den Funkenbereich des Kurzschlusses der Zuleitungsdrähte gelangen können.
  • Um dieser Gefahr zu begegnen, sind schon die verschiedenartigsten Bruchsicherungen geschaffen worden, die durch Federwirkung, Abschmelzdrähte o. dgl. bei Zertrümmerung der Schutzhaube eine Abschaltung des Batteriestromes bewirken. Alle diese Sicherungsarten setzen aber mehr oder minder baulich verwickelte Einrichtungen voraus, von deren ordnungsgemäßem Arbeiten die Sicherheitswirkung abhängt.
  • Es ist auch bekannt, den Glaskolben der Glühlampe so stark zu gestalten, daß er den im Grubenbetrieb stets ausgesetzten Stößen und Schlägen erhöhten Widerstand leistet. Der Glühfaden wurde zu diesem Zwecke durch einen massiven Glaskörper geführt, worüber eine dickwandige Glasglocke gestülpt und verschlossen wurde. Der dadurch entstehende Innenraum wurde evakuiert bzw. mit einer Gasfüllung versehen und diente so als Raum für den Glühfaden.
  • Bei besonders derben Schlägen oder sonstigen großen Beanspruchungen bestand jedoch immer noch die Gefahr, daß die Glasglocke zertrümmert wurde; die Grubenluft konnte @änn an die glühenden Fäden - gelangen und sich bei Vorhandensein von entzündbaren Gasen auch an den Fäden entzünden.
  • Erfindungsgemäß wird dieser Gefahr dadurch begegnet, daß für elektrische Sicherheitsgrubenleuchten, bei welchen der abgeschlossene Raum für den Glühfaden durch eine dickwandige, als Schutzglocke dienende Glasglocke und einen massiven, am unteren Ende mit der Glasglocke verschmolzenen Glaskörper gebildet ist, in welchen die stromzuführenden Haltedrähte für den Glühkörper eingeschmolzen sind, die Glasglocke dicht über ihrem Fuße eine rundum laufende und die Wandung schwächende Einschnürung aufweist und daß der in die Glasglocke eingesetzte massive Glaskörper eine erhebliche Strecke über die Einschnürung hinaus in den zylindrischen Hohlraum der Glasglocke hineinragt.
  • Der innere massive Glaskörper ist zylinderförmig ausgestaltet, die Zuleitungsdrähte zum Glühfaden sind möglichst weit voneinander entfernt diametral gegenüberliegend eingeschmolzen und, in der Achse liegend, ist eine rohrförmige Öffnung zum Evakuieren des Innenraumes angeordnet, die in einen gebräuchlichen Stutzen endet, der beim Schließen des Innenraumes luftdicht abgeschmolzen wird. Um auf jeden Fall ein Berühren der Zuleitungsdrahtenden oder der Glühfadenteile bei Bruch derselben zu verhindern und um die Lichtintensität zu steigern, wird der Glühfaden schräg aufgehängt. Zu diesem Zwecke ist an der einen Seite des Glaskörperendes ein stabförmig-er Fortsatz vorgesehen, durch welchen der eine Zuleitungsdraht geführt ist.
  • Der Hohlraum der äußeren, starkwandigen Glasglocke ist etwas länger als der massive Glaskörper und im Durchmesser so bemessen, daß beim Einsetzen des einen in den anderen ein dichter, abgeschlossener Raum entsteht, der an Größe ungefähr dem Glühlampeninnenraum entspricht. Am offenen Ende dieser Glasglocke befindet sich ein Flansch zum Bebestigen desselben am Leuchtengehäuse.
  • Nachdem der Glühfaden mit den Enden des Zuleitungsdrahtes verbunden ist, wird der massive Glaskörper in den Hohlraum der Glasglocke hineingeführt und die unteren Kanten beider Körper miteinander luftdicht verschmolzen. An Stelle der Verschmelzung wäre auch eine Verkittung mit temperaturbeständigem Kitt denkbar. Gut hat sich eine Abdichtung mit Metallzylindern bewährt, die in die unteren Ränder der Glaskörper eingeschmolzen und an ihren äußeren Enden zusammengeschweißt oder -gelötet sind. Diese Art der Verbindung kann auch noch als Kontaktfür den Glühfaden dienen, wenn der eine Zuleitungsdraht mit diesen zusammengelöteten oder -geschweißten Metallzylindern fest verbunden ist. Führt man die Metallzylinder in genügender Breite aus, so können sie, mit Gewinde versehen, als übliche Fassungssockel dienen, wobei der zweite Kontakt zweckmäßig innerhalb des Metallzylinders aus dem Glaskörper geführt und mit einer diesem Fassungssockel angepaßten Kontaktvorrichtung versehen wird.
  • Die äußere Seitenwand der Glasglocke ist dicht über ihrem Fuße am ganzen Umfang des Glases etwas schwächer gehalten, was am besten durch eine Kerbe oder eine Einschnürung erreicht wird. Trifft nun ein besonders harter Schlag das äußere Glas. der Leuchte, so wird dieses nur an der schwächsten Stelle brechen, also an der Einschnürung.
  • Nun sind der weiteren Erfindung zufolge, von dieser Bruchstelle an der Einschnürung ausgehend, zwischen den beiden Glaskörpern hindurch nach dem Innenraum der Leuchte hin Luftdurchtrittsöffnungen vorgesehen. Durch diese können zwar Grubengase in den Innenraum gelangen und sich evtl. an dem Glühfaden entzünden, sie werden jedoch infolge des sehr kleinen Rauminhaltes sofort erstickt. Ausgeschlossen ist es, daß Flammen der brennenden Gase durch die Luftdurchtrittsöffnungen in gefährlichem Zustand nach außen schlagen, weil sie sich in diesen langen Öffnungen vollständig abkühlen. Auch wird der Glühfaden durch die evtl. auftretende Explosion sofort zerreißen und so die Gefahr weiterer Entzündung ausschließen. Die Luftdurchtrittsöffnungen können zweckmäßig durch eine geringe Verkleinerung des Durchmessers des massiven Glaskörpers, durch Anbringung von Riefen, Kanälchen o. dgl. an der Außenwand des massiven Glaskörpers oder ähnliche Ausbildungen geschaffen werden.
  • Aus all diesen Anordnungen ergibt sich, daß die geschaffene Sicherheitsleuchte dem schwersten Grubenbetrieb gewachsen und als vollkommen sicher anzusprechen ist. Durch die Verwendung des dicken Glases erfährt die Intensität der Leuchte keine nennenswerte Schwächung gegenüber den bekannten Leuchten, bei denen das Licht durch den die Glühlampe umgebenden Hohlraum und dann noch durch die starke Schutzglashaube hindurchtreten muß, wobei es einer wiederholten Brechung unterworfen ist.
  • Ferner ist noch in Betracht zu ziehen, daß sich durch die Ausbildung dieser Leuchten mit Fassungssockel ein leichter, einfacher und Platz. sparender Zusammenbau mit dein neuen Gehäuse ergibt, der an Stelle des heute gebräuchlichen Zusammensetzens von Glühlampe, Schutzhaube und Glasbruchsicherung tritt.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Sicherheitsgrubenleuchte ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen Fig. i die Glasglocke im Schnitt, Fig. a den inneren massiven Glaskörper mit dem Evakuierungsstutzen im Schnitt, Fig. 3 den inneren massiven Glaskörper von oben gesehen, Fig. 4. dieselbe Ansicht in zweiter Ausführungsart, Fig. 5 die zusammengebaute Leuchte mit zusammengeschmolzenen Glaskörpern, Fig.6 die zusammengebaute Leuchte durch eingeschmolzene Metallringe zusammengehalten, Fig. die Leuchte mit Fassungssockel.
  • Die Glasglocke i (Fig. i) wird mit einem Flansch :2 am nicht gezeichneten Leuchtengehäuse befestigt und besitzt einen zylinderförmigen Hohlraum 3, der in einen' Dom übergeht. Dieser Dom wird nach dem Zusammensetzen der Innenraum für den Glühdraht. An der Außenseite der Wand ist eine ringförmige Kerbe 5 angebracht.
  • In den massiven Glaskörper 6 (Fig. 2) sind dünne Drähte 7,'8 als Zuleitungsdrähte zu dem Glühfaden 9 eingeschmolzen, die am oberen Ende des Glaskörpers zur Befestigung des .Glühfadens in überstehende Enden io, i i auslaufen. Ein Ende i i des Zuleitungsdrahtes 8 ist durch einen stabartigen Fortsatz 1a etwas erhöht angebracht, um dem Glühfaden 9 eine Schräglage zu geben. Durch den ganzen Glaskörper 6 führt in Richtung der Längsachse eine rohrförmige Öffnung 13, die unten durch einen Abschmelzstutzen 1q. geführt ist. Der Durchmesser des Glaskörpers 6 ist im oberen, größeren Teil etwas verkleinert, um bei zusammengesetzter Leuchte einen ringförmigen dünnen Luftspalt 15 zu erhalten (Fig.3 und 5). An Stelle dieses ringförmigen Luftspaltes 15 können auch Kanälchen 16 (Fig.4 und 5) derselben Länge, angebracht an der Außenwand des Glaskörpers 6, vorgesehen werden.
  • An den unteren Kanten beider Glaskörper sind ringartige Förtsätze 17, 18 vorgesehen, die nach dem Zusammensetzen der Körper verschmolzen werden. Dafür kann aber auch je ein Metallzylinder i9, 2o (Fig. 6) in die untere Kante eingeschmolzen werden, dessen außenliegende Enden verschweißt oder verlötet werden. Ein Zuleitungsdraht 7 ist mit dem Metallzylinder 20 in Kontakt. Fig. 7 zeigt die Ausbildung dieser Metallzylinder als Fassungssockel, wobei der zweite Zuleitungsdraht 8 in einem Mittelkörper 21 endet. Der Herstellungsgang ist folgender: Die beiden Glaskörper i und 6 werden fertiggestellt, an den Enden io und i i der Zuleitungsdrähte 7 und 8 der Glühfaden 9 befestigt und die Glaskörper so ineinandergesteckt, daß die unteren Flächen in einer Ebene liegen. Die ringartigen Fortsätze 17, i8 werden miteinander verschmolzen, wodurch der Innenraum 4 luftdicht verschlossen ist. Der Abschmelzstutzen 14 wird mit einem Evakuierungsapparat verbunden, der Innenraum 4 evakuiert und mit Gas gefüllt und darauf der Stutzen 14 luftdicht abgeschmolzen.
  • Die Herstellungsweise macht keine Schwierigkeiten, da sowohl die Einzelteile als auch deren Zusammensetzen einfach gestaltet wurden.
  • Die Wirkung der neuen Bruchsicherung können wir durch folgende Darstellung erläutern: Trifft ein sehr harter Schlag auf die Glasglocke z, so, würde diese an ihrer schwächsten Stelle, an der Kerbe 5, brechen. Durch die entstandene Öffnung strömt Grubengas durch den rohrförmigen Luftspalt 15 bzw. die Kanälchen 16 in den Innenraum 4 zu den Glühfäden 9 und entzündet sich dort. Da der Raum 4 nur verhältnismäßig klein und auch die einströmende Menge Grubengas gering ist, hat die entstehende Explosion gerade nur die Folge, daß der Glühfaden zerreißt. Durch die Schrägaufhängung des Glühfadens ist nach dessen Zerreißen den Einzelteilen die gegenseitige Berührung und das dadurch entstehende Funkenziehen fast unmöglich gemacht. Sollten trotz all dieser Maßnahmen dennoch brennende Gase nach außen können, so ist durch den langen, schmalen Weg, den sie durch den Luftspalt 15 zurücklegen müssen, ihre Temperatur so gesunken, daß mit einem Entzünden der außen befindlichen Gase nicht zu rechnen- ist.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrische Sicherheitsgrubenleuchte, bei welcher der abgeschlossene Raum für den Glühfaden durch eine dickwandige, als Schutzglocke dienende Glasglocke und einen massiven, am unteren Ende mit der Glasglocke verschmolzenen Glaskörper gebildet ist, in welchen die stromzuführenden Haltedrähte für den Glühkörper eingeschmolzen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Glasglocke (i) dicht über ihrem Fuße (2) eine rundum laufende und die Wandung schwächende Einschnürung (5) aufweist und daß der in die Glasglocke .eingesetzte massive Glaskörper (6) eine erhebliche Streclce über die Einschnürung (5) hinaus in den zylindrischen Hohlraum (3) der Glasglocke hineinreicht.
  2. 2. Elektrische Sicherheitsgrubenleuchte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der massive Glaskörper (6) zum Schrägaufhängen des Glühfadens (9) einen stabförmigen Fortsatz (12) hat, durch den ein Zuleitungsdräht (8) geführt ist.
  3. 3. Elektrische Sicherheitsgrubenleuchte nach Anspruch i, gekennzeichnet durch am unteren Rande der Glaskörper (i und 6) eingeschmolzene, an ihren freien Enden zusammengeschweißte oder -gelötete Metallzylinder (i9 und 2o).
  4. 4. Elektrische Sicherheitsgrubenleuchte nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallzylinder (i9 und 2o) mit einem Zuleitungsdraht (7) zum Glühfaden in festem Kontakt stehen. -
  5. 5. Elektrische Sicherheitsgrubenleuchte ,nach Anspruch 3 .und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der als Lampenkontakt ausgebildete Metallzylinder (19,) mit Gewinde versehen ist.
  6. 6. Elektrische Sicherheit'sgrubenleuchte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß von der Einschnittstelle (5) aus nach dem Innenraum (4) der Leuchte zwischen den beiden Glaskörpern (i .und 6) ein schmaler zylinderförmiger Luftspalt (15) oder dünne, zweckmäßig an der Außenseite des massiven Glaskörpers (6) angebrachte Kanälchen (16) führen.
DE1938F0085059 1938-05-29 1938-05-29 Elektrische Sicherheitsgrubenleuchte Expired DE692585C (de)

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DE (1) DE692585C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3634556A1 (de) * 1986-10-10 1988-04-14 Ceag Licht & Strom Explosions- oder schlagwettergeschuetzte leuchte mit druckfest gekapseltem leuchtengehaeuse und daran befestigtem transparentem abdeckteil
DE102006000663B4 (de) * 2005-02-14 2012-03-29 Carley Lampe mit Abstandshalterstützscheibe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3634556A1 (de) * 1986-10-10 1988-04-14 Ceag Licht & Strom Explosions- oder schlagwettergeschuetzte leuchte mit druckfest gekapseltem leuchtengehaeuse und daran befestigtem transparentem abdeckteil
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