DE69232829T2 - Empfänger für ein Radio-Daten-System - Google Patents

Empfänger für ein Radio-Daten-System

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Description

    HINTERGRUND DER ERFINDUNG (Gebiet der Erfindung)
  • Die Erfindung betrifft einen Radio-Daten-System-(RDS)-Empfänger, der in der Lage ist, ein zuverlässiges Suchen nach einer Alternativfrequenz-(AF)-Rundfunkstation durchzuführen.
  • (Beschreibung der verwandten Technik)
  • Mit RDS kann ein Hörer problemlos ein bevorzugtes Radioprogramm oder eine Rundfunkstation mit guter Empfangsbedingung suchen. Empfänger mit verschiedenen automatischen Funktionen können realisiert werden, dadurch dass UKW/FM- Sender über nicht hörbare Signale verfügen. Derartige automatische Funktionen beinhalten automatisches Tunen (= Kanalwahl oder Frequenzabstimmung) durch Lesen des Namens einer Rundfunkstation, die korrekte Uhrzeit, einen schnellen Tuningvorgang zu einem anderen Kanal zum Abhören von Verkehrsinformationen, automatisches Einschalten eines vorgewählten Programms, Anzeigen der Inhalte eines Hörprogramms und weitere Funktionen. Signale zur Steuerung dieser Funktionen sind Digitalcodes, die den eigentlichen Radioprogrammsignalen überlagert sind. Dieses RDS-System ist flexibel, so dass sich zukünftige neue Funktionen hinzufügen lassen. Die Details dieser Codes sind in der technischen Spezifikation der Europäischen Rundfunkunion EBU festgelegt (EBU-Dokument 2344).
  • Eine der durch RDS zu lösenden Aufgaben besteht darin, ein Tuning-Problem zu lösen. In Europa lassen sich viele Programme in mehreren Gebieten empfangen, da sich UKW/FM-Rundfunk-Servicegebiete mit hoher Dichte überlappen. Dadurch entsteht das neue Problem eines sehr schwierigen Tuningvorgangs, was insbesondere bei Autoradios auffällig ist. Die Gründe dafür liegen darin, dass sich das Dienstgebiet eines UKW/FM-Rundfunks in Abhängigkeit von der Sendeleistung und den geografischen Gegebenheiten stark unterscheidet und der Servicebereich im Vergleich zu dem von LW-, MW-, KW-Sendern sehr klein ist. Es ist daher für eine Person, die ein Radioprogramm hört, sehr schwierig, eine Frequenz einzustellen, die einen optimalen Empfangszustand aufweist, oder ein Programm zu einem gewünschten Zeitpunkt zu finden.
  • Die bedeutendste Neuerung von RDS ist das Anzeigen von Programm- und Rundfunkstationsnamen. Diese Anzeige ist ein Text aus acht alphanumerischen Zeichen, die aus einem Satz codierter Zeichen ausgewählt sind. Dieser Text wird ähnlich wie bei einer digitalen Frequenzanzeige angezeigt, die bei momentan gebräuchlichen Radioempfängern verbreitet Verwendung findet. Ein Zuhörer kann erkennen, welches Programm gerade gesendet wird und auf welche Station der Radioempfänger einzustellen ist. Beispielsweise wird für ein erstes Programm eines nationalen Netzes der Text "BBC1" angezeigt. Diese Anzeigefunktion für Programm- und Rundfunkstationsnamen lässt sich durch eine Sprachsynthetisierungsfunktion eines Autoradios ergänzen, damit ein Zuhörer ein Programm oder eine Rundfunkstation auswählen kann. Beispielsweise kann ein Zuhörer den Namen einer Rundfunkstation aussprechen, um einen Tuningvorgang dieser Station (Frequenzabstimmung auf diese Station) vorzunehmen.
  • Eine ausschließliche Verwendung eines derartigen Tuningverfahrens ist insofern nicht zufriedenstellend, da ein Zuhörer nicht beurteilen kann, ob eine Einstellung des Radioempfängers auf die zu diesem Zeitpunkt für dieses Gebiet am besten geeignete Frequenz erfolgt. Zu diesem Zweck werden zwei zusätzliche Funktionen benötigt, unter Berücksichtigung der Tatsache, dass das gleiche Programm von einer gewissen Anzahl von Rundfunkstationen in verschiedene Gebiete gesendet wird. Diese zwei zusätzlichen Funktionen werden mittels Programmidentifikations-(PI)-Codes und Alternativfrequenz-(AF)-Codes erzielt.
  • Der PI-Code wird nicht angezeigt. Dieser aus 16 Bit bestehende Code identifiziert ein Land und ein Gebiet, in dem das Programm gesendet wird, sowie die Rundfunk- Station, die das Programm sendet. Die Liste der Codes wird durch das jeweilige Land ohne Rücksprache mit anderen Ländern festgelegt. Daher ist der Hauptteil dieses Codes ein Schlüssel zur Länderunterscheidung.
  • Der AF-Code wird, alternativ zur Spracheingabe, verwendet, um eine Altemativfrequenz des gleichen Programms zu suchen, die Signalintensität zu bewerten, sowie dazu, dass vom Empfänger ein anderer Kanal eingestellt wird, der den besten Empfangszustand aufweist. Diese alternative Frequenzsuche wird automatisch durch den Radioempfänger selber durchgeführt, so dass der Zuhörer nichts zu tun braucht. Für eine derartige Alternativfrequenz-Suche ist eine Liste mit Alternativfrequenzen in einem Speicher des Radioempfängers gespeichert. Demgemäß ist es möglich, einen unnötigen Suchvorgang nach einem Kanal zu vermeiden, auf dem kein Programm empfangen werden kann, und dadurch wird der Suchvorgang vereinfacht.
  • Fig. 3 ist ein Ablaufdiagramm, welches die Funktionsweise einer Altemativfrequenz-(AF)-Suche mittels eines herkömmlichen RDS-Empfängers zeigt. Beispielsweise ist dieser herkömmliche RDS-Empfänger durch DE 40 39 117 A1 offenbart. Zuerst wird überprüft, ob AF-Suchbedingungen hergestellt wurden (Schritt S21). Die AF-Suchbedingungen bestimmen, ob eine AF-Suche ausgeführt werden soll oder nicht. Wenn: die AF-Suchbedingungen hergestellt wurden, wird eine AF- Frequenz, außer der als Reserve markierten AF-Frequenz, von der AF-Liste gesucht (Schritt S22). Dann wird überprüft, ob das elektrische Feld Vs der gesuchten AF größer ist als ein vorbestimmter Wert Va (Schritt S23). Wenn Vs größer ist als Va, wird der Rundfunkstationscode des PI-Codes der AF überprüft (Schritt S24). Der PI-Code besteht aus vier Bytes, wobei das erste und das zweite Byte einen "Länder code" bzw. einen "Gebietscode" repräsentieren, und die letzten zwei Bytes einen "Rundfunkstationscode" einer gleichen Rundfunkstation des Netzes (d. h. eine Station, welche das gleiche Programm sendet) repräsentieren. Wenn der Rundfünkstationscode der gleiche ist wie der PI-Code der AF-Station bei der Vorsuche, wird die Empfangsstation auf die gesuchte AF eingestellt (Schritt S25). Bei Schritt S24 werden, falls sich der Rundfunkcode von dem der AF-Station in der Vorsuche unterscheidet oder falls der PI-Code, bedingt durch schlechte Empfangsbedingungen, nicht innerhalb eines vorbestimmten Zeitraums identifiziert werden kann, die unterschiedliche PI-Codes aufweisenden AF-Stationen oder unsynchronisierte PI-Codes aufweisende AF-Stationen mit einer Rückstellungsmarkierung von fünf Minuten versehen, um dadurch die AF-Suche dieser AF-Stationen für fünf Minuten zu unterbrechen (Schritt S26), und der Radioempfang erfolgt mit der Frequenz der Vorsuche (Schritt S27). Dieser Schritt S27 wird auch ausgeführt, wenn Vs bei Schritt S23 kleiner ist als Va.
  • Wie zuvor beschrieben, wird bei der AF-Suche mittels eines herkömmlichen RDS- Empfängers, falls eine Beurteilung einmal erfolgt ist, dass sich der Rundfunkcode von dem der AF-Station bei der Vorsuche unterscheidet oder der PI-Code aufgrund schlechter Empfangsbedingungen nicht identifiziert werden kann, beurteilt, dass ein Empfang dieser AF-Station nicht möglich ist. Demgemäß wird beurteilt, dass eine AF-Station, auf welche andernfalls der Radioempfang umzuschalten ist, aufgrund vorübergehend schlechter Empfangsbedingungen nicht zum Empfang in der Lage ist, die beispielsweise durch von einer privaten Station ausgehenden Störungen oder dergleichen verursacht sind. Daher wird danach die AF-Suche für den momentanen Zeitpunkt unmöglich.
  • INHALT DER ERFINDUNG
  • Ein Ziel der Erfindung besteht darin, einen RDS-Empfänger bereitzustellen, der eine zuverlässige Suche nach einer Alternativfrequenz-(AF)-Rundfunkstation durchfüh ren kann, sogar falls vorübergehend schlechte Empfangsbedingungen auftreten, und dabei unnötige Suchvorgänge unterdrückt.
  • Das obige Ziel wird durch einen Radio-Daten-System-Empfänger gemäß Anspruch 1 erzielt. Eine bevorzugte Ausführungsform ist in Anspruch 2 beansprucht.
  • Somit sucht der RDS-Empfänger gemäß der Erfindung eine AF-Station unter Verwendung eines PI-Codes und eines AF-Codes der RDS-Daten und wechselt zu einer Rundfunkstation mit guten Empfangsbedingungen. Beim Suchen einer AF-Station unter Verwendung eines PI-Codes und eines AF-Codes wird beurteilt, ob eine AF- Station einen sich unterscheidenden PI-Code hat oder der PI-Code einer AF-Station nicht innerhalb eines vorbestimmten Zeitraums identifiziert werden kann. Eine derartige AF-Station wird vorzugsweise mit einer vorbestimmten Anzahl von Wiederholungen gesucht. Wenn bei derselben AF-Station derartige Bedingungen für eine vorbestimmte Anzahl von Wiederholungen erhalten bleiben, dann wird das Suchen dieser AF-Station für einen vorbestimmten Zeitraum zurückgestellt.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Fig. 1 ist ein Ablaufdiagramm, das die Funktionsweise eines RDS-Empfängers gemäß einer Ausführungsform der Erfindung zeigt;
  • Fig. 2 ist ein Blockdiagramm, das den Aufbau des in Fig. 1 dargestellten RDS- Empfängers zeigt; und
  • Fig. 3 ist ein Ablaufdiagramm, das die Funktionsweise eines herkömmlichen RDS-Empfängers zeigt.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSFORM
  • Eine Ausführungsform der Erfindung wird nachfolgend mit Bezug auf die anliegenden Zeichnungen beschrieben.
  • Fig. 1 ist ein Ablaufdiagramm, das die Funktionsweise eines RDS-Empfängers gemäß einer Ausführungsform der Erfindung zeigt, und Fig. 2 ist ein Blockdiagramm, das den Aufbau des in Fig. 1 dargestellten RDS-Empfängers zeigt.
  • Bezug nehmend auf Fig. 2, welche den RDS-Empfänger dieser Ausführungsform zeigt, wird ein Hochfrequenzsignal, das bei einer Antenne ANT empfangen wurde, verstärkt, abgestimmt und bei einem Front-End-Glied F/E 1 gemischt. Ein Zwischenfrequenz-(IF)-Ausgangssignal des Front-End-Glieds 1 wird gewählt, IF- verstärkt und durch einen Detektor IF/DET 2 einer Frequenzmodulationserfassung unterzogen. Die Intensität des IF-Ausgangssignals wird auch durch den Detektor 2 erfasst. Rauschstörungen des vom IF/DET 2 ausgegebenen Signals werden durch eine Rauschunterdrückungseinrichtung NC 3 unterdrückt. Dieses einer Rauschunterdrückung unterzogene Signal wird durch einen Multiplexer MPX 4 stereophonisch demoduliert. Der Pegel dieses Signals wird durch eine Lautstärke- Steuereinrichtung 5 gesteuert. Das Signal wird dann durch eine Stummschaltungseinheit MUTE 6 geleitet, durch einen Leistungsverstärker AMP 7 verstärkt und als hörbares Signal aus einem Lautsprecher SP wiedergegeben.
  • Das vom Detektor 2 erfasste Signal wird durch einen RDS-Demodulator 8 einer RDS-Demodulation unterzogen und wird als durch einen Synchronisierungs- Mikrocomputer 9 synchronisierte RDS-Daten einem Mikrocomputer 10 des Systems zugeführt. Das vom Detektor 2 kommende S-Meter-Pegelsignal wird auch dem Mikrocomputer 10 des Systems zugeführt. Der Mikrocomputer 10 des Systems verarbeitet die RDS-Daten, speichert die Daten und steuert die Gesamtanordnung des RDS-Empfängers.
  • Eine Kombination aus einem Tiefpassfilter LP 11, einem Phasenregelkreis PLL 12 und einem in das Front-End-Glied 1 eingebauten spannungsgesteuerten Oszillator VCO steuert einen digitalen Tuningvorgang. Die niederfrequenten Bestandteile ei ner Phasenvergleichs-Ausgangsgröße der PLL-Schaltung 12, die von der LPF 22 hergeleitet wurde, steuern den VCO.
  • Die Funktionsweise des RDS-Empfängers dieser Ausführungsform wird mit Bezug auf Fig. 1 beschrieben. Es wird überprüft, ob AF-Suchbedingungen hergestellt wurden (Schritt S1). Diese Überprüfung beinhaltet, dass überprüft wird, ob das elektrische Feld einer Rundfunkstation auf einen Wert geändert wurde, der kleiner ist als ein voreingestellter Wert, und überprüft wird, ob seit der vorhergehenden AF-Suche (welche bei einem vorbestimmten Zeitintervall durchgeführt wird) eine vorbestimmter Zeit verstrichen ist. Wenn die AF-Suchbedingungen hergestellt sind, wird eine AF aus einer in einem RAM des Mikrocomputers gespeicherten AF-Liste gesucht.
  • Jeder AF-Eintrag der AF-Liste weist einen Zählwert einer A-Zähleinrichtung auf. Der Anfangswert der A-Zähleinrichtung ist auf den Wert 0 gesetzt. Der Zählwert der A-Zähleinrichtung ändert sich in Abhängigkeit von den Ergebnissen einer AF- Suche. Bei der ersten AF-Suche haben die A-Zählwerte aller AF-Einträge in die AF-Liste den Wert 0. Bei Schritt S2 werden alle AF-Einträge in sequentieller Weise gesucht, um eine AF zu finden, welche der Bedingung Vs > Va bei Schritt S3 genügt. Wenn der PI-Code der AF mit Vs > Va der gleiche ist wie bei der Vorsuch- Frequenz, wird bei Schritt S5 die Rundfunkstation auf die gesuchte AF-Station umgeschaltet. Bei Schritt S6 wird der A-Zählwert für die gesuchte AF gelöscht und auf 0 gesetzt. In diesem Fall oder bei der ersten AF-Suche beträgt der A-Zählwert zu Anfang 0, und somit hat der gelöschte Zählwert auch den Wert 0. Wenn Vs > Va bei Schritt S3, jedoch der PI-Code, beispielsweise aufgrund von Rauschstörungen, bei Schritt S4 nicht der gleiche ist, dann wird der A-Zählwert um 1 erhöht. Daher wird der A-Zählwert von 0 auf 1 geändert. In diesem Fall wird, da der A-Zählwert nicht 2 beträgt, ein Zurückstellen einer AF-Suche für fünf Minuten bei Schritt S8 nicht ausgeführt. Bei Schritt S9 wird die Vorsuche-Rundfunkstation empfangen. Die Steuerung geht dann zurück auf Schritt S1.
  • Bei der nächsten AF-Suche gibt es einen AF-Eintrag, bei dem der A-Zählwert bei der anfänglichen AF-Suche auf "1" gesetzt ist. Daher wird bei Schritt S2 diese AF mit A = 1 mit Priorität gegenüber anderen AF mit A = 0 zuerst gesucht. Wenn es einen AF-Eintrag gibt, dessen A-Zählwert auf "2" gesetzt ist, um die AF-Suche für fünf Minuten zurückzustellen, wird diese Rundfunkstation nicht gesucht.
  • Die Rundfunkstation innerhalb A = 1 ist eine Station, welche der Bedingung Vs > Va genügt hat, jedoch nicht einer Übereinstimmung des PI-Codes genügt hat, und zwar beispielsweise bedingt durch Rauschstörungen bei der anfänglichen AF-Suche. Eine derartige AF-Rundfunkstation wird mit Priorität gegenüber anderen AF- Rundfunkstationen erneut gesucht. Wenn der gleiche PI-Code bei Schritt S4 erhalten wird, dann wird bei Schritt S5 der Radioempfang auf diese AF-Station umgestellt. Wenn andererseits derselbe PI-Code bei Schritt S4 nicht erneut erzielt werden kann, wird der A-Zählwert bei Schritt S7 um 1 erhöht. In diesem Fall wird der A- Zählwert von "1" dieser AF-Station auf A = 2 verändert, um die AF-Suche für fünf Minuten zurückzustellen. Das bedeutet, dass die AF-Station, welche der Bedingung Vs > Va, jedoch nicht der Bedingung eines gleichen PI-Codes genügt, zweimal gesucht wird. Wenn durch die zwei AF-Suchvorgänge nicht der gleiche PI-Code erhalten wird, wird diese AF-Station bei der AF-Suche für fünf Minuten zurückgestellt.
  • Wenn bei Schritt S3 die Bedingung Vs > Va nicht erzielt wird, wird der Radioempfang nicht auf diese AF-Station umgestellt, sondern verbleibt weiter bei der Vorsuche-Frequenz der Rundfunkstation (Schritt S10). Der A-Zählwert dieser AF-Station wird auf 0 zurückgesetzt. Bei der AF-Rundfunkstation, die bei Schritt S2 zu suchen ist, handelt es sich zuerst um die Stationen mit A = 1 und dann um die Stationen mit A = 0. Wenn die AF-Station der Bedingung Vs > Va genügt hat, jedoch beim vorhergehenden AF-Suchvorgang nicht der Bedingung eines gleichen PI-Codes genügt hat, und beim aktuellen AF-Suchvorgang der Bedingung Vs > Va nicht genügt, dann wird der A-Zählwert auf A = 0 zurückgesetzt. Falls der A-Zählwert nicht auf A = 0 zurückgesetzt ist, dann wird der A-Zählwert bei der nächsten AF-Suche des Schrittes S7 auf A = 2 zurückgesetzt, und somit wird diese AF-Station danach fünf Minuten lang nicht gesucht. Angesichts dessen ist es wünschenswert, den A-Zählwert einer derartigen AF-Station zu löschen.
  • Wie im Vorhergehenden beschrieben, ist es gemäß dem RDS-Empfänger der Erfindung möglich, die zu suchenden AF-Stationen von den bei der Suche ein Problem darstellenden AF-Stationen zuverlässig zu unterscheiden. Demgemäß ist es möglich, nicht unnötigerweise die AF-Stationen zu suchen, welche bei der Suche ein Problem darstellen, was die Möglichkeiten für einen Empfang eines unterschiedlichen Radioprogramms verringert. Weiter lässt sich eine AF-Station korrekt identifizieren, und ein guter Radioempfangszustand kann durch einen Wechsel auf diese AF-Station zuverlässig erzielt werden.

Claims (2)

1. Radio-Daten-System-Empfänger mit einem Speicher zum Speichern einer Liste mit alternativen Frequenzen (AF), welche vorausgewählte AF-Einträge aufweist, einer Vorrichtung zum zyklischen Überprüfen der Einträge in der AF-Liste auf Radioempfang und einer Vorrichtung zum Ändern der Empfangsfrequenz auf die überprüfte Frequenz als Reaktion auf die Überprüfungsergebnisse von AF-Empfängen wenn ein Empfang der überprüften Frequenz eine alternative Empfangsbedingung erfüllt, welche ein erstes Kriterium und ein zweites Kriterium enthält, wobei das erste Kriterium die Feldintensität der empfangenen Frequenz ist und das zweite Kriterium eine Identifikation des PI-Codes ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Änderungsvorrichtung eine Vorrichtung enthält, welche den Eintrag in der AF- Liste markiert, wenn der Empfang der überprüften Frequenz das erste Kriterium erfüllt, jedoch das zweite Kriterium nicht erfüllt, und die Suchvorrichtung den markierten Eintrag beim nächsten Überprüfungszyklus mit Vorrang überprüft.
2. Empfänger nach Anspruch 1, wobei die Überprüfungsvorrichtung wiederholt den markierten Eintrag n-mal überprüft, wobei n eine ganze Zahl ist, und die Markierungsvorrichtung die Markierung der Eintragung löscht, wenn der Empfang der überprüften Frequenz das zweite Kriterium selbst bei n-maligem Überprüfen nicht erfüllt hat.
DE69232829T 1991-11-28 1992-11-27 Empfänger für ein Radio-Daten-System Expired - Lifetime DE69232829T2 (de)

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DE69232829T Expired - Lifetime DE69232829T2 (de) 1991-11-28 1992-11-27 Empfänger für ein Radio-Daten-System
DE92120335T Pending DE552442T1 (de) 1991-11-28 1992-11-27 Empfänger für ein Radio-Daten-System.

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DE69232829D1 (de) 2002-11-28
EP0552442A2 (de) 1993-07-28
JP2558653Y2 (ja) 1997-12-24
DE552442T1 (de) 1993-12-16
JPH0548431U (ja) 1993-06-25
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