DE69222C - Elektrische Lichtsignal-Vorrichtung - Google Patents
Elektrische Lichtsignal-VorrichtungInfo
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- DE69222C DE69222C DENDAT69222D DE69222DA DE69222C DE 69222 C DE69222 C DE 69222C DE NDAT69222 D DENDAT69222 D DE NDAT69222D DE 69222D A DE69222D A DE 69222DA DE 69222 C DE69222 C DE 69222C
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- signal device
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08B—SIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B5/00—Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied
- G08B5/02—Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied using only mechanical transmission
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- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Fastening Of Light Sources Or Lamp Holders (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, vermittelst deren Signale durch farbige
und weifse Glühlampen in beliebiger Reihenfolge gegeben werden können. Die Hauptvortheile
dieser neuen Vorrichtung liegen darin, dafs, abgesehen von einigen Büchsen, jeglicher
Isolirstoff, welcher Veränderungen, sei es durch Temperatureinflüsse oder durch Feuchtigkeit,
unterworfen ist, vollkommen vermieden ist, und "dafs zwischen den einzelnen stromleitenden
Theilen keinerlei Drahtverbindungen vorhanden sind, sondern die Zuführung des Stromes durch
feste, von einander durch Luftisolation getrennte Metallstücke erfolgt. Dann aber ist
überhaupt der Umfang und das Gewicht der Vorrichtung sowie der Aufbau erheblich vereinfacht
und eine übersichtliche Anordnung der Signale und leichte Handhabung der Vorrichtung
herbeigeführt worden.
Die Vorrichtung, welche äufserlich die Gestalt eines Kreissectors hat, aber auch in gestreckter
oder runder Form hergestellt werden kann, besteht zunächst aus einem durch Bolzen
λ2 zusammengehaltenen Gehäuse aa1, Fig. 1,
2 und 5, in dessen Vorderwand drei Bolzen g sitzen, welche sectorförmige Metallstreifen g1,
Fig. 4, halten, die auf den Bolzen durch die bereits erwähnten Schieferbuch'sen g2 von einander
und vom Gehäuse isolirt sind. Im übrigen findet irgend welcher weiterer Isolationsstoff
keine Verwendung, sondern es wird die Isolation der Metallstreifen g1 durch Luft
hergestellt. Diese Streifen tragen zahnartige Vorsprünge i, deren Anzahl und Anordnung
den bei den verschiedenen Signalen zum Erglühen kommenden Lampen entspricht. Der
hinterste Streifen gs, Fig. 2 und 3 , bildet die
allgemeine Leitung. Die Uebertragung . des Stromes von diesem Streifen auf die übrigen,
welche im Lampenstromkreis liegen, geschieht in folgender Weise:
In der Gehäusehälfte α liegt die Achse d,
Fig. ι und 2, \velche aufsen den Hebel b mit
Grifft1 und Backen f>2 trägt. Zwischen letzteren
ist die Klinke c2 geführt, die den Kopf des an b mittelst Griffes c1 bewegbaren Theiles c
bildet.
Auf Achse d sitzt ferner die nach vorn hindurchtretende Hülse c 5, welche mit dem
Theil c durch Kurbel c4 und Glied c3 verbunden
ist, wie dies Fig. 1 zeigt. Hülse c5
trägt die mit ihr fest verbundene Hülse e, und es können beide Hülsen gegen die Achse d
unabhängig von dieser bewegt werden.
Achse d trägt aufserdem die Hülse f mit Gabelführung f1, in welcher sich axial die
Stange/"2 bewegt, welche mit dem an Hülse e
sitzenden Vorsprung e1 durch Gelenkstange e2
gekuppelt ist und oben die Metallleiste f3 trägt. Diese besitzt so viel Paare von Schleiffedern,
wie Signallampen vorhanden sind, und trägt aufserdem am Ende die allgemeine Schleiffeder
k1, Fig. ι und 2, welche den Strom vom
letzten Streifen g3 auf/3 überträgt. Die Arbeitsweise
ist folgende:
Um die in Fig. 2 eingeschaltete dritte und sechste Lampe auszuschalten, wird zunächst
Klinke c2 durch Anhebung des Griffes c' aus der betreffenden Sperrlücke ae, Fig. 1, ausgehoben,
wobei Hülse c5 mit Hülse e durch die Glieder c3 c4, Fig. 1, gedreht wird; dabei wird
durch e1 und e2 Stange /2 mit der Leiste /3
in der Gabel /' abwärts gezogen. Nun sind
die Lampen ausgeschaltet und es wird Hebel b auf das gewünschte neue Signal eingestellt.
Für diesen Zweck sind in der Vorderwand des Gehäuses Aussparungen as vorgesehen, deren
Anzahl und Anordnung den Vorsprüngen der einzelnen Streifen g·1 entsprechen. Hinter den
Aussparungen befinden sich bunte bezw. weifse Glasscheiben α 4, Fig. 2 und 5, deren Farbe
nach aufsen durch eine im Gehäuse brennende Glühlampe (deren Fassung in Fig. 5 sichtbar
und mit k bezeichnet ist) kenntlich gemacht wird.
Hebel b wird nun mittelst eines entsprechenden Ausschnittes auf das gewünschte Signal
eingestellt und durch Klinke c2 wieder festgelegt, wobei gleichzeitig durch die nunmehr
entgegengesetzte Drehung der Hülse c5 und e
Stange f2 mit Leiste_/3 wieder gegen die Vorsprünge
i der einzelnen Sectorstreifen gx geführt
wird. Die Verbindung der Sectorstreifen mit den Lampen geschieht zweckmäfsig in der
in Fig. 5 dargestellten Weise, bei welcher die Streifen am Ende Verlängerungen / mit geschlitzten
Stiften m besitzen, von denen einer in Fig. 5 im Schnitt dargestellt ist. Die acht
Stifte werden im Kreise angeordnet und es greifen über sie acht ebenfalls geschlitzte
Buchsen n, welche auf einer Schieferplatte 0
befestigt sind. Dieselbe sitzt in einer Buchse p,
welche ein Einführungsstück ρλ besitzt, durch
welches die zu den Lampen führenden Drähte an die Verbindungsmuttern nx gelangen können.
Der zur allgemeinen Leiste g3 gehörige Stift wird natürlich mit der allgemeinen Leitung
verbunden, während die übrigen an die Lampenstromkreise in gehöriger Weise angeschlossen
sind. Durch diese Einrichtung wird es ermöglicht, durch Herausziehen der Buchse ppl
mit der Platte ο und der Hülse η sämmtliche Verbindungen auf einmal lösen zu können und
natürlich beim Aufschieben der Buchse alle auf einmal wieder herzustellen.
Claims (2)
1. Eine elektrische Licht-Signal-Vorrichtung,
gekennzeichnet durch die Verbindung einer Anzahl paralleler und mit Vorsprüngen (V)
versehener gerader oder gekrümmter Metallstreifen (g1), welche im Lampenstromkreis
liegen, mit einem Gegenfederträger (fsj,
welchei gegen die neben einander liegenden, in Zahl und Anordnung den Signalen entsprechenden
Vorsprünge (V) eingestellt werden kann, wobei der Gegenfederträger in der Weise angeordnet ist, dafs die Gegenfedern
vor der Einstellung radial von den Vorsprüngen (V) abgezogen und nach der
Einstellung wieder radial auf dieselben aufgeschoben werden.
2. Eine Ausführungsform der unter- 1. gekennzeichneten
Vorrichtung in der Weise,
■ dafs die Metallstreifen (g1) gekrümmt sind
und der Gegenfederträger (fB) von einer Gabel (f1) der Krümmung entsprechend
bewegt wird, wobei der Gegenfederträger (f3) in der Gabel (fl) axial bezw. radial verschoben
wird, sobald eine mit dem Einstellhebel (d) verbundene Klinkenstange (c)
ausgelöst wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE69222C true DE69222C (de) |
Family
ID=342706
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT69222D Expired - Lifetime DE69222C (de) | Elektrische Lichtsignal-Vorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE69222C (de) |
-
0
- DE DENDAT69222D patent/DE69222C/de not_active Expired - Lifetime
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