DE69221663T2 - Licht Modulationsverfahren unter Verwendung eines räumlichen Lichtmodulators und Anzeigevorrichtung - Google Patents
Licht Modulationsverfahren unter Verwendung eines räumlichen Lichtmodulators und AnzeigevorrichtungInfo
- Publication number
- DE69221663T2 DE69221663T2 DE69221663T DE69221663T DE69221663T2 DE 69221663 T2 DE69221663 T2 DE 69221663T2 DE 69221663 T DE69221663 T DE 69221663T DE 69221663 T DE69221663 T DE 69221663T DE 69221663 T2 DE69221663 T2 DE 69221663T2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- light
- photomodulation
- layer
- intensity
- light modulator
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G09—EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
- G09G—ARRANGEMENTS OR CIRCUITS FOR CONTROL OF INDICATING DEVICES USING STATIC MEANS TO PRESENT VARIABLE INFORMATION
- G09G3/00—Control arrangements or circuits, of interest only in connection with visual indicators other than cathode-ray tubes
- G09G3/001—Control arrangements or circuits, of interest only in connection with visual indicators other than cathode-ray tubes using specific devices not provided for in groups G09G3/02 - G09G3/36, e.g. using an intermediate record carrier such as a film slide; Projection systems; Display of non-alphanumerical information, solely or in combination with alphanumerical information, e.g. digital display on projected diapositive as background
- G09G3/002—Control arrangements or circuits, of interest only in connection with visual indicators other than cathode-ray tubes using specific devices not provided for in groups G09G3/02 - G09G3/36, e.g. using an intermediate record carrier such as a film slide; Projection systems; Display of non-alphanumerical information, solely or in combination with alphanumerical information, e.g. digital display on projected diapositive as background to project the image of a two-dimensional display, such as an array of light emitting or modulating elements or a CRT
-
- G—PHYSICS
- G02—OPTICS
- G02F—OPTICAL DEVICES OR ARRANGEMENTS FOR THE CONTROL OF LIGHT BY MODIFICATION OF THE OPTICAL PROPERTIES OF THE MEDIA OF THE ELEMENTS INVOLVED THEREIN; NON-LINEAR OPTICS; FREQUENCY-CHANGING OF LIGHT; OPTICAL LOGIC ELEMENTS; OPTICAL ANALOGUE/DIGITAL CONVERTERS
- G02F1/00—Devices or arrangements for the control of the intensity, colour, phase, polarisation or direction of light arriving from an independent light source, e.g. switching, gating or modulating; Non-linear optics
- G02F1/01—Devices or arrangements for the control of the intensity, colour, phase, polarisation or direction of light arriving from an independent light source, e.g. switching, gating or modulating; Non-linear optics for the control of the intensity, phase, polarisation or colour
- G02F1/13—Devices or arrangements for the control of the intensity, colour, phase, polarisation or direction of light arriving from an independent light source, e.g. switching, gating or modulating; Non-linear optics for the control of the intensity, phase, polarisation or colour based on liquid crystals, e.g. single liquid crystal display cells
- G02F1/133—Constructional arrangements; Operation of liquid crystal cells; Circuit arrangements
- G02F1/135—Liquid crystal cells structurally associated with a photoconducting or a ferro-electric layer, the properties of which can be optically or electrically varied
-
- G—PHYSICS
- G09—EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
- G09G—ARRANGEMENTS OR CIRCUITS FOR CONTROL OF INDICATING DEVICES USING STATIC MEANS TO PRESENT VARIABLE INFORMATION
- G09G3/00—Control arrangements or circuits, of interest only in connection with visual indicators other than cathode-ray tubes
- G09G3/02—Control arrangements or circuits, of interest only in connection with visual indicators other than cathode-ray tubes by tracing or scanning a light beam on a screen
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Computer Hardware Design (AREA)
- Theoretical Computer Science (AREA)
- Nonlinear Science (AREA)
- Mathematical Physics (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
- Optics & Photonics (AREA)
- Liquid Crystal (AREA)
- Devices For Indicating Variable Information By Combining Individual Elements (AREA)
Description
- Die Erfindung betrifft ein Licht-Licht-Übertragungsverfahren unter Verwendung eines räumlichen Lichtmodulators und dessen Anzeigevorrichtung.
- Herkömmlicherweise ist eine Anzeigevorrichtung bekannt, bei der Lichtstrahlen mit durch serielle Informationen modulierten Intensitäten auf einen Bildschirm durch ein optisches Projektionssytem projiziert werden, so daß eine zweidimensionale Bildanzeige verwirklicht werden kann. Bei einer derartigen herkömmlichen Technologie werden jedoch, auf jeweiligen Bildelementsignalen des Bildsignals beruhend, modulierte Intensitäten aufweisende Lichtsignale in einer horizontalen und einer vertikalen Richtung abgetastet, selbst falls es notwendig ist, ein zweidimensionales optisches Bild von hoher Helligkeit und hoher Auflösung unter Verwendung von seriellen Signalen auszubilden; zum Beispiel bei einem sehr genauen zweidimensionalen Bild, das einem Echtzeitzustand gleicht, bei dem 4000 Bildelemente sowohl in einer Längsrichtung als auch in einer Querrichtung angeordnet werden, konnte ein derartiges Erfordernis nicht erftillt werden, da es kein Si gnalübertragungselement gab, das dies realisieren konnte.
- Um vorstehende Probleme zu lösen, wurde bereits eine Anzeigevorrichtung vorgeschlagen, die in der Lage ist, diese Probleme wie gewünscht zu lösen und ein Bild mit hoher Helligkeit und hoher Genauigkeit auf extrem einfache Weise anzuzeigen, wobei zum Beispiel ein von einer Lichtquelle ausgesendeter Lichtstrom mit einem geradlinigen Querschnitt in einen Photomodulationsabschnitt mit einem derartigen Aufbau eintritt, daß zahlreiche modulierende Bauelemente geschaffen sind, um den jeweiligen Bildelementen, auf Bildelement-Informationen beruhend, zu entsprechen, wobei der Lichtstrom austritt als Lichtstrom eines geradlinigen Querschnitts mit, auf jeweiligen Bildelementen beruhend, modulierten Intensitäten in eine Richtung einer geraden Zeile des in den Photomodulationsabschnitt eingetretenen Lichtstroms mit einem geradlinigen Querschnitt, wobei weiterhin der von dem Photomodulationsabschnitt ausgesendete, modulierte Lichtstrom durch einen Polygonspiegel in eine horizontale Richtung zu Intervallen eines vorbestimmten Zyklus abgelenkt wird, um in eine Projektions linse einzutreten, so daß ein zweidimensionales Bild auf einen Bildschirm projiziert werden kann (vgl. beispielsweise Japanische Patentoffenlegungsschrift Nr. HEI 1-337171).
- Jedoch gab es bei der vorstehend beschriebenen, vorgeschlagenen Vorrichtung ein derartiges Problem, daß die Ablaufgeschwindigkeit der Lichtintensitätsmodulation klein war.
- Als Antwort auf die Erfordernisse von benötigten Maßnahmen zur Lösung dieses Problems wurde bereits weiterhin eine in Fig. 12 beispielhaft gezeigte Anzeigevorrichtung vorgeschlagen. Das heißt, bei dieser Anzeigevorrichtung wird eine Licht aussendende Elementanordnung geschaffen mit N Licht aussendenden, in einer Zeile entsprechend den jeweiligen N Bildelementen angeordneten Elementen, wobei diesen Licht aussendenden Elementen Informationen von jeweils entsprechenden Bildelementen während einer vorbestimmten Zeitdauer zugeführt werden, so daß die N Licht aussendenden Elemente in der Licht aussendenden Elementanordnung gleichzeitig Licht während dieser vorbestimmten Zeitdauer aussenden können.
- Dann werden die von jeweiligen Licht aussendenden Elementen in der Licht aussendenden Elementanordnung ausgesendeten Lichtstrahlen gleichzeitig in eine Richtung senkrecht zu einer Aufreihrichtung der von jeweiligen Licht aussendenden Elementen in dem Licht aussendenden Element ausgesendeten Lichtstrahlen abgelenkt, und die abgelenkten Lichtstrahlen werden in einer Photomodulationsschicht eines räumlichen Lichtmodulators, der zumindest eine photoleitfähige Schicht und die Photomodulationsschicht angeordnet zwischen zwei Elektroden umfaßt, zu Bildern geformt. Weiterhin werden durch Zuführung eines Auslese-Lichts zu dem räumlichen Lichtmodulator die von dem räumlichen Lichtmodulator ausgelesenen Bildinformationen auf einen Bildschirm projiziert.
- In Fig. 12 bezeichnet das Bezugszeichen REA eine Licht aussendende Elementanordnung mit N Licht aussendenden, in einer Zeile entsprechend N Bildelementen angeordneten Elementen (Hier bedeutet der Buchstabe N eine bestimmte natürliche Zahl). Von den N Licht aussendenden Elementen in der Licht aussendenden Elementanordnung REA ausgesendete Schreib- Lichtstrahlen werden gleichzeitig während einer vorbestimmten Zeitdauer mit Intensitäten entsprechend den Informationen von auf einer Zeile eines anzuzeigenden Bilds angeordneten N Bildelementen ausgesendet.
- Das heißt, zum Beispiel in dem Fall, in dem anzuzeigende Bildinformationen von einer Signalquellevon Bildinformationen als serielle Bildsignale einer Anzeigevorrichtung zugeführt werden, werden N Bildelement-Informationen in den von der Signalquelle der Bildinformationen ausgegebenen, seriellen Bildsignalen durch eine Seriell/Parallel-Umwandlungs schaltung (zum Beispiel ein Schieberegister) in parallele Signale umgewandelt zur Zuführung zu der Licht aussendenden Elementanordnung REA.
- N Lichtströme, die von den N Licht aussendenden Elementen in der Leuchtdiodenanordnung REA ausgesendet werden, deren Intensitäten beruhend auf N Bildelement-Informationen abgeändert werden, treten in eine optische Abtasteinrichtung wie ein Schwingspiegel Mg oder ein Polygonspiegel ein. {Im folgenden wird für eine Beschreibung dieses Ausführungsbeispiels der Schwingspiegel (das heißt ein Galvanospiegel) verwendet}.
- Da der Schwingspiegel Mg in einer Richtung eines Pfeils in der Zeichnung zu Intervallen eines vorbestimmten Zyklus geschwenkt wird, wiederholt der in den Schwingspiegel Mg eingetretene Lichtstrom einen Prozeß zur Verschiebung von der Oberseite zu der Unterseite eines räumlichen Lichtmodulators SLM mit einer konstanten Verschiebungsgeschwindigkeit, so daß der Lichtstrom durch eine Linse L auf den räumlichen Lichtmodulator SLM projiziert werden kann. Dann werden die Lichtstrahlen als Schreib-Lichtstrahlen in der photoleitfähigen Schicht des räumlichen Lichtmodulators (SLM) zu Bildern geformt, womit die anzuzeigenden Bildinformationen in den räumlichen Lichtmodulator SLM geschrieben werden.
- Bei einer derartigen, Licht aussendenden Elementanordnung REA wird ein Lichtstrom mit beruhend auf N Bildelement-Informationen entsprechend einer Zeile an einem anzuzeigenden Bild modulierten Intensitäten von N in einer Zeile angeordneten Licht aussendenden Elementen während einer vorbestimmten Zeitdauer ausgesendet. Nachdem diese vorbestimmte Zeitdauer verstrichen ist, wird ein anderer Lichtstrom mit beruhend auf N Bildelement-Informationen entsprechend einer anderen Zeile an dem anzuzeigenden Bild modulierten Intensitäten während der vorbestimmten Zeitdauer ausgesendet. Das heißt, der Lichtstrom mit beruhend auf N Bildelement-Informationen entsprechend jeder der Zeilen an dem anzuzeigenden Bild modulierten Intensitäten wird nacheinander während der vorbestimmten Zeitdauer ausgesendet, so daß helle Schreib- Lichtstrahlen dem räumlichen Lichtmodulator SLM zugeführt werden können.
- Nachstehend folgt eine Beschreibung des Aufbaus und der Arbeitsweise des vorstehend genannten räumlichen Lichtmodulators SLM mit Bezug auf Fig. 2.
- Ein sogenannter räumlicher Reflektions-Lichtmodulator, der gebildet wird durch Übereinanderschichten eines transparenten Substrats BP1, einer transparenten Elektrode Et1, einer photoleitfähigen Schicht PCL, eines dielektrischen Spiegels DML, Ausrichtfilme ALL1, ALL2, einer Photomodulationsschicht PML, einer transparenten Elektrode Et2 und eines transparenten Substrats BP2, wie in Fig. 2 gezeigt, kann als wie bei der vorstehend beschreibenen, in Fig. 12 gezeigten Anzeigevorrichtung verwendeter räumlicher Lichtmodulator SLM verwendet werden. Oder es kann auch ein nicht gezeigter, transparenter räumlicher Lichtmodulator verwendet werden.
- Bei dem räumlichen Lichtmodulator SLM von Fig. 2 werden die transparenten Elektroden Et1, Et2 durch Filme von transparentem, leitfähigem Material gebildet, und die photoleitfähige Schicht PCL besteht aus einem Material mit einer Lichtleitfähigkeit in einem Wellenlängenband von verwendetem Licht. Und ein gut bekannter, mehrschichtig zusammengesetzter Film zur Reflektion von Licht eines vorbestimmten Wellenlängenbands kann als dielektrischer Spiegel DML verwendet werden. Weiterhin können ein Licht zustand beruhend auf der zugeführten Feldintensität variierendes Photomodulationsmaterial, zum Beispiel ein Kristall mit elektro-optischem Effekt, ein Flüssigkristall mit Doppelbrechungseigenschaften oder andere Photomodulationsschichten als die Photomodulationsschicht PML verwendet werden. Außerdem bezeichnet in Fig. 2 der Buchstabe E eine Wechselspannungsquelle beliebiger Frequenz zum Anlegen einer vorbestimmten Spannung an die transparenten Elektroden Et1, Et2.
- In Fig. 2 bezeichnet das Bezugszeichen WL ein Schreib-Licht, das von der Seite des Substrats BP1 des räumlichen Lichtmodulators SLM eintritt und in die photoleitfähige Schicht PCL fokussiert wird, wobei dieses Schreib-Licht eine beruhend auf den anzuzeigenden Informationen abgeänderte Intensität aufweist. Mit dieser Anordnung der in Fig. 12 gezeigten Anzeigevorrichtung, wenn die elektrische Spannungsquelle E eine vorbestimmte Spannung den transparenten Elektroden Et1, Et2 zuführt, werden die N Schreib-Lichtstöme mit den Bildinformationen entsprechend modulierten Intensitäten durch den Schwingspiegel Mg abgelenkt und treten nachfolgend in die photoleitfähige Schicht PCL ein, um darauf durch die Linse L fokussiert zu werden.
- Die photoleitfähige Schicht PCL ändert ihren elektrischen Widerstandswert entsprechend der einen Abschnitt bestrahlenden Lichtmenge, auf die die N Schreib-Lichtströme fokussiert wurden. Daher werden Ladungsbilder entsprechend den Bestrahlungsmengen der N Schreib-Lichtstrahlen mit beruhend auf den anzuzeigenden Bildinformationen modulierten Intensitäten an der Grenze zwischen der photoleitfähigen Schicht PCL und dem dielektrischen Spiegel DML ausgebildet. Das heißt, Ladungsbilder werden in einer derartigen Weise ausgebildet, daß eine Vielzahl von Ladungen auf geeignete Weise angeordnet wird, um Ladungsmengen entsprechend den nacheinander in der Form von seriellen Signalen zugeführten N Bildinformationen aufzuweisen. Entsprechend verursachen die somit zwischen der photoleitfähigen Schicht PCL und dem dielektrischen Spiegel DML ausgebildeten N Ladungsbilder ein an der Photomodulationsschicht PML in dem räumlichen Lichtmodulator SLM zugeführtes Feld.
- In Fig. 12 bezeichnet das Bezugszeichen LS eine Lichtquelle eines Auslese-Lichts. Wenn das Auslese-Licht RL in einen Polarisations-Strahlenteiler PBS nach dem Aussenden des Auslese-Lichts von der Lichtquelle LS eintritt, wird eine S- Polarisations-Lichtkomponente des Auslese-Lichts RL durch den Polarisations-Strahlenteiler PBS zu einer Auslese-Licht-Seite des räumlichen Lichtmodulators SLM reflektiert und tritt von dem transparenten Auslese-Licht-Seiten-Substrat BP2 in den räumlichen Lichtmodulator SLM ein. Das somit von dem transparenten Substrat BP2 des räumlichen Lichtmodulators eingetretene Auslese-Licht RL erreicht den dielektrischen Spiegel DML über eine Strecke über das transparente Substrat BP2 T die transparente Elektrode Et2 T den Ausrichtfilm ALL2 T die Photomodulationsschicht PML T den Ausrichtfilm ALL1 T den dielektrischen Spiegel DML wie vorstehend mit Bezug auf Fig. 2 beschrieben. Dann wieder tritt das Auslese-Licht, nachdem es an dem dielektrischen Spiegel DML reflektiert wurde, aus dem räumlichen Lichtmodulator SLM über eine Strecke über den dielektrischen Spiegel DML T den Ausrichtfilm ALL1 T die Photomodulationsschicht PML T den Ausrichtfilm ALL2 T der transparenten Elektrode Et2 T das transparente Substrat BP2 aus.
- Der Lichtstrom der gleichzeitig aus dem räumlichen Lichtmodulator SLM wie vorstehend beschrieben austretenden N Auslese- Lichtstrahlen ist ein Lichtstrom, der in die Photomodulationsschicht PML zurückkehrt, der ein Feld durch die aus angeordneten Ladungen mit Ladungsmengen entsprechend aufeinanderfolgenden N Bildelement-Informationen bestehenden Ladungsbilder zugeführt wird. Daher weist dieser Lichtstrom im Ansprechen auf die aufeinanderfolgenden, in einer Zeile angeordneten N Bildelement-Informationen variierte Polarisationsebenen auf.
- Die gleichzeitig aus dem räumlichen Lichtmodulator SLM austretenden N Auslese-Lichtstrahlen treten nachfolgend in den Polarisations-Strahlenteiler PBS ein. Gleichzeitig wird eine P-Polarisations-Lichtkomponente von vorstehend beschriebenem, auftreffendem Licht durch den Polarisations-Strahlenteiler PBS zu der Projektionslinse Lp ausgesendet. Somit projiziert die Projektionslinse Lp diese auf einen Bildschirm S als in einer Zeile angeordnete N Lichtpunkte.
- Ein Schreibvorgang von einer Bildplatte (das heißt von einem Vollbild) unter Verwendung des Schreib-Lichts in dem räumlichen Lichtmodulator SLM, angewandt bei der mit Bezug auf Fig. 12 beschriebenen Anzeigevorrichtung, wird wie folgt ausgeführt. Das heißt, die N Licht aussendenden, in einer Zeile entsprechend den N Bildelementen angeordneten Elemente der Licht aussendenden Elernentanordnung wiederholen einen Vorgang zur gleichzeitigen Aussendung mit jeweils den Bildelement- Informationen jedes Licht aussendenden Elements entsprechenden Intensitäten während einer vorbestimmten Zeitdauer, das heißt einer entsprechend einer vertikalen Abtastzeitdauer vorbestimmten Dauer (wobei eine Zeilennummer M in einer vertikalen Richtung angeordnet ist). Dieser Vorgang wird in der vertikalen Abtastrichtung während eines vollständigen vertikalen Abtastvorgangs M-fach wiederholt.
- Übrigens ist ein Ersatzschaltbild des Abschnitts bestehend aus der photoleitfähigen Schicht PCL und der Photomodulationsschicht PML in dem räumlichen Lichtmodulator SLM als passives Netzwerk mit einem Widerstand und einer Kapazität dargestellt. Daher wird in dem Fall, daß eine vorbestimmte Betriebsspannung E an den beiden transparenten Elektroden Et1, Et2 angelegt wurde und ein Auslese-Licht mit einer konstanten Intensität dem räumlichen Lichtmodulator SLM zugeführt wird, falls ein Schreib-Licht dem räumlichen Lichtmodulator SLM zugeführt ist, wie beispielsweise in dem unteren Teil von Fig. 13 gezeigt, wo ein Schreib-Licht mit einem Lichtwert (das heißt Lichtintensität x Zeit) entsprechend einer Lichtintensität von Iw1 vorhanden ist, die während einer Zeitdauer Γ von einem Zeitpunkt t1 bis zu einem Zeitpunkt t2 vorliegt, eine Veränderung der Intensität des Auslese-Lichts, das von dem räumlichen Lichtmodulator austritt, mit Bezug auf die Zeitachse dargestellt, wie in dem unteren Teil von Fig. 13 gezeigt.
- Das heißt, die Intensität des Auslese-Lichts fällt exponentiell mit Bezug auf die Zeitachse ab. Daher fällt eine zwischen beiden Enden der Photomodulationsschicht PML in dem räumlichen Lichtmodulator abfallende Spannung exponentiell in ähnlicher Weise mit Bezug auf die Zeitachse ab, entsprechend einer Zeitkonstanten der Komponente bestehend aus der photoleitfähigen Schicht PCL und der Photomodulationsschicht PML in dem räumlichen Lichtmodulator SLM, beginnend von einer Spannung erhalten durch Subtraktion einer Größe eines bei der photoleitfähigen Schicht PCL auftretenden Spannungsabfalls, wenn das Schreib-Licht mit vorstehend beschriebenen Lichtwert zugeführt wird, von der im voraus an zwei transparenten Elektroden Et1, Et2 angelegten, vorbestimmten Betriebsspannung E. Mit Bezug auf Fig. 13 fällt die Intensität des von dem räumlichen Lichtmodulator SLM ausgelesenen Auslese-Lichts exponentiell mit Bezug auf die Zeitachse von einem Wert Ir1 ab, wie in dem oberen Teil von Fig. 13 gezeigt.
- Folglich fällt die Helligkeit jedes Bildelements des durch das Auslese-Licht von dem räumlichen Lichtmodulator angezeigte Anzeigebilds exponentiell mit Bezug auf die Zeitachse ab.
- Daher kann in dem Fall, daß die Zeitkonstante der Komponente bestehend aus der photoleitfähigen Schicht PCL und der Photomodulationsschicht PML in dem räumlichen Lichtmodulator SLM deutlich lang ist verglichen mit einer Vollbilddauer eines durch die Anzeigevorrichtung anzuzeigenden Bilds, ein helles Anzeigenbild erhalten werden, wobei aber ein starkes Restbild verbleibt. Im Gegensatz dazu verbleibt kein Restbild, in dem Fall, daß die Zeitkonstante der Komponente bestehend aus der photoleitfähigen Schicht PCL und der Photomodulationsschicht PML in dem räumlichen Lichtmodulator SLM kurz ist verglichen mit einer Vollbuddauer eines durch die Anzeigevorrichtung anzuzeigenden Bilds, wobei aber ein helles Anzeigenbild nicht erhalten werden kann.
- Folglich wird ein herkömmlicher räumlicher Lichtmodulator aus einer photoleitfähigen Schicht PCL und einer Photomodulationsschicht mit Materialien, Filmdicken, Ansprechfrequenzen, Intensitäten von Schreib-Lichtstrahlen usw. gebildet, die zur Optimierung des Ansprechverhaltens des räumlichen Lichtmodulators SLM einschließlich der Zeitkonstanten der Komponente bestehend aus der photoleitfähigen Schicht PCL und der Photomodulationsschicht PML in dem räumlichen Lichtmodulator SLM ausgewählt werden.
- Fig. 14 zeigt eine Intensitätsveränderung des Auslese-Lichts mit Bezug auf die Zeitachse, wenn das Auslese-Licht von einem bestimmten Ein-Bildelement-Abschnitt in dem räumlichen Lichtmodulator ausgelesen wird. Der in Fig. 14 verwendete räumliche Lichtmodulator SLM weist eine derartige Restbildcharakteristik auf, daß die Intensität des von dem räumlichen Lichtmodulator SLM ausgelesenen Auslese-Lichts sich auf 10% eines Anfangswerts verringert, nachdem eine Zeitdauer entsprechend dreier Vollbilder von dem anzuzeigenden Bild verstrichen ist. Ferner ist in diesem Fall ein Schreib-Licht mit einem Lichtwert gleichwertig zu einer Lichtintensität Iw mit einer Zeitdauer Γ1 dem räumlichen Lichtmodulator SLM zu Intervallen von einer Vollbilddauer Tf ausgesetzt. Eine Intensität Ira des Auslese-Lichts in Fig. 14 drückt einen sichtbaren Durchschnittswert des Lichts aus, der durch die Nachbildcharakteristik des menschlichen Auges gemittelt wurde.
- Falls der räumliche Lichtmodulator SLM mit einer derartigen, in Fig. 14 gezeigten Kennlinie bei einer Anzeigevorrichtung verwendet wird, würde eine das angezeigte Bild betrachtende Person die Helligkeit des angezeigten Bilds als den sichtbaren Durchschnittswert des Lichts in der Zeichnung erkennen.
- Jedoch ist die Intensität von einem tatsächlichen, immer von der Quelle des Auslese-Lichts zu dem räumlichen Lichtmodulator SLM zugeführten Auslese-Licht gleich einer in Fig. 14 gezeigten Intensität Irp. Daher bleibt eine Lichtmenge entsprechend einem zwischen einer Linie Irp und einer Linie Ira schichtweise angeordneten Bereich ungenutzt, ohne zur Anzeige verwendet zu werden. Somit wird der Lichtausnutzungsgrad un erwünscht niedrig.
- Um den Ausnutzungsgrad des von der Lichtquelle ausgesendeten Lichts zu erhöhen, kann ein räumlicher Lichtmodulator mit einer großen Zeitkonstante verwendet werden. Jedoch bleibt gleichzeitig ein starkes Nachbild erhalten. Zur Lösung eines derartigen Problems war es nicht möglich, eine Anzeigevorrichtung mit einem hohen Lichtausnutzungsgrad und einem geringen Nachbild zu schaffen.
- Die US-A 4 019 807 offenbart ein Lichtmodulationsverfahren und eine Anzeigevorrichtung jeweils entsprechend den Oberbegriffen der Ansprüche 1 und 4.
- Erfindungsgemäß wird ein Lichtmodulationsverfahren unter Verwendung eines räumlichen Lichtmodulators mit einer photoleitfähigen Schicht und einer zwischen zwei Elektroden (Et&sub1; und Et&sub2;) schichtweise angeordneten Photomodulationsschicht geschaffen, wobei die Photomodulationsschicht in einem Doppelbrechungsmodus derart betrieben wird, daß der Grad der durch die Photomodulationsschicht durchgeführten Photomodulation eines zugeführten, ausgelesenen Lichtstrahls zyklisch entsprechend der Höhe des Spannungsabfalls an der Photomodulationsschicht variiert, wobei das Verfahren folgende Schritte aufweist,
- Anlegen einer Betriebsspannung zwischen den zwei Elektroden (Et&sub1; und Et&sub2;), die zwischen dem Spannungsabfall an der photoleitfähigen Schicht und dem Spannungsabfall an der Photomodulationsschicht aufgeteilt ist, und
- Richten eines Schreib-Lichtstrahls auf den räumlichen Lichtmodulator von der Seite der photoleitfähigen Schicht, wobei der Schreib-Lichtstrahl eine zwischen einem beabsichtigten Intensitätsminimalwert und einem beabsichtigten Intensitätsmaximalwert variierende Intensität aufweist, wodurch eine Veränderung der Aufteilung der Betriebsspannung zwischen der photoleitfähigen Schicht und der Photomodulationsschicht und folglich entsprechende Veränderungen der Höhe des Spannungsabfalls an der photoleitfähigen Schicht und der Höhe des Spannungsabfalls an der Photomodulationsschicht verursacht werden, wobei die Höhe des Spannungsabfalls an der photoleitfähigen Schicht als monotone Funktion der Intensität des Schreib-Lichtstrahls variiert,
- dadurch gekennzeichnet, daß
- die Betriebszustände des räumlichen Lichtmodulators derart ausgewählt werden, daß, wenn die Intensität des Schreib- Lichts zwischen den beabsichtigten Minimal- und Maximalintensitätswerten variiert, der resultierende Spannungsabfall an der Photomodulationsschicht über einen ein lokales Maximum der angelegten Spannung/Grad der Photomodulationskennlinie der Photomodulationsschicht enthaltenden Bereich variiert.
- Erfindungsgemäß wird auch eine Anzeigevorrichtung geschaffen mit
- einer Licht aussendenden, regelmäßigen Elementanordnung mit N Licht aussendenden, in mindestens einer Zeile entsprechend N Bildelementen angeordneten Elementen,
- einer Steuerungseinrichtung zur Steuerung der N Licht aussendenden Elemente zum Aussenden eines Schreib- Lichtstrahls gemäß Bildinformationen der entsprechenden Bildelemente, wobei der Schreib-Lichtstrahl eine zwischen einem beabsichtigten Intensitätsrnaximalwert und einem beabsichtigten Intensitätsminimalwert variierende Intensität aufweist,
- einem raumlichen Lichtmodulator mit einer photoleifähigen Schicht und einer zwischen zwei Elektroden (Et&sub1; und Et&sub2;) schichtweise angeordneten Photomodulationsschicht, wobei die Photomodulationsschicht in einem Doppelbrechungsmodus derart betrieben wird, daß der Grad der durch die Photomodulationsschicht durchgeführten Photomodulation eines zugeführten, ausgelesenen Lichtstrahls zyklisch entsprechend der Höhe des Spannungsabfalls an der Photomodulationsschicht variiert,
- einer Bilderzeugungseinrichtung zum Richten des Schreib- Lichtstrahls auf die photoleitfähige Schicht in dem räumlichen Lichtmodulator,
- einer Einrichtung zum Anlegen einer Betriebsspannung zwischen den zwei Elektroden, die zwischen dem Spannungsabfall an der photoleitfähigen Schicht und dem Spannungsabfall an der Photomodulationsschicht aufgeteilt ist, und
- einem Auslese-Licht zum Auslesen in den räumlichen Lichtmodulator geschriebener Informationen und einer Projek tionseinrichtung mit einem optischen Projektionssystem zu deren Projektion auf einen Bildschirm,
- wobei die Anordnung der photoleitfähigen Schicht, der Photomodulationsschicht und der Elektroden derart beschaffen ist, daß, wenn der Schreib-Lichtstrahl auf die photoleitfähige Schicht auftrifft, eine Veränderung der Aufteilung der Betriebsspannung zwischen der photoleitfähigen Schicht und der Photomodulationsschicht und folglich entsprechende Anderungen der Höhe des Spannungsabfalls an der photoleitfähigen Schicht und der Höhe des Spannungsabfalls an der Photomodulations schicht verursacht werden, wobei die Höhe des Spannungsabfalls an der photoleitfähigen Schicht als monotone Funktion der Intensität des Schreib-Lichtstrahls variiert,
- dadurch gekennzeichnet, daß
- die Betriebszustände des räumlichen Lichtmodulators derart ausgewählt sind, daß, wenn die Intensität des Schreib-Lichts zwischen den beabsichtigten Minimal- und Maximalintensitätswerten variiert, der resultierende Spannungsabfall an der Photomodulationsschicht über einen ein lokales Maximum der angelegten Spannung/Grad der Photomodulationskennlinie der Photomodulationsschicht enthaltenden Bereich variiert.
- Entsprechend wird ein Vorgang der Erfindung wie nachstehend beschrieben:
- Ein räumlicher Lichtmodulator umfaßt zwei Elektroden und zumindest eine photoleitfähige Schicht und eine Photomodulationsschicht, die in einem Doppelbrechungs-Bearbeitungsmodus verwendet und zwischen die beiden Elektroden gelegt sind.
- Ein Schreib-Licht tritt von der Seite der photoleitfähigen Schicht ein, so daß dessen Lichtwert von dem Minirnallichtwert zu dem Maximallichtwert in einem Zustand variiert, daß eine vorbestimmte Betriebsspannung zwischen den zwei Elektroden abfällt.
- In diesem Augenblick entspricht ein Wert einer zwischen beiden Enden der Photomodulationsschicht abfallenden Spannung einer durch Subtraktion einer Spannungsabfallgröße, die an der photoleitfähigen Schicht als monotoner Veränderungszustand infolge des Auftreffens des Schreib-Lichts auftritt, von der an den beiden Elektroden im voraus angelegten, vorbestimmten Betriebsspannung erhaltenen Spannung.
- Ein Betriebszustand des räumlichen Lichtmodulators wird derart eingestellt, daß die an beiden Enden der Photomodulationsschicht angelegte Spannung eine Spannung wird, die monoton einen Spannungswert überschreitet entsprechend einem Extremwert eines Photomodulationsgrads einer Kennlinie, die den Zusammenhang zwischen einer angelegten Spannung und einem Photomodulationsgrad in der Photomodulationsschicht zu dem Zeitpunkt zeigt, wenn das Schreib-Licht mit dem Maximallichtwert in den räumlichen Lichtmodulator eintritt.
- Daher wird es möglich, einen Durchschnittswert des Auslese- Lichts ohne Veränderung einer inhärenten Zeitkonstante der Komponente bestehend aus der photoleitfähigen Schicht PCL und der Photomodulationsschicht PML des räumlichen Lichtmodulators SLM zu erhöhen. Folglich wird eine Bildanzeige mit einem hohen Ausnutzungsgrad von Licht von der Lichtquelle in einer derartigen Weise ausgeführt, daß in den räumlichen Lichtmodulator geschriebene Informationen durch das Auslese-Licht ausgelesen und durch ein optisches Projektionssystem mit größerer Helligkeit auf einem Bildschirm projiziert werden.
- Die Erfindung wird nachstehend anhand des bevorzugten Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben.
- Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht, die ein Ausführungsbeispiel einer Anzeigevorrichtung darstellt, die das Licht-Licht-Übertragungsverfahren unter Verwendung des räumlichen Lichtmodulators der Erfindung anwendet.
- Fig. 2 zeigt eine Seitenschnittansicht eines Beispiels des räumlichen Lichtmodulators.
- Fig. 3 zeigt einen Graphen einer Kennlinie, die beispielhaft einen Zusammenhang zwischen einer Lichtintensität des Schreib-Lichts und einer zwischen beiden Enden einer Photomodulationsschicht abfallenden Spannung darstellt.
- Fig. 4 zeigt einen Graphen einer Kennlinie, die beispielhaft einen Zusammenhang zwischen einer an der Photomodulationsschicht abfallenden Spannung und einer Lichtintensität des Auslese-Lichts von dem räumlichen Lichtmodulator darstellt.
- Fig. 5 zeigt einen Graphen von Kennlinien, die beispielhaft einen Zusammenhang zwischen einer Lichtintensität des Schreib-Lichts und einer an beiden Enden der Photomodulationsschicht angelegten Spannung und eine Veränderungscharakteristik der zwischen den beiden Enden der Photomodulationsschicht abfallenden Spannung darstellen.
- Fig. 6 zeigt einen Graphen, der eine Kennlinie einer Veränderungscharakteristik einer Intensität des von dem räumlichen Lichtmodulator ausgelesenen Auslese-Lichts mit Bezug auf die Zeitachse darstellt.
- Fig. 7 zeigt einen Graphen, der eine Kennlinie einer Verände rungscharakteristik einer Intensität des von dem räumlichen Lichtmodulator ausgelesenen Auslese-Lichts mit Bezug auf die Zeitachse darstellt.
- Fig. 8 zeigt einen Graphen, der eine Kennlinie einer Veränderungscharakteristik einer Intensität des von dem räumlichen Lichtmodulator ausgelesenen Auslese-Lichts mit Bezug auf die Zeitachse darstellt.
- Fig. 9 zeigt einen Graphen, der eine Intensität des Schreib- Lichts und eine Kennlinie einer Veränderungscharakteristik der Intensität des von dem räumlichen Lichtmodulator ausgelesenen Auslese-Lichts mit Bezug auf die Zeitachse darstellt.
- Fig. 10 zeigt Graphen von Kennlinien, von denen jede eine Beziehung zwischen einer Intensität des Schreib-Lichts und eines zeitlichen Durchschnittswerts des von dem räumlichen Lichtmodulator ausgelesenen Auslese-Lichts darstellt.
- Fig. 11 zeigt einen Graphen, der eine Intensität des Schreib- Lichts und eine Kennlinie einer Veränderungscharakteristik der Intensität des von dem räumlichen Lichtmodulator ausgelesenen Auslese-Lichts mit Bezug auf die Zeitachse darstellt.
- Fig. 12 zeigt eine perspektivische Ansicht, die den Aufbau einer Anzeigevorrichtung unter Verwendung eines herkömmlichen räumlichen Lichtmodulators darstellt.
- Fig. 13 zeigt einen Graphen, der eine Intensität des Schreib- Lichts und eine Kennlinie einer Veränderungscharakteristik der Intensität des von dem räumlichen Lichtmodulator ausgelesenen Auslese-Lichts mit Bezug auf die Zeitachse darstellt.
- Fig. 14 zeigt einen Graphen, der eine Intensität des Schreib- Lichts und eine Kennlinie einer Veränderungscharakteristik der Intensität des von dem räumlichen Lichtmodulator ausgelesenen Auslese-Lichts mit Bezug auf die Zeitachse darstellt.
- Im folgenden wird mit Bezug auf die beigefügte Zeichnung eine bestimmte Form eines bevorzugten Ausführungsbeispiels des Licht-Licht-Übertragungsverfahrens unter Verwendung des räumlichen Lichtmodulators und dessen erfindungsgemäßer Anzeigevorrichtung ausführlich beschrieben.
- Bei der durch Anwendung des Licht-Licht-Übertragungsverfahrens gebildeten Anzeigevorrichtung unter Verwendung des räumlichen Lichtmodulators der in Fig. 1 gezeigten Erfindung werden dieselben wie die Komponenten der mit Bezug auf Fig. 12 erläuterten Anzeigevorrichtung mit denselben Bezugszahlen wie in Fig. 12 versehen.
- Bei der in Fig. 1 gezeigten Anzeigevorrichtung bezeichnet das Bezugszeichen REA eine Licht aussendende Elementanordnung mit N Licht aussendenden, in einer Zeile entsprechend N Bildelementen angeordneten Elementen (Hier bedeutet der Buchstabe N eine natürliche Zahl).
- Die Licht aussendende Elementanordnung REA wird beispielsweise auf eine derartige Weise gebildet, daß zahlreiche Licht aussendenden Elemente (das heißt Licht aussendende Dioden, Halbleiterlaser usw.) in einer Zeile auf einem Substrat angeordnet sind, oder eine Mikrolinsenanordnung ist auf der Zeile der Licht aussendenden Elemente der Licht aussendenden Elementanordnung angeordnet.
- Bei der Anzeigevorrichtung von Fig. 1 werden in einer Zeile in der Licht aussendenden Elementanordnung REA angeordneten N Licht aussendenden Elemente durch eine Steuerschaltung DCT betätigt, so daß die N Licht aussendenden Elemente gleichzeitig Lichtstrahlen aussenden können mit jeweils innerhalb einer vorbestimmten, nachstehend beschriebenen Intensität modulierten Intensitäten im Ansprechen auf jede Informationen der in einer geraden Zeile angeordneten N Bildelemente eines anzuzeigenden Bilds.
- Andererseits können diese in einer Zeile in der Licht aussendenden Elementanordnung REA angeordneten N Licht aussendenden Elemente durch die Steuerschaltung DCT betätigt werden, so daß die N Licht aussendenden Elemente jeweils Licht mit einer konstanten Intensität aussenden können, die durch eine Zeitdauer anstatt durch die Intensität selbst gemäß den entsprechenden Informationen der in einer geraden Zeile angeordneten N Bildelemente des anzuzeigenden Bilds moduliert wird.
- Selbst falls die Lichtintensität wie vorstehend beschrieben durch die Zeitdauer moduliert wird, können diese N Licht aussendenden Elemente dieselbe Lichtmenge einem nachstehend beschriebenen räumlichen Lichtmodulator mit demselben Lichtwert zuführen, wie der durch die von den jeweiligen Licht aussendenden Elementen ausgesendeten Lichtstrahlen dem räumlichen Lichtmodulator zugeführte Lichtwert, in dem Fall, daß die von den in einer Zeile in der Licht aussendenden Elementanordnung REA angeordneten N Licht aussendenden Elementen ausgesendeten Lichtstrahlen durch ihre Intensitäten im Ansprechen auf jede Information der in einer geraden Zeile angeordneten N Bildelemente des anzuzeigenden Bilds moduliert werden.
- Daher ist es nutzlos zu sagen, daß ein Betätigungsmodus der Steuerschaltung DCT mit Bezug auf die in einer Zeile in der Licht aussendenden Elementanordnung REA angeordneten N Licht aussendenden Elemente zur Betätigung der N Licht aussendenden Elemente zur Aussendung von Licht mit einer konstanten Intensität, aber moduliert durch eine Zeitdauer gemäß entsprechenden Informationen jedes Bildelements bestimmt werden kann.
- Bei der folgenden Beschreibung des Ausführungsbeispiels werden die in einer Zeile in der Licht aussendenden Elementanordnung REA angeordneten N Licht aussendenden Elemente als durch die Steuerschaltung DCT betätigte Licht aussendende Elemente veranschaulicht, so daß die N Licht aussendenden Elemente gleichzeitig Lichtstrahlen mit Intensitäten aussenden können, die jeweils im Ansprechen auf jede Information der in einer geraden Zeile angeordneten N Bildelemente eines anzuzeigenden Bilds innerhalb einer vorbestimmten, nachstehend beschriebenen Intensität moduliert werden.
- Es ist jedoch auch wünschenswert, daß diese in einer Zeile in der Licht aussendenden Elementanordnung REA angeordneten N Licht aussendenden Elemente durch die Steuerschaltung DCT betätigt werden, so daß die N Licht aussendenden Elemente jeweils mit einer konstanten Intensität, aber moduliert durch eine Zeitdauer gemäß entsprechenden Informationen von in einer geraden Zeile des anzuzeigenden Bilds angeordneten N Bildelenenten aussenden können.
- In dem Fall, daß die vorstehend beschriebenen, anzuzeigenden Bildinformationen beispielsweise als serielle Bildsignale von einer Signalquelle von Bildinformationen der Anzeigevorrichtung zugeführt werden, werden die N Bildelement-Informationen in den von der Signalquelle der Bildinformationen ausgegebenen seriellen Bildsignalen in parallele Signale durch eine in der Steuerschaltung DCT vorgesehene Seriell/Parallel-Wandlerschaltung umgewandelt, so daß sie der Licht aussendenden Elementanordnung REA zugeführt werden. Als Seriell/Parallel- Wandler kann ein Schieberegister verwendet werden.
- N der von den N Licht aussendenden Elementen in der Licht aussendenden Diodenanordnung REA ausgesendeten, hinsichtlich ihrer Intensitäten beruhend auf N Bildelement-Informationen abgeänderte Lichtströme treten durch eine Linse L in eine optische Abtasteinrichtung wie beispielsweise einen Schwingspiegel Mg oder einen Polygonspiegel ein {im folgenden wird für eine Beschreibung dieses Ausführungsbeispiels der Schwingspiegel (das heißt ein Galvanospiegel) verwendet}.
- Da der Schwingspiegel Mg in einer Richtung eines Pfeils in der Zeichnung zu Intervallen eines vorbestimmten Zyklus geschwenkt wird, wiederholt der in den Schwingspiegel Mg eingetretene Lichtstrom einen Prozeß zur Verschiebung von der Oberseite zu der Unterseite eines räumlichen Lichtmodulators SLM mit einer konstanten Verschiebungsgeschwindigkeit, so daß der Lichtstrom auf den räumlichen Lichtmodulator SLM projiziert werden kann. Dann werden die Lichtstrahlen als Schreib- Lichtstrahlen in der photoleitfähigen Schicht des räumlichen Lichtmodulators zu Bildern ausgebildet, womit die anzuzeigenden Bildinformationen in den räumlichen Lichtmodulator SLM geschrieben werden.
- Ein sogenannter räumlicher Reflektions-Lichtmodulator, der gebildet wird durch Aufeinanderschichtung eines transparenten Substrats BP1, einer transparenten Elektrode Et1, einer photoleitfähigen Schicht PCL, eines dielektrischen Spiegels DML, Ausrichtfilme ALL, einer Photomodulationsschicht PML, einer transparenten Elektrode Et2 und eines transparenten Substrats BP2, wie in Fig. 2 gezeigt, kann als bei der vorstehend beschriebenen, in Fig. 1 gezeigten Anzeigevorrichtung verwendeter, räumlicher Lichtmodulator SLM verwendet werden. Oder es kann auch ein nicht gezeigter, räumlicher Übertragungs-Lichtmodulator verwendet werden.
- Jedoch wird in der folgenden Beschreibung dieses Ausführungsbeispiels der räumliche Lichtmodulator SLM als räumlicher Ablenkungs-Lichtmodulator beschrieben. Eine ausführliche Beschreibung des Aufbaus und der allgemeinen Arbeitsweise des räumlichen Lichtmodulators SLM erfolgt nicht, da sie schon mit Bezug auf Fig. 2 vorgenommen wurde.
- Bei einer derartigen Licht aussendenden Elementanordnung REA wird ein Lichtstrom mit beruhend auf N Bildelement-Informationen entsprechend einer Zeile an einem anzuzeigenden Bild modulierten Intensitäten von in einer Zeile angeordneten N Licht aussendenden Elementen während einer vorbestimmten Zeitdauer ausgesendet.
- Nachdem diese vorbestimmte Zeitdauer verstrichen ist, wird ein anderer Lichtstrorn mit beruhend auf N Bildelement- Informationen entsprechend einer anderen Zeile an dem anzuzeigenden Bild modulierten Intensitäten während der vorbestimmten Zeitdauer ausgesendet.
- Das heißt, der Lichtstrom mit beruhend auf N Bildelement- Informationen entsprechend jeder Zeile an dem anzuzeigenden Bild modulierten Intensitäten wird nacheinander während der vorbestimmten Zeitdauer ausgesendet, so daß helle Schreib- Lichtstrahlen dem räumlichen Lichtmodulator SLM zugeführt werden können.
- Fig. 3 zeigt einen Graphen, der beispielhaft darstellt, wie eine zwischen beiden Enden der Photomodulationsschicht PML abfallende Spannung sich im Ansprechen auf Intensitätsveränderungen des dem räumlichen Lichtmodulator SLM zugeführten Schreib-Lichts WL verändert. Bei dem räumlichen Lichtmodula tor SLM verändert sich auch, wenn eine Intensität (oder ein Lichtwert) des Schreib-Lichts WL variiert, der in der Zeile mit der Photomodulationsschicht PML vorgesehene elektrische Widerstand der photoleitfähigen Schicht PCL. Daher variiert entsprechend der Veränderung der Intensität (oder des Lichtwerts) des Schreib-Lichts WL eine zwischen beiden Enden der Photomodulationsschicht PML abfallende Spannung, zum Beispiel wie in Fig. 3 gezeigt.
- Fig. 4 zeigt einen Graphen, der exemplarisch darstellt, wie eine Intensität des von dem räumlichen Lichtmodulator SLM ausgesendeten Auslese-Licht variiert, der die in dem Doppelbrechungs-Bearbeitungsnodus verwendete Photomodulationsschicht PML aufweist, im Ansprechen auf eine Veränderung eines zwischen beiden Enden der Photomodulationsschicht PML des räumlichen Lichtmodulators SLM abfallenden Spannungswerts. In der Zeichnung stellt die Abszisse eine an die Photomodulationsschicht angelegte Spannung dar und die Ordinate eine Intensität des von dem räumlichen Lichtmodulator SLM in dem Zustand, daß der räumliche Lichtmodulator SLM dem Auslese-Licht mit einer konstanten Lichtintensität ausgesetzt ist, ausgelesenen Auslese-Lichts dar.
- Ferner zeigt Fig. 5, wie sich die zwischen beiden Enden der Photomodulationsschicht PML abfallende Spannung Vp bei dem in Fig. 2 gezeigten räumlichen Lichtmodulator SLM verändert.
- Das heißt, in dem Fall, daß der räumliche Lichtmodulator dem Schreib-Licht mit einem Lichtwert ausgesetzt ist, der durch eine Lichtintensität Iw und einer Zeitdauer Γ, wie in dem unteren Teil von Fig. 5 gezeigt, bestimmt ist, sinkt die an beiden Enden der Photomodulationsschicht PML bei dem räumlichen Lichtmodulator SLM angelegte Spannung Vp exponentiell, wie in dem oberen Teil von Fig. 5 gezeigt, mit Bezug auf die Zeitachse entsprechend einer Zeitkonstanten der Komponente bestehend aus der photoleitfähigen Schicht PCL und der Photomodulationsschicht PML in dem räumlichen Lichtmodulator SLM, beginnend mit einer Spannung erhalten durch Subtraktion eines Spannungsabfalls, der an der photoleitfähigen Schicht auftritt, wenn das Schreib-Licht mit der Intensität Iw zugeführt wird, von der im voraus an zwei transparenten Elektroden Et1, Et2 angelegten, vorbestimmten Betriebsspannung E.
- Daher verändert sich, da die zwischen beiden Enden der Photomodulationsschicht PML in dem räumlichen Lichtmodulator abfallende Spannung Vp sich mit Bezug auf die Zeitachse, wie in dem oberen Teil von Fig. 5 gezeigt, in dem Fall verändert, daß der räumliche Lichtmodulator dem Schreib-Licht mit einem Lichtwert ausgesetzt ist, der durch eine Lichtintensität Iw und eine Zeitdauer Γ bestimmt wird, die Intensität des durch den räumlichen Lichtmodulator SLM ausgelesenen Auslese-Lichts in dem Zustand, daß das Auslese-Licht immer dem räumlichen Lichtmodulator SLM mit einer konstanten Intensität zugeführt wird, mit Bezug auf die Zeitachse in derselben Weise wie die Veränderung der zwischen beiden Enden der Photomodulationsschicht PML in dem räumlichen Lichtmodulator abfallenden Spannung Vp, wie in dem oberen Teil von Fig. 5 gezeigt.
- {1} Zum Beispiel in dem Fall, daß Licht mit einem Lichtwert in der Lage ist, eine Spannungsänderung E0 T A an den beiden Enden der Photomodulationsschicht PML, wie durch (1) in Fig. 4 gezeigt, zu bewirken, durch das in den räumlichen Lichtmodulator SLM eingetretene Schreib-Licht wie ein Licht mit einer beispielsweise in Fig. 5 gezeigten Zeitdauer Γ zugeführt wird, zeigt die Intensität des von dem räumlichen Lichtmodulator SLM ausgelesenen Auslese-Lichts in dem Zustand, daß das Auslese-Licht immer dem räumlichen Lichtmodulator SLM mit einer konstanten Intensität zugeführt wird, eine Veränderung mit Bezug auf die Zeitachse, wie in Fig. 6 gezeigt.
- {2} Ferner zeigt in dem Fall, daß Licht mit einem Lichtwert, der in der Lage ist, eine Spannungsänderung E0 T B an beiden Enden der Photomodulationsschicht PML, wie durch (2) in Fig. 4 gezeigt, zu bewirken, durch das in den räumlichen Lichtmodulator SLM eingetretene Schreib-Licht wie Licht mit einer beispielsweise in Fig. 5 gezeigten Zeitdauer Γ zugeführt wird, die Intensität des von dem räumlichen Lichtmodulator SLM ausgelesenen Auslese-Lichts in dem Zustand, daß das Auslese-Licht immer dem räumlichen Lichtmodulator SLM mit einer konstanten Intensität zugeführt wird, eine Veränderung mit Bezug auf die Zeitachse, wie in Fig. 7 gezeigt.
- {3} Außerdem zeigt in dem Fall, daß Licht mit einem Lichtwert, der in der Lage ist, eine Spannungsänderung E0 T C an beiden Enden der Photomodulationsschicht PML, wie durch (3) in Fig. 4 gezeigt, zu bewirken, durch das in den räumlichen Lichtmodulator SLM eingetretene Schreib-Licht wie Licht mit einer beispielsweise in Fig. 5 gezeigten Zeitdauer Γ zugeführt wird, die Intensität des von dem räumlichen Lichtmodulator SLM ausgelesenen Auslese-Lichts in dem Zustand, daß das Auslese-Licht immer dem räumlichen Lichtmodulator SLM mit einer konstanten Intensität zugeführt wird, eine Veränderung mit Bezug auf die Zeitachse, wie in Fig. 8 gezeigt.
- Übrigens wird der herkömmliche räumliche Lichtmodulator beispielsweise unter Verwendung eines Schreib-Lichts mit einer in Fig. 5 gezeigten Zeitdauer Γ mit einem Lichtwert betrieben, der in der Lage ist, eine Spannungsäsnderung E0 T A an den beiden Enden der Photomodulationsschicht PML, wie durch (1) in Fig. 4 gezeigt, zu bewirken.
- Daher zeigt die Intensität des von dem räumlichen Lichtmodulator SLM in dem Zustand ausgelesenen Auslese-Lichts, daß das Auslese-Licht dem räumlichen Lichtmodulator SLM immer mit einer konstanten Intensität zugeführt wird, eine Veränderung mit Bezug auf die Zeitachse, wie in Fig. 6 gezeigt.
- Das heißt, die Intensität des Auslese-Lichts bei dem bisherigen Stand der Technik zeigte einen exponentiellen Abfall mit Bezug auf die Zeitachse (in der Zeichnung bezeichnet das Bezugszeichen Td eine Zeitkonstante)
- Jedoch wird gemäß dem Licht-Licht-Übertragungsverfahren durch den räumlichen Lichtmodulator der Erfindung der räumliche Lichtmodulator beispielsweise unter Verwendung eines Schreib- Lichts mit einer Zeitdauer Γ mit einem Lichtwert betrieben, der in der Lage ist, eine Spannungsänderung E0 T B oder E0 T C an den beiden Enden der Photomodulationsschicht PML, wie durch (2) oder (3) in Fig. 4 gezeigt, zu bewirken.
- Das heißt, eine Licht-Licht-Übertragung wird durch einen räumlichen Lichtmodulator ausgeführt, der zwei Elektroden Et1, Et2 und zumindest eine photoleitfähige Schicht PCL und eine in einem Doppelbrechungsmodus verwendete Photomodulationsschicht PML umfaßt und beide zwischen den zwei Elektroden Et1, Et2 in derartiger Weise gelegt werden, daß,
- wenn ein Schreib-Licht von der Seite der photoleitfähigen Schicht PCL eintritt, zur Varuerung seines Lichtwerts von dem Minimallichtwert zu dem Maximallichtwert in einem Zustand, daß eine vorbestimmte Betriebsspannung E an den beiden Elektroden Et1, Et2 angelegt wird,
- innerhalb einer zwischen beiden Enden der Photomodulationsschicht PML abfallenden Spannung, deren Wert einer Spannung entspricht, die durch Subtraktion eines Spannungsabfalls, der bei der photoleitfähigen Schicht als monotoner Veränderungszustand infolge eines Auftreffens des Schreib-Lichts auftritt, von der vorbestimmten, im voraus an beiden Elektroden Et1, Et2 angelegten Betriebsspannung E erhalten wird;
- ein Betriebszustand des räumlichen Lichtmodulators eingestellt wird, so daß zu dem Zeitpunkt, zudem das Schreib-Licht des Maximallichtwerts in den räumlichen Lichtmodulator eintritt, eine an beiden Enden der Photomodulationsschicht angelegte Spannung eine Spannung wird, die monoton über einen Spannungswert entsprechend einem Extremwert eines Photomodulationsgrads einer Kennlinie hinausgeht, die einen Zusammenhang zwischen einer angelegten Spannung und einem Photomodulationsgrad bei der Photomodulationsschicht zeigt.
- Die elektrische Spannungsquelle E kann zur Veränderung ihrer Frequenz und ihrer Spannung gesteuert werden. Wie schon in der vorstehenden Beschreibung aufgeführt variiert die zwischen beiden Enden der Photomodulationsschicht PML abfallende Spannung relativ als elektrischer Widerstand (das heißt eine Impedanz) der photoleitfähigen Schicht. Die Impedanz der photoleitfähigen Schicht PCL kann durch Steuerung ihrer Frequenz und/oder ihrer Spannung verändert werden. Daher ist es möglich, die zwischen beiden Enden der Photomodulationsschicht PML abfallende Spannung zur Überschreitung eines Extrems zu steuern, bei dem eine Auslese-Licht-Intensität einen Extremwert nach Fig. 4 durch Veränderung der Frequenz und/oder Spannung der elektrischen Spannungsquelle E annimmt. Entsprechend kann die elektrische Spannungsquelle E so gesteuert werden, daß eine Spannungsänderung E0 T B oder E0 T C an den beiden Enden der Photomodulationsschicht PML, wie durch (2) oder (3) in Fig. 4 gezeigt, entsprechend einem Veränderungsbereich der Intensität des Licht aussendenden Elements bewirkt wird.
- Andererseits kann die Steuerschaltung DCT als alternative Einrichtung die Intensität eines von dem Licht aussendenden Element ausgesendeten Lichts derart steuern, daß, wenn ein Schreib-Licht entsprechend einer Spitzenwertgradation von Bildinformationen dem räumlichen Lichtmodulator SLM zugeführt wird, eine zwischen beiden Enden der Photomodulationsschicht PML abfallende Spannung ein Extrem überschreitet, bei dem eine Auslese-Licht-Intensität einen Extremwert nach Fig. 4 einnimmt.
- Entsprechend wird, wenn die Licht-Licht-Übertragung entsprechend dem Licht-Licht-Übertragungsverfahren durch den räumlichen Lichtmodulator der Erfindung ausgeführt wird, selbst falls der räumliche Lichtmodulator mit derselben Zeitkonstante wie der herkömmliche räumliche Lichtmodulator verwendet wird, ein Zeitintegrationswert des von dem räumlichen Lichtmodulator SLM ausgesendeten Auslese-Lichts groß, verglichen mit einem Zeitintegrationswert der als herkömmliches Beispiel in Fig. 6 gezeigten Auslese-Licht-Kennlinie, wie beispielsweise aus beispielhaften, in Fig. 7 und 8 gezeigten Kennlinien ersichtlich.
- Das heißt, in dem Fall von Fig. 7 und 8 verändert das Auslese-Licht seine Intensität, um einer Kennlinie B T E0 oder C T E0 von Fig. 4 zu folgen, nachdem das Schreib-Licht gelöscht wurde. Daher kann in dem Fall von Fig. 7 und 8 das Auslese-Licht seine Spitzenintensität in einem Moment beibehalten kurz nachdem das Schreib-Licht gelöscht wurde. Somit wird der Zeitintegrationswert des Auslese-Lichts größer als der des herkömmlichen Beispiels. Daher wird es möglich, verglichen mit dem herkömmlichen Licht-Licht-Übertragungsverfahren auf einfache Weise ein helles Anzeigebild zu erhalten.
- Diese Tatsache wird auch aus Fig. 10 (a) und 10 (b) ersichtlich, die jeweils ein Beispiel des Zusammenhangs zwischen dem Lichtwert des Schreib-Lichts und einem zeitlichen Durchschnittswert des Auslese-Lichts zeigen.
- Fig. 10 (a) zeigt einen Graphen, der einen Vergleich des zeitlichen Durchschnittswerts des Auslese-Lichts zwischen dem Fall darstellt, in dem ein Schreibvorgang des räumlichen Lichtmodulators SLM ausgeführt wird unter Verwendung des Schreib-Lichts mit einem Lichtwert, der in der Lage ist, eine Spannungsänderung E0 T A an den beiden Enden der Photomodulationsschicht PML, wie durch (1) in Fig. 4 gezeigt, zu bewirken; das heißt unter Verwendung des Schreib-Lichts beispielsweise mit einer wie in Fig. 5 gezeigten Zeitdauer Γ mit einer Intensität Iwa, und dem Fall, in dem ein Schreibvorgang des räumlichen Lichtmodulators SLM unter Verwendung des Schreib-Lichts mit einem Lichtwert ausgeführt wird, der in der Lage ist, eine Spannungsänderung E0 T B an den beiden Enden der Photomodulationsschicht PML, wie durch (2) in Fig. 4 gezeigt, zu bewirken; das heißt unter Verwendung des Schreib-Lichts beispielsweise mit einer wie in Fig. 5 gezeig ten Zeitdauer Γ mit einer Intensität Iwb.
- Andererseits zeigt Fig. 10 (b) einen Graphen, der einen Vergleich des zeitlichen Durchschnittswerts des Auslese-Lichts zwischen dem Fall darstellt, in dem ein Schreibvorgang des räumlichen Lichtmodulators SLM unter Verwendung des Schreib- Lichts mit einem Lichtwert ausgeführt wird, der in der Lage ist, eine Spannungsänderung E0 T A an den beiden Enden der Photomodulationsschicht PML, wie durch (1) in Fig. 4 gezeigt, zu bewirken; das heißt unter Verwendung des Schreib-Lichts beispielsweise mit einer wie in Fig. 5 gezeigten Zeitdauer Γ mit einer Intensität Iwa, und dem Fall, in dem ein Schreibvorgang des räumlichen Lichtmodulators SLM unter Verwendung des Schreib-Lichts mit einem Lichtwert ausgeführt wird, der in der Lage ist, eine Spannungsänderung E0 T C an den beiden Enden der Photomodulationsschicht PML, wie durch (3) in Fig. 4 gezeigt, zu bewirken; das heißt unter Verwendung des Schreib-Lichts beispielsweise mit einer wie in Fig. 5 gezeigten Zeitdauer Γ mit einer Intensität Iwc.
- Fig. 9 zeigt eine Intensitätsveränderung des Auslese-Lichts mit Bezug auf die Zeitachse, wenn das Auslese-Licht von einem bestimmten Ein-Bildelement-Abschitt in dem räumlichen Lichtmodulator ausgelesen wurde. Der in Fig. 9 verwendete räumliche Lichtmodulator weist eine derartige Restbildcharakteristik auf, daß die Intensität des von dem räumlichen Lichtmodulator ausgelesenen Auslese-Lichts sich auf 10% einer Anfangsgröße verringert, nachdem eine Zeitdauer entsprechend dreier Vollbilder von dem anzuzeigenden Bild verstrichen ist.
- Ferner wird in diesem Fall ein Schreib-Licht mit einem Lichtwert gleich einer Lichtintensität Iwb mit einer in Fig. 10 (a) gezeigten Zeitdauer Γ1 dem räumlichen Lichtmodulator zu Intervallen einer Vollbilddauer Tf ausgesetzt. Eine Intensität Irb des Auslese-Lichts in Fig. 9 stellt einen sichtbaren Durchschnittswert des Lichts dar, der durch die Nachbildcharakteristik des menschlichen Auges gemittelt wurde.
- Fig. 11 zeigt auch eine Intensitätsveränderung des Auslese- Lichts mit Bezug auf die Zeitachse, wenn das Auslese-Licht von einem bestimmten Ein-Bildelement-Abschnitt in dem räumlichen Lichtmodulator ausgelesen wurde. Der in Fig. 11 verwen dete räumliche Lichtmodulator weist eine derartige Restbildcharakteristik auf, daß die Intensität des von dem räumlichen Lichtmodulator ausgelesenen Auslese-Lichts sich auf 10% einer Anfangsgröße verringert, nachdem eine Zeitdauer entsprechend dreier Vollbilder von dem anzuzeigenden Bild verstrichen ist.
- Ferner wird in diesem Fall ein Schreib-Licht mit einem Lichtwert gleich einer Lichtintensität Iwc mit einer in Fig. 10 (b) gezeigten Zeitdauer Γ1 dem räumlichen Lichtmodulator zu Intervallen einer Vollbilddauer Tf ausgesetzt. Eine Intensität Irc des Auslese-Lichts in Fig. 11 stellt einen sichtbaren Durchschnittswert des Lichts dar, der durch die Nachbildcharakteristik des menschlichen Auges gemittelt wurde.
- Bei der Anzeigevorrichtung entsprechend dem Licht-Licht- Übertragungsverfahren durch den räumlichen Lichtmodulator der in Fig. 1 gezeigten Erfindung, die derartige wie in Fig. 7 bis 9 und 11 gezeigte Vorgänge ausführt, wird jedes Licht aussendende Element in der N Licht aussendende Elemente umfassende Licht aussendenden Elernentanordnung durch die Steuerschaltung DCT betätigt zur Aussendung in einem in Fig. 9 oder 11 gezeigten Licht-Aussende-Zustand.
- Die von den N Licht aussendenden Elementen in der Licht aussendenden Elementanordnung ausgesendeten Schreib-Lichtstrahlen werden durch die Linse L dem Schwingspiegel Mg zugeführt, wobei die in die Linse L fokussierten abgelenkten Lichtstrahlen dann wieder in die photoleitfähige Schicht PCL in dem räumlichen Lichtmodulator SLM fokussiert werden.
- Da der räumliche Lichtmodulator SLM dazu geschaffen wurde, um die in Fig. 7 bis 9 und 11 gezeigten Vorgänge entsprechend den Lichtwertveränderungen des Schreib-Lichts durchzuführen, kann das von dem räumlichen Lichtmodulator, in den Informationen durch die von den N Licht aussendenden Elementen in der Licht aussendenden Elementanordnung ausgesendeten Schreib-Lichtstrahlen geschrieben wurden, ausgelesene Ausle se-Licht ein helles Bild mit einem geringen Restbild anzeigen.
- Das heißt, mit der in Fig. 2 gezeigten Anordnung des räumlichen Lichtmodulators SLM wird der von der Seite des Substrats BP1 des räumlichen Lichtmodulators SLM eintretende Schreib- Lichtstrom durch die Linse L in die photoleitfähige Schicht PCL fokussiert. Die photoleitfähige Schicht PCL verändert ih ren elektrischen Widerstand entsprechend der auf einen Abschnitt auftreffenden Lichtmenge, auf den die N Schreib- Lichtströme fokussiert wurden. Daher werden Ladungsbilder entsprechend den auftreffenden Mengen der N Schreib- Lichtstrahlen mit beruhend auf den anzuzeigenden Bildinforma tionen modulierten Intensitäten an der Grenze zwischen der photoleitfähigen Schicht PCL und dem dielektrischen Spiegel DML ausgebildet.
- Das heißt, Ladungsbilder werden derart ausgebildet, daß eine Vielzahl von Ladungen angemessen angeordnet wird, um Ladungsmengen entsprechend N Bildinformationen zu haben, die nacheinander in der Form serieller Signale zugeführt werden. Entsprechend verursachen die somit zwischen der photoleitfähigen Schicht PCL und dem dielektrischen Spiegel DML ausgebildeten N Ladungsbilder ein Feld, das der Photomodulationsschicht PML in dem räumlichen Lichtmodulator SLM zugeführt wird.
- Wenn das Auslese-Licht RL in einen Polarisations-Strahlentei-1er PBS eintritt, nachdem es von der in Fig. 1 gezeigten Lichtquelle LS des Auslese-Lichts ausgesendet wurde, wird eine S-Polarisations-Lichtkomponente des Auslese-Lichts RL durch den Polarisations-Strahlenteiler PBS zu einer Auslese- Seite des räumlichen Lichtmodulators SLM reflektiert und tritt von der Auslese-Seite des transparenten Substrats BP2 in den, den in Fig. 2 gezeigten Aufbau aufweisenden, räumlichen Lichtmodulator SLM ein.
- Das somit von den transparenten Substrat BP2 des räumlichen Lichtmodulators SLM eingetretene Auslese-Licht RL erreicht den dielektrischen Spiegel DML über eine Strecke über das transparente Substrat BP2 T die transparente Elektrode Et2 T den Ausrichtfilm ALL2 T die Photomodulationsschicht PML T den Ausrichtfilm ALL1 T den dielektrischen Spiegel DML wie vorstehend mit Bezug auf Fig. 2 beschrieben. Dann verläßt das Auslese-Licht, nachdem es an dem dielektrischen Spiegel DML reflektiert wurde, den räumlichen Lichtmodulator SLM wieder über eine Strecke über den dielektrischen Spiegel DML T den Ausrichtfilm ALL1 T die Photomodulationsschicht PML T den Ausrichtfilm ALL2 T die transparente Elektrode Et2 T das transparente Substrat BP2.
- Der Lichtstrom der gleichzeitig den räumlichen Lichtmodulator SLM wie beschrieben verlassenden N Auslese-Lichtstrahlen ist ein in die Photomodulationsschicht PML zurückkehrender Lichtstrom, der ein Feld durch Ladungsbilder bestehend aus angeordneten Ladungen mit Ladungsnengen entsprechend N aufeinanderfolgenden Bildelement-Informationen zugeführt wird. Daher weist dieser Lichtstrom Polarisationsebenen auf, die im Ansprechen auf die aufeinanderfolgenden in einer Zeile angeordneten N Bildelement-Informationen variieren.
- Die gleichzeitig den räumlichen Lichtmodulator SLM verlassenden N Auslese-Lichtstrahlen treten nachfolgend in den Polansations-Strahlenteiler PBS ein. Gleichzeitig wird eine P- Pol an 5 ations -Licht komponente des vorstehend beschriebenen auftreffenden Lichts durch den Polarisations-Strahlenteiler PBS in die Projektionlinse Lp ausgesendet. Somit projiziert die Projektionslinse Lp diese auf einem Bildschirm S als in einer Zeile angeordnete N Lichtpunkte.
- Folglich wird erfindungsgemäß ein Betriebszustand des räumlichen Lichtmodulators derart eingestellt, daß eine zwischen beiden Enden der Photomodulationsschicht abfallende Spannung eine Spannung wird, die monoton einen Spannungswert überschreitet entsprechend einem Extremwert eines Photomodulationsgrads in einer Kennlinie, die den Zusammenhang zwischen einer abfallenden Spannung und einem Photomodulationsgrad in der Photomodulationsschicht zu dem Zeitpunkt zeigt, wenn das Schreib-Licht mit den Maximallichtwert in den räumlichen Lichtmodulator eintritt.
- Daher wird es möglich, einen Durchschnittswert des Auslese- Lichts ohne Veränderung einer inhärenten Zeitkonstante der Komponente bestehend aus der photoleitfähigen Schicht PCL und der Photomodulationsschicht PML des räumlichen Lichtmodulators SLM zu erhöhen&sub5;
- Folglich wird eine Bildanzeige mit einem hohen Ausnutzungsgrad von Licht von der Lichtquelle in einer derartigen Weise ausgeführt, daß in den räumlichen Lichtmodulator geschriebene Informationen durch das Auslese-Licht ausgelesen und durch ein optisches Projektionssystem mit höherer Helligkeit auf einem Bildschirm projiziert werden.
- Somit kann die Erfindung die vorstehend beschriebenen herkömmlichen Probleme lösen.
- Da diese Erfindung in mehreren Formen ausgeführt sein kann, ohne von deren wesentlichen Eigenschaften abzuweichen, ist das Ausführungsbeispiel daher veranschaulichend und nicht einschränkend, da der Bereich der Erfindung eher durch die beigefügten Ansprüche als durch die diesen vorangehende Beschreibung definiert wird, wobei daher beabsichtigt ist, alle Veränderungen, die innerhalb der Übereinstimmungen und der Grenzen der Ansprüche oder gleichwertigen Übereinstimmungen und Grenzen fallen, durch die Ansprüche zu erfassen.
Claims (7)
1. Lichtmodulationsverfahren unter Verwendung eines
räumlichen Lichtmodulators (SLM) mit einer photoleitfähigen Schicht
(PCL) und einer zwischen zwei Elektroden (Et&sub1; und Et&sub2;)
schichtweise angeordneten Photomodulationsschicht (PML),
wobei die Photomodulationsschicht (PML) in einem
Doppelbrechungsrnodus derart betrieben wird, daß der Grad der durch die
Photomodulations schicht durchgeführten Photomodul at ion eines
zugeführten, ausgelesenen Lichtstrahls zyklisch entsprechend
der Höhe des Spannungsabfalls an der Photomodulationsschicht
variiert, wobei das Verfahren folgende Schritte aufweist,
Anlegen einer Betriebsspannung zwischen den zwei
Elektroden (Et&sub1; und Et&sub2;), die zwischen dem Spannungsabfall an der
photoleitfähigen Schicht (PCL) und dem Spannungsabfall an der
Photomodulationsschicht (PML) aufgeteilt ist, und
Richten eines Schreib-Lichtstrahls auf den räumlichen
Lichtmodulator von der Seite der photoleitfähigen Schicht
(PCL), wobei der Schreib-Lichtstrahl eine zwischen einem
beabsichtigten Intensitätsminimalwert und einem beabsichtigten
Intensitätsmaximalwert variierende Intensität aufweist,
wodurch eine Veränderung der Aufteilung der Betriebsspannung
zwischen der photoleitfähigen Schicht (PCL) und der
Photomodulationsschicht (PML) und folglich entsprechende
Veränderungen der Höhe des Spannungsabfalls an der photoleitfähigen
Schicht (PCL) und der Höhe des Spannungsabfalls an der
Photomodulationsschicht (PML) verursacht werden, wobei die Höhe
des Spannungsabfalls an der photoleitfähigen Schicht (PCL)
als monotone Funktion der Intensität des Schreib-Lichtstrahls
variiert,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Betriebszustände des räumlichen Lichtmodulators derart
ausgewählt werden, daß, wenn die Intensität des Schreib-
Lichts zwischen den beabsichtigten Minimal- und
Maximalintensitätswerten variiert, der resultierende Spannungsabfall an
der Photomodulationsschicht über einen ein lokales Maximum
der angelegten Spannung/Grad der Photomodulationskennlinie
der Photomodulationsschicht enthaltenden Bereich variiert.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch
den Schritt des Steuerns der Betriebsspannung zur
Anderung ihrer Frequenz und/oder ihrer Spannung zur Anderung der
Impedanz der photoleitfähigen Schicht entsprechend der
Veränderung im Intensitätsbereich des Schreib-Lichts.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2
dadurch gekennzeichnet, daß
die Intensität des Schreib-Lichts derart gesteuert wird, daß,
wenn die Intensität eines Schreib-Lichtstrahls entsprechend
einer zur Steuerung der Intensität des Schreib-Lichtstrahls
verwendeten Maximaldichte von Bildinformationen dem
räumlichen Lichtmodulator zugeführt wird, der resultierende
Spannungsabfall an der Photomodulationsschicht den
Spannungsabfall überschreitet, der aus einer Maximalintensität des
ausgelesenen Lichts resultieren würde.
4. Anzeigevorrichtung mit
einer Licht aussendenden regelmäßigen Elementanordnung
(REA) mit N Licht aussendenden, in mindestens einer Reihe
entsprechend N Bildelementen angeordneten Elementen,
einer Steuerungseinrichtung (DLT) zur Steuerung der N
Licht aussendenden Elemente zum Aussenden eines Schreib-
Lichtstrahls gemäß Bildinfornationen der entsprechenden
Bildelemente, wobei der Schreib-Lichtstrahl eine zwischen einem
beabsichtigten Intensitätsnaximalwert und einem
beabsichtigten Intensitätsminimalwert variierende Intensität aufweist,
einen räumlichen Lichtmodulator (SLM) mit einer
photoleifähigen Schicht (PCL) und einer zwischen zwei Elektroden
(Et&sub1; und Et&sub2;) schichtweise angeordneten
Photomodulationsschicht (PML), wobei die Photomodulationsschicht (PML) in
einem Doppelbrechungsmodus derart betrieben wird, daß der Grad
der durch die Photomodulationsschicht durchgeführten
Photomodulation eines zugeführten, ausgelesenen Lichtstrahls zy
klisch entsprechend der Höhe des Spannungsabfalls an der
Photomodulationsschicht variiert,
einer Bilderzeugungseinrichtung (L) zum Richten des
Schreib-Lichtstrahls auf die photoleitfähige Schicht in dem
räumlichen Lichtmodulator,
einer Einrichtung zum Anlegen einer Betriebsspannung (E)
zwischen den zwei Elektroden, die zwischen dem
Spannungsabfall an der photoleitfähigen Schicht (PCL) und dem
Spannungsabfall an der Photomodulationsschicht (PML) aufgeteilt ist,
und
einem Auslese-Licht zum Auslesen in den räumlichen
Lichtmodulator geschriebener Informationen und einer
Projektionseinrichtung (Ls, P8s, Lp) mit einem optischen
Projektionssystem (Lp) zu deren Projektion auf einen Bildschirm (3),
wobei die Anordnung der photoleitfähigen Schicht, der
Photomodulationsschicht und der Elektroden derart beschaffen
ist, daß, wenn der Schreib-Lichtstrahl auf die
photoleitfähige Schicht auftrifft, eine Veränderung der Aufteilung der
Betriebsspannung zwischen der photoleitfähigen Schicht und der
Photomodulationsschicht und folglich entsprechende Änderungen
der Höhe des Spannungsabfalls an der photoleitfähigen Schicht
und der Höhe des Spannungsabfalls an der
Photomodulationsschicht verursacht werden, wobei die Höhe des
Spannungsabfalls an der photoleitfähigen Schicht (PCL) als monotone
Funktion der Intensität des Schreib-Lichtstrahls variiert,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Betriebszustände des räumlichen Lichtmodulators derart
ausgewählt sind, daß, wenn die Intensität des Schreib-Lichts
zwischen den beabsichtigten Minimal- und
Maximalintensitätswerten variiert, der resultierende Spannungsabfall an der
Photomodulationsschicht über einen ein lokales Maximum der
angelegten Spannung/Grad der Photomodulationskennlinie der
Photomodulationsschicht enthaltenden Bereich variiert.
5. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Steuerungseinrichtung die Licht aussendenden Elemente zum
gleichzeitigen Aussenden von Lichtstrahlen mit Intensitäten
steuert, die jeweils im Ansprechen auf Bildinformationen der
jeweils auf einer Geraden angeordneten Bildelemente eines
anzuzeigenden Bilds moduliert werden.
6. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
die N Licht aussendenden Elemente in einer Reihe
angeordnet sind und
die Steuerungseinrichtung die Licht aussendenden
Elemente zum Aussenden von Lichtstrahlen mit einer vorbestimmten
Intensität für eine Zeitperiode steuert, die gemäß
Bildinformationen der jeweils auf einer Geraden angeordneten
Bildelemente eines anzuzeigenden Bilds variabel ist.
7. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 4, 5 oder 6,
gekennzeichnet durch
eine Ablenkungseinrichtung zur gleichzeitigen Ablenkung
von von den jeweils Licht aussendenden Elementen der Licht
aussendenden regelmäßigen Elementanordnung ausgesendeten
Lichtstrahlen um einen Winkel in einer Ebene senkrecht zu der
Reihe der Licht aussendenden Elemente.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP3132009A JP2536694B2 (ja) | 1991-05-08 | 1991-05-08 | 光―光変換素子による光―光変換方法と表示装置 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE69221663D1 DE69221663D1 (de) | 1997-09-25 |
| DE69221663T2 true DE69221663T2 (de) | 1998-01-02 |
Family
ID=15071411
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE69221663T Expired - Fee Related DE69221663T2 (de) | 1991-05-08 | 1992-05-08 | Licht Modulationsverfahren unter Verwendung eines räumlichen Lichtmodulators und Anzeigevorrichtung |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US5294992A (de) |
| EP (1) | EP0512842B1 (de) |
| JP (1) | JP2536694B2 (de) |
| DE (1) | DE69221663T2 (de) |
Families Citing this family (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0762370A3 (de) * | 1995-08-02 | 1998-01-07 | Canon Kabushiki Kaisha | Ansteuerungsverfahren für ein Anzeigegerät mit optischer Modulationsvorrichtung |
| US6222509B1 (en) * | 1997-05-30 | 2001-04-24 | Canon Kabushiki Kaisha | Image display apparatus |
| US7746681B2 (en) | 2005-01-07 | 2010-06-29 | Invisage Technologies, Inc. | Methods of making quantum dot films |
| US7773404B2 (en) | 2005-01-07 | 2010-08-10 | Invisage Technologies, Inc. | Quantum dot optical devices with enhanced gain and sensitivity and methods of making same |
| US7742322B2 (en) | 2005-01-07 | 2010-06-22 | Invisage Technologies, Inc. | Electronic and optoelectronic devices with quantum dot films |
| US7326908B2 (en) | 2004-04-19 | 2008-02-05 | Edward Sargent | Optically-regulated optical emission using colloidal quantum dot nanocrystals |
| CA2519608A1 (en) | 2005-01-07 | 2006-07-07 | Edward Sargent | Quantum dot-polymer nanocomposite photodetectors and photovoltaics |
| CN103180968A (zh) * | 2010-08-18 | 2013-06-26 | 班大燕 | 具备波长转换功能的有机/无机混合光学放大器 |
Family Cites Families (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3957349A (en) * | 1974-07-29 | 1976-05-18 | Xerox Corporation | Imaging method |
| US4019807A (en) * | 1976-03-08 | 1977-04-26 | Hughes Aircraft Company | Reflective liquid crystal light valve with hybrid field effect mode |
| US4818983A (en) * | 1985-08-20 | 1989-04-04 | Hamamatsu Photonics Kabushiki Kaisha | Optical image generator having a spatial light modulator and a display device |
| US5003402A (en) * | 1988-11-10 | 1991-03-26 | Victor Company Of Japan, Ltd. | Apparatus for recording and reproducing charge latent image |
| US5099261A (en) * | 1988-05-10 | 1992-03-24 | Victor Company Of Japan, Ltd. | Apparatus for recording and reproducing charge latent image |
| JPH02178612A (ja) * | 1988-12-28 | 1990-07-11 | Victor Co Of Japan Ltd | 光変調方法及び装置 |
-
1991
- 1991-05-08 JP JP3132009A patent/JP2536694B2/ja not_active Expired - Fee Related
-
1992
- 1992-05-04 US US07/878,080 patent/US5294992A/en not_active Expired - Fee Related
- 1992-05-08 EP EP92304139A patent/EP0512842B1/de not_active Expired - Lifetime
- 1992-05-08 DE DE69221663T patent/DE69221663T2/de not_active Expired - Fee Related
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| EP0512842A2 (de) | 1992-11-11 |
| JP2536694B2 (ja) | 1996-09-18 |
| EP0512842A3 (en) | 1993-10-13 |
| US5294992A (en) | 1994-03-15 |
| DE69221663D1 (de) | 1997-09-25 |
| EP0512842B1 (de) | 1997-08-20 |
| JPH04333028A (ja) | 1992-11-20 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69123288T2 (de) | Anzeigegerät | |
| DE69725072T2 (de) | Optisches Element für Projektionsanzeigevorrichtung | |
| DE69420892T2 (de) | Optisches Gerät | |
| DE3486422T2 (de) | Schaltbares Farbfilter | |
| DE60119827T2 (de) | Verfahren und System zur Kalibrierung eines diffraktiven Gitter-Modulators | |
| DE69322544T2 (de) | Direktionale Anzeigevorrichtung | |
| DE69023217T2 (de) | Projektionssichtgerät mit optischem schreiben. | |
| DE3888877T3 (de) | Flüssigkristall-Anzeigevorrichtung vom Projektionstyp. | |
| DE602005006097T2 (de) | Dreidimensionale anzeigevorrichtung mit einer einstellvorrichtung für die optische weglänge | |
| DE10196893T5 (de) | Modulator für räumliches Licht und Lichtimpuls-Wellenformsteuerung | |
| DE2656170C3 (de) | Fernsehprojektionsanordnung | |
| EP2276585A1 (de) | Verfahren zum optischen detektieren von bewegten objekten | |
| DE602005004895T2 (de) | Einstellvorrichtung für die optische weglänge | |
| DE69221663T2 (de) | Licht Modulationsverfahren unter Verwendung eines räumlichen Lichtmodulators und Anzeigevorrichtung | |
| DE2750891C3 (de) | Ruckprojektionsschirm | |
| EP1204528A1 (de) | Vorrichtung und verfahren zum herstellen eines dreidimensionalen objekts | |
| DE69127517T2 (de) | Optisches Datenverarbeitungsgerät | |
| DE4308864C2 (de) | Vorrichtung zum Kopieren von transparenten Bildvorlagen | |
| DE2245398A1 (de) | Holographische einrichtung | |
| DE68922265T2 (de) | System zur Darstellung eines Bildes oder Objekts in Gegenwart von Umgebungslicht. | |
| DE69014000T2 (de) | Gebrauch eines LCD's in einer Kopiervorrichtung und Methode. | |
| DE2744355A1 (de) | Verfahren zum ablenken und modulieren eines lichtstrahles und scanner fuer licht, das sich aus mehreren diskreten wellenlaengen zusammensetzt | |
| DE3315591A1 (de) | Oberflaechenpruefverfahren | |
| DE1274365B (de) | Verfahren und Einrichtung zur Darstellung und/oder Aufzeichnung des gleichzeitigen Verlaufes der waehrend eines sehr kurzen Zeitintervalls auftretenden Intensitaetsaenderung an mehreren Punkten einer linienfoermigen Strahlungsquelle | |
| DE19723208A1 (de) | Vorrichtung zum Intensitätsmodulieren eines Lichtbündels, ein Herstellungsverfahren für diese, ein Verfahren zum Intensitätsmodulieren eines Lichtbündels sowie Verwendungen von der Vorrichtung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |