DE69213C - Scbleudersichtmascbine - Google Patents

Scbleudersichtmascbine

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Publication number
DE69213C
DE69213C DENDAT69213D DE69213DA DE69213C DE 69213 C DE69213 C DE 69213C DE NDAT69213 D DENDAT69213 D DE NDAT69213D DE 69213D A DE69213D A DE 69213DA DE 69213 C DE69213 C DE 69213C
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DE
Germany
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sputter
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT69213D
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English (en)
Original Assignee
R. creaser in Maryborough, Queensland, Australien
Publication of DE69213C publication Critical patent/DE69213C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B4/00Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents
    • B07B4/02Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents while the mixtures fall
    • B07B4/025Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents while the mixtures fall the material being slingered or fled out horizontally before falling, e.g. by dispersing elements

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Schleudersichtmaschine.
Die den Gegenstand vorliegender Erfindung ' bildende Maschine zum Sichten oder Putzen von Mehl, Gries, Getreide, Samen und anderen trocknen, körnigen oder pulverförmigen Stoffen ist in Fig. 1 im senkrechten Schratt und in Fig. 2 im Grundrifs veranschaulicht.
Die mit Riemscheibe A1 versehene stehende Welle A dreht sich in einem oberen Halslager B und in einem unteren Spurlager JB1.
Auf der stehenden Welle A sind Holz- oder Metallscheiben D und Dl in beliebiger Anzahl aufgekeilt, an denen die zur Welle A schräg angeordneten Flügel α und a1 befestigt sind, die zweckmäfsig aus Eisenblech hergestellt und an den Enden rechtwinklig umgebogen sind, um bequem an der unteren Seite der Scheiben D und D1 befestigt werden zu können. Auf den Scheiben D und D1 sind in ein-' oder mehrfacher Anzahl Reihen von Metall- oder Holzscheiben E und E1 mittelst durchgehender Bolzen F F1 und Muttern befestigt.
Die einzelnen Scheiben E und E1 werden, wie Fig. 3 zeigt, durch Ringe e in der für das betreffende Sichtgut am besten geeigneten Entfernung von einander gehalten und sind in der Mitte mit Oeffnungen versehen,, deren Durchmesser nach unten zu kleiner werden. Bei den Scheiben E der oberen Gruppe können die Ränder an den Oeffnungen, wie bei D2 angedeutet, aufwärts gebogen oder aber auch, wie in Fig. 3 dargestellt, glatt sein; im Uebrigen sind die Scheiben beider Gruppen einander gleich.
H bezeichnet eine Holz- oder Metallplatte, an deren äufserem Rande eine Holzleiste oder ein Winkeleisen angebracht ist, um eine Sichtfläche P (Seidengaze u. s. w.) daran zu befestigen und die Platte mittelst Bolzen S, Fig. 1, fest mit dem Gestell C zu verbinden. Die Platte ist in ihrer Mitte bei G durchbrochen, um die Welle A und gleichzeitig das von den Scheiben E herabfallende Sichtgut durchzulassen, so dafs letzteres nach der unmittelbar unter der Platte H befindlichen Gruppe von Scheiben E1 gelangen' kann. In diese Oeffnung G ist ein Rohrstutzen eingeschoben.
In ähnlicher Weise wie die Platte H ist an dem Gestell C mittelst Bolzen S1 eine zweite derartige Platte / befestigt, deren mittlere Oeffnung aber nur gerade grofs genug ist, um die Welle A hindurchzulassen. An der Welle A sind ferner Arme L befestigt, an denen Schaufeln K sitzen.'
Die Sichtfläche P kann aus Seidengaze, Drahtgewebe, gelochtem Zinkblech u. s. w., je nach der Art des zu behandelnden Sichtgutes, bestehen und in zweckentsprechender Entfernung vom Umfange der Scheiben befestigt sein.
In einigem Abstande von der Sichtfläche P befindet sich das oben und unten durch Platten O und O1 geschlossene Gehäuse R, welches ein Austreten von Staub verhindern soll.
Das Sichtgut wird über die Einlaufrinne U durch den Einschüttrumpf V aufgegeben.
Die Platte I hat eine Auslafsöffnung M, durch welche die Siebgröbe in den Auslauf M1 gelangt, während die von den Schaufeln K erfafste Siebfeine durch die in der Bodenplatte O1
des Gehäuses vorgesehene Oeffnung N in den Auslauf N1 fällt.
Die Arbeitsweise der Maschine ist wie folgt: Das Sichtgut wird der Scheibengruppe E auf der Scheibe D durch den Einschüttrumpf U zugeführt. Da die mittleren Oeffnungen der Scheiben der Gruppe E oben gröfser sind und nach unten zu kleiner werden, so veitheilt sich das eingeschüttete Sichtgut gleichmäfsig auf die Oberfläche der einzelnen Scheiben, wobei jede Schicht desselben nach dem Umfange der einzelnen Scheiben zu dünner wird. Indem sich nun die Scheiben mit einer Umfangsgeschwindigkeit von 300 bis 500 m in der Minute drehen, wird das Sichtgut in gerader Richtung gegen die Sichtfläche P geschleudert und auf diese Weise gesichtet oder geputzt.
Wenn Scheiben in mehr als einer Gruppe zur Anwendung kommen, so fällt das noch nicht ganz fertig geputzte Gut auf die Platte H und wird auf dieser durch die Flügel α der Oeffnung G zugeführt, um durch diese hindurch auf die einzelnen Scheiben der zweiten Gruppe E1 zu fallen. Von diesen wird es in gleicher Weise abermals gegen die Sichtfläche P geschleudert. Die auf den äufseren Rand der Platte / herabfallende Siebgröbe wird hier von den Schaufeln a1 erfafst und der Oeffnung M zugeführt, durch die es in den Auslafs Ai1 tritt, um so aus der Maschine herauszugelangen. Das durch die Sichtfläche P gedrungene Gut dagegen fällt auf den äufseren Rand der Bodenplatte O1 herab, wird hier von den Schaufeln K ergriffen und der Oeffnung N zugeführt, um hier durch den Auslafs iV1 die Maschine zu verlassen.
Statt bei beiden Gruppen, kann man auch bei nur einer Gruppe von Scheiben, beispielsweise bei der oberen E, die mittleren Schlucköffnungen nach unten zu kleiner werden lassen, während man sie bei der anderen Gruppe E1 sämmtlich gleich grofs einrichtet.

Claims (1)

  1. Pate nt-Anspruch:
    Eine Schleudersichtmaschine, bei welcher das Sichtgut aus einem Rumpf V auf einen Satz mit einander verbundener, rasch umlaufender, unter einander liegender Ringscheiben E dadurch gleichmäfsig geleitet wird, dafs jede untere Ringscheibe eine kleinere Schlucköffnung besitzt als die nächst obere, zum Zweck, das Sichtgut gegen den Mantel P in verschiedenen Höhen in gleicher Menge und Stärke zu werfen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT69213D Scbleudersichtmascbine Expired - Lifetime DE69213C (de)

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