DE69211024T2 - Photovideokamera - Google Patents
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Photovideokamera, und insbesondere auf eine Photovideokamera, die einen gewünschten Bildwinkel durch Zoomen vor dem Fokussieren festlegen und ohne Änderung des gewünschten Bildwinkels fokussieren kann.
- In jüngster Zeit wurden sogenannte Photovideokameras zur Anzeige eines sichtbaren Bildes, das auf einem Negativ- oder auf einem Positivfilm gebildet ist, auf einem Monitor durch Umwandlung des sichtbaren Bildes in Videosignale oder zur Aufzeichnung von diesen auf ein Videoband viel verwendet. Die WO-A-84 01 483 offenbart ein Beispiel solch einer Photovideokamera.
- Die Photovideokamera weist eine Filmeinheit zur Aufnahme eines Filmes, wie beispielsweise eines Negativfilmes oder eines Positivfilmes, eine Lichtquelle, die unter der Filmeinheit zur Beleuchtung des in der Filmeinheit getragenen Filmes angeordnet ist, eine Linseneinheit zum Fokussieren des durch die Lichtquelle durch das sichtbare Bild gestrahlten Lichtes, eine Festkörper-Bildaufnahmeeinrichtung, wie beispielsweise eine CCD (charge coupled device), zum Umsetzen des durch die Linseneinheit gebildeten Bildes in entsprechende Videosignale, eine Videosignal-Invertierschaltung zum Invertieren des Videosignales zur Schaffung von positiven Videosignalen und einen Drehmechanismus zum Drehen der Festkörper-Bildaufnahmevorrichtung in einem festen Bereich in einer Ebene parallel zu ihrer Fokussierebene auf.
- Die Linseneinheit weist ein Zoom-Linsensystem zur Veränderung der Vergrößerung und ein Fokussier-Linsensystem zum Fokussieren auf. Allgemein wird die Frontlinse, nämlich eine Gruppe von Linsen auf der Seite des Objektes des Fokussierlinsensystems längs der optischen Achse zum Fokussieren bewegt. Solch ein Fokussiersystem wird ein äußeres Fokussiersystem genannt. Die Fig. 5 bis 7 der begleitenden Zeichnungen zeigen eine Linseneinheit eines äußeren Fokussiersystems. Wie in Fig. 5 bis 7 gezeigt ist eine Frontlinse b zur Bewegung längs der optischen Achse an dem unteren Ende einer nicht gezeigten Linsentrommel gehalten. Ein Zoom-Linsensystem c besteht aus einem Variator d, der oberhalb der Frontlinse b angeordnet ist, und einem Kompensator e, der oberhalb des Variators d angeordnet ist. Der Variator d und Kompensator e sind einzeln zur Bewegung längs der optischen Achse in der Linsentrommel gehalten. Ein Übertragungs- Linsensystem f ist fest oberhalb des Kompensators e in der Linsentrommel gehalten, um ein durch den Kompensator e übertragenes Bild auf die Fokal-Fläche einer Festkörper- Bildaufnahmevorrichtung g zu übertragen, die oberhalb des Übertragungs-Linsensystems f angeordnet ist. Die Frontlinse b, der Variator d, der Kompensator e und das Übertragungs- Linsensystem f sind so angeordnet, daß ihre optischen Achsen koaxial zu der optischen Achse der Photovideokamera sind. Die Festkörper-Bildaufnahmevorrichtung g ist so angeordnet, daß sich ihre Fokal-Fläche senkrecht zu der optischen Achse mit ihrem Zentrum in der optischen Achse der Photovideokamera erstreckt.
- Die Frontlinse b wird längs der optischen Achse zum Fokussieren bewegt. Beispielsweise, wenn die Linseneinheit a in einem vorderen Fokussierzustand ist, nämlich wenn die Linseneinheit a auf ein Objekt fokussiert ist, das näher an der Linseneinheit liegt als ein gewünschtes Objekt, wird die Frontlinse b zum Fokussieren nach oben bewegt, und wenn die Linseneinheit a in einem hinteren Fokussierzustand ist, nämlich wenn die Linseneinheit a auf ein Objekt fokussiert ist, das weiter weg ist von dem Linsensystem als ein gewünschtes Objekt, wird die Frontlinse b nach unten bewegt.
- Der Variator d und der Kompensator e werden einzeln längs der optischen Achse zum Zoomen bewegt. Die Bewegung des Variators d ändert die Vergrößerung und die Bewegung des Kompensators korrigiert die Abweichung des Brennpunktes. Die Vergrößerung hängt von dem Abstand zwischen dem Variator d und der Frontlinse b ab.
- Es sei angenommen, daß das Linsensystem a in einem Standardzustand ist, in dem die Frontlinse b, der Variator d und der Kompensator e wie in Fig. 5 gezeigt angeordnet sind. Dann wird die Linseneinheit a in einen Weitwinkelzustand gebracht, wenn der Variator d wie in Fig. 6 gezeigt aus der Position in den Standardzustand, der in Fig. 5 gezeigt ist, nach unten bewegt wird (in Richtung der Frontlinse b). Wenn der Variator d in Richtung der Frontlinse b bewegt wird, wird der Kompensator e leicht nach oben bewegt (weg von der Frontlinse b), um die Abweichung des Brennpunktes zu korrigieren, die sich aus der Abwärtsbewegung des Variators d ergibt. Wenn der Variator d aus der Position in dem Standardzustand nach oben bewegt wird (weg von der Frontlinse b), wird die Linseneinheit a wie in Fig. 7 gezeigt in einen Tele-Zustand gebracht, in dem die Vergrößerung erhöht ist. Wenn der Variator d nach oben bewegt wird, wird der Kompensator e leicht nach oben bewegt, um die Abweichung des Brennpunktes zu korrigieren, die sich aus der Aufwärtsbewegung des Variators d ergibt.
- Der Variator d und der Kompensator e sind miteinander starr verbunden, so daß der Kompensator e zur Korrektur der Abweichung des Brennpunktes bewegt wird, wenn der Variator d bewegt wird. Dementsprechend ist es nach der Fokussierung der Linseneinheit a theoretisch nicht notwendig, die Linseneinheit nach dem Zoomen nochmals zu fokussieren.
- Indessen ist in der Praxis eine Korrektur des Brennpunktes nach dem Zoomen notwendig. Da eine Brennpunktunschärfe in einem Telezustand auffallender ist als in einem Weitwinkelzustand, muß die Linseneinheit a nochmals fokussiert werden, wenn die Linseneinheit aufwärts gezoomt wird. Der jüngste Trend in Richtung größerer Zoomverhältnisse vergrößert die Bedeutung des Fokussierfehlers nach dem Zoomen.
- Da die Krümmung auf dem Filmhalter der Filme, die an dem Filmhalter der Photovideokamera angebracht werden, voneinander verschieden sind, ist der Abstand zwischen dem auf dem Filmhalter angebrachten Film und der Frontlinse b unterschiedlich, wenn der Film für einen anderen ausgewechselt wird. Daher muß in den meisten Fällen der Brennpunkt der Linseneinheit jedesmal eingestellt werden, wenn der Film gewechselt wird.
- Die herkömmliche Photovideokamera mit einem äußeren Fokussiersystem weist diesbezüglich besondere Probleme auf. Wenn die Frontlinse b längs der optischen Achse zum Fokussieren nach dem Vergrößeren eines sichtbaren Bildes auf einem Film in einem gewünschten Bildwinkel zum Schneiden vergrößert wird, ändert sich der gewünschte Bildwinkel, was aus der Änderung der Vergrößerung aufgrund der Änderung des Abstandes zwischen der Frontlinse b und des Variators d resultiert. Daher, wenn die Frontlinse b zum Fokussieren nach dem Schneiden des sichtbaren Bildes auf einem Film h bewegt wird, so daß ein Bereich i, der in Fig. 8 mit dicken durchgezogenen Linien umgeben ist, in einem gewünschten Bildwinkel liegt, ändert sich der gewünschte Bildwinkel zu einem Bildwinkel, der einen Bereich j einschließt, der durch strichpunktierte Linien in Fig. 8 umgeben ist.
- Dementsprechend ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Photovideokamera zu schaffen, die mit einer Linseneinheit versehen ist, die eine Hauptlinse aufweist, die zum Fokussieren zur Lösung der zuvor beschriebenen Probleme bei der herkömmlichen Photovideokamera bewegt werden kann.
- Beim Fokussieren der Linseneinheit einer erfindungsgemäßen Photovideokamera wird nur die Hauptlinse bewegt, und daher müssen die relativen Positionen der Unterlinsen der Frontlinse und der Zoomlinse zum Fokussieren nicht verändert werden. Dementsprechend wird ein gewünschter Bildwinkel, der vor dem Fokussieren eingestellt ist, nicht geändert, selbst wenn die Linseneinheit nach dem Einstellen des gewünschten Bildwinkels fokussiert wird.
- Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine Photovideokamera zur Videoabbildung eines Sichtbildes vorgesehen, das auf einem entwickelten Negativund/oder Positivfilm gebildet ist, mit:
- einer Filmeinheit zum Halten des Filmes;
- einer Haupteinheit, die eine Linseneinheit, eine Bildaufnahmeeinrichtung und elektrische Schaltungen enthält;
- wobei die Linseneinheit eine Linsentrommel, eine Frontlinse an dem unteren Ende der Linsentrommel, ein in der Linsentrommel oberhalb der Frontlinse gehaltenes Zoomlinsensystem, das einen Kompensator aufweist, und ein Übertragungs-Linsensystem auf, das in der Linsentrommel oberhalb des Zoomlinsensystems gehalten ist, wobei das Übertragungs-Linsensystem eine vordere Unterlinse und eine hintere Unterlinse aufweist; und
- eine Säule, die die Haupteinheit in einem geeigneten Abstand zwischen der Filmeinheit und der Linseneinheit der Haupteinheit hält, dadurch gekennzeichnet, daß die Frontlinse in der Linsentrommel gehalten ist;
- daß die vordere Unterlinse in der Linsentrommel oberhalb des Kompensators festgehalten ist, und die hintere Unterlinse an dem oberen Ende der Linsentrommel festgehalten ist, sowie
- daß eine Hauptlinse in dem Übertragungs-Linsensystem zur Bewegung längs der optischen Achse in der Linsentrommel zwischen der vorderen Unterlinse und der hinteren Unterlinse vorgesehen ist, wobei die Hauptlinse des Übertragungssystems zum Fokussieren bewegbar ist.
- Die vorliegende Erfindung wird durch ein Ausführungsbeispiel in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Photovideokamera gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 2 eine schematische Ansicht einer Linseneinheit in der Photovideokamera von Fig. 1 in einem Standardzustand;
- Fig. 3 eine schematische Ansicht der Linseneinheit der Photovideokamera von Fig. 1 in einem Weitwinkelzustand;
- Fig. 4 eine schematische Ansicht der Linseneinheit der Photovideokamera von Fig. 1 in einem Telezustand;
- Fig. 5 eine schematische Ansicht der Linseneinheit in einer herkömmlichen Photovideokamera in einem Standardzustand;
- Fig. 6 eine schematische Ansicht der Linseneinheit in einer herkömmlichen Photovideokamera in einem Weitwinkelzustand;
- Fig. 7 eine schematische Ansicht der Linseneinheit in einer herkömmlichen Photovideokamera in einem Telezustand; und
- Fig. 8 eine Bildansicht, die bei der Erläuterung der Probleme bei der herkömmlichen Photovideokamera zu Hilfe genommen wird.
- Bezugnehmend auf Fig. 1 weist eine Photovideokamera 1 gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung eine Filmeinheit 2 zum Tragen eines Filmes, eine Haupteinheit 3 mit einer Linseneinheit, einer Festkörper-Aufnahmevorrichtung und elektrischen Schaltungen, sowie eine Säule 4 auf, die die Haupteinheit 3 in einem geeigneten Abstand zwischen der Filmstufe 2 und der Linsenfläche der Haupteinheit 3 hält. Eine nicht gezeigte Lichtquelle ist in der Filmeinheit 2 zum Projizieren von Licht nach oben durch ein transparentes Fenster 5 enthalten. Die Filmeinheit 2 ist an ihrer Oberseite mit einer Führung 6 zum Führen eines Filmhalters versehen, der zur Querverschiebung an der Filmeinheit 2 angebracht ist.
- Die Haupteinheit 3 weist ein kastenförmiges Gehäuse 11, das eine Linseneinheit 8 zum optischen Übertragen von Licht, das durch ein Sichtbild projiziert ist, das auf einem Film 7 gebildet ist, der auf der Filmeinheit 2 angebracht ist, eine Festkörper-Aufnahmevorrichtung 9 zum Umsetzen von Lichtsignalen in Videosignale, die das auf dem Film 7 gebildete Sichtbild wiedergeben und durch die Linseneinheit 8 übertragen werden, elektrische Schaltungen zum Verarbeiten der Videosignale, wie beispielsweise zur Verstärkung der Videosignale, und einen Drehmechanismus (von dem nur ein Abschnitt gezeigt ist) auf zum Drehen der Festkörper-Aufnahmevorrichtung 9 in einer Ebene parallel zu ihrer Fokal- Ebene zum Drehen des sichtbaren Bildes, das auf dem Film 7 gebildet ist, bezüglich der Festkörper-Aufnahmevorrichtung 9. Das hintere Ende der Haupteinheit 3 ist mit der Säule 4 verbunden, die einstückig mit dem hinteren Ende der Filmeinheit 2 verbunden ist und sich von dieser im rechten Winkel wegerstreckt, so daß die Frontlinse 12 der Linseneinheit 8 direkt oberhalb des transparenten Fensters 5 angeordnet ist.
- Ein Filmhalter 13 weist eine Form auf, die durch Anordnen von Rahmen in einer Reihe gebildet ist. Der Filmhalter 13 weist einen oberen Rahmen und einen unteren Rahmen zum Halten eines Filmes 7 zwischen diesen auf. Der Filmhalter ist mit Öffnungen 13a einer Größe versehen, die im wesentlichen gleich der der Rahmen 7a des Filmes 7 ist. Der Film 7 ist durch den Filmhalter 13 mit den Rahmen 7a gehalten, die sich in den Öffnungen 13a befinden, so daß die Rahmen 7a des Filmes 7 entweder von der Frontseite oder der Rückseite des Filmes 7 gesehen werden können.
- Der Filmhalter 13, der den Film 7 hält, ist in die Führung 6 der Filmeinheit der Photovideokamera 1 zur Querbewegung längs der Führung 6 an der Filmeinheit 2 eingesetzt. Der Filmhalter 13 liegt so, daß jeder Rahmen 7a des Filmes direkt gegenüber dem transparenten Fenster 5 der Filmeinheit 2 zur Beleuchtung durch die Lichtquelle liegt.
- Die Photovideokamera 1 trägt den Filmhalter 13, der den Film 7 an der Filmeinheit 2 trägt, beleuchtet den Rahmen 7a des Filmes 7, der sich direkt gegenüber dem transparenten Fenster 5 befindet, durch die Lichtquelle, fokussiert das durch den Rahmen 7a des Filmes 7 auf die Fokal-Ebene der Festkörper-Aufnahmevorrichtung 9 durch die Linseneinheit 8 übertragene Licht und setzt das Sichtbild des Filmes 7a in Videosignale um.
- Die Linseneinheit 8 ist durch eine zylindrische Linsentrommel 14 gehalten, wobei sich jeweils die optischen Achsen der Unterlinsen von dieser koaxial zu der optischen Achse der Linseneinheit 8 befinden. Die Linseneinheit 8 umfaßt die Frontlinse 12, die in der Linsentrommel 14 an dem unteren Ende der Linsentrommel 14 festgehalten ist, ein Zoomlinsensystem 15, das in der Linsentrommel 14 oberhalb der Frontlinse 12 gehalten ist, und ein Übertragungs-Linsensystem 16, das in der Linsentrommel 14 oberhalb des Zoomlinsensystems 15 gehalten ist.
- Das Zoomlinsensystem 15 besteht aus einem Variator 17 und einem Kompensator, der oberhalb des Variators 17 angeordnet ist. Der Variator wird längs der optischen Achse in Richtung der Frontlinse 12 oder von dieser wegbewegt, um die Vergrößerung zu ändern. Der Kompensator 18 korrigiert die Abweichung eines Brennpunktes, die sich aus der Bewegung des Variators 17 ergibt. Der Variator 17 und der Kompensator 18 sind miteinander verriegelt, so daß sich der Kompensator 18 individuell bezüglich des Variators 17 bewegt, wenn der Variator 17 bewegt wird.
- Das Übertragungs-Linsensystem 16 umfaßt eine vordere Unterlinse 19, die in der Linsentrommel 14 oberhalb des Kompensators 18 festgehalten ist, eine hintere Unterlinse 20, die an dem oberen Ende der Linsentrommel 14 festgehalten ist, und eine Hauptlinse 21, die zur Bewegung längs der optischen Achse in der Linsentrommel 14 zwischen der vorderen Unterlinse 19 und der hinteren Unterlinse 20 vorgesehen ist.
- Beim Zoomen der Linseneinheit 8 zum Festlegen einer Vergrößerung wird der Variator 17 längs der optischen Achse bewegt, und der Kompensator 18 wird dementsprechend längs der optischen Achse bewegt, um die Abweichung des Brennpunktes zu korrigieren. Die Vergrößerung des Zoomlinsensystems 15 ändert sich proportional zum Abstand zwischen dem Variator 17 und der Frontlinse 12.
- Es sei angenommen, daß die Frontlinse 12, der Variator 17 und der Kompensator 18 die in Fig. 2 gezeigten Relativpositionen einnehmen, wenn das Linsensystem 8 in einem Standardzustand ist. Wenn der Variator 17 nach unten bewegt wird, nämlich wenn der Variator 17 in Richtung der Frontlinse 12 von der Position in dem Standardzustand bewegt wird, wird die Vergrößerung verringert und das Linsensystem 8 in einen Weitwinkelzustand gebracht. Wenn das Linsensystem 8 von dem Standardzustand zu dem Weitwinkelzustand gebracht wird, bewegt sich der Kompensator 18 leicht nach oben, um die Abweichung des Brennpunktes zu korrigieren, die sich aus der Abwartsbewegung des Variators 17 ergibt. Wenn der Variator 17 nach oben bewegt wird, nämlich wenn der Variator 17 von der Frontlinse 12 von der Position in dem Standardzustand aus weg bewegt wird, wird die Vergrößerung vergrößert und die Linseneinheit 8 von dem Standardzustand in einen Telezustand gebracht. Wenn die Linseneinheit 8 von dem Standardzustand in den Telezustand gebracht wird, bewegt sich der Kompensator 18 leicht nach oben, um die Abweichung des Brennpunktes zu korrigieren. Der Variator 17 und der Kompensator 18 sind miteinander verriegelt, so daß der Kompensator 18 bewegt wird, um die Abweichung des Brennpunktes zu korrigieren, wenn der Variator 17 bewegt wird.
- Beim Fokussieren der Linseneinheit 8 wird nur die Hauptlinse 21 längs der optischen Achse bewegt, und die Relativposition zwischen der Frontlinse 12 und dem Variator 17 bleibt unverändert. Dementsprechend ändert sich der Bildwinkel beim Fokussieren nicht.
- Die Hauptlinse 21 ward zum Fokussieren bewegt, und der Variator 17 und der Kompensator 18 werden zum Zoomen durch einen nicht gezeigten elektrischen Linsen- Ansteuermechanismus bewegt.
- Bezugnehmend wiederum auf Fig. 1 sind ein Fokussierknopf 22 und ein Zoomknopf 23 an der Vorderseite der Filmeinheit 2 vorgesehen. Wenn der Fokussierknopf 22 bedient wird, wird der Linsen-Ansteuermechanismus betrieben, um die Hauptlinse 21 zum Fokussieren nach unten oder nach oben zu bewegen. Wenn der Zoomknopf 23 bedient wird, wird der Linsen-Ansteuermechanismus betrieben, um den Variator 17 zum Zoomen nach oben oder nach unten zu bewegen.
- Wie aus der vorhergehenden Beschreibung ersichtlich ist, bewegt sich bei der Photovideokamera gemaß der vorliegenden Erfindung zum Fokussieren nur die Hauptlinse, und die übrigen Linsen, d. h. die Frontlinse und die Unterlinsen des Zoomlinsensystems, verbleiben stationär. Dementsprechend werden die Vergrößerung und der Bildwinkel, die durch das Zoomen der Linseneinheit festgelegt werden, beim Fokussieren nicht geändert, und als Folge davon bleibt der Bildwinkel unverändert, selbst wenn die Linseneinheit nach dem Einstellen des gewünschten Bildwinkels fokussiert wird.
- Auch wenn die Erfindung bezugnehmend auf ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel beschrieben wurde, sind die Form und der Aufbau der Photovideokamera, die darin gezeigt ist, nur als Beispiel und keineswegs beschränkend gedacht, und Änderungen und Modifikationen können ausgeführt werden, ohne den in den beiliegenden Ansprüchen festgelegten Schutzbereich der Erfindung zu verlassen.
Claims (8)
1. Photovideokamera zur Videoabbildung eines Sichtbildes, das auf einem entwickelten
Negativ- und/oder Positivfilm gebildet ist, mit:
einer Filmeinheit (2) zum Tragen des Filmes (7);
einer Haupteinheit (3), die eine Linseneinheit (8), eine Bildaufnahmevorrichtung (9) und
elektrische Schaltungen enthält;
wobei die Linseneinheit (8) aufweist eine Linsentrommel (14), eine Frontlinse (12) an dem
unteren Ende der Linsentrommel, ein Zoomlinsensystem (15), das in der Linsentrommel
(14) oberhalb der Frontlinse (12) gehalten ist und einen Kompensator (18) aufweist, sowie
ein Übertragungs-Linsensystem (16), das in der Linsentrommel (14) oberhalb des
Zoomlinsensystems (15) gehalten ist, wobei das Übertragungs-Linsensystem eine vordere
Unterlinse (19) und eine hintere Unterlinse (20) aufweist; und
eine Säule (4), die die Haupteinheit (3) in einem geeigneten Abstand zwischen der
Filmeinheit (2) und der Linseneinheit (9) der Haupteinheit (3) hält,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Frontlinse (12) in der Linsentrommel (14) gehalten ist;
daß die vordere Unterlinse (19) in der Linsentrommel (14) oberhalb des Kompensators
(18) gehalten ist und die hintere Unterlinse (20) an dem oberen Ende der Linsentrommel
(14) gehalten ist, und
daß eine Hauptlinse (21) in dem Übertragungs-Linsensystem (16) zur Bewegung längs der
optischen Achse in der Linsentrommel (14) zwischen der vorderen Unterlinse (19) und der
hinteren Unterlinse (20) vorgesehen ist, wobei die Hauptlinse (21) des Übertragungs-
Linsensystems (16) zum Fokussieren bewegbar ist.
2. Photovideokamera nach Anspruch 1,
bei der die Bildaufnahmevorrichtung (9) eine Festkörper-Bildaufnahmevorrichtung ist.
3. Photovideokamera nach Anspruch 2,
bei der die Festkörper-Aufnahmevorrichtung (9) ein Ladungsspeicherelement (charge
coupled device, CCD) ist.
4. Photovideokamera nach Anspruch 1, 2 oder 3,
bei der die Festkörper-Bildaufnahmevorrichtung (9) in einem festen Bereich in einer Ebene
parallel zu ihrer Fokal-Ebene drehbar ist.
5. Photovideokamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei der das Zoomlinsensystem (15) zusätzlich zu dem Kompensator (18) einen Variator
(17) aufweist.
6. Photovideokamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei der ein entwickelter Film (7), der positive oder negative Bilder trägt, zwischen
Halteplatten eines Filmhalters (13) gehalten ist, und der Filmhalter (13) durch eine Führung
(6) geführt ist, die in der Filmeinheit (2) gebildet ist.
7. Photovideokamera nach Anspruch 6,
bei der die Filmeinheit (2) mit einer Lichtquelle zur Beleuchtung des Filmes (7), der durch
den Filmhalter (13) gehalten ist, von unterhalb des Filmes her versehen ist.
8. Photovideokamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei der die elektrischen Schaltungen eine Negativ-/Positiv-Invertierschaltung aufweisen.
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