DE69210238T2 - Leitschwellenelement - Google Patents

Leitschwellenelement

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DE69210238T2
DE69210238T2 DE1992610238 DE69210238T DE69210238T2 DE 69210238 T2 DE69210238 T2 DE 69210238T2 DE 1992610238 DE1992610238 DE 1992610238 DE 69210238 T DE69210238 T DE 69210238T DE 69210238 T2 DE69210238 T2 DE 69210238T2
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Germany
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guide rail
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Johannus Jozefus Hubert Thomas
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LAURA METAAL EYGELSHOVEN EYGELSHOVEN NL BV
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Laura Metaal Eygelshoven BV
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  • Connection Of Plates (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Führungsschienenabschnitt zum Abtrennen eines Teils einer Fahrbahn mit einem Fuß und an den Fuß anschließenden Seitenwänden, wobei an einem Ende des Führungsschienenabschnittes der Fuß und/oder die Seitenwände mit jeweils dem Fuß oder den Seitenwänden eines ähnlichen Führungsschienenabschnitts gekuppelt werden kann, und wobei wenigstens eine Wand der Führungsschiene nahe des Endes mit einer Öffnung und einem in sie eingesetzten lösbaren Montagedeckel versehen ist.
  • Ein solcher Führungsschienenabschnitt ist aus der Praxis bekannt und wird verwendet, um eine Führungsschiene aus ihr zusammenzusetzen, indem mehrere Führungsschienenabschnitte zusammengekuppelt werden. Führungsschienenabschnitte werden in einer Fabrik hergestellt und dann zu dem gewünschten Errichtungsplatz transportiert. An diesem Platz müssen die Führungsschienenabschnitte einfach zu kuppeln sein, um die Fahrbahn an dem Punkt wieder so bald wie möglich für den Verkehr verfügbar zu machen. Das Miteinanderkuppeln der Führungsschienenabschnitte mit Blechstreifen, die in Längsrichtung über die Enden der beiden aneinander grenzenden Führungsschienenabschnitte gelegt werden und mit den Führungsschienenabschnitten durch Bolzen und Muttern und/oder Nieten befestigt werden, erfordert Zeit. Um in der Lage zu sein, den Bolzen oder die Mutter in dem Innenraum eines Führungsschienenabschnittes zu erreichen, ist ein Montagedeckel nahe des Endes eines Führungsschienenabschnittes eingesetzt. Der bekannte Montagedeckel hat eine rechteckige Form und ist an dem Führungsschienenabschnitt durch eine Anzahl von Bolzen befestigt. An eine Führungsschiene werden Festigkeitsanforderungen sowohl hinsichtlich einer Längs- als auch einer Querlast gestellt. Der Montagedeckel darf die Festigkeitseigenschaften der Führungsschiene nicht unterhalb der minimalen Festiqkeitsanforderungen verringern.
  • Ein Nachteil des bekannten Montagedeckels ist, daß das Einsetzen von ihm, nachdem die Führungsschienenabschnitte miteinander gekuppelt worden sind, viel Zeit erfordert. Es wird danach gestrebt, daß eine Tag- oder Nachtschicht wenigstens 1000 m von Führungsschienenabschnitten installiert. Die Notwendigkeit, den Montagedeckel einzusetzen, bildet eine Begrenzung der Menge von Führungsschienen, die pro Schicht installiert werden können.
  • Ein weiterer Nachteil ist, daß in dem Fall einer temporären Installation nach einiger Zeit der Montagedeckel schwer zu entfernen ist, weshalb die Beseitigung einer temporären Führungsschiene viel Zeit erfordert.
  • Eine Aufgabe der Erfindung ist es, einen Führungsschienenabschnitt anzugeben, mit dem die oben genannten Probleme eliminiert oder um ein beträchtliches Maß verringert werden und mit dem andere zusätzliche Vorteile erreicht werden.
  • Hierzu ist ein Führungsschienenabschnitt gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß der Montagedeckel mit wenigstens einer Twistlock-Befestigungsvorrichtung versehen ist, um ihn in der Wand festzuklemmen. Die Twistlock-Befestigung ermöglicht ein schnelles Einsetzen des Montagedeckels; die Konstruktion der Anordnung kann so stabil sein, daß die Twistlock-Befestigungsvorrichtung noch nach einer langen Aussetzung zum Außenklima hin ohne ein Problem lösbar ist.
  • Eine weitere Ausführungsform der Erfindung, die für eine Anwendung mit einer größeren Formenvielfalt des Montagedeckels geeignet ist, ist dadurch gekennzeichnet, daß die Twistlock- Befestigungsvorrichtung einen an dem Deckel befestigten Arm aufweist, welcher Arm geeignet ist, in Verriegelungskontakt mit dem inneren Teil der Wand gebracht zu werden.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung, bei der der Montagedekkel sehr schnell eingesetzt werden kann, ist dadurch gekennzeichnet, daß der Montagedeckel eine im wesentlichen kreisförmige Platte ist und daß der innenliegende Teil der Wand mit einer Klemmplatte versehen ist, an der der Arm in Verriegelungskontakt gebracht werden kann. Die Ausführungsform hat den zusätzlichen Vorteil, daß eine geringere Spannungskonzentration um die Öffnung, in welche der Montagedeckel eingesetzt ist, auftritt, weshalb die mechanische Festigkeit des Führungsschienenabschnittes weniger in nachteiliger Weise beeinflußt wird.
  • Nachdem sie geformt worden sind, werden die Führungsschienenabschnitte galvanisiert, um sie gegen die Korrosionswirkung der Umgebung widerstandsfähig zu machen. Um zu verhindern, daß Restsäure aus den Galvanisierungsbädern in den Schlitzen bleibt, ist eine weitere Ausführungsform der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmplatte mit einem Abstand von der Wand befestigt ist.
  • Um die Befestigung des Montagedeckels zu vereinfachen, ist eine weitere Ausführungsform der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß der Montagedeckel mit Mitteln versehen ist, um den Montagedeckel um seine Mitte zu drehen.
  • Die Erfindung wird im Nachfolgenden unter Bezugnahme auf eine Zeichnung weiter erläutert werden.
  • In der Zeichnung
  • Figur 1A ist eine Längsansicht eines Führungsschienenabschnittes,
  • Figur 1B ist eine Vorderansicht eines Führungsschienenabschnittes und
  • Figur 2 ist eine weitere Einzelheit eines Montagedeckels gemäß der Erfindung.
  • In Fig. 1A bezeichnet die Bezugsziffer (1) einen Führungsschienenabschnitt. Führungsschienenabschnitt (1) hat einen Fuß (2) und Seitenwände (3). An einem Ende ist die Seitenwand (3) mit einer runden Öffnung (4) versehen, in die ein Montagedeckel (5) eingesetzt ist. An dem Ende ist nahe dem Montagedeckel (5) ein Verbundflansch (6) mittels einer Anzahl von Nieten (7) befestigt. Falls gewünscht, kann das andere Ende des Führungsschienenabschnitts mit einer zweiten Öffnung (8) und einem in sie eingesetzten Montagedeckel (9) versehen sein.
  • Fig. 1B zeigt eine Vorderansicht eines Führungsschienenabschnittes. An einem Ende ist der Führungsschienenabschnitt mit einem Verbundflansch (6) versehen, der praktisch über die gesamte innere Wand des Führungsschienenabschnittes verläuft. Dieser Flansch (6) ist mit dem Ende eines ähnlichen Führungsschienenabschnittes durch Bolzen zu verbinden.
  • Fig. 2 zeigt einen Teil eines Führungsschienenabschnittes mit der Öffnung (4) und dem in sie eingesetzten Montagedekkel (5). Der runde Montagedeckel (5) ist mit Armen (11) versehen, die starr an dem Montagedeckel (5) befestigt sind. An der Innenwand des Führungsschienenabschnittes sind Klemmplatten (12) mit einem Abstand von der Wand vorgesehen. In der dargestellten Situation liegen die Teile (13) der Arme (11) unter den Klemmplatten (12) gesehen in der gezeichneten Situation, und sind in Verriegelungskontakt mit den Klemmplatten (12). Der Streifen (14) ist ein Anschlag zur Begrenzung des Rotationswinkels des Montagedeckels. Bezugsziffer (15) bezeichnet eine mittige Öffnung in dem Montagedeckel, in die ein geeignetes Werkzeug paßt, um eine Drehung zu ermöglichen und damit die Befestigung oder Lösung des Montagedeckels zu ermöglichen.

Claims (5)

1. Führungsschienenabschnitt (1) zum Abtrennen eines Teils einer Fahrbahn mit einem Fuß (2) und an den Fuß anschließenden Seitenwänden (3), wobei an einem Ende des Führungsschienenabschnittes der Fuß und/oder die Seitenwände mit jeweils dem Fuß oder den Seitenwänden eines ähnlichen Führungsschienenabschnitts gekuppelt werden kann, und wobei wenigstens eine Wand der Führungsschiene nahe des Endes mit einer Öffnung (4, 8) und einem in sie eingesetzten lösbaren Montagedeckel (5, 9) versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Montagedeckel mit wenigstens einer Twistlock-Befestigungsvorrichtung versehen ist, um ihn in der Wand festzuklemmen.
2. Führungsschienenabschnitt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Twistlock-Befestigungsvorrichtung einen an dem Deckel befestigten Arm (11) aufweist, welcher Arm geeignet ist, in Verriegelungskontakt mit dem innenliegenden Teil der Wand gebracht zu werden.
3. Führungsschienenabschnitt nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Montagedeckel eine im wesentlichen kreisförmige Platte ist und daß der innenliegende Teil der Wand mit einer Klemmplatte (12) versehen ist, an der der Arm in Verriegelungskontakt gebracht wird.
4. Führungsschiene nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmplatte mit einem Abstand von der Wand befestigt ist.
5. Führungsschiene nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Montagedeckel mit Mitteln (15) versehen ist, um den Montagedeckel um seine Mitte zu drehen.
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