DE69201837T2 - Vorrichtung zum Schweissen von Strukturen, zum Beispiel Kraftfahrzeugkarosserien, zusammengestellt aus provisorisch aufgebaute Blechteile. - Google Patents
Vorrichtung zum Schweissen von Strukturen, zum Beispiel Kraftfahrzeugkarosserien, zusammengestellt aus provisorisch aufgebaute Blechteile.Info
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Description
- Diese Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schweißen von Aufbauten, z.B. Kraftfahrzeugkarosserien oder Teilen davon, die von lose vormontierten, gepreßten Blechelementen gebildet werden, wobei die Vorrichtung aufweist:
- eine Station, um die Bauteile des Aufbaus einzurichten und zu verschweißen,
- eine Förderstrecke, um die lose vormontierten Aufbauten zur Station zu transportieren,
- zumindest zwei Paare von Einstellrahmen, die in der Station zu beiden Seiten der Förderstrecke angeordnet sind, wobei jedes Paar von Einstellrahmen Einstelleinrichtungen besitzt, die in den zu schweißenden Aufbau eingreifen können, wobei sie für die bestimmte geometrische form eines Aufbaus von bestimmter Art geeignet sind,
- eine Schweißeinrichtung in der Station, um die Bauteile des Aufbaus zu verschweißen, nachdem sie mit dem entsprechenden Paar von Einstellrahmen richtig eingestellt wurden,
- eine Einrichtung, um die Einstellrahmen zu transportieren, um jenes Paar von Einstellrahmen, das der momentan zu schweißenden Aufbauart entspricht, in der Schweißstation in eine Arbeitsstellung zu bringen, wobei die Transporteinrichtung aufweist:
- zwei Drehtrommeln, die in der Station zu beiden Seiten der Förderstrecke angeordnet sind und sich um entsprechende Achsen parallel zur Förderstrecke drehen können, wobei jede Trommel den Einstellrahmen an einer Seite der Station zugeordnet ist,
- eine Einrichtung, um die entsprechenden Einstellrahmen auf jeder Trommel während deren Drehung in ortsfesten Stellungen festzuhalten, und
- eine Einrichtung, um einen Einstellrahmen von der entsprechenden Drehtrommel vollständig zu entfernen, wenn die Trommel stillsteht, und den Rahmen quer zur Förderstrecke zu seiner Arbeitsstellung neben dem zu schweißenden Aufbau zu bewegen sowie in die entgegengesetzte Richtung von seiner Arbeitsstellung zu bewegen, um den Einstellrahmen zur entsprechenden Drehtrommel zurückzuführen.
- Eine Schweißeinrichtung, wie sie oben beschrieben wurde, ist Gegenstand der italienischen Patentschrift 1,223.690 desselben Anmelders sowie der entsprechenden europäischen Patentschrift EP-A-0,351.377 und der entsprechenden Patentschrift US-A-4,905.884.
- Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist es, die oben erwähnte, bekannte Vorrichtung dadurch zu verbessern, daß die Einrichtung für den Transport der Einstellrahmen besonders einfach und wirkungsvoll gemacht wird.
- Die Vorrichtung gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß:
- die Einrichtung, um die entsprechenden Einstellrahmen auf jeder Drehtrommel zurückzuhalten, ein Paar von Kreisbahnen aufweist, die in zwei parallelen Ebenen senkrecht zu Drehachse der Trommel angeordnet sind,
- die Enden eines jeden Einstellrahmens auf den Kreisbahnen geführt werden,
- jede Drehtrommel eine motorgetriebene Welle aufweist, die mit zwei Rotoren verbunden ist, von denen jeder mit einer Einrichtung versehen ist, um die Einstellrahmen, die auf den beiden Kreisbahnen geführt werden, bei einer Drehung um die Achse der Trommel mitzuführen,
- jede Kreisbahn einen ortsfesten Hauptsektor, der starr mit einem ortsfesten Tragaufbau verbunden ist, sowie einen Hilfssektor aufweist, der den Ring der Bahn vervollständigt und vom Hauptsektor an jener Seite des Rings getrennt ist, die der Förderstrecke gegenüberliegt, und,
- die Einrichtung für den Transport der Einstellrahmen für jede Seite der Station zwei Hilfshalterungsaufbauten aufweist, mit denen die beiden Hilfssektoren der Kreisbahnen verbunden sind, und die quer zur Förderstrecke bewegbar sind.
- Wenn im Betrieb ein Aufbau, der eine andere form als der vorher geschweißte Aufbau besitzt, beispielsweise die Karosserie eines Kraftfahrzeugs eines anderen Modells, in die Schweißstation eintritt, um geschweißt zu werden, werden die Trommelelemente in Drehung versetzt, um jene beiden Einstellrahmen, die der zu schweißenden Karosserieart entsprechen, an die Seiten der beiden Trommeln zu bringen, die einander gegenüberliegen und zur Mitte der Förderstrecke gerichtet sind, die die Karosserien durch die Schweißstation transportiert. Zu diesem Zeitpunkt drehen sich Wellen der Trommeln, wodurch auch die Rotoren in Drehung versetzt werden, die ihrerseits dazu führen, daß sich die Einstellrahmen um die Trommelachse drehen, wobei die Enden der Rahmen in den Kreisbahnen geführt werden. Wenn die beiden Einstellrahmen jene Seiten der Trommeln erreichen, die den Mittelbereich der Station gegenüberliegen, wird die Drehung angehalten. An dieser Stelle werden die Hilfshalterungen quer zur Förderstrecke zum mittleren Arbeitsbereich bewegt. Wenn sie sich bewegen, führen die Hilfshalterungen die Hilfssektoren der Kreisbahnen, die starr mit den Hilfshalterungen verbunden sind, und damit auch die Einstellrahmen mit sich, die auf den Hilfssektoren angeordnet sind. Jene Einstellrahmen, die der zu schweißenden Aufbauart entsprechen, erreichen damit ihre Arbeitsstellungen, in denen die Einstelleinrichtungen, die der Rahmen trägt, in verschiedene Bauteile des Aufbaus eingreifen können, um diese genau auszurichten, bevor sie verschweißt werden. Wie dies in der oben erwähnten Patentschrift des Anmelders vorgesehen ist, kann die Schweißeinrichtung von programmierbaren Schweißrobotern, die in der Schweißstation angeordnet sind, und/oder von Schweißköpfen gebildet werden, die auf den Einstellrahmen sitzen.
- Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden anhand eines nichteinschränkenden Beispiels aus der nun folgenden Beschreibung und im Zusammenhang mit den beiliegenden Zeichnungen ersichtlich, in denen zeigt:
- Fig. 1 den vereinfachten Schrägriß einer Schweißvorrichtung gemäß der Erfindung;
- Fig. 2 den Schnitt entlang der Achse II-II von Fig. 1;
- Fig. 3 den Schnitt entlang der Achse III-III von Fig. 2;
- Fig. 4 den Explosionsschrägriß eines Teils der Vorrichtung von Fig. 1; und
- Fig. 5 und 6 ein Detail von Fig. 2 in zwei verschiedenen Betriebszuständen.
- Die Zeichnungen beziehen sich auf eine Station zum Schweißen der Seitenteile von Kraftfahrzeugkarosserien. Ein Karosserieseitenteil wird allgemein von mehreren gepreßten Blechelementen gebildet, die miteinander verschweißt werden. Bei dieser Erfindung ist jeder Seitenteil durch das lose Zusammensetzen seiner Bauteile vormontiert, beispielsweise dadurch, daß Zungen auf einigen Bauteilen umgebogen werden, so daß sie in die zusammenwirkenden Teile der anderen Bauteile eingreifen, wie dies bei einem herkömmlichen Verfahren für die Montage von Kraftfahrzeugkarosserien üblich ist. Die gezeigte Station kann mit Seitenteilen von Kraftfahrzeugen von verschiedenen Modellen arbeiten, wie dies bei der italienischen Patentschrift 1,223.690 und in der entsprechenden europäischen Patentanmeldung EP-A-0,351.377 sowie der entsprechenden Patentschrift US-4,905.884 vorgesehen ist. Obwohl die beiliegenden Zeichnungen einen bestimmten fall zeigen, bei dem die Erfindung zum Schweißen der Seitenteile von Kraftfahrzeugkarosserien angewandt wird, kann die Erfindung selbstverständlich auch auf andere Aufbauten oder auf vollständige Kraftfahrzeugkarosserien angewandt werden.
- Im Zusammenhang mit Fig. 1 und 2 der beiliegenden Zeichnungen ist eine Einstell/Schweiß-Station gemäß der vorliegenden Erfindung allgemein mit der Bezugsziffer 1 versehen. Die Station weist ein ortsfestes Chassis 2 auf, das bei der gezeigten Ausführungsform zwei Paare von Säulen 3 enthält, die zu beiden Seiten einer Förderstrecke 4 angeordnet sind, auf der die zu schweißenden Seitenteile transportiert werden. Jedes Paar von Säulen 3 auf derselben Seite der Förderstrecke 4 ist oben mit einem Langsbalken 5 verbunden. Das ortsfeste Chassis 2 wird von zwei Querelementen 6 vervollständigt, die an den Enden der Längsbalken 5 angeordnet sind und die oberen Enden der Säulen 3 an den beiden Seiten der Förderstrecke 4 verbinden. Der Mittelbereich innerhalb des Chassis 2 bildet den Arbeitsbereich der Station, in dem die zu schweißenden Seitenteile anhalten, um den notwendigen Schweißvorgängen unterzogen zu werden.
- In den beiliegenden Zeichnungen ist die Förderstrecke 4, die dazu verwendet wird, um die lose vormontierten Seitenteile zur Schweißstation und die geschweißten Seitenteile aus der Schweißstation und zu den nachfolgenden Stationen der Fertigungsstrecke zu transportieren, nur vereinfacht dargestellt.
- Bei der gezeigten Ausführungsform weist die Strecke 4 eine Hängebahn auf, die Tragrahmen 10 längs einer oberen Bahn 9 vorschiebt, die starr mit den beiden oberen Querelementen 6 des Chassis der Station verbunden sind. Fig. 1 zeigt beispielhaft auch eine untere Bahn 7, die starr mit einem Bett 8 verbunden ist, das in Längsrichtung durch die Einstell/Schweiß-Station läuft. Die Pfeile A von Fig. 1 zeigen jene Richtung, in der die Seitenteile durch die Station laufen. Die beiden Bahnen 7, 9 werden dazu verwendet, um den Ober- und Unterteil der Tragrahmen 10 zu führen, von denen in Fig. 1 und 2 nur einer sichtbar ist. Jeder Tragrahmen 10 wird im wesentlichen von einem Metallrahmen mit Greifern 10a (Fig. 2) gebildet, die den rechten und linken Seitenteil S einer Kraftfahrzeugkarosserie halten. Bei der vorliegenden Beschreibung wird jene Einrichtung, mit der die Tragrahmen 10 längs der Strecke 4 bewegt werden, nicht ausführlich beschrieben, da sie von irgendeiner bekannten Art sein kann und nicht in das Gebiet dieser Erfindung fällt. Weiters werden die Zeichnungen dadurch, daß diese Details entfallen, einfacher und leichter verständlich. Aus den gleichen Gründen wird auch die übliche Einstell/ Verriegelungs-Einrichtung nicht gezeigt, die dazu dient, um die Tragrahmen 10 in ihrer richtigen Stellung zu verriegeln, wenn sie die Arbeitsstellung in der Schweißstation erreichen. Obwohl in den beiliegenden Zeichnungen eine Förderstrecke vereinfacht beispielhaft dargestellt ist, ist ersichtlich, daß irgendeine andere Lösung verwendet werden kann, um die vormontierten Seitenteile in die Schweißstation zu transportieren. Andere mögliche Lösungen, die sich auf das Schweißen von vollständigen Kraftfahrzeugkarosserien beziehen, sind beispielsweise in der deutschen Patentschrift DE-B-2,810.822 desselben Anmelders beschrieben. Eine mögliche Variante besitzt nur eine Hängebahn, die der oberen Bahn 5 zugeordnet ist, wobei die Station eine Einrichtung besitzt, um die Tragrahmen 10 genau in jener Vertikalebene anzuhalten, die durch die Bahn 9 läuft.
- Gemäß dem oben erwähnten Stand der Technik besitzt die Schweißstation eine Vielzahl von Paaren von Einstellrahmen, die in der Arbeitsstellung schnell austauschbar sind, und von denen jeder eine Reihe von Einstelleinrichtungen trägt, um die Bauteile des Aufbaus für eine Schweißung genau einzurichten. Die Einstelleinrichtungen eines jeden Paars von Einstellrahmen sind für ein Kraftfahrzeug eines bestimmten Modells geeignet. Wie bereits in der früheren italienischen Patentschrift 1,223.690 und in den entsprechenden fremden Patenten vorgesehen ist, kann mit der Erfindung jenes Paar von Einstellrahmen, das sich in der Arbeitsstellung befindet, rasch ausgetauscht werden, um Seitenteile für Kraftfahrzeuge von verschiedenen Modellen schweißen zu können.
- Wie in der früheren Patentschrift, die oben mehrmals erwähnt wurde, vorgesehen ist, sind verschiedene Arten von Einstellrahmen zu beiden Seiten der Strecke 4 am Umfang einer Trommel 11 angeordnet, die sich um eine Achse 12 parallel zur Förderstrecke 4 drehen kann. Wie Fig. 2 zeigt (Fig. 1 zeigt nicht alle Einstellrahmen, um die Figur deutlicher zu machen, wobei die gezeigten Einstellrahmen ohne ihre Einstelleinrichtungen dargestellt sind), sind jeder Trommel 11 vier Einstellrahmen 13 zugeordnet, die vier verschiedenen Seitenteilen S entsprechen.
- Jeder Einstellrahmen 13 besitzt eine Vielzahl von pneumatisch gesteuerten Einstell/Einspann-Elementen 14, um in einen Seitenteil S einzugreifen, wenn sich der entsprechende Rahmen 13 in der Arbeitsstellung des Seitenteils befindet (Fig. 2 zeigt zwei Rahmen 13 in der Arbeitsstellung und von entsprechenden Drehtrommeln 11 beabstandet), um die Bauteile des Seitenteils in ihren genauen Montagestellungen einzuspannen, bevor sie verschweißt werden. Wiederum gemäß dem Stand der Technik trägt jeder Einstellrahmen 13 weiters elektrische Schweißköpfe 15 (Fig. 2 und 4). Die Einspann/Schweiß-Einrichtungen werden mit entsprechenden elektrischen und pneumatischen Anspeisungen an ortsfesten Stellen im Arbeitsbereich mit Schnellkupplungseinrichtungen verbunden, wenn ein vorgegebener Einstellrahmen 13 die Arbeitsstellung erreicht, wobei es sich um ein bekanntes Verfahren handelt, das nicht in den Bereich dieser Erfindung fällt. Aus diesem Grund werden Einzelheiten, die sich auf diese Verbindung beziehen, in der vorliegenden Beschreibung nicht beschrieben oder in den beiliegenden Zeichnungen nicht gezeigt.
- Der Aufbau einer jeden Drehtrommel 11 und der entsprechenden Einrichtung, um die Einstellrahmen 13 zu bewegen, soll nunmehr beschrieben werden.
- Im Zusammenhang mit Fig. 1 und 4 besitzt jede Drehtrommel 11 zwei ortsfeste Chassis 16, die entlang der Achse 12 (Fig. 2) beabstandet sind, wobei die Drehtrommeln 11 zwei Zylinder 17 aufweisen, deren Achsen mit der Achse 12 übereinstimmen und die zwei Rotoren 18 tragen, die sich um diese Achse drehen können. Die beiden Rotoren 18 sind über eine Kardanwelle 19 verbunden. Einer der beiden Rotoren 18 wird von einem Untersetzungsgetriebe 20 mit Hilfe einer Riemenübertragung 21 in Drehung versetzt (Fig. 1).
- Im Zusammenhang mit Fig. 3 und 4 weist der Aufbau eines jeden Einstellrahmens 13 einen im wesentlichen rechteckigen, länglichen Metallrahmen 13a auf, von dem jedes Ende mit zwei Paaren von Laufrollen 22 versehen ist. Im Zusammenhang mit Fig. 5 werden die Enden der Einstellrahmen 13 in zwei Kreisbahnen 23 geführt, die in zwei parallelen Ebenen senkrecht zur Achse 12 der Trommel 11 angeordnet sind. Jede Bahn 23 weist einen ortsfesten Hauptsektor 23a auf, der starr mit dem ortsfesten Tragzylinder 17 verbunden ist, sowie einen bewegbaren Hilfssektor 23b auf, der den Ring der Bahn vervollständigt und zwischen einer ersten Stellung (Fig. 5), in der er die vollständige Kreisbahn 23 mit dem Sektor 23a bildet, und einer zweiten Stellung (Fig. 4 und 6) bewegbar ist, in der er von der Trommel 11 beabstandet ist und sich neben dem Arbeitsbereich der Schweißstation befindet. Der Hilfssektor 23b liegt auf jener Seite der Kreisbahn 23, die der Förderstrecke in der Mitte der Schweißstation gegenüberliegt. Die beiden Hilfssektoren 23b zu beiden Seiten der Förderstrecke werden von zwei Hilfshalterungen 24 in form von Säulen getragen, die längs einer Achse quer zur Förderstrecke 4 bewegbar sind. Aus Fig. 4 ist deutlich zu erkennen, daß jede Hilfshalterung 24 eine Basis besitzt, die auf einer Bahn 25 verschiebbar ist, die von einem ortsfesten Bett 26 getragen wird, wobei die Hilfshalterung 24 am oberen Ende mit zwei Laufrollen 27 mit vertikalen Achsen versehen ist, die in die Seiten der entsprechenden Bahnen 28 eingreifen, die von ortsfesten Konsolen 29 (Fig. 1) getragen werden, die von den Längsbalken 5 des ortsfesten Chassis 2 auskragen. Die beiden Hilfshalterungen 24 werden längs einer Achse quer zur Förderstrecke 4 synchronisiert von einem Motor 30 (Fig. 1) bewegt, der zwei Schnecken 32 (von denen in Fig. 4 eine sichtbar ist) über zwei mechanische Obertragungen 31 in Drehung versetzt, wobei jede Schnecke 32 in ein entsprechendes Gewindeelement 33 eingreift, das mit der Halterung 24 verbunden ist.
- Im Zusammenhang mit Fig. 4 besitzt jeder Einstellrahmen 13 zwei untere Laufrollen 34, die während der Querbewegung der Hilfshalterung 24 auf zwei ortsfesten Bahnen 35 laufen, um das beträchtliche Gewicht des Einstellrahmens auf die Bahnen zu übertragen (siehe auch Fig. 1).
- Im Zusammenhang mit Fig. 4, 5 und 6 weist jeder Rotor 18 einer jeden Drehtrommel 11 vier flache Speichen 36 auf, deren freies Ende mit einer Ausnehmung 37 versehen ist, die sich radial nach außen öffnet und in der eine Laufrolle 38 untergebracht ist, die vom entsprechenden Ende eines jeden Einstellrahmens 13 getragen wird (siehe Fig. 4).
- Wenn sich die Hilfshalterungen 24 an jeder Seite der Schweißstation in ihren ersten Stellungen, die Fig. 5 zeigt, befinden, vervollständigen die Hilfssektoren 23b die Ringe der Kreisbahnen 23. Die vier Einstellrahmen 13, die der Drehtrommel 11 zugeordnet sind, werden auf den Kreisbahnen 23 geführt, da ihre Rollen 22 in beide Seiten einer jeden Kreisbahn 23 eingreifen. Weiters sind die Zapfen 38 der Einstellrahmen in den entsprechenden Ausnehmungen 37 in den Rotoren 18 untergebracht, wo sie gehalten werden.
- Die oben beschriebene Vorrichtung arbeitet wie folgt.
- Unter der Annahme, daß die Schweißung der beiden Seitenteile S der Karosserie eines ersten Modells eben beendet wurde, und daß die Seitenteile S, die nunmehr in die Station gelangen, um geschweißt zu werden, der Karosserie eines anderen Modells entsprechen, werden die Einstellrahmen 13, die bei den vorhergehenden Seitenteilen verwendet wurden, dadurch auf die entsprechenden Drehtrommeln 11 zurückgeführt, daß die Hilfshalterungen 24 in die Stellungen von Fig. 5 bewegt werden. Wenn, wie bereits oben erwähnt, diese Stellung erreicht ist, sind die Ringe der beiden ortsfesten Bahnen 23 vervollständigt, wobei die vier Einstellrahmen 13, die der Trommel 11 zugeordnet sind, durch eine Drehung der beiden Rotoren 18 um die Achse 12 in Drehung versetzt werden können. Damit führen die Rotoren 18 die vier Einstellrahmen 13 mit Hilfe der Zapfen 38 mit, die in den Ausnehmungen 37 untergebracht sind, wobei sie um die Achse 12 gedreht und durch das Eingreifen der Rollen 22 der Rahmen 13 in die Kreisbahnen 23 geführt werden. Die Drehung geht weiter, bis der Einstellrahmen, der der neuen Art des zu schweißenden Aufbaus entspricht, an jener Seite des Rings 23 liegt, die der Förderstrecke 4 gegenüber liegt, d.h. in Obereinstimmung mit den Hilfssektoren 23b der beiden Kreisbahnen 23. Wenn diese Stellung erreicht ist, wird die Drehbewegung angehalten und der Motor 30 in Drehung versetzt, um die beiden Hilfshalterungen 24 zu ihren Arbeitsstellungen von Fig. 6 zu bewegen. Wenn sich die beiden Halterungen 24 bewegen, führen sie die beiden Hilfssektoren 23b der Kreisbahnen 23 und den zugeordneten Einstellrahmen 13 mit. Während dieser Bewegung ruht der Boden des Rahmens über die Rollen 34 auf den Bahnen 35 (Fig. 4). Wenn einmal die in Fig. 6 gezeigte Stellung erreicht ist, werden die Einspann/Schweiß-Einrichtungen auf dem Einstellrahmen mit ihren elektrischen und pneumatischen Anspeisungen verbunden, worauf die Einspanneinrichtungen in den entsprechenden Seitenteil eingreifen können, um dessen Bauteile in den richtigen Montagestellungen einzuspannen. An dieser Stelle werden die Schweißeinrichtungen betätigt, um genügend Punktschweißungen auszuführen, um die Geometrie des Seitenteils zu stabilisieren. Wenn die Schweißung beendet ist, werden die Einspanneinrichtungen geöffnet, wobei sie bereit bleiben, um einen neuen Aufbau aufzunehmen, der in die Schweißstation eintritt, um geschweißt zu werden. Wenn dieser Aufbau der Karosserie eines anderen Modells entspricht, werden die oben beschriebenen Schritte wiederholt, um jene beiden Einstellrahmen, die der neuen Karosserieart entsprechen, in die Arbeitsstellungen zu bringen.
- Selbstverständlich bleibt die Grundlage der Erfindung gleich, wobei Einzelheiten des Aufbaus und Formen der Ausführungsform im Hinblick auf das beschriebene und gezeigte Beispiel weit abgeändert werden können, ohne dadurch vom Bereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen, die in den Ansprüchen 1 bis 5 dargelegt ist.
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Schweißen von Aufbauten, z.B.
Kraftfahrzeugkarosserien oder Teilen davon, die von lose vormontierten, gepreßten
Blechelementen gebildet werden, wobei die Vorrichtung aufweist:
eine Station (1), um die Bauteile des Aufbaus einzurichten und zu
verschweißen,
eine Förderstrecke (4), um die lose vormontierten Aufbauten zur Station
(1) zu transportieren,
zumindest zwei Paare von Einstellrahmen (13), die in der Station (1) zu
beiden Seiten der Förderstrecke (4) angeordnet sind, wobei jedes Paar von
Einstellrahmen (13) Einstelleinrichtungen (14) besitzt, die in den zu
schweißenden Aufbau eingreifen können, wobei sie für die bestimmte
geometrische form eines Aufbaus von bestimmter Art geeignet sind,
eine Schweißeinrichtung (15) in der Station, um die Bauteile des Aufbaus
zu verschweißen, nachdem sie mit dem entsprechenden Paar von
Einstellrahmen (13) richtig eingestellt wurden,
eine Einrichtung (11, 24), um die Einstellrahmen (13) zu transportieren,
um jenes Paar von Einstellrahmen (13), das der momentan zu schweißenden
Aufbauart entspricht, in der Schweißstation in eine Arbeitsstellung zu
bringen,
wobei die Transporteinrichtung aufweist:
zwei Drehtrommeln (11), die in der Station (1) zu beiden Seiten der
förderstrecke (4) angeordnet sind und sich um entsprechende Achsen (12)
parallel zur Förderstrecke (4) drehen können, wobei jede Trommel (11) den
Einstellrahmen (13) an einer Seite der Station (1) zugeordnet ist,
eine Einrichtung, um die entsprechenden Einstellrahmen (13) auf jeder
Trommel (11) während deren Drehung in ortsfesten Stellungen festzuhalten,
und
eine Einrichtung, um einen Einstellrahmen (13) von der entsprechenden
Drehtrommel (11) vollständig zu entfernen, wenn die Trommel stillsteht,
und den Rahmen quer zur Förderstrecke (4) zu seiner Arbeitsstellung neben
dem zu schweißenden Aufbau zu bewegen sowie in die entgegengesetzte
Richtung von seiner Arbeitsstellung zu bewegen, um den Einstellrahmen (13) zur
entsprechenden Drehtrommel (11) zurückzuführen,
dadurch gekennzeichnet, daß:
die Einrichtung, um die entsprechenden Einstellrahmen (13) auf jeder
Drehtrommel (11) zurückzuhalten, ein Paar von Kreisbahnen (23) aufweist, die
in zwei parallelen Ebenen senkrecht zu Drehachse (12) der Trommel (11)
angeordnet sind,
die Enden eines jeden Einstellrahmens (13) auf den Kreisbahnen (23)
geführt werden,
jede Drehtrommel (11) eine motorgetriebene Welle (19) aufweist, die mit
zwei Rotoren (18) verbunden ist, von denen jeder mit einer Einrichtung
(37, 38) versehen ist, um die Einstellrahmen, die auf den beiden
Kreisbahnen (23) geführt werden, bei einer Drehung um die Achse (12) der Trommel
(11) mitzuführen,
jede Kreisbahn (23) einen ortsfesten Hauptsektor (23a), der starr mit
einem ortsfesten Tragaufbau (17) verbunden ist, sowie einen Hilfssektor
(23b) aufweist, der den Ring der Bahn (23) vervollständigt und vom
Hauptsektor (23a) an jener Seite des Rings getrennt ist, die der Förderstrecke
(4) gegenüberliegt, und,
die Einrichtung für den Transport der Einstellrahmen für jede Seite der
Station (1) zwei Hilfshalterungsaufbauten (24) aufweist, mit denen die
beiden Hilfssektoren (23b) der Kreisbahnen (23) starr verbunden sind, und
die quer zur Förderstrecke bewegbar sind.
2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Rotor
(18) eine Vielzahl von Speichen (36) mit Ausnehmungen (37) besitzt, die
sich radial nach außen öffnen und in denen entsprechende Elemente (38)
untergebracht sind, die vom entsprechenden Ende eines jeden Einstellrahmens
(13) getragen werden.
3. Vorrichtung gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Ende
eines jeden Einstellrahmens (13) zumindest ein Paar von Laufrollen (22)
besitzt, um in die radiale Außenseite bzw. die radiale Innenseite der
entsprechenden Kreisbahn (23) einzugreifen.
4. Vorrichtung gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder
Einstellrahmen (13) Tragrollen (34) besitzt, die während der Querbewegung der
Hilfshalterungsaufbauten (24) auf ortsfesten Tragbahnen (35) rollen.
5. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
förderstrecke (4) eine Einrichtung besitzt, um die Bewegung von Tragrahmen (10)
zu führen, von denen jeder eine Einrichtung (10a) besitzt, um auf seinen
beiden flächen einen rechten Seitenteil und einen linken Seitenteil (S)
einer Kraftfahrzeugkarosserie zu halten.
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