DE69200301T2 - Zugsystem zum Antrieb der Schäfte einer negativen Schaftmaschine. - Google Patents
Zugsystem zum Antrieb der Schäfte einer negativen Schaftmaschine.Info
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf negative Dobbys und andere Mechaniken von Schaftmaschinen und betrifft besonders die Zugvorrichtung, die zwischen jedem hin- und hergehenden Betätigungsorgan der genannten Mechanik und dem entsprechenden Schaftrahmen angeordnet ist, der an der zugeordneten Webmaschine angebracht ist.
- Bei der bekannten Technik und wie man es hier schematisch in Figur 1 der der vorliegenden Beschreibung beigefügten Zeichnungen angegeben hat, umfaßt jede Zugvorrichtung flexible Verbindungsmittel in der Form von zwei Kabeln a und b, die mit ihren Enden im wesentlichen parallel an demselben hin- und her bewegbaren Betätigungsorgan c der Mechanik d festgelegt sind, die als an dem Überbau e befestigt angesehen wird, die die Gruppe von Schaftrahmen f der Webmaschine überragt. Jedes dieser Kabel a und b ist positioniert und dann über eine Leerlaufrolle g umgelenkt, um sich um das Umfangsprofil eines Betätigungshebels h zu schlingen, der mit der oberen Querstrebe des Rahmens f über ein angelenktes Zwischenglied i verbunden ist; jedes Kabel ist an seinem Hebel h an einer Stelle j befestigt und setzt sich darüberhinaus fort, damit es mit seinem freien Ende an einem Federzugregister k befestigt wird, die als den beiden Kabeln a und b gemeinsam angenommen wird.
- Die Erfahrung zeigt, daß diese herkömmliche Struktur zwei hauptsächliche Nachteile aufweist.
- An erster Stelle verlangt die Befestigung der zwei Kabel an dem Betätigungsorgan c notwendigerweise auf gespleißte Schleifen oder auf Klemmen zurückzugreifen, was immer an dem genannten Organ im Hinblick auf den sehr geringen Abstand der verschiedenen Organe der Schaftmaschine schwierig ist. Der Ersatz eines abgenutzten oder durchgeschnittenen Kabels wird so besonders kritisch gemacht.
- An zweiter Stelle ist man aus diesem gleichen Grund des Raumbedarfs gezwungen, auf Umlenkrollen g mit geringem Durchmesser zurückzugreifen, die die Ursache für einen relativ häufigen Riß der Kabel aufgrund von Ermüdung sind, die als Folge der abwechselnden Biegungen hervorgerufen wird. Man versteht auch, daß diese Anordnung raumbeanspruchend und kostspielig ist.
- Die Druckschrift DE-A-3 433 287 (ELITEX), die als Grundlage für den Oberbegriff des Anspruches 1 gedient hat, beschreibt eine Zugvorrichtung zur Steuerung der Schaftrahmen von negativen Schaftmaschinen, bei der man zur Verbindung von einem der sich hin- und herbewegenden Organe der Mechanik mit dem üblichen Rückstell-Federzugregister auf ein einziges Kabel zurückgegriffen hat, das zu zwei Betätigungshebeln umgelenkt und daran befestigt wird, die mit dem entsprechenden Schaftrahmen verbunden sind. Jedem Kabel bleiben zwei Umlenkrollen zugeordnet, von denen eine zwischen den betrachteten, sich hin- und herbewegenden Organ und dem ersten Hebel und die zweite zwischen dem zweiten Hebel und dem Federzugregister angeordnet ist.
- Eine Webmaschine, die Rahmen umfaßt, die mit Anheben arbeiten, und Rahmen, die mit Absenken arbeiten, weist besondere Vorteile auf, um gewisse Schaftmaschinen zu erhalten. Die Zugvorrichtung gemäß der Druckschrift DE-A-3 433 287 arbeitet nur mit Anheben.
- Es ist beabsichtigt, gerade diesem Nachteil durch die vorliegende Erfindung zu begegnen, die darin besteht, daß bei der Vorrichtung gemäß DE-A-3 433 287 sich das einzige Kabel unmittelbar ohne Zwischenumlenkung von dem sich hin- und herbewegenden Organ zu dem ersten Hebel und von dem zweiten Hebel zu dem Register erstreckt, während man, um jeden der vorgenannten Hebel zu halten, man zwei parallele Achsen vorsieht, die positioniert sind, damit dieselbe Vorrichtung mittels einer selektiven Übertragung von einer auf die andere der genannten Achsen mit Anheben oder Absenken arbeiten kann.
- Die in beispielhafter Weise beigefügte Zeichnung erlaubt, die Erfindung, die Merkmale, die sie aufweist und die Vorteile zu verstehen, die sie liefern kann:
- Wie es weiter oben angegeben worden ist, stellt Fig. 1 die übliche Ausbildung einer Zugvorrichtung vom klassischen Typ dar.
- Fig. 2 zeigt in derselben Weise die Struktur einer Zugvorrichtung, die gemäß der vorliegenden Erfindung ausgestaltet ist.
- Fig. 3 und 4 geben zwei Abänderungen der Ausführung der Erfindung schematisch wieder.
- In Fig. 2 findet man einen Überbau 1, der die Schaftrahmen 2 überragt und eine Schaftmaschine 3 trägt, wobei jedes der sich hin- und herbewegenden Antriebsorgane 3a der genannten Schaftmaschine mit dem entsprechenden Rahmen 2 über eine Zugvorrichtung verbunden ist, die auf zwei Betätigungsorgane 4 und 4' und zwei angelenkte Zwischenglieder 5 wirkt.
- Gemäß der Erfindung umfaßt die Zugvorrichtung ein einziges Kabel 6, dessen eines Ende an dem betrachteten Organ 3a befestigt ist und das unmittelbar den ersten Hebel 4 ohne eine dazwischenliegende Umlenkrolle umschlingt. Dieses einzige Kabel 6 ist bei 4a an diesem Hebel 4 festgelegt, der es horizontal in Richtung des zweiten Hebels 4' lenkt, den es umschlingt und an dem es ebenfalls bei 4'a festgelegt ist. Diese zweite Hebel 4' führt horizontal das Kabelende in Richtung zu einem Federzugregister, an dem es befestigt ist, wobei das Register 7 selbst bei 7a an dem Überbau 1 angekuppelt ist.
- Man versteht ohne Mühe, daß, wenn sich das betrachtete Organ 3a winkelmäßig in Richtung des Pfeils 8 bewegt, der auf das Kabel 6 ausgeübte Zug den Hebel 4 im Rechtssinn, den Hebel 4' im Linkssinn verschwenkt, und dies gegen die Reaktion des Registers 7, dessen Federn ausgezogen werden. Die zwei Zwischenglieder 5 werden infolge dessen nach oben bewegt mit der Wirkung, daß der Rahmen 2 angehoben wird. Sobald das Organ 3a im umgekehrten Sinn gesteuert wird, führt das Register 7 den Rahmen 2 in seine niedere Position zurück.
- Es ergibt sich ohne weiteres, daß die Einzigheit des Kabels 6 seine Ankupplung an dem Organ 3a beträchtlich erleichtert, das zu seiner Betätigung bestimmt ist; man kann somit ohne Schwierigkeit auf ein Kabel mit großem Querschnitt zurückgreifen, das über eine lange Zeitdauer ohne Reißgefahr arbeiten kann. Dieses Kabel 6 umschlingt die Hebel 4 und 4' mit großem Durchmesser, was in hohem Maß die Ermüdung verringert.
- Man sieht, daß bei dem in Fig. 2 betrachteten Fall die Zugvorrichtung mit Anheben arbeitet, da der Rahmen 2 durch die Zwischenglieder 5 positiv nach oben gezogen wird. Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung kann der Überbau 1 zwei parallele Tragachsen 9 und 10 für jede Gruppe von Hebeln 4 oder 4' haben. Unter diesen Bedingungen ist es für den Benutzer ausreichend, mittels Abbau des Registers 7 und der Zwischenglieder 5 die Hebel 4 und 4' von den Achsen 9 auf die Achsen 10 zu setzten, um eine mit Absenken arbeitende Zugvorrichtungen zu erhalten, wobei die positive Steuerung der Rahmen 2 dann von oben nach unten ausgeführt wird. Man kann es noch besser machen derart, daß dieselbe Webmaschine Rahmen umfaßt, die mit Anheben arbeiten und Rahmen die mit Absenken arbeiten, was besondere Vorteile zum Erhalten gewisser Schaftmaschinen aufweist.
- Die Ausführung der Erfindung kann Gegenstand unterschiedlicher Abänderungen sein. Bei der in Figur 3 dargestellten Weise kann der Abschnitt des Kabels 6, der sich zwischen den Hebeln 4 und 4' befindet, nicht mehr horizontal, wie in Fig. 2, sondern schräg ausgerichtet werden, was ermöglicht, das Register 7 unterhalb dieses Abschnittes unterzubringen.
- Dieselbe Ausgestaltung kann verwendet werden, um eine Zugvorrichtung zu erhalten, die mit Absenken arbeitet, wie es in Fig. 4 dargestellt ist, wobei das Register 7 als vertikal vorgesehen angenommen wird und es an einer der zwei Stützen 1a des Überbaus 1 angekuppelt ist.
- Es wird noch darauf hingewiesen, daß die gesamte Zugvorrichtung mit der Mechanik selbst unterhalb der Schaftrahmen 2 und nicht mehr oberhalb angeordnet werden kann, wie man es in der vorstehenden Beschreibung angenommen hat. Die Arbeitsweise bleibt identisch und man erhält vollkommen gleichwertige Vorteile.
Claims (1)
- Zugvorrichtung zur Steuerung von Schaftrahmen von negativen Schaftmaschinen der Art, die für jeden der Rahmen (2) ein einziges Verbindungsglied (6) umfaßt, dessen eines Ende an einem der sich hin- und herbewegenden Organ (3a) der Mechanik (3) angekuppelt ist, während das entgegengesetzte Ende an einem Federzugregister (7) befestigt ist, nachdem es mit dem Umfang von zwei Betätigungshebeln (4 und 4') gekuppelt und dortherum umgelenkt worden ist, die mit dem betrachteten Schaftrahmen (2) verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß sich das einzige Kabel (6) unmittelbar ohne dazwischenliegendes Umlenken von dem sich hin- und herbewegenden Organ (3a) zu dem ersten Hebel (4) und von dem zweiten Hebel (4') zu dem Register (7) erstreckt, wobei um jeden dieser Hebel (4, 4') zu tragen zwei parallele Achsen (9 und 10) vorgesehen sind, die positioniert sind, um derselben Vorrichtung durch selektive Übertragung der Hebel von einer auf die andere der genannten Achsen zu erlauben, mit Anheben oder mit Absenken zu arbeiten.
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