DE69142C - Apparat zum Reinigen und Trocknen von Leuchtgas - Google Patents

Apparat zum Reinigen und Trocknen von Leuchtgas

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DE69142C
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Germany
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gas
drying
cleaning
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luminous gas
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT69142D
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M. DABROWSKI in Krakau
Publication of DE69142C publication Critical patent/DE69142C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10KPURIFYING OR MODIFYING THE CHEMICAL COMPOSITION OF COMBUSTIBLE GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE
    • C10K1/00Purifying combustible gases containing carbon monoxide
    • C10K1/20Purifying combustible gases containing carbon monoxide by treating with solids; Regenerating spent purifying masses
    • C10K1/22Apparatus, e.g. dry box purifiers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Drying Of Gases (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der den Gegenstand der Erfindung bildende Apparat hat den Zweck, das aus der Gasanstalt in das Strafsenrohrnetz geleitete Gas zu trocknen und zu reinigen, um das sogen. Einfrieren der Strafsenlaternen und das Zucken der Flammen zu beseitigen und die Bildung von Naphtalin, sowie die dadurch entstehenden Verstopfungen der Leitungsröhren hintanzuhalten.
Die beiliegende Zeichnung stellt den Apparat, der nahe dem Gaserzeuger in die Gasleitung eingeschaltet wird, in Fig. 1 und 2 im Längsschnitt und Querschnitt dar, während Fig. 3 die Gesammtanördnung des Apparates sammt der Rohrleitung in der Draufsicht veranschaulicht.
Wie ersichtlich, besteht der Apparat aus einem mit zwei Flantschenstutzen A und E versehenen Gehäuse G, dessen Gröfse. der Weite des Gasleitungsrohres angepafst wird, und welches (unter dem Strafsenniveau) nahe der Gasanstalt in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise in das Hauptleitungsrohr R eingeschaltet wird.
Das Gehäuse G ist in drei über einander liegende Abtheilungen getheilt, von welchen die obere I zur Aufnahme der Absorptionsmasse (Chlorcalcium) dient, während die mittlere II den eigentlichen Raum zum Reinigen und Trocknen des Leuchtgases und die untere Abtheilung III den Sammelraum für das durch Feuchtigkeit gelöste Chlorcalcium bildet.
Oben ist das Gehäuse mittelst eines aufgeschraubten Deckels g verschlossen, welcher einen durch einen Morton-Deckel hermetisch verschlossenen Fülltrichter f und in der Mitte eine Stopfbüchse c für den Durchgang einer Schraubenspindel C trägt. Diese kann mittels" eines Handrades gehoben und gesenkt werden^ wodurch mittels des an ihrem unteren Ende angebrachten Kegelventils V die Oeffnung der trichterförmigen Scheidewand t zwischen den Abtheilungen I und II abgeschlossen oder freiger geben werden kann. In die Abtheilung II ist ein vortheilhaft cylindrischer Drahtkorb T eingesetzt, dessen Durchmesser nur wenig geringer ist als der des Gehäuses G. Der Boden tl dieses Drahtkorbes, welcher zugleich die Scheidewand zwischen den Abtheilungen II und III bildet, ist mit einer mit Drahtgeflecht / überdeckten Oeffnung versehen, durch welche der Korb T mit dem Sammelraum III in Verbindung steht. An tiefster Stelle des Sammelraumes ist ein Steigrohr ρ eingesetzt, welches mit einer Pumpe verbunden werden kann, während in den Gehäusedeckel g ein Spülrohr s eingeschraubt ist.
Um den Apparat mit Absorptionsmasse zu beschicken, wird zunächst bei geschlossenem Ventil V der Morton-Verschlufs geöffnet und die obere Abtheilung I durch den Fülltrichter f mit Chlorcalcium gefüllt, ohne dafs hierbei zufolge des geschlossenen Ventils V ein Ausströmen von Gas stattfinden kann.
Hierauf wird nach Schliefsen des Fülltrichters f die Spindel C herabgeschraubt, wodurch sich das Ventil V öffnet und die Absorptionsmasse in den Drahtkorb T fällt. In Folge der Kegelgestalt des Ventils V gelangt
die herabfallende Masse an die Siebmaschen der Wandung des Drahtkorbes, so dafs das bei E 'eintretende Leuchtgas, da überdies der Zwischenraum zwischen Korb und Gehäuse sehr eng ist, unmittelbar mit dem Chlorcalcium in Berührung kommt.
Hierdurch wird das Gas von Wasserdämpfen befreit, getrocknet und gereinigt. Die sich bildende Chlorcalciumlösung fliefst durch die Oefmung im Boden if1 in den Sammelraum III, aus welchem sie von Zeit zu Zeit mittels einer Pumpe abgezogen wird.
Um den Apparat zu reinigen, wird er mit durch Rohr s eingeleitetem Wasser durchgespült und das Spülwasser dann ausgepumpt.
Vortheilhaft werden zwei solche Apparate hinter einander in die Rohrleitung eingeschaltet, um auch bei nicht sorgfältiger Bedienung eine gründliche Reinigung und Trocknung des Leuchtgases zu erzielen.
Zum Zwecke der Ausführung von Reparaturen wird der Apparat durch zwei Schieber a und e gegen das Rohr R abgesperrt, in welchem Falle das Gas durch ein Nebenrohr R ι mit Absperrschieber r geleitet wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Apparat zum Reinigen und Trocknen von Leuchtgas, gekennzeichnet durch ein nahe dem Gaserzeuger in die Gasleitung eingeschaltetes Gehäuse (G), welches durch trichterförmige Scheidewände in drei über einander liegende Abtheilungen getheilt ist, von welchen die obere, zum Einfüllen der Absorptionsmasse dienende Abtheilung durch ein Kegelventil V während des Füllens gegen die nächsttiefere Abtheilung abgeschlossen wird, in welch letzteren ein Drahtkorb (T), der durch seinen Boden mit der zum Sammeln der sich bildenden Lösung bestimmten tiefsten Abtheilung in Verbindung steht, derart eingesetzt ist, dafs das in das Gehäuse (G) einströmende Leuchtgas in Berührung mit der Absorptionsmasse gebracht, getrocknet und gereinigt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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