DE69124807T2 - Anzeigesystem und -verfahren zur kontext-basierten verschiebung - Google Patents
Anzeigesystem und -verfahren zur kontext-basierten verschiebungInfo
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Description
- Der Inhalt eines Teils der Offenbarung dieser Patentschrift ist durch Urheberrecht geschützt. Der Inhaber des Urheberrechts hat keine Einwände gegen eine Faksimilewiedergabe durch beliebige Personen der Patentschrift oder der Patentoffenbarung in der in der Patentdatei oder Patentrolle des Patent- und Warenzeichenamtes erscheinenden Fassung, behält sich aber ansonsten jegliche Urheberrechte vor.
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf rechnerunterstützte Systeme und Verfahren zum Anzeigen, Durchsuchen und Editieren von Dokumenten.
- Es ist bei rechnerunterstützten Systemen üblich, daß ein Dokument betrachtet werden kann, das größer ist als das, was dem Benutzer in lesbarer Form gleichzeitig angezeigt werden kann. Meistens ist das Dokument als lineare oder zweidimensionale Anordnung von Text oder anderen Daten entworfen, ein Teil des Dokumentes wird angezeigt, und es werden dem Benutzer Befehle bereitgestellt, um die Anzeige vorwärts und rückwärts durch das Dokument zu bewegen. Beispielsweise kann das System mit einer Taste Bildschirm-Vorwärtsbewegen und einer Taste Bildschirm-Rückwärtsbewegen versehen sein, die es dem Benutzer ermöglichen, zum folgenden oder vorherigen anzeigbaren Teil des Dokumentes zu blättern. Es können auch Befehle bereitgestellt sein für das Verschieben um andere Größeneinheiten des Dokumentes, z.B. um eine Textzeile oder um eine Dokumentenseite (die von verschiedener Größe als der Umfang sein können, der gleichzeitig angezeigt werden kann).
- Weil der Benutzer nur einen Abschnitt des Dokumentes sieht, hat er keine Möglichkeit festzustellen, welcher Abschnitt des Gesamtdokumentes betrachtet wird, ohne daß er an einem Ende des Dokumentes beginnt und sich bildschirmseitenweise durch das Dokument bewegt. Dem Benutzer fehlt ein Kontext für den angezeigten Abschnitt. Ferner steht dem Benutzer kein bequemes Mittel zur Verfügung, auf einen Abschnitt des Dokumentes direkt zuzugehen, der durch seine groben sichtbaren Merkmale und durch seine Position innerhalb des Gesamtdokumentes erkennbar wäre.
- Zum Überwinden der Schwierigkeit infolge fehlenden Kontextes sehen einige Systeme eine numerische Anzeige der Position im Gesamtdokument vor, an der sich der aktuell angezeigte Abschnitt (oder, genauer gesagt, die aktuelle Cursorposition) befindet, z.B. Seitenzahl, Zeilenzahl, prozentualer Anteil der gesamten Dokumentenlänge.
- Seit etwa der Mitte der 70er Jahre (z.B. seit den Arbeiten des Palo Alto Research Centers der Xerox Corporation) wurde es zunehmend üblich, daß Benutzerschnittstellen das Durchsuchen eines Dokumentes mittels einer Bildlaufleiste ermöglichten. Eine Bildlaufleiste umfaßt eine Markierung, welche die Position des aktuell angezeigten Abschnitts analog optisch anzeigt. Beispielsweise hat die Microsoft Corporation verschiedene Versionen eines als Windows bekannten Produktes hergestellt, das Bildlaufleisten benutzt. Ein Benutzer stellt einen Mauszeiger auf verschiedene Stellen auf einer Bildlaufleiste und klickt oder zieht, um das Dokument zu durchblättern. Fig. 1 zeigt die Anzeige eines Teils eines Dokumentes sowie waagerechte und senkrechte Bildlaufleisten zur Verwendung beim Durchsuchen eines Dokumentes, wie sie bei der "Notepad"-Anwendung von Windows zur Verfügung stehen.
- Die senkrechte Laufleiste umfaßt mehrere Elemente: Am oberen Ende der Laufleiste befindet sich ein nach oben zeigender Pfeil, am unteren Ende der Laufleiste ein nach unten zeigender Pfeil; im Bereich zwischen den Pfeilen ist ein beweglicher Block angeordnet. Die Relativstellung des Blocks gibt die ungefähre relative Position des angezeigten Teils innerhalb des Dokumentes an. Bei der Notepad-Anwendung arbeitet die Laufleiste folgendermaßen: Klicken auf den nach oben zeigenden Pfeil bewegt das Dokument um eine Zeile nach unten (d.h. so, wie wenn das Fenster im Dokument sich nach oben bewegt); Klicken auf den nach unten zeigenden Pfeil bewegt das Dokument um eine Zeile nach oben; Klicken in den Bereich über dem beweglichen Block bewegt das Dokument um eine Bildschirmseite nach unten; Klicken in den Bereich unter dem beweglichen Block bewegt das Dokument um eine Bildschirmseite nach oben; Ziehen des beweglichen Blockes bewirkt, daß sich die Anzeige auf die Stelle im Dokument bewegt, die durch die relative Position des beweglichen Blockes in der Bildlaufleiste angegeben ist.
- Bildlaufleisten geben die Position des aktuell angezeigten Abschnittes des Dokumentes im Dokument an. Sie geben jedoch keinerlei Informationen zum Kontext des aktuell angezeigten Abschnitts, noch liefern sie dem Benutzer Mittel zum Unterscheiden sichtbarer Merkmale des Dokumentes, die für das Erkennen einer gewünschten Position im Dokument nützlich wären. Es sind Systeme entwickelt worden, die von dem aktuellen Dokument einen Teil anzeigen, der den aktuell angezeigten Abschnitt umgibt. Das am 24. Januar 1984 an Duvall et al. erteilte US-Patent 4,428,065, das am 29. Mai 1984 an Mayer et al. erteilte US-Patent 4,451,900, die UK-Patentveröffentlichung 2 137 788A vom 10. Oktober 1984, die UK-Patentveröffentlichung 2 156 118A vom 2. Oktober 1985 und das am 18. April 1989 an Terasawa erteilte US-Patent 4,823,303 stellen Systeme dar, bei denen der Anzeigebildschirm wenigstens zweifach unterteilt ist. In einem Teil bietet ein Fenster eine lesbare Anzeige eines Teils des Dokumentes zum Betrachten, Editieren usw. In einem zweiten Teil wird die Seite des Dokumentes, in dem der lesbar angezeigte Abschnitt des Dokumentes liegt, in visuell komprimierter Form angezeigt, unabhängig von dem Fenster mit der lesbaren Anzeige. Außerdem wird an dem visuell komprimierten Abschnitt angegeben, welcher Abschnitt der Seite aktuell in der lesbaren Anzeige angezeigt ist. Solche Systeme liefern mehr Kontextinformationen als Bildlaufleisten.
- Das US-Patent Nr. 4,428,065 offenbart einen Anzeigebildschirm und eine Einrichtung zum Anzeigen zweier getrennter und unabhängiger Anzeigen, von denen eine Anzeige eine Darstellung eines Abschnitts eines Dokumentes in komprimierter Form und die andere Anzeige eine lesbare Darstellung eines Teils des Abschnitts des Dokumentes ist, der in komprimierter Form gezeigt wird, aber bei der die Beziehung zwischen den getrennten und unabhängigen lesbaren und komprimierten Anzeigen noch nicht einmal durch irgendeine Form direkter Darstellung oder visueller Markierung in der komprimierten Anzeige angegeben ist.
- Das US-Patent Nr. 4,451,900 zeigt einen Anzeigebildschirm und eine Einrichtung zum Anzeigen zweier getrennter und unabhängiger Anzeigen, von denen eine Anzeige eine Darstellung eines Abschnitts eines Dokumentes in komprimierter Form und die andere Anzeige eine lesbare Darstellung eines Teils des in komprimierter Form dargestellten Abschnitts des Dokumentes ist, und bei der die Beziehung zwischen den getrennten und unabhängigen lesbaren und komprimierten Anzeigen durch eine visuelle Markierung in der komprimierten Anzeige angegeben ist, die den Abschnitt des Dokumentes angibt, der in der lesbaren Anzeige dargestellt ist.
- Das UK-Patent Nr. 2,137,788 ist sehr ähnlich und stellt ein System dar mit einem Anzeigebildschirm und einer Einrichtung zum Anzeigen einiger Zeilen eines Dokumentes in lesbarer Form und zum Überdecken der lesbaren Anzeige mit einer getrennten, unabhängigen Anzeige einer Gesamtansicht eines Abschnitts des Dokumentes in komprimierter Form, und bei der die Beziehung zwischen den getrennten und unabhängigen lesbaren und komprimierten Anzeigen durch eine visuelle Markierung in der komprimierten Anzeige angegeben ist, die den Abschnitt des Dokumentes angibt, der in der lesbaren Anzeige dargestellt ist.
- Das erfindungsgemäße System und das erfindungsgemäße Verfahren sind in Anspruch 1 bzw. 13 definiert. Der Grundgedanke der Erfindung ist die Anzeige eines Dokumentes auf einem Anzeigebildschirm, auf dem ein erster Abschnitt des Dokumentes in einer visuell komprimierten Form und ein zweiter Abschnitt des Dokumentes in lesbarer Form angezeigt werden. In dem visuell komprimierten Abschnitt des Dokumentes ist die angezeigte Form so komprimiert, daß die Zeichen des Dokumentes nicht lesbar sind, aber die allgemeine Form und die Gestalt des Dokumentes, wie Absatzunterteilung, Überschriften und so fort, unterscheidbar sind, wodurch die Anzeige eines bedeutend größeren Abschnitts des Dokumentes auf einem Anzeigebildschirm ermöglicht wird. Die angezeigte Form des Dokumentes ist im lesbaren Abschnitt des Dokumentes nicht komprimiert, so daß die Zeichen, d.h. der Text des Dokumentes im lesbaren Abschnitt des Dokumentes lesbar ist. Die visuell komprimierten und lesbaren Abschnitte des Dokumentes bilden zusammen ein einzelnes, einteiliges Bild oder Anzeige, in dem bzw. der der lesbare Abschnitt im visuell komprimierten Teil an der Stelle im visuell komprimierten Teil angeordnet und angezeigt wird, der den Text enthält, der im lesbaren Abschnitt des Dokumentes angezeigt ist. Die Position des lesbaren Abschnitts des Dokumentes innerhalb des visuell komprimierten Abschnitts des Dokumentes gibt dadurch direkt den Kontext des lesbaren Abschnitts innerhalb des visuell komprimierten Abschnitts des Dokumentes an.
- Ein erfindungsgemäßes System zeigt den Kontext eines sehr viel größeren Abschnitts eines Dokumentes an, als in dem zur Verfügung stehenden Anzeigebereich lesbar dargestellt werden kann. Dies geschieht durch Darstellen des Dokumentes in einer visuell komprimierten Form, die in dem Maße komprimiert ist, daß die Zeichen des Textes nicht lesbar sind, aber größere Formen sichtbar bleiben, d.h. allgemeine Formen im Dokument wie Überschriften, Leerzeilen, Absätze und Einrückungen. Fenster mit lesbarem Text sind im visuell komprimierten Teil verschiebbar, wie wenn Lupen über ein entferntes oder verkleinertes Bild bewegt werden.
- Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden lesbare Kennzeichen an zweckdienlichen Stellen im Dokument sowohl im visuell komprimierten Bereich als auch im lesbaren Abschnitt angezeigt. Wenn beispielweise die Kennzeichen das Ergebnis einer Suche nach allen Wiederholungen einer Zeichenkette anzeigen, ermöglichen es die Kennzeichen dem Benutzer, sich rasch auf alle Wiederholungen der Kette zu beziehen (um z.B. herauszufinden, wo ein Unterprogramm definiert ist und an welchen Stellen es aufgerufen wird).
- Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden durch Hervorheben, z.B. durch Farben, bedeutsame Abschnitte des Dokumente sowohl in den lesbaren Fenstern als auch in den visuell komprimierten Abschnitten erkannt.
- Vorzugsweise ist wenigstens ein Teil des visuell komprimierten Textes nur in senkrechter Richtung komprimiert. In diesem Fall ist der visuell komprimierte Abschnitt von derselben Breite wie der lesbare Abschnitt, wodurch ein weicher visueller Übergang zwischen beiden möglich ist.
- Die erfindungsgemäße Anzeigeanordnung ist zum Durchsuchen nicht nur von "Dokumenten" im engeren Sinne geeignet. Sie ist auch zweckdienlich zum Durchblättern großer Umfänge anderen anzeigbaren Materials, z.B. von Ergebnissen bei Datenwiedergewinnung.
- Wenngleich nützlich als selbständiger Browser, ist diese Anzeigeanordnung geeignet zur Eingliederung in eine Vielzahl rechnerunterstützter Anwendungen, bei denen Anzeige und möglicherweise Änderung von größeren Mengen Daten gefordert sind, als in der für die Anzeige zur Verfügung stehenden Fläche unterzubringen sind.
- Die Erfindung ist mit Einzelheiten in den beigefügten Ansprüchen angegeben. Ein besseres Verständnis der vorstehend genannten und weiterer Vorteile der Erfindung ergibt sich aus der nachstehenden detaillierten Beschreibung im Zusammenhang mit der Zeichnung, in der
- Fig. 1 eine herkömmliche Bildschirmanzeige mit Bildlaufleisten zeigt;
- Fig. 2 ein Blockschaltbild ist, das physikalische Merkmale eines beispielhaften, die vorliegende Erfindung implementierenden Systems darstellt;
- Fig. 3 ein Blockschaltbild ist, das logische Merkmale eines beispielhaften, die vorliegende Erfindung implementierenden Systems darstellt;
- Fig. 4 eine Darstellung auf einem erfindungsgemäßen Anzeigebildschirm mit einem einzelnen Fenster lesbaren Textes zeigt;
- Fig. 5 eine Fig. 4 ähnliche Anzeige zeigt, jedoch mit zwei Fenstern und mit Kennzeichen, welche die Ergebnisse einer Suche angeben;
- Fig. 6 einen Teil der Anzeige gemäß Fig. 5 in vergrößertem Maßstab zeigt, so daß einzelne Pixel sichtbar sind;
- Fig. 7 eine Anzeige zeigt, in der eingebettete Kennzeichen sichtbar gemacht worden sind;
- Fig. 8 einen Teil der Anzeige gemäß Fig. 7 in vergrößertem Maßstab zeigt;
- Fig. 9 10, 11 und 12 je denselben Teil der in Fig. 8 gezeigten Anzeige darstellen, wobei das Fenster mit vergrößertem Text in jeder nachfolgenden Figur um eine Zeile nach unten verschoben wurde;
- Fig. 13 ein allgemeines Flußdiagramm eines Programms ist, das zur Implementierung der Erfindung benutzt wird;
- Fig. 14 und 15 Flußdiagramme sind, die Teile des Flußdiagramms gemäß Fig. 13 detailliert darstellen: Fig. 14 Tastendruckverarbeitung und Fig. 15 Griffelverarbeitung und Fensterverschiebung;
- Fig. 16 eine schematische Darstellung einer Bildschirmanzeige gemäß einer Ausführungsform der Erfindung darstellt, die insbesondere für längere Dokumente geeignet ist.
- Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung (nachstehend als das "Bildlaufsystem" bezeichnet) ist mit einem Rechnersystem und einem (nachstehend als SCROLL (Bildlauf) bezeichneten) Rechnerprogramm implementiert.
- Fig. 2 ist ein Blockschaltbild, das die physikalische Anordnung des Bildlaufsystems 10 darstellt. Das Rechnersystem bei diesem Ausführungsbeispiel umfaßt einen Prozessor 12, z.B. den 80386 (Intel Corporation), der unter dem Betriebssystem MS-DOS (Microsoft Corporation) arbeitet, ein hochauflösendes Anzeigegerät 14 mit einer Anzeigefläche 1024 mal 1024 binären Pixeln, und ein Digitalisiertablett 16 mit zugehörigem Griffel. Das Rechnersystem umfaßt einen Speicher 18 (sowohl Massen- wie Hauptspeicher), in dem SCROLL 20 (ebenso wie andere Programme und Daten) gespeichert ist. Ohne weiteres könnte die Erfindung auch unter Verwendung anderer Rechnersysteme, anderer Prozessoren, anderer Betriebssysteme, anderer Anzeigegeräte (z.B. VGA) und anderer Zeigegeräte 16 (Z.B. Maus) implementiert werden. Wegen der grafischen Art der von der Erfindung erzeugten Anzeigen ist für einen Fachmann der enge Zusammenhang der Leistung des Prozessors und der Anzeigesteuerung mit der Nützlichkeit der Erfindung klar. Beispielsweise wird ein System, das die erforderlichen grafischen Operationen weniger rasch ausführt, einem Benutzer als auf seine Aktionen weniger gut ansprechend erscheinen. Auch unter Berücksichtigung der Art und Weise, in der das Anzeigegerät benutzt wird, ist für einen Fachmann der enge Zusammenhang zwischen den Anzeigen verschiedener Größe, Bitebenentiefe und Auflösungen klar.
- Fig. 3 ist ein Blockschaltplan, der eine logische Anordnung des Bildlaufsystems darstellt. Die Komponenten dieses Schaltplans werden nach einer Beschreibung der betriebsmäßigen Aspekte des Systems näher beschrieben.
- Das Bildlaufsystem bietet einem Benutzer des Systems eine visuell komprimierte Anzeige eines Dokumentes dar. Fig. 4 ist eine bildliche Darstellung eines Anzeigebildschirms 20 mit einem Dokument, das überwiegend in visuell komprimierter Form 22 mit einem Fenster 24 mit lesbarem Text angezeigt ist. Die vom Bildlaufsystem dargebotene Anzeige ist einer vertikal komprimierten Anzeige eines Dokumentes ziemlich ähnlich, auf die zwei Balken 26 gelegt sind, die (entsprechend Fig. 5) vertikal vergrößern, dadurch zwei Fenster 24 lesbaren Textes erzeugen. Der Benutzer ist in der Lage, grobe Formen im komprimierten Text zu erkennen, und kann den Text in jedem der beiden vergrößerten Bereiche lesen. Vom System vorgesehene Steuerungen ermöglichen es dem Benutzer, die "Lupen" zu verschieben und dadurch die Abschnitte des Dokumentes auszuwählen, die lesbar sein sollen. Wenn die beiden Fenster aneinandergeschoben werden, werden sie (wie in Fig. 4 dargestellt) aneinander angehängt und können als einzelnes, großes Fenster 28 verschoben werden.
- Der visuell komprimierte Text ist (links und rechts) von weißen Rindern 30 begrenzt. Derart, daß ein Benutzer die Position und den Umfang der Fenster deutlich erkennen kann. Die Fenster sind visuell auf zwei Arten angegeben: diese Fenster erstrecken sich waagerecht über die Ränder des visuell komprimierten Abschnitts hinaus und beiderseits jedes Fensters sind oben und unten kurze Linien 32 (durch die Ränder des visuell komprimierten Abschnitts hindurch) angebracht.
- Ein Benutzer kann die Sichtbarkeit der Kennzeichen steuern, die in der gesamten Anzeige in lesbarer Form angezeigt werden können. Beispielsweise zeigt Fig. 5 Kennzeichen 34, die als Ergebnis einer vom Benutzer vorgenommenen Suche nach "yofline" angezeigt sind; Fig. 6 zeigt einen Abschnitt der Anzeige von Fig. 5 in vergrößertem Maßstab. Fig. 7 zeigt die Anzeige von zwei Satz Kennzeichen 34, die in das Dokument eingebettet sind. Das System erkennt ein Wort, das einer Drei-Zeichen- Folge Sternchen-Ziffer-Sternchen folgt, als Kennzeichen. Beispielsweise in der Mitte von Fig. 7 bezeichnet "*1*" "reopen" als eingebettetes Kennzeichnen.
- Die Figuren veranschaulichen die Steuerung, die der Benutzer hinsichtlich der Kennzeichenanzeige ausüben kann. In Fig. 4 sind keine Kennzeichen angezeigt. In Fig. 5 sind nur Kennzeichen angezeigt, die Ergebnisse einer einzelnen Suche zeigen. In Fig. 7 sind eingebettete Kennzeichen angezeigt, die der Ziffer 1 (z.B. "reopen") und der Ziffer 2 (z.B. "WINDOW") entsprechen. Bei dem in diesen Figuren dargestellten speziellen Dokument wurden Kennzeichen "1" benutzt, um Eintrittsstellen für Unterprogramme zu markieren, und Kennzeichen "2", um Hauptüberschriften zu markieren.
- Der Hauptteil der Anzeige ist Text in visuell komprimierter Form 22, die eine vertikal 16fach komprimierte Form des Onginaltextes ist, ohne waagerechte Komprimierung. Im einzelnen: Während in den Fenstern 24 der Text mit einer Zeichengröße 16 Pixel (senkrecht) mal 8 Pixel (waagerecht) angezeigt wird, entspricht jede Textzeile 36 nur einer Pixelreihe im visuell komprimierten Abschnitt. Somit stellt der visuell komprimierte Abschnitt der Anzeige Text in einem Komprimierungsverhältnis 16:1 dar.
- Zwei Textzeichen entsprechen einer einzelnen Einheit der visuellen Komprimierung, die als eine einzelne Reihe von 16 Pixeln angezeigt wird; eine Einheit der visuellen Komprimierung ist von der gleichen Breite wie die beiden dargestellten Zeichen. Wenn von den zwei Zeichen, die einer Einheit der visuellen Komprimierung entsprechen, eines oder beide ein sichtbares Zeichen (z.B. ein alphanumerisches oder ein Interpunktionszeichen) ist bzw. sind, dann wird diese Einheit der visuellen Komprimierung als alternierende aus- und eingeschaltete Pixel (d.h. insgesamt acht weiße Pixel und acht schwarze Pixel) angezeigt; ansonsten wird diese Einheit der visuellen Komprimierung völlig als weiße Pixel angezeigt.
- Die schwarzen Pixel auf ungeraden Zeilen sind gegenüber den schwarzen Pixeln auf geraden Zeilen um ein Pixel waagerecht versetzt. Daraus ergibt sich ein schachbrettartiges Muster, das als grau wahrgenommen wird. Dies hat den Vorteil, daß wenn ein Kennzeichen invertiert dargestellt ist (weiße Zeichen auf schwarzem Hintergrund, was invertiert ist gegenüber dem Text in den Fenstern), das Kennzeichen als schwarzes Rechteck vor einem grauen Hintergrund (im visuell komprimierten Abschnitt) oder vor einem weißen Hintergrund (in den Fenstern) erscheint.
- Alternativ könnte die visuelle Komprimierung ausgehend von einer 1:1-Entsprechung zwischen Zeichen und Einheiten der visuellen Komprimierung berechnet werden. Wenn jedoch visuelle Komprimierung wie im vorhergehenden Absatz beschrieben berechnet wird, erscheinen im visuell komprimierten Abschnitt keine einzelnen Zeichenabstände, woraus sich eine stärkere visuelle Betonung der allgemeinen Form des Textes ergibt, ohne die Unruhe durch von einzelnen Abständen erzeugte Löcher. Diese Eigenschaft hat sich als nützlich herausgestellt.
- Aus der Wahl der Einheit der visuellen Komprimierung mit einer Breite von 16 Pixeln ergibt sich ein weiterer Vorteil. Wenn jede Einheit der visuellen Komprimierung durch ein einzelnes Pixel dargestellt ist, ist die daraus entstehende Anzeige sowohl waagerecht als auch senkrecht um den gleichen Faktor 16 komprimiert.
- Fig. 8 zeigt einen Teil der Anzeige gemäß Fig. 7 in einem Maßstab, der einzelne Pixel sichtbar macht. Fig. 9, Fig. 10, Fig. 11 und Fig. 12 stellen je genau den gleichen Teil der in Fig. 8 dargestellten Anzeige dar, aber das Fenster des lesbaren Textes ist jeweils um eine Zeile gegenüber der vorhergehenden Figur nach unten verschoben worden. Durch Vergleichen der sukzessiven Figuren in dieser Abfolge kann die Entsprechung zwischen sichtbaren Zeichen und dem visuell komprimierten Abschnitt erkannt werden.
- Beispielsweise kann durch Vergleichen der Fig. 11 und 12 die Einheit der visuellen Komprimierung in Fig. 12 festgestellt werden, die der geschweiften Klammer ("{") entspricht, die am linken Ende des Fensters gemäß Fig. 11 erscheint. Auf der linken Seite dieser Figuren ist eine Reihe isolierter Einheiten der visuellen Komprimierung sichtbar, die je einer geschweiften Klammer entsprechen; diese sind je 16 Pixel (von denen 8 schwarz sind), die Breite von zwei Zeichen, lang.
- Beim Vergleichen der Fig. 8 und 9 kann erkannt werden, daß der isolierte Abstand in "UCHAR textbuf" (sh. Fig. 9) in dem entsprechenden visuell komprimierten Teil (gemäß Fig. 8) nicht deutlich erkennbar ist. Andererseits zeigen sich die drei Abstände zwischen "> " und "bo" (in Fig. 12) in einer einzelnen Einheit weißer visueller Komprimierung (entsprechend Fig. 11 unter "ze. exc").
- Sowohl im visuell komprimierten Text als auch in den Fenstern erscheint jedes Kennzeichen 34 an der Position in waagerechter Richtung, an der es auf seiner Textzeile auftritt. Wenn ein Kennzeichen im visuell komprimierten Text erscheint, ist es (senkrecht) ungefähr auf die visuell komprimierte Zeile, auf die es sich bezieht, zentriert.
- Kennzeichen 34 können an in den Text eingesetzten Codes erkannt werden. Wenngleich die Sichtbarkeit dieser Kennzeichen aus- und eingeschaltet werden kann, sind sie in dem Sinne "permanent", daß sie in das Dokument selbst eingebettet sind. Andere Kennzeichen können temporär sein; beispielsweise können Kennzeichen während der Betrachtung des Dokumentes dadurch erzeugt werden, daß das System angewiesen wird, bestimmte Textketten zu suchen.
- SCROLL 20 stellt acht Satz Kennzeichen 34 bereit. Fig. 7 zeigt die Anzeige von zwei Satz eingebetteter Kennzeichen: einige sind mit "*1*" im Dokument markiert, andere durch "*2*". Fig. 5 zeigt einen aktivierten dritten Satz Kennzeichen 34, wogegen die Anzeige jedes der beiden Sätze eingebetteter Kennzeichen 34 ausgeschaltet worden ist; dieser dritte Satz ist das Ergebnis einer Suche nach der Kette "yofline".
- Fig. 8 bis 12 zeigen, wie sich ein Kennzeichen 34 bewegt, wenn es von einem Fenster 24 in visuell komprimierten Text 22 übergeht. Von Fig. 8 nach Fig. 9 verschiebt sich das Kennzeichen 34 "reopen" eine Textzeile nach oben. Von Fig. 9 nach Fig. 10 macht das Kennzeichen einen Sprung von der halben Höhe des sichtbaren Textes und verläßt das Fenster 24. An dieser Stelle (Fig. 10) ist das Kennzeichen 34 mit der ersten Zeile des visuell komprimierten Abschnitts 22 über dem Fenster 24 verbunden und zu ihr zentriert, aber reicht in das Fenster 24 hinein. In Fig. 11 und 12 verschiebt sich das Fenster 24 weiter nach unten, wogegen das Kennzeichen 34 zu seiner Zeile der visuellen Komprimierung 22 zentriert bleibt.
- Die vorliegende Erfindung ist für die Steuerung durch ein Zeigegerät gut geeignet; das Ausführungsbeispiel der Erfindung benutzt ein Digitalisiertablett und einen Griffel. Wenn der Benutzer 38 das Tablett mit dem Griffel berührt, verschiebt sich das nächstliegende Fenster (vertikal) an die Stelle der Anzeige, die der auf dem Tablett berührten Stelle entspricht. Wenn die Entfernung, über die sich das Fenster 24 bewegen muß, relativ klein (d.h. weniger oder gleich 100 Zeilen) ist, rollt das Fenster 24 (d.h. die zeilenweise Verschiebung wird angezeigt); ist die Entfernung von der Position des Fensters 24 zu seiner Zielposition groß (z.B. größer als 100 Zeilen), springt es in die Zielposition, ohne an irgendeiner der Zwischenpositionen angezeigt zu werden. Alternativ kann bei Fenstersprüngen die Anzeige eines Teil der Zwischenpositionen vorgesehen werden.
- Hält der Benutzer 38 den Griffel in Berührung mit dem Tablett und zieht ihn, versucht das System, das nächstliegende Fenster 24 zur Griffelposition zu verschieben und ihr folgen zu lassen. Ist die vom Griffel angegebene Zielposition zu weit vom Fenster 24 entfernt (z.B. mehr als 100 Zeilen), wartet das System, bis der Benutzer den Griffel abhebt, worauf dann das Fenster 24 in die Zielposition springt.
- Wenn die vorliegende Erfindung mit einem Tablett verwendet wird, das über die Anzeige gelegt ist, kann der Benutzer 38 (mit dem Griffel) direkt auf die Stelle des Dokumentes zeigen, die der Benutzer 38 als Anzeige in einem Fenster 24 zu sehen wünscht, und das System wird ein Fenster 24 zu dieser Stelle verschieben. Ferner kann der Benutzer den Griffel "auf" das Fenster setzen und es durch das Dokument ziehen.
- Wenn eines der Fenster 24 an das andere Fenster 24 angestoßen wird, werden die beiden Fenster 24 miteinander verbunden: die Markierungen 32 zwischen den beiden Fenstern 24, welche die vertikale Erstreckung der Fenster 24 anzeigen, werden beseitigt, wodurch das Paar Fenster 24 optisch als ein einzelnes Fenster 28 erscheint, das doppelt so groß wie die einzelnen Fenster 24 ist. Dieses doppeltgroße Fenster 28 kann dann als einzelnes Fenster gezogen werden. Wenn der Griffel das obere Viertel des kombinierten Fensters 28 berührt und nach oben zieht, teilt sich das Fenster 28 und das obere Fenster 24 folgt dem Griffel; berührt der Griffel das untere Viertel des Fensters 28 und zieht nach unten, teilt sich das Fenster 28 in ähnlicher Weise und das untere Fenster 24 folgt dem Griffel.
- Ein Benutzer 38 startet SCROLL 20 in derselben Weise, wie andere Programme unter MS-DOS gestartet werden. Beim Starten von SCROLL 20 schreibt der Benutzer auch einen Parameter vor, welcher der Name der Datei ist, die das anzuzeigende Dokument enthält.
- Wenn zum Durchstöbern eines Dokumentes SCROLL 20 benutzt wird, ist der Griffel das primäre Steuergerät. Jedoch ist eine Tastatur 40 bei solchen Operationen wie das Anfordern einer Suche im Dokument nach Wiederholungen einer vorgegebenen Textkette nützlich. Zum Durchführen einer solchen Operation betätigt der Benutzer die Taste 5, und das System fordert den Benutzer auf, die Textkette, die gesucht werden soll, einzutippen. Nachdem der Benutzer die Kette eingegeben hat, durchsucht das System das Dokument nach Wiederholungen der Kette, erzeugt Kennzeichen für jede Stelle im Dokument, an der die Kette angetroffen wird, und ermöglicht dann die Anzeige dieser Kennzeichen, wodurch die Suchergebnisse sichtbar gemacht werden.
- Andere Tasten ermöglichen die Steuerung der Sichtbarkeit der verschiedenen Sätze Kennzeichen 34. Jeder der acht Sätze Kennzeichen 34, die SCROLL 20 verfügbar macht, können individuell für die Anzeige ein-/ausgeschaltet werden. Dies geschieht mit Zifferntasten 1 bis 8, von denen jede den Anzeigestatus eines entsprechenden Satzes Kennzeichen 34 schaltet.
- Wenngleich ein Zeigegerät ein zweckdienliches Mittel zum Verschieben der Fenster ist, gibt es Gelegenheiten, wo eine Tastatursteuerung nützlich ist. Wenngleich SCROLL 20 keine Tastatursteuerung für die Fensterposition hat, ist die Hinzufügung einer Tastatursteuerung für die Fensterposition einfach.
- Durch Betätigen der g-Taste wird SCROLL beendet und die Steuerung an MS-DOS zurückgegeben.
- Im Betrieb verwendet SCROLL 20 eine (während der Dauer der Ausführung von SCROLL 20 benutzte) Zwischendatei, die den Text der Eingabedatei als Anordnung von 80 Zeichenzeilen enthält. Die Organisation dieser Zwischendatei vereinfacht die vielen zeilenorientierten Operationen, die SCROLL ausführt.
- Informationen über Kennzeichen 34 sind in einer Kombination mehrerer Datenstrukturen 44 gespeichert. Es besteht eine Anordnung Eintragungen von Kennzeichen 34, von denen jede die Zeile und den Zeichenplatz, die einem Kennzeichen 34 zugeordnet sind, einen Index zu einer Liste ASCII-Zeichenketten und weitere Informationen wie Typ des Kennzeichens 34 speichert. Es gibt eine Anordnung, die als Index zu den Kennzeichen-Eintragungen dient, wobei dieser Index entsprechend der Zeile sortiert ist, auf der ein Kennzeichen 34 erscheint. Es gibt eine Liste der Zeichenketten, die zum Generieren der angezeigten Form der Kennzeichen benutzt wird.
- Der visuell komprimierte Text 22 ist in einer Anordnung von 6-Byte-Eintragungen, je eine für jede anzuzeigende Zeile, gespeichert. Der visuell komprimierte Text 22 ist mit einem Bit je Einheit der visuellen Komprimierung gespeichert. Dies wird von einer Software-Routine interpretiert, die für jedes eine Einheit der visuellen Komprimierung darstellende Bit eine Reihe von 16 Pixeln anzeigt. Ist das Bit gesetzt, wird eines von zwei Mustern abwechselnd schwarzer und weißer Pixel angezeigt (wobei das spezielle Muster davon abhängt, ob die Zeile gerade oder ungerade ist); andernfalls sind die 16 Pixel alle weiß.
- Jeder 6-Byte-Eintrag in der Anordnung Visuelle Komprimierung hat 48 Bit, mit denen sich 40 Einheiten der visuellen Komprimierung für die 80 Zeichen einer Zeile und 4 Rand-Einheiten auf jeder Seite der Anzeige darstellen lassen. Bei der Initialisierung schaltet eine Softwareroutine zur Komprimierungsberechnung die innenliegenden Einheiten dieser Ränder "aus" (weiß). Bei der Interpretierung dieser Anordnung durch die Anzeige-Softwareroutine, werden die äußeren 3 Einheiten zwangweise auf einfarbig schwarz geschaltet (nicht auf das Grau, das zum Anzeigen des visuell komprimierten Abschnitts verwendet wird), woraus sich ein weißer Rand ergibt, der die Breite einer einzelnen Einheit der visuellen Komprimierung (zwei Zeichenbreiten) hat.
- Der Gesamtablauf des Programms SCROLL 20 ist in Fig. 13 dargestellt. Die Operation der Fensterverschiebung entsprechend der Griffelposition ist im einzelnen in Fig. 15 dargestellt.
- Beim Starten 46 von SCROLL 20 führt es bestimmte Initialisierungsoperationen aus und tritt dann in eine interaktive Schleife 48 ein, die so lange ausgeführt wird, bis der Benutzer durch Betätigen der q-Taste das Programm "verläßt". Zur Initialisierung gehören das Lesen der Eingabedatei und das Erstellen 50 der Zwischendatei, die in 80 Zeichenzeilen organisiert ist. Bei der Eingabe in die Zwischendatei wird jede Zeile auch nach Kennzeichen abgetastet, und es wird die visuell komprimierte Form erstellt. Der letzte Hauptschritt bei der Initialisierung ist das Zeichnen der anfänglichen Anzeige des visuell komprimierten Textes 22, 54, mit den Fenstern 24, 56 des lesbaren Textes in ihren Anfangspositionen. Bei dem Ausführungsbeispiel beginnen die Fenster stets an denselben zwei Positionen. Das System könnte so ausgelegt sein, daß es die anfänglichen Fensterpositionen nach Informationen einstellt, die zum Zugriff des Benutzers auf das Dokument gehören, z.B. die erste Übereinstimmung einer Suche, die Positionen der Fenster bei der letzten Anzeige des Dokumentes.
- Die interaktive Schleife 48 wird wiederholt, bis eine Variable "quitting" (Verlassen) gesetzt ist. Die interaktive Schleife beginnt mit der Prüfung 60, ob der Benutzer eine Taste betätigt hat (sh. Fig. 14). Ist eine Taste betätigt worden, die einem Satz Kennzeichen entspricht, der aktuell angezeigt wird, wird der Anzeigestatus für diesen Satz Kennzeichen auf "aus" geschaltet, und die Anzeige wird neu gezeichnet. Wenn statt dessen eine Taste gedrückt worden ist, die einem Satz Kennzeichen entspricht, der nicht aktuell angezeigt ist, dann wird der Anzeigestatus für diesen Satz Kennzeichen auf "ein" geschaltet, und es werden nur die Kennzeichen neugezeichnet. Ist die q-Taste gedrückt worden, wird "quitting" gesetzt, was anzeigt, daß dies der letzte Durchlauf durch die interaktive Schleife sein wird.
- Wenn der Benutzer eine Suche angefordert hat (s-Taste), wird er aufgefordert, die Kette einzugeben, nach der der Text zu durchsuchen ist; danach wird die Zwischendatei durchsucht, es werden die Kennzeichen-Datenstrukturen entsprechend aktualisiert und die Kennzeichen neugezeichnet. Zum System des Ausfuhrungsbeispiels gehört ein zweiter Bildschirm, auf dem das Aufforderungszeichen und die Antwort angezeigt werden. Alternativ könnte dies auf demselben Bildschirm geschehen, auf dem das Dokument angezeigt wird, entweder in einem für den Benutzereingriff reservierten Teil des Bildschirms oder direkt über der Dokumentenanzeige; im letztgenannten Fall muß wenigstens der überschriebene Teil der Dokumentenanzeige neugezeichnet werden.
- Nach der Tastendruckverarbeitung 60 werden die Griffelverarbeitung und die Fensterverschiebung 62 durchgeführt (sh. Fig. 15). Ist der Griffel aufgesetzt, ist der nächste Schritt in der interaktiven Schleife die Berücksichtigung der Griffelposition. Wenn der Griffel nach dem letzten Mal in der Schleife gerade wieder aufgesetzt worden ist, wird das Fenster, das der Zeile am nächsten ist, auf welche der Griffel zeigt, das Fenster, das verschoben wird. Die als Ziel vorgesehene Zentrierposition des sich aktuell verschiebenden Fensters wird auf die Zeile des lesbaren oder visuell komprimierten Textes eingestellt, auf welche der Griffel zeigt. Der letzte Schritt in der interaktiven Schleife hängt davon ab, ob eines der Fenster zu weit von seiner Zielposition entfernt ist. Wenn eines der Fenster weiter als 100 Zeilen von seiner Zielposition entfernt ist, wartet das System, bis der Benutzer den Griffel vom Tablett abhebt, wonach die Anzeige neugezeichnet 52 wird, mit den Fenstern in ihren Zielpositionen. Andernfalls wird das aktuell zu verschiebende Fenster um eine Zeile zu seiner Zielposition verschoben 52.
- Wenn ein Fenster 24 verschoben wird, wird die Anzeige folgendermaßen aktualisiert: Das Text-Fenster 24 wird gezeichnet 52, der visuell komprimierte Abschnitt 22 in der Nähe des Fensters 24 wird neugezeichnet 52 (weil Kennzeichen aus diesem visuell komprimierten Abschnitt herausgesprungen sein könnten), und die Kennzeichen 34 in einem Bereich um und einschließlich des Fensters 24 werden neugezeichnet 52. Weil das Neuzeichnen des nahen visuell komprimierten Abschnitts 22 ein Kennzeichen 34 überschreiben kann, reicht der Bereich der neugezeichneten Kennzeichen 34 bis jenseits der Kennzeichen, die das Fenster 24 überlappen; er enthält Kennzeichen 34, welche den neugezeichneten visuell komprimierten Abschnitt 22 überlappen.
- Hat der Benutzer 38 die q-Taste nicht betätigt, beginnt die interaktive Schleife 48 von neuem.
- Wenn die interaktive Schleife 48 beendet ist, beendet SCROLL 20 nach einigem Aufräumen 64 seine Ausführung.
- Das Bildlaufsystem 10 benutzt eine Anzeige mit 1024 Zeilen und bietet, wie vorstehend beschrieben, die Anzeige von etwa 13 Seiten eines Dokumentes an. Eine Abwandlung des vorstehend beschriebenen Systems kann umfangreichere Dokumente (oder größere Abschnitte von noch umfangreicheren Dokumenten) durch die Benutzung einer zweiten Stufe der visuellen Komprimierung anzeigen. Die vorstehend beschriebene visuelle Komprimierung führt eine visuelle Komprimierung um einen Faktor 16 in einer einzigen Dimension durch.
- Durch eine Komprimierung sowohl in waagerechter als auch in senkrechter Richtung kann auf demselben Bildschirm mehr Text angezeigt werden. Beispielsweise zeigt Fig. 16 eine Bildschirmanzeige, die Text auf jeder von zwei verschiedenen Stufen der visuellen Komprimierung aufweist. Die kleinen Reihen Kästchen 66 im oberen, mittleren und unteren Teil der Figur stellen Abschnitte 22 von Text dar, der waagerecht und senkrecht visuell komprimiert ist. Diese Kästchen 66 könnten den weiter oben beschriebenen Typ der visuellen Komprimierung anzeigen, aber mit nur einem Pixel je Element der visuellen Komprimierung. Die übrigen Abschnitte der Anzeige umfassen Fenster 24 lesbaren Textes, die in Textbereichen 22 verschiebbar sind, die, wie weiter oben angegeben, nur in der senkrechten Dimension komprimiert sind. Gemäß Fig. 16 kann die Textmenge zwischen den Fenstern so sein, daß die zweite Komprimierungsstufe für einigen Text zwischen den Fenstern benutzt wird. Wenn die Fenster viel enger beisammen sind, würde die zweite Komprimierungsstufe aus der Mitte des Dokumentes verschwinden. Je nach Fensterposition können auf ähnliche Weise die Kästchen 66, die Text 22 auf der zweiten Stufe der visuellen Komprimierung darstellen, an dem einen oder dem anderen Ende der Anzeige verschwinden. Die Anzahl Zeilen in jeder der drei Reihen Kästchen 66 wird in Abhängigkeit von den Positionen der Fenster lesbaren Textes 24 innerhalb des Dokumentes eingestellt. Wenn ein Fenster 24 sich sehr dem Rand seines Bereiches eindirnensionaler visueller Komprimierung nähert, wird die Anzeige neuemgestellt, im allgemeinen durch Verlängern der kleinen Kästchen 66 in einer der drei Reihen und durch Verkürzen der kleinen Kästchen 66 in einer anderen der drei Reihen. Wenn außerdem der Benutzer 38 eine Stelle berührt, die einem der kleinen Kästchen 66 entspricht, wird die Anzeige neugeordnet, um ein Fenster 24 in den Teil des Dokumentes zu verschieben, auf den der Benutzer 38 gezeigt hat.
- Die Positionen der Kennzeichen 34 können, wie weiter oben angegeben, einem Benutzer 38 wertvolle Informationen liefern (z.B. Kontext, der den Benutzer bei der Erkennung von Positionen im Dokument unterstützt oder Informationen darüber, wie der von den Kennzeichen 34 gekennzeichnete Inhalt über das Dokument verteilt ist). Diese Kennzeichen 34 können auf denselben Seiten ebenso wie in den Abschnitten des Dokumentes angezeigt werden, die sich in und nahe an den Fenstern befinden.
- Wenn der vorstehend beschriebene Typ der visuellen Komprimierung auch auf die "kleinen" Seiten angewandt wird, dann ermöglichen diese Seiten eine um etwa eine Größenordnung stärkere Komprimierung als in dem Teil der Anzeige, der nur in der senkrechten Dimension komprimiert ist. (Innerhalb eines der Seitenkästchen ist die Komprimierung um eienn Faktor 16 erhöht; wegen des Abstandes zwischen den Kästchen ist jedoch die effektive Komprimierung geringer.)
- Auch umfangreichere Dokumente könnten angezeigt werden, indem bei der zweiten Komprimierungsstufe eine stärkere Komprimierung angewandt wird. Beispielsweise kann eine einzelne Zeile eines visuell komprimierten Textes mehr als eine Zeile des tatsächlichen Textes darstellen.
- Die vorstehend beschriebene Implementierung erläutert die Benutzung der erfindungsgemäßen Bildlaufmechanismen außerhalb des Zusammenhangs mit irgendeiner bestimmten Anwendung. Jedoch sind diese Mechanismen zur Eingliederung in Systeme zur Ausführung spezieller Funktionen, wie bei den nachstehenden Beispielen, gut geeignet. Die erfindungsgemäße Anzeigeanordnung kann bei einem Editor für Dokumente benutzt werden; mit den erfindungsgemäßen Anzeigefähigkeiten kann ein Editor ergänzt werden, oder es können Editorfähigkeiten zu der vorstehend beschriebenen beispielhaften Ausführungsform hinzugefügt werden. Sie kann von einem Fenstermanager benutzt werden, wenn dieser dafür verantwortlich ist, daß dem Benutzer Mittel zum Betrachten von "Bildschirmbildern" (durch Fenster) bereitgestellt werden, die größer als das Fenster sind, durch das sie betrachtet werden. Die vorliegende Erfindung könnte mit einem Datenwiedergewinnnungssystem benutzt werden, wenn Suchergebnisse zu groß sind, um am Bildschirm auf einmal lesbar zu sein; die Kennzeichen könnten benutzt werden, um Positionen von Wörtern zu kennzeichnen, die Gegenstand der Suche waren, wobei die Wörter so dargeboten werden, wie sie an ihren zugehörigen Positionen in den Suchergebnissen tatsächlich auftreten (z.B. im Falle eines Wiedergewinnungssystems, das zum Suchen von Wörtern zusätzlich zu den vom Benutzer eingegebenen Wörtern einen Thesaurus benutzt, würde das tatsächlich im Dokument gefundene Wort angezeigt).
- Das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel zeigte Kennzeichen an, die überall sichtbar waren. In ähnlicher Weise können zur Angabe von Informationen im Dokument andere Mechanismen angewandt werden. Beispielsweise könnte Farbe verwendet werden; wie die Kennzeichen könnte diese Farbe sowohl im lesbaren Abschnitt des Dokumentes als auch im visuell komprimierten Abschnitt des Dokumentes erscheinen. Zum Hervorheben von Abschnitten des Dokumentes könnte visuelle Komprimierung in Schwarz (statt in Grau) benutzt werden. Die Farbe oder eine andere Hervorhebung könnte verschiedene Bedeutung haben, z.B. vom Benutzer markierter Text, Informationsart (z.B. Datenstrukturen, Kommentare, Unterprogramme), Redaktionsbereiche, Autorenangaben, Jahrgang.
- Weitere Kennzeichenarten wären bei bestimmten Anwendungen nützlich. Es kann beispielsweise nützlich sein, Markierungen vorzusehen, die ein Benutzer einsetzen kann, um an interessante Stellen in einem Dokument zu erinnern. In Dokumenten, die bedeutsame Seitenbereichsgrenzen aufweisen, könnten Kennzeichen eingegeben werden, welche diese Seiten markieren und so dem Benutzer einen direkten Zugriff auf eine bestimmte Seite durch Aufsetzen des Griffels auf das entsprechende Seitenkennzeichen ermöglichen. Diese Seitenkennzeichen könnten am Rand der Dokumentenanzeige erscheinen. Bei gemeinsam benutzten Dokumenten können Kennzeichensätze für einzelne Benutzer reserviert sein.
- Es könnte auch vorgesehen sein, daß ein Benutzer handgeschriebene Anmerkungen in das Dokument einfügt. In diesem Falle würde entweder das System alle oder annotierte Abschnitte des Dokumentes in Bitmap-Form (statt-ASCII-Form) sichern oder die Anmerkungen als Vektoren sichern.
- Die vorstehende detaillierte Beschreibung hatte sich auf ein System bezogen, das zwei Erweiterungsfenster benutzt. Jedoch kann die vorliegende Erfindung auch mit nur einem einzigen solchen Fenster und mit mehr als zwei Fenstern verwendet werden.
- Wie weiter oben angegeben, kann die Erfindung auf Rechnersystemen implementiert werden, die von den im vorstehenden Ausführungsbeispiel beschriebenen verschieden sind. Insbesondere kann sie unter Anwendung des 640x480-Pixel-Modus einer Anzeige des VGA-Typs implementiert werden. In diesem Fall ist es zweckdienlich, kleinere Zeichen (z.B. 8x6-Pixel-Zeichenelemente) zu benutzen, so daß eine Anzeige erstellt werden kann, die vom Anwendungsbereich her mit der vergleichbar ist, die mit der 1024x1024-Anzeige des Ausführungsbeispiels erreicht wird.
- Wenngleich das Ausführungsbeispiel einen Griffel und ein Digitalisiertablett verwendet, kann die Erfindung mit anderen Zeigegeräten implementiert werden. Beispielsweise kann eine Maus benutzt werden. Auch eine Tastatur kann benutzt werden, wenngleich mit geringerem Nutzen.
- Der Ausdruck "Dokument" wurde benutzt, um den Datenteil zu beschreiben, für dessen Durchsuchung die vorliegende Erfindung Mittel schafft. Im vorliegenden Zusammenhang umfaßt "Dokument" jeglichen Datenteil, dessen Inhalt Text ist, wie Textdateien, Textverarbeitungsdokumente, Datenbanksätze, zusammengesetzte Dokumente. Die Daten eines "Dokumentes" können in einer Datei in einem Massenspeicher gespeichert sein oder können von flüchtigerer Art sein (z.B. Datenbanksuchergebnisse, die in dem Zeitpunkt zusammengestellt werden, zu dem der Benutzer ihre Angabe fordert).
- Bei dem Ausführungsbeispiel entspricht eine Zeile der visuell komprimierten Darstellung einer Zeile Zeichen im Dokument. Eine Zeile der visuell komprimierten Darstellung ist ferner eine einzelne Reihe Pixel. Alternativ können zwei oder mehr Zeichenzeilen in eine einzelne Zeile der visuell komprimierten Darstellung komprimiert sein. Ferner kann eine Zeile der visuell komprimierten Darstellung als zwei oder mehr Reihen Pixel angezeigt werden. Außerdem leuchtet es dem Fachmann ein, daß andere Verfahren zum Berechnen der visuellen Komprimierung benutzt werden könnten, um besondere Merkmale von Dokumenten zu akzentuieren oder deakzentuieren.
Claims (16)
1. Vorrichtung (10), die in einem verfügbaren Bereich eines
Anzeigebildschirms (14) einen größeren Abschnitt eines
Dokumentes anzuzeigen vermag, als in diesem Bereich jeweils
lesbar angezeigt werden kann, mit:
- einem Anzeigebildschirm (14),
- einer Einrichtung (54) zum komprimierten Anzeigen, die
auf dem Anzeigebildschirm (14) wenigstens einen Abschnitt
(22) des Dokumentes in einer visuell komprimierten Form
anzuzeigen vermag, in der Text nicht lesbar ist, die aber die
allgemeinen Formen im Dokument darstellt,
- einer Einrichtung (56) zum lesbaren Anzeigen, die auf
dem Anzeigebildschirm (14) einen Abschnitt (24) des
Dokumentes in lesbarer Form anzuzeigen vermag,
- einer Benutzereingabevorrichtung (16, 42),
gekennzeichnet durch
- eine Zeichnungs-Steuereinrichtung (52) zum Steuern der
Operation der Einrichtung (54) zum komprimierten Anzeigen und
der Einrichtung (56) zum lesbaren Anzeigen in der Weise, daß
ein durchgehender Abschnitt des Dokumentes als Kombination
des visuell komprimierten Abschnitts (22) und des lesbaren
Abschnitts (24) so positioniert angezeigt wird, daß der
visuell komprimierte und der lesbare Abschnitt des Dokumentes
zusammen eine einzige Anzeige bilden, in welcher der lesbare
Abschnitt (24) innerhalb des visuell komprimierten Abschnitts
(22) an der Stelle innerhalb des visuell komprimierten
Abschnitts angeordnet und angezeigt wird, die den im lesbaren
Abschnitt (24) des Dokumentes angezeigten Text enthält, und
- eine Bewegungssteuereinrichtung (52, 62), die in
Abhängigkeit
von der Benutzereingabevorrichtung (16, 42) die
Operation der Ziehsteuereinrichtung (52), der Einrichtung (56)
zum lesbaren Anzeigen und der Einrichtung (54) zum
komprimierten Anzeigen so steuert, daß der Abschnitt des
Dokumentes, der von der Einrichtung (56) zum lesbaren Anzeigen
angezeigt wird, in der Weise geändert wird, daß ein
Lesbarkeitsfenster durch den visuell komprimierten Abschnitt (22) durch
den Benutzer bewegbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch
- eine Einrichtung (45) zum Zuordnen von Kennzeichen (34)
zu speziellen Stellen im Dokument, und
- eine Kennzeichenanzeigeeinrichtung (44), die in
Abhängigkeit von den Kennzeichen (34) diese auf dem
Anzeigebildschirm (14) in lesbarer Form an Stellen auf dem
Anzeigebildschirm (14) anzeigt, die den genannten speziellen Stellen im
Dokument entsprechen, denen die Kennzeichen (34) zugeordnet
sind, derart, daß jedes Kennzeichen (34) an seiner
entsprechenden Stelle auf dem Anzeigebildschirm (14) entweder im
komprimierten oder im lesbaren Abschnitt der
Dokumentenanzeige lesbar anzeigbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Kennzeichenanzeigeeinrichtung (44) eine Einrichtung zum
Anzeigen der Kennnzeichen (34) auf dem Anzeigebildschirm in
waagerechter Richtung an denselben Stellen auf dem
Anzeigebildschirm anzeigt, unabhängig davon, ob das Kennzeichen (34)
in einem visuell komprimierten Abschnitt (22) der
Dokumentenanzeige oder in einem lesbaren Abschnitt (24) der
Dokumentenanzeige angezeigt ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch
- eine Einrichtung (52, 45) zum Bezeichnen von
hervorzuhebenden Abschnitten des Dokumentes&sub1; und dadurch, daß
- die Einrichtung (54) zum komprimierten Anzeigen und die
Einrichtung (56) zum lesbaren Anzeigen je eine zugehörige
Hervorhebungseinrichtung aufweisen, die auf die Einrichtung
zum Bezeichnen von hervorzuhebenden Abschnitten des
Dokumentes in der Weise anspricht, daß sowohl im visuell
komprimierten wie im lesbaren Abschnitt der Dokumentenanzeige
hervorgehobene Abschnitte des Dokumentes sich visuell von
anderen Abschnitten des Dokumentes abheben.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
die zugehorige Hervorhebungseinrichtung hervorgehobene
Abschnitte des Dokumentes in von nicht hervorgehobenen
Abschnitten verschiedenen Farben anzeigt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der
- die Benutzereingabevorrichtung (16, 42) ein Griffel und
ein Digitalisiertablett ist, und
- die Bewegungssteuereinrichtung (52, 62) eine
Entsprechung zwischen Stellen auf dem Tablett, Stellen auf dem
Anzeigebildschirm (14) und Stellen im aktuell angezeigten
Dokument aufrechterhält und auf eine Aktion des das Tablett
berührenden Griffels in der Weise anspricht, daß sie den
Abschnitt des Dokumentes anzeigt, der aktuell der Stelle auf
dem Anzeigebildschirm (14) entspricht, die der berührten
Stelle auf dem Tablett entspricht.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der
- die Benutzereingabevorrichtung (16, 42) eine Maus mit
einer Maustaste ist, und sie ferner
- eine Mauszeigersteuereinrichtung (52, 62) aufweist zum
Empfangen von Daten von der Maus, Anzeigen am
Anzeigebildschirm (14) eines Mauszeigers, dessen Ort kumulativen
Mausbewegungen
folgt, und zum Kennzeichnen des Abschnitts vom
Dokument, der an dem aktuellen Ort des Mauszeigers auf dem
Anzeigebildschirm (14) angezeigt wird, und bei der
- die Bewegungssteuereinrichtung auf das Klicken der
Maustaste in der Weise anspricht, daß die Einrichtung (56) zum
lesbaren Anzeigen den gekennzeichneten Abschnitt des
Dokumentes lesbar anzeigt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der
die Benutzereingabevorrichtung (16, 42) eine Tastatur ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Einrichtung (54) zum komprimierten Anzeigen eine
Einrichtung aufweist, die auf dem Anzeigebildschirm (14) einen
Abschnitt (22) des Dokumentes in einer Form anzuzeigen vermag,
die in der senkrechten Richtung in dem Maße visuell
komprimiert ist, daß einzelne Zeichen nicht lesbar sind, wobei die
Breite der visuell komprimierten Anzeige (22) im wesentlichen
von derselben Breite ist wie die Anzeige (24) der Einrichtung
(56) zum lesbaren Anzeigen.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der
die Einrichtung (54) zum komprimierten Anzeigen eine
Einrichtung aufweist, die auf dem Anzeigebildschirm (14) einen
Abschnitt des Dokumentes in einer Form anzuzeigen vermag, die
sowohl in der waagerechten wie in der senkrechten Richtung in
dem Maße visuell komprimiert ist, daß einzelne Zeichen des
Dokumentes nicht lesbar sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
in Abhängigkeit von einem von der Benutzereingabevorrichtung
(16, 42) ausgelösten Ereignis, das in der von der
Komprimierungseinrichtung dargestellten Anzeige eine Stelle angibt,
die eine entsprechende Stelle im Dokument anzeigt, die
Bewegungssteuereinrichtung (52, 62) die Einrichtung (56) zum
lesbaren Anzeigen veranlaßt, einen Abschnitt des Dokumentes
anzuzeigen, der die angegebene Stelle im Dokument enthält.
12. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10,
gekennzeichnet durch
- eine Einrichtung (45) zum Zuordnen von Kennzeichen (34)
zu speziellen Stellen im Dokument, und
- eine Kennzeichenanzeigeeinrichtung (44), die in
Abhängigkeit von den Kennzeichen (34) dieselben auf dem
Anzeigebildschirm (14) in lesbarer Form an Stellen des
Anzeigebildschirms (14) anzeigt, an denen die speziellen Stellen im
Dokument angezeigt werden, derart, daß jedes Kennzeichen (34)
an seiner entsprechenden Stelle auf dem Anzeigebildschirm
(14) entweder in den lesbaren Abschnitten (24) der
Dokumentenanzeige oder in den Abschnitten des Anzeigebildschirms
(14), die von der Einrichtung (54) zum komprimierten Anzeigen
angezeigt sind, lesbar anzeigbar ist.
13. Verfahren zum Steuern der Anzeige in einem verfügbaren
Bereich eines Anzeigebildschirms (14) eines Dokumentes, das
größer ist, als in diesem Bereich jeweils lesbar angezeigt
werden kann, wobei die Anzeige in Abhängigkeit von der
Betätigung einer Benutzereingabevorrichtung (16, 42) gesteuert
wird,
mit den Schritten:
- Darstellen auf dem Anzeigebildschirm (14) wenigstens
eines Abschnitts (22) des Dokumentes in einer visuell
komprimierten Form, in der Text nicht lesbar ist, die aber die
allgemeinen Formen im Dokument darstellt,
- Darstellen auf dem Anzeigebildschirm (14) einer lesbaren
Anzeige eines Abschnitts (24) des Dokumentes,
- Verarbeiten von Eingabedaten aus der
Benutzereingabevorrichtung (16, 42),
- Ändern der Abschnitte des angezeigten Dokumentes
entsprechend den Eingabedaten in visuell komprimierter und in
lesbarer Form,
gekennzeichnet durch den Schritt:
- Anzeigen eines durchgehenden Abschnitts des Dokumentes
als Kombination des visuell komprimierten Abschnitts (22) und
des lesbaren Abschnitts (24) in der Weise, daß der visuell
komprimierte Abschnitt (22) und der lesbare Abschnitt (24)
des Dokumentes zusammen eine einzige Anzeige bilden, wobei
der lesbare Abschnitt (24) innerhalb des visuell
komprimierten Abschnitts (22) an der Stelle innerhalb des visuell
komprimierten Abschnitts (22) angeordnet und angezeigt wird, die
den im lesbaren Abschnitt (24) des Dokumentes angezeigten
Text enthält.
14. Verfahren nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Positionierschritt den Schritt der Änderung der
Dokumentenanzeige in Abhängigkeit von den Eingabedaten enthält,
derart, daß die Benutzereingabevorrichtung (16, 42) zum
Ziehen des Lesbarkeitsbereiches (24) benutzbar ist.
15. Verfahren nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Positionierschritt ferner die Schritte umfaßt:
- Ändern der Dokumentenanzeige in Abhängigkeit von den
Eingabedaten, derart, daß die Benutzereingabevorrichtung (16,
42) zum Zeigen auf einen Abschnitt (22) des Dokumentes
benutzbar ist, das in visuell kornprimierter Form angezeigt ist,
und
- Anzeigen des Abschnitts des Dokumentes, auf den gezeigt
wird, in lesbarer Form.
16. Verfahren nach Anspruch 13,
gekennzeichnet durch
- Zuordnen von Kennzeichenketten (34) zu speziellen
Stellen im Dokument, und
- Anzeigen lesbarer Formen der Kennzeichenketten (34) an
Stellen auf dem Anzeigebildschirm (14), die den relativen
Positionen der Kennzeichenkette (32) im Dokument entsprechen,
derart, daß Kennzeichen (34) sowohl in Bereichen der visuell
komprimierten Anzeige (22) als auch in Bereichen der lesbaren
Anzeige (24) angezeigt werden.
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| WO1992016898A1 (en) | 1992-10-01 |
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